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KurzfilmeTranskript
00:00...noch trotziger darauf reagieren.
00:01Ja, da ist was Wahres dran.
00:03Und deshalb möchte ich, dass sie den Eindruck hat, ich hätte meine Meinung geändert und würde ihre Ehe mit Delbruck
00:08jetzt akzeptieren.
00:09Du glaubst wirklich, dass die beiden dann darauf verzichten, ihre Ehe vor dem deutschen Standesamt anzuerkennen?
00:14Wenn ich ihr jetzt signalisiere, dass ich auch so mit ihrem Mann klarkomme...
00:20...dann lässt du vielleicht davon ab.
00:22Mir ist im Grunde völlig schnupp, ob unsere Ehe hier anerkannt wird oder nicht.
00:26Hauptsache, du akzeptierst sie, Papa.
00:28Absolut, absolut.
00:30Wir können doch auch in Deutschland nochmal heiraten.
00:34Es gibt Sachen, die sind nicht zu reparieren. Sieh doch das endlich ein.
00:37Ich habe tatsächlich etwas eingesehen.
00:47Es ist nie zu spät.
00:49Gib uns noch eine Chance.
00:59Ausatmen.
01:00Hey, whatcha looking for?
01:05No one has the answer.
01:08They just want more.
01:13Hey, who's gonna make it right?
01:29Das machst du dir wirklich einfach.
01:31Den Anhänger im See zu finden, das ist eine Sache, aber...
01:34Und uns eine zweite Chance geben, die andere.
01:37Nein, ich...
01:39Ich weiß es nicht.
01:41Luisa, ich liebe dich.
01:43Und du liebst mich auch, das weiß ich.
01:45Wie viele Kerle wirst du in deinem Leben noch kennenlernen,
01:47die für dich in einen See springen und nach deinem Glücksspringer tauchen?
01:51Es ist nicht zu spät.
01:53Lass mich hier nicht so hängen.
01:55Wir versuchen es nochmal, ja?
02:33Sie wollen.
02:35Du wirst Lissi noch einmal heiraten.
02:37Ja, aber diesmal nach deutschem Recht.
02:39Es geht schneller, als auf die Papiere aus Amerika zu warten.
02:44Honey, ich weiß, wie viel es dir bedeutet, von deinem Vater zum Traueralter geführt zu werden.
02:50Also...
02:54Möchtest du mich noch einmal heiraten?
02:58Natürlich will ich.
03:00Also das ist doch jetzt wirklich nicht nötig.
03:01Ihr müsst doch nicht noch einmal heiraten.
03:03Wie jetzt?
03:04Nochmal heiraten?
03:05Und diesmal kannst du dabei sein, Papa.
03:07Ich habe mir das immer gewünscht.
03:09Eine wunderbare Idee.
03:11Wie bitte?
03:13Na, eine Vermählung ist doch viel schöner, als einfach nur die Heirat aus Las Vegas anerkennen zu lassen.
03:18Ja, ja, ja, Annabelle, du hältst dich da am besten raus.
03:20Natürlich muss es eine große Feier werden.
03:21Schließlich heiratet Lissi nicht alle Tage.
03:24Ja, genau.
03:25Wir machen ein richtig großes Fest.
03:27Ja, weißt du, wie lange es dauert, so eine Feier vorzubereiten?
03:30Also, wenn ich es mir recht überlege, Annabelle hat recht.
03:33Ich meine, wie oft heiratet meine Tochter schon im Leben?
03:37Ich finde, wir sollten die Hochzeit sehr gewissenhaft vorbereiten.
03:41Schließlich soll Falkenthal in ein paar Jahren noch davon reden.
03:44Danke, Papa.
03:46Da kann man ja nur gratulieren, Schwager.
03:49Oder willst du es dir unter diesen Umständen nochmal überlegen?
03:51Gut, kaum.
03:53Das Essen?
03:54Ähm, würden Sie uns bitte eine Flasche Champagner bringen?
03:58Sehr wohl, gnädige Frau.
04:16Oh, es ist kalt.
04:20Dein Chef sah gerade begeistert aus.
04:23Wie auch?
04:24Will ich mir schon am zweiten Arbeitstag frei nehmen?
04:27Und du gleich das ganze Hotel unter Wasser setzen?
04:28Warte mal, wir setzen das Hotel unter Wasser.
04:31Moment mal, ich bin jetzt Gast und der Gast ist Königs.
04:33Oh, kann der König mir mal aus den nassen Sachen helfen?
04:37Aber selbstverständlich.
04:38Jetzt ihm mal.
04:39Achtung.
04:39Oh.
04:41Weißt du eigentlich, dass es wunderschöne Bikinis gibt?
04:43Oh, du Blödmann.
04:44Wir sind so erst ins Wasser gefallen.
04:47Na, von mir aus hätten wir uns auch im Trockenen versöhnen können.
04:50Sag mal.
04:51Du wärst also gar nicht nach meinem Glücksbringer getaucht, wenn wir uns vorher versöhnt hätten.
04:55Du, wir sind jetzt keine halbe Stunde zusammen und schon unterstellst du mir sowas.
04:59Ich muss doch wissen, mit wem ich es die nächsten hundert Jahre zu tun habe.
05:03Du willst es also hundert Jahre mit mir aushalten?
05:06Naja, zumindest solltest du dich nicht gleich erkälten und an einer Lungenentzündung sterben.
05:12Du bist ja richtig fürsorglich.
05:15Du hast doch selbst gesagt, dass du der Gast bist.
05:18Also trage ich gewissermaßen Verantwortung für dich.
05:25Sion, lass nie wieder zu, dass ich dich so sehr vermisse.
05:29Das werde ich nicht. Ganz bestimmt nicht.
05:48Delbrück und Lissi wollen ein zweites Mal heiraten?
05:52Und Annabelle hält das für eine gute Idee?
05:54Frau Grafenberg hat diese Hochzeitsfeier höchstpersönlich vorgeschlagen.
05:59Also jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr.
06:01Erst sollen wir für diese feine Dame den Trauschein der beiden stehlen.
06:04Um die Anerkennung dieser Ehe in Deutschland zu verhindern?
06:07Ja, und dann wird noch für diesen Schuft ein großes Essen veranstaltet.
06:10Ich habe das so verstanden, dass Herr van Weyden seiner Tochter eine Freude machen will.
06:14Und deshalb lässt der Lissi den Mann ein zweites Mal heiraten?
06:18Haben Sie deshalb Ihre Prinzipien über Bord geworfen und sind ein Dieb geworden?
06:22Ja, ich kann mir das alles überhaupt nicht erklären.
06:25Wahrscheinlich gehen hier Dinge vor, von denen wir keine Ahnung haben.
06:29Es ist doch ganz offensichtlich, was hier vorgeht.
06:31Herr van Weyden hat sich um den Finger wickeln lassen.
06:33Und Sie nehmen mal wieder alle in Schutz, weil es die Herrschaften sind.
06:37Ich würde Sie ebenso gern in Schutz nehmen, Frau Landmann.
06:40Aber leider sind Sie die Einzige im Haus, die lieber angreift,
06:43als sich von mir verteidigen lassen zu wollen.
06:58Auf das Brautpaar, mit dem wir in ein paar Wochen eine wunderbare Hochzeit feiern werden.
07:03In ein paar Wochen?
07:04Ja, oder in ein paar Monaten.
07:06Du, Hanni, ich glaube, es ist Zeit für uns.
07:08Schon?
07:09Wir wollten doch mit den anderen noch essen.
07:10Ja, aber ich habe im Moment nur Appetit auf dich.
07:15Ihr habt hoffentlich nichts dagegen, wenn wir unsere Verlobung im kleinen Kreis weiter feiern.
07:20Ganz im Gegenteil.
07:25Tolle Idee mit der Party, Annabelle.
07:28Gern geschehen.
07:34Was für ein schönes Familienessen.
07:38Alles in Ordnung, Noah.
07:40Nein, nichts.
07:41Gar nichts ist in Ordnung.
07:42Nora leidt darunter, dass ihre Schwester nicht da ist.
07:45Was weißt du, worunter ich leide?
07:47Unter einem Dach zu leben.
07:49In diesem Abschauen.
07:50Nora.
07:51Sie wird Sie schon wieder beruhigen.
07:55Keine besonders gute Idee, die ganze Familie an einen Tisch zu holen, nicht?
07:57Na, wenigstens haben wir ihr Zeit gewonnen, bis die beiden heiraten.
08:03Ja, gut, das stimmt.
08:05Der Brick konnte seine Verärgerung kaum verbergen.
08:09Jetzt müssen wir nur noch Beweise finden, die Lissi überzeugen, wer der Mann wirklich ist.
08:15Danke, dass du mir geholfen hast.
08:17Wir ziehen doch an einem Strang.
08:20Diese Ehe wird nicht stattfinden, das verspreche ich dir.
08:27Inspiriert von ihrer Leidenschaft bin ich glücklich, einem der schönsten Berufe der Welt nachzugehen.
08:35Sie haben mein Leben verändert.
08:39Was soll man da nur antworten?
08:44Keine Ursache, vielen Dank.
08:47Das ist so profan.
08:51Liebe Andrea,
08:54zu vertraulich.
08:58Werte Kollegen,
09:00ich habe Ihre Zeilen erhalten,
09:03die mein Herz bewegt haben,
09:05wie sonst kaum je etwas.
09:07Quatsch.
09:09Werte Andrea,
09:12vielen Dank für Ihre E-Mail,
09:14die mich sehr berührt hat.
09:16Das ist's.
09:30Wenn Sie wollen,
09:32dass ich an einem Herzinfarkt sterbe,
09:35sind Sie auf dem besten Wege.
09:38Verzeihung,
09:38aber das hier ist mein Arbeitsplatz.
09:41Deswegen brauchen Sie doch nicht
09:42auf leisesten Sohlen hier hereinzuschleichen.
09:45Sie klappern doch sonst immer
09:47mit Ihren Töpfen.
09:48Ich klappern mit den Töpfen,
09:49wann ich will.
09:50Was machen Sie denn da überhaupt?
09:52Überhaupt nichts.
09:53Ha.
09:55Sie haben doch was geschrieben.
09:58Die Einkaufsliste für Frau Grafenberg,
10:00wenn es Sie so genau interessiert,
10:02immerhin,
10:02dass das auch mein Arbeitsplatz ist.
10:04Ja, natürlich.
10:05Und Herr Saab,
10:06liegt da auch die E-Mail
10:07von der Spirelli auf dem Tisch.
10:09Von Frau Martelli.
10:13Andrea Martelli.
10:15Die hat aber nichts
10:15mit dem Einkaufs-Set zu tun.
10:18Na, dann ist ja gut.
10:20Es ist sehr gut.
10:23Dann kann ich ja jetzt wieder
10:24mit den Töpfen klappern.
10:25Tun Sie sich keinen Zwang an.
10:27Na, so weit kommt's noch.
10:48So.
10:51Auf unsere Verlobung.
10:54Schön, dass mein Vater endlich begriffen hat, dass wir uns lieben.
11:01Ja, großartig.
11:02Was ist denn?
11:05Sag mal, müssen wir unbedingt zu groß heiraten?
11:07Du wolltest doch, dass wir noch mal heiraten.
11:09Und es soll auch der schönste Tag in unserem Leben werden.
11:12Ja, das wird er doch auch. Das geht doch auch im kleinen Kreis.
11:14So ganz romantisch. Wir beide.
11:17Sag mal, ist es meine Familie?
11:19Hast du Angst, der ganzen Verwandtschaft vorgestellt zu werden?
11:21Nein, natürlich nicht.
11:22Was ist es denn dann?
11:24Ich wünsche mir doch einfach nur eine ganz normale Hochzeit.
11:27Mein Vater bringt mich zum Standesamt.
11:29Wir tauschen die Ringe, küssen uns.
11:31Ich werfe den Brautstrauß.
11:33Und dann feiern wir die beste Party unseres Lebens.
11:36Ja, das wird's doch auch so.
11:38Aber dafür muss doch nicht ganz Falkenthal da sein.
11:41Ja, toll.
11:42Ich sehe mich schon mit Maike und Sebastian in Barneys rumlungern
11:44und billig Prosecco schlürfen.
11:46Der beste Tag in meinem Leben.
11:48Wuhu.
11:50Ach, Rani.
11:51Entschuldige bitte, ich hab das so nicht gemeint.
11:54Weißt du, manchmal kann ich nicht aus meiner Haut.
11:57Ich mag das nicht ertragen, dass wir die ganze Zeit so...
12:00...so halblegal verheiratet sind.
12:03Meinst du nicht, dass so etwas Halblegales
12:04vielleicht mal einen gewissen Kick in dein Polizeibeamten-Dasein bringen könnte?
12:09Muss ich mich jetzt wirklich noch gedulden?
12:11Was die Hochzeit angeht, ja.
12:16Aber was die Hochzeitsnacht betrifft,
12:19ließe sich vielleicht noch mit mir reden.
12:25Was hältst du eigentlich davon, wenn ich mir hier in der Gegend einen Job suche
12:29und wir uns eine Wohnung nehmen?
12:32Du wirst nach Waldruhe ziehen.
12:34Na, du arbeitest doch hier und ich will da leben, wo du lebst.
12:36Wo auch immer.
12:37Also ich hab eine viel bessere Idee.
12:40Mir gehört doch jetzt wieder unser Hotel.
12:42Unser Traumhotel, das Henning beim Pokern niemals verspielt hat.
12:47Warum bist du eigentlich nach Waldruhe gegangen und nicht gleich dahin?
12:50Das konnte ich nicht.
12:51Das hätte mich alles jeden Tag an dich erinnert.
12:53Aber wir können doch jetzt hingehen.
12:55Ich hab auch schon Geld für die Renovierung gespart.
13:00Na, dann können wir doch bald die ersten Gäste empfangen.
13:02Dann legen wir los.
13:03Sag mal, weißt du eigentlich deine Familie, dass du hier bist?
13:07Ja, ich hab meiner Mutter gesagt, dass ich hier bin.
13:08Und dass ich nicht mehr zurück nach Falkenthal komme.
13:11Zumindest nicht ohne dich.
13:14Also ich will erst mal nicht zurück nach Falkenthal.
13:18Das kann ich verstehen.
13:19Es gibt wirklich viele Menschen dort, die ich sehr mag.
13:22Es gibt eben auch Nora und Henning und Annabelle.
13:27Spürst du das?
13:28Was?
13:29Beim Namen Annabelle ist gleich alles viel kälter geworden.
13:32Gespenstisch.
13:33Du Spinner.
13:35Annabelle ist wirklich eiskalt, aber leider real.
13:41Einer hätten sie und Nora es geschafft, uns für immer zu trennen.
13:45Ach, vergiss sie.
13:46Mit denen sind wir durch.
13:51Alles hat damit angefangen,
13:53dass Eva hier mit Noras Babyfoto aufgetaucht ist.
13:57Ich wünschte, ich hätte nie angefangen, nach ihrer Mutter zu suchen.
14:13Also ich sage es dir nur ungern, aber das war schon wieder Annabelles Idee.
14:17Und wir gewinnen Zeit dadurch.
14:20Die Vorbereitungen für so eine Hochzeit können Monate in Anspruch nehmen.
14:24Das war ein sehr schlauer Zug.
14:25Ich gratuliere dir.
14:26Ja, meine Euphorie hält sich dabei in Grenzen.
14:29Lissi freut sich so darauf
14:30und ich plane hinter ihrem Rücken die Hochzeit zu verhindern.
14:34Irgendwann wird sie verstehen, warum du es getan hast.
14:37Ja, sicher.
14:37Und mehr Vorwürfe machen,
14:38warum ich ihr nicht schon viel früher die ganze Wahrheit gesagt habe.
14:41Wir haben uns dagegen entschieden,
14:44damit sie nicht zwischen die Fronten gerät.
14:47Ja.
14:48Ich habe trotzdem kein gutes Gefühl dabei,
14:50Annabelle den Kampf gegen Delbrück allein zu überlassen.
14:52Und ihre Erfolge halten sich ja, weiß Gott, auch in Grenzen.
14:55Delbrück ist für Annabelle ein lästiger Mitwisser.
14:58Sie wird ihn auf jeden Fall loswerden wollen.
15:00Ja, aber können wir uns darauf verlassen?
15:03Nein.
15:06Moment mal.
15:08Weißt du was?
15:11Lissi sollte vor ihrer Ehe mit Delbrück
15:14auf jeden Fall einen Ehevertrag machen.
15:17Einen Ehevertrag?
15:19Er wird den Teufel tun, so einen Vertrag zu unterschreiben.
15:22Das wäre dann der Beweis dafür,
15:24dass er sie nicht liebt
15:24und dass er nur an ihrem Geld interessiert ist.
15:30Das ist gut.
15:32Das ist gut.
15:32Das ist sogar sehr gut.
15:33Ich werde den Vertrag so aufsetzen,
15:35dass Delbrück im Falle einer Scheidung
15:36mit leeren Händen dasteht.
15:38Vielleicht schaffen wir es ja damit,
15:39ihn von der Hochzeit abzuschrecken.
15:41Hm.
15:43Ah, allerdings,
15:43wir dürfen Delbrück auch nicht unterschätzen.
15:45Was ist, wenn er unterschreibt und Lissi heiratet?
15:48Dann hat er wenigstens keinen Zugriff auf Lissis Erbe mehr.
15:51So oder so, wir können nur gewinnen.
15:54Bis wann könntest du diesen Vertrag aufsetzen?
15:56Ich fange einfach sofort damit an.
15:58Wunderbar.
15:59Und ich werde versuchen,
16:00diesen Ehevertrag Lissi irgendwie schmackhaft zu machen.
16:08Eine Antwort für Andrea Martelli?
16:10Ja, ich denke, die Höflichkeit gebietet es,
16:12ihr zu schreiben.
16:13Ja, sie hat Ihnen ja auch
16:14eine sehr bewegende E-Mail geschrieben.
16:16Das muss man sagen, sehr bewegend.
16:18Und wissen Sie, Herr Becker,
16:21mir hat noch nie jemand gesagt,
16:22dass ich mit meiner Arbeit
16:24ein Leben verändert habe.
16:26Sie haben doch sicher mehr als ein Leben verändert, Herr Adam.
16:30Ähm, wie auch immer.
16:32Können Sie dies ihr als Antwort schicken?
16:36Ach so, jedenfalls nicht.
16:37Na, das weiß ich ja.
16:39Können Sie es vielleicht
16:41in Ihren Computer hineindrucken?
16:44Das müsste man scannen,
16:46aber das geht jetzt hier leider nicht.
16:48Na, für...
16:48Also, das müssen Sie schon in Handarbeit tippen.
16:50Kriegen Sie das hin?
16:51Na, für Frau Martelli
16:52wage ich mich mal auf Neuland.
16:55Was ist denn zu machen?
16:56Das ist gar nicht schwer.
16:56Das ist eigentlich wie bei einer Schreibmaschine.
16:58Mhm.
16:59Ich zeige es Ihnen.
16:59Ja.
17:00Ja, dann...
17:02Ja.
17:04Na, nur, Herr Adam,
17:06Sie arbeiten immer noch...
17:09Sozusagen...
17:10Das muss aber ein großer Einkaufszettel sein,
17:12wenn Sie dafür sogar einen Computer brauchen.
17:15In der Tat.
17:16Ja, das Gute an so einem Notebook ist,
17:17dass es überall funktioniert.
17:19Kommen Sie bitte nach oben,
17:20da können Sie ungestört arbeiten.
17:22Sehr nett.
17:23Vielen Dank, Herr Becker.
17:24Sag bloß nicht,
17:25dass ich euch jetzt vertrieben habe.
17:31Na, also.
17:34Da ist er, ja.
17:36Sie wollten mir gerade meinen Notizblock geben.
17:39Ich danke Ihnen herzlich.
17:40Gute Nacht.
17:42Gleichfalls.
17:54Dachte ich's mir doch.
17:57Was dachtest du dir?
17:58Dass du immer noch am Arbeiten bist.
18:00Ich hab dir doch eine SMS geschickt.
18:03Ach, hab ich nicht.
18:05Ich wollte aber ehrlich,
18:06weil dieser Ersatzteller hier
18:07muss unbedingt noch fertig werden bis morgen.
18:09Und warum sitzt nicht Herr Reichenbach hier
18:10und macht eine Nachtschicht?
18:11Weil Herr Reichenbach mein Chef ist.
18:13Ja, er hat den Teller zerstört.
18:15Hat er sich wenigstens dafür entschuldigt.
18:17Ist doch wirklich das Letzte,
18:18dass du jetzt seine Launen ausbaden musst.
18:19Ach, das ist schon okay.
18:20Dieser Teller ist sowieso besser als der Erste.
18:22Jetzt sag bloß,
18:22du bist ihm auch noch dankbar dafür.
18:24Sebastian,
18:24je besser die Präsentation läuft,
18:27umso besser für mich.
18:28Ich muss mir als Chefdesignerin
18:29noch einen Namen machen.
18:31Und hat die Chefdesignerin
18:32heute schon was gegessen?
18:34Ja,
18:35Brötchen und Kekse.
18:36Ach, so viel.
18:37Pizza Salami oder Pizza Hawaii?
18:40Pizza Hawaii.
19:01Es waren einmal zwei Schwestern.
19:04Sie hatten einander sehr lieb.
19:06Und weil sie unzertrennlich waren,
19:08konnte ihnen nichts und niemand auf der Welt etwas anhaben.
19:12Wir sind auch unzertrennlich.
19:13Stimmt's, Nora?
19:14Ja, das sind wir.
19:16Was heißt unzertrennlich?
19:19Liemann.
19:21Wir verfahren wie wir,
19:22denn sind wir für immer zusammen.
19:24So wie wir.
19:28Wenn wir für immer zusammenhalten,
19:30kann uns doch nichts und niemand etwas anhaben.
19:33Verstehst du?
19:34Versprochen.
19:34Versprochen.
19:35Versprichst du es mir auch?
19:36Ja.
19:40Ach.
19:42Oh, komm.
19:44Bisa, wache auf.
19:45Oh, was ist?
19:47Hey, du hast schlecht geträumt.
19:57Nora war da.
20:01Kein Wunder, dass es ein Albtraum war.
20:05Nein, wir waren Kinder.
20:08Die Prinzessin.
20:11Ich hatte sie völlig vergessen.
20:14Was für eine Prinzessin.
20:17Ich habe Nora etwas versprochen.
20:20Dass ich sie niemals allein lasse.
20:24Und jetzt habe ich sie allein gelassen.
20:28Bei Annabelle.
20:31Simon.
20:32Wir müssen zurück.
20:35Was?
20:36Ich habe Nora etwas versprochen.
20:38Aber nur weil du von ihr geträumt hast?
20:40Hast du vergessen, was Nora uns angetan hat?
20:42Ich weiß, was sie getan hat.
20:44Aber sie ist kein schlechter Mensch.
20:46Und was willst du jetzt machen?
20:47Sie wach küssen?
20:48Ich weiß es nicht.
20:51Sie ist immer noch meine Schwester.
20:54Und ich habe ihr etwas versprochen.
21:07Wenn Delbrück den unterschreibt,
21:09dann muss es wirklich die wahre Liebe sein.
21:11Ja, das ist wohl kaum zu erwarten.
21:15Danke, Sophie.
21:17Wenn es darum geht, Jan Delbrücks Pläne zu durchkreuzen,
21:20schlage ich mir gerne die Nacht um die Ohren.
21:22Papa?
21:23Schnell.
21:24Sie soll denken, dass wir immer noch zerstritten sind.
21:29Da bist du ja.
21:30Hallo.
21:30Suchst du nach mir?
21:31Ja.
21:33Ich wollte dir noch mal sagen,
21:34wie sehr ich mich über die Hochzeit freue
21:36und dass du diesmal dabei sein kannst.
21:37Das bedeutet mir wirklich sehr viel.
21:40Und mir bedeutet es sehr viel, dass du glücklich bist.
21:43Das bin ich.
21:47Ich möchte da gerne noch was mit dir besprechen.
21:49Was denn?
21:52Weißt du, eine Hochzeit, das ist ja nicht nur die pure Romantik,
21:56sondern man muss auch einige Dinge vorbereiten, weißt du.
21:58Oh Gott, was kommt denn jetzt?
21:59Gibt es irgendwelche peinlichen Rituale, von denen ich nichts weiß?
22:02Ja, so könnte man es fast nennen.
22:04Aber keine Angst, seit einigen Jahren
22:06muss man nicht mehr mit Blut unterschreiben.
22:07Oh, danke schön.
22:10Zuhör mal.
22:11Was ist das?
22:15Ein Ehevertrag?
22:17Papa.
22:22Ich bin nicht zu sprechen.
22:26Ich habe doch gesagt, ich bin...
22:27Ja, das habe ich gehört.
22:29Wo ist Nora?
22:31Sie ist nicht hier.
22:32Ist Annabelle Grafenberg wenigstens hier?
22:35Sie ist in ihrem Büro.
22:37Was wollt ihr denn von ihr?
22:39Ich will mit ihr über Nora sprechen.
22:41Wozu?
22:43Sie soll endlich ihre Finger von ihr lassen.
22:46Und das Gleiche gilt auch für dich.
22:48Je weniger schlechten Umgang Nora hat,
22:51desto besser für sie.
23:00Frau Becker, bringen Sie mir bitte einen Kaffee,
23:02schwarz, stark und nicht wieder so lauwarm.
23:06Ich bin jetzt nicht zu sprechen.
23:08Komisch.
23:09Heute ist niemand zu sprechen,
23:10obwohl jeder in seinem Büro sitzt.
23:12Frau Maywald und Herr Becker.
23:15Das nenne ich eine Überraschung.
23:16Also, haben Sie doch Zeit für uns?
23:19Das sind Luisa und Simon.
23:21Sind Sie denn wieder zurück und zusammen?
23:27Mit Herrn Becker habe ich in der Tat etwas zu besprechen,
23:30nachdem er mir einfach telefonisch gekündigt hat.
23:32Falls Sie mich zum Bleiben überreden wollen,
23:34vergessen Sie es.
23:35Was wollen Sie dann hier?
23:37Ich will, dass Sie sich von jetzt an von Nora fernhalten.
23:40Finden Sie das nicht ein bisschen abwegig?
23:42Nora ist meine Tochter.
23:44Sie dagegen sind nicht mal verwandt mit ihr.
23:46Ich kenne Nora mein Leben lang.
23:48Ich bin tausendmal mehr Ihre Schwester,
23:49als Sie Ihre Mutter sind.
23:51Meines Wissens steht es mit Noras Vertrauen zu ihr nicht zum Besten.
23:54Glauben Sie wirklich, sie freut sich über Ihre Rückkehr?
23:56Ja, das glaube ich.
23:59Sie haben ja keine Ahnung.
24:01Wenn Sie wüssten, was Nora Ihnen alles angetan hat.
24:05Falls Sie damit Harald Beckers Unfall meinen.
24:08Ich weiß, dass Nora den Wagen gefahren hat.
24:11Und dass Sie sie dazu gezwungen haben, die Schuld auf mich zu lenken.
24:13Nora, ist das wahr?
24:15Warum will ich das tun sein?
24:17Sie haben es ja gehört.
24:18Der Unfall meines Vaters kam Ihnen noch sehr gelegen,
24:20um sich das Beckeriet-Patent unter den Nagel zu reißen.
24:23Ihr Vater hat den Vertrag bereits vor dem Unfall unterschrieben.
24:27Niemals.
24:28Und wie erklären Sie sich dann seine Unterschrift?
24:30Sie ist gefälscht.
24:31Das können Sie nicht beweisen.
24:32Aber wir haben eine Zeugin.
24:33Ich kenne jetzt die Wahrheit über den Unfall.
24:36Also können Sie Nora nicht mehr damit erpressen?
24:38Na, was sollen Sie jetzt machen?
24:39Wollen Sie mich anzeigen?
24:41Sie werden Ihre Strafe schon noch früh genug bekommen.
24:43Ich werde mich jetzt erst mal um Nora kümmern.
24:46Ja, will Sie denn nichts gegen diese Frau unternehmen?
24:48Jedenfalls nicht sofort, wenn ich das richtig verstanden habe.
24:51Halten Sie sich von ihr fern.
24:52Ich lasse mir von Ihnen nicht vorschreiben,
24:55welchen Umgang ich mit meiner Tochter pflege.
24:57Doch, das werden Sie.
24:59Ich bin damals hierher gekommen, um Noras Mutter zu finden.
25:03Stattdessen habe ich meine Schwester verloren.
25:05Jetzt bin ich hier, um sie zurückzuholen.
25:06Und Sie werden mich ganz bestimmt nicht dabei aufhalten.
25:08Ja, super.
25:10Großartig.
25:11Hoffentlich weiß Luisa, was sie da tut.
25:13Ich denke, sie weiß sehr genau, was sie da tut.
25:16Verlassen Sie sofort mein Büro,
25:17oder ich rufe den Sicherheitsdienst.
25:18Keine Angst.
25:20Glauben Sie, wir oder sonst irgendjemand will länger in Ihrer Nähe bleiben,
25:22als unbedingt nötig?
25:32Du glaubst also immer noch,
25:34dass Jannis nur auf mein Geld abgesehen hat.
25:36Hätte ich die Hochzeit dann zugelassen?
25:37Dir bleibt doch gar nichts anderes übrig.
25:39Nach amerikanischem Recht sind wir längst verheiratet.
25:42Lissi, komm.
25:43Ich weiß, du liebst ihn.
25:45Und er liebt dich auch.
25:46Aber hier geht es doch um ganz andere Dinge.
25:48Genau.
25:48Es geht darum,
25:49dass du Jann alles Schlechte dieser Welt unterstellst.
25:52Aber würde ich deiner Mutter
25:53auch alles Schlechte dieser Welt unterstellt haben?
25:55Oder Helena?
25:56Was haben die denn jetzt damit zu tun?
25:59Als sie mich geheiratet haben,
26:00haben wir auch einen Ehevertrag unterschrieben.
26:03Das ist in unseren Kreisen so üblich, Kind.
26:05Du bist da keine Ausnahme.
26:07Ja?
26:08Ja.
26:09Mama auch?
26:11Wenn man erwachsen wird und heiratet,
26:14heißt das auch, dass man Verantwortung übernimmt.
26:19Das ist so unromantisch.
26:24Schau mal, ihr liebt euch doch.
26:25Und wahrscheinlich werdet ihr diesen Vertrag niemals brauchen.
26:28Aber ich, dein Vater,
26:29ich kann ruhiger schlafen,
26:30wenn ich weiß, dass du abgesichert bist.
26:31Also, Hermann, tu mir den Gefallen,
26:33nimm diesen Vertrag und lies ihn mit Jann in Ruhe durch, okay?
26:38Na gut, ich will nicht schuld daran sein,
26:40dass du schlecht schläfst.
27:00Guten Morgen.
27:02Ich dachte, wir hatten uns darauf geeinigt,
27:04dass du mich als Schwager akzeptierst.
27:07Soll ich auf die Knie fallen,
27:08sobald du den Raum betrittst?
27:10Hübsche Idee.
27:11Nein, es reicht,
27:12wenn du deine dusseligen Kommentare lässt,
27:14so wie gestern Abend zum Beispiel.
27:15Du weißt doch ganz genau,
27:16was uns passiert.
27:18Deine Drohungen langweilen mich.
27:22Du, wenn du ins Gefängnis willst,
27:23brauchst du nur sagen, kein Problem,
27:24ich kann dir eine hübsche Zelle reservieren.
27:26Dann lasse ich einfach das Radarfoto wieder auftauchen.
27:29Woher weiß ich, dass du das Foto überhaupt hast?
27:32Denkst du, ich wohne hier ohne Lebensversicherung?
27:35Macht keinen Unsinn.
27:41Sonst wanderst du nämlich mit deiner Mutter
27:43direkt in den Knast.
27:44Ich habe gute Beziehungen nach da,
27:46das weißt du.
27:47Wie kann Lizzie nur auf so einen Drecksack reinfallen?
27:50Na ja, ich kann ja doch charmant sein.
27:55Ich darf, ne?
28:10Herr Adam?
28:12Herr Adam?
28:15So.
28:16Na, dann wollen wir doch mal sehen,
28:19was ja Frau Spirelli so süßholzgeraspelt hat.
28:35Tomaten.
28:38Gurken.
28:41Ah ja.
28:44Milch, Salz, Mehl.
28:46Ich gebe Ihnen gleich die Einkaufsliste.
28:48Da müssen Sie sich nicht so abmühen, Frau Landmann.
28:52Herr Adam, ich wollte...
28:54Sie haben mich in eine Falle gelockt.
28:56In die Sie gar zu gern getappt sind.
28:58Ich bin empört, Frau Landmann.
29:00Wenn Sie nicht so ein Geheimnis aus diesem Buch da gemacht hätten...
29:03Würde ich Sie nicht besser kennen,
29:06könnte ich glatt auf die Idee kommen,
29:08Sie sind eifersüchtig.
29:09Eifersüchtig.
29:10Ich?
29:12Eifersüchtig?
29:12Auf wen denn?
29:13Auf alle Fälle nicht auf die Eier.
29:16Scheren Sie sich aus meiner Küche!
29:31Champagner?
29:33Erdbeeren?
29:33Mh, lecker!
29:36Hey, was ist denn los?
29:38Nichts.
29:40Ich war gerade bei Papa und er hat mir das hier mitgegeben.
29:45Ein Ehevertrag?
29:48Das kann doch wohl nicht wahr sein.
29:50Ich denke, dein Vater akzeptiert unsere Ehe.
29:52Also so viel zum Thema.
29:53Das tut er doch auch.
29:54Es ist nur so eine Art Familientradition.
29:58Familientradition, ja?
29:59Seit wann gibst du was auf Familientradition?
30:00Wenn es um meine Familie geht.
30:02Und um das, was sie sich aufgebaut hat.
30:07Ich dachte, du liebst mich.
30:08Das tue ich doch auch.
30:10Und du liebst mich.
30:10Also wo ist das Problem?
30:12Das Problem ist, dass wir noch nicht mal verheiratet sind.
30:14Und da geiert er da unten schon wieder auf Scheidung.
30:16Ich finde das total unromantisch.
30:18Schatz, bitte.
30:19Ich habe doch überhaupt nicht vor, mich je von dir scheiden zu lassen.
30:23Unterschreib doch das doofe Ding, bitte.
30:29Also weißt du, manchmal frage ich mich wirklich, ob du für mich immer noch die gleichen Gefühle
30:32hegst, wie ich für dich.
30:35Sag mal, spinnst du?
30:37Du weißt ganz genau, wie sehr ich dich liebe.
30:40Es geht hier aber nicht um Gefühle, sondern um Verantwortung meiner Familie gegenüber.
30:44Und wenn du mich liebst, unterschreibst du das, ohne direkt unsere Liebe infrage zu stellen.
30:48Denk mal drüber nach.
31:01Hallo, ihr zwei.
31:05Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ihr wieder zusammen seid.
31:08Was ist denn passiert und wo wart ihr?
31:10Oh, das ist eine lange Geschichte.
31:12Die Kurzfassung ist, ich habe unsere Liebe vom Grund eines tiefen Sees hochgeholt und Luisa
31:17hat mir verziehen.
31:18Als da wie ein begossener Pudel vor mir stand, da konnte ich einfach nicht Nein sagen.
31:24Sag mal, was ich da gerade über den Unfall deines Vaters gehört habe.
31:28Hast du vor mir gehört?
31:29Ja, Annabelle hatte den Hörer nicht richtig aufgelegt.
31:33Ist das dann alles wahr?
31:35Ja.
31:36Kommissar Delbrück hat die Fotos gefälscht.
31:38Nora ist gefahren, nicht Luisa.
31:41Um Gottes Willen, dann haben wir dich die ganze Zeit zu Unrecht beschuldigt.
31:45Naja, die Fälschung war ja sehr glaubwürdig und ich konnte mich an nichts mehr erinnern.
31:49Aber wir hätten doch wissen müssen, dass du zu so etwas gar nicht fähig bist.
31:52Entschuldige bitte.
31:53Jetzt hör auf, dir Vorwürfe zu machen.
31:55Ich bin einfach nur froh, dass die Wahrheit endlich rauskommt.
32:10Mach mal noch einen.
32:15Muss ja was Schweres im Magen liegen.
32:18Nicht quatschen will, kaufe ich mir einen Papagei.
32:30Du hast auch schon mal besser ausgesehen.
32:33Ärger?
32:35Was lieben wir so schön ohne Anwälte?
32:39Ohne korrupte Polizisten auch.
32:43Ah.
32:45Du willst heiraten?
32:47Tja, stell dir vor.
32:50Lissi van Weiden.
32:53Wie geschmacklos.
32:55Erst Richard van Weidens Frau umbringen und danach die Tochter heiraten.
32:59Pass einfach auf, was du sagst.
33:02Weißt du was, mein Lieber?
33:04Wenn du den hier unterschreibst, dann muss es wirklich die wahre Liebe sein.
33:11Hey.
33:14Dein Laden hier, der hat auch schon mal besseres Publikum.
33:17Den Gedanken hatte ich auch schon.
33:29Und er hat nicht mal bezahlt.
33:32Weißt du was, das muss an meinem Ehevertrag liegen.
33:34Wenn Lissi ihm kein Taschengeld gibt, dann muss der liebe Herr jeden Cent dreimal umdrehen.
33:52Frau Landmann, können Sie mir freundlicherweise die neue Silberpolitur reichen?
34:05Vielen Dank.
34:09Sie sprechen wohl nicht mehr mit mir.
34:14Also wenn es Sie so interessiert, kann ich Ihnen gern die E-Mail zeigen, die ich Frau Martelli geschrieben habe.
34:21Das ist sehr schön, Herr Adam.
34:23Aber ich mache mir ausnahmsweise mal keine Sorgen um Sie und Ihre Internetbekanntschaften.
34:29Das sah vorhin ganz anders aus.
34:32Ich mache mir Sorgen um Lissi.
34:35Also niemand will etwas gegen diese Hochzeit unternehmen.
34:38Ich denke, Herr von Weiden will Sie verhindern.
34:41Er hat auch einen Plan, aber er hat uns leider nicht eingeweiht.
34:45Ja, aber warum denn nicht?
34:46Wir haben doch schon mal geholfen, als wir die Traurungsunterlagen aus Delbrücks Zimmer geholt.
34:51Aber damit hat der Herr von Weiden nichts zu tun.
34:53Das war Frau Grafenberg.
34:54Ach, erinnern Sie mich bloß nicht daran, dass ich der jemals einen Gefallen getan habe.
34:57Wissen Sie, Frau Landmann, was mir an Ihnen immer wieder auffällt?
35:01Nein.
35:02Aber Sie werden mir Ihre neueste Stichelei gleich mitteilen.
35:07Ich habe noch keine Hausangestellte kennengelernt, die sich so um ihre Herrschaften gesorgt hat wie Sie.
35:14Und um ganz ehrlich zu sein, damit könnten Sie auch auf meine alten Tage mein Leben noch verändern, Frau Landmann.
35:24Und weiter? Da kommt doch noch was.
35:27Keineswegs.
35:28Ich wünschte, ich könnte Ihnen einen besseren Toast geben, warum wir nicht eingeweiht worden sind.
35:36Das kann ich aber leider nicht.
35:39Herr Adam, wissen Sie eigentlich, dass das das Netteste war, was Sie mir jemals gesagt haben?
35:46Das weiß ich, Frau Landmann.
35:49Aber lassen Sie es sich nicht zu Kopf steigen.
36:01Hi, Honey.
36:04Wo warst du?
36:06Ich brauchte ein bisschen Ruhe und Zeit zum Nachdenken.
36:11Ich verstehe einfach nicht, wo jetzt gerade das Problem liegt.
36:15Weißt du, ich reagiere halt emotional, wenn ich merke, dass man mir nicht vertraut.
36:20Das hat doch überhaupt nichts mit Vertrauen zu tun.
36:23Ich habe heute schlechte Erfahrungen gemacht.
36:26Ich dachte wirklich, du bist anders.
36:29Wieso habe ich jetzt plötzlich das Gefühl, dass wir hier über eine mögliche Trennung reden?
36:34Keine Ahnung, es liegt bei dir.
36:37Weißt du, was das Schlimmste ist?
36:39So wie du dich gerade verhältst, könnte man meinen, mein Vater hat die ganze Zeit recht gehabt.
36:45Das ist nicht fair, Lissi.
36:48Du weißt doch ganz genau, dass ich dich liebe.
36:50Du weißt doch, dass ich alles für dich tun würde.
36:53Aber dann erzähl doch nicht so Mist, dass wir uns wegen eines lächerlichen Stück Papiers trennen würden.
36:57Unterschreib das doch einfach und dann will ich nie wieder darüber reden.
37:08Wenn dir so viel da rein liegt.
37:23Danke.
37:25Ich liebe dich.
37:28Ich liebe dich.
37:38Luisa.
37:40Ich dachte, ihr seid weg.
37:44Du wolltest doch mit mir nichts mehr zu tun haben.
37:45Das wollte ich auch nicht.
37:49Aber dann habe ich mich an etwas erinnert.
37:53An etwas, das uns beiden einmal sehr wichtig war.
37:58Was denn?
38:01Erinnerst du dich an das Döschen, das wir damals vergraben haben?
38:08Jetzt wir pupen.
38:11Oh Gott, die habe ich völlig vergessen.
38:16Und weißt du auch noch, was ich dir damals versprochen habe?
38:22Was ist so lange her?
38:24Ich bin hier, um es einzulösen.
38:28Was einzulösen?
38:29Dass ich dich nie allein lassen werde.
38:35Du bist wegen mir zurückgekommen.
38:40Aber dafür musst du etwas tun.
38:43Ich wusste doch, dass ich die Sache nagen kann.
38:46Nora, du musst zur Polizei gehen.
38:48Und dich an Haralds Unfall schuldig bekennen.
39:00Was?
39:04Ja, bitte.
39:06Ah, Frau Landmann.
39:09Darf ich?
39:11Das ist sehr aufmerksam von Ihnen.
39:15Gern geschehen.
39:18Herr von Weiden.
39:20Ja?
39:21Dürfte ich Sie mal kurz sprechen?
39:27Dachte ich's mir doch.
39:29Also, was gibt's?
39:30Na ja, es geht um Lissi und diesen Herrn Delbrück.
39:35Ja.
39:37Ich höre.
39:38Ich dachte, also, ich hatte den Eindruck neulich, dass Sie diese Heirat verhindern wollen.
39:44Aber nun...
39:45Nun passt in die Hochzeit nicht.
39:47Na, Sie wissen doch aber selbst, was Delbrück für ein Mensch ist.
39:50Er ist...
39:52...mein zukünftiger Schwiegersohn.
39:54Ja, aber...
39:55Und ich glaube nicht, dass ich mich vor Ihnen dafür rechtfertigen muss.
39:57Seien Sie mal, bin ich die Einzige, die sich Sorgen um Ihre Tochter macht?
40:01Vielen Dank für Ihr Mitgefühl.
40:05Ähm, danke, das wär alles, Frau Landmann.
40:08Könnten wir später darüber noch einmal reden?
40:10Ganz bestimmt nicht.
40:18Was war denn los?
40:19Ach, weißt du, als Hausherr muss man ab und zu durchgreifen.
40:22Ich hab was für dich.
40:24Ja, was denn?
40:27Er hat unterschrieben.
40:29Er liebt mich eben.
40:31Und du kannst jetzt endlich berücht schlafen, Papa.
40:33Zufrieden?
40:36Das ist großartig.
40:40Danke.
40:43Du willst, dass ich mich anzeige?
40:46Ich weiß, dass sich Delbrück unter Druck setzt.
40:48Und ich weiß auch, dass du deine Mutter weckst.
40:50Solange das so ist, können sie dich ewig erpressen.
40:54Und was passiert, wenn ich mich anzeige?
40:56Dann musst du ins Gefängnis.
40:59Für viele Jahre.
41:01Willst du das?
41:02Nein, das will ich nicht.
41:05Hör nicht länger auf sie.
41:07Wir besorgen deinen Anwalt.
41:09Wenn du dich selbst anzeigst und bereit bist, alles auszusagen, bekommst du mildernde Umstände.
41:13Und ich werde mein Versprechen halten.
41:14Ich lasse dich nicht allein, Nora.
41:16Sicher, und dann wird sie dich im Gefängnis besuchen.
41:18Einmal im Monat, wenn's hochkommt, ist es dir das wert.
41:22Aber Luisa hat doch recht.
41:24Wenn ich mich stelle, dann kann Delbrück mich nicht mehr erpressen.
41:26Und du auch nicht.
41:27Sie will sich doch nur selbst reinwaschen.
41:29Du bist ja völlig egal.
41:31Das stimmt doch gar nicht.
41:33Erinnerst du dich an die Zeiten, in denen wir unzertrennlich waren?
41:35Vermisst du sie nicht auch?
41:37Hör nicht auf sie.
41:38Hier kann ich dich vor Delbrück beschützen.
41:40Im Gefängnis bist du völlig auf dich allein gestellt.
41:44Nora, hör endlich auf, wegzulaufen.
41:47Was wollt ihr von mir?
41:49Was soll ich denn jetzt machen?
41:54Wenn wir nicht beweisen können, dass Nora den Unfall verursacht hat, dann hat sie auch keine Not zu gestehen.
42:00Das einzige Beweis mittels das originale Radarfoto, und das hat Delbrück.
42:03Und wüssten, wo er es versteckt hat.
42:05Wenn du deinen Vater nicht verlieren willst, dann sag ihm nicht die Wahrheit.
42:11Wolltest du zu mir?
42:12Was ich?
42:12Ja.
42:13Äh, nein.
42:14Oh, oh.
42:14Na dann komm mal rein.
42:15Setz dich hin und erzähl mir alles, was dir auf der Seele brennt.
42:18Hm?