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  • vor 2 Tagen
Abenteuer, Antike ,Mythologie ,Paranormal

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Transkript
00:06In dieser Welt gibt es Unerklärliches.
00:11In den dunkelsten Winkeln und an ganz alltäglichen Orten.
00:16Dies ist eine dieser Geschichten, in der sich Unvorstellbares ereignete.
00:23Ron und Nancy Stallings haben endlich ihr Traumhaus gefunden.
00:27Zumindest glauben sie das.
00:30Denn eine finstere Macht aus dem Reich der Toten beherrscht die Villa.
00:34Ein Medium soll sie besänftigen.
00:36Doch die Stallings begreifen schließlich, sie müssen fliehen, wenn sie mit dem Leben davon kommen wollen.
00:50Zwischen der Welt, die wir sehen, und der, die wir fürchten, gibt es Türen.
00:56Und wenn wir sie öffnen, werden Albträume wahr.
01:12Ron Stallings und Nancy Simokert suchen nach einem gemeinsamen Heim in der Nähe von Baltimore.
01:20Schon in einer Woche wollen die beiden heiraten.
01:51Sicher hängt der Albtraum an.
01:53mit ihrer Nervosität so kurz vor der Hochzeit zusammen.
01:56Das redet Nancy sich jedenfalls ein.
02:12Einen Monat nach der Hochzeit ist das Paar immer noch auf der Suche nach einem Haus.
02:23Wir hatten sechs Kinder, als wir heirateten. Wir brachten beide mehrere Kinder mit in die Ehe.
02:31Deswegen brauchten wir ein Haus, das genug Platz für uns alle bot.
02:38Wie viele junge Pärchen hatten wir aber wenig Geld.
02:49Bei der ersten Besichtigung hielt ich das Haus für ein echtes Schnäppchen.
02:59Die Villa gehört einer alten Dame, deren Sohn sie für sie verkauft.
03:06Das Gebäude stammt aus den 20er Jahren und ist geräumig und einladend.
03:10Es hat keine Ähnlichkeit mit dem Haus aus Nancys Traum und entspricht genau den Preisvorstellungen der Stallings.
03:22Seit einem Jahr steht es leer. Es braucht einen neuen Anstrich, neue Tapeten und vieles muss repariert werden.
03:28Doch für Nancy und Ron ist es ein Traum. Sie kaufen das Gebäude.
03:45Kurz bevor sie wegfahren, stellt der Verkäufer eine beinahe bedrohliche Frage.
03:50Seid ihr gute Kämpfer?
03:55Ein merkwürdiger Einstand.
04:00Es war sehr seltsam. Waren die Nachbarn bösartig? Ich wusste nicht, wovon er sprach.
04:06Ein merkwürdiger Einstand.
04:15Was soll das sein?
04:321965, zwei Monate nach dem Kauf, zieht die Großfamilie ein.
04:37Die Kinder erobern sich sofort ihren Platz im Haus.
04:41Nancys Sohn, Alan Simokat, ist der älteste.
04:46Mein Stiefvater hatte Kinder, genau wie meine Mutter.
04:49Als sie heirateten, waren wir fast wie die Brady-Familie.
05:08Es war größer als andere Häuser.
05:12Abgesehen davon schien es ganz normal, nur sehr alt.
05:19Am Tag des Umzugs sind alle Familienmitglieder aufgeregt.
05:22Sie freuen sich auf den neuen Anfang in einer geräumigen Villa.
05:32Ron und Nancy sind überglücklich.
05:40Doch das Haus hat auch etwas Unheimliches.
06:06Der Keller war düster und irgendwie gespenstisch.
06:11Als ob dort etwas Schreckliches geschehen wäre und jederzeit wieder passieren könnte.
06:21Vom ersten Tag an verabscheute ich den Keller.
06:37Ich beschloss, die Fenster zu öffnen.
06:42Zuerst dachte ich, sie wären übermalt.
06:44Dann bekam ich sie nicht auf.
07:09Ich fragte mich, warum man das Fenster mit großen Nägeln verschlossen hatte.
07:21Dies ist nicht der einzige Hinweis darauf, dass die Familie kein gewöhnliches Haus gekauft hat.
07:37Die Wasserhähne drehten sich von selbst auf und zu.
07:40Ich verstand nicht, wie das passieren konnte.
07:43Aber wir dachten, es läge an dem alten Haus.
08:04Im Laufe der Monate gewöhnen sich alle an das Zusammenleben in der großen Villa.
08:09Nicht alles lässt sich jedoch mit dem Alter des Hauses erklären.
08:26Plötzlich hat sich das Geschirr bewegt.
08:28Es ist aber nicht umgefallen.
08:30Das ganze Abtropfgestell stand plötzlich auf der anderen Seite der Spüle.
08:34Wir guckten einander an.
08:36Ist das wirklich gerade passiert?
08:43Um die anderen Kinder nicht zu verängstigen, behält Nancy den Vorfall für sich.
08:49Alan jedoch ist geschockt.
08:54Ich war erschüttert und bin es noch.
09:01Vor allem die dunklen Herbstnächte sind für ihn schwer zu überstehen.
09:11Alan liegt oft wach.
09:13Er teilt das Zimmer mit seinem jüngeren Bruder.
09:21Ich lag im Bett und hörte laute Schritte, wie von schweren Stiefeln.
09:40Sie kamen die Treppe hoch.
09:46Das waren nicht meine Eltern.
09:48Ich war panisch.
10:04Doch bei Tageslicht scheint alles wieder traumhaft.
10:11Eine Nachbarin begrüßt Nancy und heißt sie im neuen Heim willkommen.
10:19Schon bald beginnt sie Geschichten über die alte Frau zu erzählen, die vor den Stallings in der Villa lebte.
10:28Sie sagte, die verrückte alte Frau, die hier wohnte, dachte, dass jemand ins Haus eindringt und ihre Sachen versteckt oder
10:34stiehlt.
10:38Deshalb ließ sie ihren Sohn das Fenster vernageln.
10:45Ich fragte mich, warum die alte Dame glaubte, jemand nehme ihre Sachen.
10:53Ist die alte Dame senil oder gehen in dem Haus wirklich merkwürdige Dinge vor sich?
11:07Nancy und ihre Familie fühlen sich in der Villa eigentlich ganz wohl.
11:11Aber Alan ist sich sicher, dass mit seinem neuen Heim etwas nicht stimmt.
11:27Doch Wochen vergehen, ohne dass etwas Auffälliges geschieht.
11:37Ron und Nancy sind stolz auf ihr neues Zuhause und laden ihre Freunde ein.
11:46Mein Cousin Bill kam vorbei, um das Haus zu sehen.
11:54Er wollte sich oben umsehen.
12:00Plötzlich blieb er still.
12:07Er machte ein ganz seltsames Gesicht.
12:18Und sagte, er müsste los.
12:23Ich fragte, warum die Eile?
12:25Bill sagte, ich muss zum Gericht.
12:30Später erklärt Bill, dass ihn auf der Treppe plötzlich schreckliche Angst übermannte.
12:35In den nächsten Monaten kommt er nicht mehr zu Besuch.
12:46Eine kalte Oktobernacht.
12:49Eine kalte Oktobernacht.
13:07Nancy hat plötzlich das Gefühl, beobachtet zu werden.
13:13Ich glaube, ich höre etwas.
13:34Ich glaube, ich höre etwas.
13:54Sie sehen, wie schreien Sie das?
13:55Sie sehen, dass ich...
14:10Das schaurige Erlebnis lässt sich rational nicht erklären. Ron bittet seinen Onkel um Hilfe.
14:19Mein Onkel war Priester und wusste viel über dieses Thema.
14:27Ich erzählte ihm alles. Aber was sollte ich tun, wenn er mir nicht half?
14:39Ich glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich dachte, wenn man stirbt, ist es das Ende.
14:45Trotzdem bat ich ihn, unser Haus zu segnen.
14:51Er schlug vor, in zwei Wochen zu kommen. Aber so lange konnte ich nicht warten.
14:55Also erschien er schon am selben Nachmittag.
15:24Wir hielten eine richtige Messe im Haus ab. Ich war froh, dass wir etwas gegen den Spuk unternahmen.
15:38Der Priester segnete jedes Zimmer der Villa.
15:54Ich hoffte, das Problem wäre gelöst.
16:02Die Frage war, funktioniert es oder nicht.
16:23An diesem Abend war alles ruhig. Ich dachte schon, vielleicht war das wirklich die richtige Lösung.
16:32Aber dann brach Chaos aus.
16:41Wir hörten ein Krachen auf der Veranda. Ganz laut.
16:52Ein Dreirad fuhr die Veranda auf und ab.
16:59Ganz von allein.
17:20Sedend heiß fällt Ron ein, dass sein Onkel die Veranda nicht gesegnet hat.
17:29Ich wusste nicht, was geschah.
17:33Ich griff zum Kruzifix. Es war die einzige Lösung.
17:53Da hörte es auf.
18:02In Panik verlässt die ganze Familie sofort das Gebäude.
18:21Mitten in der Nacht finden sie Unterschlupf in der Hütte von Rons Vater, außerhalb von Baltimore.
18:32Aber das Ferienhäuschen hat nur ein Zimmer, in das sich die ganze Familie hineinzwängt.
18:39Außerdem ist der Schulweg für die Kinder viel weiter, genau wie Rons Fahrt zur Arbeit.
18:57Wir mussten einfach hoffen, dass es ein Ende nahm.
19:06Wohl oder übel müssen die Stallings in das Spukhaus zurückkehren.
19:29Der Traum vom eigenen Heim ist zum Albtraum geworden.
19:36Ein siebtes Kind ist unterwegs und die wachsende Familie muss mit dem Geld gut haushalten.
19:45Wir wollten ausziehen, aber unser ganzes Vermögen steckte in dem Haus.
19:51Mit Kindern kann man auch nicht so leicht umziehen.
20:08Es gab Phasen, in denen ein oder zwei Wochen lang jeden Tag merkwürdige Dinge geschahen.
20:16Dann wiederum passierte monatelang nichts.
20:22Jedes Mal, wenn in der Villa wieder Ruhe einkehrt, hofft Nancy, dass der Spuk vorbei ist.
20:281967 kommt der erste gemeinsame Sohn der Stallings zur Welt.
20:40Im Krankenhaus fühlt Nancy sich zum ersten Mal seit ihrem Umzug wieder sicher.
21:02Die Atmosphäre veränderte sich.
21:12Jemand war im Raum.
21:23Jemand war im Raum.
21:53Dachdavanuri
21:54Die Schwester, um nach Nancy zu sehen.
22:02Nancy begreift, dass sie sich vor den Wesen aus ihrem Haus nicht verstecken kann. Sie können ihr überall hin folgen.
22:14Am nächsten Tag kam ich nach Hause und war mit den Nerven am Ende.
22:27Ich erwartete ständig, dass etwas passieren würde.
22:30Das ist so horriblich, was passiert.
22:33Hey Kids!
22:35How are you?
22:39Where's your new sister?
22:41Let's go without me.
22:49Einige Tage lang gönnen die Geister der jungen Mutter eine Verschnaufpause. Aber sie dauert nicht lange.
23:14Alan! Alan!
23:20Es war, als hätte mich jemand von hinten gepackt und die Stufen hinunter gestoßen.
23:32Zum Glück hatte er nur ein paar blaue Flecken.
23:44Nachts war es noch schlimmer. Da gab es kein Entkommen.
24:02Ich hatte Angst, wenn ich nachts raus musste.
24:18Zuerst dachte ich, es wären Einbrecher.
24:22Mir sträubten sich die Haare.
24:26Das war es noch schlimmer.
25:02WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
25:26Ich musste einfach nachsehen, doch ich hatte schreckliche Angst davor.
25:31Aber schließlich brachte ich den Mut auf, einen vorsichtigen Blick zu riskieren.
25:45Doch dann entfernten sich die Schritte wieder.
25:55Ich hatte Todesangst.
26:03Allen hält die schreckliche Angst nicht mehr aus und berichtet seinen Eltern von dem nächtlichen Besucher.
26:14Ich war völlig ratlos. Wie bekämpft man etwas, das nicht greifbar ist, einen selbst aber umherstoßen kann?
26:27Die Hilflosigkeit führt immer häufiger zu Streit zwischen Nancy und Ron.
26:33Wir waren frustriert. Wohin sollten wir uns wenden?
26:41Am liebsten würden sie das Haus verkaufen. Aber wie sollen sie einen Käufer für eine Spukvilla finden?
26:49Vielleicht können sie die Geister mithilfe eines Experten vertreiben.
26:54Ich beging den Fehler, einem Kollegen zu erzählen, dass sich merkwürdige Dinge in unserem Haus abspielten.
27:00Er meinte, wir könnten über die Zeitung jemanden finden.
27:05Ich dachte, wenn das die einzige Möglichkeit ist, Hilfe zu bekommen, gut.
27:10Aber ich will keine Reportage über uns in der Zeitung.
27:18Natürlich kam ein Reporter.
27:26Der Journalist hat offenbar Verständnis und verspricht weder ihren Namen noch die Straße zu verraten.
27:33Er verspricht sogar, ihnen einen Experten vorbeizuschicken.
27:37Jemanden, der sich mit übernatürlichen Ereignissen auskennt.
27:42Doch seine Freundlichkeit trügt.
27:52Der Reporter veröffentlicht die Geschichte in der Lokalzeitung.
27:59Nicht nur die Stallings sind wütend und enttäuscht.
28:02Auch die Nachbarn sorgen sich nun um den Wert ihrer Grundstücke.
28:05Mögliche Käufer für die Villa bleiben jetzt erst recht aus.
28:13Die Nachbarn verspotteten uns und machten eine Menge Ärger.
28:20Niemand glaubte an Geister, aber das Haus kaufen wollte auch keiner.
28:24Also saßen wir fest.
28:34Und bald geht der Horror von Neuem los.
28:37Und bald geht der Horror von Neuem los.
29:07Und bald geht der Horror von Neuem los.
29:48Ich hatte denselben Albtraum mehrmals hintereinander.
29:56Es war kein normaler Traum. Alles wirkte ganz real.
30:07Nach dem dritten Mal roch ich morgens Gas im Haus.
30:15Ich sagte zu Ron, es riecht hier nach Gas.
30:23Er sah nach und meinte, alles sei in Ordnung.
30:31Nancy ist nicht überzeugt und ruft die Gasgesellschaft an.
30:37Sie fuhren sofort los. Ich sollte inzwischen alle Fenster öffnen.
30:40Ich liebe die Fenster öffnen.
30:42Ich liebe die Fenster öffnen.
30:57Ich liebe die Fenster öffnen.
31:18Der Installateur untersucht sämtliche Leitungen gründlich.
31:35Die Fenster öffnen.
31:39Ich liebe die Fenster öffnen.
31:41Die Fenster öffnen.
31:47Wenn sie sich verstecken, nicht v limitiert.
31:50Sie finden die Fenster öffnen?
31:52Sie gefunden haben ja genug..
31:54Er überprüfte die Rohre. Eine Verbindung war ganz lose.
32:03Das Leck war riesig. Das Haus war eine Bombe.
32:18Diesen Terror durch die Geisterwelt will Nancy nicht länger ertragen.
32:22Sie informiert sich über Gespenster und übernatürliche Phänomene.
32:26Besonders die Arbeit des österreichischen Parapsychologen Hans Holzer beeindruckt sie.
32:33In seinem Buch berichtete er, wie man sich von Geistern befreit und gab auch seine Kontaktadresse an.
32:44In einem Brief bittet Nancy den Experten um Hilfe.
32:54Obwohl sie alles genau schildert, vergehen Monate, bevor Hans reagiert.
32:58Nancy hat weiterhin Albträume.
33:07Ich sagte mir immer wieder, dass es vielleicht nichts Bedrohliches war.
33:11Vielleicht sollte es uns eine Warnung sein, dass der Gasinstallateur die Leitung nicht richtig angeschlossen hatte.
33:20Aber ich glaubte es selbst nicht. Das war ein furchtbares Gefühl.
33:35Doch schließlich trifft Hans Holzer zusammen mit einem Medium ein.
33:40Man kann Spuk und Gespenstern nicht beikommen, indem man mit einem Geigerzähler hantiert und wartet, was passiert.
33:52Man braucht ein Medium. Ohne geht es nicht. Alles andere ist sinnlos.
34:04Das Medium dient als Kanal für die Geister. Durch seinen Körper können sie sprechen.
34:11Die Frau arbeitet schon seit mehreren Jahren mit Holzer zusammen.
34:19Ich war gespannt, ob es besser wirkte als die Segnung.
34:27Holzer ist sicher, dass sein Medium den Kontakt zu den Geistern in der Villa herstellen kann.
34:35Solange er nicht weiß, welche Geister die Storlings quälen, kann er nicht einschätzen, ob er sie vertreiben kann.
34:47Was spukt also in der Villa? Dr. Holzer unterscheidet drei Arten von Geistern.
34:56Gespenster sind nur Echos von Personen, die einmal im Haus lebten.
35:00Aber es gibt auch intelligente und aktiv handelnde Geister.
35:04Andere begreifen nicht, dass sie tot sind und wollen sich bemerkbar machen.
35:10Das Medium spürt sofort die Anwesenheit einer übernatürlichen Kraft.
35:17Sie meinte, es gäbe verschiedene Wesen in unserem Haus und diese Geister würden durch sie sprechen.
35:32Es ist eine kontrollierte Spaltung der Persönlichkeit.
35:38Das Transmedium kann seinen Körper verlassen und ihn für eine gewisse Zeit einer anderen Seele übergeben.
35:52Wenn sie aus der Trance erwacht, erinnert sie sich an die Gedanken und Empfindungen des Wesens.
36:00Auf der Treppe spürt die Frau eine seltsame Energieströmung.
36:17Sie fühlen sich etwas.
36:55Eine unsichtbare Kraft leitet sie durch das Haus.
37:10Als sie aus der Trance zurückkehrt, kennt sie den Namen des Geistes.
37:14Louis Fontenot.
37:15Keiner der Anwesenden hat den Namen je zuvor gehört.
37:20Sie fragte ihn, was er hier mache und er erzählte, dass er auf ein Vorratsschiff warte.
37:25Er sei hier, um die Stadt zu beschützen.
37:33Dies ist Bürgerkriegsgelände, genau an der Grenze zwischen den Nord- und den Südstaaten.
37:39Es gab sehr viel Aggression in diesem Gebiet.
37:44Warum ist der Geist des Soldaten zwischen Leben und Tod gefangen?
37:50Der amerikanische Bürgerkrieg endete 1865.
37:53Doch die Villa wurde erst 1920 erbaut.
37:59Sie erklärten uns, dass es nicht am Gebäude liegt.
38:02Die Geister sind mit dem Land verbunden, nicht mit dem Haus.
38:19Sie spuken hier.
38:23Ein neues Haus bemerken sie nicht.
38:25Sie sehen, woran sie sich erinnern.
38:37Plötzlich empfängt das Medium neue Schwingungen.
38:46Als sie in Trance verfällt, nimmt sie Kontakt zu einer Frau auf.
38:58Die Frau tobt vor Wut.
39:03Ihr Name ist Kittinger.
39:07Das Medium fragte, warum quälen sie die Leute so?
39:11Und sie antwortete, es sind meine Diener, aber sie sind ungehorsam.
39:15Sie glaubte, es wäre immer noch ihr Haus.
39:21Das einzige Problem mit Geistern ist, dass sie nicht begreifen, dass sie tot sind.
39:26Sie sind ahnungslos und verwirrt.
39:34Am Abend trägt Holzer seine Ergebnisse vor.
39:40Er glaubt, dass Nancy medial veranlagt ist.
39:43Ihre Träume sind keine normalen Albträume, sondern Botschaften aus dem Totenreich.
39:50Das Problem war, dass in dem Haus ein Medium lebte, Nancy.
39:54Solange sie dort war, bezogen die Geister weiter Kraft von ihr und blieben.
40:03Es gab gegensätzliche Mächte im Haus.
40:08Eine war böse, die anderen gut.
40:15Nancy ist sicher, dass Louis Fontenot ihre Familie vor der grausamen alten Frau beschützt.
40:25Sie war geistig völlig verwirrt.
40:28Ihrer Meinung nach waren wir die Eindringlinge, die sie vertreiben musste.
40:37Holzer und sein Medium nehmen Kontakt zu den Geistern auf.
40:40Sie wollen sie davon überzeugen, die Grenze zwischen Leben und Tod nun zu überschreiten.
41:11Ich war ziemlich skeptisch.
41:21Doch in den folgenden Tagen kehrt tatsächlich Ruhe in der Villa ein.
41:29Nancys Cousin Bill ist fasziniert von den Erzählungen der beiden.
41:36Schließlich hat er selbst bei seinem ersten Besuch im Haus etwas Außergewöhnliches gespürt.
41:41Nun will er genau wissen, was es damit auf sich hat.
41:46Er wollte herausfinden, ob es diese Namen tatsächlich gab oder ob unsere Berater sie sich nur ausgedacht hatten.
41:57Bill überprüft die Namen und die Geschichten, die das Medium an die Stallings weitergegeben hat.
42:03Dazu fährt er ins Archiv von Annapolis.
42:06Und je mehr er versucht, dass diese Dinge nicht wahr sein werden, desto mehr sie sich mit dem, was diese
42:12Frau gesagt hat.
42:15Bill findet einen Eintrag über Lieutenant Louis Fontenot, Mitglied der Armee der Nordstaaten.
42:20Er wurde bei einer Auseinandersetzung in einem Gasthaus getötet.
42:24Es stand damals dort, wo heute die Villa steht.
42:29Lange davor, 1787, gab es eine Eileen Kittinger.
42:34War das die böse alte Frau aus Nancys Albträumen?
42:44Tatsächlich wurde im 18. Jahrhundert ihr Haus auf dem Stück Land gebaut, auf dem heute die Spukvilla steht.
43:00Doch Bill gibt nicht auf.
43:02Er durchsucht alle Unterlagen über das Grundstück und entdeckt eine schockierende Gemeinsamkeit in den Berichten.
43:10Nicht einmal das Medium hatte diese Information erhalten.
43:16Aber für die neunköpfige Familie in ihrer Spukvilla könnte es um Leben und Tod gehen.
43:37Bill kehrt sofort nach Baltimore zurück, um seine Verwandten zu warnen.
43:44Den Aufzeichnungen nach ist in allen Familien eine Person gestorben, bevor sie aus dem Haus wegzogen.
43:54Ich hatte furchtbare Angst, dass es einen von uns treffen könnte.
44:00Dass meiner Familie etwas zustoßen könnte, bevor wir der Villa entkamen.
44:09Monatelang haben Ron und Nancy schon versucht, die Villa zu verkaufen.
44:13Endlich finden sich Interessenten.
44:16Die Geistergeschichten finden sie aufregend und können es kaum erwarten, den Spuk selbst zu erleben.
44:23Für sie ist das ein zusätzliches Kaufargument.
44:32Ich war so erleichtert, dass wir aus dem Haus rauskamen, dass ich es kaum erwarten konnte.
44:39Ich betete nur, dass vor dem Auszug nichts passierte.
44:47Noch hatte die Familie einen Beschützer.
44:49Nicht hatte die Mühle.
45:02Musik
45:21Louis erschien mir eines Nachts und warnte mich eindringlich, kehre nie wieder in dieses Haus zurück.
45:31Musik
45:33Denn wenn du gehst, verlasse ich es auch. Dann bin ich nicht mehr hier, um dich zu beschützen. Dadurch seid
45:41ihr hier nicht mehr sicher. Das überzeugte mich endgültig.
45:46Musik
45:51Ich war nie glücklicher als an diesem Tag. Es war wunderbar zu wissen, dass ich frei war.
46:05Die Familie kann es kaum erwarten, der Villa den Rücken zu kehren. Sie verlassen ihr vermeintliches Traumhaus noch bevor die
46:13Möbelpacker eintreffen.
46:17Ich bezweifle nicht mehr, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass Geister existieren über natürliche Wesen.
46:33Musik
46:49Als sie losfahren wollen, fällt Nancy ein, dass sie etwas im Haus vergessen hat.
47:06Sie läuft noch einmal nach oben ins Schlafzimmer.
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48:09Als wir die Villa endlich verließen, fühlte ich mich unbeschreiblich gut.
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48:20Wir hatten diese schrecklichen Erfahrungen überlebt und konnten von nun an wieder ein normales Leben führen.
48:31Musik
48:34Die Stallings sind noch einmal mit heiler Haut davongekommen.
48:39Musik
48:40Aber wie wird es den neuen Bewohnern des Spukhauses ergehen?
48:45Das kann niemand vorhersagen.
48:48Nicht einmal Parapsychologen können garantieren, dass der Spuk je ein Ende findet.
48:54Musik
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