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  • vor 3 Minuten
Ein Abend zwischen Kunst, Musik und humorvollen Geschichten: In der Galerie WienArtig präsentierte Dagmar Truxa ihre Veranstaltung „Traumzeit – Chansons und Bilder“.

Die vielen aus Schauspiel und Kabarett bekannte Künstlerin zeigte dabei ihre weitere kreative Seite: Neben ihren Bildern standen auch Texte und Musik im Mittelpunkt. Begleitet von Walter Lochmann am Klavier gestaltete Dagmar Truxa einen abwechslungsreichen Abend voller Chansons und persönlicher Ausdruckskraft.

Für zusätzliche heitere Akzente sorgte Toni Bieber mit humorvollen Texten, die beim Publikum bestens ankamen. So wurde die Vernissage zu einem Fest verschiedener Kunstrichtungen und zu einer Begegnung, die Kunst und Unterhaltung auf besondere Weise verband.

Die Galerie WienArtig bewies einmal mehr, dass sie weit mehr als ein Ausstellungsort ist: Sie ist ein kulturelles Wohnzimmer, in dem sich Künstlerinnen, Künstler und Gäste begegnen – und in dem man sich einfach wohlfühlen kann.
Transkript
00:11Guten Tag, dass Sie alle da sind und ich möchte mich gleich bedanken bei meinem
00:17Pianisten Walter Lothmann. Aber mein großer Dank gilt der Herrin des Hauses, Veronika Jage.
00:45Ich habe nämlich die wundervolle Idee gehabt, eine Vernissage mit einem Chanson-Programm zu verknüpfen.
00:53Danke, liebe Veronika. Danke, liebe Wagner. Das ist nämlich so, ich male gerne, ich singe gerne.
01:01Es war ein besonderer Abend in der Galerie Wienartig. Die Künstlerin Dagmar Truksa, vielen bekannt aus Schauspiel und Kabarett, präsentierte
01:11ihre vielseitigen Talente.
01:13Neben der bildenden Kunst hat Dagmar Truksa auch ihre Leidenschaft für das Schreiben und die Musik entdeckt.
01:19So wurde die Vernissage, Traumzeit, Chansons und Bilder zu einem stimmungsvollen Fest verschiedener Kunstrichtungen.
01:27Gemeinsam mit Walter Lochmann am Klavier entführte Dagmar Truksa das Publikum in die Welt der Chansons.
01:34Humorvolle Texte, vorgetragen von Toni Biber, sorgten zusätzlich für Unterhaltung und viele heitere Momente.
01:41Die Galerie Wienartig ist dabei weit mehr als nur eine Galerie.
01:45Sie hat sich zu einem echten Kulturwohnzimmer entwickelt, einem Ort, an dem Kunst, Musik und Begegnung ihren Platz haben und
01:52an dem sich die Gäste sofort wohlfühlen.
01:55Ein außergewöhnlicher Abend voller Bilder, Musik und Humor und ein Erlebnis, das wohl niemand so schnell vergessen wird.
02:04Begegnung
02:06Nächste
02:16Applaus
02:21Apropos Picasso
02:23Über Picassos Gemälde Sündenfall
02:26schrieb der französische Kunstkritiker Deloren
02:29Bei Betrachtung der Eva
02:33fragt man sich
02:36Wie konnte es dazu kommen?
02:41Ein anderer Kritiker stellte fest, dem Kubismus liegt ein bedeutender Gedanke zugrunde.
02:49Aber niemand wüsste so gern wie die Kubisten selbst, was für einer.
02:56Wir haben hier eine fulminante Ausstellungseröffnung, kann man das so sagen, mit einem ganz tollen Programm.
03:04Und das zeichnet dich aber aus, diese Vielfältigkeit an Kunst.
03:07Danke.
03:09Wie geht es dir heute?
03:10Jetzt geht es mir gut. Vorher war ich sehr nervös.
03:13Hast du aber gut verborgen.
03:15Das hoffe ich sehr.
03:16Nein, weil es das erste Mal war, dass ich nach einer wirklich schweren Operation wieder etwas gearbeitet habe.
03:22Und da hat man Angst, weil man nicht weiß, ob es funktioniert.
03:26Ich bin sehr froh, es hat alles funktioniert.
03:29Es ist wunderbar, vor allem diese Mischung aus bildender Kunst, aus Gesang.
03:34Schauspielere wissen wir sowieso.
03:36Jetzt haben wir neben dir einen Partner stehen, der das wirklich wunderbar rübergebracht hat.
03:41Wo hast du die Texte her?
03:42Ich meine, ich weiß, dass das Originaltexte sind, aber wie hast du die ausgesucht?
03:45Wir haben einfach jahrelang gesammelt.
03:47Ich habe einen ziemlich dicken Ordner zu Hause.
03:53Diese Art und Weise, wie Künstler damals miteinander umgegangen sind, hervorragend ist, weil die waren schon damals gemeint.
04:02Und das ist aber schön und das sind vor allem wirklich wahre Begebenheiten.
04:06Vor allem es ist wichtig, da ist nichts gedichtet, nichts dazu, nichts.
04:10Es ist wichtig, die Künstler sagen meistens das, was sie sich denken und das stimmt aber oft.
04:15Die Art von Künstlern, ja.
04:19Was bedeutet für dich Malen?
04:22Malen ist Freiheit, Malen ist Lust, liebe Farben.
04:28Ich liebe es da, auf eine weiße Leinwand, auf eine jungfräuliche, eine Farbe drauf zu klatschen
04:33und dann zu schauen, was sich daraus entwickelt, außer man hat schon vorher eine Idee.
04:37Dann merke ich mein fehlendes Handwerk.
04:40Weil ich würde ganz andere Sachen malen, wenn ich es gelernt hätte.
04:45Also ich würde mehr, aber egal, es ist okay, so wie es ist, ja.
04:49Ja, aber das, was du jetzt darstellst, das kommt aus dir raus.
04:52Das kommt aus dem Inneren.
04:54Und wenn es mir nicht gefällt, dann wird die ganze Leinwand wieder zugeweist.
04:59Das ist herrlich, man kann immer wieder von vorne haben.
05:01Da gibt es ein Bild, an dem habe ich über ein Jahr herum getan.
05:05Und das war eigentlich schon fertig.
05:07Und dann kam eine Malerkollegin, also eine wirkliche Malerin, eine tolle Fuchsschülerin.
05:12Und die hat gesagt, weißt du, das ist recht nett, aber du solltest.
05:15Und dann habe ich gemacht, was sie gesagt hat und dann war das Bild kaputt.
05:18Und dann habe ich von vorne wieder angefangen.
05:21Man soll sich nichts einreden.
05:22Nie wieder, nie wieder mache ich das.
05:23Ich muss jetzt unbedingt unterbrechen, was dazu sagen, denn es ist nicht alles, was
05:29man malt, eine Darstellung.
05:32Das meiste davon ist eine Empfindung.
05:34Ja.
05:35So würde es auch sehen.
05:37Und das war auch so wunderbar bei einem dieser Texte, was Kunst ist.
05:41Und wenn jemand behauptet, er weiß, was eine Kunst ist, dann rückt er.
05:45Also ich habe einen Schauspiellehrer gehabt, Gott habe ihn selig, den Kurt Prade.
05:50Und er hat immer gesagt, Kunst kommt von Können, weil wenn es von Wollen käme, hieße
05:55es Wunst.
05:57Argument.
05:59Ein wunderbarer Abend, eine wunderbare Ausstellung und man sieht es an dem Publikum, es wird
06:06begeistert gefertigt.
06:07Es sind viele gekommen, wo ich gar nicht gewusst habe, dass die kommen.
06:10Also ich habe eigentlich, wir haben kaum mehr Sessel gehabt, das war toll.
06:14Also ich war überwältigt, bin es immer noch.
06:16Und bei dir, Toni, wenn ich irgendwann einmal nicht mehr weiter weiß, frage ich dich, weil
06:20du hast sicher den passenden Text dazu.
06:24Wozu habe ich jetzt nicht verstanden?
06:25Ich habe gesagt, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß, dann komme ich zu dir und sage
06:28du, du hast sicher den richtigen Text.
06:31Man hat mich in meinem Leben rhetorisch relativ gut geschult.
06:36Wunderbar.
06:36Noch einmal Gratulation, es war wirklich ein wunderbarer Abend.
06:39Es ist schön, dass ihr dabei wart.
06:40Ich freue mich immer, wenn ich euch sehe.
06:42Danke.
06:42Das mit einer Gedenktafel für einen berühmten Maler geschmückt war, fragte der Kollege
06:49empathisch.
06:51Was meinen Sie, Pfarrer?
06:54Wird wohl auf der Tafel meines Wohnhauses stehen, wenn ich gestorben bin?
07:01Zimmer zu vermieten, er bittet dem Pfarrer und dem Pfahlsieb.
07:08Ich schreit den Pfarrer und dem Pfahl.
07:13Ich schreit den Pfahl.
07:46Applaus

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