- vor 6 Minuten
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SpaßTranskript
00:00Wie sieht es mit dir aus?
00:02Ich habe nur nicht die richtige gefunden, außer dem Arbeit ich verdammt viel.
00:05Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Das beziehe ich jetzt nur auf die Arbeit.
00:09Schon gut, du musst dich nicht erklären.
00:12Oh, Entschuldigung, Sie haben Besuch. Ich möchte nicht stören.
00:14Ich habe nur eine Kleinigkeit vergessen und wollte noch mal kurz an Ariane Schreibtisch.
00:18Aber das kann ich auch morgen nachholen.
00:19Sie stören nicht, Kathi. Kommen Sie nur.
00:21Darf ich vorstellen? Kathi Neubauer, Arianes Assistentin.
00:25Pascal Wellinghoff, mein Sohn aus erster Ehe.
00:28Frau Wellinghoff hat schon sehr von Ihnen geschwärmt.
00:30Sie hat sich ja maßlos übertrieben.
00:32Wenn ihr mich für einen Moment entschuldigt, ich muss mich nur kurz um den Wein fürs Abendessen kümmern.
00:37Das kann ich auch gerne übernehmen.
00:38Guter Wein ist Chefsache.
00:41Ich bin gleich wieder da.
00:51Du Drecksau.
01:20I believe in you.
01:24I believe in you.
01:33Ja, hast du dir so gedacht? Ich kenne dich.
01:37Offensichtlich nicht gut genug.
01:38Oh, das wirst du mir bösen.
01:40Was bittst du hier?
01:41Ich bin hier zu Hause.
01:44Na, schon ein bisschen angefreundet mit Frau Neubauer?
01:47Ja, wir haben ja schon ein paar Gemeinsamkeiten festgestellt. Wir mögen beide keine Schlangen.
01:50Und Herr Wellinghoff hat eine unüberwindliche Abneigung gegen Saumagen.
01:54Das sind ja Gesprächsthemen.
01:56Trinkst du ein Glas mit?
01:57Nein, danke, aber ich darf nicht. Ich bin schwanger.
01:59Nein, das gibt's doch nicht.
02:03Das heißt ja, ich werde Onkel.
02:04Oliver ist wirklich zu beneiden. Ein echter Glückspilz. Ich gratuliere euch.
02:12Bianca, schaust du bitte nach der Ente?
02:14Ja.
02:17Oh, riecht das gut.
02:19Sie muss schön kross sein, nicht verbrannt. Nimm ruhig was von der Oberhitze weg.
02:23Sag mal, Denise, was machst du denn da?
02:25Ich bereite dicke Decke vor.
02:27Ach Mensch, das hat doch noch Zeit. Jetzt fang mal bitte mit dem Salatdressing an.
02:30Ist ja schon gut.
02:40Georg, fassen Sie doch auf.
02:43Das hätte fast die Zwiebelsuppe verschüttet. Nur Ihre Träger.
02:45Es ist ja da aber gut gegangen.
02:47Das wäre eine teure Karambolage geworden.
02:49Nichts gegen Ihre Zwiebelsuppe, Dabbel, aber dieser Wein ist ein kleines Vermögen wert.
02:54Ehrlich?
02:55Es ist ein Chateau Margaux der Extraklasse.
02:58Aha. Und zu welchem Anlass trinkt man sowas?
03:03Um Ihre Neugier endlich zu befriedigen, man trinkt ihn zum Beispiel, wenn ein verlorener Sohn nach Hause kommt.
03:12Wann ist Oliver denn verloren gegangen?
03:14Nicht Oliver, Pascal.
03:17Pascal ist mein Sohn aus erster Ehe. Er ist zu Besuch gekommen.
03:20Ach, Sie haben noch einen Sohn?
03:22Das ist ja eine Überraschung.
03:24Es hat mich tief bewegt, ihn nach so langer Zeit plötzlich wiederzusehen.
03:29Das kann ich gut verstehen, Herr Willinghoff.
03:32Ich nehme den Wein gleich mit nach oben, bitte.
03:35Ach, Henis.
03:36Ja?
03:37Richten Sie doch bitte eines der Gästezimmer für meinen Sohn her.
03:40Das Schönste natürlich.
03:42Oh, das ist doch selbstverständlich, Herr Willinghoff.
03:46Haben Sie das gewusst, Georg?
03:47Ja. Es ist jetzt über 30 Jahre her, da hat sich Herr Willinghoff von seiner ersten Frau Konstanze getrennt.
03:54Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem sie das Gut Willinghoff verlassen hat.
03:58Es war mit Oktober regnete in Strömen, als sie mit dem kleinen Pascal in das Taxi stieg.
04:05Er war damals so um die fünf Jahre alt.
04:08Oh.
04:10Das muss sehr hart gewesen sein für so ein kleines fünfjähriges Kerlchen.
04:14Hey, jeder hat sein Päckchen zu tragen.
04:21Du warst ganz allein in Südafrika?
04:23Nein, mit den Mitarbeitern der Hilfsorganisation.
04:25Ja, trotzdem. Oliver bekommt eine mutige Frau.
04:28Einen charmanten Bruder hat er ja jetzt auch.
04:31Da stimme ich Ihnen zu.
04:35Amüsiert ihr euch?
04:36In der Küche hätte es beinahe eine Katastrophe gegeben.
04:39Wieso? Ist das Essen angebrannt?
04:41Schlimmer. Als ich und Georg aus dem Weinkeller kamen,
04:44Georg ist unser Verwalter,
04:45wäre unsere Köchin beinah mit ihm zusammengerasselt und
04:49er hatte den Wein in der Hand.
04:52Georg? Georg, der Name kommt mir bekannt vor.
04:54War er damals schon hier?
04:55Ja, du erinnerst dich an ihn?
04:57Ach, ich erinnere mich dunkler an einen großen Mann mit einem kantigen Gesicht.
05:00Na, wie auch immer.
05:01Es hätte sie vielleicht noch eine andere Flasche in deinem Keller gefunden?
05:03Nicht von diesem.
05:05Das ist ein Chateau Margaux, Jahrgang 1975.
05:09Ganz was Nobles.
05:11Ich habe ihn auch erst zweimal in meinem Leben getrunken.
05:13Das erste Mal mit einem alten Freund,
05:15als ich ihn kurz vor seinem Tod in der Provence besucht habe.
05:19Und einer davon haben wir geköpft,
05:22als Oliver sein Examen mit Summa cum laude bestanden hat.
05:26Gibt es einen besseren Anlass,
05:28als die Heimkehr meines Erstgeborenen,
05:32diesen Göttertrank ein weiteres Mal zu genießen?
05:34Vater, ich bitte dich.
05:35Ich bin da nur zu Besuch.
05:36Erst mal.
05:39Mit dem Essen dauert es noch ein Weilchen,
05:41aber das ist gut so,
05:41denn der Wein muss atmen können.
05:44Bevor wir ihn trinken,
05:46reichst du mir bitte mal den Korkenzieher, Judith.
05:48Bleiben Sie sitzen, Frau Simon.
05:54Bitte.
05:55Danke, Kathi.
05:55Soll ich?
05:56Nein, nein.
05:57Das mache ich selbst.
05:59Ich würde mir gern vor dem Essen
06:00noch ein wenig die Beine vertreten.
06:01Vielleicht kann unsere charmante Frau Neubauer
06:03mir ja den Park zeigen.
06:04Mit dem größten Vergnügen.
06:05Sehr gute Idee, geht nur.
06:07Vielleicht kommen wir nach.
06:23So, und jetzt erzählst du mir,
06:24was du hier zu suchen hast.
06:26Ich arbeite hier.
06:27Ach, auf gut Wellinghoff?
06:28Was für ein Zufall.
06:30Alles im Leben ist Zufall.
06:31Ach, nicht bei dir.
06:33Du überlässt nichts dem Zufall
06:34und wenn es sein muss,
06:35gehst du sogar über Leichen.
06:36Über Leichen läuft es sich auch weicher.
06:38Was musst du nur für ein Bild von mir haben?
06:40Wie hast du immer gesagt?
06:42So schnell als möglich
06:43an so viel Geld als möglich kommen.
06:45Was ist daran falsch?
06:46Alles, alles an dir ist falsch.
06:48Lass los, Pascal.
06:50Mein Knie juckt wieder.
06:54Als wir uns kennengelernt haben,
06:56hat es dich ganz woanders gejuckt.
06:59Sei nicht albern.
07:01Die kleine Affäre zwischen uns
07:03ist schon lange vorbei.
07:04Ich hätte es wissen müssen.
07:06Ich habe dir zu viel
07:06von meiner Familie erzählt.
07:08Als du eines Morgens
07:09plötzlich verschwunden warst,
07:10da habe ich gedacht,
07:11die kleine Schlampe
07:13hat sich demnächst Besten
07:14an den Hals geworfen.
07:16Dabei warst du vermutlich
07:17schon auf dem Weg hierher.
07:19Vielleicht hast du mich
07:19ja neugierig gemacht
07:20mit deinen ganzen Hass-Tiraden
07:22und Rache schwirren
07:23auf deinen Vater
07:24und die Wellinghoffs.
07:26Einer von uns beiden
07:27ist dir zu viel.
07:29Genau.
07:30Aber ich war zuerst da.
07:32Da ehrst du dich,
07:32meine Süße.
07:33Ich wurde vor 35 Jahren
07:34hier geboren.
07:49Ein unglaublicher Jahrgang.
07:52Aber nachher musst du unbedingt
07:53einen Schluck davon kosten.
07:54Ich weiß nicht,
07:55ob mein Kleiner das so gut findet.
07:56Ach, ein Schlückchen Chateau Margot
07:59wird ihm schon nichts sagen.
08:00Du bist heute ganz anders als so.
08:03Wie bin ich denn?
08:05So heiter,
08:06so gelöst.
08:08So habe ich dich schon lang
08:09nicht mehr erlebt.
08:10Es gibt ja auch nicht jeden Tag
08:11so eine wunderbare Überraschung.
08:14Ich habe Pascal,
08:15seit er weg ist,
08:15nie mehr gesehen.
08:17Und plötzlich steht er vor mir.
08:19Ein gut aussehender junger Mann.
08:21Kann man es mir da verdenken,
08:23dass ich glücklich bin?
08:23Nein, natürlich nicht.
08:26Kinder sind etwas Besonderes, Judith.
08:29Aber das wirst du ja schon
08:30bald selbst erfahren.
08:31Und Oliver auch.
08:32Wo steckt er überhaupt?
08:33Oben, auf seinem Zimmer.
08:34Er wollte noch ein paar
08:35Telefonate erledigen,
08:36irgendwas Geschäftliches.
08:37Ah, die Geschäfte können
08:38auch immer warten.
08:39Gerade jetzt,
08:40wo er endlich seinen Bruder
08:41etwas näher kennenlernen kann.
08:42Er hat mir versprochen,
08:43dass es höchstens
08:44eine Viertelstunde dauert.
08:45Du, dann gehen wir
08:46so lange in den Park
08:47und leisten Pascal
08:48und Karte die Gesellschaft?
08:50Ja.
09:22Untertitelung des ZDF,
09:28Hallo.
09:30Ich habe gerade
09:31eine halbe Stunde
09:31auf dem Bett gelegen
09:32und nach einer Ausrede gesucht,
09:34warum ich runter
09:34in die Küche kommen könnte.
09:36Und?
09:37Was hast du dir ausgedacht?
09:39Mir ist nichts eingefallen.
09:40Du einfallsloser Mensch.
09:43Aber meine Beobachtungsgabe
09:44ist ziemlich gut
09:45und ich habe sofort gesehen,
09:46dass du was im Esszimmer
09:46zu tun hast.
09:50Henny's kann hier
09:50im Moment reinkommen.
09:54Ich bin froh,
09:55dass wir das mit den Ohrringen
09:56geklärt haben.
09:59Ich halte das nicht aus,
10:00wenn du böse auf mich bist.
10:03Manchmal musst du das aushalten.
10:05Ich habe sogar
10:05einen Ast im Park zertrümmert.
10:16Ich bin total süchtig
10:17nach dir.
10:26Meinst du,
10:27wir schaffen das?
10:29was nur anzugucken?
10:33Nicht zu berühren?
10:37Nicht zu lieben?
10:42Ich weiß nicht.
10:45Ich auch nicht.
10:54Oliver,
10:54wir dürfen nicht alleine sein.
10:56Auf keinen Fall.
10:57Ich habe Angst,
10:57dass wir die Kontrolle verlieren.
11:13Oh, hi Sven.
11:14Du hattest aber eilig.
11:15Was ist denn los?
11:16Brennt die Schule?
11:16Mein Vater hat angerufen.
11:18Und schon bist du da?
11:19Ach Quatsch,
11:19wir haben Besuch.
11:20Mein Halbbruder Pascal ist da.
11:22Du hast einen Halbbruder?
11:23Ja.
11:23Was ist denn das für ein Typ?
11:24Keine Ahnung,
11:25ich kenne ihn doch selber nicht.
11:28Ach, übrigens.
11:30Ich glaube,
11:30Denise hat sich jetzt doch verknallt.
11:32Verknallt?
11:33In wen?
11:34Eddie.
11:42Ein Wort von mir genügt
11:43und du fliegst da auf.
11:45Wenn die deine wahre Absicht erfahren,
11:47dass du nur ans Geld
11:47der Wellinghoff willst,
11:48dann kannst du dir gleich
11:48schon mal einen Kofferträger organisieren.
11:51Wenn sie deine wahren Absichten erfahren,
11:53dass du das Bankhaus benächten willst,
11:54dann kannst du gleich
11:55deinen Rachefellzug in die Tonne drehen.
11:57Kein Mensch würde dir was glauben.
11:59Wir glauben alle.
12:00Weißt du warum?
12:01Weil ich aufrichtig bin.
12:04Der Park ist wunderschön, Vater.
12:06Ich hatte nur etwas
12:06weitläufiger in Erinnerung.
12:08Der Park hat sich nicht verkleinert.
12:10Du bist größer geworden.
12:11Ja.
12:11Nur die Bäume sind höher.
12:13Die sind auch ein Stück gewachsen.
12:15Sie wollen jetzt sicher
12:16ein bisschen untereinander sein.
12:17Ich möchte nicht stören
12:18und darf mich verabschieden.
12:19Ich hoffe,
12:20mein Sohn hat sie nicht gelangweilt.
12:21Nein, nein.
12:22Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden,
12:23so als ob wir uns schon länger kennen würden.
12:26Treffend bemerkt.
12:27Sie können aber gern noch
12:28ein Weilchen bleiben.
12:29Nein, ich muss mich heute
12:30wirklich mal um meine Familie kümmern.
12:32Also, ciao allerseits.
12:37Katja ist wirklich ein Gewinn für unser Haus.
12:39Eine bessere Assistentin
12:40hätte Ariane gar nicht finden können.
12:43Aber den Hauptgewinn hat Oliver gezogen.
12:44Wie findet man bloß
12:45eine so tolle Frau?
12:53Warum hast du dich
12:54all die Jahre nicht gemeldet?
12:56Ich verstehe das nicht.
12:57Ich finde das total unfair.
12:58Da hat man so einen tollen Typen
12:59als Bruder
12:59und kann ihn seinen Freundinnen
13:00noch nicht mal vorstellen.
13:02Aber du hattest doch Oliver,
13:03oder ist das etwa kein toller Typ?
13:04Klar ist das ein toller Typ.
13:06Aber du musst zugeben,
13:08zwei tolle Typen
13:08sind besser als einer.
13:09Ach, ich gebe alles zu,
13:10liebe Sophia.
13:12Sophia, setz dich bitte.
13:13Wir möchten anfangen.
13:14Ich sitze neben Pascal.
13:16Ja, doch.
13:17Bitte, Pascal.
13:24Keine Angst,
13:25ich will keine Rede halten.
13:26Ach, das sagt er immer
13:27und tut es dann doch.
13:29Ich möchte Pascal einfach
13:31ganz herzlich
13:32in unserer Mitte begrüßen
13:33und sagen,
13:35dass das heute für uns
13:36ein sehr schöner Tag ist.
13:38Auf dein Wohl, Pascal.
13:39Auf uns alle.
13:43Eigentlich darf ich ja nicht.
13:45Ausnahmsweise.
13:46Ein Schluck kannst du probieren.
13:54Mmh, fantastisch.
13:56Weißt du, Pascal,
13:58als wir vorhin
13:58durch den Paar gingen,
14:01da hast du gesagt,
14:03wie schön
14:04diese wunderbaren
14:05großen Bäume sind.
14:06Die sind ja nun auch
14:07wirklich imposant.
14:08Aber der schönste Baum
14:09von Gut Wellinghoff
14:10wächst hier.
14:12Hier
14:12sind unsere Wurzeln.
14:14Ihr beide
14:14seid die starken Äste
14:16und werdet euch
14:17immer weiter verzweigen
14:18und wunderschöne Blüten
14:21und Früchte tragen.
14:23Wenn wir alle
14:24zusammenhalten,
14:26werden wir
14:27den Stürmen
14:28des Lebens
14:28widerstehen.
14:30Ich danke dir, Vater.
14:33Ich danke euch allen,
14:34dass ihr mich
14:34so herzlich aufgenommen habt.
14:36Vielleicht steht es mir
14:37ja nicht zu,
14:38dein wunderschönes Bild
14:39vom Wellinghoffbaum
14:40zu kritisieren,
14:40aber
14:42du hast jemanden vergessen.
14:44Du hast Ariane vergessen.
14:45Sie gehört auch dazu.
14:48Selbstverständlich.
14:49Ich möchte
14:50auf Ariane
14:52auf Mutter
14:52anstoßen.
14:54Ja.
14:55Das ist schön.
14:56Ganz ehrlich,
14:57wenn ich Ariane
14:58auf dieser Messe
14:59nicht getroffen hätte,
15:00hätte ich niemals
15:00den Mut gefunden,
15:01hier
15:01bei meiner Familie
15:03so spontan
15:04aufzukurzen.
15:06Auf Ariane.
15:07Auf Mama.
15:16Nein, nein, nein, nein.
15:18Das ist meins.
15:19Gemeinheit.
15:20Einem erschöpften Mann
15:21die leckersten Bissen
15:22direkt von der Nase
15:22wegzuschnappen.
15:23Einem erschöpften Mann?
15:25Du missgönnst
15:26einem jungen Mädchen,
15:27was noch mitten im Wachstum
15:28ist, die wichtigsten Nährstoffe.
15:29Du bist noch im Wachstum?
15:31Ja.
15:31Kann man ja noch hoffen.
15:32Was?
15:33Ja, da hat sich da
15:34noch einiges entwickelt.
15:35Oh, du unverschämter Kerl.
15:38Bärbel, Hilfe.
15:39Du unverschämter.
15:39Denise, haut.
15:40Na, ich setze euch
15:41beiden gleich auseinander,
15:42wenn ihr nicht friedlich seid.
15:44So, da kommt doch
15:45schon der Nachschub.
15:50Oh, Bärbel.
15:51Was soll denn das alles essen?
15:53Na, ihr und ich
15:54und Sven wollte gleich noch kommen.
15:57Na, wenn man vom Teufel spricht.
15:58Meinst du mich?
16:00Wie denn sonst?
16:02Nein, danke.
16:04Ich esse niemals zweimal
16:05das gleiche hintereinander.
16:07Ich schon.
16:08Wenn's besonders gut war.
16:10Sven, was ist los?
16:11Langt zu,
16:11bevor die beiden
16:12dann nicht auffuttern.
16:13Danke, nee.
16:14Ich hab keinen Hunger.
16:21Das war fantastisch.
16:23Daran könnte man sich gewöhnen.
16:25Freut mich.
16:26Wenn ihr unsere Küge zusagt.
16:30Darf ich deinen Nachtisch auch haben?
16:31Oh, Sophia, bitte.
16:32Belass sie doch, bitte.
16:34So hab ich mir
16:34eine kleine Schwester
16:35immer vorgestellt.
16:36Kleine Schwester.
16:37Möchten Sie ein Espresso?
16:38Oh ja, gern.
16:39Und sagen Sie, Bärbel,
16:40sie hat sich heute
16:41wirklich übertroffen?
16:42Danke.
16:42Werde dich ausrichten.
16:44Möchtest du auch ein Espresso?
16:45Ich weiß nicht.
16:46Was meinst du?
16:47Das kleine Espresso
16:48kann mir schaden.
16:48Na gut.
16:49Nein, lieber doch nicht.
16:51Entschuldigt.
16:52Schon gut.
16:53Ich nehm gerne einen.
16:58Wir sind uns noch
16:59gar nicht vorgestellt worden.
17:01Das ist Karl Wellinghoff.
17:02Ich weiß.
17:03Das ist Bianca Berger.
17:05Eine unserer Angestellten.
17:07Freut mich.
17:08Willkommen zu Hause,
17:09Herr Wellinghoff.
17:10Danke.
17:13Danke.
17:15Danke.
17:17Danke.
17:30Guten Abend.
17:32Hi.
17:33Die Speisekarte?
17:35Nee, erstmal kann ich
17:36einen Wodka vertragen.
17:38Einen Wodka?
17:39Auf nüchternen Magen
17:41alle Achtung.
17:42Erst recht.
17:42Gib mir mal gleich
17:43einen Doppelten.
17:44Hm, du bist ja gut drauf.
17:46Ja, nicht wahr?
17:47Was hat denn die Küche
17:48heute zu bieten?
17:50Zanderfilet mit
17:51Petersilienkartoffeln,
17:52das Angebot des Tages,
17:53kann ich sehr empfehlen.
17:54Das Angebot des Tages?
17:56Das sind doch die Sachen,
17:57die ihr loswerden müsst,
17:58stimmt's?
17:58Nein.
17:59Ist alles frisch,
18:00nur kaufen wir es en gros.
18:02Nee,
18:02in Fische mit zu viele Gräten.
18:05Dann nimm doch Reispfanne
18:06mit Gemüse,
18:06ist auch sehr lecker.
18:07Da sind garantiert
18:08keine Gräten drin.
18:10Aber es sind zu viele Vitamine.
18:12Dann sag einfach,
18:13wonach der ist.
18:14Nach einem richtig
18:15saftigen Steak.
18:17Kannst du mir sowas machen?
18:19Natürlich,
18:19kein Problem.
18:24Blutig.
18:26Blutig.
18:28Blutig.
18:47Blutig.
18:53Nach und nach habe ich gelernt, dass wir unser Leben selbst bestimmen.
18:57Obwohl die Dinge scheinbar einfach passieren, bestimmen wir durch unsere Reaktionen, was und wie etwas passiert.
19:12Oh, Bianca. Du bist schon da?
19:19Warum schläfst du nicht im Bett?
19:23Ich war noch nicht müde.
19:25Ist wohl so.
19:30Ich habe geträumt.
19:35War es kein schöner Traum, du hast gesäuft?
19:40Ich habe von dir und Oliver geträumt.
19:44Und?
19:47Ach, was? War doch bloß ein Traum. Wo ist denn Kati? Die wollte doch heute was zum Essen kochen.
19:53Ich weiß nicht, wo sie steckt. Ich kann uns auch was machen.
19:55Nein, nein, nein, nein. Lass nur, ich habe gar keinen Hunger.
20:01Wir reden noch ein bisschen und dann gehe ich ins Bett. Schlafen.
20:06Ich war heute in der Bank. Oliver wird sich um das Sparbuch kümmern.
20:13Um das Sparbuch mache ich mir die wenigsten Sorgen.
20:30Ja?
20:32Sven?
20:35Krieg bloß keinen Schreck.
20:37Warum sollte ich?
20:39Weil...
20:40Weil ich hier so spät reinplatze.
20:41Na, Quatsch. Freunde kann man doch zu jeder Zeit besuchen.
20:45Wir sind doch Freunde.
20:50Setz dich!
20:51Nein, ich bleib nur kurz. Ich wollte dich nur was fragen.
20:54Dann frag.
20:55Denise und Eddie, wie hast du das gemeint vorhin?
21:02So, wie ich es gesagt habe. Die beiden lieben sich.
21:06Woher willst du das wissen?
21:08Ich habe es gesehen.
21:09Was hast du gesehen?
21:10Dass sie sich geküsst haben. In Eddies Wagen.
21:14Und wie sie sich geküsst haben.
21:17Mensch.
21:18Das sah so aus wie...
21:21wie Liebe.
21:25Warum fragst du überhaupt?
21:27Freust du dich nicht?
21:29Wir sind doch alle inzwischen Freunde.
21:31Wie?
21:33Du auch Whisky?
21:35Wenn es ein Malt ist, gern.
21:3875er Highlander.
21:41Einzelfassabfüllung.
21:42Ist das recht?
21:43Sehr.
21:44Mit Eis oder ohne?
21:46Natürlich ohne.
21:48Entschuldige.
21:49Die Frank-Frage stelle ich immer.
21:52Ob einer den Whisky nur trinken oder auch schmecken.
21:57Zum Wohl.
22:04Was hast du eigentlich auf dieser Charity-Messe gemacht?
22:07Bist du unter die Sponsoren gegangen?
22:08Nein.
22:10Ich prüfe Charity-Projekte für Großinvestoren.
22:12Ich habe die günstige Gelegenheit genutzt,
22:13ein paar wichtige Leute aus der Branche zu treffen.
22:15Dann bist du auch im Finanzgeschäft.
22:18Selbstverständlich.
22:18Schon seit Jahren.
22:19Schön.
22:20Schön.
22:22Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
22:25Ich glaube, das liegt bei uns Bellinghoffs bereits in den Genen.
22:30Wie geht es eigentlich Konstanze deiner Mutter?
22:35Im Augenblick möchte ich nicht darüber sprechen.
22:37Entschuldige.
22:38Ich wollte nicht indiskret sein.
22:40Tja, für mich wird es Zeit.
22:41Du willst schon gehen?
22:43Ja, ich muss.
22:44Ich möchte deine wunderbare Gastfreundschaft nicht länger in Anspruch nehmen.
22:47Unsinn.
22:47Du bleibst über Nacht.
22:48Das Gästezimmer steht bereit.
22:50Vater, ich habe geschäftliche Termine.
22:52Aber doch nicht mehr heute.
22:56Ach, überredet.
22:58Dann möchte ich mich aber bitte auf mein Zimmer zurückziehen.
23:00Es war ein ereignisreicher Tag.
23:02Selbstverständlich.
23:03Gute Nacht, Pascal.
23:05Gute Nacht, Vater.
23:08Ach, sag mal.
23:10Hast du zufällig die Telefonnummer von Frau Neubauer?
23:13Ich habe ganz vergessen, ihr von Ariane etwas auszurichten.
23:15Schau doch mal auf dem Sekretärenachter.
23:17Da müsste eine Telefonliste liegen.
23:26Ja, ich bin's.
23:27Ich komme noch mal kurz vorbei.
23:29Ich habe eine Überraschung.
23:31Bis gleich.
23:42Gehst du noch nicht schlafen?
23:44Nein, ich will noch ein paar Worte mit Pascal wechseln.
23:47Ich frage mich, wie es ihm geht.
23:49Er muss ziemlich aufgeregt sein.
23:51Vielleicht können wir alle gemeinsam morgen was unternehmen.
23:55Geht's dir nicht gut?
23:58Nicht so richtig.
24:00Das Essen?
24:03Unser Winzling?
24:06Oh, ähm.
24:08Kann ich irgendwas für dich tun? Brauchst du was?
24:11Vielleicht ein Glas Wasser?
24:13Aha.
24:22Danke.
24:27Stellst du's auf den Nachttisch?
24:29Ja.
24:31Ist dir kalt?
24:33Komm.
24:39Besser?
24:40Ja.
24:42Besser?
24:49So ist gut.
24:57Sonst alles okay?
24:58Ja.
24:59Danke, Oliver.
25:02Ich geh dann mal.
25:07Wirst du schlafen können?
25:10Hm.
25:14Machst du bitte das Licht aus?
25:31Psst.
25:32Umi schläft.
25:33Wie schön für sie.
25:37Wolltest du nicht heute für uns kochen?
25:38Wollte ich das?
25:41Es tut mir leid.
25:42Ich musste nur was Wichtiges für Ariane erledigen.
25:45Mhm.
25:45Du hast da einen ziemlich hässlichen Fleck auf deinem T-Shirt.
25:49Das ist nur Blut.
25:51Bist du verletzt?
25:52Nein, ich habe ein Steak gegessen.
25:55Ich würde ihn einweichen in kaltem Wasser, sonst bleibt er nämlich für immer.
25:59Ich muss jetzt erst mal schlafen.
26:04Hast du Olivers Halbbruder kennengelernt?
26:06Pascal?
26:07Ja, habe ich.
26:08Du bist ein ganz netter Typ, finde ich.
26:09So, findest du.
26:13Ich war heute auf der Bank wegen Omis Sparbuch.
26:15Oliver wird das regeln, du musst dich nicht mehr darum kümmern.
26:18Ach, das ist ja nett, dass ich das auch schon erfahren darf.
26:25Neubauer.
26:26Kathi, ich bin's.
26:28Wer ich?
26:29Ach, komm, lass dich Spielchen.
26:31Ich muss mit dir reden.
26:32Okay, rede.
26:33Nicht jetzt.
26:35Morgen allein umgestellt.
26:37Wenn du morgen früh zur Arbeit kommst, wartest du den Park auf mich.
26:41Tja, dann parken Sie mal die 50 Millionen.
26:43Ich kümmere mich dann drum.
26:45Ja, bis dann.
26:48Gut, dass ich dich noch treffe.
26:51Ich wollte gerade ins Bett.
26:52Lass dich nicht aufhalten.
26:54Ich wollte dich nur fragen, was du davon hältst, morgen mit mir angeln zu gehen.
26:58Angeln?
26:59Mhm.
27:01Warum nicht?
27:02Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber das verspricht er dann ein Abenteuer zu werden.
27:05Schön.
27:07Gute Nacht.
27:08Gute Nacht.
27:15Gute Nacht.
27:16Sag mal, Eddie.
27:18Was gibt's?
27:20Denise und du.
27:21Ich meine, habt ihr was miteinander?
27:25Denise und ich?
27:29Nein.
27:29Was sollen wir miteinander haben?
27:31Wir sind doch Freunde.
27:33Und unter Freunden darf man sich nicht belügen.
27:36Also noch einmal.
27:37Denise und du, habt ihr was miteinander?
27:39N-E-I-N.
27:41Nein.
27:41Kapiert?
27:42Dann hat sich Sophia wohl bloß alles eingebildet, was?
27:46Da.
27:47Ich hab dich eingeladen.
28:00Scheiß Mailbox.
28:04Hi, Denise.
28:04Ich bin's, Eddie.
28:05Ich muss mit dir reden.
28:07Es geht um Sven.
28:08Hm.
28:15Was ist denn los?
28:17Schlechtes Gewissen?
28:18Darf ich dir nicht ein paar Blumen schenken, ohne dass man mir gleich ein Verbrechen unterstellt?
28:22Ich habe dich vermisst.
28:24Ah.
28:25Wann ist dir das denn eingefallen?
28:26Als du dich mit Cathy amüsiert hast?
28:28Das war ein Wunsch von Ariane.
28:31Hm.
28:31Ach so.
28:32Seit wann nimmst du denn Arianes Wünsche so ernst?
28:35Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe. Das war nicht meine Absicht.
28:43War das die Überraschung?
28:44Nein.
28:46Ich hab dir was Tolles zu erzählen.
28:49Mhm.
28:50Cathy kann nicht tanzen.
28:53Pascal ist zurück.
28:55Ach.
28:58Sein Sohn aus deiner ersten Ehe?
29:02Wie alt ist er denn jetzt?
29:0335.
29:06Und wieso taucht er jetzt plötzlich auf?
29:08Will er Geld?
29:09Ach, du bist geschmacklos.
29:11Entschuldige mal.
29:13Jahrzehntelang hatte dir gar keinen Kontakt, weil Constanze Angst hatte, dass du ihr Pascal wegnimmst und jetzt taucht er aus
29:18dem Nichts auf? Und das ganz ohne Grund?
29:21Er hat Ariane zufällig auf der Messe getroffen.
29:23Ah, lass mich raten. Ariane war so gerührt, dass sie endlich ihren Stiefsohn kennenlernt, dass sie ihn ganz spontan zu
29:30euch eingeladen hat.
29:31Du verblüffst mich auch nach zehn Jahren immer noch. Woher weißt du das?
29:35Weibliche Intuition. Außerdem kenne ich deine Frau offensichtlich besser als du.
29:40Ja, so oder so. Pascal ist wieder bei mir und darüber bin ich sehr glücklich.
29:46Und was hat das alles mit mir zu tun?
29:48Du gehörst doch zur Familie. Irgendwie.
29:51Ach, das sind ja ganz neue Töne.
29:53Ich dachte, du freust dich für mich.
29:55Ja, ich freue mich immer für dich. Das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Die ganze Welt dreht sich ja eigentlich immer
30:04nur um dich.
30:04Nicht heute Nacht. Heute Nacht dreht sich alles nur um dich.
30:31Aber ich...
30:33Hey, Denise.
30:34Hey.
30:39Klasse, siehst du aus.
30:41Du auch?
30:43Naja, es ist schon spät
30:47Abendbrot?
30:48Mehr so Langeweile
30:53Was ist denn jetzt mit Sven?
30:55Er hat mich gefragt, ob wir was miteinander haben
30:57Oh, wie kommt er denn darauf?
31:01Sophia hat uns gesehen
31:06Und?
31:08Was hast du gesagt?
31:10Ich hab Nein gesagt, da war nichts
31:18Und warum hast du nicht gesagt, was passiert ist?
31:25Naja, war doch nur ein One-Night-Stand
31:29Oder?
31:31Oder was?
31:34Wegen einer Nacht brauchen wir Sven ja wohl nicht weh zu tun
31:41Ja, da hast du ganz recht
31:43Ich meine, es geht ja auch niemandem was an, was hier passiert ist
31:46Ich meine
31:48Letzte Nacht
31:54Ja, ich geh dann mal
32:03Was mit Sophia?
32:05Hast du ein Problem damit?
32:07Nö
32:07Ich meine
32:09Hauptsache zwischen uns ist alles in Ordnung, ne?
32:13Ja
32:13Das Nachtleben ruft
32:15Ich geh dann mal
32:38Hey
32:40Wolltest du dich etwa einfach so davonschleichen?
32:42Ich wollte dich nicht aufwecken
32:44Oh, wie schade
32:48Eigentlich wäre ich genau in der richtigen Stimmung dafür
32:51Ich muss los
32:52Ich bin zum großen Familienfrühstück mit Sophia und den Jungs verabredet
32:55Oh, wie schön, dann komme ich mit
32:58Wie bitte?
32:59In fünf Minuten
33:00Dann können wir gleich los
33:02Ähm, du wolltest mich doch Pascal vorstellen
33:05Gestern hast du doch gesagt, ich gehöre auch zur Familie
33:07Ja
33:08Aber nicht beim Frühstück
33:16Ja, ich gehöre auch zur Familie
33:32Ja, ich gehöre auch zur Familie
33:45Willst du nicht aufstehen, Schlafmütze?
33:47Doch
33:48Doch, doch
33:50Ich stehe nur noch ein bisschen neben mir
33:53Du hast doch ganz unruhig geschlafen
33:55Ist es wegen Pascal?
34:00Vielleicht
34:02Schon merkwürdig, dass er hier so plötzlich aufgetaucht ist
34:05Beunruhig dich das?
34:07Nein
34:09Obwohl, komisch ist es schon
34:12Finde ich auch
34:14Aber deinem Vater scheint es ja zu gefallen
34:19Und du?
34:22Geht's dir besser?
34:23Ausgezeichnet
34:24Ich geh vor dem Frühstück noch ein bisschen frische Luft schnappen
34:26Bye
34:51Warum tust du dir das an?
34:53Das mache ich doch jeden Tag
34:54Kate, ich rede nicht von deiner armseligen Körperertüchtigung.
34:58Wovon dann?
34:59Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie du in meinen Armen lagst und geweint hast.
35:04Wie du mir erzählt hast, dass dein Vater dich und deine Mutter verstoßen hat.
35:08Und?
35:08Willst du wieder leiden?
35:11Das sind ja ganz neue Töne.
35:13Kate, die Einfühlsame.
35:14Ich meine es ernst, Pascal.
35:16Ich habe dich auf Anhieb gekannt.
35:18Wir fühlen gleich.
35:19Ich weiß genau, wie es in dir aussieht und ich spüre, wie du leidest.
35:22Ach, wirklich?
35:24Dein Sarkasmus hat nichts Gutes zu bedeuten. Immer wenn du so redest, bist du verletzt.
35:28Und immer wenn du so redest, läuten bei mir alle Alarmglocken.
35:40Guten Morgen, Judith.
35:43Wie fühlst du dich?
35:44Gut. Und du?
35:45Auch gut. Hast du Pascal heute schon gesehen?
35:48Vielleicht schläft er noch.
35:49Im Haus ist er nicht. Ich habe überall nachgesehen.
35:51Er wird doch nicht schon wieder abgereist sein?
35:54Warum sollte er?
35:55Ja, warum?
35:57Also, was wolltest du mir sagen?
36:05Komm mir nicht in die Quere.
36:07Pascal, sie sind anders als du.
36:10Sie werden dich nie aufnehmen.
36:12Du kannst hier nicht glücklich werden.
36:14Und was schlägt Kati von der Heilsammeer also vor?
36:16Du solltest ein neues Leben beginnen.
36:18Am besten, du reist heute noch ab.
36:21Das könnte dir so passen.
36:22Ich reise hier erst wieder ab, wenn ich mir genommen habe, was mir zusteht.
36:25Und du lässt mich daran nicht hindern.
36:37Das werden wir ja noch sehen.
36:47Möchtest du ein Frühstück?
36:52Nein, ich möchte dich nur ansehen.
37:03Ich habe heute Nacht von dir geträumt.
37:06Ich auch von dir.
37:08Ich...
37:09Tut mir leid, ich wollte dir das eigentlich gar nicht erzählen.
37:12War ich gut zu dir?
37:17Ja.
37:28Oliver, geh sonst fange ich über dich her.
37:32Wir dürfen keine Minute mehr zusammen sein.
37:34Ich kann nicht mehr.
37:37Ich kriege trotzdem noch was von dir.
37:43Da komm, Pascal.
37:47Bist du auch einer von diesen Joggern?
37:49Wie du siehst.
37:50Im Park kannst du jeden Tag joggen.
37:52Einfach aus dem Haus und losgehen.
37:54Ist das ein Versuch, mich zum Bleiben zu überreden?
37:56Wenigsten eine Nacht noch, bis Ariane zurück ist.
38:00Sie wird es unendlich bedauern, wenn du vorher abreißt.
38:03Außerdem bist du doch heute Abend mit Oliver zum Angeln verabredet.
38:06Wieso? Ich dachte, wir angeln heute Vormittag.
38:08Nein, die Fische beißen nur ganz früh oder ganz spät an.
38:11Da kann man mal sehen, was ich vom Angeln verstehe.
38:13Dann wird es Zeit, dass sich das ändert.
38:15Bleib doch noch.
38:16Na gut, ich bleibe.
38:18Deine Entscheidung macht mich sehr glücklich.
38:20Na, dann lass uns frühstücken gehen.
38:22Also, ich hab jetzt richtig Hunger.
38:24Ich will erst noch duschen.
38:31Füll doch einfach schon mal die Felder mit den Personalangaben aus.
38:35Dann musst du es deine Großmutter nicht machen.
38:39Sondern nur noch unterschreiben.
38:41Im Moment dachte ich, du würdest über mich herfallen.
38:43Das wäre ich auch fast.
38:47Guten Morgen.
38:48Morgen.
38:48Stören wir?
38:49Ja, bei Bankgeschäften hat schließlich jeder ein Recht auf Diskretion.
38:53Sollen wir wieder gehen?
38:54Ich bin schon fertig.
38:57Wenn Sie diese Bevollmächtigung einfach von Ihrer Großmutter unterschreiben lassen,
39:00dann können Sie in Ihrem Namen alles Weitere erledigen.
39:03Sie müssten dann nur in den nächsten Tagen bei mir im Büro vorbeikommen.
39:07Also, ich an deiner Stelle würde bei so einem Service die Bank wechseln.
39:10Wieso?
39:11Du bist sowas von umständlich.
39:13Du fährst doch ohnehin gleich ins Büro.
39:15Ihr könnt doch kurz bei Biancas Großmutter vorbeifahren,
39:17euch die Vollmacht geben lassen und fertig.
39:19Nein, das geht nicht.
39:20Ich hab Dienst.
39:20Wir können uns unseren Kaffee ja auch mal alleine eingießen.
39:23Ich hab aber auch noch einen wichtigen Termin in der Bank.
39:25Oliver, das ist doch eine Sache von einer Viertelstunde.
39:28So viel Zeit muss sein.
39:39Sophia, ich muss mit dir reden.
39:40Ich muss zur Schule, bin verdammt spät dran.
39:42Was hast du mir für ein Mist erzählt? Von Eddie und Denise.
39:45Wieso? Ich hab dir doch nur erzählt, dass die beiden verknallt sind.
39:47Ich hab mit Eddie gesprochen, der hat gesagt, dass zwischen ihm und Denise nichts ist.
39:50Glaubst du etwa, ich hab dich belogen?
39:53Aber wenn's dir dabei besser geht, geil, dann hab ich gelogen.
40:12Manchmal genügt ein Moment, ein Blick und alles andere ist nicht mehr wichtig.
40:19Dann findet alles nur noch in diesem einen Augenblick statt.
40:23Ich glaube an das Schicksal.
40:26Alles passiert aus einem bestimmten Grund.
40:30Hast du was dagegen, wenn ich eine Abkürzung nehme?
40:32All right.
40:41Musik
41:10Musik
41:36Nein
41:46Mir ist nicht klar, wozu Ariane überhaupt eine Assistentin braucht
41:50Sie können ganz beruhigt sein, Bärbel
41:52Ich werde meinem Sohn die perfekte Frau präsentieren
41:56Zwischen mir und Eddie ist nie etwas gelaufen
41:58Das ist doch eine komplette Lüge
42:00Möchtest du mir nichts erzählen?
42:02Möchtest du traurig