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SpaßTranskript
00:00Ja, bitte?
00:03Möchtest du noch was?
00:04Nein, danke.
00:06Das war wunderbar.
00:10Seit ich schwanger bin, habe ich wenigstens kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich morgens mal länger schlafe.
00:14Ausschlafen ist toll.
00:16Weil er war schon vor einer Stunde in die Bank gefahren.
00:18Es scheint ihn richtig zu beflügeln, dass er Vater wird.
00:21Ist schon merkwürdig.
00:22Wie man manchmal Sachen völlig falsch einschätzt.
00:25Ich hätte bei einer einen Riesenfehler gemacht.
00:28Inwiefern?
00:30Als ich Oliver erzählt habe, dass ich schwanger bin, war er am Anfang ganz komisch.
00:34Fast ablehnend.
00:36Vielleicht war er überfordert.
00:38Aber ich habe das so gedeutet, als ob er für ein Kind einfach noch nicht bereit wäre.
00:42Es war ja auch nicht geplant, dass ich schwanger werde.
00:46Was ist da ein Fehler?
00:49Ich hatte ein schrecklich schlechtes Gewissen.
00:53Und dann...
00:57Ich habe ihn tatsächlich gefragt, ob ich abtreiben soll.
01:02Und damit habe ich ihn erst richtig schockiert.
01:05Er will das Kind unbedingt.
01:07Ich bin für ein stringent.
01:08because I'm a true believer
01:22And I've seen the power of what big love can do
01:29I'm a true believer
01:34I believe in me, in you
01:44Oh, Bärbel meinte es einfach zu gut mit mir.
01:48Wenn ich weiter jeden Morgen zum Frühstück einen Kakao mit Sahne trinke, wird man in vier bis fünf Monaten glauben,
01:53wir bekämen Drillinge.
01:56Du schaust so. Hätte ich das nicht sagen sollen.
02:01Ich bin einfach überrascht, dass es überhaupt zur Diskussion stand.
02:05Doch heute kommt es mir selbst völlig absurd vor.
02:08Allein der Gedanke daran.
02:11Aber Oliver war so anders. Und ich...
02:15Ich war so hilflos.
02:18Entschuldige, ich... ich wollte dich nicht mit meinen Sorgen belasten.
02:21Du hast sicherlich selbst genug.
02:23Bist du deinen Stipendienantrag noch woanders einreichen?
02:26Ja. So schnell gebe ich nicht auf.
02:29Bianca...
02:31Wenn ich dir zu nahe getreten sein sollte, weil ich so offen über dieses Thema spreche, dann entschuldige.
02:38Oliver war ebenso perplex wie du, als ich es ansprach.
02:41Das kann ich mir vorstellen.
02:43Naja, du kennst ihn ja auch ein bisschen.
02:45Vielleicht.
02:46Auch wenn es nur ein dummer Zweifel war. Ich bin froh, ihn ausgesprochen zu haben.
02:50Es ist so beruhigend zu wissen, dass Oliver unser Kind will.
02:53Das glaube ich. Noch Kakao?
03:04Neubauer.
03:06Hier ist dein Geschützer.
03:10Alexander, so früh?
03:12Hab ich dich geweckt?
03:14Nein. Ich konnte nicht schlafen.
03:17Vor Sehnsucht?
03:19Ja. Ich sterbe vor Sehnsucht nach dir.
03:22Vielleicht können wir etwas dagegen tun.
03:27Alexander.
03:28Ich hab kein Licht.
03:29Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee war.
03:32Ariane könnte misstrauisch werden.
03:34Wo lebst du?
03:36Ariane weiß schon längst Bescheid über unser Schäferstündchen.
03:40Woher?
03:42Das frage ich dich.
03:44Scheint, als hätten wir ein Problem.
03:48Hast du die Lösung?
03:49Du wirst leugnen, was das Zeug hält.
03:53Schon geschehen.
03:54Als nächstes machen wir Ariane ein schlechtes Gewissen.
03:58Wir werden die Empörten und Beleidigten spielen
04:00und sie fragen, wie sie zu so einer infamen Unterstellung kommen kann.
04:05Was glaubst du, warum ich gekündigt habe?
04:08Ich werde gleich zu ihr hingehen und ihr mein Abschiedsgeschenk vorbeibringen,
04:12damit sie so ein richtig schlechtes Gewissen bekommt.
04:15Kluges Kätzchen.
04:16Wir sind ja schon ein eingespieltes Team.
04:19Miau.
04:21Ich weiß nicht, wie Ariane das erfahren konnte, aber wir kriegen das hin.
04:24Hoffentlich.
04:27Bis bald.
04:42Ja, bitte.
04:48Darf ich meine junge, gut aussehende Stiefmutter zum Frühstück abholen?
04:52Gut aussehend und jung.
04:55Da gibt es aber andere Meinungen.
04:57Na nun, sehe ich da etwa Tränen.
05:01Du darfst nicht ärgern mit Alexander.
05:03Ach, Quatsch.
05:09Wo ist denn deine Assistentin abgeblieben?
05:13Ich weiß überhaupt nicht, ob sie überhaupt nochmal wiederkommt.
05:16Ist ja was passiert?
05:18War sie überfordert?
05:20Gar nicht und überfordert.
05:22Sie war mein Motor.
05:25War?
05:25Ja.
05:29Es hat eine kleine Auseinandersetzung gegeben, in der Kathi sehr emotional reagierte.
05:39Ariane, das heißt?
05:42Das heißt, dass sie mir die Kündigung vor die Füße geworfen hat.
05:52Tja, da sagt man wohl, der Nächste bitte.
05:56Kathi ist unersetzlich.
05:57Kein Mensch ist unersetzlich, Mutter.
06:01Wer wüsste das besser als ich?
06:03Nein.
06:17Wenn Steine anfangen zu weinen, dann heißt es meist, dass ein großes Unrecht geschehen ist.
06:23Gilt dasselbe auch für Kisten.
06:28Ach, da ist sicher eine Parfumflasche ausgekippt.
06:31Oh, ein ganz neuer Duft.
06:33Geh du schon mal nach unten, ich mach das schon.
06:47Oh je.
06:49Das kann man wohl sagen.
06:51Ich ahnte ja, dass sich das Ganze zu einer Krankmeldung ausweitet.
06:54Nun, wenn du weiter mit dem Rollstuhl winkst.
06:58Das stört meine selbst heilenden Kräfte.
07:00Eddie, du solltest wirklich zum Arzt gehen.
07:01Ich hab heute Morgen nur zu lang Sport gemacht.
07:06Davon wird einem plötzlich schwindelig.
07:08Was weiß ich.
07:09Keine Ahnung.
07:10Und wenn du eine Gehirnerschütterung hast, damit ist nicht zu spaßen.
07:15Euren besorgten Blicken nach müsste ich eigentlich im Koma liegen.
07:18Mir geht's gut.
07:22Bleib doch einen Tag zu Hause.
07:25Nur so ein bisschen hinlegen.
07:26Ja, ich wäre auch dafür.
07:27Ich fänd's auch vernünftig.
07:30Mal sehen.
07:35Mensch, Eddie.
07:57Auch wenn ihre Unsicherheit darüber, ob sie das Kind wirklich kriegen sollte, nur ein dummer Gedanke war.
08:01Warum hat er nicht mit mir darüber geredet?
08:05Könnte es sein, dass er wirklich geglaubt hat, ich würde eine Abtreibung für unsere einzige Lösung halten?
08:18Aufstehen, Nesthäkchen. Der Koko kräht.
08:21Wie spät ist es denn?
08:23Heller Vormittag. Du hast mal wieder verpennt.
08:27Ich hab' nicht verpennt.
08:29Ich geh' heute nicht zur Schule, mir geht's nicht gut.
08:32Also dein Leben möchte ich haben.
08:34So plötzlich?
08:35Naja, manchmal schon.
08:40Heute würde ich dir am liebsten schenken.
08:43Na nun?
08:45Was ist denn passiert?
08:49Ich hatte ganz schreckliche Träume.
08:52Lauter Katastrophen.
08:54Etwa vom Trecker fahren?
08:56Indirekt.
08:58Ich fand es ja total süß von Sven, dass er mich vor Georg in Schutz genommen hat.
09:01Aber jetzt ist Georg total sauer auf Sven.
09:06Sie sind echt blöd.
09:10Heute ist Eddie in der Küche schwindelig geworden.
09:14Naja, er hat behauptet, es käme vom Sport.
09:18Ich sag's ja, lauter Katastrophen.
09:21Und Georg hat ihn sogar nach Hause geschickt.
09:24Er fürchtet, dass es doch eine Gehirnerschütterung sein könnte.
09:28Und ich bin verantwortlich für den ganzen Mist.
09:31Kannst du dir vorstellen, wie ich mich fühle?
09:34Ich habe ein schrecklich schlechtes Gewissen.
09:37Manchmal hilft es ja einfach nur die Wahrheit zu sagen.
09:51Hast du meinen Vater gesehen oder Pascal?
09:53Wir wollten zusammen in die Bank fahren.
10:03Ich habe die ganze Nacht keine Auge zugemacht.
10:07Und heute Morgen um acht stand ich bei Matthias vor der Theke.
10:10Sie musste mich irgendwie ablenken.
10:13Der Abend gestern mit deiner Großmutter, der hat mich ganz schön verwirrt.
10:16Wie geht's dir überhaupt?
10:18Keine großen Veränderungen.
10:20Wir waren uns so nah.
10:22Und plötzlich hat's wieder wehgetan.
10:26Ich mag deine Großmutter.
10:28Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen.
10:33Ich wäre gestern Nacht so gerne bei dir geblieben.
10:36Weißt du was?
10:36Sei einfach still.
10:37Ich kann grad nichts mehr hören.
10:40Bianca?
10:49Sofia!
10:53Ist die Schule schon aus?
10:55Es geht mir heute nicht so gut.
11:00Da sind sie nicht die Einzige.
11:02Eddie ist auch nach Hause.
11:03Ihm war plötzlich schwindelig.
11:08Georg?
11:10Ich muss Ihnen etwas gestehen.
11:12Oh.
11:13Das klingt ja, als würde jetzt eine Beichte kommen.
11:17Ich bin schuld an Eddys Unfall.
11:19Ich hab den Trecker gefahren, nicht Sven.
11:22Ah.
11:24Und wie kam es dazu?
11:27Ich hab Sven bei der Gartenarbeit geholfen und
11:31dann wollte ich unbedingt mit dem Trecker fahren.
11:33Das klingt ja an sich recht löblich.
11:37Also müssen Sie jetzt nicht mehr Sven böse sein.
11:39Das könnte man auch anders sehen.
11:46Scheiße.
11:50Das ging ja richtig nach hinten los.
11:57Was machst du denn hier?
11:59Wenn du es genau wissen willst.
12:00Ich hab gekündigt.
12:03Wie gekündigt?
12:06Stell dir vor, die Wellinger aufwirft mir vor, ich hätte mit ihrem Mann geschlafen.
12:10Solche infamen Unterstellungen muss ich mir doch nicht anhören, oder?
12:15Vielleicht kaufst du dir deinen Käse besser selbst.
12:17Hoppla.
12:18Ja, oder frag wenigstens Bärbel, ob sie den noch braucht.
12:23Hör mal zu, Schätzchen.
12:24Dein neuer platonischer Freund hat gestern beim Abendessen meine Lieblingswurst verspeist.
12:32Weißt du eigentlich, wie sehr mir Leute auf den Geist gehen, die immer eine Ausrede haben,
12:36nur um ihre selbstsüchtigen Interessen durchzusetzen?
12:39Lass mich raten.
12:41Hängt der nicht vorhandene Haussegen mit Mr. Wellinghoff mal wieder schief?
12:44Du solltest zu Hause bleiben, bis ich Mittagspause habe.
12:46Manchmal gibt's eben Wichtigeres.
12:48Ehrlich gesagt, es ist mir ziemlich egal, mit wem du schläfst und wo du kündigst.
12:51Erstmal langsam, ja.
12:54Was hat er denn jetzt schon wieder angestellt?
12:56Er behält so viel für sich.
12:58Sein Geld?
13:02Seine Gedanken, seine Konflikte?
13:06Er schließt mich immer mehr aus seinem Leben aus.
13:09Was zum Beispiel?
13:14Judith hat, wenn auch nur für einen Moment, darüber nachgedacht, das Kind nicht zu bekommen, wenn Oliver's nicht will.
13:19Ich wäre auch dagegen gewesen, aber er hätte wenigstens mit mir darüber reden können.
13:22Warum dagegen?
13:25Weil's keine Lösung ist.
13:27Glaub mir, Bianca, bei so einem Bankersöhnchen zählt nur eins.
13:30Kohle, Familie, gutes Elternhaus, da passt du einfach nicht ins Bild. Siehst doch endlich ein.
13:35Ach, warum hat er mich denn da nicht gehen lassen?
13:37Wäre doch viel einfacher für ihn gewesen, wenn ich einfach aus seinem Leben verschwinde.
13:40Weil er Mitleid hat.
13:44Das glaubst du doch nicht selbst.
13:46Das glaube ich nicht, das weiß ich.
13:48Oliver hat mit seiner neuen, attraktiven Hausangestellten geschlafen
13:51und war zu feige, sie auf die Straße zu setzen.
13:54Kopfhund.
13:55Sag dir einfach immer nur, Liebe geht vorbei.
14:04Manche Leute sind zu blöd, um um die Ecke zu biegen.
14:07Meinst du jemanden Spezielles?
14:08Ja, den neuen Fahrer der Wäscherei.
14:11Angeblich hat er den Bediensteteneingang nicht gefunden.
14:14Ich glaub, der war einfach nur zu faul, um um die Pakete in die Küche zu tragen.
14:17Äh, du, Bärbe.
14:19Ja?
14:19Sag mal, hast du heute irgendetwas Spezielles in der Stadt zu erledigen?
14:23Ja, ich müsste eigentlich noch ein paar Servietten besorgen, aber da kriegt man immer so schlecht einen Parkplatz.
14:27Das kann ich doch für dich machen. Also, dann könnte ich nebenbei noch bei Eddie vorbeischauen.
14:33Ja, warum eigentlich nicht? Liebt ihr was an Eddie?
14:39Nö. Ich muss nur mal hier raus.
14:41Ja, ist klar. Ich geb dir dann am besten die Muster für die Servietten mit.
14:46Nicht, dass du ein paar Handtücher mitbringst, nur weil sie dir gut gefallen.
14:49Ja, klar.
14:59Herein.
15:03Guten Morgen, Ariane.
15:05Kathi.
15:06Ich bin nur hierher gekommen, um dir ein paar Unterlagen zu bringen, die du sicher für deine weitere Arbeit gut
15:11gebrauchen kannst.
15:12Danke.
15:13Fass es als Abschiedsgeschenk auf. Ich bin hierher gekommen, obwohl meine Großmutter sterbenskrank im Bett liegt.
15:18Glaubst du, mir tut es nicht weh, die Vorstellung, dass du und alle...
15:21Hier, das ist der Brief vom Deutschen Blindenbund. Sie erwarten dringend eine Nachricht von uns.
15:26Sie wollen mit uns, ich meine, mit dir, über die Planung weiterer Gärten sprechen.
15:32Vielen Dank.
15:36Zuletzt möchte ich dann doch noch ganz gerne wissen, wie du überhaupt zu dieser absurden Anschuldigung gekommen bist.
15:42Ihr habt euch in Maren Heilmanns Wohnung getroffen. Sie hat es entdeckt.
15:46Maren Heilmann.
15:48Jetzt erklärt sich einiges.
15:51Ariane, ich wollte dich damit nicht belasten, aber...
15:55Maren Heilmann ist wahnsinnig vor Eifersucht. Und das alles nur, weil Alexander mir diesen Blumenstrauß geschenkt hat.
16:01Blumenstrauß?
16:03Als Dankeschön für meinen Begleitservice auf dem Cocktailempfang. Ich habe dir doch davon erzählt.
16:08Maren Heilmann muss das irgendwie mitbekommen haben und seitdem dreht sie vollkommen durch. Sogar von nächtlichen Anrufen schreckt sie nicht
16:14zurück.
16:14Maren Heilmann, bei dir.
16:16Ja, so sind sie eben. Die Frauen, die sich betrogen fühlen, am Rande des Nervenzusammenbruchs.
16:25Dann soll sich also alles um ein Missverständnis handeln?
16:28Allerdings.
16:30Trotzdem.
16:31Es ist unverzeihlich, weil...
16:33Ich habe auch Gefühle.
16:35Kathi...
16:36Jetzt ist es dieser Schlange auch noch gelungen, uns zu entzweien. Kathi!
16:47Gibt es Liebe ohne Vertrauen? Gibt es Liebe ohne Wahrheit? Ist es überhaupt Liebe, wenn man die wichtigsten Dinge voreinander
16:56verschweigt?
17:04Dürft man erfahren, was ich jetzt wieder angestellt habe?
17:07Nichts. Alles in Ordnung.
17:10Deswegen werde ich behandelt wie der letzte Idiot?
17:12Idiot? Ich glaube, du weißt ziemlich genau, was du tust.
17:16Anscheinend nicht.
17:19Sag mir doch, was du hast.
17:22Warum laufst du von mir davon?
17:25Ist das deine Art, mit unserer Situation umzugehen?
17:29Unsere Situation?
17:30Du benutzt die Worte doch echt, wie es dir passt.
17:33Darf man fragen, wie du das meinst?
17:36Endlich. Hier bist du, Oliver.
17:38Ich brauche unbedingt deinen Rat.
17:41Worum geht's?
17:43Ich habe das Gefühl, dass ich was geradebiegen muss und ich weiß nicht genau, wie.
17:47Scheißgefühl.
17:48Es geht um die Sache mit dem Trecker.
17:51Gestern hat Sven zu Georg gesagt, dass er den Trecker gefahren ist.
17:53Und da habe ich mich ganz gut gefühlt.
17:56Aber heute Morgen ging es mir richtig schlecht.
18:00Dann bin ich zu Georg gegangen und habe ihm alles gestanden.
18:05Und?
18:06Wo ist das Problem?
18:08Weil Georg jetzt erst recht sauer auf Sven ist.
18:11Naja, Sven hätte mich gar nicht das Ding fahren lassen dürfen.
18:17Du hattest den Mut, die Wahrheit zu sagen.
18:19Das zählt.
18:22Andere Leute müssen immer irgendwie rumdrucksen.
18:30Ja.
18:30Ähm, manchmal hat Oliver ein bisschen stinkige Laune.
18:33Ich hoffe, du hast es nicht so doll abgekriegt.
18:36Gar nicht. Wieso?
18:39Ach, Bianca.
18:41Sag Bärbel, ich komme gleich wieder.
18:42Ich möchte unbedingt kochen lernen.
18:45Ja, du hast richtig gehört. Kochen.
18:59Hier ist Kathi.
19:00Ariane weiß es von Maren.
19:03Ich habe Ariane gesteckt, dass du mir die Blumen nur als Dankeschön für die Cocktailparty geschenkt hast.
19:07Ich muss Schluss machen.
19:08Hi Kathi.
19:10Werde nie zu gutgläubig, wenn du nicht willst, dass man mit deinen Gefühlen spielt.
19:15Mach's gut.
19:17Es war schön bei euch. Ihr seid eine so nette Familie.
19:20Na, ist das, du verlässt uns?
19:22Es ist, wie es ist. Manches im Leben lässt sich einfach nicht ändern.
19:25Ich will mich nur noch kurz von Bärbel und den anderen verabschieden.
19:31So habe ich sie ja noch nie gesehen.
19:34Ich auch nicht.
19:35Was ist denn mit dir los, Mama?
19:39Kathi will sich beruflich verändern.
19:42Es scheint sich ja um einen richtigen Karrieresprung zu handeln.
19:53Die Dinger kann man nicht sicher genug machen.
19:55Ich denke, das war ein Missgeschick.
19:57Was kann die Firma dafür, wenn Ihnen der Fußfampedal rutscht?
20:01Na, trotzdem kann doch so ein Spiegel nichts schaden.
20:04Was gibt's denn da zu grinsen?
20:09Sophia hat alles gestanden. Ich weiß, dass sie gefahren ist.
20:17So ein Rückspiegel kann trotzdem nicht schaden.
20:20Sven?
20:22Das war ziemlich verantwortungslos von Ihnen.
20:25Stimmt schon.
20:27Trotzdem. Sie sind ein wahrer Ritter.
20:30Sich so vor Sophia zu stellen, das hat Größe.
20:42Katila!
20:43Na, du Ratte? Was schleichst du denn hier so rum?
20:46Oh, wir waren uns doch einig darüber, dass wir beide der gleichen Spezies angehören.
20:51Was willst du eigentlich?
20:52Nichts. Nichts Bestimmtes.
20:55Um genau zu sein, war ich auf der Suche nach einem Teil meiner Verwandtschaft.
20:58Eigentlich wollte ich mit Oliver und Alexander in die Bank fahren, aber nun will Vater partout zu Hause bleiben.
21:01Und Oliver ist wie vom Erdboden verschluckt.
21:07Ich weiß auch nicht, wo er ist.
21:09Bist du bescheuert?
21:11Ich wollte sie nur noch mal anfassen. So wie früher.
21:15Als diese Haare noch meine Schulter streichelten und noch einiges andere mehr.
21:20Verpiss dich.
21:22Überflüssig, das machst du doch gerade.
21:24Nein, Kathi, ganz ehrlich, ich bin froh darüber, dass du endlich vernünftig geworden bist und mir das Feld zu schnell
21:28räumst.
21:29Blut ist eben doch dicker als Wasser.
21:33Ich wusste immer, dass du klug bist.
21:36Klüger als du allemal.
21:37Verschwende deine Energie nicht am falschen Ort.
21:40Such dir einfach ein anderes Wirtstier. Das hier ist meine Familie und die melke ich.
21:44Freu dich nicht zu früh, Pascal Willinghoff.
21:46Alexander hat nämlich nicht nur dich lieb, sondern mich auch.
21:49Sehr.
21:51Seine verlorene Prinzessin.
22:08Willst du nicht doch lieber zum Arzt? Ich könnte dich hinfahren. So was soll man nicht auf die leichte Schulter
22:13nehmen.
22:15Wie du dich plötzlich um mich sorgst. Vielleicht neuer Zug an dir, hm?
22:20Ich wundere mich selbst.
22:25Ja, damit wäre der Krankenbesuch also abgehackt.
22:30Du könntest ruhig noch ein bisschen bleiben.
22:34Was soll ich denn hier?
22:36Mir zum Beispiel ne Pizza machen.
22:40Tja.
22:42Warum eigentlich nicht?
22:45Kann ich auch eine haben?
22:47Klar.
22:48Vadosagioni, Fungi, Tonno oder Spinacci?
22:58Ich weiß nicht, ob ich im Moment Kathi Stille füllen kann. Aber ich helfe dir natürlich, wo es geht.
23:04Das ist lieb.
23:06Gestern habe ich übrigens eine kleine Summe für dein Projekt gespendet.
23:09Du siehst also, wie wichtig mir deine zukünftige Stiftung ist.
23:12Danke, Judith.
23:14Ich... ich muss jetzt aber los.
23:16Tina kommt mich gleich abholen. Wir wollen mal wieder zusammen einkaufen gehen.
23:19Na, grüß sie ganz lieb von mir. Mach ich.
23:24Schmerzen auf einmal.
23:28Yo.
23:50Schmerzen auf einmal.
23:50Ich bin einmalig.
23:50Schmerzen auf einmal.
23:57Berger?
23:58Guten Tag, Frau Berger. Hier Ariane Wellinghoff.
24:01Guten Tag.
24:03Bianca hat mir gesagt, dass es Ihnen im Moment nicht so gut geht.
24:07Nicht der Rede wert. Das kommt vor in meinem Alter.
24:10Dann geht es Ihnen schon wieder besser?
24:12Mir geht's gut.
24:14Das freut mich.
24:16Frau Berger, ist Kathi vielleicht da?
24:19Nein, tut mir leid. Kathi ist nicht zu Hause.
24:21Kann ich irgendetwas für Sie ausrichten?
24:26Ach doch, sagen Sie ja einfach, dass mir alles sehr leid tut.
24:31Oder nein, vergessen Sie es einfach, dass ich angerufen habe.
24:36Gute Besserung weiterhin.
24:37Wiederhören.
24:38Wiederhören.
24:45Hast du eigentlich was von Eddie gehört?
24:48Ja, er ist zu Hause und er holt sich.
24:52Schlechtes Gewissen?
24:53Naja, kann man so sagen.
25:01Wie wäre es, wenn du für Eddie etwas kochst?
25:03Als kleine Wiedergutmachung sozusagen.
25:06Das traust du mir zu?
25:07Ach.
25:09Ich zeige dir, wie man eine leckere Soße Bernays macht und dazu kochst du Eddie einen Blumenkohl.
25:17Soße Bernays.
25:19Ich weiß zufällig, dass er das gerne mag.
25:39Ich weiß nicht, wie man eine leckere Soße Bernays macht.
25:48I have been ashamed and I have felt as guilty as all sin
25:55Counting every tear that drops
25:59Could not have come for any loss
26:02I'll let the past remain behind me now
26:10You forgive my sad regrets
26:17I forgive myself
26:24Never give up on me
26:28I will never give up on you
26:38You're everything I need
26:45I'm just looking what we've been through
26:57Alexander
26:58Ich dachte, du bist längst in der Bank
27:00Ich wollte mal wieder ausführlich Zeitung lesen. Dazu kommt man im Büro kaum
27:05Möchtest du noch einen Aperitif vor dem Essen?
27:08Nein, danke
27:10Die Queen Mum ist mit Gin sehr alt geworden
27:14Wie kommst du auf Gin?
27:16Ach, du weißt doch, ich habe eine feine Nase
27:21Ariane, das ist doch nicht weiter schlimm
27:23Manchmal braucht man halt ein Tröpfchen
27:25Besonders, wenn man so viel arbeitet wie wir
27:32Schatz
27:34Ich merke doch, dass es dir nicht gut geht
27:38Gibt es vielleicht etwas, das du mit mir bereden möchtest?
27:43Du hast wirklich ein unsägliches Talent, mir alles im Leben zunichtet zu machen
27:47Darf man fragen, was genau du damit meinst?
27:50Ich habe mit angehört, wie Frau Heilmann dir vorgeworfen hat, dass du dich mit Kati heimlich in ihrer Wohnung getroffen
27:56hast
27:56Ausgerechnet mit Kati, ein Mensch, der mir so wichtig ist
28:00Du schreckst wirklich vor nichts zurück
28:02Du auch nicht
28:04Wie meinst du das?
28:06Mir einen solchen ungeheuerlichen Vorwurf zu machen
28:10Wenn du es genau wissen willst
28:11Ich habe deiner Assistentin einen Blumenstrauß geschickt
28:14Weil sie mich auf deinen ausdrücklichen Wunsch hin zu dieser Cocktailparty begleitet hat
28:19Maren hat das mitbekommen und verfolgt mich seitdem mit sinnloser Eifersucht
28:27Sie hat Beweise
28:28Ich werde meine Zeitung doch in der Bank lesen, da fühle ich mich einfach wohler
28:35Es schmerzt schon sehr, dass du bereit bist, so einen Vorwurf auszusprechen
28:39Und dich dabei noch auf Maren Heilmann zu stützen
29:01Mh, zarter, duftender Blumenkur mit leckeren Bernays
29:04Lässt du das wohl?
29:05Ich kann mich einfach nicht beherrschen
29:07Ich bin ja selbst erstaunt
29:08Meine Gitte, das sieht aus wie ein richtiges Essen
29:10Eigentlich muss ich mich ja noch bei dir bedanken
29:13Warum?
29:14Na, für dein mutiges Geständnis
29:16Na ja
29:20Ich fand es eben nicht in Ordnung, dass du alles abkriegst
29:23Wo ich doch den Mist gebaut hab
29:24Na, zum Glück hatte Georg gute Laune
29:26Sonst hätte er mir sicher Vorwürfe gemacht
29:29Weil du mich überhaupt mit dem Ding hast fahren lassen, was?
29:32Hab ich fast befürchtet
29:34Und?
29:35Alles bestens
29:36Danke nochmal, dass du die Wahrheit gesagt hast
29:38Ich habe zu danken, dass du so heldenhaft vor mir standst
29:44So, und jetzt zische ich ab
29:46Ich muss Eddie noch kurz besuchen
29:48Ich komm mit
29:50Musst du keine Hausaufgaben machen?
29:52Quatsch, ich bestimme selber, wann ich die mache
29:55Außerdem, der Blumenkohl ist doch für Eddie
29:57Ich hab extra für ihn gekocht
29:59Na gut
30:01Na gut
30:03Oh
30:05Für mich ist er sch extreme
30:06Ich muss dich, ich muss dich aufgehoben
30:11Vocês gehen, dass du mich schon mal ausgleichst
30:13Und ich muss dich mal ausgleichst
30:19Weil ich meine Schwung
30:23Ich bin mal ausgleichst
30:24Ich muss dich mal ausgleichst
30:24Ich bin mal ausgleich, wenn ich mich kann
30:24Ich bin aber jetzt schon mal ausgleichst
30:25Ich bin aber in Ordnung
30:25Ich war's sicher, dass du mich überrasst
30:25Ich bin aber auch lieber
30:26Däun'
30:31Deskrankst
30:34Tja, du wunderst dich sicher, mich hier zu sehen, aber ich wollte dich um ein klärendes Gespräch bitten.
30:41Ich wüsste nicht, was es zwischen uns noch zu reden gibt.
30:45Darf ich reinkommen?
30:57Hübsch habt ihr es hier. Gemütlich.
31:05Ich habe im Moment wirklich andere Sorgen.
31:08Meiner Großmutter geht es wieder schlechter.
31:10Wo ist sie denn?
31:12Sie hat sich gerade wieder hingelegt.
31:15Es tut mir leid. Wenn ich irgendetwas tue...
31:18Bemühle dich nicht. Was willst du?
31:25Der hat ja eine ganze Lawine falscher Verdächtigung ausgelöst.
31:33Kathi, kannst du mir verzeihen?
31:35Ich glaube, ich bin da auf eine ganz falsche Fährte geraten.
31:39Du glaubst.
31:42Ich bin mir sicher.
31:44Aber das musst du doch auch verstehen.
31:46Ich...
31:47In meiner Lage...
31:51Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mein Leben lang belogen worden bin.
31:56Gerade von den Menschen, die ich liebe.
32:00Du kennst mich doch inzwischen ein bisschen.
32:02Ich habe dich durchschaut.
32:04Du hast keinen Vertrauen.
32:07Kathi...
32:07Dann musst du eben einsam bleiben.
32:12Ist das dein letztes Wort?
32:18Ich werde jetzt in mein Zimmer verschwinden und erst wieder rauskommen, wenn du gegangen bist.
32:46Was Sophia Ambitionen Richtung Kochen entwickelt, das hätte ich nicht gedacht.
32:49Ich war auch überrascht.
32:51Du willst bestimmt zu Judith.
32:52Ja, wir wollen in die Stadt.
32:54Die ist sicher in ihrem Zimmer. Soll ich für dich anrufen?
32:56Ich würde gern vorher mit dir reden.
32:59Bitte.
33:02Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber...
33:04Ich mache mir Sorgen um dich.
33:07Sorgen?
33:08Ich weiß, wir haben sie nur zwei, drei Mal im Fisch gesehen und kennen uns eigentlich kaum.
33:13Aber Matthias und Oliver sind ja eng befreundet.
33:17Ja, und?
33:19Bianca, wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann musst du es bitte einfach sagen.
33:23Ich verstehe nicht.
33:25Ich weiß von Matthias über deine Zeit im Gefängnis.
33:30Oliver hat es ihm erzählt.
33:33Oliver.
33:34Und um ehrlich zu sein, ich...
33:36Ich verstehe nicht, wie du das aushältst.
33:40Was?
33:41Auch wenn das mit Oliver nur eine kurze Affäre war, ist es nicht schrecklich, sich täglich zu sehen und so
33:47zu tun, als sei nichts gewesen.
33:48Das kann einen ja krank machen.
33:51Kurze Affäre.
33:52Das hat er gesagt.
33:54Ich glaube ja, dass Oliver im Augenblick sehr hilflos ist.
33:57Das glaube ich nicht.
33:59Nicht mehr.
34:04Ich verstehe, dass du verletzt bist.
34:07Und ich kann mir vorstellen, wie schwierig es ist, in deinem Lebenslauf eine neue Anstellung zu finden.
34:13Aber du brauchst dich ja für nichts zu schämen.
34:15Ich schäme mich für nichts.
34:17Weder für meine Vergangenheit, noch für meine Gefühle, die ich für Oliver hatte.
34:23Alles, was ich sagen wollte, war, wenn du hier nicht mehr bleiben wirst, dann kannst du gerne bei uns im
34:28Fisch arbeiten.
34:29Vielen Dank, Tina.
34:30Ich weiß deine Anteilnahme zu schätzen, aber ich arbeite gerne hier.
34:34Und Oliver ist ein hervorragender Bewährungshelfer.
34:38Es tut mir leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten.
34:41Aber mein Angebot steht, wenn du Hilfe brauchst, dann kannst du dich jederzeit an mich wenden.
34:45Auch wenn ich Judits Freundin bin.
34:50Also ich gehe dann mal.
34:58Warum verlangt das Leben von uns fort, während wir die Scherben wieder zusammenfügen?
35:10Ja, das sehe ich auch so.
35:12Vielen Dank für Ihren Anruf.
35:14Wiederhören.
35:19Dydas Assistentin wollte wissen, ob es auf Good Welling auf Katzen gibt.
35:23Katzen?
35:25Dydas Frau leidet unter einer Katzenallergie.
35:27Aber ich konnte sie beruhigen.
35:29Was die Menschen für Probleme haben?
35:32Und solche, die keine Probleme haben, machen gern anderen welche.
35:36Weißt du eigentlich, was du uns mit einer sinnlosen Verdächtigung eingebrockt hast?
35:41Uns?
35:43Ariane hat einen unnötigen Ausbruch in der Eingangshalle brühwarm mitbekommen.
35:48Oh nein.
35:49Oh doch.
35:51Und sie hat es zuerst Katy unter die Nase gehalten.
35:54Und Katy hat sofort gekündigt.
35:56Zu Recht.
35:56Bei einem solchen Misstrauen ist jede Arbeitsgrundlage zerstört.
36:01Misstrauen aus der Welt zu schaffen, ist doch eine deiner Lieblingsbeschäftigungen.
36:04Du verstehst wieder mal überhaupt nichts.
36:06Ohne Katy ist Ariane ganz auf sich selbst gestellt.
36:10Und hat wieder jede Menge Freizeit, um sich und uns das Leben zur Hölle zu machen.
36:17Ach, hier bist du.
36:18Ich habe in deine Privatbewerb durchgewartet und wollte gerade Frau Heilmann fragen.
36:21Ich hatte nur noch kurz etwas mit Frau Heilmann zu bereden.
36:24Aber jetzt können wir los.
36:26Gut.
36:28Ich habe einen Tisch im Fisch für uns bestellt.
36:30Ist Oliver auch da?
36:31Der Junior-Chef ist seit mehreren Stunden wie vom Erdboden verschluckt.
36:33Sogar sein Handy hat er abgeschaltet.
36:35Mir gegenüber hat er einen Außentermin erwähnt.
36:38Vielleicht möchten Sie ja einspringen und uns zum Essen begleiten?
36:40Ich meine, wenn der Tisch schon mal für drei reserviert ist.
36:43Ich weiß nicht.
36:43Wir essen zu zweit.
37:00Neubauer?
37:01Katy, ich bin's.
37:02Wie geht's denn, Umi?
37:03Du hast dich wieder hingelegt.
37:06Hast du mit ihr gesprochen?
37:07Nein.
37:09Wie lange bist du denn schon da?
37:11Schon eine ganze Weile.
37:12Okay, ich mache jetzt Schluss und dann komme ich sofort.
37:15Ja, tu, was du nicht lassen kannst.
37:19Wenn ich mal zum Essen komme, Mann.
37:21Wenn Sophia nicht aufpasst, dann entwickelt sie beim Kochen noch richtig Talent.
37:25Nun, nur so eilig heute?
37:27Ich habe gedacht, wir essen noch was zusammen.
37:28Tut mir leid.
37:29Ich glaube, ich muss ein bisschen früher Schluss machen.
37:31Ich fürchte, meine Großmutter ist heute den ganzen Tag nicht aufgestanden.
37:34Dann sieh mal zu, dass du loskommst.
37:35Ich wechsel die Handtücher in Olivers Zimmer einfach selber.
37:41Ich dachte, das macht ihr nie es.
37:42Ja, das habe ich auch gedacht, aber sie ist immer noch nicht zurück vom Krankenbesuch bei Eddie.
37:47Wahrscheinlich hat sie sich in der Stadt verbummelt.
37:49Sie sollte noch Servietten für mich besorgen.
37:51Ich habe Georg nichts gesagt.
37:53Du kennst ihn ja.
37:55Außerdem hätte ich dann zugeben müssen, dass ich Denise inoffiziell freigegeben habe.
38:00Was ist, wenn er dich in Olivers Zimmer sieht?
38:02Ach, mach dir darüber mal keine Sorgen.
38:04Komm, ich mache das schnell.
38:06Danke.
38:18Schmeckt gar nicht so übel.
38:19Blumenkuh mit Pizza.
38:20Mhm.
38:22Dazu würde jetzt ein schöner Wein passen.
38:24Habt ihr welchen?
38:24Wein?
38:25Ne, so ein leichter Suave.
38:28Oder heißt es Suave?
38:29Also hier gibt es nur Bier.
38:31Und das wird an Jugendliche unter 16 Jahren nicht ausgeschenkt.
38:34Ich bin fast 17.
38:36Entschuldigung.
38:39Ist aber nur noch eins da.
38:42Das teilen wir uns.
38:43Mhm.
38:45Ich finde ja, wir sollten Sophia unbedingt die Fotos von Georg in kurzer Lederhose zeigen, oder?
38:51Georg in Lederhose?
38:53Das an der Ostsee.
38:53Ja, genau.
38:54In kurzer Lederhose?
39:01Ich finde es nicht gut, wenn ihr euch über meinen Vater lustig macht.
39:04Ach komm, jetzt hör doch schon auf.
39:06Dann zeige ich euch sowas lieber nicht mehr.
39:08Ich habe das Sophia nur gesagt, damit sie es nicht wieder ausgeschlossen fühlt.
39:13Ich weiß nicht.
39:14Also Georg in Lederhose, das muss ich unbedingt sehen.
39:17Ach, Eddie.
39:19Eddie.
39:21Na gut.
39:39Muss ich dich wirklich erst wieder einschließen, um den Grund für dein merkwürdiges Verhalten zu erfahren?
39:44Ich schätze nämlich, es hat mal wieder was mit mir zu tun.
39:46Tut mir leid, ich habe keine Zeit.
39:48Oh, ich bitte um Entschuldigung, wenn ich dich aufhalten sollte.
39:51Ich bin extra früher aus der Bank hierher gekommen, damit ich dich noch erwische.
39:54Das hätte zu dir sparen können.
39:55Ich wüsste nicht, worüber wir reden müssten.
39:58Dafür haben wir aber gestern noch ganz nett geplaudert.
40:00Seit gestern hat sich eben einiges verändert.
40:05Du hast nicht mal das Vertrauen, mit mir darüber zu reden?
40:09Vertrauen?
40:10Du sprichst von Vertrauen?
40:12Du hast es gerade nötig.
40:13Dein Vertrauen zu mir ist doch gleich null.
40:14Ach, stimmt.
40:16Du weißt ja so gut wie gar nichts von mir.
40:22Warum hast du mir denn dann verschwiegen, dass Judith darüber nachgedacht hat, abzutreiben?
40:27Und wenn es nur für einen Moment war?
40:29Hast du gedacht, ich würde Druck machen?
40:30Hältst du mich für so einen Monster?
40:34Ich...
40:35Woher weißt du das?
40:37Von Judith.
40:40Langsam habe ich den Eindruck, die ist offener zu mir als du.
40:42Ach, Judith, ich...
40:45Es gibt eben manche Dinge, über die man schweigen muss.
40:48Ich jedenfalls.
40:51Ah ja.
40:53Aber mein Gefängnisaufenthalt, der gehört wohl nicht dazu, oder?
40:57Oder warum erzählst du überall rum, dass ich im Gefängnis war?
41:00Interessant fand ich übrigens auch zu hören, dass wir nur eine kurze Affäre miteinander hatten.
41:04Oder, dass du mich nur zurückgeholt hast, weil du Mitleid mit mir hast.
41:07Das meinst du doch nicht alles, was du da sagst.
41:10Oh doch, das meine ich und zwar genauso.
41:12Bianca, ich kann das nicht glauben.
41:13Ich habe manchmal das Gefühl, es geht dir immer nur um dich selbst.
41:22Ich bin seinetwegen zurückgekommen, aber er behandelt mich immer mehr wie eine Fremde.
41:25Was kann ich denn machen, um sie zurückzugewinnen?
41:28Das kann ich dir nicht sagen.
41:29Ich kenne sie ja kaum.
41:30Du hast mich sehr verletzt.
41:33Aber ich bin auch berührt von deiner Bereitschaft, Fehler einzugestehen.
41:37Warum willst du nicht verstehen, dass ich dich liebe?
41:40Warum sagst du, dass du mich liebst, wenn es dir um etwas ganz anderes geht?
41:43Das will ich auch noch einmal.
41:51Untertitelung des ZDF, 2020