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  • vor 17 Minuten

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Ich hoffe, es war nicht zu anstrengend für dich.
00:03Es hat mir gut getan.
00:06Wir müssen uns überlegen, wann wir deinen Wohlfühltag auf Gut Wellinghoff machen.
00:10Aber vielleicht warten wir doch erstmal, bis du dich richtig auskuriert hast.
00:14Ich bin so froh, dass du gute Freunde gefunden hast.
00:17Das sind doch mittlerweile auch deine Freunde.
00:22So lass ich dich nicht allein.
00:25Wo willst du denn hin?
00:27Willst du wegfahren?
00:31Nein, Bianca.
00:36Ich sterbe.
00:59I'm a true believer
01:05I believe in you
01:14Mami, wieso denn sterben?
01:16Du fühlst dich doch wieder besser.
01:22Siehst du das?
01:24Was ist das denn?
01:28Das ist ein Morphiumpflaster.
01:31Ohne Morphium würde ich die Schmerzen gar nicht aushalten.
01:35Was hast du denn?
01:39Ich habe eine Herzinsuffizienz.
01:42Das heißt, mein Herz wird stetig schwächer.
01:48Ich mache jetzt sofort ein Terminier.
01:49Wir fahren sofort ins Krankenhaus.
01:50Nein, lass, Bianca.
01:51Oma!
01:52Ich war doch schon bei mehreren Ärzten.
01:54Sie sagen alle das Gleiche.
01:58Meine größte Angst war zu sterben, ohne dich noch einmal wiedergesehen zu haben.
02:02In Freiheit.
02:07Aber ich weiß jetzt, du wirst es schaffen.
02:34Ich bin wirklich heilfroh, dass wir diese unselige Angelegenheit aus der Welt schaffen konnten.
02:39Haben wir das wirklich?
02:42Ich bin da wohl einer falschen Fährte gefolgt.
02:44Es tut mir schrecklich leid.
02:45Ein bisschen kann ich dich auch verstehen.
02:47Wenn man bedenkt, welche Eskapaden dein Mann sind...
02:49Vergessen wir es einfach.
02:53Apropos vergessen.
02:55Die sollte ich besser nicht vergessen.
02:56Allerdings.
02:57Also, dann bis morgen.
03:01Bis morgen.
03:09Wie geht's der Oma denn?
03:11Ihr ging's prima.
03:12Ah, am Ende war sie schon ganz schön geschafft.
03:15Findest du?
03:16Also, auf mich hat sie einen ganz fitten Eindruck gemacht.
03:19Vielleicht täusche ich mich auch.
03:21Also, wenn die Oma zu ihrem Krankenbesuch auf Gut Weddinghoff kommt und ihren Verwöhntag hat,
03:25werde ich mir so etwas Tolles einfallen lassen, dass es ihr gleich besser geht.
03:29Na, da bin ich aber mal gespannt.
03:30An was hast du denn da gedacht?
03:32Ja, ich werde mir schon was einfallen lassen.
03:36Eigentlich müsste ich ja noch ein paar Hausaufgaben machen.
03:38Na, die ganze Mannschaft wieder an Bord?
03:43Wie war's?
03:44Ein voller Erfolg.
03:47Einer muss ja die Stellung halten hier.
03:49Ach, du auch?
03:52Tja.
03:54Doppelt.
03:55Hält bekanntlich besser.
03:58Habt ihr auch einen schönen Gruß von mir bestellt?
04:01Klaro.
04:04Ach, übrigens...
04:05Habt ihr morgen nach Feierabend schon was vor?
04:09Nö.
04:09Nö.
04:10Ich auch nicht.
04:11Wieso, was ist denn?
04:14Ja, lasst euch mal überraschen.
04:24Heißt das, du hast nichts dagegen, wenn Pascal hier bleibt?
04:28Ich hab mir doch immer schon einen zweiten Sohn gewünscht.
04:32Außerdem kommt er sehr gut mit Oliver und Sophia klar.
04:37Ich find's wirklich schade, wenn er wieder ginge.
04:40Ich danke für dein Verständnis.
04:42Dafür musst du mir nicht danken.
04:47Entschuldigen Sie, Herr Wellinghoff, kann ich Sie einen Augenblick stören?
04:50Ich würde gern morgen eine Flasche Wein aus dem Keller nehmen, privat sozusagen.
04:54Dann nehmen Sie sich doch eine, privat sozusagen.
04:58Ich werde mir den Saint-Emilion Grand Cru herausnehmen.
05:02Den Betrag ziehe ich dann vom nächsten Gehalt ab.
05:05Nicht nötig.
05:06Ich bestehe darauf.
05:08Georg.
05:09Keine Widerrede.
05:12Einen schönen Abend noch.
05:14Ihnen auch, Georg.
05:15Danke.
05:19Unser Georg.
05:24Was machst du da?
05:25Georg wird sich am Ende des Jahres über ein Geschenk freuen.
05:28Ein paar Flaschen Saint-Emilion Grand Cru.
05:33Hast du schon mit Bärbel die Menüfolge für unser Geschäftsessen mit Deida abgesprochen?
05:39Das habe ich schon gemacht, mein Schatz.
05:42Deida beschäftigt dich ganz schön.
05:44Was wäre denn, wenn er wirklich die Bank wechseln würde?
05:47Das wäre eine Katastrophe.
05:51Was ist eigentlich mit Pascal?
05:53Wird er beim Essen dabei sein?
05:55Unbedingt.
05:57Deida weiß von Pascal?
05:59Er kennt nicht die ganze Geschichte, aber er weiß, dass ich einen Sohn aus erster Ehe habe.
06:03Ich habe es mal erwähnt.
06:05Vielleicht brauchen wir eine weibliche Begleitung für Pascal.
06:10Wäre nicht schlecht.
06:12Ich glaube, ich hätte da auch schon eine Idee, wer.
06:17Als ich es erfahren habe, war ich genauso geschockt wie du.
06:22Meine Herzklappen irreparabel geschädigt.
06:27Alles ist schön.
06:28Alles ist wunderbar.
06:29Ich habe den Job wieder.
06:31Ariana hat mir eine Gehaltserhöhung verpasst.
06:33Na, was sagt ihr jetzt?
06:36Was ist denn los?
06:39Komm, Kathi, setz dich mal.
06:48Ihr seht aus, als ob jemand gestorben wäre.
06:52Ist was mit Heiko?
06:54Nein.
06:56Bianca, Kathi, ich möchte, dass das unter uns bleibt.
07:02In Ordnung?
07:07Kathi, ich sterbe.
07:12Das müssen wir alle mal.
07:15Mir ist todkrank.
07:24Was hast du denn?
07:29Herzinsuffizienz, keine Aussicht auf Heilung.
07:34Aber du bist doch gerade erst wieder da.
07:40Noch ist unsere Zeit nicht ganz vorbei.
07:49So, Maren, was ist denn nun?
07:51Moment.
07:52Ich will doch nur einen groben Wert.
07:54Wie viel Geld uns durch Deiders Weggang entgehen würde.
07:57Kosten nutzen.
07:58Das kann doch nicht so schwer sein.
07:59Alexander, ich kann nicht hexen.
08:01Mit deinen Verdächtigungen bezüglich Kathi warst du wesentlich schneller.
08:09Eine ähnliche Entwicklung wie im letzten Geschäftsjahr vorausgesetzt?
08:12Verdammt.
08:14Eine mittelgroße Katastrophe.
08:17Soll ich nicht doch lieber zu dem Essen mitkommen?
08:20Oder zumindest danach, wenn die Details festgeklopft werden?
08:24Ein paar fundierte Zahlen könnten deine Verhandlungsposition nur untermauern.
08:27Ach, Deider hat schon genug Zahlen und Papier von uns bekommen.
08:30Davon lässt er sich heute auch nicht mehr beeindrucken.
08:34Ich muss ihn auf der persönlichen Schiene knacken.
08:38Die Idee von Pascal, ihm ein familiäres Gefühl zu geben, war schon ganz richtig.
08:44Hat wohl doch meinen Instinkt gehabt, der Junge.
08:53Hallo, Bianca, ich bin's Judith.
08:55Habe ich dich geweckt?
08:56Nein, ich bin schon eine Weile wach.
08:57Ich habe heute Nacht nicht so gut geschlafen.
08:59Ich wollte mich noch mal für eure Gastfreundschaft bedanken gestern.
09:02Wie geht's denn deiner Großmutter?
09:04Es geht so.
09:05Sie schläft noch.
09:08War unser Besuch wohl doch zu viel für sie?
09:11Nein, sie hat sich sehr gefreut.
09:14Bianca, was ist los?
09:16Nichts.
09:18Komm, dafür hörst du dich einfach zu niedergeschlagen an.
09:20Geht's ihr wirklich gut?
09:22Bitte sag's mir.
09:24Es ist alles viel schlimmer, als ich gedacht habe.
09:26Meine Großmutter ist todkrank.
09:30Oh mein Gott.
09:34Ich hab's doch geahnt.
09:35Ich...
09:35Ich hab so viele Kranke in Afrika gesehen.
09:37Ich sehe es einem Menschen sofort an, wenn es was Schlimmes ist.
09:42Es tut mir so leid.
09:44Ja.
09:45Sieht sie denn jetzt ein, dass sie einen Arzt aufsuchen muss?
09:50Nein, sie will nicht.
09:51Sie sagt, es ist aussichtslos.
09:53Nichts ist aussichtslos.
09:55Ich weiß nicht, vielleicht hat sie recht.
09:56Ich hab ihre Krankenakte gesehen.
09:58Das ist eine Herzinsuffizienz.
10:01Im weiteren Verlauf sterben die inneren Organe ab.
10:06Und meine Großmutter ist im fortgeschrittenen Stadium.
10:10Trotzdem.
10:11Wir müssen jede Möglichkeit prüfen.
10:14Das finde ich ja auch, aber ich...
10:18Ich kenne hier überhaupt keinen Arzt.
10:24Kannst du uns vielleicht einen Herzspezialisten empfehlen?
10:27Mein Schulfreund meines Vaters ist Kardiologe und hat einen ausgezeichneten Ruf.
10:31Pass auf, ich versuche ihn zu erreichen und gebe dir danach Bescheid.
10:34Gut.
10:36Und Georg, werde ich sagen, dass du heute einen Tag Urlaub nimmst.
10:38Ich komme dann später bei dir vorbei.
10:41Kopf hoch.
10:42Ich versuch's.
10:44Judith.
10:46Danke.
10:47Gern.
10:49Bis gleich.
10:51Bis gleich.
10:52Wie schnell manchmal das Glück verfliegt.
10:56Gerade will man es noch genießen und fassen und dann...
10:59...ist es vorbei und alles ist anders.
11:06Guten Tag, ist der Dr. Westphal zu sprechen?
11:09Judith Simon am Apparat.
11:11Danke.
11:21Hallo, Henry.
11:26Mensch!
11:27Bist du mich erschreckt?
11:30Na, na, na.
11:30Wenn das der Georg sieht.
11:32Ich hab Pause.
11:33Zweites Frühstück.
11:37Magst du?
11:38Was ist denn drauf?
11:39Griebenschmalz von Bärbel.
11:40Äh, nee.
11:41Lass mal.
11:42Du verpasst was.
11:43Wie gestern.
11:44Warum bist du eigentlich nicht mitgekommen?
11:46War aber echt spaßig.
11:48Die Oma von Bianca ist echt eine coole alte Lady.
11:50Ja, ich weiß nicht.
11:52Krankheit, das...
11:53Das zieht mich irgendwie so runter.
11:55Kommst du dann heute Abend mit zu Georgs Überraschung?
11:58Mal sehen.
11:59Dann können wir ja vielleicht...
12:00Oh.
12:11Ja, tut mir leid.
12:13Ich kann leider bei Georgs Zusammenkunft nicht dabei sein.
12:16Bin schon verplant.
12:17Schade, ich glaub, dann hab ich auch keine...
12:18Oh, hallo, Herr Behringer.
12:20Na?
12:21Ja, Sven, gibst du mir dann ein wenig Rosmarin?
12:23Mhm.
12:27So.
12:27Hallo.
12:29Hier, damit es jetzt ganz offiziell ist, die Einladung für heute Abend.
12:34Ein Untrunk?
12:36Mhm.
12:37Es kann sich ja nichts schaden, wenn man mal die rein betriebliche Ebene verlässt.
12:42Und andererseits ist es auch nicht verkehrt, wenn man sich mal so ganz ungezwungen unterhalten kann.
12:47Ja, das glaub ich Ihnen sehr gern, Herr Behringer, aber ich habe heute Abend leider keine Zeit.
12:51Ich auch nicht. Schade.
12:54Das ist sehr bedauerlich.
12:55Könnt ihr eure Termine nicht verschieben?
12:58Äh, ihr verpasst was.
13:00Ich verweise nur auf die Überraschung.
13:01Davon hab ich schon gelesen. Was soll denn das sein?
13:05Naja, euch kann ich es ja verraten.
13:09Ich werde zur Feier des Tages eine Flasche Wein ausgeben.
13:12Oh.
13:12Einen ganz besonderen Wein.
13:14Selbst gekeltert?
13:15Nein, aber diesen Tropfen sollte man sich nicht entgehen lassen.
13:18Ja, schade, aber ich kann heute Abend leider nicht.
13:24Überlegen Sie es sich nochmal.
13:26Ja.
13:27Aber Sie kommen doch, Sven.
13:28Äh, ich kann leider auch nicht.
13:30Aus dienstlichen Gründen.
13:31Ich muss mich bei Frau Heilmann um die Palmen kümmern.
13:33Dringend.
13:34Hab ich schon zweimal aufgeschoben.
13:36Aber vielleicht komm ich später noch dazu.
13:39Na gut.
13:41Sehen Sie mal zu.
13:44Vielleicht klappt es ja doch noch.
13:48Es tut da mir schon ein bisschen leid.
13:50Ja, ja, mir auch.
13:52Aber ich kann wirklich nicht.
13:54Und vielleicht ist es ja sogar besser so.
13:56Wenn er nur eine Flasche Wein hat,
13:58dann ist es besser, wenn nicht alle Leute da sind.
14:02Das hätten wir erledigt.
14:04Und nun?
14:06Wir werden eine Tombola organisieren.
14:09Eine Tombola?
14:10Ja, aber mit hochqualitativen Preisen.
14:13Das muss ein Gala-Event werden.
14:16Es geht schließlich auch darum,
14:17den Namen unserer Stiftung bekannt zu machen.
14:20Den wir übrigens immer noch nicht haben.
14:22Genau.
14:23Es gibt also noch viel zu tun.
14:25Diese Gala wird eine Herausforderung.
14:27Das soll jetzt nicht so etwas werden
14:28wie der Rotkreuzball in Monte Carlo,
14:31aber schon in die Richtung.
14:33Gut.
14:34Für die Tombola brauchen wir natürlich wieder Sponsoren.
14:38Aber ich habe ja genug Kontaktadressen
14:40von der Messe mitgebracht.
14:41Moment, ich habe sie gleich.
14:43Na, das sieht aber nach Arbeit aus.
14:45Ich dachte, Sie wollten woanders
14:46nach neuen Herausforderungen suchen, Frau Neubauer.
14:49Warum in die Ferne schweifen?
14:51Kathi wird jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen.
14:54Apropos große Ereignisse, Ariane,
14:55welche Krawatte soll ich nehmen?
14:58Das ist schwer zu sagen.
15:00Kathi, was meinst du?
15:02Zu welchem Anlass, wenn ich fragen darf?
15:04Wir haben doch heute das Essen mit den Deiders.
15:06Ein wichtiger geschäftlicher Kontakt, Alexanders.
15:09Ach, da fällt mir ein,
15:10ich wollte dich noch etwas fragen.
15:13Aber kümmere dich jetzt erst mal um Pascals Styling.
15:17Geschäftsessen.
15:19Ich finde beide Krawatten nicht so glücklich.
15:24Moment.
15:28Das ist vielleicht doch die richtige.
15:31Wie wäre es, wenn du Pascals Begleitung wärst?
15:35Oh, ich wäre gern dabei.
15:37Müssen Sie sich nicht um Ihre Großmutter kümmern?
15:40Das kann meine Cousine auch mal übernehmen.
15:42Einen kleinen Haken gibt es allerdings doch noch.
15:44Herr Deider ist ein sehr konservativer Typ.
15:47Es wäre also ganz gut, wenn ihr als Paar erscheinen würdet,
15:50solange wir nicht verheiratet sind.
15:52Oh, bin ich denn so schlimm?
15:53Nein, Sie nicht, aber ich vielleicht.
15:55Das klingt ja schon ganz gut.
15:56Jetzt muss ich mir aber ein Kleid besorgen.
15:58Oh Mist.
15:59Ich glaube, ich habe meine Kreditkarte gar nicht dabei.
16:02Das Kleid geht auf meine Rechnung.
16:04Am besten, ihr fahrt gleich los,
16:05damit ihr vor dem Essen schon wieder zurück seid.
16:07Ich werde euch telefonisch in der Boutique anmelden.
16:10Am besten, ihr nehmt meinen Wagen.
16:13Ihr könnt ja unterwegs eure gemeinsame Biografie abstimmen.
16:17Danke.
16:18Ach, noch etwas.
16:19Frau Deiders hat eine Katzenallergie.
16:21Also bitte nichts mit Katzenfellbezug.
16:23Ach, natürlich nicht.
16:24Konservativ, aber apart.
16:29Tut mir leid, das wollte ich nicht.
16:48Ich habe mit Professor Westphal gesprochen.
16:49Ihr könnt einfach im Krankenhaus vorbeifahren.
16:51Ihr kommt sofort ran.
16:52Vielen Dank, Judith.
16:55Könnt ihr mir mal verraten, was hier läuft?
16:59Judith hat für dich einen Termin beim Spezialisten gemacht.
17:02Ein alter Schulfreund meines Vaters, Henry Westphal.
17:05Er ist Kardiologe und hat einen ausgezeichneten...
17:06Ich war schon bei mehreren Kardiologen, Spezialisten, Koryphäen.
17:10Ich...
17:12Ich hasse Krankenhäuser.
17:14Keine Widerrede.
17:14Ihr fahrt sofort ins Krankenhaus.
17:16Wie gesagt, in diesem dringenden Fall kommt ihr auch sofort dran.
17:19Ach.
17:20Woher wissen Sie denn, wie dringend es ist?
17:26Bianca.
17:28Ja, Omi, ich habe es Judith gesagt.
17:29Ich werde mit niemandem darüber sprechen.
17:32Was sollte ich denn tun?
17:33Dich einfach sterben lassen?
17:34Du weißt, dass ich schon etliche Untersuchungen hinter mir habe.
17:37Hier wird man mir wirklich kaum etwas anderes sagen.
17:40Aber ich würde mir sonst immer vorwerfen, nicht alles für dich gemacht zu haben.
17:42Frau Berger, Bianca hat recht.
17:44Tu es für mich, Omi, bitte.
17:47Entschuldigt.
17:54Hallo, Oliver.
17:55Judith.
17:57Denkst du an das Essen?
17:58Natürlich.
18:00Ich habe dich heute gar nicht beim Frühstück gesehen.
18:03Ich hatte noch was zu erledigen.
18:05Sag mal, holt Eddie dich gleich ab oder wie kommst du aufs Gut?
18:09Nein, ich fahr selbst.
18:10Ich wollte sowieso noch bei Matthias vorbei.
18:12Wo steckst du eigentlich?
18:13In der Stadt.
18:15Brauchst du noch was?
18:17Nein.
18:18Hör mal, Bärbel werkelt ganz allein in der Küche.
18:22Weißt du, warum Bianca heute nicht arbeitet?
18:23Ist sie krank?
18:25Krank?
18:26Nein.
18:26Bianca ist nicht krank.
18:28Ich habe gerade eben mit ihr telefoniert.
18:31Sie hat sich einen Tag Urlaub genommen.
18:32Bianca geht's gut.
18:34Du, ich muss jetzt auflegen.
18:36Bis nachher.
18:37Ja.
18:46Ich werde Eddie beauftragen, euch ins Krankenhaus zu fahren.
18:49Ich kann leider selbst nicht mitkommen, weil ich gleich zu einem Wichtigen essen muss.
18:54Vielen Dank, Judith.
18:57Keine Ursache.
18:59Und liebe Grüße an Henry.
19:04Judith.
19:07Danke.
19:09Ich drücke die Daumen.
19:20Ich bin ja mal gespannt, wie viel von dem Essen übrig bleibt.
19:23Das kriegen die doch nie auf.
19:24Auch wenn diese Kati noch dazukommt.
19:27Was macht die denn da?
19:29Ich dachte, die ist Arianes-Assistentin.
19:32Begleitung für Pascal.
19:35Na, der wird seinen Spaß haben.
19:38Ich mach schon.
19:39Wie?
19:40Ja.
19:41Glaubst du, da läuft was?
19:44Ich finde, dass die beiden eigentlich ganz gut zusammenpassen würden.
19:48Obwohl, irgendwie auch wieder nicht.
19:50Ja, mach ich.
19:52Nein, nein, sag ich nicht weiter.
19:55Ja, ciao.
20:01Was sagst du denn dazu?
20:03Ja, stimmt, du hast recht.
20:05Wie recht?
20:06Du hörst mir überhaupt nicht zu.
20:08Weil ich telefoniert habe.
20:09Ich muss jetzt auch los.
20:11Wer war denn dran?
20:12Ich muss noch was für Judith erledigen.
20:14Sei aber pünktlich wieder da.
20:16Schließlich plant dein Vater doch heute das gemütliche Beisammensein.
20:21Könnte sein, dass ich es nicht schaffe.
20:23Ach komm.
20:24Ist doch süß, wie Georg sich plötzlich um ein gutes Betriebsklima sorgt.
20:28Stell dir vor, er macht und tut und keiner geht hin.
20:30Das wird ihn sicherlich sehr verletzen.
20:33Ich versuche da zu sein.
20:36Na.
20:48Ich bin am Ende mit meinem Alphabet.
20:51Plötzlich stimmt nichts mehr zwischen uns.
20:53Egal, was ich tue oder nicht tue, es ist falsch.
20:55Oder verletzt sie.
20:57Sie bildet sich zum Beispiel ein, dass ich sie nur aus Mitleid gebeten hätte, auf dem gut zu bleiben.
21:02Und?
21:03Stimmt das nicht auch ein bisschen?
21:05Jetzt fang du auch noch damit an.
21:07Nein, natürlich nicht.
21:08Ich liebe diese Frau.
21:09Ich kann ohne sie nicht leben.
21:11Ich kann dir ja nichts anderes sagen.
21:14Ihr müsst reden.
21:17Ich werde mal eben aufschließen.
21:30Oh Gott, entschuldigt.
21:32Ich habe vergessen, es auszumachen.
21:38Hallo.
21:39Hallo, Bianca.
21:40Oliver, ich kann gerade nicht.
21:41Wo steckst du?
21:42Wie geht's dir?
21:44Gut.
21:45Wir müssen reden.
21:46Aber nicht jetzt.
21:47Ich muss Schluss machen, ja?
21:48Entschuldigung.
21:49Tschüss.
22:02Danke.
22:04Vielleicht weiß der Dr. Westphal wahnsinnig.
22:07Ach, Bianca.
22:08Erwarte nicht zu viel.
22:10Sie werden hier zu keinen anderen Erkenntnissen kommen als die Ärzte, bei denen ich schon war.
22:16Also jedenfalls haben die hier eine Top-Ausstattung.
22:20Siehst du?
22:20Vielleicht sind wir nach dem Besuch schlauer.
22:26Ich glaube, das ist er.
22:28Dr. Westphal?
22:29Frau Berger?
22:30Ja.
22:30Guten Tag.
22:31Es geht um meine Großmutter.
22:33Ich weiß.
22:34Ich habe bereits mit Judith Simon gesprochen.
22:37Na, da werden wir uns Ihre Großmutter mal anschauen.
22:40Gut.
22:41Fangen wir an.
22:43Das nenne ich die richtige Einstellung.
22:45Darf ich?
22:46Selbstverständlich.
22:47Bis nachher.
22:49Bis nachher.
23:04Ich kann meine Omi jetzt nicht allein lassen.
23:14Soll ich dir helfen?
23:15Nicht nötig.
23:24Was ist das?
23:26Wieso?
23:26Wir sind doch das neue Traumpaar.
23:29Außerdem habe ich allen Grund, auf dich stolz zu sein.
23:31Ach ja?
23:32Ja.
23:34Du hast deinen Job wieder und ein neues Kleid abgestoppt.
23:36Gefällt es dir?
23:37Das Kleid hat Klasse im Gegensatz zu dem, was drinsteckt.
23:39Hoffentlich merkt man diese Diskrepanz nicht vor dem Dessert.
23:42Katja, wann siehst du es endlich ein?
23:44Du gehörst nicht hierher.
23:46Das ist nicht deine Welt.
23:47Meine Welt bestimme ich immer noch selbst.
23:50Meine Unterstützung hast du trotzdem.
23:52Ich kann dir ja gleich mal zeigen, wie man das Besteck in der richtigen Reihenfolge benutzt,
23:55damit du dich nachher nicht blamierst.
23:57Du musst mir nur mit Löffeln und Gabeln helfen.
23:59Mit Messern kenne ich mich ja aus.
24:01Wie ordinär.
24:03Ich habe es dir nur gut gemeint.
24:05Schließlich hast du nicht so viel Erfahrung im Umgang mit der High Society.
24:09Wenn ich dich nicht hätte...
24:10Wärst du ganz allein.
24:24Haben Sie nach den ersten Untersuchungen schon einen Anhaltspunkt?
24:27Bis jetzt decken sich unsere Erkenntnisse mit denen der Kollegen aus Mallorca.
24:34Jetzt warten Sie erst einmal die Untersuchungsergebnisse ab, Frau Berge.
24:38Danach werden wir mehr wissen.
24:39Also es gibt noch Möglichkeiten?
24:40Wie gesagt, spätestens nach der Kernspin wissen wir mehr.
24:46So.
24:47Und jetzt auf in den Kampf.
24:50Torero.
24:51Wird auch Zeit.
24:55Das ist jetzt der letzte Schrei in Paris.
25:05Ich habe schon einiges über Ihr Engagement für die Blinden gehört, Frau Wellinghoff.
25:10Meine Hochachtung.
25:11Ich hoffe, Sie haben nicht nur davon gehört, sondern auch eine Spende in Betracht gezogen.
25:17Ich habe darüber in einer Vorstandssitzung bereits gesprochen.
25:20Ich glaube, Sie können sich in nächster Zeit über einen stattlichen Scheck freuen.
25:26Nur ein paar ganz kurze Worte.
25:30Ich, oder besser gesagt wir, freuen uns sehr, dass es endlich zu einem Treffen mit Ihnen und Ihrer Frau im
25:38privaten, im familiären Rahmen gekommen ist.
25:42Nach unseren langjährigen Geschäftsbeziehungen, die wir miteinander pflegen, wurde das auch langsam Zeit.
25:47Deshalb biete ich Ihnen an, uns beim Vornamen zu nennen.
25:52Ariane Alexander.
25:54Sehr gerne.
25:57Gisela, Bernhard.
26:00Tja, nun muss ich wohl auch etwas sagen.
26:04Also zuerst einmal allerherzlichsten Dank für die Einladung, mein lieber Herr Wellinghoff.
26:11Alexander.
26:13Ich habe mich oft gefragt, woher Sie Ihre enorme Stärke nehmen.
26:19Jetzt weiß ich es.
26:22Meine Lieben, es gibt nichts Wichtigeres im Leben als eine intakte Familie.
26:29Und darauf trinken wir, meine Lieben.
26:31Zum Wohle.
26:32Zum Wohl.
26:32Zum Wohl.
26:37Und Oliver und Judith hat bereits den Grundstein für den Fortbestand unserer Familie gelegt.
26:42Das ist ja großartig.
26:43Wann ist es denn soweit?
26:45Ach, ich bin erst in der neunten Woche.
26:47Na ja, Gratulation.
26:49Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihrem Bruder.
26:51Ich bin erst mal froh, dass wir uns gefunden haben.
26:54Und wie lange sind Sie schon zusammen, wenn ich fragen darf?
26:56Sie dürfen.
26:58Erst seit kurzem.
27:00Es war Liebe auf den ersten Blick.
27:02Deshalb haben wir uns auch so schnell es ging verlobt.
27:05Ja, ich hatte erst meine Zweifel, aber ich fand es etwas überstürzt.
27:10Aber dann...
27:11Eine Frage, Pascal.
27:13Was lieben Sie an Ihrer zukünftigen Frau am meisten?
27:20Ihre Boshaftigkeit.
27:25Und ich liebe an ihm seine Demut.
27:28Das ist ja sehr gut.
27:31War das schon alles?
27:32Jetzt bin ich aber enttäuscht.
27:34Ich denke, wir sollten unser Gespräch beim Essen fortsetzen.
27:37Wenn ich euch alle bitten darf.
27:46Judith?
27:48Mutter erzählte mir, dass du Biancas Großmutter besucht hast?
27:51Wie geht's dir denn?
27:53Den Umständen entsprechend.
27:55Und Bianca?
27:57Ach, dir geht's gut.
27:59Es freut mich für Sie.
28:03Wo haben Sie denn ein ruhiges Plätzchen?
28:06Ach, Georg, stellen Sie den doch einfach irgendwo hin.
28:09Das ist ein ganz edler Saint-Demillon.
28:12Den stellt man nicht irgendwo hin.
28:14Wie wär's mit dem Kühlschrank?
28:16Das war ein Scherz.
28:18Über einen Bordeaux dieser Güte.
28:20Scherzt man nicht.
28:23Finden Sie das nicht ein bisschen wenig?
28:25Gut, Eddie wird wahrscheinlich nicht da sein.
28:28Warum?
28:29Wo ist er denn?
28:30Na ja, er muss irgendwas Dringendes für Judith erledigen.
28:32Es hört sich nicht so an, als ob er es schafft,
28:34wieder rechtzeitig da zu sein.
28:35Das ist aber schade.
28:37Na ja, bleibt mehr für uns.
28:39Und Sven und Denise wird der Wein sicher auch schmecken.
28:41Ob die beiden kommen, ist auch nicht klar.
28:52Glauben Sie nicht, es ist besser, das Treffen zu verschieben?
28:54Ich meine, wenn es um ein gutes Betriebsklima geht,
28:57ist es doch wohl besser, wenn die Beteiligten auch da sind, oder?
29:01Hm.
29:02Nein.
29:04Es wird nicht verschoben.
29:06Man wird schon sehen, wem es wichtig ist und wem nicht.
29:10Sie haben recht.
29:12Ich freue mich jedenfalls.
29:21Wie wäre es mit deinem Cognac?
29:22Gerne.
29:23Es war großartig.
29:25Nie, Sie können das verbreiten.
29:27Es war köstlich.
29:27Ich wundere, dass Verdail da mit ihrer Katzenallergie
29:29nicht ein einziges Mal genießt hat, mein kleines Raubkätzchen.
29:32Hier riecht es ja auch eher nach Straßenküter.
29:35Nicht wahr, Liebling?
29:37Gisela, wenn du möchtest,
29:38lade ich dich auf einen Rundgang durchs Haus ein, oder?
29:40Das ist eine gute Idee.
29:41Sehr gerne, Ariane.
29:43Kathi, kommst du mit?
29:45Ja, gerne.
29:47Aber Alexander, Sie müssen auch verstehen,
29:49dass ich die Angebote des Marktes prüfen muss.
29:51Ich weiß unsere langjährige, gute Zusammenarbeit sehr zu schätzen.
29:55Aber von Ihren Mitbewerbern kamen in letzter Zeit,
29:58wie soll ich sagen,
30:01fantasievollere Strategien.
30:02Nun gut, wir bieten nur an,
30:04wovon wir glauben,
30:05dass es Ihren Anlagerichtlinien entspricht.
30:08Sie werden wohl kaum in Futures investieren wollen.
30:12Wir als Versicherungsunternehmen
30:13kreieren ständig neue Produkte,
30:15mit denen wir immer wieder ausloten,
30:18wohin die Reise geht.
30:19Wir können natürlich gern noch einmal
30:20über Sonderkonditionen reden.
30:22Nein, nein, nein, nein, nein, das ist es nicht.
30:25Mit den Konditionen bin ich sehr zufrieden.
30:29Wie soll ich Ihnen das nur vermitteln?
30:33Diese klassischen Anlagestrategien
30:35haben sich zuvor bewährt,
30:37aber Sie sind mir irgendwie nicht lukrativ genug.
30:42Wir haben da etwas Neues für Sie,
30:45was, glaube ich, für Sie von Interesse sein könnte.
30:47Unsere Abteilung Neue Energien.
30:49Neue Energien, das hört sich doch gut an.
30:52Gezieltes Investment
30:53in umweltschonende Energiegewinnungstechnologien
30:55mit enormem Zukunftspotenzial.
30:58Ja, das wäre doch mal was für unser Portfolio.
31:02Aber mein lieber, Zukunftspotenzial
31:05bedeutet auch, immer Geduld mitzubringen.
31:08Wir brauchen noch eine Strategie,
31:11die, sagen wir, etwas direkter greift.
31:16Wie hieß noch dieser Fonds in Südostasien,
31:19der im letzten Monat
31:20eine so exzellente Performance geliefert hat?
31:23Tiger Clown?
31:24Korrekt.
31:25Das wäre doch mal eine interessante Sache.
31:27Aber Sie wissen, dass das Tiger-Konsortium
31:29die Verteilung eher nach Gut Dünken vornimmt.
31:31Es ist fast unmöglich, da ranzukommen.
31:33Nicht, wenn man die entsprechende Kontakte hat.
31:35Ich kenne jemanden, der für die Tiger Corporation tätig ist.
31:38Es stimmt, Sie suchen sich sehr genau aus,
31:40wem Sie die Anteile zuweisen.
31:42Und viel läuft dort über den persönlichen Kontakt.
31:45Ach, und den haben Sie ja?
31:47Die Anlagefirmen, denen ich den Kontakt vermittelt habe,
31:49waren zufrieden.
31:50Korrigiere, sehr zufrieden.
31:51Darf man erfahren,
31:53welchen Firmen Sie behilflich waren?
31:56Diese Frage darf ich aus Gründen der Diskretion
31:58leider nicht beantworten,
32:00aber es geht ja auch um Sie.
32:01Wenn ich einen Vorschlag machen dürfte.
32:03Ja, aber bitte.
32:06Wenn Sie Ihr Anlagevermögen splitten.
32:09Ein Teil wird dann in eher konservative Anlageformen investiert,
32:13ein Teil geht in neue Energien,
32:15und der dritte Teil
32:17vermehrt sich ganz munter in Südostasien.
32:38Neue Scherben, neue Wunden,
32:40wieder Tränen
32:41und ein Weg, der nicht im Glück endet.
32:44Der Schmerz lässt einen lebendig sein,
32:47aber man kann es nicht allein ertragen.
32:48Niemand kann das.
33:02Danke.
33:07Wird schon.
33:21Frau Berger,
33:22kann ich Sie bitte noch einmal allein sprechen?
33:24Ja.
33:25Ja.
33:40Setzen Sie sich bitte.
33:46Werden Sie meine Großmutter hier behalten?
33:51Ich habe leider keine guten Nachrichten für Sie.
33:54Die Befunde aus Mallorca stimmen.
33:57Fast alle Organe sind schon betroffen.
33:59Besonders die Nieren sind schwer in Mitleidenschaft gezogen.
34:03Keine Hoffnung.
34:05Es grenzt schon an ein Wunder,
34:07dass Ihre Großmutter überhaupt noch am Leben ist.
34:09Nein, leider nicht.
34:12Ihre Großmutter weiß über alles Bescheid.
34:16Sie ist so gefasst.
34:19Wie es Ihnen hier aussieht, wissen wir nicht.
34:21Bereiten Sie ihr noch eine gute Zeit.
34:26Frau Berger?
34:27Ja.
34:29Es wäre vielleicht nicht verkehrt,
34:30wenn Sie einen Rollstuhl für Ihre Großmutter besorgen würden.
34:34Falls die Schmerzen trotz der Morphiumpflaster noch größer werden,
34:38rufen Sie mich an.
34:40Sie können sich in der ersten Etage einen Rollstuhl ausleihen.
34:44Ich rufe dort an.
34:46Vielen Dank.
34:55Die Nuss hätten wir geknackt.
34:58Danke.
35:01Gratuliere, du hast genau Deiders Nerv getroffen.
35:03Ach, das war Zufall.
35:04Der Mix aus euren Anlagestrategien hat ihn überzeugt.
35:07Mein Beitrag war höchstens der Cherry on the Cake,
35:09das sogenannte Sahnehäubchen.
35:11Deine Bescheidenheit in Ehren,
35:12aber du haltest sofort deinen Draht zu, Deider.
35:15Ich bin stolz auf euch, Jungs.
35:17Auf weitere gute Geschäfte.
35:25Hörst du ja?
35:29Wenn Henrys Einschätzung auch so aussieht,
35:32er ist weit und breit der beste Spezialist auf seinem Gebiet.
35:35Ich kann das alles noch gar nicht glauben.
35:40Hast du es irgendjemandem erzählt?
35:42Natürlich nicht.
35:44Lass es doch erst mal, ja?
35:47Klar.
35:51Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Bianca.
35:53Und grüß deine Großmutter von mir.
35:55Mach ich.
35:58Liebe Grüße von Judith.
36:00Oh, lieben Dank.
36:04Alles Geschäftliche erledigt?
36:06Ja.
36:06Alles gut gelaufen.
36:10Ich habe gerade mit Bianca telefoniert.
36:12Sie nimmt noch ein paar Tage Urlaub.
36:14Das muss sich Georg noch ausrichten.
36:16Geht es dir nicht gut?
36:18Jeder braucht mal Urlaub.
36:20Ja.
36:21Könnte ich auch gebrauchen.
36:23Nach dem ganzen Smalltalk kann ich auch Entspannung vertragen.
36:26Ich werde mir mal ein Buch nehmen und mich damit hinlegen.
36:29Kommst du mit?
36:31Ähm...
36:32Nein, ich bleibe noch ein bisschen hier draußen, okay?
36:55Wer war das?
36:56Niemand.
36:56Ich mache das Ding jetzt aus.
37:24Tut mir leid, Rumi.
37:27Was denn?
37:30Hast du mir mit deinen Streicheleinheiten wieder die Frisur ruiniert?
37:35Dass du heute nochmal die ganzen Untersuchungen über dich ergehen lassen musstest.
37:39Auf einmal mehr oder weniger kommt es auch nicht an.
37:44Für dich war der Tag noch anstrengender.
37:48Ich kannte ja schon alles.
37:52Mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.
37:55Bianca, wäre die Situation umgekehrt gewesen, ich hätte genauso gehandelt wie du.
38:03Ich hätte mich an jeden Strohhalm gehängt.
38:11Willst du nicht wieder arbeiten gehen?
38:15Ich bleib bei dir.
38:18Dein Leben muss weitergehen.
38:22Aber nicht jetzt.
38:26Wir müssen es akzeptieren.
38:44Wunderbar.
38:46Jetzt muss der nur noch ein wenig atmen.
38:48Wie wäre es mit einer Mund-zu-Flaschen-Hals-Beatmung?
38:52Dann geht es vielleicht schneller.
38:53Gabel.
38:54Ich weiß, keine Scherze.
38:55Ganz recht.
38:57Nicht über einen Saint-Emilion.
39:02Hm.
39:04Der Grand Cru.
39:06Sie haben das erkannt?
39:08Alle Achtung.
39:11Ach, schade, dass die anderen nicht da sind.
39:15Sie waren doch auch der Meinung.
39:16Wer nicht will, der hat schon.
39:17Oder waren Sie dafür, weil Sie mit mir alleine sind?
39:21Ich war froh, weil ich jetzt mehr von dem Wein abbekomme.
39:26Jetzt noch nicht.
39:29Ein wenig Geduld.
39:43Nein.
39:44Es grenzt ja an ein Wunder, dass ich dich mal erwische.
39:47Lange nicht gesehen.
39:48Geht's dir gut?
39:49Ja.
39:50Was dagegen?
39:52Na, dann bin ich aber neugierig, was der Grund für deine gute Stimmung ist.
39:56Wenn du meinst, dass ich mich wegen dir weiterquäle, dann hast du Pech gehabt.
39:59Du hast Urlaub.
40:00Da läufst du mir ja nicht über den Weg.
40:01Und ich lebe trotzdem.
40:03Das passt wohl nicht in dein überhebliches Selbstbild, was?
40:08Oliver, könntest du jetzt bitte gehen, meine Omi schläft?
40:10Hör endlich auf, dich immer hinter deiner Großmutter zu verstecken.
40:14Wenn es dir gut geht, kann es ihr doch auch nicht so schlecht gehen.
40:17Aber vielleicht ist sie dir ja auch egal.
40:20Hör auf.
40:20Nein.
40:21Ich sitze die ganze Zeit da und grüble.
40:23Ich rufe an.
40:24Ich versuche, irgendwie an dich ranzukommen und du machst total dicht.
40:27Hauptsache, dir geht's gut.
40:29Hast du dein Herz auch auf Urlaub geschickt?
40:32Hör auf, sei still.
40:35Wenn ich dir egal bin, dann sag es mir.
40:38Sag es mir einfach ins Gesicht und dann lass ich dich in Ruhe.
40:40Dann geh ich für immer.
40:42Alles nur schlimmer.
41:04Ich bin ja da.
41:06Ganz ruhig.
41:16Bianca, ich liebe dich.
41:25Ich wollte es nicht wahrhaben, aber es gibt keine Offenung.
41:28Er sagt, dass Omi nur noch wenige Tage zu leben hat.
41:30Ich habe meinem Vater einen Fisch zurück an Land gezogen, der ihm schon fast vom Haken geht.
41:34Es kann nicht mehr lange dauern, bis ich in einem Chefsessen sitze.
41:40Es wäre so schön, wenn ich Haiku nochmal sehen könnte.