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🎈
Spaß
Transkript
00:00Oliver, woran hast du gedacht, als das Gewitter war?
00:02Ich war in unserer Ruine.
00:04Ich wollte bei dir sein.
00:06Wow.
00:08Das hab ich gespürt.
00:12Ich hab eine Bitte.
00:14Mhm.
00:16Wenn Sie mit Bianca nicht zusammen sein können,
00:20dann lassen Sie sie gehen.
00:35Das war's.
01:04Die Liebe findet ihren Weg.
01:08Manchmal ist er aber verdammt dornig.
01:13Hab ich irgendwas verpasst?
01:16Geheime Absprachen hinter meinem Rücken?
01:19Nein.
01:21Ich möchte jetzt nur ein bisschen schlafen.
01:37Das ist nicht dein Ernst, Richie.
01:39Wieso sind diese Anteile nicht mehr verfügbar?
01:44Verdammt, Richie, ich hab dir eine Order gegeben!
01:47Shit!
01:48Was heißt denn hier mündlich?
01:50Das gilt unter seriösen Geschäftspartnern als Vertrag!
01:53Das ist doch nicht unser erster Deal!
01:55Weißt du was?
01:57Leck mich!
02:04Was ist los, Pascal?
02:05Ärger?
02:08Schlechte Nachrichten, der Deal mit Singapur ist geplatzt.
02:12Das ist nicht dein Ernst.
02:14Es tut mir so leid.
02:16Wie konnte das passieren?
02:20Ich hab Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt.
02:22Das war sowas wie eine 100% Garantie!
02:24Und?
02:25Plötzlich hält sich mein Kontakt mal nicht mehr an Absprachen!
02:27Gibt es andere Kontakte?
02:31Ich will's versuchen.
02:36Wir sind bei Deider im Wort.
02:38Wir haben ihm den Gewinn garantiert.
02:40Wenn die Sache schiefläuft, haben wir ein Riesenproblem am Hals!
02:44Es tut mir so leid, Vater.
02:48Auch nachts.
02:53Was?
02:54Auch nachts?
02:57Wenn ihr was braucht, dann ruf mich an.
02:59Auch nachts.
03:01Danke.
03:03Sie hat doch keine Schmerzen, oder?
03:05Nicht mit dem Morphium.
03:16Hallo, Vater.
03:17Oliver, wir haben ein ernsthaftes Problem mit Deiders Anlagen.
03:21Wir müssen sofort eine Lösung finden.
03:23Ich denke, Pascal wollte sich drum kümmern.
03:25Er hat die Anteile nicht bekommen, aus welchen Gründen auch immer.
03:29Dann gibt ihm doch noch eine Chance, die Sache wieder auszubügeln.
03:32Mir wäre wohler, wenn du das in die Hand nimmst.
03:35Ich bin gerade bei Biancas Großmutter.
03:36Es geht nicht.
03:38Ich verstehe.
03:39Aber so schwer dir das auch fällt, ich brauche dich jetzt hier.
03:42Vater, bitte.
03:43Ich will mich jetzt nicht mit dir streiten.
03:45Ich auch nicht.
03:46Aber das ist ein Notfall.
03:50Ich rufe dich wieder an, okay?
03:55Probleme?
03:59Bankgeschäfte, nicht wichtig.
04:02Wir müssen jetzt mal ohne mich auskommen.
04:04Hey, du sollst wegen Omi und mir nicht dein ganzes Leben durcheinander bringen.
04:08Das mache ich nicht.
04:09Tu mir einen Gefallen.
04:10Wenn dein Vater deine Hilfe braucht, dann geh zu ihm.
04:14Okay.
04:17Aber...
04:20Bis bald.
04:24Es gibt noch eine andere Anlagemöglichkeit.
04:27Sie wirft zwar nicht ganz so viel ab, ist aber immer noch besser als eine konservative Anlagestrategie.
04:32Und vermutlich riskanter.
04:34Deider erwartet eine hohe Rendite von uns.
04:37Gib mir die Chance, die Sache wieder gerade zu biegen.
04:39Pascal.
04:40Ich bin ein Banker vom alten Schlag.
04:43Risikogeschäfte haben mir noch nie gefallen.
04:46Mir war von Anfang an nicht wohl bei dieser Singapur-Geschichte.
04:50Ich hätte mich von vornherein auf meinen Bauch verlassen sollen.
04:53Das heißt...
04:54Nein?
04:56Das heißt es.
05:00Ausverkauft?
05:02Ach, hör doch auf.
05:03Kein Konzert ist wirklich ausverkauft.
05:05Es gibt immer noch ein paar Extrakarten.
05:08Das ist ein Notfall.
05:12Ach, komm.
05:14Vielleicht springt sogar eine Verabredung mit mir raus.
05:19Hey Mann, ich wollte einfach nur jemanden eine Freude machen.
05:22Dann eben nicht, du Blödmann.
05:30Mit wem hast du denn telefoniert?
05:32Ach, mit so einem Idioten vom Ticketbüro.
05:34Was wolltest du denn von dem?
05:36Noch eine Karte fürs Regicide-Konzert.
05:39Für Sven.
05:41Und?
05:42Naja, es hat natürlich nicht geklappt.
05:44Aber habe ich noch mit dem Typen geflirtet.
05:47Aber die haben doch immer noch irgendeine Karte übrig.
05:50Ja, eigentlich schon.
05:51Wir sind aber keine Promis.
05:54Weißt du was?
05:56Na?
05:58Vielleicht geht ihr einfach ohne mich.
06:01Wie?
06:03Ja, du und Sven.
06:05Aber das kannst du doch nicht machen.
06:09Warum nicht?
06:10Ihr wollt doch zusammen hingehen.
06:12Ja, aber du wolltest doch auch.
06:14Ach, mir ist das doch nicht so wichtig.
06:16Ja, und was machst du dann?
06:19Mal sehen.
06:21Vielleicht mache ich mir einen netten Abend vor der Glotze.
06:23Mit Nachrichten und so.
06:25Ich habe überhaupt keine Peilung mehr, was in dieser Welt gerade vor sich geht.
06:28Also du kannst mir nicht erzählen, dass du ein Regicide-Konzert gegen Nachrichten eintauschen möchtest.
06:33Wieso nicht?
06:35Was hast du denn gegen Nachrichten?
06:37Na gut.
06:38Wenn du unbedingt willst, dann gehe ich eben mit Sven.
06:43Okay.
06:46Ach, behalte die doch.
06:48Das hat doch Zeit.
06:50Nee, nee, dann ist das erledigt.
06:54Okay.
06:59Danke.
07:03Danke.
07:14Danke.
07:15Danke.
07:19Danke.
07:27Danke.
07:35Wenn solche Dinge passieren, wie die mit meiner Großmutter,
07:39dann hört man nicht mehr auf Logik und auf das, was man eigentlich tun sollte.
07:43Man hört auf sein Herz.
07:45Und mein Herz hat mir gesagt, ich muss ihn sehen.
08:07Er ist der einzige Mensch auf der Welt, mit dem ich wirklich darüber reden kann.
08:31Na, schaffst du das heute alleine?
08:36Bist du mit dem falschen Bein aufgestanden?
08:38Nein. Aber deinetwegen musst du Oliver Kisten schleppen.
08:42Ja und? Oliver ist ein Freund. Dem macht es nichts aus.
08:45Darum geht es nicht. Ich weiß, dass Oliver dir immer gern helfen würde.
08:49Aber auf Gut Wellinghoff gibt es eine ganz klare Aufgabenverteilung.
08:53Eben. Und darin ist nicht vorgesehen, dass du schwere Kisten schleppst.
08:56Deshalb hat Oliver geholfen. Also, wo ist das Problem?
08:59Es gibt in diesem Hause bestimmte Prinzipien, die das reibungslose Zusammenspiel zwischen den Wellinghoffs und uns gewährleisten.
09:05Dazu gehört, dass wir nicht ihre Bank führen und sie nicht unsere Kisten schleppen.
09:10Was soll jetzt die Prinzipienretterei?
09:12Oliver kommt zufällig vorbei, packt mit an und tut uns beiden damit einen Gefall.
09:18Du tust ja so, als hätte ich ihn angerufen und zum Kistenschleppen bestellt.
09:22Noch entscheide ich zum Glück, wer hier was schleppt.
09:25Kannst du das Ganze nicht mal ein bisschen lockerer sehen?
09:27Niemand will deine Prinzipien in Frage stellen. Wir wollten ihnen nur helfen.
09:31Ich war in der Apotheke, um Creme für Bärbel zu kaufen.
09:34Hab dir auch was mitgebracht.
09:44Was soll ich denn damit?
09:47Na, Blutdruck messen.
09:49Warum denn?
09:51Weißt du, Vater, in deinem Alter gibt es nur zwei Möglichkeiten.
09:54Entweder gelassener werden oder regelmäßig Blutdruck messen.
09:58Willst du mich auf den Arm nehmen?
09:59Ich glaube, da sehen wir beide ziemlich dämlich aus.
10:02Und den Rest hier schleppe ich ganz alleine rüber.
10:04Du kannst in der Zeit ja mal das Gerät ausprobieren.
10:28Wir können die Sache drehen und wenden, wie wir wollen.
10:32Wir dürfen Dider nicht verlieren.
10:35Dann müssen wir ihm die versprochene Rendite zukommen lassen und den Verlust aus eigener Tasche finanzieren.
10:40Wenn wir uns in nicht noch riskantere Geschäfte stürzen wollen.
10:44War das Pascals Idee?
10:46Ja, aber ich habe ihm schon gesagt, dass ich nichts davon halte.
10:49Dider darf sein Kapital nicht abziehen.
10:52Deshalb müssen wir ihm seine Rendite aus unserer eigenen Tasche bezahlen.
10:56Das ist wohl noch das kleinere, überhören.
10:58Du bist also mit einverstanden?
11:00Viel anderes bleibt uns im Moment ja nicht übrig.
11:03Sag mal, sind Pascals Kontakte nach Südostasien nicht so gut, wie er behauptet, oder war das einfach nur Pech?
11:11Ich weiß es nicht.
11:13Jedenfalls müssen wir ihm zugutehalten, dass er uns helfen wollte.
11:16Ohne sein Angebot hätten wir Dider verloren.
11:19Pech im Geschäft hatten wir alle schon mal.
11:23Dem Jungen fehlt einfach der Respekt.
11:26Von wem reden Sie?
11:27Von Eddie.
11:28Schauen Sie sich das an.
11:31Alt ist man nicht, alt wird man gemacht.
11:35Erst beschweren Sie sich, dass niemand zu Ihrer Einladung kommt.
11:38Und jetzt ist Ihnen Eddys Fürsorge zu viel.
11:41Kann man es Ihnen überhaupt recht machen?
11:44Ich brauche keine Fürsorge.
11:47Ich brauche Respekt.
11:49Eddie ist einfach nur aufmerksam.
11:51Mir hat er unaufgefordert meine Creme mitgebracht.
11:54Ach, Faltencreme, hm?
11:56Ich kann sie Ihnen gerne mal ausladen.
11:59Danke.
12:00Ich bin mit meinem Gesicht ganz zufrieden.
12:02Ach ja, mit Ihrem Blutdruck auch?
12:06Na, alles klar?
12:08Na ja, wenn du die Karten für heute Abend meinst, ja, damit ist alles klar.
12:14Dann hat das mit der dritten Karte also geklappt?
12:16Nein, wir haben immer nur noch zwei.
12:18Schade.
12:20Eine für mich und eine für dich.
12:22Wieso denn das?
12:23Ach, Sophia hat angeblich keine Lust mehr.
12:27Kommt, ziemlich überraschend.
12:30Sie will uns etwas Gutes tun.
12:32Das ist ja toll.
12:33Findest du?
12:34Na, du etwa nicht?
12:35Also ich fühle mich ziemlich mies dabei.
12:37Mies?
12:38Wieso?
12:39Es ist wie ein Opfer.
12:40Sie versucht uns näher zu kommen, aber die Art und Weise, wie sie das versucht, das gefällt mir einfach nicht.
12:45Die hat war...
13:02Ich finde, wir sollten den Termin für unsere Tombola so schnell wie möglich festklopfen.
13:06Die Leute sollen sehen, dass wir am Ball bleiben.
13:08Wir brauchen unbedingt drei Monate Vorlauf.
13:10Mhm.
13:11Denke ich auch.
13:12Dann können die Gäste wenigstens nicht mit der Ausrede kommen.
13:14Sie hätten es nicht rechtzeitig erfahren.
13:16Oder sind drei Monate vielleicht doch zu kurz?
13:19Genau richtig.
13:20So habe ich wenigstens genügend Zeit, alle Eingeladenen freundlich daran zu erinnern, dass unsere Tombola ein Pflichttermin ist.
13:27Ich bin mir sicher, dass niemand es wagen wird, diese Veranstaltung zu schwänzen.
13:31Dann lass es uns gleich festmachen.
13:37Hast du vielleicht meinen Kalender gesehen?
13:39Hattest du ihn nicht vorhin in der Hand?
13:41Nein.
13:44Wahrscheinlich habe ich ihn im Schlafzimmer liegen lassen.
13:47Bleib sitzen.
13:48Ich mache das schon.
13:49Dann kümmere du dich um die Liste der Leute, die wir einladen wollen.
13:52Ich bin gleich wieder da.
13:53Danke.
13:54Danke.
14:19Danke.
14:48Untertitelung des ZDF für funk, 2017
14:49Ich habe gerade die alten Zeitungen entsorgt, ein bisschen sauber gemacht. Und jetzt habe ich Feierabend.
14:54Dann genießen Sie ihn.
14:56Das mache ich auch. Gute Nacht, Herr Wellinghoff.
14:59Gute Nacht, Denise.
15:31Was machst du denn hier?
15:32Ich sollte nur Arianes Kalender holen. Da ist er ja. Du siehst müde aus.
15:38War ein aufreibender Tag.
15:39Das kenne ich. Du hast ja jetzt Verstärkung. Pascal bleibt doch länger.
15:43Ich hoffe es.
15:44Auch in der Bank?
15:46Das wird sich zeigen.
15:47Das ist ja ein enormer Karrieresprung für Pascal.
15:50Was meinst du damit?
15:52Vom Filialeiter Paderborn in den Vorstand einer bedeutenden Privatbank. Wie würdest du das nennen?
15:57Was hat Pascal mit Paderborn zu tun?
16:00Woher hast du die Information?
16:03Ich weiß, was ich weiß.
16:04Denk an Harcourt. Mein Tipp hat dir drei Millionen eingebracht.
16:08Ich kenne jemanden, der da früher gearbeitet hat.
16:16Das reicht.
16:18Noch lange nicht.
16:20Dann schicke ich dir gleich mal deine Frau hoch.
16:27Ach, die tun heute vielleicht weh. Die sind schwer wie Blei.
16:34Komm.
16:35Eine freie Hand habe ich ja noch.
16:41Dein Vater hat erzählt, dass du bei Ursula warst?
16:45Mhm.
16:46Und?
16:52Sie ist vielleicht ein bisschen blasser als vorher.
16:55Aber es strahlt immer noch eine unheimliche Ruhe und Kraft aus.
16:59Und dabei ist sie auch noch witzig.
17:02Ist unglaublich.
17:03Und Bianca?
17:04Sie steht das alles erstaunlich tapfer durch.
17:08Dabei hat sie noch nicht mal jemanden, bei dem sie sich ausholen kann.
17:12Schrecklich.
17:13In so einer Situation ist letzten Endes doch jeder allein.
17:16Hm.
17:22Willst du noch arbeiten?
17:25Vielleicht.
17:26Können das Kathi nicht machen?
17:29Kathi ist schon nach Hause gegangen.
17:31Sie wollte sich um ihre Großmutter kümmern.
17:33Ähm.
17:34Außerdem hat sie mir gesagt, dass du mich vermisst.
17:36So?
17:37Das hat mich sehr gefreut.
17:39Schön.
17:47Oder hast du irgendwas auf dem Herzen?
17:50Das Geschäft, das Pascal für Deila vermitteln wollte, ist geplatzt.
17:54Jeder macht mal einen Fehler.
17:56Der Fehler kostet uns eine Sterne Geld.
17:59vielleicht
18:01habe ich doch zu viel Vertrauen in ihn gesetzt.
18:04Er ist dein Sohn.
18:06Aber ich kenne ihn ja kaum.
18:08Ich weiß nichts über ihn.
18:10Du solltest dich nicht mit solchen Gedanken belasten.
18:13Lass es einfach auf dich zukommen.
18:16Das Schicksal meint es gut mit uns.
18:18Sonst wäre Pascal nicht so plötzlich hier aufgetaucht.
18:21Mein Sohn.
18:26Leg dich schon mal hin.
18:28Ich sage nur unsere Tochter, gute Nacht.
18:42Ich versuche dich nur unsere日ze zuen.
18:46Du solltest dich nicht so viel an.
18:49Du solltest dich nicht schön sein?
18:52Ich versuche dich noch zu sein.
18:53Dann gibt es dich auf dich selbst.
18:53Hört dich nicht.
18:53Tschüss vielleicht nicht.
18:54Ich versuche dich zu sein.
18:54Ich versuche dich.
19:02Regicide.
19:05Du kannst es wohl kaum erwarten.
19:08Wen wirst du denn morgen auf das Konzert mitnehmen?
19:12Mama, ich muss dir was gestehen.
19:15Nach der Eins in Deutsch, die Sechs in Mathe?
19:21Ich habe die Karten verschenkt.
19:24Verschenkt? An wen?
19:28Einer an Denise und Sven wollte auch so gerne mit.
19:36Warum nicht an irgendeinen deiner Mitschüler?
19:40Wenn ich denen nicht vertraue.
19:42Die mögen mich doch nur, weil meine Familie reich ist.
19:46Ich habe dir die Karten nicht geschenkt, damit du sie verschenkst.
19:50Sie waren für dich.
19:52Ich weiß.
19:56Aber ich wollte Sven und Denise auch eine Freude machen.
19:59Und das konnte ich nur, indem ich auf meine Regicide-Karte verzichte.
20:03Bist du mit deiner Entscheidung glücklich?
20:07Weiß es nicht.
20:09Wenn man sich ausgeschlossen fühlt, dann neigt man dazu, komische Dinge zu tun.
20:16Nur um das Gefühl zu haben, dazu zu gehören.
20:20Aber ich bin nicht das fünfte Rad am Wagen.
20:22Aber du hast deine eigenen Wünsche zugunsten von Sven und Denise zurückgestellt.
20:26Aber doch nur, weil ich nicht will, dass sich einer von den beiden ausgeschlossen fühlt.
20:30Also hast du dich selbst ausgeschlossen.
20:37Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass es ungesund ist, allzu oft seine eigenen Wünsche zurückzustellen.
20:49Dann habe ich jetzt alles falsch gemacht.
20:51Nein.
20:54Wirklich nicht?
20:56Nein.
20:57Ich bin sogar irgendwie auf dich stolz.
21:02Nein.
21:04Ja.
21:10Nein.
21:21Och.
21:22Oh, oh, oh.
21:52Oh, oh, oh.
22:22Oh, oh, oh.
22:29Oh, oh, oh.
22:59Sagen Sie mich wahr, allein. Ich habe heute viele Termine.
23:03Ja, ich richte es ihm aus.
23:29Ja, ich richte es ihm aus.
23:59Kaffee?
24:00Danke, aber ich habe nur einen Augenblick Zeit.
24:02Ganz was Neues.
24:04Ich habe eine Bitte an dich.
24:06Ah, ja?
24:08Ein persönlicher Auftrag.
24:11Ah, also daher wird der Wind.
24:13Ich dachte, du wolltest zur Abwechslung mal wieder nett zu mir sein und mich richtig groß einladen.
24:18Zu einem Wochenende zu zweit zum Beispiel.
24:19Bin ich nicht nett zu dir, wenn ich dir beweise, wie viel Vertrauen ich zu dir habe?
24:24Es geht um Pascal.
24:25Pascal, ich wäre dir dankbar, wenn du ein bisschen recherchieren könntest.
24:29Nanu?
24:30Ist die Freude über die Rückkehr des verlorenen Sohnes schon verflogen?
24:34Nein.
24:35Warum dann die Schnüffelei?
24:36Ich habe den Verdacht, dass Pascal uns vorspielt, jemand zu sein, der er nicht ist.
24:41Also wenn ich schon für dich recherchieren soll, dann hätte ich gern ein paar präzisere Informationen.
24:46Er hat den Deal mit Daida vermasselt.
24:50Der Verlust bleibt an uns hängen.
24:52Er hat von seinen soliden Kontakten in Singapur erzählt.
24:56Inzwischen sind mir diesbezüglich Zweifel gekommen.
24:59Jemand hat mir erzählt, dass er nie international tätig war, sondern höchstens regional.
25:07Genügt das?
25:08Und weshalb wendest du dich denn nicht an eine Detektei oder jemanden, der sich mit solchen Nachforschungen auskennt?
25:13Ach, ich will die Sache nicht an die große Glocke hängen.
25:15Und ich bin nicht dein Spitzen.
25:18Aber meine Angestellte, am besten du beginnst deine Nachforschungen in Paderborn.
25:25Bei der Stadtsparkasse.
25:32Also trotz Morphium, zieht das ganz schön.
25:37Bist du sicher, dass das kein Nikotinpflaster war?
25:43Omi, halt bitte still. Ich will dir nur das neue Pflaster draufkleben.
25:46Nein, kein Pflaster mehr.
25:49Wieso das denn nicht? Die helfen dir doch.
25:51Ja, aber die jucken so elendiglich.
25:54Das ist wie bei meinem ersten Armbruch, als ich mit der Stricknadel da saß und immer unter dem Gips rumgestockert
26:00habe.
26:01Das geht aber leider bei dem Pflaster nicht.
26:04Ja, Morphium Gips haben sie noch nicht erfunden.
26:06Dann müssen wir uns den unbedingt sofort patentieren lassen.
26:10Können wir jetzt bitte mal wieder ernst werden?
26:12Ja, immer.
26:13Ja, wir waren es ja schon so lange nicht mehr.
26:18Gut, wenn du keinen Pflaster willst, dann musst du Morphium Pillen nehmen.
26:22Also gut.
26:23Zur Abwechslung mal Pillen.
26:26Gut, Pillen.
26:29Lila oder dunkelblau.
26:32Ich würde sagen Lila.
26:36Ob es wohl Leute gibt, die sich extra Gedanken über die Farbe der Pillen machen?
26:41Schon möglich.
26:43Und was wollen Sie mir mit dieser Farbe sagen?
26:46Frauenpower.
26:47Würdest du jetzt bitte diese verdammte Pille nehmen?
26:55Oh.
26:57Erwartest du jemanden?
26:58Nein.
26:59Oliver vielleicht?
27:00Keine Ahnung.
27:01Ich gucke mal nach.
27:09Ich hoffe, ich störe nicht, aber ich würde gerne Ihre Großmutter besuchen.
27:13Herr Wellinghoff, kommen Sie doch bitte rein.
27:14Danke.
27:16Bitte erzählen Sie niemandem, dass ich hier war.
27:20Wenn Sie nicht möchten.
27:21Es müssen nicht alle wissen, dass ich ein sentimentaler alter Kerl bin.
27:24Schade.
27:27Ach, wissen Sie was?
27:28Sie können es ruhig weitererzählen.
27:30Keiner wird Ihnen glauben.
27:32Keine Angst.
27:34Ich kann sehr diskret sein.
27:37Lernt man das bei den Wellinghoffs?
27:39Gründlicher als Sie denken.
27:40Ist Besuch für dich da, Bianca?
27:42Nein, Omi, für dich.
27:43Sie ist drüben im Schlafzimmer.
27:44Wer ist es denn?
27:48Herr Wellinghoff.
27:49Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst.
27:52Ja, natürlich.
27:55Der Mann mit dem schönen Park.
28:14Ja, guten Tag, Maren Heilmann hier.
28:17Spreche ich mit Norbert Hansen, Stadtsparkasse Paderborn?
28:21Wunderbar, Herr Kollege.
28:23Ich habe eine Frage.
28:24Und zwar zu einer Person, die sich bei uns beworben hat.
28:27Pascal Wellinghoff, der Name.
28:37Stellvertretender Filialleiter?
28:41Verstehe.
28:42Gleich wieder weg.
28:46Gut, danke.
28:47Sie haben mir sehr geholfen.
28:48Ich werde dann später nochmal anrufen.
28:50Auf Wiederhören.
28:53Lassen Sie sich von mir nicht stören.
28:55Wegen mir hätten Sie das Gespräch nicht beenden müssen.
28:57Es war privat.
28:58Ah, verstehe.
29:00Sie haben also auch noch ein Privatleben?
29:02Hin und wieder, ja.
29:03Ich brauche höchstens einen Tag, um herauszufinden,
29:06wer was und wie viel für ein Unternehmen tut.
29:08Und was hat Ihr Check für mich ergeben?
29:10Ohne Sie sehen mein Vater ganz schön alt aus.
29:15Da könnten Sie fast recht haben.
29:17Ja, und nun telefonieren Sie weiter.
29:19Ich finde, Sie haben ein Recht auf Ihr Privatleben, auch in dieser Bank.
29:21Vielen Dank für die Fürsorge.
29:27Die habe ich aus unserem Garten entwendet.
29:33Der Mann beklaut meinetwegen seinen eigenen Park.
29:39Ich fühle mich geehrt.
29:42Sie ist wirklich wunderschön.
29:51Es hat sich wohl herumgesprochen.
29:53Ja.
29:55Und ich wollte Ihnen gegenüber noch etwas loswerden.
29:59Und zwar meine Bewunderung.
30:02An mir gibt es etwas zu bewundern?
30:05Sie haben Bianca und Kathi großgezogen, obwohl sie nicht ihre Kinder sind.
30:10Für sie stand die Familie immer an erster Stelle und das ist bewundernswert.
30:16Aber Sie haben doch auch eine große Familie.
30:18Ja, aber ich habe zu oft versucht, sie mir vom Leib zu halten.
30:22Um meinen ältesten Sohn habe ich mich nie gekümmert.
30:27Ich glaube, ich habe zu viel falsche Prioritäten gesetzt.
30:31Es ist nie zu spät für neue Prioritäten.
30:36Das sagen Sie.
30:38Ja.
30:41Ja.
30:43Ich darf das sagen.
30:47Manchmal glaube ich, ich bin zu alt dafür, um mein Leben noch einmal zu ändern.
30:53Quatsch.
30:58Das, was war, das können Sie nicht ändern.
31:01Aber das, was sein wird, darauf haben Sie Einfluss.
31:08Jedenfalls.
31:10Solange Sie gesund sind.
31:13Ich brauche Ihnen nicht zu sagen, wie leid...
31:16Nein, nein, nein.
31:17Sie sind hier
31:19und haben mir eine Rose mitgebracht.
31:24Erlauben Sie mir eine
31:27persönliche Frage.
31:30Sicher?
31:32Haben Sie Angst?
31:34Wovor?
31:35Vor dem, was kommt.
31:37Nein.
31:40Nein, mehr um das, was ich zurücklasse.
31:44Wir werden uns alle um Bianca und Kathi kümmern.
31:47Das weiß ich.
31:50Danke.
31:55Ich muss jetzt wieder gehen.
32:00Danke für Ihren Besuch
32:01und für die
32:03überaus mutige Tat.
32:06Ich bedauere sehr,
32:08dass wir uns so spät kennengelernt haben.
32:11Wir hätten Freunde werden können.
32:12Es kommt nicht auf die Länge
32:13einer Freundschaft an.
32:24Und?
32:25Was sollen wir jetzt machen?
32:27Warum schmuggeln wir Sophia
32:28nicht einfach ins Konzert?
32:29Wie denn?
32:30In deiner Hosentasche?
32:31Sie steigt auf meine Schultern,
32:33klettert über den Zaun fertig.
32:34Bei 20.000 Leuten
32:35fällt das doch gar nicht auf.
32:36Sag mal Sven,
32:38wann warst du denn zuletzt
32:40auf einem Konzert?
32:41Da wimmelt es vor Security-Leuten
32:42und wenn die uns erwischen,
32:43dann haben wir richtig Ärger.
32:44Das lohnt sich nicht.
32:46Abgesehen davon
32:47findet das Konzert
32:48in einer Halle statt.
32:49Und dann bleiben wir eben hier.
32:53Du meinst wir beide?
32:54Ich meine uns alle.
32:56Vergiss Regicide.
32:58Naja,
32:59so laut würde ich das
33:00zwar nicht verkünden,
33:00weil Regicide
33:01sind wirklich der Hammer.
33:03Aber im Prinzip
33:04hast du wohl recht.
33:05Sag ich doch.
33:07Sophia wollte uns
33:08ihre Freundschaft beweisen
33:09und jetzt sind wir
33:10an der Reihe,
33:10ihr unsere zu beweisen.
33:12Ja, und wie soll das gehen?
33:13Na ja,
33:15indem wir ihr zeigen,
33:16dass wir zusammen gehören.
33:19Ich hab da auch schon
33:20so eine Idee.
33:21Wir müssen nur noch
33:22einkaufen fahren.
33:23Und dann mal los.
33:24Eine für alle,
33:25alle für eine.
33:25Okay, Muskeltier,
33:26auf in den Kampf.
33:38Recht herzlichen Dank.
33:39Sie haben mir wirklich
33:40sehr geholfen.
33:41Ich hoffe,
33:42ich kann mich in Zukunft
33:43mal bei Ihnen revanchieren.
33:44Kannst du mir den Kreditvertrag
33:46von Megabau heraussuchen?
33:48Der Tiefbaufirma?
33:49Ja,
33:50die hängen mächtig
33:50in den Seilen.
33:51Der Verlust mit Deida
33:53reicht mir.
33:56Was ist?
33:58Sitzt du gut?
33:59Ja.
34:00Dann halte ich fest.
34:01Kommt gleich das Zeichen
34:02bitte anschnallen.
34:03Jetzt mach es nicht so spannend,
34:04was gibt's?
34:06Dein Verdacht
34:07war leider gerechtfertigt.
34:09Pascal?
34:10Der Tipp mit Paderborn
34:12war nicht schlecht.
34:14Ich hab mir die Sache
34:15von zwei unterschiedlichen
34:16Quellen bestätigen lassen.
34:17Pascal hat vor Jahren
34:18für die Sparkassengruppe
34:20die Börsengeschäfte
34:21in Südostasien geleitet.
34:23Zuerst flossen auch die Gewinne.
34:24Aber mit der Asienkrise
34:26und dem Crash des neuen Marktes
34:28stellte sich schnell heraus,
34:29dass Pascals Erfolge
34:31auf wackeligen Beinen stehen.
34:33Hochspekulative Geschäfte
34:34haben die Sparkassengruppe
34:36Millionen gekostet.
34:37Man rief ihn zurück.
34:39Nach Paderborn?
34:40Quasi Strafversetzung.
34:41Vor drei Jahren.
34:42Er wurde dort
34:43stellvertretender Filialleiter.
34:45Das heißt also,
34:47Pascal war nie Anlageberater,
34:49sondern stellvertretender
34:51Sparkassenleiter.
34:52Das war er.
34:53Man warf ihn hinaus.
34:55Warum?
34:57Darüber durfte sein
34:58ehemaliger Arbeitgeber
34:59keine Auskunft geben.
35:02Datenschutz.
35:03Pascal hat uns
35:04Märchen aufgetischt.
35:06Ist ja kaum zu glauben.
35:10Das finde ich auch.
35:11Wie konnte er nur?
35:13Das herauszufinden
35:14ist jetzt deine Angelegenheit.
35:16Meine Spitzetätigkeit
35:17ist hiermit beendet.
35:19Cheers, mein Lieber.
35:21Auf den verlorenen Sohn.
35:32Was ist?
35:34Zu viel Kaffee ist ungesund.
35:38Verengt die Gefäße,
35:39macht hohen Blutdruck
35:40und entzieht dem Körper
35:42Wasser.
35:46Wer hat dir denn das erzählt?
35:47Der Apotheker.
35:49Und wie alt war der?
35:5098?
35:51Nein.
35:52Mitte 40
35:52und sehr erfahren.
35:53Quatsch.
35:54Der wollte dir
35:55so ein Gerät andrehen.
35:57Wie kommt es,
35:58dass ich von dir in letzter Zeit
35:59wie ein gebrechlicher
36:00alter Mann behandelt werde?
36:01Weil ich nicht will,
36:02dass du genau das wirst.
36:05Keine Angst.
36:06Du wirst dich nicht
36:07um mich kümmern müssen.
36:08Ich habe immer brav
36:09in die Versicherung
36:10eingezahlt.
36:11Das Gerät war nicht
36:12als Staubfänger gedacht.
36:14Ich kenne mich damit nicht aus.
36:16Dann wird es Zeit.
36:18Ich habe auch kein Bedürfnis,
36:19mich damit auszukennen.
36:20Mach mal dein linkes Handgelenk frei.
36:22Also, Eddie, bitte.
36:24So.
36:25Das Gerät misst zwei Werte.
36:26Den, äh...
36:28Den, warte mal.
36:30Ich habe es mir extra aufgeschrieben.
36:33Also.
36:34Es misst den systolischen
36:36und den diastolischen Druck.
36:37Und dann unterscheidet man noch
36:39die Hypertonie,
36:42den zu hohen Blutdruck,
36:43und die Hypotonie,
36:46den zu niedrigen Blutdruck.
36:48Wobei dein Problem
36:49eher der zu hohe Blutdruck ist
36:50bei deinem Kaffee-Konsum.
36:52Och, Schluss jetzt, Eddie.
36:53Ich lasse mich von dir
36:54doch nicht krank beten.
36:56So krank wie eben
36:57habe ich mich schon Jahre
36:58nicht mehr gefühlt.
36:59Aber...
37:01Ich habe es doch nur gut gemeint.
37:04Gut gemeint, mein Lieber,
37:06ist das Gegenteil von gut.
37:09Und merkt dir eins.
37:10Meinen Kaffee möchte ich in Zukunft
37:12ohne medizinische Vorträge genießen.
37:14Zack!
37:24Ah!
37:39Eddie!
37:41Was ist denn los?
37:42Schlecht geträumt?
37:43Nein.
37:44Ich habe nur versucht,
37:45meinen Vater beizubringen,
37:45dass er auch ab und zu mal
37:46an seine Gesundheit denken soll.
37:48Hat er was?
37:49Nein.
37:52Aber als ich mit Biancas Großmutter
37:54am Krankenhaus war,
37:54ist mir plötzlich klar geworden,
37:55wie schnell es vorbei sein kann.
37:57Du kannst doch Georg nicht
37:58mit Biancas Großmutter vergleichen.
37:59Ich will ja nur,
38:00dass er ein bisschen mehr
38:01auf sich acht gibt.
38:01Warum?
38:03Man ist so alt,
38:03wie man sich fühlt
38:04und Georg fühlt sich nicht alt.
38:06Biancas Großmutter auch nicht.
38:07Und das hilft ihr herzlich wenig.
38:10Dein Vater ist fit.
38:12Der wird sicher 120.
38:14War das eine Garantie?
38:17Kann ich dich verklagen,
38:18wenn sie nicht eintrifft?
38:23Wie sieht es aus?
38:23Wir wollten das doch verabreden.
38:25Heute Abend im Fisch?
38:27Warum nicht bei mir?
38:28Ich habe neue Pizzen.
38:29Das ist nicht dein Ernst.
38:30Das ist eine neue Marke.
38:32Hat bei Öko-Test
38:32mit sehr gut abgeschmitten.
38:34Na, das kann ich mir
38:34wohl kaum entgehen lassen.
38:35Eben.
38:37Und ich kann dich nicht überreden,
38:38vielleicht doch ins Fisch zu gehen?
38:39Nein.
38:40Mir ist nach einem gemütlichen Abend
38:42zu zweit.
38:43Mit einem alten Freund.
38:44Na, dann freue ich mich schon
38:46auf dieses kulinarische Ereignis.
38:47Du, im Notfall können wir die Pizzen
38:50auch mit Tequila runterspülen.
39:12Das Glück sind kleine Dinge.
39:14Ein Lächeln.
39:16Eine Umarmung.
39:18Das Lachen,
39:19das man mit jemandem teilt.
39:21Mit jemandem,
39:22den man liebt
39:23oder der einem wichtig ist.
39:50Du musst leider zurückrufen.
39:52Er will wissen,
39:53was mit seinen Anteilen ist.
39:54Was hast du ihm gesagt?
39:56Dass er sich keine Sorgen machen soll
39:57und dass du ihn zurückrufen wirst.
39:59Aber ich hatte ihn vor einer Viertelstunde
40:00schon wieder in der Leitung.
40:01Er ist ziemlich nervös.
40:03Wo ist Pascal?
40:04Er ist im Haus unterwegs.
40:05Hol ihn her.
40:09Oh, störe ich.
40:10Nein, ich wollte ohnehin mit dir reden.
40:12Würdest du uns bitte allein lassen?
40:21Das mit der Tiger Corporation und den Anteilen tut mir wahnsinnig leid.
40:24Vergiss es.
40:25Ich habe den ganzen Tag darüber nachgekrübelt,
40:27wie wir Dider doch noch zufriedenstellen können.
40:29Und ich glaube, ich habe eine geniale Lösung gefunden.
40:31Du hast mit Dider nichts mehr zu tun.
40:33Was hast du?
40:35Jemand, der einmal strafversetzt und einmal gefeuert wurde,
40:38sollte kleinere Brötchen backen.
40:40Was?
40:41Was, wovon redest du?
40:43Mach es nicht noch schlimmer, als es schon ist.
40:45Hör auf, uns Märchen zu erzählen und sag endlich die Wahrheit.
40:50Woher?
40:51Woher ich das weiß?
40:52Glaubst du wirklich, du konntest deine Vergangenheit von mir verbergen?
40:56Die Bankenwelt ist überschaubar.
40:58Irgendwann spricht sich alles herum.
41:02Es tut mir so leid, dich.
41:06Ich habe einen Fehler gemacht.
41:08Ich hatte nie einen Vater.
41:12Ich habe aber alle Jahre davon geträumt,
41:14von einem Vater, der mich liebt und der stolz auf mich ist.
41:18Und dann habe ich dich endlich kennengelernt.
41:22Und einen Weg zu deinem Herzen gesucht.
41:27Ich dachte, es wäre der Erfolg.
41:31Ich hätte leider recht.
41:35Ich hätte nicht hierher kommen dürfen.
41:39Vor allen Dingen mir keine Hoffnung auf deine Liebe machen.
41:42Es tut mir leid, wenn ich dich belästigt habe.
41:45Hier.
41:46Ich werde euch wieder verlassen.
41:51Pascal!
41:54Wenn du plötzlich in dieser Situation bist,
41:56dann wächst du über dich hinaus.
41:57Du mobilierst Kräfte, von denen du bisher nicht mal wusstest,
41:59dass du sie hast.
42:00Ich sehr stark.
42:01Wer braucht schon Rettes Zeit, wenn man Sophia haben kann?
42:05Auf einen heißen Abend zu dritt.
42:07Ich schnippe mit den Fingern und du fliegst komplett auf.
42:09Einfach so.
42:10Schade, schade.
42:11Der Schuss ging nach hinten los.
42:13Sollen wir uns an der Ruine treffen?
42:14Jetzt sofort.
42:16Ich schade.
42:19Ich schade.