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00:04:31Welcome to the Deutsche Volkskanzler.
00:04:42On a few hours I came to you in your middle of your memory to experience a day that for
00:05:01us, for the
00:05:03movement and for the whole German people of great importance was. It was a difficult decision I had to
00:05:15and with a row of other comrades I had to do it. A difficult decision, but a difficult decision
00:05:24was. The scheinbare Fehlschlag ist trotzdem zur Geburt der großen nationalsozialistischen
00:05:36Freiheitsbewegung geworden. Denn in der Folge dieses Fehlschlages kam jeder berückte Prozess,
00:05:44der es uns ermöglichte zum ersten Mal vor aller Öffentlichkeit für unsere Auffassung, für
00:05:52unsere Ziele und für unseren Entschluss einzutreten, die Verantwortung zu übernehmen und damit
00:05:59große Massen unseres Volkes mit unserem Gedankengut vertraut zu machen. Wenn in den vier Jahren
00:06:13von dem Jahr 1919 bis 1923 die nationalsozialistische Bewegung so empor wachsen konnte, dass es ihr
00:06:23gelang zum ersten Mal immerhin in einem aufrüttelnden Ereignis die ganze Nation zu mobilisieren, dann
00:06:32war dies der allgemeinen Lage zuzuschreiben, in der sich Deutschland befand. Eine furchtbare
00:06:39Katastrophe war über unser Volk und in unser Land hereingebrochen. Nach einem fast 45-jährigen
00:06:47Frieden hatte man Deutschland damals in einen Krieg getrieben. Es wurde viel über die Kriegsschuld
00:06:56gesprochen. Wir wissen heute ganz genau und wussten es damals schon, dass den Reichsregierungen vor dem
00:07:06Jahr 1914 und bis dorthin eigentlich nur eine einzige Schuld beigemessen werden konnte. Nämlich die Schuld
00:07:14erstens nicht alles getan zu haben, was im Dienste der nationalen Stärkung getan werden musste und getan
00:07:21werden konnte und zweitens, dass sie zahlreiche günstige Augenblicke vorüber gehen ließen. Dass sie sich aber
00:07:29im ungünstigsten dann zum Kriege haben hineinreißen lassen müssen. Und es war kein Zweifel, dass
00:07:36Jahre vorher für Deutschland, wenn es wirklich den Krieg gewollt hätte, dass Jahre vorher bessere
00:07:41Gelegenheiten gewesen wären. Die selben Kräfte, die heute unsere Gegner sind, haben auch damals bereits den
00:07:50Krieg gegen das alte Deutschland angezettelt. Und mit den gleichen Phrasen und mit den gleichen Lügen.
00:08:02Wir alle, soweit wir damals Kämpfer gewesen sind, wir wissen, dass uns Engländer und Franzosen nicht auf
00:08:12den Felden niedergezwungen haben. Es hat eine große Lüge bedurft, um unserem Volk die Waffen zu stehlen.
00:08:21Es gibt heute den einen oder den anderen, der sich vielleicht wundert, im Ausland über mein großes
00:08:29Selbstvertrauen. Ich kann nur zur Antwort geben, dass ich dieses Selbstvertrauen im Felde selbst gewonnen
00:08:35habe. In den vier Jahren hatte ich niemals auch nur einen Augenblick die Überzeugung oder gar das
00:08:43bedrückende Bewusstsein, dass irgendein Gegner uns überlegen sein könnte. Weder Franzosen noch Engländer
00:08:49hatten mehr Mut, hatten mehr Todeskraft aufgebracht als der deutsche Soldat. Was Deutschland damals zum
00:09:04erliegen brachte, waren die Lügen unserer Gegner. Es waren die Lügen der gleichen Männer, die auch
00:09:10heute wieder lügen. Weil es ja die gleichen Kriegshetzer sind. Denn die Herren Churchill und
00:09:14Genossen haben ja damals schon am Krieg teilgenommen. Insofern ist ja alles gleich geblieben. Nur etwas
00:09:20hat sich geändert. Damals hat Herr Churchill zum Kriege gehetzt und in Deutschland war eine schwache Regierung.
00:09:29Heute hetzt Herr Churchill wieder zum Krieg. Aber in Deutschland ist nun eine andere Regierung.
00:09:48Denn die Regierung von heute lag damals den Engländern ja gegenüber. Und sie hat daher nicht mehr Respekt,
00:09:57als man vor irgendeinem anderen Soldaten Respekt zu haben braucht. Aber nicht das geringste Gefühl
00:10:03einer Unterlegenheit, sondern eher im Gegenteil das Gefühl einer Überlegenheit. Die Lügen waren die gleichen wie heute.
00:10:11Mit was ist damals England in den Krieg gezogen? Man sagte damals erstens Großbritannien kämpft für die Freiheit der
00:10:21kleinen Nation. Wir haben dann später gesehen, wie Großbritannien mit der Freiheit dieser kleinen
00:10:32Nationen umgesprungen ist. Wie wenig sich vor allem diese sogenannten Staatsmänner um die Freiheit dieser
00:10:39kleinen Nationen bekümmerten. Wie sie Minoritäten unterdrückten, Völker misshandelten und wie sie das ja auch
00:10:49heute tun, sofern es zu ihren Zwecken stimmt und in ihr Programm passt.
00:10:57Dann sagte man, England kämpft für die Gerechtigkeit. England hatte allerdings schon 300 Jahre lang für die Gerechtigkeit
00:11:06gekämpft und hat dafür als Lohn vom lieben Gott ungefähr 40 Millionen Quadratkilometer bekommen auf der Erde.
00:11:18Und außerdem über 480 Millionen Menschen zu beherrschen. So lohnt Gott die Völker, die nur für die
00:11:28Gerechtigkeit kämpfen. Besonders die Völker, die für die Selbstbestimmung der anderen kämpfen. Denn England hat
00:11:37damals im Jahr 14 ja auch für das Selbstbestimmungsrecht gekämpft. Man erklärte, der britische Soldat zieht
00:11:44überhaupt für keine eigennützigen Interessen in das Feld. Er kämpft für das Selbstbestimmungsrecht der Völker.
00:11:50Man hätte nun erwarten können, dass sofort nach dem Krieg England wenigstens in seinem eigenen
00:11:56Weltreich das Selbstbestimmungsrecht programmiert haben würde. Aber das spart man sich oder hat man sich
00:12:02für den nächsten Krieg wohl auch gespart.
00:12:07Und dann hämpfte England damals für die Zivilisation. Denn das gibt es nur in England. Nur in den
00:12:16englischen Bergarbeitergebieten gibt es Zivilisation. Nur in den englischen Elendsgebieten gibt es
00:12:21Zivilisation. In Whitechapel und in anderen Quartieren des Massen, Elends und der Verkommenheit. Und
00:12:41außerdem zog damals England wie auch seit jeher für die Humanität in das Feld. Man hat die Humanität
00:12:48zunächst allerdings als Sprengpulver in Granaten geladen. Aber man darf ja auch mit schlechten
00:12:57Waffen kämpfen, wenn man nur für ein egeles, hohes Ziel streitet. Und das hat England immer
00:13:03getan. Und man ging noch einen Schritt weiter. Man erklärte damals, wir Engländer kämpfen
00:13:11überhaupt nicht gegen das deutsche Volk. Im Gegenteil, das deutsche Volk, das lieben wir
00:13:16Engländer. Wir, die Churchill, die Chamberlain und so weiter, wir kämpfen nicht gegen das
00:13:24deutsche Volk. Wir kämpfen alle nur gegen das, das deutsche Volk unterdrückende Regime. Denn
00:13:30wir Engländer haben nur eine Aufgabe, Deutschland von seinem Regime frei zu machen, um das deutsche
00:13:36Volk glücklich zu machen. Und zu dem Zweck kämpfen wir Engländer vor allem dafür, dass das deutsche
00:13:46Volk gelöst wird von den Lasten seines Militarismus. Es soll frei werden. Es soll so weit kommen, dass
00:13:53es keine Waffe mehr zu tragen braucht. Und sollte es ja selber einen Wunsch haben, dann wollen wir einen
00:14:00Schritt weiter gehen. Wir wollen es verhindern, dass es nur jemals Waffen tragen kann, um es ganz frei
00:14:05zu machen, das deutsche Volk. Und man erklärte, es ist außerdem eine Gemeinheit, wenn man uns
00:14:13Engländer unterschied, dass wir etwa etwas gegen den deutschen Handel hätten. Im Gegenteil, wir wollen die
00:14:19Freiheit des Handels in der ganzen Welt herstellen. Wir haben daher auch nichts gegen die deutsche
00:14:27Kolonie. Und weiter erklärte man, dass es eine noch infamere Verleumdung sei, wenn man etwa den
00:14:35Engländern als Kriegssinn unterstellen wollte, dass sie Absicht nach der deutschen Kolonie hätten.
00:14:42Eine Gemeinheit, so etwas auch nur zu denken, so erklärte man 1914, 15, 16, 17 und auch noch 18.
00:14:55Man ging noch einen Schritt weiter. Man kämpfte überhaupt gar nicht für einen Sieg. Man kämpfte
00:15:05für einen Frieden der Verständigung, für einen Frieden der Versöhnung, vor allem für einen Frieden
00:15:12der Gleichberechtigung. Und dieser Friede, der sollte es dann ermöglichen, dass man in der Zukunft
00:15:18überhaupt auf die Rüstungen würde verzichten können. Denn man kämpfte ja auch gegen den Krieg.
00:15:23England führte Krieg, so sagte man, um endlich den Krieg auszurotten. England hat ja immer nur Kriege
00:15:29geführt, um den Krieg auszurotten. Nämlich den Krieg der Bekriegten, den Widerstand der Überfallenen.
00:15:47Man erklärte daher, es könne keine Rede davon sein, dass es etwa das Ziel der britischen
00:15:52Kriegspolitik wäre, Kriegsentschädigungen vom deutschen Volk zu holen. Sondern im Gegenteil,
00:15:58man strebte nach einem Frieden ohne Entschädigungen und als Begrönung dieses Friedens dann nach
00:16:07einer allgemeinen Abrüstung und nach einem ewigen Völkerbündnis. Und das alles hat dann der
00:16:13große Sekundant, Wotroth Wilson, in 14 Punkten zusammengefasst und das später noch durch drei
00:16:18weitere Punkte ergänzt. Die berühmten Punkte, in denen uns versichert wurde, dass wir erstens
00:16:24nicht befürchten dürften, etwa ungerecht behandelt zu werden, dass wir nur im Vertrauen
00:16:31auf das Wort Englands der anderen Verbündeten die Waffen niederlegen müssten, um dann in
00:16:38eine wahre Völkergemeinschaft aufgenommen zu werden, in der es keine Sieg und keine Visiten
00:16:42geben würde, in der nur Recht herrschen sollte. Man versprach uns, dass die Kolonien dann überhaupt
00:16:48erst gerecht verteilt werden würden, dass alle Rechtsansprüche und gerechtigten Ansprüche
00:16:54auf den Kolonien ihre Berücksichtigung finden würden und so weiter. Und das alles
00:17:00sollte dann im Völkerbund die letzte Begrönung finden, die letzte Weihe, der Bund aller Nationen
00:17:07und damit sollte dann der Krieg endgültig beseitigt sein aus dieser Welt und es sollte nun ein ewiger
00:17:13Friede kommen. Und das war ja vom englischen Standpunkt auch ausbegreiflich, wenn jemand mit
00:17:18ungefähr 46 Millionen Menschen 40 Millionen Quadratkilometer erobert hat, wenn jemand mit
00:17:2746 Millionen Menschen ungefähr 480 Millionen andere unterworfen hat, dann ist es ja verständlich,
00:17:35wenn der Betreffende nun den Wunsch hat, jetzt aber soll endlich Ruhe herrschen. 300 Jahre lang haben wir die Welt
00:17:41beschrieben.
00:17:50300 Jahre lang haben wir uns bereichert. 300 Jahre lang haben wir Land um Land unterjocht, Volk um Volk niedergeworfen.
00:17:57Jetzt aber haben wir die Welt und jetzt soll Ruhe sein. Das ist verständlich, das war daher auch
00:18:06begreiflich, dass wir nun wirklich im Völkerbund eine Art Sterilisierung des nunmehr eingetretenen Zustandes
00:18:15vornehmen wollen. Es ist ja dann allerdings alles anders gekommen. Es tritt heute ein englischer Minister auf
00:18:27und sagt mit Tränen in den Augen, oh wie gerne würden wir doch mit Deutschland zu einer Verständigung kommen,
00:18:34wenn wir nur Vertrauen haben könnten in das Wort deutscher Regierungen. Genau das Gleiche liegt mir auf der Zunge.
00:18:42Oh wie gerne möchten wir doch mit einem Engländer eine Verständigung herbeiführen, wenn wir nur Vertrauen haben könnten
00:18:49zum Wort seiner Führung.
00:19:03Denn wann ist jemals ein Volk niederträchtiger, belogen und beschwingt worden und betrogen worden als in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten?
00:19:16Das deutsche Volk durch die englischen Staatsmänner. Wo ist die versprochene Freiheit der Völker geblieben?
00:19:26Wo blieb damals die Gerechtigkeit? Wo blieb der Friede ohne Sieger und Besiegte? Wo blieb das Selbstbestimmungsrecht der Völker?
00:19:34Wo blieb der Verzicht auf Kontributionen, Kriegsentscheidungen und so weiter? Wo ist geblieben die versprochene gerechte Regelung des kolonialen Problems?
00:19:49Wo ist geblieben die feierliche Erklärung, dass man Deutschland nicht die Kolonien wegnehmen wollte?
00:19:55Wo ist geblieben die heilige Versicherung, dass man nicht die Absicht hätte, uns mit unerträglichen Lasten zu bebürden?
00:20:04Wo sind endlich die Versicherungen geblieben, dass wir aufkürmen werden würden als gleichberechtigte Nation in den Schoß dieses sogenannten Völkerbundes?
00:20:14Wo ist geblieben die Versicherung, dass eine allgemeine Abrüstung stattfinden würde?
00:20:20Lauter Lügen!
00:20:27Man hat uns in unsere Kolonien genommen, man hat unseren Handel vernichtet, man hat unsere Kriegsflotte geraubt, man hat Millionen
00:20:35Deutsche von uns weggerissen, man hat sie misshandeln lassen,
00:20:38man hat unser Volk ausgeplündert, man hat uns Kontributionen und Lasten aufgebürdet, die wir nicht in 100 Jahren hätten jemals
00:20:44abtragen können, man hat uns in das tiefste Elend gestoßen.
00:20:49Und aus diesem Elend ist die nationalsozialistische Bewegung gekommen.
00:20:55Man soll heute nicht so tun, als ob man etwa einem Deutschland, das nicht nationalsozialistisch wäre, als ob man dem
00:21:03etwa das goldene britische Herz öffnen wollte.
00:21:07Das Deutschland, das wir einst kennenlernten war, weiß Gott alles andere als nationalsozialistisch.
00:21:14Das war demokratisch, das war weltbürgerlich, das glaubte blödsinnig auf englisch, auf britische Versicherungen, auf britische Staatsmänner.
00:21:24Dieses Deutschland hat damals Vertrauen gehabt, das hat sich selbst abgerüstet, das hat sich selbst entwehrt und es ist nur
00:21:30betrogen worden.
00:21:31Und aus der Not, die daraus kam, ist unsere Bewegung gekommen.
00:21:49Aus dem größten Wortbruch aller Zeiten ist ein Spargel gekommen und wurde später in Versailles, wenn er schon vertragt, denn
00:21:57Sie wissen es, meine alten Kampfgenossen,
00:21:59und ich gerade von dieser Stelle aus hier hundert und hundert und hundert Mal Ihnen dargelegt habe, Punkt für Punkt,
00:22:06über 440 Artikel, in denen jeder Artikel teil seiner Beleidigung, teil seiner Vergewaltigung einer großen Nation ist und war.
00:22:16Die Folge davon war dann diese Zeit des Elends und der Verzweiflung, darunter auch die Zeit der Inflation, des Raubs
00:22:25an allen Sparguthaben, des Raubs an allen Lebensmöglichkeiten,
00:22:29die Zeit der großen Erwerbslosigkeit, des langsamen Verhungerts unseres Volkes, die Zeit der ungeheuren Selbstmorde in Deutschland.
00:22:42Immerhin hat dieses Deutschland damals in zwei Jahren mehr Selbstmorde bekommen, als Amerikaner im Lauf des Krieges im Westen gefallen
00:22:51sind.
00:22:55Aus dieser ganzen Not ist unsere Bewegung entstanden.
00:23:02Und sie hat daher auch schwer die Entschlüsse fassen müssen vom ersten Tag an.
00:23:08Und einer dieser Entschlüsse war der Entschluss zur Revolte vom 23. vom 9.8.9. November 1923.
00:23:17Dieser Entschluss ist damals scheinbar misslungen.
00:23:21Allein aus den Opfern ist doch erst recht die Rettung Deutschlands gekommen.
00:23:3016 Tote, allein Millionen sind durch sie aufgerichtet worden.
00:23:36Die Nationalsozialistische Bewegung hat damals ihren Siegeszug über Deutschland begonnen anzutreten.
00:23:42Und seitdem ist nun Deutschland eine Weltmacht geworden.
00:23:47Durch unsere Bewegung.
00:23:52Freilich, es war verständlich, dass der alte Feind sich in dem Augenblick wieder würde regen,
00:23:58indem wir die folgenden Niederlagen bewunden haben sollten.
00:24:07Es gibt nun ohne Zweifel zweierlei England.
00:24:11Wir wollen hier nicht ungerecht sein.
00:24:13Es gibt auch in England zahlreiche Menschen,
00:24:18denen dieses ganze heuchlerische Gehaben vielleicht innerlich verhasst ist,
00:24:22die damit nichts zu tun haben.
00:24:24Allein, sie sind dort entweder mundtot gemacht oder sie sind wortlos.
00:24:30Für uns ist entscheidend, dass wir diesen Engländer, den wir selber jahrelang suchten, nicht gefunden haben.
00:24:38Sie wissen es, wie ich mich bemühte, fast zwei Jahrzehnte lang,
00:24:44um die Verständigung und für die Verständigung mit England zu ringen und zu kämpfen.
00:24:49Unsere ganze Zielsetzung war eine einzige Beschränkung der deutschen Politik
00:24:54im Sinne der Ermöglichung der Herbeiführung einer Verständigung mit England.
00:24:59Desgleichen einer Verständigung mit Frankreich.
00:25:01Was haben wir hier nicht alles abgeschrieben?
00:25:04Auf was haben wir nicht verzichtet?
00:25:06Eines allerdings war selbstverständlich.
00:25:09Einen Lebensverzicht kann keine deutsche Regierung aussprechen.
00:25:14Und die nationalsozialistische Regierung denkt gar nicht daran, einen Lebensverzicht auszupassen.
00:25:27Im Gegenteil, aus Protesten gegen den einzigen Lebensverzichten unserer demokratischen Welt sind wir ja gekommen.
00:25:35Ich denke gar nicht daran, einen Lebensverzicht auszusprechen,
00:25:39sondern im Gegenteil, ich werde das Leben und die Sicherheit des deutschen Volkes und Reiches durchsetzen.
00:25:59Ich habe mir niemals angemaßt, etwa im britische oder französische Interesse hineinzureden.
00:26:07Und wenn es heute einen Engländer gibt, der nun aufsteht und sagt,
00:26:10wir sind verantwortlich für das Schicksal der Völker in Mitteleuropa,
00:26:16wir sind verantwortlich für das Schicksal der Völker in Osteuropa,
00:26:18so kann ich diesem Herrn nur sagen, genauso könnten wir erklären,
00:26:22wir sind verantwortlich für das Schicksal der Völker in Palästina,
00:26:25für das Schicksal der Völker in Ägypten, für das Schicksal der Völker, meinetwegen in Indien.
00:26:30Wenn ein Engländer sagt, unsere Grenze liegt am Rhein,
00:26:34und der Nächste kommt und sagt, unsere Grenze liegt an der Weichsel,
00:26:37dann kann ich ihm nur sagen, Herr, sehen Sie, dass Sie zurück zur Tänze kommen,
00:26:41sonst werden wir Ihnen helfen, Ihre wirkliche Grenze zu finden.
00:26:51Das heutige Deutschland ist jedenfalls gewillt und entschlossen,
00:26:56seine Grenzen sicherzustellen und seinen Lebensraum zu wahren.
00:27:01Es ist das ein Raum, den auch nicht Engländer kultiviert haben, sondern wir.
00:27:05Wir sind nirgends hingegangen, wo die Engländer in die Kultur hingebracht hätten.
00:27:09Denn, wenn Herr Lord Heldepäck nun erklärt, in einer gestrigen Rede,
00:27:14dass er für die Kunst, die Künste und für die Kultur eintritt,
00:27:17und zu dem Zweck müsste Deutsche vernichtet werden,
00:27:19so können wir nur sagen, mein Herr, wir haben schon eine Kultur gehabt,
00:27:23da hatten Sie von Kultur noch keine Ahnung.
00:27:34Und in den letzten sechs Jahren ist in Deutschland mehr in und an Kultur geleistet worden,
00:27:40als in den letzten hundert Jahren in England.
00:27:47Und wo wir Wien her hingekommen sind,
00:27:50da haben wir nicht Kulturdenkmäler britischer Kulturaposten gefunden,
00:27:54sondern nur Kulturdenkmäler deutscher.
00:27:57Ich habe vergebens gesucht, in Prag oder in Posen oder in Graudenz oder in Thorn oder in Danzig
00:28:05oder in Wien britische Kulturdenkmäler zu finden.
00:28:16Vielleicht stehen diese britischen Kulturdenkmäler wohl in Ägypten
00:28:21oder in Indien.
00:28:27Jedenfalls haben wir die deutsche Nation wieder in Bord gehoben.
00:28:34Und zwar von Jahr zu Jahr.
00:28:36Ich bin mir bitte mehr als 1933.
00:28:40Über 1934, 1937 haben wir eine Etappe nach der anderen zurückgelegt
00:28:47und Deutschland freigemacht,
00:28:49tot im Tod und als Zugleich stark gemacht.
00:28:53Und wir allerdings verstehen auch die Bekümmelung
00:28:57dieser internationalen Kriegshetzer.
00:29:01Wir haben für Ihren Bedauern gesehen,
00:29:03dass das neue Deutschland doch nicht mehr ganz das alte Deutschland ist.
00:29:09Ich habe mich bemüht, nicht nur die kulturelle Seite unseres Lebens zu entwickeln,
00:29:13sondern auch die machtmäßige.
00:29:15Und zwar gründlich.
00:29:27Wir haben hier eine Wehrmacht aufgebaut,
00:29:29das kann ich ja ruhig heute aussprechen.
00:29:34Hier ist eine Zweifel in der Welt nicht wichtig.
00:29:45Und hinter dieser Wehrmacht steht ein Volk,
00:29:48die in der Geschossleit,
00:29:50wie auch das in der deutschen Geschichte bisher noch nie der Fall war.
00:29:59Über diese Wehrmacht und über diese Volk steht heute eine Regierung
00:30:04von einer fanatischen Willenskraft,
00:30:08wie auch das in den vergangenen Jahrhunderten in Deutschland mit Wien da war.
00:30:20Dieses neue Deutsche Reich hat, wie Sie alle wissen,
00:30:24gar kein Kriegsdienst gegen England oder Frankreich besessen.
00:30:28Ich habe ja auch in meiner letzten Rede dazu stellen genommen,
00:30:32als ich zum letzten Mal England oder Frankreich die Hand geboten hatte.
00:30:37Wenn man uns nun trotzdem angreift,
00:30:41dann kann das nichts zu tun haben,
00:30:43etwa mit der Frage Österreich oder Stichkei oder Polen.
00:30:48Denn die Fragen hat man ja im Allgemeinen
00:30:50bei Bedarf sofort ja sehr vergessen.
00:30:52Und außerdem, der Fall Polen zeigt ja,
00:30:54wie wenig England an sich,
00:30:56an welchen Städten von Staaten interessiert ist.
00:30:58Denn es hätte ja sonst auch so gedrückt
00:31:00an den Kriegeln müssen,
00:31:02da ja Polen ungeserhaltiert wurde.
00:31:05Aber die Engländer sagen,
00:31:06nein, das ist auch gar nicht der Nächste in Zeitung.
00:31:09Und wir haben jetzt wieder ein anderes Kriegsdienst.
00:31:12Erst war es die Freiheit Polens,
00:31:15dann war es der Nazismus,
00:31:17dann waren es wieder die Garantien für die Zukunft.
00:31:20Es wird mit Ihnen etwas anderes sein.
00:31:23Sie werden in den Krieg führen,
00:31:24solange Sie jemanden finden,
00:31:26vor allem der bereit ist,
00:31:27mit in den Krieg zu führen.
00:31:28Das heißt, der bereit ist,
00:31:30sich selbst für Sie auch mit zu opfern.
00:31:33Die Gründe sind die alten Phrasen.
00:31:36Wenn man nämlich erklärt,
00:31:38dass man nun für die Freiheit,
00:31:39für die Freiheit überhaupt
00:31:40und in den Besonderen eintreten wollte,
00:31:43dann könnte ja Großbritanie in der Welt
00:31:45ein wunderbares Beispiel geben,
00:31:47in dem es endlich einmal
00:31:49seinen eigenen Völkerschapten
00:31:50die volle Freiheit schenkt.
00:31:58Wie edel würde durch dieser
00:32:00britische Kreuzzug sofort aussehen,
00:32:03wenn er eingeleitet worden wäre
00:32:04mit der Proclamation der Freiheit
00:32:06für die 350 Millionen Indien.
00:32:08Oder eingeleitet worden wäre
00:32:11mit der Proclamation der Unabhängigkeit
00:32:13des freien Abstimmungsrechts
00:32:15aller anderen britischen Kolonien.
00:32:18Wie herrlich würde dann
00:32:19dieser britische Kreuzzug aussehen
00:32:22und wie gerne würden wir dann uns
00:32:24vor so einem England beugen.
00:32:28Zunächst aber
00:32:31sehen wir, wie dieses England
00:32:33selber hunderte an Millionen Menschen unterdrückt.
00:32:36Wie dieses gleiche England zugesehen hat,
00:32:40wie zahlreiche Millionen
00:32:41Deutsche unterdrückt worden sind.
00:32:43Es bewegt uns der herrlich
00:32:45den geringsten der Leute
00:32:46dem britischen Minister
00:32:47mit Tränen der Stimme ausruft.
00:32:50England habe überhaupt
00:32:52nur ideale Ziele,
00:32:54gar keine selbstsüchtigen.
00:32:55Die hat Britannien noch nie gehabt.
00:32:56Ich sagte schon,
00:32:57dass noch niemals Britannien
00:32:59für selbstsüchtige Ziele gekämpft hat,
00:33:02sondern nur der liebe Gott
00:33:03dann im Vollzug der Kämpfe
00:33:05die Gebiete und die Menschen
00:33:06England als Lohn geschenkt hat
00:33:08dafür, dass es uneigennützig kämpfte.
00:33:11Also,
00:33:18wenn Sie heute nun wieder erklären,
00:33:21dass Sie keine uneigennützigen Ziele besitzen,
00:33:24dann ist das lächerlich.
00:33:27Das bewegt uns nicht
00:33:29und das deutsche Volk
00:33:32kann darüber wirklich
00:33:34nur staunen.
00:33:36Staunen
00:33:37über die Beschränktheit
00:33:40derer, die glauben,
00:33:41dass man knapp 20 Jahre
00:33:43nach einem so ungeheuren Weltbetrug
00:33:45mit dem gleichen Betrug
00:33:46wieder aufwarten kann.
00:33:48Oder wenn man sagt,
00:33:50dass man für die Kultur eintritt.
00:33:53England als Kulturschöpfer
00:33:56ist ein Faktor für sich.
00:34:00Wir haben wenige Spuren
00:34:03einer wirklichen
00:34:05britischen kulturellen
00:34:06schöpferischen Tätigkeit
00:34:07in anderen Ländern.
00:34:10Die kulturelle Tätigkeit Englands
00:34:12beschränkt sich fast ausschließlich
00:34:13auf das britische Mutterland selbst
00:34:15und auf jene Gebiete,
00:34:17die diesem britischen Mutterland
00:34:19praktisch unterworfen sind.
00:34:22Sonst können wir von einer
00:34:23kulturellen Tätigkeit nichts sehen.
00:34:26Überhaupt brauchen wir Deutsche,
00:34:27die uns von den Englern
00:34:28und auf dem Gebiet der Kultur
00:34:29nichts vormachen lassen.
00:34:30Unsere Musik, unsere Dichtung,
00:34:32unsere Baukunst, unsere Malerei,
00:34:34unsere Bildhauerkunst
00:34:35kann mit der englischen
00:34:36und mit den englischen Künsten
00:34:38schon absolut sich vergleichen.
00:34:41Immerhin, glaube ich,
00:34:43hat ein einziger,
00:34:45sagen wir, Beethoven
00:34:46musikalisch mehr geleistet
00:34:48als sämtliche Engländer
00:34:50der Vergangenheit und Gegenwart
00:34:51zusammen.
00:34:58Und die Pflege dieser Kultur,
00:35:00die nehmen wir auch besser wahr,
00:35:02als dass die Engländer
00:35:03überhaupt können.
00:35:06Wenn Sie dann weiter sagen,
00:35:07dass es jetzt das Ziel sei,
00:35:09endlich den Krieg
00:35:10ein Ende zu bereiten,
00:35:12Sie hätten ihn gar nicht
00:35:12anzufangen brauchen.
00:35:15Denn der Krieg ist nur deshalb da,
00:35:17weil England ihn gewollt hat.
00:35:19Wenn Sie heute sagen,
00:35:20es ist jetzt Krieg,
00:35:21wir wollen,
00:35:22wir Engländer wollen das nicht.
00:35:23Wir werden also jetzt Krieg führen,
00:35:25damit es in der Zukunft
00:35:26keine Kriege mehr gibt.
00:35:27So kann man Ihnen nur sagen,
00:35:28Sie hätten gar nicht
00:35:29den Krieg anfangen brauchen,
00:35:31dann gäbe es gar keinen Krieg.
00:35:39Wir sind überzeugt,
00:35:40dass es im Übrigen
00:35:41so lange Kriege geben wird,
00:35:44als die Güte der Welt
00:35:46nicht gerecht verteilt sind.
00:35:53Und als man nicht aus freiem Willen
00:35:56und aus der Gerechtigkeit heraus
00:35:58diese Güterverteilung vornehmen.
00:36:01Und das hätte man ja tun können,
00:36:04wenn man heute sagt,
00:36:05ja,
00:36:05im nationalsozialistischen Deutschland,
00:36:07dem können wir
00:36:08die Kolonien nicht geben,
00:36:11obwohl sie uns selber
00:36:12geradezu schmerzen,
00:36:13denn wir Engländer sind bedrückt
00:36:14von dem Besitz dieser Kolonien.
00:36:16Wir möchten gerne
00:36:17die Rohstoffe der Welt,
00:36:19möchten wir gerne verteilen,
00:36:20aber wir müssen das jemand geben,
00:36:22zu dem wir vertrauen haben.
00:36:23Oh, vor uns waren ja
00:36:24doch andere Regierungen.
00:36:26Das waren Regierungen
00:36:27von Englands Knaben,
00:36:28sie sind ja von England
00:36:29zum Teil gesoldet worden.
00:36:31Dazu musste man
00:36:32doch Vertrauen besetzen.
00:36:33Warum hat man denen
00:36:34denn nicht die Güte gegeben,
00:36:36auf die das deutsche Volk
00:36:37Anspruch hatten?
00:36:39Auch hier bräuchte man
00:36:40ja gar nichts verteilen.
00:36:42Man brauchte uns nur
00:36:43vorerst unser Eigentum
00:36:44nicht rauben.
00:36:54Auch wir sind der Meinung,
00:36:57dass dieser Krieg ein Ende
00:36:59nehmen muss
00:37:00und dass nicht alle paar Jahre
00:37:02wieder einer kommen kann
00:37:04und kommen darf
00:37:05und kommen soll.
00:37:07Wir halten es daher für notwendig,
00:37:10dass zu diesem Zweck
00:37:10sich die Nationen
00:37:11in ihren Einflussgebieten
00:37:15selbst beschränken.
00:37:17Das heißt mit anderen Worten,
00:37:18dass der Zustand
00:37:19ein Ende nimmt,
00:37:20dass ein Volk
00:37:20sich anmaßt,
00:37:22den Weltpolizisten
00:37:23spielen zu wollen.
00:37:24Überall reinreden zu wollen.
00:37:28Zumindest,
00:37:29insoweit es sich um Deutschland handelt,
00:37:31wird dieses Mal
00:37:32die britische Regierung
00:37:34es noch erkennen,
00:37:36dass der Versuch,
00:37:38die Aufrichtung
00:37:39einer Polizeidiktatur
00:37:40zu unternehmen,
00:37:42scheitern muss
00:37:42und scheitern wird.
00:37:55Wir haben die britischen
00:37:57Regierungsmänner
00:37:58weder in der Vergangenheit
00:37:59noch in der Gegenwart
00:38:00jemals als Kulturapostel
00:38:02kennengelernt.
00:38:03Als Polizeihörden
00:38:05ertragen wir sie
00:38:06aber überhaupt nicht.
00:38:14Das wissen Sie im Übrigen auch,
00:38:16dass das alles nicht die Gründe sind.
00:38:17Die Gründe liegen
00:38:18aber im anderen Gebiet.
00:38:19Im Grunde genommen
00:38:20hassen Sie das soziale Deutschland.
00:38:23Denn was haben wir Ihnen denn getan?
00:38:25Gar nichts.
00:38:27Was haben wir Ihnen genommen?
00:38:28Gar nichts.
00:38:29Haben wir Sie bedroht?
00:38:30Nicht.
00:38:31Nicht einmal.
00:38:32Waren wir etwa nicht bereit,
00:38:33mit Ihnen Abkommen zu treffen?
00:38:35Jawohl.
00:38:36Wir taten das auch.
00:38:38Haben wir es nicht verpflichtet,
00:38:40Selbstbegrenzungen
00:38:41unserer Rüstung vorzunehmen?
00:38:43Wir haben das sogar vorgeschlagen.
00:38:44Nein, das hat Sie alles
00:38:45nicht interessiert.
00:38:48Was Sie hassen,
00:38:49das ist,
00:38:50dass Deutschland
00:38:50das ein schlechtes Beispiel bietet.
00:38:53Es ist das in erster Linie
00:38:55soziale Deutschland.
00:38:56Das Deutschland,
00:38:57unsere sozialen Arbeitsgesetzgebung,
00:38:59das Sie schon vor dem Weltkrieg hassen
00:39:00und das Sie auch heute hassen.
00:39:02Das deutsche Verfürsorge,
00:39:04das hassen Sie.
00:39:05Das Deutschland des sozialen Ausgleichs,
00:39:07das Deutschland der Beseitigung
00:39:09der Klassenunterschiede,
00:39:10das hassen Sie.
00:39:11Das Deutschland,
00:39:12das...
00:39:19Das Deutschland,
00:39:20das sich im Laufe von sieben Jahren
00:39:22jetzt bemüht hat,
00:39:24seinen Volksgenossen
00:39:25anständiges Leben zu ermöglichen,
00:39:27das hassen Sie.
00:39:28Dass Deutschland,
00:39:29dass die Arbeitslosigkeit
00:39:30beseitigt hat,
00:39:31die Sie nicht beseitigen konnten
00:39:32in Ihrem Reichtum,
00:39:34das hassen Sie.
00:39:35Dass Deutschland,
00:39:36dass auf seinen Schiffen
00:39:37den Arbeitern,
00:39:38den Schiffleuten
00:39:39anständige Quartiere gibt,
00:39:41das ist es,
00:39:42was Sie hassen.
00:39:43Weil Sie das Gefühl haben,
00:39:44dass dadurch Ihr eigenes Volk
00:39:45angesteckt werden könnte.
00:39:56Und Sie hassen ja auch,
00:39:58dass Deutschland
00:39:58der sozialen Gesetzgebung,
00:40:00dass Deutschland,
00:40:02das den 1. Mai
00:40:03auf den Tag der nationalen Arbeit feiert,
00:40:05das hassen Sie.
00:40:07Sie hassen das Deutschland,
00:40:09das den Kampf
00:40:09gegenüber den Klassen
00:40:11aufgenommen hat.
00:40:13Dieses Deutschland,
00:40:14das hassen Sie in Wirklichkeit.
00:40:15Sie hassen daher auch
00:40:16das gesunde Deutschland
00:40:17in erster Linie.
00:40:18Das volksgesunde Deutschland,
00:40:20das Deutschland,
00:40:21das sich um seine Volkslosigkeit
00:40:22kümmert,
00:40:22das die Kinder wäscht,
00:40:24das nicht Zustände einreißen lässt,
00:40:25wie Sie es in Ihrer eigenen Presse
00:40:27jetzt zugeben,
00:40:28bei dem nicht die Kinder
00:40:29verlaust sind.
00:40:30Dieses Deutschland hassen Sie.
00:40:41Das sind Ihre Geldmagnaten,
00:40:44Ihre jüdischen und nicht jüdischen
00:40:45internationalen Barone,
00:40:47Bankbarone und so weiter.
00:40:50Die sind es,
00:40:51die uns hassen,
00:40:52weil Sie in diesem Deutschland
00:40:54ein schlechtes Vorbild sehen,
00:40:56dass andere Völker
00:40:56ihr eigenes vielleicht aufreizen könnten.
00:41:03Sie hassen das Deutschland
00:41:04unserer jungen,
00:41:06gesunden,
00:41:07blühenden Generation
00:41:10und das Deutschland
00:41:11der Fürsorge
00:41:12für diese Generation.
00:41:14Und Sie hassen
00:41:15selbstverständlich damit
00:41:15auch das starke Deutschland,
00:41:18das Deutschland,
00:41:19das marschiert,
00:41:20das Deutschland
00:41:21das freiwillige Opfer
00:41:22auf sich nimmt.
00:41:23Wie Sie uns hassen,
00:41:25das haben wir ja gesehen.
00:41:27Wir machten
00:41:28einen Vierjahresplan,
00:41:30um uns zu helfen.
00:41:32Wir haben durch diesen
00:41:32Vierjahresplan
00:41:33niemand etwas genommen.
00:41:35Denn wenn wir aus unserer Kohle
00:41:37Benzin machen
00:41:38oder Gumme
00:41:39oder wenn wir uns
00:41:41mit anderen Ersatzstoffen
00:41:42behelfen,
00:41:43was nehmen wir
00:41:44den anderen damit?
00:41:45Weg!
00:41:46Nichts!
00:41:46Gar nichts!
00:41:47Im Gegenteil!
00:41:48Sie sollten froh sein.
00:41:49Sie hätten sagen können,
00:41:52dann entlassen Sie damit
00:41:53unsere Märkte.
00:41:54Gott sei Lob und Dank,
00:41:55wenn Sie dieselbe
00:41:56Benzin verschaffen,
00:41:57da brauchen Sie nichts
00:41:58zu exportieren,
00:41:59damit Sie importieren können.
00:42:00Umso besser für uns
00:42:01bleibt das Weltbenzin
00:42:02uns vorbehalten.
00:42:04Nein!
00:42:04Sie haben gegen
00:42:05den Vierjahresplan
00:42:06gekämpft.
00:42:07Sie sagten,
00:42:07der Plan muss weg.
00:42:09Weshalb denn?
00:42:10Weil er Deutschland
00:42:11gesund macht.
00:42:12Das ist der einzige Grund.
00:42:19Es ist der Kampf
00:42:21gegen das Freie,
00:42:22gegen das Unabhängige,
00:42:23gegen das Gesunde,
00:42:24gegen das Lebensfähige.
00:42:24Wirklichkeit.
00:42:29Das ist
00:42:30nun Ihr Kampf
00:42:31und dem steht
00:42:33nun unser Kampf
00:42:33gegenüber.
00:42:34Und dieser Kampf
00:42:35ist unser ewig
00:42:36nationalsozialistischer
00:42:37und gleichbleibender.
00:42:39Der Kampf
00:42:40für die Aufrichtung
00:42:42einer gesunden,
00:42:43starken Volksgemeinschaft,
00:42:45für die Überwindung
00:42:46und Beseitigung
00:42:47der Schäden
00:42:47in dieser Gemeinschaft
00:42:49und für die Sicherung
00:42:50dieser Gemeinschaft
00:42:51der anderen Welt
00:42:51gegenüber.
00:42:54Dies ist
00:42:55das Ziel.
00:42:59Wir kämpfen
00:43:00für die Sicherheit
00:43:01unseres Volkes,
00:43:03für unseren Lebensraum,
00:43:04indem wir uns
00:43:04nicht von anderen
00:43:05hineinreden lassen.
00:43:09Wenn man nun in England
00:43:10erklärt,
00:43:13dass dieser Kampf,
00:43:14der jetzt nun
00:43:14ausgeboren ist,
00:43:15der zweite
00:43:16punische Krieg sei,
00:43:18so steht in der Geschichte
00:43:19nur noch nicht fest,
00:43:21wer in diesem Fall
00:43:22Rom und wer
00:43:22der Katargo ist.
00:43:34Im ersten
00:43:35war jedenfalls
00:43:37England noch nicht Rom.
00:43:40Denn im punischen Krieg
00:43:42hat wirklich Rom gesiegt.
00:43:44Im ersten Weltkrieg
00:43:46hat nicht England gesiegt,
00:43:48sondern andere waren die Sieger.
00:43:50Und im zweiten,
00:43:51das kann ich Ihnen versichern,
00:43:53wird England erst rechtlich
00:43:54versichern.
00:43:59Applaus
00:44:03Applaus
00:44:04Applaus
00:44:12Applaus
00:44:21Applaus
00:44:22Diesmal tritt diesem England des Weltkriegs ein anderes Deutschland entgegen.
00:44:31Das werden Sie wohl in absehbarer Zeit noch ermessen können.
00:44:52Ein Deutschland, das von einem unbändigen Willen erfüllt ist und das auf die blöde Leyen britischer Frasenmänner nur mit Gelächter
00:45:04reagiert.
00:45:05Wenn heute ein Engländer kommt und sagt, wir kämpfen für die Freiheit der Welt, wir kämpfen für die Demokratie, wir
00:45:12kämpfen für die Kultur, wir kämpfen für die Zivilisation, wir kämpfen für die Gerechtigkeit, dann löst das in Deutschland nur
00:45:19ein schallendes Gelächter aus.
00:45:30Dazu lebt noch die Generation, die die Aufrichtigkeit solcher britischer Kriegszieldarlegungen ja persönlich kennengelernt hat.
00:45:43Und wenn wir selbst nichts dazugelernt hätten, dann hätten wir auf alle Fälle auch nichts vergessen.
00:45:51Aber wir haben nicht nur nichts vergessen, sondern wir haben dazugelernt.
00:46:03Jeder britische Ballon, der über unsere Linien baumelt und hier ein paar geistreiche Flugblätter herunterbringt, beweist es uns, dass in
00:46:13dieser Welt alles stillgestanden ist seit 20 Jahren.
00:46:26Aber jedes Echo aus Deutschland müsste denen beweisen, dass hier eine Bewegung stattfand.
00:46:34Und zwar eine Bewegung von ungeheurem dynamischem Ausmaß und einer ungeheuren Kraft und Wirksamkeit.
00:46:45England will nicht den Frieden, wir haben das gestern wieder gehört.
00:46:49Ich habe schon in meiner Reichstagsrede erklärt, dass ich persönlich nichts mehr dazu zu sagen hätte.
00:46:57Das weitere werden wir mit den Englern in der Sprache reden, die sie wahrscheinlich schon verstehen werden.
00:47:23Es tut uns nur leid, dass sich Frankreich in den Dienst dieser britischen Kriegshetze stellte.
00:47:31Und dass es seinen Weg mit dem Weg Englern zusammenkoppelte.
00:47:37Was Deutschland betrifft, so haben wir niemals Angst gehabt vor einer Front.
00:47:45Wir haben einst zwei Fronten erfolgreich verteidigt.
00:47:48Wir haben nur mehr eine Front.
00:47:51Und wir werden auf dieser Front erfolgreich bestehen.
00:47:54Dessen kann man überzeugt sein.
00:47:57Ich habe es nicht als einen Erfolg der deutschen Politik, sondern als einen Erfolg der Vernunft angesehen,
00:48:11dass es uns gelungen ist, mit Russland zu einer Verständigung zu kommen.
00:48:14Und einmal haben die beiden Völker sich gegenseitig bis zum Weißbluten bekriegt.
00:48:24Keines der beiden Völker hatte davon einen Gewinn.
00:48:27Wir sind übereingekommen, den Herren in London und in Paris,
00:48:32diesen Gefallen ein zweites Mal nicht mehr zu erweisen.
00:48:50So stehen wir jetzt in einer großen historischen Wendezeit.
00:48:58Aus dem Kampf ist der Nationalsozialismus einst entstanden.
00:49:02Soldaten sind wir damals alle gewesen.
00:49:07Ein großer Teil hat heute wieder den Grauenrock angezogen,
00:49:13aber auch die anderen sind Soldaten geblieben.
00:49:16Deutschland hat sich durch und durch verwandelt.
00:49:21So wie Preußen im Jahr 1813 und 1814 nicht mehr verglichen werden konnte mit den Preußen von 1806,
00:49:29so kann das Deutschland vom Jahr 1939, 40, 41 oder 42 nicht mehr verglichen werden mit dem Deutschland von 1914,
00:49:3715, 16 oder 17 oder 18.
00:49:40Was es damals geben konnte, ist in der Zukunft unmöglich.
00:49:45Wir werden und dafür bürgen wir vor allem die Partei dafür sorgen,
00:49:49dass Erscheinungen, wie wir sie im Weltkrieg leider erleben mussten,
00:49:53dass solche Erscheinungen nicht mehr in Deutschland auftreten können.
00:49:58Wir sind, meine nationalsozialistischen Kämpfer, mit diesen Erscheinungen fertig geworden,
00:50:04als wir als eine lächerliche Minorität noch in Deutschland kämpfen.
00:50:08Damals hatten wir nur unseren Glauben.
00:50:11Und wir haben diese Erscheinungen niedergezwungen und haben sie beseitigt.
00:50:15Heute haben wir die Macht außerdem noch.
00:50:18Und niemals mehr werden solche Erscheinungen über Deutschland kommen.
00:50:33Unser Wille ist genauso unbeugsam im Kampf nach außen,
00:50:39wie er einst unbeugsam war im Kampf um die Macht im Inneren.
00:50:42Nein, so wie ich Ihnen damals immer sagte, alles ist denkbar, nur eines nicht, dass wir kapitulieren.
00:50:49So kann ich das als Nationalsozialist auch heute nur der Welt gegenüber wiederholen.
00:50:54Alles ist denkbar, eine Kapitulation, niemals.
00:50:59Man soll sich das Jahr aus dem Kopf schlagen.
00:51:02Wenn man mir dann erklärt, dann wird der Krieg drei Jahre dauern.
00:51:07Wie lange er dauert, spielt keine Rolle.
00:51:10Kapitulieren wird Deutschland niemals, niemals, jetzt wirklich nicht keine Rolle.
00:51:29Man sagt mir, England hat sich auf einen dreijährigen Krieg vorbereitet.
00:51:36Ich habe am Tage der britischen Kriegserklärung dem Feldmarschall Göring den Befehl gegeben,
00:51:41sofort die gesamten Vorbereitungen auf die Dauer von fünf Jahren zunächst zu treffen.
00:51:52Nicht, weil ich glaube, dass dieser Krieg fünf Jahre dauert,
00:51:56aber weil ich auch in fünf Jahren niemals kapitulieren würde.
00:52:05Wir werden aber nun diesen Herren ja zeigen, was die Kraft eines 80-Millionen-Volkes vermag.
00:52:15Unter einer Führung, mit einem Willen, zusammengefügt zu einer Gemeinschaft.
00:52:24Und hier wird die Partei in Erinnerung an die einstigen Toten erst recht ihre große Mission erfüllen müssen.
00:52:32Sie wird die Trägerin sein dieses Willens, der Geschlossenheit, der Einheit und damit unserer deutschen Volksgemeinschaft.
00:52:40Was immer auch im Einzelnen unseren Opfern zugemutet wird.
00:52:44Das wird vergehen.
00:52:45Es ist belanglos, entscheidend ist und bleibt nur der Sieg.
00:52:51Wir werden dank unserer Vorbereitungen diesen Kampf unter viel leichteren Bedingungen führen, wie etwa im Jahr 1914.
00:53:00Damals daumelnde Deutschland blind in diesen Kampf hinein.
00:53:05Wir haben seit vielen Jahren eine Nation seelisch, aber vor allem auch wirtschaftlich gerüstet.
00:53:13Wir haben da unsere großen Planungen dafür vorgesorgt, dass dem deutschen Flieger kein Benzin abgeht.
00:53:24Wir haben da unsere Planungen vorgesorgt, dass nicht im ersten Kriegsjahr verwüstet oder gewüstet wird und kostbares Gut verwirtschaftet wird,
00:53:34sondern dass am Tage der Kriegserklärung sofort jene Rationierung eintritt, die zum Durchhalt auf längste Zeit sogar die Verlustsetzung bietet.
00:53:44Wir haben aber auch auf allen anderen Gebieten unsere deutschen Möglichkeiten auf das Äußerste entwickelt,
00:53:53sodass ich Ihnen heute nur die eine Versicherung geben kann.
00:53:56Sie werden uns weder militärisch noch wirtschaftlich auch nur im Geringsten niederzwingen können.
00:54:01Es kann hier überhaupt nur einer siegen und das sind wir.
00:54:20Das, dass Herr Churchill nicht glaubt, das rechne ich seinem hohen Alter zugute.
00:54:29Auch andere haben das nicht geglaubt.
00:54:32Sie sind vorerst von Herrn Churchill, Herrn Chamberlain, Herrn Halbwax und so weiter belehrt worden.
00:54:39Unsere polnischen Gegner.
00:54:41Sie wären niemals in diesen Krieg gezogen, wenn sie nicht von englischer Seite hineingetrieben worden wären.
00:54:49England hat ihn in den Nacken gestärkt und hat sie aufgeputscht und aufgehetzt.
00:54:55Der Kriegsverlauf hat vielleicht zum ersten Mal gezeigt, welches Instrument sich unterdessen das Deutsche Reich geschmiedet hat.
00:55:04Es war nicht so, meine Volksgenossen, dass etwa der Pole feige gewesen wäre oder dass er nur gelaufen wäre.
00:55:12So war es nicht.
00:55:14Er hat sich an vielen Stellen sehr tapfer geschlagen.
00:55:18Trotzdem ist ein Staat mit über 36 Millionen Menschen, mit rund 50 Divisionen,
00:55:28ein Staat, der einen durchschnittlichen Rekruttenjahrgang von nahezu 300.000 besaß,
00:55:34gegenüber zur Zeit 120.000 französischen Rekrutten pro Jahr.
00:55:38Trotzdem ist dieser Staat in sage und schreibe 10 Tagen militärisch geschlagen,
00:55:45in 18 Tagen vernichtet und in 30 Tagen zur restlosen Kapitulation gezwungen worden.
00:55:58Wir sind uns auch dabei bewusst, wie sehr die Vorsehung uns geholfen hat.
00:56:11Sie hat uns so viel dabei ermöglicht.
00:56:15Sie hat unsere Pläne richtig gestalten lassen.
00:56:21Und sie hat die Durchführung sichtbar gesegnet.
00:56:25Ohne dem hätte dieses Werk nicht gelingen können.
00:56:28Nicht in dieser Zeit.
00:56:31Wir sind daher auch des Glaubens, dass die Vorsehung das, was geschah, so gewollt hat.
00:56:39Genauso wie ich Ihnen früher oft erklärte, dass die Niederlage des Jahres 18 verdient war.
00:56:46Für uns verdient, weil wir nicht die großen Siege richtig und würdig zu bewahren vermocht hatten.
00:56:56Diesen Vorwurf soll man uns in der Zukunft nicht mehr machen.
00:57:01In tiefer Dankbarkeit verfolgen wir uns vor all unseren Helden, vor den tapferen Soldaten,
00:57:08vor unseren toten Kameraden und den vielen Verwundeten.
00:57:15Sie haben durch Ihr Opfer mitgeholfen, dass der erste Feind, der diesen Krieg zur Auslösung brachte,
00:57:24in kaum 30 Tagen überwunden wurde.
00:57:36Es möge sich jeder Deutsche dessen bewusst sein,
00:57:40dass das Opfer dieser Männer genauso viel wert war,
00:57:46als das Opfer jedes anderen in der Zukunft wert sein wird.
00:57:50Dass keiner ein Recht hat, sein Opfer in der Zukunft als schwerer einzuschätzen.
00:57:57Das, was wir Nationalsozialisten als Erkenntnis und als Gelöbnis
00:58:03vom Totengang des 9. November in die Geschichte unserer Bewegung mitgenommen haben,
00:58:08nämlich, dass das, wofür die ersten 60 gefallen sind,
00:58:13wert genug war, auf viele andere, wenn notwendig, zum Sterben zu bringen.
00:58:20Diese Erkenntnis soll uns auch in der Zukunft nicht verlassen.
00:58:24Für unser deutsches Volk sind im Laufe von vielen Jahrhunderten, ja Jahrtausenden,
00:58:29zahllose Millionen gefallen.
00:58:33Millionen andere haben ihr Blut dafür gegeben.
00:58:36Keiner von uns weiß, ob es ihn nicht auch trifft.
00:58:40Allein jeder muss wissen, dass er damit nicht mehr an Opfern bringt,
00:58:44als alle anderen vor ihm aufgebracht haben.
00:58:47Und andere nach ihm einst wieder bringen werden müssen.
00:58:52Was die Frau an Opfern auf sich nimmt, indem sie der Nation das Kind schenkt,
00:58:57nimmt der Mann an Opfern auf sie, indem er die Nation verteidigt.
00:59:02Wir Nationalsozialisten sind immer Kämpfer gewesen
00:59:04und es ist jetzt die große Zeit, in der wir uns als Kämpfer bewähren wollen.
00:59:10Und damit feiern wir auch am besten den Gedenktag der Erinnerung
00:59:14an den ersten Opfergang unserer Bewegung.
00:59:19Ich kann den heutigen Abend nicht schließen, ohne Ihnen wie immer noch zu danken
00:59:25für Ihre treue Anhänglichkeit die ganzen langen Jahre hindurch
00:59:32und ohne Ihnen zu versprechen, dass wir auch in der Zukunft
00:59:37die alten Ideale hochhalten wollen, dass wir für sie eintreten wollen
00:59:42und dass wir nicht scheuen werden, den Einsatz und notwendig auch des eigenen Lebens,
00:59:49um das Programm unserer Bewegung zu verwirklichen.
00:59:53Das Programm, das nichts anderes besagt, als unserem Volk, Leben und Dasein
00:59:58auf dieser Welt sicherzustellen.
01:00:01Das war der erste Einleitungssatz unseres nationalsozialistischen Glaubensbekenntnisses
01:00:06und das wird der letzte Satz sein, der über jedem einzelnen Nationalsozialisten geschrieben steht.
01:00:16Dann, wenn er am Ende seiner Pflichterfüllung von dieser Welt scheidet.
01:00:22Parteienossen, unsere nationalsozialistische Bewegung, unser deutsches Volk
01:00:32und über allem jetzt unsere siegreichige Irrmacht, Sie feiern!
01:00:38Sie feiern! Sie feiern! Sie feiern!