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Nationalfeiertag einmal anders: In Deutsch-Wagram wurde der 26. Oktober 2026 mit einem historischen Stadtrundgang gefeiert. Mit dabei: ein mobiler Bildschirm voller historischer Fotos aus einer Sammlung von über 10.000 Aufnahmen, über Jahrzehnte von Haus zu Haus zusammengetragen.
Die Stationen erzählen Stadtgeschichte zum Anfassen: die erste eigene Rettungsstation von 1925, das einst einzigartige Strandbad mit einem Becken von 100 mal 40 Metern, die Turnhalle mit einem Schiffsrumpf als Dachstuhl, die Heide als Lager der österreichischen Armee vor der Schlacht bei Wagram 1809 und der Bau der ersten Dampfeisenbahn Österreichs 1837.
Auch die dunklen Kapitel kamen zur Sprache: das Schicksal des Bildhauers Josef Heu, der 1938 mit seiner jüdischen Frau flüchten musste, und die Steine der Erinnerung für die vertriebenen jüdischen Deutsch-Wagramerinnen und Deutsch-Wagramer.
Den Abschluss des Rundgangs bildete der Befreiungsstein, 1965 zehn Jahre nach dem Staatsvertrag errichtet, als Symbol für Freiheit und Neutralität. Danach lud die Stadtgemeinde in den Stadtsaal: Bei der Präsentation aktueller Projekte ging der Blick in die Zukunft, bevor der Feiertag gemütlich ausklang.
Die Stationen erzählen Stadtgeschichte zum Anfassen: die erste eigene Rettungsstation von 1925, das einst einzigartige Strandbad mit einem Becken von 100 mal 40 Metern, die Turnhalle mit einem Schiffsrumpf als Dachstuhl, die Heide als Lager der österreichischen Armee vor der Schlacht bei Wagram 1809 und der Bau der ersten Dampfeisenbahn Österreichs 1837.
Auch die dunklen Kapitel kamen zur Sprache: das Schicksal des Bildhauers Josef Heu, der 1938 mit seiner jüdischen Frau flüchten musste, und die Steine der Erinnerung für die vertriebenen jüdischen Deutsch-Wagramerinnen und Deutsch-Wagramer.
Den Abschluss des Rundgangs bildete der Befreiungsstein, 1965 zehn Jahre nach dem Staatsvertrag errichtet, als Symbol für Freiheit und Neutralität. Danach lud die Stadtgemeinde in den Stadtsaal: Bei der Präsentation aktueller Projekte ging der Blick in die Zukunft, bevor der Feiertag gemütlich ausklang.
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NewsTranskript
00:00Nationalfeiertag in Deutsch-Wagramm. Statt Feier im Saal heißt es heuer Schuhe an, Stadtgeschichte erleben.
00:06Treffpunkt ist der Vorplatz des Stadtamts.
00:09Es soll heute nicht weniger festlich sein, sondern einfach anders.
00:12Durch die Stunde führt Manfred Groß seit Jahrzehnten der Bildersammler der Stadt.
00:16Mit dabei ein Bildschirm auf einem Wagerl, voll mit historischen Fotos.
00:21Es ist meine über 40 Jahre Tätigkeit, alte Fotos zu sammeln, von Haus zu Haus zu gehen und die Leute
00:27anzubetten, mir Fotos zu borgen.
00:30Und es sind einige Tausend geworden, wenn nicht da über 10.000 Fotos.
00:34Schon der Startpunkt hat Geschichte.
00:37Wo heute der Vorplatz ist, stand ab 1925 die erste eigene Rettungsstation.
00:42Von Bürgern gegründet, mit Spenden gebaut, mit freiwilligen Fahrern.
00:46Ab 1959, zur 700-Jahr-Feier, zog hier das Heimatmuseum ein.
00:521999 wurde das Gebäude beim Umbau des Stadtamts abgerissen.
00:56Und bildet heute den Vorplatz vom Stadtamt.
01:03So, und jetzt gehen wir zur nächsten Station.
01:06Wir gehen jetzt zur Volksschule, also zur Entschuldigung, zur Hauptschule, rechts von der Hauptschule auf diesen Busparkplatz.
01:21Nächste Station, die ehemalige Volks- und Bürgerschule von 1910.
01:25Die Jugendstil-Fassade wurde 1968 abgeschlagen und im Jahr 2000 wieder ans Original angelehnt.
01:33Davor das Kriegerdenkmal von 1922, mit Spenden der Bevölkerung errichtet, 42 Namen aus dem Ersten Weltkrieg.
01:401959 musste es erweitert werden, 165 gefallene Soldaten im Zweiten Weltkrieg, dazu rund 30 zivile Opfer.
01:49Kaum jemand weiß es noch, hier lag ab 1929 ein Strandbad, das im Umkreis einzigartig war.
01:56Im ersten Sommer kamen rund 20.000 Badegäste.
01:59Doch das Grundwasser wurde schlecht, zwei Jahre später waren es nur noch 2.000.
02:041941 wurde das Bad geschlossen, 1957 zog der Bauhof ein.
02:09Für Manfred selbst ein Stück Kindheit.
02:11Für mich war es ein großer Spielplatz.
02:22Die Turnhalle, 1925 vom Turnverein in Eigenregie gebaut.
02:27Frauen und Kinder halfen mit. Ein kurioses Detail steckt im Dach.
02:31Dass der Dachstuhl oder das Dachstheber ein Schiffshof ist.
02:35Hamburger Zimmerleute haben ihn umgedreht aufgesetzt.
02:381938 wurde der Verein aufgelöst.
02:411960 kaufte die Union die Halle und baute sie vier Jahre lang um.
02:461929 war die Heide außerdem Festgelände.
02:49Deutsch-Wagram wurde zur Marktgemeinde erhoben mit großen Zelten und Ausstellungen.
02:55Weiter über die Heide, früher Hutweide.
02:57Im Sommer 1809 lagerte hier die österreichische Armee.
03:01Am 5. und 6. Juli tobte die Schlacht bei Wagram.
03:07Eine Kanonenkugel geht durch die Hände der Zuhörer.
03:102,8 Kilogramm schwer.
03:131837 dann der Bahnbau.
03:16Die erste Dampfeisenbahn Österreichs fuhr von Floridsdorf nach Deutsch-Wagram.
03:20Für den Bau brauchte man Schotter.
03:22Aus einer Grube hier entstand später das Strandbad.
03:25Bei der Kirche geht es weit zurück.
03:27Um 12.58 wird der Ort in einem Zehnt-Verzeichnis erwähnt.
03:31Funde aus einem Erdstall samt einer Münze reichen ins 15. Jahrhundert.
03:42Vor dem Pfarrhof steht eines der bedeutendsten Kunstwerke der Stadt.
03:46Eine Figur des Wiener Bildhauers Josef Heu.
03:48Sie war 1934 in Rom ausgestellt.
03:51Ihr Schöpfer musste 1938 entscheiden.
03:54Bleibe ich jetzt ein berühmter Künstler in Österreich und kann hier weiterleben und Karriere machen.
03:59Muss ich mich aber von meiner Frau trennen und scheiden lassen.
04:02Oder ich flüchte aus Österreich.
04:06Heu ging mit seiner jüdischen Frau nach England und starb dort 1952.
04:131964 kaufte die Pfarrer die Statue.
04:17Die Volksschule von 1876, gebaut teils mit Steinen der alten Wehrmauer der Kirche, sehr zum Ärger der Pfarre.
04:25Davor stand ab 1898 ein Obelisk zum Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef.
04:321922 in der Republik kam er auf den Friedhof.
04:35Heute erinnert er dort an russische Kriegsgefangene aus dem Ersten Weltkrieg.
04:39Dann das dunkelste Kapitel.
04:41In der Friedhofsallee erinnern Steine der Erinnerung an die vertriebenen jüdischen Deutsch-Wag-Ramer.
04:48Einer von ihnen, der Tierarzt Josef Löhnhardt, geboren als Josef Löwe.
04:521938 musste er nach Wien flüchten.
04:551943 wurde er denunziert, er wurde verhaftet.
05:01Er kam nach Theresienstadt ins Konzentrationslager.
05:04Dort kam Josef Löhnhardt ums Leben.
05:07Letzte Station und der Grund für diesen Tag.
05:10Der Befreiungsstein, 1965 errichtet, zehn Jahre nach dem Staatsvertrag.
05:15Er steht dort, wo einst der Kaiser Obelisk war.
05:19Unten vier Panzersperren, daraus wächst ein Stein mit Wappen und der Jahreszahl 1955.
05:24Wer mehr sehen will, rund 10.000 Fotos sind online auf der Topothek Deutsch-Wag-Ram.
05:30Danach geht es ins Stadtamt.
05:33Von der Vergangenheit in die Zukunft der Stadt.
05:35Und dort werden wir ein bisschen in die Zukunft schauen und den Tag nachher gemütlich ausgehen lassen.
06:10Nationalfeiertag in Deutsch-Wag-Ram.
06:12Der Stadtsaal ist voll besetzt.
06:14Gemeinderat, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und viele Vereine sind der Einladung gefolgt.
06:19Das Blasorchester Deutsch-Wag-Ram gibt den festlichen Rahmen.
06:23Nach einem Blick in die Geschichte der Stadt geht der Blick an diesem Nachmittag vor allem nach vorne.
06:28Dankeschön, dass Sie der Einladung heute gefolgt sind und dass wirklich so viel gekommen sind.
06:33Für mich ein ganz besonderer Tag heute, wenn man es heute einmal ganz anders macht als sonst und doch wieder
06:39ein bisschen Bewegung hineinbringt.
06:47Der 26. Oktober erinnert an 1955.
06:51Die letzten Besatzungssoldaten haben Österreich verlassen.
06:54Das Land bekennt sich zur immerwährenden Neutralität.
07:13Für den Bürgermeister ist der Feiertag auch ein Auftrag für heute.
07:23Demokratie heißt Mitbestimmung und Verantwortung.
07:26Dazu gehören auch unterschiedliche Meinungen.
07:28Und unterschiedliche Meinungen müssen auch gehört werden.
07:31Und das ist mir ganz ein wichtiger Punkt.
07:33Das hat uns damals gezeigt, wie wichtig das ist, dass wir heute da stehen.
07:37Und für mich deswegen so wichtig, dass wir das auch weiterleben, dass wir nicht in eine Richtung schlittern,
07:44sondern dass wir gemeinsam in mehrere Richtungen schauen, uns manchmal neu orientieren
07:49und dann vielleicht wieder Halt finden und sagen, okay, da gehen wir jetzt gemeinsam hin.
07:53Und ja, es mag vielleicht nicht immer der Weg jedes Einzelnen sein,
07:56aber gemeinsam gehen wir trotzdem weiter und werden ihn auch bestreiten.
08:01Demokratie lebt nicht nur vom Zuschauen, sondern vom Mitmachen.
08:04Danach geht es um die Projekte der Stadtgemeinde.
08:07Die Schwerpunkte Kinder, Jugend, Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Lebensqualität.
08:14Erstes Beispiel ist die Musikschule.
08:16Ein Jahr lang wurde verhandelt, wurden Satzungen geschrieben und Tarife abgestimmt.
08:21Finanziert wird nach dem Drittelmodell.
08:24Eltern, Gemeinden und das Land Niederösterreich tragen wie ein Drittel.
08:28Und es wird nächstes Jahr im Frühjahr eine Veranstaltung geben,
08:34wo der Musikschulverband ein Konzert, ein Startkonzert gibt.
08:41Und es heißt jetzt der Musik- und Kunstschulverband nach Feld.
08:44Eigentlich der Name ist für sich sprechend.
08:47Es sind fünf Gemeinden mit dabei und ich freue mich, dass das Ganze funktioniert hat.
08:51In den vergangenen Jahren ist auch die Jugendarbeit dazugekommen,
08:54in der Freizeit und an den Schulen.
08:56Warum sie wichtig ist, erklärt der Bürgermeister aus eigener Erfahrung.
09:00Und manchmal, und ich habe selbst drei Kinder,
09:03mein Jüngster ist jetzt elf, meine Tochter ist 15, meine Älteste ist 18.
09:08Und wenn man in die Pubertät kommt, und ich glaube, viele von euch wissen das,
09:10dann wird das teilweise ganz schwierig für die Eltern.
09:13Und dann gibt es die Momente, wo die Kinder und die Jugendlichen
09:16nicht mehr mit den Eltern über die Dinge reden wollen,
09:18sondern einfach nur rausholen und einfach ihr Rohr haben wollen.
09:21Und genau dann ist aber so eine Jugendarbeit total wichtig,
09:23dass wir das haben im Ort, in der Gemeinde.
09:26Weil dort ist eine Anlaufstelle, wo es die Möglichkeit gibt,
09:30so einfach einmal jugendlicher zu sein, einfach mal das zu machen,
09:34was einen Spaß macht und trotzdem begleitet zu werden.
09:37Deutschwagramm wächst durch Zuzug, aber auch aus den Familien heraus.
09:42In der Jakob-Reumann-Gasse wird deshalb der Kindergarten um zwei Gruppen erweitert.
09:46Der Spatenstich war vor dem Sommer.
09:48Die Ausschreibung nach dem Vergaberecht hat Zeit gebraucht,
09:51jetzt rollen die Bagger.
09:52Und werden den auch neu gestalten.
09:54Und ich bin überzeugt davon, dass das gut wird.
09:58Und vor allem, dass wir im September 2027 dieses Projekt fertigstellen
10:04und auch dann die Eröffnung machen.
10:06Eng wird es auch in der Volksschule.
10:07Und es stehen momentan Container für die Nachmittagsbetreuung,
10:13weil die Schule eben schon aus allen Leben platzt.
10:16Wir haben derzeit in jedem Gebäude knapp,
10:19ich glaube, es sind zehn Klassen, die gefüllt sind.
10:22Und mehr Räumlichkeiten gibt es kaum mehr.
10:24Das heißt, es besteht die Notwendigkeit,
10:26auch einen neuen Schulbau zu errichten.
10:28Dazu kommt der Verkehr im Zentrum,
10:30besonders zu Schulbeginn an der B8.
10:32Zwingend nur das Problem, dass einfach so viel Verkehr ist,
10:37sondern das ist auch das Thema,
10:39dass einfach die Stadt gewachsen ist.
10:40Und die Stadt ist einfach nicht nur hier im Zentrum gewachsen,
10:43sondern ist auch am Helmauhof gewachsen.
10:44Und jetzt bewegt sich natürlich ganz viel,
10:47innerörtlich auch mit dem Auto
10:49oder auch öffentlich hier in die Schule.
10:52Und das haben wir gesagt, müssen wir ändern.
10:54Wir müssen schauen, dass wir einen zweiten Schulstandort schaffen,
10:56draußen am Helmauhof.
10:57Durch einen Grundstückstausch konnte die Gemeinde Kosten sparen.
11:00Derzeit prüft das Land das Projekt.
11:03Danach folgen Umwidmung, Bebauungsplan,
11:06Beschluss im Gemeinderat und die Ausschreibungen.
11:09Neben der Schule soll am Helmerhof auch eine Einkaufsmöglichkeit entstehen.
11:13Für die Anrainer sind Infoveranstaltungen geplant.
11:16In der Robert-Blum-Straße hat der Bauhof in Eigenregie
11:20einen neuen Spielplatz gebaut,
11:22finanziert mit 40.000 Euro aus einem Ausgleichsvertrag mit dem Bauträger.
11:26Auf dem Grundstück der Gemeinde, im Baurecht auf 99 Jahre,
11:31entstehen rund 40 geförderte Wohnungen.
11:34Hier soll leistbares, junges und Familienwohnen entstehen.
11:37Das leistbare Wohnen und Familienwohnen
11:41gliedert sich in kleinere Wohnungen.
11:43Auf der einen Seite, die natürlich auch größer gefördert werden
11:46von Land Niederösterreich, vor allem für junge Menschen,
11:49die aus der Region, aus Deutsch-Wagenland selbst kommen,
11:53die die Möglichkeit haben wollen, auch hier zu bleiben.
11:54Ich glaube, das ist unser größtes Anliegen,
11:56dass unsere Deutsch-Wagramer auch hier in Deutsch-Wagram weiterhin bleiben.
11:59An der Mittelschule gibt es neue Freiluftklassen.
12:02Im Frühjahr wird begrünt.
12:04Außerdem ist Deutsch-Wagram eine krisensichere Gemeinde
12:08mit vier von fünf Sternen vom NÖ-Zivilschutzverband.
12:12Geübt wird jedes Jahr am Stadtamt,
12:14künftig auch mit Schulen und Kindergärten.
12:16Wie es in einem Blackout-Fall, wie es in einer anderen Krise,
12:19eine Zivilschutzkrise funktionieren kann,
12:23werden das dann erweitern auch auf die Schulen,
12:24auf die Kindergärten, sodass man die Zusammenarbeit
12:27bei dieser Übung auch erprobt.
12:28Weil nur was erprobt ist, kann auch im Ernstfall wirklich funktionieren.
12:31Gesichert ist auch die Ortsstelle des Roten Kreuzes.
12:34Das alte Feuerwehrhaus entspricht nicht mehr den Anforderungen.
12:37Der Landesverband hat den Standort bis 2029 zugesichert.
12:42Die Gemeinde will in der Nähe ein Gebäude kaufen
12:45und für das Rote Kreuz herrichten.
12:47Wo auch ein Gemeinschaftsraum sein wird,
12:50wo hier geschlechtergetrennte Duschen sein werden,
12:53wo geschlechtergetrennte WC-Anlagen sein werden,
12:56wo es eine großgenunke Halle geben wird,
12:58wo auch nicht nur die Fahrzeuge, die jetzt da sind, Platz haben,
13:02sondern auch Gerüste für die Zukunft vielleicht
13:03auf der Standortwürde wachsen kann.
13:05Und ich glaube, das stärkt uns auch für die Zukunft.
13:07Und nicht nur für den Einsatzfall,
13:08sondern kurze Einsatzwege haben,
13:10sondern auch vor allem für eine etwaige Krise.
13:14Wir haben dann einfach eine Ortsstelle in Deutsch-Wagramm
13:16und das ist ein ganz wichtiger Punkt.
13:17Zum Schluss dankt der Bürgermeister dem Gemeinderat,
13:20den Vereinen, den Mitarbeiterinnen und dem Blasorchester,
13:23vor allem aber den Einsatzorganisationen.
13:26Ich glaube auch, diesen Blickwinkel muss man immer haben,
13:29dass die ehrenamtliche Arbeit nicht weniger wert ist an finanziellen Mitteln,
13:34sondern eigentlich nur viel mehr,
13:35weil all das, was wir an ehrenamtlicher Leistung bekommen,
13:39kostet uns kein monetärer Mittel jetzt dafür,
13:42dass wir Personal haben.
13:43Aber es kostet uns Wertschätzung und Dank und Anerkennung.
13:46Und ich glaube, das müssen wir tagtäglich leben und auch aussprechen.
13:50Ja, jetzt bleibt mir nur noch zu sagen,
13:53Deutsch-Wagramm bewegt, gemeinsam gestalten wir Zukunft.
13:56Ich lade Sie ein, dass wir es wirklich gemeinsam machen
13:58und dass wir weiter in Zukunft schauen.
14:00Den Abschluss macht Pfarrer Peter Baskalis
14:02mit einem Gebet des Dankes für Freiheit, Frieden und Neutralität.
14:06Wir danken Ihnen besonders für den Frieden,
14:09in dem wir seit so langer Zeit leben dürfen.
14:13Für die Neutralität, die uns bewahrt hat.
14:17Für die Generationen vor uns,
14:19die dieses Land nach dunklen Zeiten wieder aufgebaut haben.
14:23Wir bitten Sie heute, bewahren diesen Frieden in unserem Land.
14:29Lass uns nicht vergessen, wie kostbar er ist.
14:32in der Heiligen Geiste ist.
14:34Amen.
15:02Einen neuen Geistes ist.
15:07...
15:34Untertitelung des ZDF, 2020