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KurzfilmeTranskript
00:00Die Tochter an meines Enkelkindes ist mir wichtiger als die Verhaftung von Annabelle.
00:04Wenn das so ist, dann können wir nur hoffen, dass Delbrück nicht doch noch gegen Nora und Annabelle aussagt.
00:10Er hat es bisher nicht getan. Warum sollte er seine Meinung ändern?
00:12Darauf willst du dich verlassen und ihm solche Macht über euch geben.
00:15Sophie, ich habe keine andere Wahl.
00:18Nora stirbt bei dem Gedanken, dass sie ihr Kind im Gefängnis zur Welt bringen muss.
00:21Ich kann dich verstehen, Richard, und es ist eure Entscheidung.
00:27Stehst du, ich muss alles tun, um meine Familie zu schützen.
00:30Ich hätte es wissen müssen. Du benutzt das Kind, um dich zwischen Luisa und mich zu drängen.
00:33Das stimmt nicht. Ich wünsche mir eine Familie. Das ist alles.
00:36Du weißt ganz genau, dass ich Luisa liebe und mit ihr eine Familie gründen will.
00:38Aber du hast mir versprochen, dass du dich um mich und das Kind kümmern wirst.
00:41Das werde ich auch. Aber ein für alle Mal, Nora.
00:44Wir werden ein Kind zusammen bekommen, aber wir werden nie eine Familie.
00:46Dann hast du auch sicher nichts dagegen, wenn ich von jetzt ab allein entscheide, was mit dem Kind ist.
00:54Was soll das heißen?
00:55Das soll heißen, dass du dein Kind niemals zu sehen bekommst.
01:24Das soll heißen, dass du dein Kind niemals zu sehen bekommst.
01:30Das soll heißen, dass du dein Kind nicht zu sehen bekommst.
01:33Das soll heißen, dass du dein Kind nicht zu sehen bekommst.
01:35Du willst mir mein Kind vorenthalten, weil ich nicht mit dir zusammenleben will?
01:39Du hast gesagt, dass wir nie eine Familie werden. Dann brauchst du dich auch nicht, um dein Kind zu kümmern.
01:43Hör auf, mich zu erpressen.
01:45Ich bin die Mutter und ich entscheide, ob du dein Kind sehen kannst oder nicht.
01:48Was Besseres als die Schwangerschaft konnte dir nicht passieren, hä?
01:50Jetzt kannst du mich wieder schön manipulieren. Ganz die alte Nora. Ganz die alte Intrigantin.
01:57Ich werde dir mal was sagen. Sagt Simon, ich bin nicht vom Pollenflug schwanger geworden.
02:02Du hast mit mir geschlafen.
02:03Nora!
02:03Und zwar freiwillig.
02:05Das gibt's doch nicht. Du lügst und betrügst.
02:08Du hast Luisa und Henning betäubt und sie ins Bett gelegt, damit ich denke, sie hätten eine Affäre.
02:11Und du hast auch noch die betrogene Freundin gegeben.
02:13Das ändert aber nichts daran, dass du dich sehr gern mit mir getröstet hast.
02:17Also übernimm, gefälligst die Verantwortung.
02:19Ich habe dir gesagt, ich werde als Vater für mein Kind da sein.
02:22Aber mein Leben werde ich mit Luisa teilen und nicht mit dir.
02:35Was hast du denn mit Nora?
02:46Hallo, ist denn hier niemand?
02:47Hallo, ich brauche Hilfe!
02:50Weiden, was ist denn passiert?
02:51Was ist mit Luisa?
02:53Sie ist besinnungslos geworden und ihr Puls ist sehr schwach.
02:55Ich hole kaltes Wasser. Maike, lege ihr die Beine hoch.
02:57Ja.
03:00Es tut mir leid. Ich habe versprochen, mich um sie zu kümmern.
03:03Nein, Maike, sie trifft keine Schuld.
03:05Sie war die ganze Zeit so aufgedreht und ständig auf Ablenkung aus.
03:08Ich hätte wissen müssen, dass so etwas passiert.
03:10Nein, ich bin verantwortlich für Luisa's Zusammenbruch.
03:14So, das bringt den Kreislauf wieder in Schwung.
03:18Lissi, kannst du mich hören?
03:20Lissi!
03:21Sie kommt wieder zu sich.
03:23Was ist denn passiert?
03:25Du bist ohnmächtig geworden.
03:27Was?
03:30Ich muss das Paket noch wegbringen.
03:32Vergiss das mit dem Paket.
03:34Komm hoch.
03:36A Bicke.
03:36Ich bring dich erst mal nach Hause.
03:39Dann kannst du dich auskurieren.
03:42Okay.
03:43Alles Gute.
03:45Ja, ne?
03:56Also, Elsa, das ist jetzt nicht das, wonach es aussieht.
04:00Ach, ich dachte, so etwas sagt man eher in einer anderen Situation und die wäre jetzt nicht viel schlimmer für
04:04dich.
04:04Du, ich bin wirklich krank.
04:07Klar, darum sah unser Sofa auch aus wie eine Pizza-Party und nicht wie ein Krankenlager.
04:11Ach, warum bin ich noch mal zu deiner Mutter gegangen, um Essen zu holen?
04:14Naja, Theo hatte ja Hunger und dann dachten wir, weil du ja nicht direkt konntest, rufen wir erst mal einen
04:22Pizza-Service.
04:22Und ihm geht's ja jetzt auch schon viel besser.
04:25Im Gegensatz zu mir übrigens.
04:26Ich hab keinen Bissen runtergekriegt.
04:29Ach.
04:32Heißt das, dass Theo dann die ganze Pizza allein aufgegessen hat?
04:35Ja, er ist halt im Wachstum.
04:39Dann fass ich jetzt noch mal zusammen, ja?
04:41Theo ist im Wachstum und du bist so richtig krank.
04:44Ja.
04:48Ja, Konrad, dann muss ich mal deine Stirn anfassen.
04:50Nee.
04:51Ach, das ist ja wirklich heiß.
04:54Echt?
04:55Äh, siehst du?
04:57Ja, du würdest mich natürlich auch nicht durch ganz Falkental rennen lassen, wenn du nicht wirklich krank wärst.
05:02Nee, wie kommst du denn darauf?
05:03Ja, und dann beschäftigst du dich auch noch mit Theo, obwohl es dir gar nicht gut geht.
05:06Danke.
05:07Ja, auch.
05:08Weißt du.
05:10Weißt du, da gibt's jetzt nur eins.
05:12Hinlegen, Bettruhe, Haferschleim und Kamillentee.
05:15Nee, Elsa, so schlimm ist es wirklich nicht.
05:17Also, Konrad, mit einer Grippe ist nicht zu spaßen.
05:19Die legt sich auf den Kreislauf.
05:20Meine Tante Emily ist daran gestorben.
05:23Das erfindest du doch jetzt, oder?
05:25Nein, meine Tante Emily war 98 und kerngesund, bis die Grippe kam.
05:28Ja, dann war Austimaus.
05:29Aber ich bin ja nicht 98.
05:31Aber du bist krank und ich möchte, dass du so schnell wie möglich wieder gesund wirst.
05:34Also leg dich bitte hin.
05:37Dann nimmst du mich auf den Arm, oder?
05:40Konrad, möchtest du, dass ich einen Arzt hole, der das alles bestätigt?
05:44Nein, das ist ja nicht nötig.
05:46Also dann ab.
05:52Konrad.
05:54Ja?
05:55Sag mal, solange du und Theo, solange ihr so krank seid und ich mich ja um euch kümmere,
06:02da wäre es doch ungünstig, wenn ich mich auch anstecke.
06:05Ja.
06:07Ja, wäre es dann nicht das Beste, wenn du bei Theo auf der Couch schläfst?
06:14Wie?
06:15Nora will dir das Kind vorenthalten.
06:18Ich habe dir doch gesagt, sie hat sich nicht geändert.
06:21Kein Stück.
06:23Ich verstehe das nicht.
06:24Sie hat sich so viel Mühe gegeben.
06:25Ich dachte...
06:26Ja, sie hat sich Mühe gegeben.
06:32Um sich zwischen uns zu drängen.
06:34Diese ganze Angst vor Annabelle.
06:37Die ganze Nummer, das war einfach nur ein Trick.
06:40Sonst nichts.
06:43Sie versucht immer noch, sich zwischen uns zu drängen und uns auseinanderzubringen.
06:47Merkst du das nicht?
06:49Nein.
06:50Sie hat Angst.
06:51Ich weiß nicht, also nicht nur vor Annabelle.
06:54Ach, wahrscheinlich hat sie Angst, den Rest ihres Lebens allein zu bleiben.
06:58Oder kann sie doch nicht von mir erwarten, dass ich mit ihr glückliche Familie spiele?
07:01Natürlich hast du recht.
07:07Und wenn du dich irrt?
07:10Wenn dein Traum in Waltruh aber nur ein Wunschtraum war?
07:15Und Noras guter Kern einfach nicht mehr da ist?
07:19Das glaube ich nicht.
07:22Nein, ich weiß, dass Nora einen guten Kern hat.
07:38Ja, ja, ich komme schon.
07:42Herr von Weiden, Lissi, was ist denn passiert?
07:45Sie hatte einen Schwächeanfall.
07:46Es geht schon.
07:47Ja, Lissi, du lasst dir doch helfen, bitte.
07:50Meine Güte.
07:51Komm, halt dich an meiner Schulter fest.
07:54Ich kann alleine gehen lassen.
07:56Haben Sie schon einen Arzt verständigt?
07:58Ja, selbstverständlich.
07:59Aber ob der auch bei seelischen Verletzungen helfen kann, weiß ich nicht.
08:03Das braucht seine Zeit.
08:06Und der eigene Vater sorgt dafür, dass ihr Bräutigam kurz vor der Hochzeit von der Polizei abgeführt wird.
08:11Aber Lissi hat Ihnen doch nicht geglaubt, dass Delbrück ein Verbrecher ist.
08:13Sie mussten so handeln.
08:15So musste ich.
08:17Auch um den Preis, dass ich vielleicht meine Tochter verloren habe.
08:20Sie haben Ihre Tochter nicht verloren.
08:22Sie sind doch für Sie da.
08:27Danke, Frau Landmann.
08:29Kann ich sonst noch was für Sie tun?
08:32Nein, nein.
08:32Ich warte hier, bis der Doktor kommt.
08:51Was sind denn nur die Vitamidpillen?
08:55Also...
08:58Was schleichen Sie denn hier so herum?
09:01Ich schleiche nicht, ich durchschaue Sie.
09:04Wobei...
09:04Eine kühne Behauptung von Ihnen, dass Sie auf Naturheilmitteln stehen.
09:09Ich kann in Ihrem Apothekenschrank nichts dergleichen entdecken.
09:14Besser Schulmedizin als Hexenzauber, den Sie immer veranstalten, wenn Sie krank sind.
09:19Essigsocken und Rettichketten sind keine Hexerei, sondern alte, bewährte Hausmittel.
09:25Wollen Sie mich etwa über Hausmittel belehren?
09:27Sagen Sie mir lieber, wo die Vitaminpillen geblieben sind.
09:30Haben Sie die etwa entsorgt?
09:32Frau Landmann, das ist unerhört.
09:34Unerhört ist, dass die Vitaminpillen weg sind.
09:37Lissi ist da, sie hat einen schwächer Anfall.
09:39Das tut mir leid, wie kann ich ihr helfen?
09:40Ach, ich weiß es nicht.
09:42Die Apotheken sind zu.
09:43Ich weiß nicht, was ich tun soll.
09:45Wenn Sie erlauben, gegen Kreislaufprobleme hilft nichts so gut wie...
09:49Wie eine frische Hühnerbrille.
09:52Sagen Sie mal, waren wir eben einer Meinung?
09:55Ich habe nichts davon bemerkt.
09:57Das kann ich mir auch gar nicht vorstellen.
10:14Lissi, Lissi, Lissi, Lissi, was habe ich nur getan?
10:17Ich hätte dich viel früher ans Vertrauen ziehen sollen.
10:21Wenn du gewusst hättest, dass Delbury Kellner für Annabelle umgebracht hat,
10:25da wäre das alles nicht passiert.
10:27Ich hoffe, du kannst mir verzeihen.
10:46Das ist aber lieb von euch.
10:49Bis die beste Krankenschwester, die man sich wünschen kann.
10:52Ja, und deswegen sollte ich mich auch nicht anstecken.
10:55Weil eine hustende Krankenschwester euch nämlich gar nichts nützen würde.
10:59Aber...
11:00Sag mal, habt ihr euch eigentlich auch ein paar Muffins gebacken?
11:02Na klar. Wieso?
11:04Weil es für euch nur Gesundheitskost gibt.
11:06Und wehe, wenn ich ein paar Krümel auf der Couch finde.
11:09Mann, Elsa...
11:10Denk an meine Tante Emily. Eben war sie noch gesund?
11:12Ja, ich weiß. Und dann die Krippe und aus die Maus.
11:14Richtig. Und wenn du dich nicht dran hältst, dann kriegst du noch drei Tage Quarantäne.
11:19Hast du mir zugehört?
11:20Ja.
11:22So.
11:23Danke.
11:56Laura, was machst du denn hier?
11:57Ich denke, du bist mit Simon und Luisa im Hotel.
11:59Das sieht nicht so aus, oder?
12:05Was ist denn passiert, hm?
12:08Ich weiß es nicht. Ich hab sogar noch was zu essen besorgt und den Tisch gedeckt.
12:14Das war so wunderschön. Ich hab mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt.
12:19Du hast versucht, mit den beiden eine freundschaftliche Ebene zu finden.
12:22Das hab ich wirklich.
12:25Und dann hat Simon auch noch gesagt, dass wir das zusammen schon schaffen werden.
12:29Und dass ich im Hotel immer willkommen bin.
12:31Hab ich einfach gedacht, dass...
12:33Oh, komm mal, komm mal, komm mal, komm mal.
12:36Komm mal.
12:38Hey.
12:40Was ist denn so schlimm daran, dass ich eine Familie will?
12:43Okay, du hast doch eine Familie.
12:45Ja, ja. Du hast mich. Ich bin immer für dich da, okay?
12:51Ja.
12:55Aber Simon nicht.
12:58Er liebt mich nicht.
13:01Und dabei hab ich vorhin wirklich gedacht, dass...
13:03Dass das Kind etwas zwischendurch ändern könnte?
13:09Ja.
13:10Ja.
13:10Jemanden nur als Freund zu haben, den man eigentlich lebt, das ist...
13:13Das ist schwer.
13:14Das verstehe ich.
13:17Ja.
13:19Ja.
13:35Du bist ziemlich ruhig.
13:38Manchmal hat man eben keine Lust, was zu sagen.
13:40Ist doch normal.
13:42Findest du es auch normal, dass du schweigend drei Meter vor mir zur Landstraße stapfst
13:46und schweigend neben mir stehst, während ich den Daumen ross halte?
13:50Du warst ja auch eher still.
13:52Anders als der Lastwagenfahrer, der uns mitgenommen hat.
13:56Naja, jetzt wissen wir alles über 20 Tonner.
14:03Also?
14:06Was soll ich sagen?
14:08Seitdem wir wissen, dass Nora schwanger ist, fragen wir uns, ob sie das Kind benutzen wird,
14:11um unsere Beziehung zu torpedieren.
14:12Und genau das macht sie.
14:15Nein.
14:16Sie will eine Familie mit dir.
14:18Das läuft doch auf dasselbe hinaus, oder?
14:21Hör auf, Luisa.
14:22Es gibt kein Verständnis mehr für Nora.
14:23Sie will mich erpressen.
14:24Ende.
14:26Ich verstehe ja, dass du wütend auf sie bist.
14:28Aber ich weiß auch, warum sie sich so verhält.
14:31Kannst du dir vorstellen, wie das ist, wenn man niemals weiß, wo man hingehört?
14:34Nora ist in einer Familie aufgewachsen.
14:36Aber sie hat immer darunter gelitten, dass sie adoptiert wurde.
14:38Sie war nicht allein.
14:41Bis meine Eltern bei dem Autounfall ums Leben kamen.
14:43Da wurde Nora das zweite Mal in ihrem Leben von einer Familie verlassen.
14:47Für dich war es doch auch nicht leichter.
14:48Du hast genauso deine Familie verloren.
14:50Ja.
14:51Das hat auch furchtbar wehgetan.
14:54Aber ich hab dich.
14:55Und Nora hat das Gefühl, ganz allein zu sein.
14:58Immerhin hat sie noch ihre leiblichen Eltern.
15:01Du meinst Annabelle?
15:02Wirklich ein toller Trost.
15:06Simon, du hast doch gesehen, wie liebevoll sie den Tisch gedeckt hat.
15:10Sie sehnt sich nach ihrer eigenen heilen Welt.
15:12Aber die kann ich ihr nicht geben.
15:14Natürlich nicht, aber...
15:17Aber ein bisschen Verständnis vielleicht?
15:19Wenn es damit getan wäre.
15:20Nora will mehr, als ich ihr geben kann.
15:22Und das führt immer wieder zu Streit.
15:24Und das ist nicht gut für uns und nicht für Nora.
15:26Und für das Kind schon gar nicht.
15:29Und was willst du jetzt tun?
15:30Es ist auch dein Kind, Simon.
15:33Wenn ich mein Herz jetzt an dieses Kind hänge,
15:36dann wird Nora mich immer in der Hand haben.
15:39Und ich werde immer abhängig von ihr sein.
15:42Das geht nicht.
15:44Und was heißt das jetzt?
15:47Ich glaube, es ist das Beste, wenn ich keinen Kontakt zu meinem Kind haben werde.
15:53Das ist jetzt nicht dein Ernst.
16:04Hier.
16:04Danke.
16:06Ja, wenigstens brauchst du dir wegen Annabelle keine Sorgen zu machen.
16:09Ich habe sie nach Hamburg geschickt,
16:11um dringende Geschäfte für mich zu erledigen.
16:15Naja, und Lissi wird sicherlich auch zufrieden sein
16:17und erleichtert sein, dass sie für eine Weile aus dem Weg ist.
16:23Ich will, dass hier endlich wieder Frieden einkehrt.
16:25Ja, aber nur mit einem Kamillentee ist es dann aber auch nicht getan.
16:29Ich weiß, aber es ist ein Anfang.
16:34Nora!
16:34Herr von Weiden, was machen Sie denn hier?
16:37Ich koche Tee für meine Tochter.
16:39Sie wollen das selber machen?
16:41Ja, wissen Sie, ich habe meine Töchter so lange vernachlässigt.
16:45Aber das hat jetzt ein Ende.
16:47Leider kenne ich mich in Ihrer Küche noch nicht so richtig aus.
16:50Ich fürchte, wir müssen uns entschuldigen.
16:53Wir haben bereits...
16:55Ach, da ist ja alles.
16:58Orangensaft, Tee, eine Schüssel für Wickel.
17:01Ich wollte alles nach oben bringen,
17:03wenn ich der Hühnerbrühe den letzten Schliff gegeben habe.
17:06Gut, dann kümmern Sie sich um die Brühe
17:07und ich übernehme das hier.
17:09Nora, machst du mal die Tür auf?
17:10Na gut, ausnahmsweise.
17:14Herr von Weiden ist doch wirklich sehr engagiert.
17:16Jetzt wieder selbst die Krankenpflege übernehmen.
17:19Ja, er liebt seine Töchter sehr.
17:21Hoffentlich wird Lissi bald wieder gesund.
17:23Ja, wenn wir die Brühe mit etwas Rosmarin verfeinern, ganz bestimmt.
17:27Rosmarin?
17:28Also wenn, dann gehört vielleicht noch ein Blatt Lorbeer rein.
17:32Da muss ich Ihnen widersprechen.
17:34Rosmarin wirkt positiv bei nervosen Erschöpfungen
17:37und bei Kreislaufbeschwerden.
17:38Das habe ich im Internet gelesen.
17:41Internet?
17:42Schnickschnack.
17:43Ich weiß alles über Hühnerbrühe.
17:45Und zwar von meiner Mutter.
17:46Na, dann wissen Sie ganz bestimmt,
17:47warum Hühnerbrühe so gesund ist.
17:49Natürlich.
17:50Und zwar,
17:52weil Hühnerbrühe so viel Zink enthält.
17:56Schon wieder einer Meinung.
17:58Zweimal an einem Tag.
17:59Das muss sofort aufhören.
18:01Ja,
18:10das muss sofort aufhören.
18:15Ja,
18:18das muss sofort aufhören.
18:29Wollen Sie heute Nacht hierbleiben?
18:31Wenn es nötig ist,
18:32ja.
18:35Mein Kind wird nie so einen Vater haben.
18:38Aber einen Opa,
18:39das ist doch auch nicht schlecht, oder?
18:40Ja,
18:41aber wenn du nicht gerade wegen deiner Geschäfte in Dubai oder New York bist.
18:45Oh Mensch,
18:47da bin ich mich bloß nie in Simon verliebt.
18:50Vielleicht liegt das ja an der Familie.
18:55Wenn ich daran denke,
18:56wie oft ich mich in die Falsche verliebt habe.
19:00Oder denke an Lizzie.
19:03Wiss mal trügt das Herz.
19:05Man sollte lieber auf den Kopf hören.
19:08Mein Herz ist aber viel lauter als mein Kopf.
19:43Mein Herz ist aber viel lauter als mein Herz.
20:07Ich weiß,
20:08ich verletzt von maximalern.
20:12Aber es gibt ein Kapitel eben sehen.
20:18Versuche distintos Sprachen.
20:20Und da gab es weiterhin noch nicht mehr.
20:25Als mein Herz ist aber sehr gut.
20:28Ich helort als mein Herz.
21:03Untertitelung des ZDF für funk, 2017
21:08Wie soll es weitergehen?
21:11Solange Nora Simon liebt und nicht akzeptiert, dass er mit mir zusammen ist, wird es Probleme geben.
21:26Aber es kann nicht sein, dass Simon auf sein Kind verzichtet oder Nora es ihm vorenthält.
21:31Auch wenn Simon das nicht wahrhaben will. Wir sind eine Familie.
21:41Simon ist der Vater des Kindes. Und das Kind hat ein Recht, dass wir für es da sind.
21:46Das werde ich Nora klar machen.
21:48That it all means nothing, it all means nothing, it all means nothing at all, at all.
22:00I'm on the edge for you. Losing my head for you. I'm in the road for you.
22:14Sie hat immer noch Fieber, oder?
22:16Ja.
22:17Soll ich nochmal den Arzt anrufen?
22:19Das ist lieb von dir, aber er wollte heute Morgen sowieso nochmal nach Lisse sehen.
22:23Na gut. Dann gehe ich mal runter.
22:27Ich komme auch bald.
22:41Wo ist denn mein Vater?
22:44Dein Vater hat dich allein gelassen.
23:05Papa?
23:10Siehste?
23:11Sag ich doch.
23:17Er hat mich immer allein gelassen.
23:19Jetzt bin ich für dich da.
23:25Weißt du, was er gesagt hat?
23:29Dass du mit Annabelle unter einer Decke steckst.
23:33Und dass du Helena ermordet hast.
23:40Dein Vater hat dich belogen.
23:43Er hat dich immer belogen.
24:00Nein.
24:02Nein.
24:04Nein.
24:08Nein.
24:14Lissi, ich bin bei dir. Alles ist gut.
24:17Ich habe geträumt.
24:19Es war schrecklich.
24:22Es war nur ein Albtraum.
24:25Und der ist jetzt vorbei.
24:28Alles wird gut.
24:30Alles wird gut.
24:36Und wie geht's Lissi jetzt?
24:38Hoffentlich besser.
24:40Sie wird auf jeden Fall gut gepflegt.
24:43Ihr Vater kümmert sich wirklich rührend um sie.
24:47Na, da hat sich ihr Körper wohl die Auszeit genommen, die ihre Seele gebraucht hat.
24:56Guten Morgen, Theo.
24:58Na, bist du immer noch so krank?
25:00Nein.
25:01Das ist doch wunderbar.
25:03Möchtest du ein bisschen Schoktmüsli?
25:04Oh ja.
25:06Du, Elsa.
25:08Ja?
25:08Ich muss dir was sagen.
25:11Mhm.
25:12Weißt du, ich war schon gestern nicht mehr so richtig krank.
25:16Na, sowas.
25:17Und warum hast du dann so getan, als ob?
25:20Bei euch ist es immer so schön.
25:22Aber bei uns ist es doch auch schön, wenn du nicht krank bist.
25:25Auf jeden Fall.
25:26Aber wenn ich krank bin, dann muss ich nicht wieder zurück in Zeit.
25:30Bist du jetzt böse auf mich?
25:34Natürlich bin ich nicht böse auf dich.
25:37Aber deine Händchen musst du trotzdem vom Essen waschen.
25:39Okay.
25:46Ja, dann bring ich Theo mal zurück ins Heim, oder?
25:49Na, auf gar keinen Fall.
25:50Du bist doch noch viel zu krank.
25:52Denk an meine Tante.
25:52Elsa, jetzt hör auf.
25:53Ich bin nicht mehr krank.
25:54Schon lange nicht mehr.
25:58Ja, ich muss dann mal los.
26:00Bis später.
26:03Du bist gar nicht mehr krank?
26:06Aber Konrad, das würde ja bedeuten, dass du mich angelogen hast,
26:08wo wir doch gerade geschworen haben, dass wir uns nie wieder belügen wollen.
26:11Das macht mich jetzt wirklich betroffen.
26:13Ja, ich weiß, ich hätte dich nicht anlügen sollen und dir nichts vormachen sollen,
26:17aber weißt du, es war einfach sehr schön, von dir ein bisschen verwirrt zu werden.
26:27Na, das macht es jetzt aber auch nicht besser.
26:29Ich bin immer noch ganz erschossen von dem stressigen Tag.
26:34Okay.
26:36Zahltag.
26:38Zahltag.
26:39Und ich brauche viel Pflege.
26:47Warum habe ich nicht auf euch gehört?
26:51Ich denke, ich hätte dir schon viel früher die ganze Wahrheit sagen sollen.
26:55Tut mir leid.
26:57Du hast mir nicht vertraut.
27:00Lucy, du bist sehr impulsiv.
27:03Ich hatte Angst, dass du unseren Plan gegen Annabelle verreizt.
27:05Sag ich doch, du hast mir nicht vertraut.
27:09Noch am Morgen vor der Hochzeit habe ich versucht, dir alles zu erklären, aber...
27:13Gott, du warst so glücklich.
27:18Ich dachte, das wird der schönste Tag in meinem Leben.
27:23Als Jan da stand mit dem Standesbeamten, der auf mich gewartet hat.
27:28Ich dachte, diesen Moment vergisst du nie.
27:33Dann kam die Polizei.
27:35Das werde ich wirklich nicht vergessen.
27:37Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen.
27:49Seit Mama tot war.
27:51Im Internat.
27:52Ich dachte immer, ich habe gar keine Familie mehr.
27:58Dann kam ich zurück.
28:01Und Helena war da.
28:04Plötzlich waren wir wieder eine Familie.
28:06Ich dachte, nichts kann das ändern.
28:08Nichts.
28:11Wir sind eine Familie.
28:13Trotz allem.
28:15Du hast mich belogen, Papa.
28:21Seit ich ein Kind war, wollte ich dazugehören.
28:23Und ich wollte wissen, wo mein Platz ist.
28:33Dein Platz ist hier.
28:35Bei deiner Familie.
28:37Das Gefühl hatte ich aber nie.
28:40Und dann kam Jan.
28:43Plötzlich dachte ich, ich weiß, wo ich hingehöre.
28:46Er war so stark.
28:49Vielleicht brauchte ich einfach jemanden, der immer für mich da ist.
28:51Lissi, ich bin immer für dich da.
28:54Für dich und für Nora.
28:59Versprich mir, dass du mich nie wieder anlügst.
29:04Das tue ich.
29:06Das tue ich.
29:25Und jetzt wirst du gar keinen Kontakt mit zu deinem Kind?
29:28Nora würde mir das Kind sowieso freund halten.
29:30Und ich habe keine Lust, dieses Spielchen mitzumachen.
29:32Da treffe ich lieber selbst die Entscheidung.
29:34Aber Simon, es ist dein Kind, auch wenn Nora die Mutter ist.
29:37Ich werde natürlich meinen Verpflichtungen nachkommen.
29:40Also, wenn es wirklich das ist, was du willst, dann...
29:43Ich denke, es ist das Beste.
29:45Nora würde dich mit dem Kind sowieso noch unter Druck setzen.
29:47Stell dir mal vor, du baust eine Beziehung zu einem Kind auf
29:49und dann lässt sich irgendwas einfallen, warum du es nicht sehen kannst.
29:53Da würdest du nur darunter leiden.
29:56Wahrscheinlich habt ihr recht.
29:58Aber...
29:59Das kann doch nicht euer Ernst sein.
30:01Es geht um ein Kind.
30:03Weißt du, was das bedeutet, ein Kind zu haben?
30:07Ich habe mir Nico Drachen steigen lassen.
30:10Ich habe ihm vorgelesen, wenn er krank war.
30:14Fahrradfahren habe ich ihm beigebracht und...
30:15habe ihm Pflaster auf die Knie geklebt, wenn er hingefallen ist.
30:18Ich habe ihn getröstet, wenn er nachts Angst hatte.
30:20Wenn er zu uns ins Bett gekrochen kam und jetzt...
30:24Jetzt ist mein Sohn tot.
30:27Weißt du, was ich dafür geben würde?
30:31Noch einmal, nur ein einziges Mal...
30:35noch Zeit mit ihm zu haben?
30:41Ein Kind zu haben ist das schönste Geschenk, was man im Leben haben kann.
30:46Dieses Geschenk willst du einfach wegwerfen?
31:00Konrad, hier fehlt die Sahne.
31:05Kommt sofort.
31:08Ach, übrigens.
31:10Ich habe nachher noch den Termin gemacht für den Monteur, der unten in Herd repariert im Bahn ist.
31:15Sehr gut. Und denkst du dran, dass du noch einkaufen gehen musst, bevor du heute Abend Spaghetti kochst?
31:19Sehr gerne.
31:21Ach, und Konrad?
31:22Ja.
31:23Mein Glas ist leer.
31:26Mit oder ohne Kohlensäure?
31:28Eigentlich hätte ich lieber einen alkoholfreien Cocktail.
31:30Einen alkoholfreien Cock...
31:33Gerne.
31:38Na, so ist das Leben doch schön.
31:44Einen alkoholfreien Cocktail, die Dame.
31:46Da fehlt noch was.
31:52Voila.
31:53Perfekt.
32:06Frau von Weiden, Ihre Schwester ist da.
32:14Also eins sage ich dir gleich. Deine Vorhaltung kannst du dir sparen.
32:17Ich weiß ganz genau, was in deinem Kopf abgeht. Ich werde gegen meine Mutter nicht aussagen.
32:20Ich will mein Kind nicht im Gefängnis bekommen.
32:22Das weiß ich.
32:23Vergiss die Aussage.
32:26Was willst du dann?
32:27Simon ist mit mir zusammen.
32:30Du erwartest ein Kind von ihm.
32:33Wir müssen das akzeptieren.
32:35Wir müssen lernen, wie erwachsene Menschen damit umzugehen, damit ihr euch beide um das Kind kümmern könnt.
32:40Das klingt ja sehr selbstlos.
32:41Ich habe keine Lust mehr auf Streitereien.
32:44Wir sind Schwestern.
32:46Egal, was passiert.
32:47Und ich habe keine Lust, nach gemeinsamen Ausflügen nach Hause zu trennen.
32:53Entschuldigung.
32:57Du bist doch Simon nicht wirklich das Kind voll enthalten.
33:00Er will Verantwortung übernehmen.
33:02Ja?
33:04Aber wer wird denn das Kind wickeln?
33:06Wer wird ihm das Fläschchen geben?
33:08Wer kümmert sich darum, wenn es krank ist?
33:10Und nachts um drei hustet?
33:12Kommt Simon dann einfach so mal vorbei ins Gutshaus?
33:14Oder wie stellt ihr euch das vor?
33:15Ach, Gott, ich weiß doch schon, wie sowas abläuft.
33:18Einmal die Woche erbarmt sich dann daher und kommt mal vorbei.
33:21Am besten Sonntagnachmittag, wenn man eh nicht weiß, was man machen soll.
33:24Als Mutter hast du nur mal viel Verantwortung.
33:26Überrascht dich das?
33:30Nora, jetzt werd mal erwachsen.
33:32Es geht hier nicht um dich, sondern um das Kind.
33:35Deswegen will ich eine richtige Familie.
33:39Aber nicht mit Simon.
33:42Der ist mit mir zusammen.
33:43Und das wird auch so bleiben.
33:44Das weißt du.
33:47Deswegen fühle ich mich ja so verdammt allein.
33:50Aber du bist nicht allein.
33:53Wir sind für dich da.
33:54Wir beide.
33:55Für dich und dein Kind.
33:58Wenn du das willst.
34:17Äh, voilà.
34:19Hm, danke mal, Schatz.
34:22Sehr gerne.
34:24Boah.
34:25Schon müde?
34:26Ja.
34:27Ja.
34:29Du kannst ein richtiges Biest sein, weißt du das?
34:32Ich dachte immer, ich hätte eine nette Freundin.
34:35Hm, da hab ich dir wohl so richtig was vorgemacht.
34:37Aber es ist doch besser, wenn du die Wahrheit jetzt erfährst.
34:41Allerdings fällt mir vielleicht was ein, womit ich dich entschädigen könnte.
34:45Was könnte das denn sein?
34:47Hey, nach einer Nacht ohne mich könntest du ruhig ein bisschen begeisterter sein.
34:51Das heißt, die Quarantäne ist aufgehoben?
34:53Ich will mich ja nicht selbst bestrafen.
34:57Länger als eine Nacht hättest du es eh nicht ausgehalten.
35:00Stimmt.
35:09Was ist das jetzt?
35:10Hast du dich angesteckt?
35:11Es kann schon sein.
35:12Tut mir leid.
35:15Elsa?
35:19Na, warte.
35:33Ein für alle Mal, Nora.
35:35Wir werden ein Kind zusammen haben, aber wir werden nie eine Familie.
35:55Simon.
35:56Na?
35:58Wie geht's dir?
36:00Ah ja, sieht man ja sofort.
36:03Ich hab nur ein bisschen Kopfweh.
36:05Und wie läuft's bei dir?
36:06Gut.
36:07Ich war krank.
36:09Hatte mich bei Theo angesteckt.
36:10Oh, das tut mir leid.
36:12Halb so wild.
36:12Wir hatten eine Menge Spaß.
36:15Elsa hat uns gepflegt.
36:17Und es hat sie so gut gemacht, dass wir unsere Krankheit so ein bisschen hinausgezögert haben.
36:21Eigentlich wollten wir noch einen guten Monat krank feiern.
36:24Aber sie hat uns erwischt.
36:27Dumm gelaufen.
36:29Aber es hat sich gelohnt.
36:31Ich hatte endlich mal Zeit für Theo.
36:33Nur er und ich.
36:34Wie Vater und Sohn, weißt du?
36:36Ich muss mal langsam los.
36:38Ach, weißt du, wenn wir zusammen in den Wald gehen, ist das super.
36:41Aber wenn ich ihn dann zurück ins Heim bringen muss,
36:44dann bricht es ihm immer fast das Herz.
36:46Und mir natürlich auch.
36:49Ihr seid ziemlich eng inzwischen, oder?
36:51Wie Baum und Borke.
36:53Weißt du, durch die Krankheit hatten wir endlich mal Zeit füreinander.
36:56Zum Spielen, zum Reden, zum Quatschen.
37:01Einfach so.
37:03Und da merkst du dann, genau darum geht's.
37:06Und was?
37:08Na, darum.
37:09Einfach nur zusammen zu sein.
37:10So wie das halt ist bei Eltern und Kindern.
37:12Es gibt einen Platz im Leben und du gehörst zusammen.
37:15So geht's mir mit Luise.
37:17Ja, so geht's mir mit Elsa auch.
37:19Aber ich sag dir, mit Kindern ist nochmal eine ganz andere Nummer.
37:21Kinder sind ein wahres Wunder.
37:30Luise, du bist ja auf.
37:32Ich konnte nicht mehr liegen.
37:34Ja, aber übertreib es doch nicht gleich.
37:36Nein.
37:38Naja.
37:44Willst du reden?
37:46Nein.
37:54Ich ekel mich so, Papa.
37:57Er hat mich angefasst.
38:00Ich hab mich in Helenders Mörder verliebt.
38:04Ich hätte ihm mein Leben anvertraut.
38:07Wie soll ich meinem Urteilsvermögen jemals wieder trauen?
38:10Oh, hallo, hallo, hallo.
38:14Wir alle machen Fehler, Lissi.
38:16Und wir lernen aus ihnen.
38:20Was ist, wenn ich mich nie wieder verlieben kann?
38:22Ja, das denken wir alle, wenn wir enttäuscht worden sind.
38:26Ja, komm, sieh mich an.
38:28Ich habe mich sechsmal in die falsche Frau verliebt.
38:30Deine Mutter und Helena waren die einzigen Ausnahmen, glaubt mir.
38:33Sechsmal, Papa.
38:34Klar.
38:36Äh, ja gut, es war vielleicht ein bisschen öfter.
38:39Aber es zählt nur, wenn ich die falsche auch geheiratet habe.
38:42Weil bei allen anderen hab ich ja nochmal die Kurve gekriegt, ne?
38:47Hörst du.
38:49Es gibt zwei Sorten Mensch.
38:51Die einen fallen hin und bleiben liegen.
38:54Aber die anderen stehen wieder auf.
38:57Liebe bedeutet Risiko.
38:59Und zwar das Risiko, enttäuscht und verletzt zu werden.
39:02Ich bin dieses Risiko
39:04nach jeder unglücklichen Liebe wieder eingegangen.
39:07Und glaub mir,
39:09mal von Annabelle abgesehen,
39:11ich habe es nie bereut.
39:19Luisa, bist du da?
39:20Ja, gleich.
39:26Ich muss mit dir reden.
39:28Ich muss auch mit dir reden.
39:31Du zuerst?
39:32Ja.
39:34Ähm, ich...
39:36Ich kann nicht auf mein Kind verzichten.
39:39Ich werde Vater.
39:40Und ich will nicht nur die Verantwortung übernehmen,
39:42indem ich monatlich Geld überweise.
39:44Das reicht mir nicht.
39:46Ich bin froh, dass du das sagst.
39:48Ich glaube, alles andere hätte dich über kurz oder lang unglücklich gemacht.
39:54Dann muss ich mich nur noch mit Nora arrangieren.
39:57Auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wie das gehen soll.
39:59Also ich wollte dir ja auch noch was sagen.
40:03Ich war bei Nora.
40:04Ich habe versucht, dir klarzumachen,
40:06dass das Kind euch beide braucht.
40:08Das hast du wirklich getan?
40:11Ja, es geht um mein Kind.
40:12Es ist doch wichtiger als meine verletzten Gefühle.
40:15Du bist eine unglaubliche Frau.
40:17Ich liebe dich.
40:21Und wie hat sie reagiert?
40:24Sie hat Angst, Simon.
40:26Sie hat furchtbare Angst, alleine mit dem Kind zu sein.
40:30Aber warum will sie mir dann das Kind vorenthalten?
40:32Das will sie doch gar nicht.
40:32Du kennst doch Nora.
40:33Entweder ganz oder gar nicht.
40:35Ja, ich habe dir doch gesagt, dass es sich nicht ändert.
40:36Nein, im Moment ist sie alles andere als eine Intrigantin.
40:41Sie ist einsam und hilflos.
40:43Und sie ist mehr als bereit, sich für das Kind zu ändern.
40:46Ich hoffe, du behältst recht.
40:48Glaub mir.
40:49Sie will es genauso sehr wie wir.
41:10Hallo?
41:13Hallo?
41:13Hallo?
41:19Guten Tag.
41:20Hallo. Sie müssen Frau von beiden sein?
41:22Richtig. Was kann ich für Sie tun?
41:24Ich hätte gerne einen Termin für eine Abtreibung.
41:33Ich will unser Kind ein guter Vater sein. Einer, auf den es stolz sein kann.
41:37Ich denke, es ist besser, dass es dich auch gar nicht erst kennenlernt.
41:40Sag mal, was ist denn mit Noras Aussage?
41:42Ich so, was soll damit sein?
41:43Sie sollte sie vernichten, bevor sie in unbefugte Hände gerät.
41:47Ich denke, das Radarfoto befindet sich im Besitz von Kompassar Delbrück, der es im Auftrag meiner Mutter unterschlug.
41:55Warum würdest du doch aussagen, mich der Polizei ausliefern?