Leviathan (1989) ist ein US-amerikanisch-italienischer Science-Fiction-Horrorfilm unter der Regie von George P. Cosmatos. Das Drehbuch stammt von David Webb Peoples und Jeb Stuart. Die Spezialeffekte (Kreaturen) kamen von Stan Winston, die Musik von Jerry Goldsmith.
Kurze Beschreibung / Handlung
Eine kleine Crew betreibt im Atlantik in großer Tiefe (rund 5.000 m) die Unterwasser-Bergbaustation „Shack 7“ der Tri-Oceanic Corporation. Geologe Steven Beck leitet den Einsatz. Bei einem Außeneinsatz entdecken zwei Crewmitglieder das Wrack des sowjetischen Schiffs Leviathan. Sie bergen einen Tresor mit Dokumenten, einem Video-Logbuch des Kapitäns und einem Flachmann mit Wodka.
Der Wodka enthält einen genetischen Mutagenstoff aus geheimen sowjetischen Experimenten. Wer davon trinkt, mutiert allmählich zu einer monströsen, sich weiterentwickelnden Kreatur. Die Station wird zum abgeschlossenen Überlebenskampf, während die Konzernzentrale an der Oberfläche die Lage zunächst bagatellisiert bzw. die Evakuierung verzögert. Der Film mischt Elemente aus Alien und Das Ding aus einer anderen Welt mit einer Tiefsee-Atmosphäre und gehört zu der Welle von Unterwasser-Thrillern Ende der 1980er (u. a. neben The Abyss und DeepStar Six).
Hauptbesetzung
Schauspieler Rolle
Peter Weller Steven Beck
Richard Crenna Dr. Glen „Doc“ Thompson
Amanda Pays Elizabeth „Willie“ Williams
Daniel Stern Buzz „Sixpack“ Parrish
Ernie Hudson Justin Jones
Michael Carmine Tony „DeJesus“ Rodero
Lisa Eilbacher Bridget „Bow“ Bowman
Héctor Elizondo G.P. Cobb
Meg Foster Ms. Martin
Eugene Lipinski Russischer Kapitän
(Weitere kleinere Rollen u. a. Larry Dolgin als Hubschrauberpilot.)
Der Film kam am 17. März 1989 in den USA in die Kinos (Deutschland etwas später), läuft ca. 95–103 Minuten und war kommerziell und bei der Kritik eher durchwachsen, gilt aber bei Fans des Genres als unterhaltsamer B-Movie-Klassiker der Ära.