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  • vor 14 Stunden
Sie wollten in Ceuta ein besseres Leben beginnen. Doch für die Migranten, die immer noch hier sind, entwickelt sich die Lage zunehmend zum Albtraum.

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Transkript
00:01Sie kamen nach Ceuta auf der Suche nach einem besseren Leben.
00:05Doch sie landeten in einer Art Hölle.
00:08Seit Wochen leben tausende marokkanische Migranten hier auf der Straße.
00:12Es gibt sexuelle Übergriffe und auch Krankheiten wie die Kretze.
00:17Doch die meisten hier wollen nicht aufgeben.
00:20Ich wünsche mir einfach ein besseres Leben für mich und meine Eltern, aber in Marokko gibt es das nicht.
00:27Vom spanischen Staat kommt bisher kaum Unterstützung.
00:30Viele sagen uns, dass ihre Familien sie immer wieder anflehen, nach Hause zu kommen.
00:38Sie sagen mir ständig, dass ich weg soll aus Ceuta, vor allem meine Mutter.
00:42Sie macht sich so große Sorgen, dass sie krank geworden ist.
00:45Wir telefonieren regelmäßig, aber ich sage ihr immer, ich gehe nicht zurück.
00:52Schätzungsweise 10.000 Migranten halten weiter aus in Ceuta.
00:56Tausende andere sind inzwischen nach Marokko zurückgekehrt.
00:59Und erheben Vorwürfe gegen die spanischen Behörden.
01:04Sie schlagen dich sogar, wenn du schläfst.
01:06Sie richten eine Waffe auf dich und schlagen mit ihren Stöcken zu.
01:10Und selbst wenn du wegrennst, verfolgen sie dich.
01:13Aziz, ein anderer junger Migrant, sagt, die spanischen Sicherheitskräfte hätten ihn verletzt.
01:17Inzwischen ist er zurück bei seiner Familie in der Nähe von Rabat, Marokkos Hauptstadt.
01:22Doch schon jetzt denkt er darüber nach, wie er wieder zurück über die Grenze kommt.
01:28Ich werde es nicht wieder sofort versuchen.
01:30Ich warte, bis sich die Lage beruhigt hat.
01:32Aber sobald sich eine neue Gelegenheit bietet, gehe ich zurück.
01:38Aziz sagt, er habe sogar sein Motorrad verkauft, um bessere Ausrüstung für den nächsten Versuch zu holen.
01:43Doch nicht nur für ihn könnte es beim nächsten Mal noch schwieriger werden.
01:46Marokko hat hunderte zusätzliche Sicherheitskräfte an der Grenze nach Ceuta stationiert.
01:51Die Behörden wollen zeigen, sie können eine weitere Massenüberquerung wie die im Juli verhindern.

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