00:00Das ist der neue nationale Sicherheitsberater, Generalmajor Peter Vorhofer.
00:05Die Regierung hat sich Anfang August auf den gebürtigen Tiroler geeinigt.
00:10Am Donnerstag hat Vorhofer sich und die neue Sicherheitsstrategie für Österreich vorgestellt.
00:16Die Risiken und Herausforderungen werden in diesem Ausmaß bleiben bzw. noch weiter sich verbreitern.
00:25Daran hätten 60 Experten aus verschiedenen Ministerien mitgearbeitet.
00:30Auch die Parlamentsfraktionen seien in die Entscheidung eingebunden gewesen.
00:35Es stehen uns Lagebilder, Teillagebilder zur Verfügung, in welchen Indikatoren sozusagen
00:40oder mit Indikatoren nachgemessen wird, wie die Situation ist.
00:46Und Sie könnten das jetzt vielleicht umschreiben so etwas wie ein Krisenthermometer
00:52oder ein Thermometer für nationale Sicherheit.
00:55Das Zweite ist, wir werden mit Risikobildern oder langfristigen Lagebildern arbeiten,
01:01um zukünftige Bedrohungen möglichst frühzeitig erkennen zu können.
01:06Wir müssen für jene Krisen, die uns ins Hause stehen, teilweise Jahre voraus
01:12die entsprechenden Vorsorgen und entsprechenden Maßnahmen einleiten.
01:17Und als Beispiel Autonomien herstellen in verschiedenen Bereichen,
01:23Bevorratungen herstellen, Übungspläne und Ähnliches mehr, Prozesse anpassen.
01:28Also das sind alles Dinge, die wir längerfristig voraus machen müssen.
01:32Internationale Krisen würden zusehends ineinander übergreifen.
01:36Dabei schütze die geografische Lage Österreich schon lange nicht mehr so Vorhofer.
01:42Weil Cyber, Wirtschaft, Lieferkettenprobleme, Fernwaffen,
01:49denen sind nationale Grenzen an und für sich egal.
01:52In der Sicherheitsstrategie sind auch die Ziele und Interessen Österreichs definiert,
01:57was für die internationale Glaubwürdigkeit entscheidend sei, so Vorhofer.
02:02Die Zusammenarbeit mit der NATO ist ebenfalls festgelegt,
02:06soweit sie mit dem Neutralitätsgesetz vereinbar ist.
02:10Etwa im Bereich der Katastrophenhilfe, der gemeinsamen Ausbildung oder Friedensmissionen.
02:17Die Strategie wird nun dem Parlament und dem Nationalen Sicherheitsrat vorgelegt.