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SpaßTranskript
00:00Wir könnten so stark sein, wir beide gemeinsam.
00:11Könnte es sein, dass du aus Versehen die Kette von Frau Wellinghoff eingesteckt hast?
00:16Warum hätte ich das tun sollen?
00:19Vielleicht, weil deine halbe Kindheit an der Kette hängt.
00:22Ja, das wäre natürlich ein Grund.
00:34Aber vielleicht hast du das gute Stück ja aus Versehen eingesteckt.
01:16Aber das ist doch gar nicht möglich.
01:21Doch, es stimmt. Danke, Pascal. Natürlich, du hast recht.
01:25Natürlich habe ich die Kette.
01:27Ich habe sie vorhin in die Tasche gesteckt, um sie nachher gleich zu mir juweliert zu bringen.
01:32So war ich nur mit meinen Gedanken.
01:34Bei der Kette vermutlich.
01:36Beruhige dich, Kathi.
01:38Du hast mir zwar einen ganz schönen Schrecken eingejagt, aber das ist doch kein Grund zu verzweifeln.
01:42Dann habe ich auch noch Pascal verdächtigt. Das tut mir leid.
01:46Pascal nimmt dir das bestimmt nicht übel. Stimmt's?
01:49Nein, natürlich nicht.
01:50Ich bin völlig durcheinander.
01:53Dauernd muss ich an Omi denken.
01:55Das ist doch verständlich.
01:57Die Bilder kommen immer wieder, wie sie da liegt, leblos.
02:00Das tut weh, ich weiß.
02:02Aber eines Tages wirst du darüber hinwegkommen.
02:06Danke, Ariane.
02:08Es tut so gut, deine Freundin wie dich zu haben.
02:25Das riecht aber gut hier.
02:27Ja, das Essen ist gleich fertig.
02:29Was gibt's denn?
02:30Na, Georg, Sie wissen doch, dass ich Töpfe gucken nicht mag.
02:34Es gibt Rinderbraten mit Rotkraut und Klößen.
02:39Och, Klöße.
02:40Klöße.
02:41Ja, die sind genau abgezählt. Zwei für jeden.
02:45Aber ich liebe Klöße.
02:46Zwei.
02:48Störe ich?
02:49Na, Sie doch nicht.
02:50Ich komme gerade von Tina und Matthias. Das Beerdigungsessen soll im Fischstatt finden. Ich habe Bianca versprochen, mich darum zu
02:56kümmern.
02:57Tina lässt fragen, ob sie vielleicht eine Nachspeise machen könnten.
03:00Na klar, ich kann auch Kuchen backen.
03:02Danke, das ist lieb. Ich sage den beiden Bescheid.
03:06Was duftet denn hier so lecker?
03:10Rinderbraten.
03:10Und Klöße.
03:13Mich müssen Sie nicht anplanen. Ich hatte schon eine Kleinigkeit im Fisch.
03:17Schade.
03:18Eigentlich liebe ich Klöße.
03:21Aber wenn ich jetzt solche esse, wird mir garantiert schlecht.
03:24Nochmals Danke, Barbie.
03:28Schade. Dabei liebe ich Klöße.
03:32Nehmen Sie es nicht persönlich. Das liegt sicher an der Schwangerschaft.
03:36Also meine Klöße haben bisher jedem geschmeckt, ob nun schwanger oder nicht.
03:46Beringer?
03:47Georg, Pascal Wellinghoff. Geben Sie mir bitte mal Ihren Sohn.
03:50Tut mir leid, die ist gerade unterwegs zum Standesamt. Wegen Frau Berges Tod.
03:55Ach ja, tragisch. Ich habe davon gehört.
03:58Kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen?
04:00Ich muss in die Stadt.
04:02Also, ich kann Sie zwar nicht bringen, aber ich kann Ihnen gerne ein Taxi rufen.
04:07Dann tun Sie das.
04:09Wann genau möchten Sie abgeholt werden?
04:10In einer halben Stunde, aber bitte pünktlich.
04:13Selbstverständlich.
04:17Ein Ton hat der Mann.
04:19Pascal Wellinghoff?
04:20Na.
04:21Der fühlt sich schon auf wie der neue Herr im Haus.
04:34Judith hat gerade angerufen.
04:36Bärbel ist wirklich ein Schatz.
04:38Und was ist mit mir?
04:42Du bist der Schatz.
04:44Aber zurück zum Geschäft.
04:46Bärbel macht den Nachtisch.
04:49Ich denke, zur Beerdigung können wir trotzdem nicht.
04:52Ich würde schon gern hingehen.
04:54Würdest du wirklich?
04:55Das wird sicher kein Vergnügen.
04:57Seit wann ist eine Beerdigung ein Vergnügen?
04:58Für Bianca muss das doch der reinste Horror sein.
05:02Im Grab, der Sack der Großmutter.
05:04Und vor dem Grab Oliver mit Judith glücklich vereint.
05:06Genau deswegen würde ich auch gern hingehen.
05:09Um an Biancas Seite zu sein.
05:10Ich glaube, sie braucht im Moment jeden Freund, den sie hat.
05:13Je länger wir darüber reden, lass uns einfach zu ihr fahren.
05:16Jetzt gleich.
05:17Komm.
05:19Okay.
05:26Gut.
05:27Danke, dass Sie Bescheid gesagt haben.
05:31Was Madame Wellinghoff auch etwas früher hätte einfallen können.
05:35Lassen Sie mich raten, sie hat keinen Hunger.
05:38Genau.
05:39Sie können jetzt sechs Klöße essen.
05:41Also im Moment mal könnte ich wirklich...
05:42Ach, tun Sie es bitte nicht.
05:46Fangen Sie schon an, oder haben Sie auch keinen Hunger mehr?
05:52Also wir fahren jetzt zu Bianca.
05:53Kommt jemand mit?
05:54Ich glaube, das ist keine gute Idee.
05:57Bianca braucht jetzt erstmal Ruhe.
05:58Aber wir wollten uns nur kurz bei ihr melden.
06:00Eddie und ich waren heute Morgen schon da.
06:02Wir haben im Namen der ganzen Belegschaft kondoliert.
06:05Nun setzt euch doch erstmal an Äste.
06:07Doch, wie kann man jetzt ans Essen denken?
06:09Also, ich habe schon Hunger.
06:11Morgen ist die Beerdigung.
06:13Die Grenze habe ich bestellt.
06:15Um den Sargschmuck kümmerst du dich.
06:17Aber so etwas habe ich noch nie gemacht.
06:19Ach, ich helfe dir.
06:20Äh, ich auch.
06:22Na, meinetwegen.
06:23Super.
06:24Kriegt ihr es hin?
06:25Ja, natürlich kriegen wir das hin.
06:28Wunderbar.
06:28Können wir jetzt endlich essen?
06:30Also, ich kriege wirklich nichts runter.
06:31Ach komm, lass uns doch schon mal nach den Blumen schauen.
06:33Genau.
06:34Guten Hunger.
06:36So.
06:38Klöße?
06:39Sorry, aber ich muss auch los.
06:40Die können unmöglich ohne mich die Blumen besorgen.
06:45Herr Beringer.
06:55Herr Beringer?
06:57Herr Wellinghoff.
06:59Natürlich kann ich in die Bank kommen.
07:01Reicht es Ihnen in einer Stunde?
07:04Am besten gleich.
07:06Selbstverständlich komme ich.
07:08Ich fahre gleich los.
07:10Auf Wiederhören.
07:13Sie also auch.
07:17Mit mir und dem Klößenwürz heute nichts.
07:21Na, das war ja auch nicht anders zu erwarten.
07:32Na, nun so eilig.
07:36Ich muss gleich zum Juwelier.
07:38Sieht eher so aus, als wärst du auf der Flucht.
07:40Ja, ja, diebische Elstern müssen vorsichtig sein.
07:42Stimmt.
07:43Du solltest also auf der Hut sein.
07:45Im Gegensatz zu dir nehme ich mir immer nur, was mir zusteht.
07:48Oder schon vergessen, dass ich zur Familie gehöre.
07:50Ja, solltest du vielleicht auch.
07:52Ich warme dich.
07:54Diesmal ging es nur um eine Kette.
07:55Das war nur Spaß.
07:56Über den wir alle herzhaft gelacht haben.
07:58Ha, ha.
07:59Ich möchte dich nur schützen.
08:01Wenn du beim nächsten Mal in deine Tasche greifst,
08:02gibt es vielleicht nicht ganz so viel zu lachen.
08:05Was willst du mit einer Nenni-Tasche stecken?
08:06Eine Giftschlange?
08:07Nein.
08:08Mit der würdest du dich ja wahrscheinlich prima verstehen.
08:11Pass auf.
08:12So schnell kann das gehen.
08:14Mein Taxi kommt gleich.
08:16Soll ich dich mit in die Stadt nehmen?
08:19Lass mal.
08:22Angst vor mir.
08:24Ich weiß doch, wie schwer dir das fällt,
08:26deine Finger bei dir zu behalten.
08:27In diesem Punkt stehen wir uns ausnahmsweise mal in nichts nahe.
08:30Du entschuldigst mich.
08:31Ich muss noch mal kurz zu deiner Stiefmama.
08:34Ciao, ciao.
08:39Ciao, ciao.
08:42Oh Mann, was für eine Rennerei.
08:45Naja.
08:47Einer muss sich ja um diese traurigen Dinge kümmern.
08:50Also wenn ich das jeden Tag machen müsste?
08:53Eddie.
08:53Hm?
08:54Ein Trauerfall reicht ja wohl.
08:57Naja.
08:58Ist aber schon komisch, diese ganzen Formalitäten zu erledigen.
09:02Ich sag nur Bürokratie.
09:05Wo musstest du denn hin?
09:06Zum Standesamt.
09:07Bis ich endlich mal die Sterbeurkunde hatte.
09:10Junge, Junge, die schicken einen von Pontius zu Pilatus.
09:14Heute ist hier jeder sehr beschäftigt.
09:16Sogar so beschäftigt, dass die Zeit zum Essen fehlt.
09:19Du hast sicherlich auch keinen Hunger.
09:21Oder hast schon eine Kleinigkeit in der Stadt gegessen.
09:24Rinderbraten mit Rotkohl und Klößen?
09:26Oder kriegst du in dieser Situation nichts runter?
09:28Wie kann man jetzt an Essen denken?
09:30Mann, hab ich einen Kohldampf.
09:33Ehrlich jetzt?
09:37Du hast Hunger?
09:38Was für Witze.
09:39Ich habe einen Bärenhunger.
09:41Außerdem an Rinderbraten mit Klößen kann ich mich gar nicht satt essen.
09:44Nein.
09:45Das wollen wir doch mal sehen.
09:48Bitteschön.
09:50Hau rein.
09:51Alles für dich.
09:52Ob das wohl reicht?
09:53Na, es gibt auch noch Nachtisch.
09:55Na dann.
09:56Einer für alle.
09:59Guten Appetit.
10:09Gut, dass ich dich noch erwische.
10:12Na, hast du dir das anders überlegt?
10:13Steig doch ein.
10:15Danke.
10:15Sehr freundlich.
10:16Eine Ursache, das ist doch selbstverständlich.
10:20Deine Stiefmutter hat übrigens gerade nach dir gefragt.
10:23Was will sie denn?
10:24Das hat sie mir nicht verraten.
10:26Es schien aber irgendwie dringend zu sein.
10:28Und das soll ich dir glauben?
10:30Ich lüge doch nicht.
10:32Ich warme dich.
10:34Überspannende Bogen nicht.
10:36An mir soll es nicht liegen.
10:38Ich habe es dir ausgerichtet.
10:39Mach, was du für richtig hältst.
10:45Schönen Tag noch.
10:53Und grüße Ariane noch mal ganz lieb von mir.
11:20Danke, Georg, dass Sie so prompt gekommen sind.
11:22Kein Problem.
11:24Es geht um Ursula Berger vielmehr.
11:28Um ihre Beerdigung.
11:31Danke für mich nicht.
11:33Ich weiß schon, Sie sind im Dienst.
11:36Aber ich bin Ihr Chef.
11:38Und da können Sie schon mal eine Ausnahme machen.
11:41Danke.
11:43Um es kurz zu machen, ich möchte, dass Sie Bianca und Kati unterstützen.
11:47Ihnen die lästigen Formalitäten abnehmen.
11:50Das ist bereits geschehen.
11:53Das hätte ich mir eigentlich denken können.
12:01Was ist mit dem Begräbnis?
12:03Wissen Sie, ob Frau Berger hierbei gesetzt werden soll?
12:05Ja, das soll sie.
12:07Dann sorgen Sie dafür, dass sie eine schöne Grabstelle bekommt.
12:11Sie können ruhig meinen Namen ins Spiel bringen, wenn es Schwierigkeiten gibt.
12:15Auch das ist bereits erledigt.
12:16Ich möchte, dass die Beerdigung abläuft, als sei jemand aus der Familie gestorben.
12:21Ja, Herr Wellinghoff sicher, aber ich meine, das ist möglich, nur...
12:26Ich weiß schon.
12:28Bianca und Ihre Cousine verfügen nicht über die finanziellen Mittel,
12:31aber die Kosten der Beerdigung werden wir übernehmen.
12:34Das freut mich.
12:36Wunderbar.
12:37Ja.
12:38Ja.
12:43Ja.
12:49Ich hab's doch gewusst.
12:51Pascal, was machst du denn hier?
12:54Ach, ich...
12:55Ich hab dich gesucht.
12:57Was gibt's denn?
12:58Ja, das wollte ich eigentlich gerade dich fragen.
13:00Kathi meinte, du wolltest mit mir sprechen.
13:02Das verstehe ich nicht.
13:03Sie sagte, es sei dringend.
13:05Da musst du etwas falsch verstanden haben.
13:07Sieht ganz so aus.
13:08Jedenfalls hat sie mir mein Taxi weggeschnappt.
13:11Dann hatte sie es wohl eilig.
13:13Was soll's, ruf ich mir eben ein neues.
13:16Tu das.
13:16Und mich entschuldigst du bitte, ja?
13:23Ja, Pascal Wellinghoff.
13:24Und dann waren Sie gut Wellinghoff.
13:25Nein, morgen Abend, natürlich heute.
13:36Ich bin total erledigt.
13:37Ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen.
13:39Wir gehen schon.
13:39Wir wollten sowieso nur ganz kurz...
13:41So war das nicht gemeint.
13:42Ich bin froh, dass ihr da seid.
13:47Judith und Oliver waren auch schon da.
13:49Das war sicher nicht leicht für dich.
13:55Judith hat mir auch Hilfe angeboten.
13:57Das wissen wir.
13:58Sie war schon bei uns.
14:00Wir haben von ihr erfahren, dass deine Großmutter gestorben ist.
14:05Das fällt mir ziemlich schwer, Hilfe von ihr anzunehmen.
14:08Das kann ich gut verstehen.
14:12Also was uns betrifft, musst du dir da wirklich keine Gedanken machen.
14:19Kommst du klar?
14:20Also wenn wir dir noch irgendwas abnehmen sollen?
14:23Mir wurde schon alles abgenommen.
14:25Herr Beringer kümmert sich um die Beerdigung.
14:27Eddie erledigt die Formalitäten und ihr übernehmt das Essen.
14:30Man hilft dir offensichtlich gerne.
14:35Erwartest du eigentlich zur Beerdigung noch weitere Angehörige?
14:38Nein.
14:39Da ist nur noch Heiko und der wird wohl leider nicht kommen.
14:41Heiko?
14:43Heiko ist mein kleiner Bruder.
14:44Aha.
14:45Und wo ist der?
14:45Ach, der tingelt seit Jahren in der Weltgeschichte rum.
14:48Ich weiß leider nicht mehr.
14:50Ein kleiner Abenteurer, was?
14:52So kann man das nennen.
14:53Und du hast keine Ahnung, wo er jetzt ist?
14:55Nein.
14:58Mein Omi hat sich so gewünscht, dass er zurückkommt.
15:00Also, rechtzeitig zurückkommt.
15:03Schade, dass das nicht mehr geklappt hat.
15:08Und wie kommt deine Cousine mit Ursulas Tod klar?
15:12Die realisiert das gar nicht.
15:14Kathi verdrängt eher,
15:16anstatt was an sich ranzulassen.
15:19Ich glaube, wir sollten jetzt wirklich...
15:22Ja.
15:25Wenn irgendwas ist...
15:27Du weißt, dass du immer bei uns vorbeikommen kannst.
15:32Schön, dass ihr da seid.
15:43Nie hätte ich geglaubt, dass einmal so viele Menschen um mich sein werden,
15:46die ich als Freunde bezeichnen könnte.
15:48Menschen, die einfach da sind.
15:50Die helfen, wenn ich nicht mehr weiter weiß.
15:54Trotzdem fühle ich mich, als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
15:58Ich habe das Gefühl, zu fallen.
16:03Ja?
16:07Entschuldige bitte, dass ich mich verspätet habe.
16:10Dafür brauchst du dich nicht zu entschuldigen.
16:15Pascal, du solltest das mit dem Assistenten nicht allzu wörtlich nehmen.
16:18Ich habe das jedenfalls nicht vor.
16:23Wenn wir beide in Zukunft ernsthaft miteinander arbeiten wollen,
16:27dann geht das nur auf gleiche Augenhöhe.
16:30Du bist also nicht verärgert?
16:31Ich hatte heute Morgen den Eindruck...
16:32Wir müssen reden.
16:35Worüber willst du reden?
16:37Über Vertrauen.
16:39Ich muss dir vertrauen können. Rückhaltlos.
16:41Das kannst du.
16:44Und wie passt dein geschwinter Lebenslauf in das Bild eines vertrauenswürdigen Bruders?
16:51Von wem?
16:51Es ist doch egal, von wem ich es weiß, ich weiß es.
16:54Und ich möchte, dass du es mir erklärst.
16:58Es tut mir leid, ich wollte euch nicht belügen.
17:02Ich habe mich immer nach einem Vater gesehnt, einem Vater, der mich liebt.
17:07Und als ich ihn dann gefunden hatte,
17:10hatte ich Angst, ihn gleich wieder zu verlieren.
17:13Ich wollte erfolgreich sein, damit er stolz auf mich ist.
17:17Also habe ich ihm erzählt, dass ich erfolgreich bin.
17:24Schwammdrucker.
17:26Aber wir müssen in Zukunft mit offenen Karten spielen.
17:29Wir müssen uns vertrauen können, ohne Wenn und Aber.
17:32Pascal, du kannst mir alles erzählen.
17:34Du mir aber auch.
17:36Du bist mein Bruder.
17:38Keine Geheimnisse?
17:41Und warum hast du mir da nicht erzählt, dass du eine Affäre hast?
17:51Meine Güte, es ist alles teuer.
17:54Das ist jetzt nicht so wichtig.
17:56Egal, was der Sarg kostet, das kriegen wir schon hin.
18:04Was soll denn das?
18:07Preise spielen keine Rolle.
18:09Sie haben gute Reden, das sehe ich aber ganz anders.
18:14Herr Wellinghoff hat zugesichert, alle Kosten für die Beerdigung zu übernehmen.
18:19Das können wir auf gar keinen Fall annehmen.
18:21Quatsch, natürlich können wir das.
18:23Ich muss Ihrer Cousine da recht geben.
18:26Herr Wellinghoff wäre sicherlich sehr enttäuscht, wenn Sie sein Angebot ablehnen.
18:29Wir wollen doch Herrn Wellinghoff nicht verärgern.
18:33Willst du weg?
18:34Naja, ich bin hier ja jetzt wohl überflüssig.
18:37Ich muss nur Arianes Kette vom Juwelier abholen.
18:44Ich denke, dieser hier wäre passend.
18:53Sollen am Grab noch ein paar Worte gesprochen werden?
18:57Das wäre schön.
19:01Ich könnte zwar einen professionellen Redner engagieren,
19:05aber ehrlich gesagt,
19:07eine andere Möglichkeit würde ich bevorzugen.
19:12Sie meinen, ich soll eine Grabrede halten?
19:17Das sollte immer derjenige tun, der ihr am nächsten stand.
19:24Sie schaffen das schon.
19:27Da bin ich mir ganz sicher.
19:32Woher hast du diesen Quatsch?
19:34Ist doch egal, woher ich das weiß.
19:35Ich weiß es und ich möchte, dass du es mir erklärst.
19:38Da gibt es nichts zu erklären.
19:40Oliver, ich verstehe das doch.
19:43Ein bisschen Abwechslung hier und da hat doch noch niemandem geschadet.
19:47Jetzt mach dich mal locker.
19:49Ich habe doch gesagt, ich verstehe das.
19:51Außerdem hast du Geschmack.
19:53Außerdem hast du Geschmack.
19:53Die Dame ist wirklich äußerst reizvoll.
19:57Mit der würde ich auch gern malen.
20:00Offen gesagt, ich habe es versucht.
20:04Aha.
20:05Sie hat mich nur leider nicht erhört.
20:08Ein Wellinghoff im Bett reicht mir.
20:11Das hat sie gesagt?
20:12Ich konnte ja nicht ahnen, dass du was mit ihr hast.
20:15Hast du etwa Probleme damit, dass sie Sekretärin ist?
20:18Oder die persönliche Assistentin deines Vaters?
20:22Maren Heimann.
20:24Maren Heimann.
20:27Lass uns später weiterreden, Pascal.
20:29Ich habe jetzt noch einen wichtigen Termin.
20:30Ja, natürlich.
20:31Oliver, du kannst mir alles erzählen.
20:33Rein geschäftlich.
20:34Versteht sich.
21:05Na, so allein, schöne Dame?
21:08Wo ist denn der Rest der Familie?
21:12Sophia ist mit Denise und Sven in ihrem Zimmer.
21:15Sie machen Blumenschmuck für die Beerdigung.
21:18Und deine beiden Söhne werden schon seit Stunden vermisst.
21:22Die hast du offensichtlich in der Bank angekettet.
21:25Genau.
21:25Die werden erst wieder freigelassen,
21:26wenn sie den Gewinn verdoppelt haben.
21:30Jetzt mal im Ernst.
21:32Arbeiten die beiden gut zusammen?
21:34Sehr gut sogar.
21:36Wenn sie es so lange zusammen aushalten.
21:40Ich glaube, die beiden ergänzen sich wunderbar.
21:58Es tut gut.
22:00Oliver hat Pascal unter seine Fettiche genommen.
22:05Pascal ist an allem interessiert.
22:07Fällt immer die Augen offen, begreift schnell.
22:10Ein Vollblutbanker.
22:12Dann gibt es das Banker-Gen tatsächlich?
22:14Sieht fast so aus.
22:17Ariane, ich bin müde.
22:18Meine Füße auch.
22:21Ich mache schon.
22:22Also gut.
22:24Fünf Minuten.
22:29Wenn ich jetzt abtreten müsste,
22:32rüsste ich die Bank in guten Händen.
22:34Und das ist was wert?
22:37Du willst mir doch nicht etwas sagen,
22:39dass du dich aus der Bank zurückziehen willst.
22:40Jetzt noch nicht.
22:42Aber irgendwann schon.
22:47Davon träume ich schon jetzt.
22:50Ich habe übrigens Georg gebeten,
22:52sich um Frau Bergers Beerdigung zu kümmern.
22:55Ich glaube, das hat er ja sowieso vor.
22:58Die Kosten für die Beerdigung
22:59übernehmen selbstverständlich wir.
23:02Das ist eine schöne Idee.
23:10Mach schon.
23:12Die fünf Minuten sind noch nicht rum.
23:27Ich musste dich noch mal sehen.
23:30Allein.
23:34Wie geht's dir?
23:36Es geht so.
23:39Ich habe versucht, mir Gedanken
23:40über die Grabrede zu machen,
23:41aber mir ist nichts eingefallen.
23:45Ich wollte mich entschuldigen
23:46für heute Morgen.
23:47Ich war wahnsinnig verkrampft.
23:49Ich wollte alleine kommen,
23:51aber Judith...
23:52Warum entschuldigst du dich?
23:56Weil ich bei dir sein wollte.
24:00Weil ich dich in den Arm nehmen wollte.
24:10Jetzt bist du ja hier.
24:14Ich musste die ganze Zeit an dich denken.
24:18Ich habe mir vorgestellt,
24:19wie du hier alleine bist.
24:26Ursula hat es nicht gut gefunden,
24:28dich so traurig zu sehen.
24:34Ich bin bei dir.
24:38auch wenn ich nicht da bin.
24:41Ich weiß.
24:46Oliver, ich möchte nicht,
24:47dass du zur Beerdigung kommst.
24:51Das wird mir alles zu viel.
24:52Abschied von Omi und du und Jude zusammen.
24:58Ich habe langsam keine Kraft,
24:59mir nicht mal mehr zum Weinen.
25:01Aber ich will dir helfen.
25:05Dann komm nicht.
25:08Versprich es mir.
25:14Gut, ich verspreche es,
25:15ich komme nicht.
25:17Auch wenn es mir schwer fällt.
25:22Endlich, ich bin am Verdursten.
25:25Ja.
25:26Hey, du bist echt Scrabble-süchtig.
25:28Ich dachte,
25:29falls es uns langweilig wird.
25:33Also?
25:35Ich finde es perfekt.
25:39Was sagst du, Sven?
25:44Irgendwie ist der ja schon süß.
25:49Aber keine große Hilfe.
25:53Naja, das Grundgerüst
25:55hat er ja gut hingekriegt.
25:56Sieht ziemlich professionell aus.
25:58Aber die Feinheiten
25:59sind eben nicht so seine Sache.
26:03Irgendwas fehlt.
26:04Also ich finde es gut.
26:06Das ist ja gerade das Problem.
26:08Es ist schon gut, aber
26:10trotzdem, irgendwas fehlt.
26:12Irgendwas Besonderes.
26:20Hey.
26:22Ich denke, es fehlt irgendwas.
26:25Dann lass uns mal nachdenken.
26:26Ich habe jetzt keinen Bock mehr zu spielen.
26:28Ich will ja auch nicht spielen.
26:31Sollen dir die Buchstaben
26:32jetzt orakelmäßig verraten,
26:33was in unserem Blumenarrangement noch fehlt?
26:39Wir werden noch wahnsinnig,
26:42weil uns nichts einfällt?
26:43Ah, jetzt warte doch mal ab.
26:45Ja.
26:47So.
26:48Wir werden dich nie vergessen.
26:52Und das packen wir jetzt
26:54auf unser Blumenarrangement.
26:55Genau.
26:56Wir werden dich nie vergessen.
27:01Champagner.
27:02Wird hier getrauert oder gefeiert?
27:04Das Leben ist vielseitig.
27:06Mal heiter, mal traurig.
27:07Wie wahr.
27:09Feierst du was, was zu Erben gibt?
27:10Halte einfach mal die Klappe, Pascal.
27:12Oha!
27:13Hat die Omi der armen Kati nichts hinterlassen?
27:15Möchtest du,
27:16dass ich dir ein wenig
27:16in deiner Trauer beistehe?
27:19Bitte nimm doch Platz, Pascal.
27:25Ja.
27:26Wär zu spät.
27:27Komm.
27:27Ja, den bestraft manchmal das Leben,
27:29aber niemals der Wirt.
27:31Wie großzügig.
27:32Womit habe ich das verdient?
27:34Womit du dein Geld verdienst,
27:35das will ich lieber gar nicht wissen.
27:38Solange du deine Getränke bezahlen kannst.
27:40Ich habe ihn auf deine Rechnung setzen lassen.
27:42Du tickst wohl nicht ganz richtig.
27:44Du glaubst doch nicht im Ernst,
27:45dass ich deinen Shampoos bezahle.
27:46Wer sich so teure Geschmeide leisten kann,
27:51findest du es nicht auch wild romantisch hier?
27:54Als wenn du dafür einen Sinn hättest.
27:56Du würdest sogar eine Sondermülldeponie romantisch finden,
27:58wenn es dich weiterbringt.
28:01Du hast einen so schönen Hals.
28:04Weißt du überhaupt,
28:05wie zerbrechlich so viel Zartheit sein kann?
28:08Ja.
28:09Finger weg.
28:11Was sagst du nun?
28:14Danke.
28:15Gib sie doch bitte.
28:16Ariane zurück.
28:17Mit einem schönen Gruß von mir.
28:18Sie braucht sie morgen.
28:22Ach und,
28:23ich vergiss nicht zu zahlen.
28:25Wiedersehen.
28:28Wird sich wohl nicht vermeiden lassen.
28:56Omi, ich hab so Angst vor der Beerdigung.
28:59Ich möchte mich nicht gehen lassen.
29:04Du fehlst mir.
29:08Du würdest mir sicher in die Augen schauen
29:10und mir sagen, dass alles gut wird.
29:14Ich werde mir Mühe geben,
29:15so viel Vertrauen in mich zu haben,
29:17wie du es hattest.
29:35den hast du schon lange nicht mehr angehört.
29:38Willst du nicht lieber einen schwarzen Anzug anziehen?
29:40Ich dachte an diesen hier.
29:42Ich muss in die Bank.
29:45Hast du vergessen,
29:46dass heute Biancas Großmutter beerdigt wird?
29:48Nein.
29:48Aber ich kann leider nicht mitkommen.
29:51Das ist nicht dein Ernst, oder?
29:53Doch.
29:54Leider.
29:55Könntest du mich bitte bei Bianca entschuldigen?
29:58Ich will sie nicht anrufen.
29:59Sie hat ohnehin schon genug Stress.
30:01Wie rücksichtsvoll von dir.
30:03Judith, bitte.
30:04Dieser Termin hat sich kurzfristig ergeben,
30:06aber das Geschäft ist sehr wichtig.
30:08Wie kannst du denn jetzt an Geschäfte denken?
30:10Einer muss sich doch drum kümmern.
30:13Hast du eigentlich überhaupt keine Gefühle?
30:14Oliver, was ist los mit dir?
30:16Das habe ich dir doch gerade erklärt.
30:18Ich muss in die Bank.
30:19Es tut mir wahnsinnig leid,
30:20aber ich kann es nicht ändern.
30:21Berger wird sehr enttäuscht,
30:22wenn du nicht mitkommst.
30:24Und das zu Recht.
30:34Berger wird sehr enttäuscht.
30:38Tadellos.
30:39Glückwunsch.
30:40Na.
30:43Danke, geht schon.
30:45Sie müssen geschrumpft sein.
30:51Finden Sie nicht,
30:52dass es hier
30:54eigenartig riecht?
30:59Finden Sie?
31:00Na, die nicht.
31:05Danke.
31:09Mottenpulver.
31:10Natürlich.
31:15Das könnte schon sein.
31:16Dagegen bin ich allergisch.
31:18Ziehen Sie sich doch vorher
31:19noch einen anderen an, bitte.
31:22Ich habe nur diesen einen schwarzen.
31:30Hast du deinen Vater eigentlich mal gefragt,
31:32ob man den Termin nicht verschieben kann?
31:34Muss doch möglich sein.
31:37Ich kann ja fragen,
31:38wenn du dich nicht traust.
31:39Judith, bitte.
31:41Ich habe alles versucht, wirklich.
31:44Wir können diesen Termin nicht verschieben,
31:45es ist unmöglich.
31:46Ich kann das einfach nicht glauben.
31:50Dieses Geschäft, um das es geht,
31:52das fällt in die Abteilung
31:53Neue Energien.
31:54Das ist meine Abteilung,
31:56verstehst du?
31:57Ich hätte nie gedacht,
31:59dass dir die Geschäfte
32:00eines Tages wichtiger sein könnten,
32:01als die Menschen,
32:02mit denen du zusammenlebst.
32:04Du bist so...
32:07gefühllos.
32:10nicht nur mir gegenüber.
32:12Wenn ich daran denke,
32:13wie steif du gestern zu Bianca warst.
32:35Kopfschmerzen?
32:38Von hier bis nach Timbuktu.
32:41Hohl eher bis zum Fisch.
32:49Wenn ich die ganze Nacht
32:50hier rumgesessen hätte,
32:51wäre davon auch niemand
32:52wieder lebendig geworden.
32:54Ich musste einfach raus,
32:56ich habe es nicht mehr ausgehalten.
33:01Ich wäre nicht fertig damit,
33:02dass Omi tot sein soll.
33:04Nach zwei, drei Gläschen,
33:05da ging es mir wenigstens
33:06ein bisschen besser.
33:13Der Kutscher ist da.
33:19Jetzt geh doch mal weg da.
33:21Ich kann heute echt
33:21keinen Stress vertragen.
33:22Mir geht es wirklich schlecht.
33:23Man riecht es.
33:24Vielen Dank, Eddie.
33:25Du bist wirklich ein wahrer Freund.
33:28Hallo, Eddie.
33:29Hallo, Bianca.
33:32Seid ihr soweit?
33:33Ja.
33:33Lass uns fahren.
33:35Ich weiß echt nicht,
33:35wie ich die Fahrt dahin überleben soll.
33:50Warte, ich helfe dir.
33:52Irgendwie komme ich
33:53mit dem neuen Verschluss
33:53noch nicht klar.
34:01Gut siehst du aus.
34:02Findest du?
34:03Ja, wunderschön.
34:05Danke.
34:07Wo ist Vater?
34:08Er kommt gleich.
34:11Heute sind die Damen
34:12aber eindeutig schneller
34:13als die Herren.
34:14Obwohl das doch angeblich
34:16immer umgekehrt sein soll.
34:17Wo bleibt Oliver?
34:19Oliver kommt nicht mit.
34:21Wie bitte?
34:22Er hat einen wichtigen Termin.
34:24Jetzt?
34:25Ich finde es unmöglich.
34:27Das habe ich ihm
34:27auch deutlich gesagt.
34:30Aber das Geschäft
34:31geht ja anscheinend vor.
34:33Nimm es ihm nicht übel.
34:34Das ist das Banker-Gen.
34:36Das hat er von Alexander.
34:38Also ich weiß nichts
34:38von einem Termin.
34:39Ach, lassen wir es jetzt.
34:41Müssen wir nicht auch langsam los?
34:43Oh ja, es wird höchste Zeit.
34:45Vielleicht darf ich ja heute
34:46ausnahmsweise mal
34:47meinen kleinen Bruder vertreten.
34:49Danke, das ist lieb von dir, Pascal.
34:50Ich schaue mal,
34:51wo Alexander bleibt.
34:58Ich musste Bianca versprechen,
35:00nicht zur Beerdigung zu kommen.
35:02Wieso denn?
35:04Sie hat Angst,
35:05dass es ihr alles
35:06zu viel wird.
35:07Die Trauer um die Großmutter.
35:09Du stehst mit Judith
35:10zusammen am Grab.
35:12Also ich kann Bianca verstehen.
35:14Ja, ich auch, aber...
35:16Nichts aber.
35:17Sie hat einfach recht.
35:19Wie viel soll ein Mensch denn aushalten?
35:22Ich würde ihr nur so gerne helfen,
35:23wenn ich wenigstens bei ihr sein könnte.
35:26Ich kann mir sehr gut vorstellen,
35:26wie du dich fühlst.
35:28Aber...
35:29Du musst jetzt an Bianca denken.
35:31Nichts läuft.
35:33Das ist doch Quatsch.
35:35Was soll ich denn jetzt machen?
35:38Da gibt es genau
35:39zwei Möglichkeiten.
35:41Entweder du gehst
35:44oder du gehst nicht.
35:45Wenn du mich fragst,
35:48geh nicht.
35:50Du hast es ihr versprochen.
35:57Kommen Sie doch.
35:58Wir sind schon spät dran.
36:00Da wollten Sie doch,
36:01dass ich mir einen anderen Mantel suche.
36:03Na, ich kann nicht schnell
36:04einen den Ding an.
36:07Ja, was ist denn nun?
36:08Ich habe den Nachtisch vergessen.
36:12Und nun?
36:14Naja, vielleicht ist Sven
36:15noch auf dem Gut.
36:16Er kann dann den Nachtisch
36:17ins Fisch bringen.
36:19Aber vielleicht ist er noch da.
36:22Ich habe die neulich gewaschen.
36:24Muss irgendwie eingelaufen sein.
36:26Keine Panik.
36:27Wir kriegen das hin.
36:32Hallo?
36:33Ja, hier ist Georg.
36:34Sven.
36:35Bärbel hat den Nachtisch vergessen.
36:37Der steht im Kühlschrank.
36:38Der steht im Kühlschrank.
36:40Bring ihn sofort ins Fischverfahren.
36:42Aber wir wollten gerade...
36:44Dann gehen Sie doch mal her.
36:46Sven?
36:48Ach, bitte tu mir den Gefallen.
36:50Ich habe Judith versprochen,
36:51mich um den Nachtisch zu kümmern.
36:53Okay.
36:54Wird gemacht.
36:55Danke.
36:56Du bist dein Schatz.
36:58Danke.
37:05Hat sich erledigt.
37:07Ich kann nicht mit zur Beerdigung.
37:10Ich muss sofort den Nachtisch ins Fisch bringen.
37:13Hat Bärbel vergessen.
37:18Gehen Sie ruhig schon ein bisschen weiter vor.
37:21Ich kann den Mandel hier ausziehen.
37:23Und vielleicht lüftet er bis zur Kirche noch etwas aus.
37:26Ach, vielleicht kriege ich dann so den Mottengeruch aus der Nase.
37:29Ja, aber kommen Sie.
37:30Nein.
37:34Ja, aber kommen Sie.
38:24Ich weiß nicht, wie man sowas macht.
38:30Ich erzähle euch vielleicht einfach, meine Großmutter, das klingt so falsch, Omi hat mir vor kurzem gesagt, sie freut sich,
38:56dass ich hier so viele neue Freunde gefunden habe.
39:06Dass sie keine Angst mehr hat, mich allein zu lassen.
39:22Omi, du sollst wissen, dass meine... unsere Welt ohne dich anders ist.
39:31Ja, aber vielleicht.
39:40Wenn es mir schlecht ging oder ich nicht einschlafen konnte, ist sie oft an mein Bett gekommen und hat mir
39:45Geschichten erzählt.
39:50Und häufig hat sie ein Gedicht aufgesagt.
39:57Ich würde es hier gern finden.
39:58Ich...
40:03...tug Traum auf meiner Stirn.
40:19Warum willst du heute Nacht nicht auf dem Gut bleiben?
40:21Mit dir und Judith in einem Haus vielleicht noch Wand an Wand?
40:24Das würde ich nicht aushalten.
40:26Wenn ich dich so sehe, denke ich an die Schwarze Witwe.
40:28Die Schwarze Witwe frisst gerne ihre Männer.
40:30Aber doch erst nach der Begattung, Kathi, nachher.
40:32Ich habe dir versprochen, dich heute Nacht nicht allein zu lassen.
40:34Wir haben uns aber auch versprochen, uns nicht mehr alleine zu sehen.
40:39Untertitelung des ZDF für funk, 2017
40:41loft nonprofitiert habe tôi schon keinen dem 있다고 들ungsrativen