00:02Dänisches Militär räumt Mängel in seinem Bericht über einen Drohnenvorfall 2025 ein.
00:11Suche nach Investoren. Argentiniens Präsident Javier Millet in Paris.
00:15Total Energies kündigt Milliardeninvestitionen an.
00:22Antisemitismus-Vorwürfe gegen Rassemblement Nationalchef Bardella in Frankreich.
00:31Die EU stellt weitere 130 Millionen Euro für Drohnentechnologie bereit.
00:36Teil der Bemühungen um mehr Grenzsicherheit und zur Bekämpfung hybrider Bedrohungen.
00:41Die Europäische Kommission gab die Finanzierung bei einem Treffen der Justiz und Innenminister in Luxemburg bekannt.
01:00Schon im Februar hatte die EU-Kommission einen Aktionsplan zur Sicherheit mit Drohnen vorgestellt.
01:06Darin war der Aufruf zur Bereitstellung von 250 Millionen Euro für Investitionen der nationalen Behörden in die Überwachung der Land
01:14- und Seegrenzen enthalten.
01:16Das Programm deckt die Anschaffung von Drohnen und Drohnenabwehrsystemen und weitere Technologien zur Abwehr hybrider Bedrohungen ab.
01:23Zum Schutz der Außengrenzen der EU hat die Kommission außerdem separat 170 Millionen Euro für die Grenzschutzagentur Frontex und nationale
01:31Behörden bereitgestellt.
01:36Das dänische Militär hat mögliche Fehler in einem ursprünglichen Bericht über einen mutmaßlichen Drohnenfall im Jahr 2025 eingeräumt.
01:48Vor dem EU-Gipfeltreffen in Kopenhagen vor rund einem Jahr waren Drohnen unbekannte Herkunft in der Nähe ziviler und militärischer
01:56Anlagen gemeldet worden und hatten Alarm ausgelöst.
02:00In dem nun veröffentlichten, überarbeiteten Bericht erklärten die Streitkräfte, ihre Darstellung könnte fehlerhaft gewesen sein.
02:08Soldaten hätten möglicherweise in die Luft geschossen, während ein ziviles Flugzeug vorbeiflog.
02:14Das Militär bleibt jedoch bei seiner Einschätzung, die Soldaten haben auf etwas gezielt, das sie für eine Drohne hielten.
02:21Grund dafür sei unter anderem das Flugmuster gewesen.
02:26Die Drohnensichtung hatte damals zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen und vorübergehenden Flughafensperrungen und einem Verbot privater Drohnen geführt.
02:36Dänemark versucht seitdem, seine Drohnenabwehr und Erkennung zu verbessern.
02:45Generalmajor Dr. Volker Pötzsch ist seit März 2026 Chef des Stabes im Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr.
02:53Der Informatiker beschäftigt sich mit hybriden Bedrohungen und Cyberangriffen.
03:16Beschuldigen und beschämen, so reagiert Deutschland auf hybride Angriffe mit der sogenannten Attribution, also der öffentlichen Zuordnung eines Angriffs zu
03:24den Verantwortlichen.
03:40Gleichzeitig schaut die Bundeswehr genau auf den Krieg in der Ukraine.
03:44Besonders die schnelle Entwicklung autonomer Systeme verändert die Kriegsführung.
03:50Wenn wir auf die Ukraine-Ware schauen, nehmen wir viele Lehren von dort, aber es ist kein Blueprint für uns.
03:56Natürlich investieren wir auch sehr in autonome Systeme.
04:01Wenn Menschen auf dem Krieg sehr gefährdet sind, werden wir auch auf mehr autonome Systeme nutzen, aber mit sehr nahem
04:10Menschenkontrolle.
04:10Für Deutschland geht es dabei nicht nur um neue Technologien.
04:15Die Bundeswehr soll insgesamt wieder schlagkräftiger werden, auch mit Blick auf die NATO.
04:20Ich denke, dass wir wirklich als Deutschland aufgewachsen sind und dass wir nicht nur Geld investieren, sondern auch Personal und
04:27Material investieren.
04:30Wir werden jetzt wieder auf ein ganz unterschiedliches Level auf ein ganz unterschiedliches Level.
04:32Und das ist etwas, das wir auf einem nationalen Level starten, aber diese Reise ist gewonnen oder auf einem multinationalen
04:38Level.
04:39Also die EU und die NATO sind für uns die Punkte, wo alles funktioniert.
04:45Entscheidend sei für Petsch dabei die Zusammenarbeit mit den europäischen und transatlantischen Partnern.
04:55In Großbritannien hat die Polizei am Donnerstag einen britisch-iranischen Doppelstaatsbürger festgenommen.
05:01Er soll einen Terroranschlag geplant haben.
05:03Die Festnahme steht im Zusammenhang mit einem Sicherheitsvorfall auf einem Militärflugplatz in England.
05:09Dort waren schon am Sonntag fünf Briten festgenommen worden.
05:12Wegen verdächtiger Fahrzeuge, die auf den Militärstützpunkt zusteuerten.
05:16Die Behörden bringen den Vorfall mit dem Iran in Verbindung.
05:20Der 25-jährige Mann wurde am Donnerstag im Zentrum Londons festgenommen.
05:25Zuvor hatte Premierminister Andy Burnham am Donnerstag erklärt, dass es starke Hinweise auf eine iranische Beteiligung an dem Komplott gebe.
05:33Am frühen Sonntagmorgen waren fünf Männer Anfang 20, allesamt britische Staatsbürger aus London,
05:38wegen Terrorverdachts nahe dem Luftwaffenstützpunkt Fairford festgenommen worden.
05:43Der Stützpunkt ist von US-Bombern für Angriffe auf den Iran genutzt worden.
05:47Die fünf Männer sind inzwischen auf Kaution frei,
05:50nachdem in den verdächtigen Fahrzeugen laut Polizei nur viel Benzin, aber nicht wie vermutet Sprengstoff gefunden worden war.
06:01Das französische Medienunternehmen Mediapart hat neue Erkenntnisse in der Affäre um antisemitische Nachrichten veröffentlicht,
06:10die Jordan Bardella zugeschrieben werden.
06:12Bardella ist Vorsitzender der rechten Partei Rassemblement National von Marine Le Pen.
06:17Das französische Investigativmedium konfrontiert ihn mit Messenger-Unterhaltungen aus den Jahren 2013 und 2014.
06:27Jordan Bardella bestreitet, die Nachrichten verfasst zu haben.
06:30Mediapart veröffentlichte daraufhin am Donnerstag Screenshots der Unterhaltungen mit antisemitischen Inhalten,
06:37die Bardella an andere Facebook-Nutzer gesendet haben soll.
06:42Die Redaktion sagt, dass die darin enthaltenen persönlichen Angaben seine Identität bestätigen könnten.
06:49So wie seine in Italien geborene Mutter, ein Interview mit Le Parisien 2013 und eine nicht bestandene Aufnahmeprüfung an der
06:59Saint-Spo.
07:01In sieben Monaten sind die französischen Parlamentschaftswahlen, bei denen die Wähler für einen Nachfolger für den scheidenden Präsidenten Emmanuel Macron
07:10stimmen werden, dessen Amtszeit endet.
07:13Die Rechtsaußenkandidatin Marine Le Pen liegt in den Meinungsumfragen vorn.
07:25Argentiniens Präsident Javier Milley ist in Paris, um neue ausländische Investoren zu gewinnen.
07:31Bei seinem Treffen mit Präsident Emmanuel Macron im Élysée-Palast gab es bereits einen großen Erfolg.
07:37Der französische Energiekonzern Total Energies will knapp 10 Milliarden US-Dollar in Argentinien investieren.
07:43Das Geld soll in drei bestehende Gas- und Ölprojekte fließen.
07:48Diese Nachricht kommt für Milley genau zur richtigen Zeit.
07:51Zwar hat er durch einen harten Sparkurs die Inflation gesenkt und die Staatsfinanzen stabilisiert,
07:56doch sein Land leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und einer Wirtschaftskrise, besonders in der Industrie.
08:03In Argentinien selbst ist Millays Politik umstritten.
08:07Die Menschen protestieren regelmäßig gegen seinen Kurs.
08:10Kritiker bemängeln zudem die konservativen Ansichten des bekennenden Donald-Trump-Fans.
08:16Milley greift immer wieder Medien an, sowie die feministische und die LGBTQ-Bewegung.
08:22Spannungen gab es auch im Vorfeld des Treffens in Paris,
08:25da Milley noch kurz vor seiner Reise Trump zitiert und behauptet hatte,
08:29Europa stehe vor dem Untergang.
08:31Auch in Paris protestierten rund 100 Menschen gegen seinen Besuch.
08:37Frankreichs Regierung versucht einen Spagat.
08:39Trotz politischer Meinungsverschiedenheiten will sie ihre wirtschaftlichen Interessen in Argentinien sichern
08:44und hofft vor allem auf eine engere Zusammenarbeit bei wichtigen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer.
08:52Die demokratische Krise in Griechenland ist möglicherweise das gravierendste Problem,
08:57mit dem das Land konfrontiert ist, und sie verschärft sich zunehmend.
09:04Auf der kleinen Insel Tiamina in der östlichen Ägäis hat die Grundschule in diesem Jahr nur zwei Schüler.
09:17Auf der kleinen Insel Tiamina gibt es weder einen Kindergarten noch eine Mittelschule.
09:23Die sechs Jugendlichen der Insel müssen jeden Morgen mit dem Boot
09:26auf die Nachbarinsel Furni fahren, um zur Schule zu gehen.
09:29Das Kind ist auch nur in der Schule.
09:32Es gibt keine andere Kinder, die nicht zu spielen,
09:35die nicht zu spielen, die nicht zu spielen, die nicht zu spielen.
09:38Es ist nur das Kind.
09:40Es ist jetzt nur ein Kind.
09:40Es ist jetzt eine erste Fahrt und sie spielen mit dem.
09:43Nur zwei Fähren pro Woche verbinden Tiamina mit Athen.
09:47Die Fahrt dauert mindestens acht Stunden mit Umstieg in Furni.
09:50Bei schlechtem Wetter fällt der Fährverkehr oft aus,
09:53sodass Bewohner tagelang festsitzen.
09:55Warum bleiben die Neue im Nese?
09:57Warum bleiben die Neue?
09:59Warum bleiben die Neue?
10:00Warum bleiben die Neue?
10:02Warum bleiben die Neue?
10:04Was wollen die Neue?
10:05Hier haben wir hierher, damit wir gewinnen.
10:08Wir haben hier so vieles.
10:10Die Menschen sind hierher.
10:10Hier sind hierher.
10:11Hier ist hier die Menschen.
10:14Alles, alles, unsere Tiefen, alles.
10:17Wir fählen über die Supermarket in Athen.
10:48Die Insel hat etwa 140 ständige Einwohner.
10:52Die meisten davon sind Rentner.
11:07Die griechische Regierung will mit Anreizen Menschen vor den Städten auf Inseln und in Dörfer locken.
11:12Doch die Inflation schmälert deren Wirkung.
11:22Die größere Rechismus werden mit Anreizen.
11:27Vielen Dank.