- vor 22 Stunden
Die morgendliche Idylle im Hause Martin ist jäh vorbei, als ein Patient mit einem stark blutenden Hund in der Praxis erscheint. Dr. Philipp Martin und Rodolfo sind mittlerweile in Berchtesgaden eingetroffen. Bei einer Bergtour wollen die beiden einen jungen Adler mit einem Peilsender versehen. Mit von der Partie sind auch Philipps Studienfreunde Konrad Hofer und der Chef des Nationalparks, Dr. Riedinger. Philipp muss sich auch noch um die persönlichen Probleme von Hofers Tochter Carla kümmern, deren Liebe zu einem jungen Bauern unerwünschte Folgen hat. Aber dann gerät Dr. Philipp Martin durch den Leichtsinn von zwei Bergwanderern in eine tödliche Falle. (Text: ZDF)
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TVTranskript
00:00Du sollst mir die Briefmarken wiedergeben.
00:06Hey, gib sie mir zu.
00:09Okay, manchmal kannst du einen schon auf die mir.
00:11Komm, Martin!
00:12Komm, Martin!
00:14Leirich, was ist denn passiert?
00:15Ach, der hat mich schlimm gebissen worden.
00:17Ein Rottweiler hat hineingefallen.
00:19Das ist ja schrecklich.
00:20Kommen Sie, ich bin jetzt in die Praxis.
00:22Ja.
00:22Für die Liefenrein, da drinnen sitzen lauter Patienten, bei denen es nicht so dringend ist.
00:26Hoffentlich kann Ihr Mann Adam helfen.
00:28Mein Mann ist nicht da, aber Frau Dr. Rolfweiler ist ja auch nicht da.
00:31Ja, ja.
01:01Ich bin jetzt da, Frau Dr. Rolfweiler ist ja auch nicht da.
01:08Charlie?
01:18Charlie?
01:23Martin?
01:24Guten Morgen, Liebling.
01:27Ich wollte euch einen schönen Tag wünschen.
01:31Na, wie hast du denn ohne mich geschlafen?
01:35Wunderbar.
01:36Ich dachte, du trafst mich schon längst auf den Bergen, aber...
01:38Was ist denn für ein Adler?
01:40Heute Vormittag starten wir die Aktion.
01:42Wir werden gleich von Konrad abgeholt.
01:43Und, brauche ich alles in Ordnung?
01:45Bis jetzt, ja.
01:46Mit den Kindern alles okay?
01:48Sandra hat vorhin begeistert von der Schule aus angerufen.
01:51Sie machen im Herbst eine Klassenfahrt nach Paris.
01:53Und Oliver sucht sein Fahrrad.
01:55Wahrscheinlich geklaut.
01:57Schon das dritte Mal.
02:01Was macht Charlie?
02:03Der hat eben alle frankierten Briefe mit seinen Rechnungen vom Terrassentisch verschwinden lassen.
02:07Ich war eine Sekunde in der Praxis und jetzt sind sie weg.
02:10Und Charlie auch.
02:10Hast du schon in den Briefkasten geguckt?
02:13Nein, warum?
02:15Ja, weil Charlie ein logisch denkender Affe ist.
02:18Briefe gehören für ihn in den Briefkasten.
02:21Kannst du?
02:22Und was ist denn, seit er gestern versagt?
02:25Na ja, ein bisschen.
02:26Auf einer Alm.
02:28Konrad ist nicht nur Ornithologe, sondern auch ein ausgezeichneter Schnapsbrenner.
02:31Es war wirklich ein lustiger Abend.
02:33Rudolf hat gesungen wie ein Weltmeister.
02:35Ich ahne alles.
02:38Rufst du mich abends nochmal an?
02:40Natürlich.
02:40Tschüss.
02:41Halt, mir ist noch was eingefallen.
02:43Was denn?
02:45Ich liebe dich.
02:47Schön, dass es dir eingefallen ist.
02:50Ich liebe dich auch.
02:51Sehr sogar.
02:54Ciao.
02:55Ciao.
03:05Charlie, wo hast du die Briefe hingegeben?
03:10In den Briefkasten?
03:14Charlie, kannst du dich nicht mal benehmen wie ein normaler Affe?
03:20Du bist ganz brav, mein Arzt.
03:23Du bist ganz brav, mein Arzt.
03:24Ganz brav.
03:24Gleich geht's dir wieder besser.
03:28So, ich gebe ihm jetzt noch eine Spritze gegen die Schmerzen.
03:31Die Verletzungen am Ballen sind ganz schön schön.
03:34Ja, viel Blut und sehr schmerzhaft.
03:39Es wird eine Weile dauern, ist das zu sein.
03:40Außerdem hat Alan viele Bisswunden.
03:43Aber die haben wir jetzt alle aposektisch behandelt, sodass keine Infektionen entstehen können.
03:50Wir geben Ihnen jetzt noch eine Wundpuder mit.
03:54Den verwenden Sie, wenn Sie den Verband wechseln.
03:56Das kann ich nicht.
03:58Das kann ich nicht sehen.
03:59Dann kommen Sie eben in zwei Tagen nochmal vorbei.
04:01Dann machen wir das.
04:02Wir müssen sowieso kontrollieren, ob die Wunden sich schließen.
04:05Sollte der Verband aber abgehen, müssen Sie sofort zu uns kommen.
04:08Die Wunden dürfen sich nicht entzünden.
04:10Ich tue alles, was Sie sagen.
04:13Hauptsache mein Arzt wird wieder gezündet.
04:15So, das war's.
04:17Ist es vorbei?
04:18Ja, danke.
04:21Wir müssen Ihren Adam wieder ganz sorgsam aufpöppeln.
04:23Er hat wirklich viel Blut verloren.
04:25Das Blut.
04:28Er wird schlecht.
04:31War der nicht?
04:32Gottes Willen.
04:33Nehmen Sie schon mal seine Beine hoch.
04:35Ach, ich bin schon.
04:36Und jetzt?
04:38War ein bisschen viel für ihn.
04:39Er kommt nicht wieder zu sich.
04:40Kavairich, hallo.
04:44Da ist er wieder.
04:45Was ist denn?
04:47Alles ist gut.
05:06Das ist das Nationalparkhaus.
05:09Kommen viele Besucher hierher.
05:10Ja, das kann man aber sagen.
05:13Manchmal geht's ja zu wie in einem Bienenstock.
05:15Hier erfahren die Leute alles Wissenswerte über den Nationalpark.
05:19Es gibt Broschüren, Wandertipps und natürlich eine ganze Menge Information über die Tierwelt.
05:34Das ist der Herr Dr. Martin aus Berlin und sein Assistent Herr Lombardi.
05:37Dr. Riedinger, der Chef vom Ganzen.
05:39Guten Morgen.
05:41Herzlich willkommen.
05:42Guten Tag.
05:43Guten Tag.
05:44Ich muss schon sagen, es ist wirklich toll, was Sie aufgebaut haben.
05:47Mein Hocher.
05:47Si, molti complimenti, Signore.
05:49Kannst der Hofer wieder nicht lassen.
05:51Er hat Ihnen also doch schon alles gezeigt.
05:55Hofer, du bist gemein.
05:57Ach, wir sind nur ganz kurz durch die Ausstellung gegangen.
06:01Molto imponente.
06:02Aber die Steinadler, die warten doch.
06:05Richtiger ist, wir warten auf die Steinadler.
06:07Die waren gestern sehr flugaktiv.
06:11Wenn's Wetter hält, könnt ihr mal Glück haben.
06:14Wir sollten schauen, dass wir bald weiterkommen.
06:16Ja, ist schon recht.
06:18Dr. Martin, Ihre Idee, die Herzschlugfrequenzmessung mit einem Peilsender zu kombinieren, das war super.
06:25Danke.
06:26Hätte mir auch einfallen können.
06:29Hätte schon.
06:30Ist aber nicht.
06:30Oh, si, si, Dr. Martin ist eine kluge Kopf.
06:35Rodolfo, das sind die Herren hier auch.
06:36Ha, ha, ha, si, si, si.
06:38Kluge Köpfe schon, aber Sie hatten die Idee.
06:40Auf jeden Fall kommen wir da mit den Stressproblemen der Steinadler näher.
06:44Und vielleicht lässt sich dadurch die Gefährdung des Bestandes durch die Umweltveränderung stoppen.
06:48Die durch leeren, zunehmende Flugbewegung im Alpenraum, ja, und durch den Massentourismus in den Jagdgebieten des Adlers hervorgerufen wird.
06:54Ja.
06:55Das wird toll.
06:56So, jetzt zeige ich Ihnen aber am Computer, wo wir unsere Adlerhorste haben und wo diese Tiere ihre Beute haben.
07:04Danke.
07:04Wir haben augenblicklich fünf Adlerbauer. Hier sind die Horste. Da, hier und da.
07:11Übrigens, ein Junges ist im Mai geschlüpft.
07:14Und hier, zu dem Adler fahren wir jetzt sowieso gleich hin.
07:18Ja, und wie kriegen wir ihn?
07:19Ja, mit Hilfe einer Schlinge.
07:21Ich zeige dir das oben auf der Ludwig-City.
07:49Bin ich wirklich schwanger?
07:51Ja, in acht Monaten sind Sie Mutter. Gratuliere.
07:57Erfreuen Sie sich doch.
07:59Sie sind punktvoll gesund und jung.
08:01Es wird bestimmt eine komplikationslose Schwangerschaft.
08:06Ich habe es geahnt.
08:09Es geht mich zwar nichts an, aber sind Sie nicht mit dem Simon vom Lagerhof zusammen?
08:14Ja, schon über ein Jahr. In acht Monaten werden es zwei Jahre.
08:17Da ist doch ein Kind kein Problem, oder?
08:20Ich weiß nicht.
08:22Das kommt zwar nicht geplant, aber wir kriegen das schon irgendwie hin.
08:25Wenn jemand ein Problem darin sieht, dann ist das höchstens mein Vater.
08:28Ach, Väter beruhigen sich meistens nach dem ersten Schreck.
08:32So, dann stellen wir mal einen Mutterpass aus.
08:34Und dann erzähle ich Ihnen einiges über Schwangerschaft und das Umgeborene, dem es gut gehen soll.
08:38Ich bin auch nicht mit ihm, oder?
08:41Ich bin auch nicht mit ihm, oder?
08:49Ich bin doch nicht mit ihm.
09:01Ich bin doch immer wieder.
09:02Ich bin doch nicht mit ihm.
09:08Carla!
09:11Was machst du denn hier oben?
09:21Weswegen bist du gekommen?
09:24Geschwindelst.
09:28Ich bin schwanger.
09:33Du bist was?
09:37Du meinst...
09:39Du bekommst ein Baby?
09:46Mein Gott!
09:50Ich werde Vater!
09:53Das ist ja toll! Ich werde Vater!
09:55Du freust dich wirklich?
09:57Ja!
09:59Du etwa nicht?
10:01Doch, natürlich!
10:03Nur auf die Reaktion von meinem Vater, da freue ich mich nicht.
10:07Ihr hört es schon.
10:08Verkorkstes Leben, unfähiger Kind zu erziehen.
10:12Das von einem Bauern ist ja nicht einmal aus dieser Gegend stammt.
10:20Ich liebe dich.
10:26Ich liebe dich auch.
10:28Aber was machen wir jetzt? Wann redest du mit ihm? Ich würde ja mitkommen, aber ich fürchte, dass er mich
10:32rausschmeißen wird.
10:33Quatsch!
10:35Er findet dich doch sogar nett.
10:37Klar findet er mich nett.
10:38Aber nicht in Verbindung mit dir. So einfach ist das.
10:42Warum stellst du ihn nicht voll vor Ende, die Tatsache?
10:44Das ist auch eine Möglichkeit.
10:47Der hat gerade Freund aus Berlin da. Das ist ganz günstig.
10:50Da muss er sich zusammenreißen und morgen ist der erste Zorn verraucht.
10:54Meinst du nicht, dass ich mitkommen sollte? Ich bin schließlich der Vater.
10:58Wie sich das anhört. Du und Vater. Und ich Mutter.
11:04Wahnsinn!
11:12Wie siehst du denn aus?
11:14Danke, deine Reaktion ist richtig. Ich brauche ein neues Jackett.
11:17Du brauchst ein neues Jackett. Wofür denn?
11:19Ich habe eine Einladung.
11:20Und wozu?
11:21Nadine hat mich eingeladen. Ihr Vater wird... naja, er wird 40.
11:25Wer ist denn Nadine?
11:26Das weißt du nicht? Nadine ist eine Klasse unter ihm, hat dunkle Haare und sieht echt hübsch aus.
11:31Findest du echt?
11:32Ehrlich, sie hat eine super Figur und nett ist sie auch.
11:35Und ich habe gedacht, du machst sie jetzt fertig.
11:37Und äh, was ist jetzt mit Nadine und dir?
11:42Naja, ihr Vater wird 40 und gibt dazu eine riesen Party.
11:44Alles ganz teuer und vornehmen.
11:47Nadine darf jemanden einladen und sie will unbedingt, dass ich mitkomme.
11:49Aber dafür brauche ich ein neues Jackett.
11:51Und tanzen muss ich auch noch können. Und das alles bis Samstag.
11:54Wie willst du denn so schnell tanzen lernen?
11:56Mann, Mama, diese paar Tanzschritte, die lerne ich doch im Nu.
11:59Du, aber nur wenn du sie mir zeigst und mit mir übst.
12:02Vor ein paar Wochen fandest du Tanzen noch blöd.
12:04Vor ein paar Wochen ist ja auch schon lange her.
12:06Können wir nachher gleich in die Stadt fahren? Mit dem Ding kann ich ja nicht Monte die Leute gehen.
12:10Ich kauf dir doch kein Jackett mehr, weil du einmal eingeladen bist.
12:12Du musst aber. Mama, du warst doch auch mal jung.
12:14Charlie, mach keinen Mist.
12:16Die Party ist total wichtig für mich. Verstehst du das nicht?
12:18Jetzt reg dich mal ab. Wir finden schon eine Lösung.
12:20Die Lösung heißt ein neues Jackett.
12:22Nicht Charlie, mach keinen Scheiß.
12:24Danke, Charlie. Jetzt brauche ich wirklich ein neues Jackett.
12:28Charlie, du bist und bleibst ein Urwaldschlumpf.
12:47Das sieht ein bisschen wie eine Mausefalle aus.
12:49Das System, das das Zuziehen der Schlinge auslöst, passiert ja auch auf einer Mausefalle.
12:54Wie funktioniert das?
12:55Am Außenrand des Horstes wird die Schlinge ausgelegt und entlang dieser Stäbe geführt.
13:01Wenn jetzt der Adler auf dem Horst aufsetzt, geht er auf die Mitte zu, zu dem Ei, das er bebrüten
13:08will.
13:08Und sobald er mit beiden Ständen in der Mitte des Horstes ist, lösen wir mit der Fernbedienung die Falle aus,
13:14die dann die Schlinge zusammenzieht.
13:17Die Stände des Adlers werden zusammengezogen.
13:22Und er kann nicht mehr wegfliegen.
13:24Und dann brauchen wir ihm nur noch die Adlerkappe aufsetzen.
13:27Aber es klingt bellissimo.
13:29Ist auch bellissimo.
13:31Wenn es klappt.
13:32Da oben fliegt einer.
13:40Da oben fliegt er.
13:44Das könnte unserer sein.
14:01Vorsicht, Überhang!
14:04Nein, ist schon gewert.
14:05Hast du den Adlerhandschuh dabei?
14:07Logo.
14:17Ah, da kommen Sie gerade.
14:18Aber warum gehen Sie von oben nach unten und nicht von unten nach oben?
14:22Ja, weil Sie von oben schneller beim Horst sind.
14:25Sie müssen nämlich sehr schnell gehen, weil der Adler immer wieder zum Bebrüten zurückkommt.
14:28So ist es dann.
14:29Brav!
14:31Ja.
14:35Ja.
14:41Ja.
14:44Ja.
14:46Ja.
14:48Ja.
14:48Ja.
14:58Ja.
14:59Ja.
15:00Ja.
15:02Ja.
15:04Ja.
15:06Ja.
15:17Ja.
15:46Jetzt sind Sie im Horst.
15:48Und wenn Werder da kommt?
15:50Der Opa und der Ludwig, die wissen schon, dass jede Minute zählt.
15:53Wie lange werden Sie zum Aufstellen der Schlinge brauchen?
15:56Na ja, zum Aufstellen, sich verstecken und zum Aufbau der Fernbedienung dürfen Sie nicht länger als 90 Sekunden brauchen.
16:02Dann haben Sie wenig Zeit.
16:06So, zweimal Reiberaci, Frau Mark.
16:08Oh, sieht ja gut aus.
16:10Die schmecken auch gut.
16:11Ihr Mann ist noch gar nicht da. Soll ich seinen Teller noch einmal mitnehmen?
16:14Wird das kalt werden?
16:15Danke, der müsste jeden Moment hier sein.
16:16Die üblichen Bürotelefonen hatte.
16:19Sagen Sie, die Fahrt mit der Gondel über den Jänner, wie lange dauert das ungefähr?
16:24Circa 25 Minuten. Das geht bis auf 1800 Meter hoch. Ist eine schöne Fahrt.
16:28Das glaube ich Ihnen. Was kann man denn da oben so machen?
16:32Ah, ganze Menge. Erst einmal zum Gipfelplateau laufen.
16:35Da haben Sie einen super Blick auf fast 100 Gipfel. Und den Königsee können Sie auch sehen.
16:38100 Gipfel?
16:40Ich glaube, ich mache heute eher einen ruhigen Tag. Oder ich überrede meinen Mann zu einer Fahrt über den Königssee.
16:48Ach, da kommt er ja gerade.
16:51Hallo.
16:52Na, da komme ich ja gerade richtig.
16:54Wie heißen die Dinger nochmal bei Ihnen?
16:57Reiberaci.
16:57Reiberaci, genau.
16:59So, dann guten Appetit und viel Spaß heute.
17:00Danke schön.
17:01Was darf ich Ihnen zu trinken bringen?
17:02Uff, Milchkaffee.
17:03Geh.
17:14Geh.
17:26Da, kommt er.
17:28Da, wo?
17:54Gleich kommt er zum Horst.
18:01Jetzt blockt er auf.
18:17Das war's für mich.
18:44Ich weiß schon, was wir heute machen.
18:46Ich auch, mein Liebling.
18:48Irgendwo da oben will ich rauf.
18:50So richtig schön klettern und schwitzen.
18:53Zum Klettern habe ich überhaupt keine Lust.
18:55Und zum Schwitzen auch nicht, wirklich.
18:57Wie du willst, mein Schatz.
18:59Aber morgen geht es da rauf.
19:01Vielleicht finden wir gerne Edelweiß.
19:04Kann man den nicht irgendwo hier im Blumenladen finden?
19:07Können kann man das schon.
19:09Aber wollen wollen wir das nicht.
19:10Ich will dir ein richtig schönes, echtes aus einer Felswand holen.
19:14Ist das nicht zu gefährlich?
19:16Mein Liebling, für dich ist mir doch nicht zu gefährlich.
19:24Das ist ein Prachtexemplar.
19:25Der wird so an die fünf Kilo haben.
19:28So, jetzt wollen wir dich erst mal untersuchen.
19:37Das Brust drin ist schwer tastbar.
19:38Also gut genährt ist er.
19:39Ja, bei uns gibt es ja auch genug Murmeltiere.
19:42Ludwig, kannst du mal so halten, dass ich ihm in den Rachen schauen kann?
19:44Ja, gleich.
19:52Machst du ein bisschen weiter auf?
20:06Sieht nicht so gut aus.
20:07Was schauen?
20:08Was hat er denn?
20:11Eine leicht verpilzten Rachen.
20:15Rodolfo, bringen Sie mir bitte das Fungizidspray aus der Tasche.
20:17Zehn.
20:19Wieso hast du so ein Spray dabei?
20:22Anständiger Tierarzt ist immer für alles gewusst.
20:24Ah ja, jetzt weiß ich auch, warum wir dich aus Berlin geholt haben.
20:27Siehst du?
20:49Sagen Sie mal, wie funktioniert das Gerät nun wirklich?
20:55Ich meine nicht den Peilsender, das ist klar.
20:58Ich meine Ihre Erfindung.
20:59Das ist ganz einfach.
21:00Hier auf der Unterseite ist ein hochempfindlicher Sensor.
21:03Der muss auf die Haut des Adlers und nimmt dort die Impulsfrequenz auf.
21:06Gibt die Signale, die kodiert sind, über den Peilsender per Funk an den Telemetrieempfänger weiter.
21:12Und die können wir dann am Bildschirm anschauen.
21:13Genau.
21:15Eigentlich eine ganz einfache Idee.
21:17Ja, aber haben muss man sie.
21:19Das hätte mir auch einfallen können.
21:20Ist er aber nicht.
21:22Hofer, ich bin gemein.
21:24Ich habe mir es doch nur nicht einfallen lassen, damit es dem Doktor einfallen konnte.
21:28Dottore, da haben Sie ja richtig Glück gehabt.
21:31Das gehört zum Leben.
21:43Das ist verrückt.
21:45Wenn Rodolfo da ist, dann könnte ich ihn manchmal zum Mord schießen.
21:48Und ist er dann wirklich mal nicht nach Theaterniff?
21:50Der Mensch will nie das, was er hat.
21:52Der will immer das, was er nicht hat.
21:53Aber schauen Sie mich an, ich bin immer allein.
21:55Oh, gibt es jetzt Märchenstunde?
21:57Sie und allein.
21:58Mir kommen gleich die Tränen.
21:59Ehrlich?
22:00Also im Moment bin ich überzeugter Zingel.
22:03Ist eigentlich seltsam.
22:04Außer, dass Sie einen Zwillingsbruder haben, weiß ich gar nichts von Ihnen.
22:07Vielleicht ist das schon das Interessante, Daniel.
22:10Oh, also dafür möchte ich auch einen Abzug haben.
22:12Oh, ich auch.
22:14Ich habe einen Auftrag für einen Tierkalender, der nächstes Jahr herauskommt.
22:17Da dachte ich mir, warum nicht zu Hause anfangen.
22:19Gute Idee.
22:20Der hat schon einen Schimpansen zu Hause.
22:25Und dazu noch einen, der einem die Zunge rausstreckt.
22:27Und die Ohren zu erhält.
22:30Und die Zähne zahlt.
22:37So, das ist jetzt.
22:39Super, Philipp.
22:40Danke.
22:41Ab jetzt wissen wir immer, wo der Kerl sich rumbrannt.
22:44Und welchen Stresssituationen er ausgesetzt ist.
22:46Soll ich ihm jetzt die Kappe abnehmen?
22:48Ja, ja, natürlich erlösen wir ihn aus der Dunkelhaft.
22:51Ja, mein Freund, ab in die Freiheit.
23:04Was halten Sie davon, Rodolfo, wenn wir morgen eine Wanderung haben?
23:07In Berlin läuft doch alles Bestes.
23:09Also ich finde, einen Tag können wir uns ruhig noch gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
23:12Ohne Idee.
23:14Aber prego, gehen Sie allein.
23:15Ich bleibe hier im Tal.
23:17Hier ist mir komfortabel.
23:20Außerdem will ich gerne für Charlotte ein kleines Geschenk kaufen.
23:25Warum machen Sie nicht mit Charlotte mal ein paar Tage Urlaub in Berchtesgaden?
23:27Sie wäre sicher begeistert.
23:29Einmal nicht die Tal.
23:31Dottore, auf diesem Fuß, ich bin empfindlich.
23:34Entschuldigen Sie, Rodolfo, Sie wissen ja, wie ich es meine.
23:36Certo, naturalmente, entschuldigt.
23:38Grazie.
23:39Prego.
23:41Ihre Freund, Rehofer, ist doch ein netter Mensch.
23:44Warum haben Sie nie Kontakt mit ihm gehabt?
23:49Weil jeder sein Lehm lebt.
23:51Außerdem fressen einen Beruf und Privatlehm auf, leider.
23:54Ja, sie, leider.
23:55Aber Sie müssen oft, öfter mit Ihrer Frau irgendwo hinfahren.
24:00Zum Beispiel Italien, Roma.
24:02Ihre Frau will schon lange nach Roma.
24:04Ich weiß.
24:05Vielleicht machen wir das bald mal.
24:07Nein, niente.
24:08Vielleicht, sofort.
24:10Versprochen.
24:11Versprochen.
24:12Sie haben ja recht, Rodolfo.
24:13Ich müsste mehr Zeit für meine Frau haben.
24:16Sie ist eine tolle Frau.
24:19Ich weiß.
24:28Charlie, Charlie, wo bist du?
24:36Charlie, nein, niente Charlie.
24:37Du bist ganz schön gemein.
24:42Sandra, ruck bitte, Oliver.
24:43Wir können essen.
24:44Wir konnten essen.
24:47Charlie.
24:48Ich werde noch wahnsinnig.
24:50Jetzt komm sofort herunter.
24:51Da oben hast du überhaupt nichts verloren.
24:56Sandra, gehst du bitte ran?
24:57Geht nicht.
24:59Und wieso nicht?
25:00Das ist sicher Frank.
25:01Sag mir, ich werde mit einem jungen Kino.
25:03Bitte, ja?
25:03Dann mach du bitte gefälligst den Tisch sauber.
25:06Wieso denn ich?
25:07Ich habe ihn doch auch nicht versaut.
25:08Oder willst du lieber mit Frank sprechen?
25:10Nö.
25:12Okay, aber du weißt, es ist Erpressung.
25:14Charlie, liebes Nächte, Pfeiffer.
25:18Martin?
25:19Ich bin's.
25:21Philipp, ist deine Aktion gut gelaufen?
25:25Hast du was anderes von mir erwartet?
25:27Mein Göttergattel, bescheiden wie immer.
25:30Du, es ist traumhaft schön hier.
25:32Ich mach morgen früh noch eine kleine Wanderung.
25:36Danke für dein Verständnis.
25:39Und wie geht's sonst in der Praxis?
25:42Alles okay.
25:43Die Hündin von Frau Bliefert hat acht Junge bekommen.
25:46Drei Weiße und fünf Schwarze.
25:47Max war schon da.
25:49Und Frau Melfert will wieder in einen Labrador.
25:50Morgen fährt sie hin.
25:52Michaela, ich hab Sehnsucht nach dir.
25:56Du fühlst mich auch.
25:57Ich möchte mit dir mal über den Königsehrodeln.
26:00Das wäre schön.
26:01Und dann mache ich dir eine Liebeserklärung.
26:04Das kannst du doch auch hier in Berlin tun.
26:06Aber vorher mache ich dir noch woanders eine Liebeserklärung.
26:10Und wo?
26:11In Rom.
26:12In Rom?
26:14Philipp, was ist denn heute mit dir los?
26:16Weißt du, wenn ich so weit weg bin von dir,
26:18dann merke ich erst so richtig, wie viel du mir bedeutest.
26:23Ich liebe dich.
26:25Ciao.
26:27Ciao.
26:37Hey, du siehst super aus.
26:39Findest du?
26:40Ja, finde ich.
26:41Red ich mal um.
26:43Schaust aus wie ein junger Banker.
26:44Bloß nicht.
26:45Sowas würde ich sonst nicht tragen.
26:47Ist wirklich alles okay?
26:48Alles picobello.
26:49Kommst du runter, das Essen ist fertig.
26:50Sekunde.
26:53Aber doch nicht jetzt.
26:54Doch bitte.
26:55Einmal noch.
26:56Darf ich bitten?
26:58Eins, zwei, drei.
26:59Eins, zwei, drei.
27:00Weil es ist doch heutzutage altmodisch.
27:02Aber schön.
27:03Eins, zwei, drei.
27:04Eins, zwei, drei.
27:05Du kannst wie dein Vater.
27:06So gut?
27:07Ja.
27:09Wie ein Elefant im Porzellan.
27:11Eins, zwei, drei.
27:12Eins, zwei, drei.
27:16Das ist ja ein Sexhalte.
27:18Drei kannst du da mitnehmen.
27:21Das ist ja ein schickster Bursch.
27:22Das ist jetzt die Protestwahl.
27:23Das ist ja ein Prost.
27:27Ich bin ja ein Bayer.
27:28Das ist ja ein Prost.
27:29Prost.
27:33Wenn du auf dem Gipfel bist, hat sich die ganze Anstrengung vom Aufstieg gelohnt.
27:38Berg ist Berg.
27:40Tal ist Tal, aber der Berg ist mir lieber.
27:44Wenn du da so runter schaust, ist es wie ein Traum.
27:49Den Traum gibt es aber nur, weil es nicht nur ein Ohm gibt, sondern auch ein Ohm.
27:53Prost.
27:53Ja.
27:54Ja, schon wieder.
27:55Prost.
27:56Prost.
28:00So, zwei Obstler.
28:01Danke.
28:03Gibt es morgen eine Wanderung?
28:04Ich habe leider einen wichtigen Termin beim Landrat, aber der Philipp geht.
28:07Allein?
28:08Ja.
28:09Und Sie drücken sich.
28:10Ich drücke mich nicht.
28:11Ich habe auch einen wichtigen Termin.
28:12Ein Geschenk für meine Frau.
28:14Das ist natürlich wichtig.
28:15Und Sie?
28:16Noch ein Spanferkel?
28:17Carla, Sie wollen uns wohl nicht.
28:19Der kleine Ferkel ist mir sehr wunderbar, aber viel zu viel.
28:23Man muss es wissen, es ist nämlich, komm.
28:25Herr Lombardi, Sie scheinen ja alles zu können.
28:27Nein, nein, nein, nicht alles, aber vieles.
28:32Papa, kann ich dich einmal ganz kurz sprechen?
28:34Ja, natürlich.
28:37Begleit wieder da.
28:41Was gibt's denn?
28:46Papa, ich bin schwanger.
28:49Was?
28:51Das ist nicht dein Ernst.
28:53Doch.
28:53Und ich werde das Kind auch kriegen.
28:55Das darf ja nicht wahr sein.
28:57Ja, weißt du eigentlich, was das heißt?
28:58Dein ganzes Leben, deine Zukunft, alles kaputt?
29:01Das sehe ich nicht so.
29:02Und wir sehen ja vieles oft recht unterschiedlich.
29:06Warum erzählst du mir das eigentlich hier und nicht daheim?
29:08Weil du hier nicht so laut rumbrüllen kannst.
29:10Na, da hast du dich getäuscht.
29:12Gewaltig getäuscht.
29:25Herrge?
29:26Ja.
29:27Er bleibt halt nichts erspart.
29:30Wann wüssten morgen starten?
29:33Und Sie?
29:34Doch, bring es die Adel, Doktoren.
29:37Käse schließt den Magen.
29:46Schönen Gruß von der Wirtin.
29:48Sie sagt, Käse schließt den Magen.
29:49Danke.
29:49Oh, grazie.
29:50Sehr freundlich.
29:51Sonst noch einen Wunsch?
29:52Ja?
29:53Dass du endlich verschwindest.
29:55Du spielst zurzeit ein Spiel mit mir, das mir nicht passt.
29:58Ich spiel kein Spiel.
30:00Ich hab dich nur mit einer Tatsache konfrontiert und das passt ja nicht.
30:02Du verplanst mein Leben, als ob es deins wäre.
30:04Aber ich weiß selbst, was ich will.
30:06Du weißt, was du willst.
30:07Ich kann ja nur lachen.
30:09Sie wollte einmal studieren.
30:11Stattdessen hängt sie seit zwei Jahren mehr oder weniger faul rum.
30:15Und jetzt ist sie von ihrem Freund zu seinem MQ-Treiber auch noch schwanger.
30:19Und das nennst du Lebensplanung?
30:21Das ist ja wohl ein Witz.
30:40Konrad, so kannst du doch nicht mit deiner Tochter reden.
30:45Was wunderbar ist, wenn man Großvater will.
30:48Sorgt mal so leicht, wenn man jetzt selber im Regen steht.
31:12Ich erzähle Ihnen hier lauter...
31:14Wir duzen uns doch.
31:16Stimmt.
31:18Also, ich erzähle dir hier lauter Dinge,
31:20über die ich nicht einmal mit meinem Vater gesprochen habe.
31:23Ich habe ja mein ganzes Gefühlsleben vor dir ausgebreitet.
31:25Und? Schlimm?
31:27Na, es hat gut getan.
31:31Du bist sicher super, Vater.
31:33Ja, leider auch nicht immer so.
31:36Liebst du jemanden wirklich?
31:38Wahnsinnig.
31:39In acht Monaten werden es zwei Jahre.
31:42Wir sind einfach auf einer Wellenlänge.
31:44Wir haben die gleichen Vibrations, verstehst?
31:47Und wie stellst du jetzt dein Leben vor?
31:49Mit Kind?
31:52Einfach wird das Nettes, weiß ich.
31:54Aber meine Ausbildung mache ich trotzdem nebenher.
31:57Weißt du, was du machen willst?
31:58Mhm.
31:59Ich werde Krankengymnastin.
32:01Und später mache ich mich selbstständig.
32:03Ich will unabhängig, frei sein.
32:05Das ist mir leider nie.
32:07Warum hast du Conner nie was davon erzählt?
32:10Im letzten Jahr drehten sich unsere Gespräche mehr drum,
32:13wer Mineralwasser kauft oder
32:15wie viele Steinadlerpaare hier gerade in der Gegend brüten.
32:18Ihr spricht also nie über das, was ihr wirkliches Leben ausmacht.
32:21Über Gefühle, Ängste, über Pläne, die Zukunft.
32:25Schon lang nimmer.
32:26Ich meine damit nicht nur deine Gefühle.
32:28Konrad ist ein alleinerziehender Vater.
32:30Ihm fehlt eine Frau.
32:32Was ist denn mit dieser Birgit, der Lehrerin?
32:35Er hat es mir mal vorgestellt.
32:37Wir haben nur belangloses Zeug geredet.
32:40Findest du sie nicht?
32:42Wenn ich es besser kennen würde, wahrscheinlich schon.
32:46Mein Vater und ich, wir haben immer aneinander vorbeigeredet.
32:51So was lässt dich erinnern.
32:53Meinst?
32:54Trotz Simon und obwohl ich schwanger bin?
32:58Gerade deshalb.
32:59Das Baby ist eine große Chance für euch beide.
33:16Da kommen sie.
33:19Ganz ruhig bleiben.
33:29Konrad, Kalle hat dir was zu sagen.
33:34Papa, ihr auch.
33:52Karla, es tut mir leid.
33:54Mir auch.
33:56Ich hätte es dir anders sagen sollen.
33:58Ich bin mein Studio.
34:28Ich hatte eine Geschichte.
34:29Kannst du nicht schlafen?
34:32Mach dich doch wegen dieser Mathearbeit morgen nicht so verrückt.
34:34Das wird schon hinhauen.
34:37Kannst du mir vielleicht noch morgen ein paar Tanzschritte beibringen?
34:41Du hast vielleicht Sorgen.
34:44Ich bin gefühlsmäßig eben sehr okkupiert.
34:46Das verstehst du doch, oder?
34:47Klar.
34:49Muss ja ein tolles Mädchen sein, diese Nadine.
34:51Und ob. Auf die waren sogar noch mehr scharf.
34:54Nur ich hab das Rennen gemacht.
34:55Ist doch ein Megading, oder?
34:56Das freut mich für dich.
34:59Du kannst sie ja mal mitbringen.
35:01Mal sehen.
35:02Lieber nicht.
35:04Warum?
35:05Weil ich ihr das ersparen will.
35:07Eine ganze Familie, die sie so neugierig anglotzt.
35:11Wirklich nicht.
35:15Schlaf gut.
35:35Von unten sehen die Berge so gar nicht anstrengend aus.
35:40Warum bin ich bloß mitgekommen?
35:48Oh, oh.
35:50Ach, hast du denn, mein Schätzchen?
35:52Oh, diese vielen Steinack.
35:54Die sind ja gleich oben, hm?
35:56Das sagst du schon seit einer Stunde.
35:58Komm, Mann, die klingt.
35:59Ich kann nicht mehr.
36:05Hallo, guten Tag
36:07Bergheil
36:10Man trifft sich immer wieder, sogar hier oben
36:13Da bin ich immer platt
36:15Sind Sie ganz allein?
36:17Die anderen waren zu faul oder hatten keine Lust
36:20Ich musste auch überwillig werden
36:23Ist ja ganz schön anstrengend hier
36:24Ein bisschen viel Stein
36:27Mir tun die ganzen Knochen weh
36:29Kein Wunder bei der Ausrüstung
36:32Ist dir etwa nicht gut oder was?
36:34Also Ihr Schuhwerk ist besonders exklusiv
36:39Danke, hoffentlich gehen Sie nicht kaputt
36:41Dann kaufen wir dir neue, mein Schatz
36:43Ach Uli, du bist wirklich rührend
36:46Es ist jetzt auch nicht mehr so weit
36:48Bis später
36:49Bis später
36:51Ich will hier nicht noch in Edelweiß flücken gehen
36:53Tun Sie das nicht, die stehen nämlich unter Naturschutz
36:55Ach, eins wird die Natur auch nicht ruinieren, wirklich
36:57Komm Uli
37:18Darf ich bitten?
37:19Gerne
37:31War's nicht richtig mit dem Linken, oder?
37:33Nein
37:34Also, pass auf
37:36Rechts zwei, drei
37:37Jünger, zwei, drei
37:38Zwei, drei
37:39Zwei, drei
37:40Na bitte, ich dachte schon ganz gut
37:42Oli war ein Pax für dich, mit Mathe-Lösung
37:44Dankeschön
37:45Könnten Sie nicht kurz mit meiner Mutter tanzen?
37:47Dann seh ich's besser, wie's geht
37:48Ich und Walzer?
37:50Rock'n'Roll, das wär' mir lieber
38:11Da, da sind sie
38:14Ja, siehst du sie nicht?
38:16Wen?
38:18Die Edelweiß
38:19Wo?
38:21Da oben links, neben dem Stein
38:24Neben welchem Stein?
38:26Mein Gott, hast du Tomaten auf den Augen?
38:29Neben dem da
38:31Da, wo der Fels einen Riss hat
38:33Rechts von dem Grünzeug
38:36Ach so, ja
38:37Ja, jetzt seh ich sie auch
38:39Ich hol dir eins
38:41Zwei
38:41Gut, zwei
38:42Zwei große Schöne
38:44Ja, mein Liebling
38:45Für dich nur die Größten und die Schönsten
38:47Bis gleich
38:52Aber sei schön vorsichtig
38:54Ja, mein Liebling
39:04Ja, mein Liebling
39:50Noch ein bisschen weiter vor
39:57Ah
39:59Ali!
40:02Ali!
40:06Ali!
40:09Hilfe!
40:12Hilfe!
40:14Ali!
40:17Hilfe!
40:20Hilfe!
40:25Was ist denn?
40:29Da oben. Mein Mann.
41:08Ruhig bleiben. Festhalten. Nicht bewegen.
41:14Ist doch ein ganz einfacher Tanz. Du kannst es ja schon einigermaßen.
41:18Meinst du? Aber nur, wenn ich mich stark konzentriere.
41:22Oh nein, nicht schon wieder so ein dummer Walzer. Ich glaube, den lerne ich nie.
41:27Können Sie es mir bitte nicht nochmal kurz zeigen?
41:31Darf ich bitten?
41:52Okay.
42:05Okay.
42:13Okay.
42:14Oh, oh, oh!
42:19Nein!
42:20Oh, nein!
42:44Ach, ach, ach, ach!
42:58Magst du?
42:58Party?
43:00Wie bitte?
43:03Stell mal die Musik auf!
43:04Man versteht erst ein eigenes Wort nicht!
43:06Okay!
43:08Es geht um eine Masak, was ist denn das Video?
43:11Ja, ja, ja.