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  • vor 1 Woche
Adrian sucht Claras Rat, da er nicht weiß, ob er Desirée heiraten soll. Überfordert macht Clara ihm klar, dass sie ihm bei der Entscheidung nicht helfen könne. Als Adrian ihr auch noch das Ultraschallbild von dem gemeinsamen Kind mit Desirée zeigt, wird es Clara zu viel und sie stößt ihn von sich. Nach einem Gespräch mit Tina wird Clara klar, dass sie Adrian ihre Gefühle gestehen muss … Friedrich will Andrés Stelle so schnell wie möglich neu besetzen. Hildegard ist davon gar nicht begeistert und als sich auch noch Adrian auf Andrés Seite schlägt, glaubt Friedrich, dass Beatrices Plan zum Scheitern verurteilt ist. André kommt derweil Charlottes Wunsch, die Kündigung zurückzunehmen, nach und erscheint gut gelaunt auf einer Pressekonferenz im Bräustüberl.
Dort erfährt er allerdings von der Anfrage eines Journalisten, der angeblich von Andrés Deal mit der Staatsanwaltschaft erfahren haben will. Oskar redet sich gegenüber Tina mehr schlecht als recht mit der Ausrede heraus, dass André ihm eine Gehaltserhöhung verweigert hat und er deshalb dessen Uhr in den See werfen wollte. Als Alfons merkt, wie sehr Tina irritiert ist, sucht er das Gespräch mit André und Oskar. Gegenüber Alfons behauptet Oskar nun, dass der Vorwurf der sexuellen Nötigung ihn so gegen André aufgebracht hat: Denn schließlich wurde seine Schwester Pia vor langer Zeit fast vergewaltigt…

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Transkript
00:12Wir haben das zigmal durchgespielt.
00:15Er wollte dich vergewaltigen.
00:16Philipp von Kehling, der reiche Schnösel aus bestem Hause.
00:19Seine Eltern hätten niemals zugelassen, dass ich wegen Notwehr freigesprochen worden wäre.
00:24Warum bin ich bloß in diesen verdammten Keller gegangen?
00:26Wo hast du ihn denn jetzt?
00:29Wald.
00:30Okay.
00:32Inbundwald.
00:44Da ist das gute Stück, ja.
00:47Ja, die lag hier.
00:50Wunderbar, ein Albtraum, wenn ich die gleich wieder verloren hätte.
00:53Wenn ich gewusst hätte, was du mit deiner armen Mutter alles durchmachst, dann...
00:59Es tut mir aufrichtig leid.
01:02Ich hätte dich nicht so unter Druck setzen dürfen.
01:08Warum hast du es mir denn nicht einfach erzählt?
01:13Weil ich dir nicht traue?
01:15Ja, das tut mir leid.
01:18Beatrice, wir haben beide die leidvolle Erfahrung gemacht.
01:22Wohin es führt, wenn Eltern sich zu sehr einmischen?
01:26Adrian als Schwiegersohn wäre der ideale Verbündete.
01:29Ich liebe Desiree und ich war bisher immer auf ihrer Seite und das müsstest du eigentlich am allerbesten wissen.
01:34Warum hatte sie dann Angst, dir von der Schwangerschaft zu erzählen?
01:43Und warum traut sie sich nicht, dir zu sagen, wie gern sie heiraten würde?
01:57Oskar, was machst du da?
01:59Das war's.
02:05Das war's.
02:08Das war's.
02:16Das war's.
02:29Das war's.
02:38Das war's.
02:55Was hast du denn, oder?
02:57Hey.
02:58Hey.
02:59Und was versteckst du da hinter deinem Rücken?
03:02Nichts.
03:04Nichts.
03:05Du hast doch da irgendwas.
03:08Jetzt komm, du versteckst doch da irgendwas.
03:10Du wolltest gerade irgendwas in den See werfen.
03:11Nichts.
03:14Jetzt komm.
03:15Also, ist doch eine Uhr.
03:19Ist es nicht die vom Konopka?
03:24Okay, das verstehe ich nicht.
03:25Du hast gesagt, dass du diese Uhr wahnsinnig toll findest und jetzt willst du sie wegwerfen?
03:29Eine ziemlich blöde Idee.
03:30Und warum machst du es dann?
03:31Ich war sauer, deswegen wollte ich Konopka eins auswischen.
03:34Und deswegen klaust du die Uhr und willst sie hier reinwerfen?
03:37Nein, schau mal, ich schufte mich in der Brauerei ab wie ein Blöder.
03:40Deswegen habe ich nach einer Gehaltserhöhung gefragt, aber er hat abgelehnt.
03:43Und deswegen willst du dich mit so einer saublöden Idee rächen, oder was?
03:47Jetzt komm, Oskar, was ist denn los mit dir?
03:50Er sperrst du David ein.
03:51Und dann rastest du völlig grundlos wegen einem Blumenstrauß aus, der überhaupt nicht von ihm war.
03:55Wusste ich ja nicht.
03:56Ja, aber die Uhr musst du zurückgeben.
03:57Ja.
04:03Das ist wahrscheinlich das Beste.
04:09Sorry.
04:11Bei mir musst du dich nicht entschuldigen.
04:13Aber du solltest mal darüber nachdenken, warum du in letzter Zeit völlig grundlos die ganze Zeit durchdrehst.
04:30Möchten Sie einen Kaffee?
04:32Ein Wasser?
04:33Ich meine, aber vielen Dank, dass Sie sich hier im Moment um alles kümmern.
04:36Das ist doch selbstverständlich.
04:38Für Sie vielleicht.
04:41Andere lassen von jetzt auf gleich alles stehen und liegen.
04:44Ach, ich kenne den André schon so lange.
04:47Nein, der beruhigt sich schon wieder und der bereut das bestimmt, dass er gekündigt hat.
04:50Meinen Sie?
04:51Ja, das ist ja nicht der erste Streit mit seinem Bruder.
04:54Bisher haben die sich immer wieder zusammengehauen.
04:56Nach allem, was ich gehört habe, stehen die Chancen da ziemlich schlecht.
05:00Deshalb habe ich mich auch schon nach einem Ersatz für Knopka umgesehen.
05:04Leider ohne Erfolg.
05:06Ja, ich glaube, da haben Sie sich die Mühe umsonst gemacht.
05:09Der kommt wieder.
05:11Vielleicht will ich das ja gar nicht.
05:14Ach so.
05:16Warte.
05:17Der ist doch ein exzellenter Koch und wir schätzen ihn alle sehr als Chef.
05:21Ehrlich gesagt, ich bin seine Extratur allein.
05:25Und dann diese Dreifachbelastung mit der Küche und der Brauerei und dem Bürgermeisteramt.
05:28Ich brauche hier einen Chefkoch, der sich hundertprozentig auf seine Arbeit konzentriert.
05:37Vielleicht können Sie sich ja mal umhören.
05:40Sie kennen so viele Kollegen in der Gegend.
05:42Vielleicht ist ja jemand geeignet.
05:44Ich.
05:46Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe jetzt hier viel zu viel in der Küche zu tun.
05:49Nur mein Vorschlag.
05:50Sie müssen sich Ihren Chef nicht selber suchen.
05:52Nein, das ist wirklich die Sache der Geschäftsleitung.
05:55Und da mische ich mich auch gar nicht ein.
05:58Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe jetzt wirklich zu tun.
06:12Tina.
06:15Entschuldigung.
06:20Was ist denn los mit Ihnen?
06:21Ich habe einfach Stress.
06:23Ich muss in der Küche Doppelschichten schieben und jetzt muss ich noch Pasteten für die Pressekonferenz machen.
06:27Aber dabei hilft Ihnen doch Ihr Freund, oder?
06:29Eher nicht.
06:31Ist der noch bei den Naturschützern wegen des Luchses?
06:34Keine Ahnung.
06:35Und es ist mir auch egal.
06:36Tina.
06:39Was?
06:40Oskar und ich haben uns gestritten und ich weiß nicht, ob er danach noch zu diesem Treffen hingegangen ist.
06:45Ich weiß einfach nicht, was gerade mit ihm los ist.
06:47Er ist leicht reizbar und verhält sich kindisch.
06:50Was aber nicht zufällig mit Herrn Hofer zu tun hat, hm?
06:54Tina, so ein junger Kerl, der schlägt schon einmal über die Stränge.
06:59Aber er liebt sie.
07:00Und wenn er einen Fehler gemacht hat, dann bereut er das bestimmt bald schon wieder.
07:04Es ist aber kein Grund, Herrn Konopka die Uhr zu klauen, nur weil der ihm keine Gehaltserhöhung geben wollte.
07:10Er hat was getan?
07:30Keine Ahnung, ob man Beatrice trauen kann.
07:33Desirée hat's lange nicht getan und David will bis heute nichts mit ihr zu tun haben.
07:36Ja, aber trotzdem. Wahrscheinlich will sie einfach nur das Beste für ihre Tochter, so wie jede Mutter.
07:42Was sagt denn Desirée selbst dazu?
07:44Wir waren uns eigentlich schon einig, dass wir auch ohne Trauschein glücklich sein können.
07:49Aber vielleicht behauptet sie das auch nur, weil sie glaubt, ich will sie gar nicht heiraten.
07:54Willst du denn?
07:56Ja, sie ist eine großartige Frau und wir erwarten ein Kind zusammen, also das spricht ja eigentlich nichts dagegen.
08:02Klingt ja sehr überzeugend.
08:03Ja, aber doch, auch nur, weil ich, weil ich, ich hab mir da nie groß Gedanken drüber gemacht.
08:07Und wenn ich heirate, dann natürlich Desirée.
08:10Auf der anderen Seite hat sie sich auch schon jede Menge geleistet.
08:14Ich meine die ganze Sache mit dem Schwarzgeld und das Theater mit Evers.
08:17Ja, und alles auch nur, um ihrer armen gelähmten Mutter zu helfen.
08:20Ach, du glaubst ja also immer noch nicht.
08:23Und du?
08:27Ach so, und du meinst ja nicht, dann soll ich sie auch nicht heiraten.
08:31Und es ist das, was du mir damit sagen willst.
08:32Adrian, ich will dir das überhaupt nicht sagen, Adrian.
08:34Es ist, es ist eine riesige Entscheidung und niemand kann sie dir abnehmen.
08:39Ja, da hast du recht.
08:43Trotzdem bin ich dir dankbar dafür, dass wir immer über alles reden können.
08:55Hallo Schatz, du siehst großartig aus.
08:58Danke.
09:06Was erwartest du?
09:08Frau Sonnenbichler ist in einem Alter, wo sie Veränderungen als Bedrohung empfindet.
09:12Was machst du da?
09:14Ja, ist ja gut.
09:16Außerdem arbeitet sie seit Jahren mit Konopka zusammen.
09:25Das ist kein Grund für so ein unkooperatives Verhalten.
09:28Wir finden schon einen Ersatz für den abgehalfterten Haugenkoch.
09:31Na, auch nicht so schnell wie möglich.
09:33Und in die Entscheidung hätten wir die liebe Frau Sonnenbichler doch sowieso nie mit einbezogen, oder?
09:40Friedrich, wo ist denn das Problem?
09:41Ihr beauftragt eine Agentur?
09:44Oder hast du Angst, sie weigert sich mit dem Neuen zusammenzuarbeiten und macht nur noch Dienst nach Vorschrift?
09:49Nein, nein.
09:52Dafür ist sie viel zu feige und zu loyal.
09:56Ich hätte nie mit so viel Widerstand gerechnet.
09:59Konopka kriegt mehr Unterstützung als erwartet.
10:02Auch Charlotte will, dass er hier wieder arbeitet.
10:05Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt so schnell wie möglich Adrian auf unsere Seite kriegen.
10:09Mit ihm zusammen hast du hier die Mehrheit.
10:13Ach ja, übrigens, er war vorhin hier und wollte mit dir über Konopka sprechen.
10:18Was hältst du davon, wenn wir das Ganze in Ruhe im Familienrat besprechen?
10:23Wir könnten meine Tochter und Adrian heute Abend zum Essen einladen.
10:27Hm, warum nicht?
10:28Nach dem Gynäkologen habe ich noch einen Termin bei Dr. Niederbühel.
10:32Routine-Check.
10:34Und er geht mit mir den Ultraschall durch.
10:37Unser erstes Bild vom kleinen Adrian.
10:39Oder der kleinen Desirée.
10:42So nennen wir sie oder ihn aber nicht, oder?
10:44Nein, auf keinen Fall.
10:46Kommst du mit?
10:47Natürlich komme ich mit.
10:48Babyfotos gucken, das ist doch super.
10:51Man wird wahrscheinlich nicht sehr viel darauf erkennen.
10:53Das ist mir egal.
10:54Es geht hier um unser Kind.
10:55Will ich bei einem der Bäume sein.
10:57Warte mal kurz.
11:04Ja?
11:05Hallo.
11:06Störe ich?
11:06Was gibt's?
11:08Friedrich und ich möchten dich und Adrian gerne zum Abendessen einladen.
11:12Keine Ahnung, ob er Zeit hat.
11:13Wir würden uns wirklich freuen.
11:15Vor allem ich.
11:17Moment, ich frage ihn mal kurz.
11:20Heute Abend Abendessen mit meiner Mutter und Friedrich Stahl?
11:25Hast du Lust?
11:27Familie halt.
11:29Tja.
11:30Und als zukünftige Eltern können wir solchen Verpflichtungen auch nicht ewig aus dem Weg gehen.
11:33Mhm.
11:34Gemeinsam kommen wir schon mit Oma Patrice klar, oder?
11:37Sag's zu.
11:39In Ordnung, wir kommen.
11:41Großartig.
11:41Bis dann.
11:43Großartig.
11:45Bin ich mal gespannt, was sie heute von uns will.
11:48Willst du dich ja tatsächlich nur an einem netten Familienabend interessieren?
11:53Ja.
11:53Bestimmt.
12:06Hallo Opa.
12:08Hallo Clara.
12:10Guten Appetit.
12:11Danke.
12:12Magst du dich ein bisschen zu mir setzen?
12:15Ich darf es nicht eh gleich gewittern.
12:16Ach, das ist noch weit weg.
12:18Komm, setz dich.
12:19Ich muss dir was erzählen.
12:26Stell dir vor, heute früh in der Bäckerei haben mich drei Leute auf meine neue Strickjacke
12:31angesprochen.
12:33Da hab ich den letzten Brat genommen.
12:36Ach, macht nichts.
12:37Keine Lust.
12:38Die haben mich alle gefragt, wo ich die gekauft hab.
12:41Dann hab ich gesagt, sowas muss ich nicht kaufen, weil ich so eine tolle Enkelin hab.
12:46Ich hab natürlich sofort erzählt, dass du die entworfen und hergestellt hast.
12:50Danke.
12:51Also wundere dich bitte nicht, wenn demnächst einige Anfragen kommen.
12:55Das ist wirklich lieb von mir.
12:56Und später zum Stammtisch zieh ich sie gleich nochmal an.
13:03Vielleicht, vielleicht kann ich mal ein paar Fotos von dir machen für die Homepage, wenn
13:06das okay wär.
13:07Ja.
13:08Gern.
13:08Du, es gibt einen großen Markt für bayerische Strickenmode, speziell wenn sie so schön
13:13und hochwertig ist wie deine.
13:15Vor allem in Bichlheim und Umgebung.
13:17Ja.
13:17Ich weiß nur, ich weiß nur ehrlich gesagt nicht, ob ich auf Dauer wirklich Trachtenjanker
13:21produzieren will.
13:22Warum nicht, wenn sie sich gut verkaufen?
13:25Ich bin Modedesignerin.
13:27Ich kann mich natürlich an traditionellen Vorlagen orientieren, aber es soll ja schlussendlich
13:31was Neues entstehen.
13:32Ach so.
13:33Du möchtest also gar nicht, dass ich für deine Strickjackenreklame lande?
13:37Doch, mach's doch unbedingt, unbedingt, jetzt hab ich's nicht gemeint.
13:41Ich freue mich über jeden Auftrag, der reinkommt.
13:44Und jetzt, mindestens bei meinen Stricksachen hab ich Erfolg.
13:51Hey.
13:53Ich bin schon klar.
13:55Die Arbeit an meiner Kollektion lenkt mich ja auch ab.
14:01Ich geh jetzt mal den hier auffüllen.
14:02Oh, er braucht es.
14:03Danke.
14:27Vielen Dank.
14:28Wo war die denn?
14:30Ich hab die überall gesucht.
14:31Ja.
14:32Hier.
14:34Unter der Sitzbank.
14:36Da muss sie ja nach innen gefallen sein.
14:39Ja.
14:39Ja, so sieht's aus.
14:41Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass das Fenster geöffnet war.
14:44Ja, Sie waren ja auch so in Ihre Gartenarbeit vertieft.
14:47Ja, wahrscheinlich.
14:48Was halten Sie davon, wenn ich Sie ein paar Tage bekoche?
14:52Hm?
14:52Ich meine, nicht im Fürstenhof.
14:54Ich könnte Ihnen auch hier etwas ganz Wunderbares kredenzen.
14:58Nein.
14:59Das ist nicht nötig.
15:00Seien Sie doch nicht so bescheiden.
15:01Ich hätte mich zu Tode geärgert, wenn ich die schon wieder verloren hätte.
15:04Sie müssen mir nur den Termin sagen.
15:06Und die Kesseln können Sie auch mitbringen.
15:09Okay.
15:10Okay.
15:11Ich will mich ja nicht wiederholen, aber...
15:13Ja, ja, ich weiß.
15:14Ich muss besser drauf achten.
15:16Sie haben sie jetzt schon zum zweiten Mal verlegt.
15:18Und wiedergefunden dank Ihrer Spürnase.
15:21Ja, aber nochmal taucht sie vielleicht nicht wieder auf.
15:24Wissen Sie was?
15:25Ich lege die in den Tresor der Brauerei und hole die nur wieder heraus zu besonderen Anlässen.
15:30Hm?
15:30Ja.
15:31Eine Monte Tremucci ist auch wirklich nichts für den Alter.
15:34Ja.
15:42Ist es nicht hübsch?
15:45Ja, sicher.
15:48Und es ist alles in Ordnung, oder?
15:49Es sieht alles sehr, sehr gut aus, ja?
15:51Hier können Sie sehen, wie das Embryo sich in der Gebärmutter eingenistet hat.
15:58Dieses winzige Pünktchen.
16:00Ja, dass Sie in gut acht Monaten ein kleiner Mensch sein werden.
16:04Ab wann weiß man denn ungefähr, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?
16:08Na ja, so.
16:09Ab der elften Woche circa.
16:10Kommt ganz darauf an, wie es liegt.
16:12Ist doch ganz egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.
16:15Hauptsache, es ist gesund.
16:17Wie gesagt, es ist alles in bester Ordnung.
16:19Das erste Foto von meinem ersten Kind.
16:22Was heißt denn hier deins?
16:29Ich bin mir sicher, dieses Foto wird einen Ehrenplatz in eurem Familienalbum einnehmen.
16:35Ja, das wird es.
16:44Die gehen natürlich aufs Haus.
16:49Und eins sage ich Ihnen.
16:51Ich lege mein Amt natürlich nicht nieder.
16:53Diese lächerlichen Vorwürfe sind längst vom Tisch.
16:56Servus.
16:57Das ist ja schon wieder mehr Bürgermeister als wird.
16:59Ich bedanke mich nur bei meinen Wählern, die mit dem Rücken gestärkt haben.
17:03Ja, weil sie hoffen, dass sie dafür Freibier bekommen, was offensichtlich funktioniert.
17:08Ich bin gleich bei euch, Herr Knocker.
17:10Haben Sie einen Moment.
17:11Aber für Sie doch immer so.
17:13Es geht um diese Pressekonferenz morgen.
17:15Ich kann da leider nicht dabei sein.
17:17Wir haben einen Krankheitsfall und da muss ich einspringen.
17:19Das schaffen Charlotte und ich schon.
17:21Außerdem haben wir noch den Bürgermeister.
17:22Ja.
17:23Über den wollte ich auch noch mit Ihnen reden, Herr Knocker.
17:26Ich habe gehört, Sie beide hatten Streit.
17:30Wer sagt das?
17:31Die Tina hat gemeint, der Herr Reiter wollte eine Gehaltserhöhung.
17:36Sie wollten sie ihm nicht geben und deswegen ist er halt sauer.
17:39Wir haben nie über eine Gehaltserhöhung gesprochen.
17:41Ich habe ihn ja gerade getroffen.
17:43Ich bin ihm sehr dankbar, dass er meine Oma wiedergefunden hat.
17:45Wir verstehen uns blendend.
17:46Also dachte ich.
17:48Ja, das dachte ich eigentlich auch.
17:50Aber wieso sollte die Tina sich so eine Geschichte ausdenken?
17:53Also das würde ich auch gerne wissen.
18:06Ich weiß, du arbeitest gerade, aber ich muss dir unbedingt was zeigen.
18:15Tada!
18:17Lechner Junior.
18:18Das ist das erste Ultraschallbild vom kleinen Purzelchen.
18:21Purzelchen?
18:22Ja, irgendwie muss ich es ja nennen.
18:25Wow.
18:26Süß.
18:27Guck mal hier.
18:28Der mini kleine Punkt.
18:30Ich bin schon so gespannt, wenn man irgendwann was erkennen kann.
18:32Wenn man sieht, es wird ein Junge oder ein Mädchen, Mädchen oder Junge.
18:35Und dann kommt ja irgendwann diese große Diskussion um den Namen.
18:38Arthian, ich ähm...
18:39Ja?
18:40Sei mir nicht größer.
18:40Ich hatte gerade einen Einfall.
18:41Ich muss den Trink skizzieren, sonst vergesse ich ihn gleich wieder, ja?
18:44Ach so.
18:46Ich dachte, du freust dich vielleicht mit mir.
18:49Ja, klar, das, das, das, das tue ich auch.
18:52Schon abgefahren, oder?
18:54Ich meine, dass ausgerechnet ich so aus dem Häuschen sein würde, wenn ich Papa werde.
18:59Sogar darüber nachdenkst zu heiraten.
19:01Ja, ist schon verrückt.
19:05Ja, manchmal geht es einfach unheimlich schnell.
19:07Ich meine, überleg mal, vielleicht triffst du ja morgen auch den Mann deines Lebens auf der Straße.
19:11Lass du es bitte.
19:13Ich muss weiterarbeiten.
19:16Sag mal, was ist denn eigentlich los mit dir?
19:17Es ist nichts los.
19:18Doch!
19:19Schon vorhin war es, warst du so komisch, als es darum ging.
19:21Ich möchte mich nur auf meine Arbeit konzentrieren.
19:26Okay, gut.
19:28Ich wollte es dir nur zeigen.
19:29Ich möchte es dir nur zeigen.
20:20Oh, da hatten wir beide wohl die gleiche Idee.
20:25Was hast du mitgebracht?
20:28Apfelgruben.
20:29Aber ich mag lieber Kugelhupf.
20:31Da weiß ich wenigstens, dass er gut ist.
20:39Danke.
20:47Kaffee?
20:47Ja, vielleicht gern.
21:02Du wolltest mit mir reden.
21:08Ich hätte dich nicht so anfahren sollen.
21:11Aber es ging ja nicht um dich, es ging um meinen Bruder.
21:13Und darum, dass ich mir vorstellen kann, dass er recht hat.
21:17Glaubst du das etwa immer noch?
21:20Hör mir zu, ich habe lange darüber nachgedacht, was du mir gesagt hast.
21:26Aber ich kann einfach nicht glauben, dass dein Bruder dich aus dem Amt jagen wollte.
21:31Hast du eine Ahnung.
21:33Hast du eine Ahnung?
21:33Vielleicht stecken ja doch Beatrice Hofer und Herr Stahl dahinter.
21:38Ich trau dieser Dame einiges zu.
21:41Doch du kennst sie doch, du magst sie sogar.
21:44Und?
21:47Ach, bei der Hofer bist du dir also nicht sicher?
21:49Ja, aber bei deinem Bruder doch auch nicht.
21:52Ich schon.
21:53Trotzdem, du solltest ihm nochmal eine Chance geben und wenigstens mit ihm reden.
21:57Damit er mir wieder die gleichen Lügen auftischt?
22:02Ich möchte mich nicht schon wieder mit ihr streiten.
22:05Ich mich doch auch nicht.
22:08Dann lass mir die Sache auf sich beruhen.
22:13Wo willst du denn hin?
22:15Was ist denn mit dem Kuchen?
22:16Du, den esse ich später.
22:17Ich muss die Pressekonferenz für morgen vorbereiten.
22:20Wenn ich dir irgendwie helfen kann.
22:23Ich komme schon zurecht, danke.
22:29Ich hätte mich bei Adrian mehr zusammenreißen müssen.
22:35Aber es geht einfach nicht, wenn er dauernd von Desirée und seinem Kind schwärmt.
22:45Wie soll ich da weiter mit ihm befreundet sein?
22:51Ich kann nicht immer so tun, als wäre alles super.
22:56Aber ich will ihn doch auch nicht verlieren.
22:58Dann kann ich die Laube morgen.
22:59Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:06Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:08Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:18Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:20Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:20Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:21Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:22Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:27Ich will ihn doch nicht verlieren.
23:28reservieren sehr gut und dazu bitte eine strauß rosen ein paar delikatessen und ja ganz wichtig
23:36eine flasche champagner ja es soll eine überraschung werden zum hochzeitstag ja ich verlasse mich auf
23:42sie finden hey da hat sich schon wieder ein patient mit seinen wehwehchen im ohr nein das
23:51war fabien was ja manchmal aufs gleiche hinausläuft gibt's probleme nein überhaupt nicht der hat
23:56angerufen gesagt er ist beim kumpel wir brauchen uns keine sorgen machen so feinfühlig und
24:03rücksichtsvoll der junge man ja ich denke das ist ein guter einfluss auf ihn du solltest öfter knöpfe
24:11beim annähen wirst du gar nicht dass meine frau so gut nähen kann ja das kann sie sie hat sich
24:19ihre
24:19ersten bühnenoutfits nämlich alle selbst genäht und du nähst für fabien den nächsten knopf
24:27ach apropos fabien habe ich mit ihm verabredet morgen im kino oder so wirklich morgen ja wir
24:39reden doch schon die ganze zeit darüber und ich bin froh dass es endlich geklappt hat schön ja dann
24:45viel spaß was ja ich wollte mir gerade ein thema magst du auch einen mhm ok ja ja ja
24:55von hoher
25:01von hoher
25:22von hoher
25:30Vielleicht ein Champagner als Aperitif?
25:33Für sie ist natürlich der Orangensaft.
25:36Danke.
25:37Schön, dass ihr euch heute Abend Zeit genommen habt.
25:39Für die alte Mutter.
25:41Naja, das Eid will ich jetzt mal überhört haben.
25:43Dann auf die Jugend und auf die Familie.
25:47Auf einen schönen Abend.
25:48Auf den Frieden in der Familie.
25:53Bevor ich das Essen servieren lasse,
25:55würde ich ganz gern noch ein paar Worte über André Konopka verlieren.
25:59Deswegen waren Sie doch schon hier, nicht wahr?
26:01Ja, genau.
26:04Vor Saalfeld versucht er gerade, ihn zum Umdenken zu bewegen.
26:08Und auch seine Mitarbeiter würden ihn gern behalten.
26:11Und was denkst du?
26:13Naja, ich hab prinzipiell nichts gegen Neuzugänge einzuwenden.
26:16Aber?
26:16Ja, Herr Konopka ist fachlich sehr kompetent.
26:20Und seine Belegschaft respektiert ihn.
26:22Und das muss man erst mal schaffen.
26:24Das heißt, Sie würden es begrüßen, wenn er seine Kündigung zurücknehme?
26:27Nicht unter allen Umständen, aber grundsätzlich, ja.
26:31Findest du nicht, dass diese albernen Spielchen
26:32zwischen den Brüdern endlich mal aufhören sollten?
26:34Wir sind doch hier in einem Fünf-Sterne-Hotel
26:36und nicht im Kindergarten.
26:37Die beiden zwingen uns permanent, Partei zu ergreifen.
26:40Sind wir für Konopka, sind wir automatisch gegen Saalfeld.
26:43Und das ändert sich auch alle zwei Tage.
26:45So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen.
26:47Das schadet uns allen.
26:49Im Zweifelsfall liegt die Entscheidung ja bei mir.
26:51Und ich entscheide grundsätzlich nur nach sachlichen Kriterien.
26:55Da hast du vollkommen recht.
26:58Das ist meine Meinung.
27:05Ja.
27:06Eine Frau sollte ihren zukünftigen Ehemann immer unterstützen.
27:10Auch wenn der Ehemann sich in völligem Unsinn verrennt,
27:14dann unterstützt sie ihn, indem sie ihm den Unsinn wieder ausredet.
27:19Wie oft noch?
27:21Ob wir heiraten oder nicht, bleibt alleine Adrian und mir überlassen.
27:25Aber was ist denn mit eurem Kind?
27:27Glaubst du, dass wir mit Trauerschein bessere Eltern sind als ohne?
27:31Ja, ich denke, dass ein Kind auf jeden Fall beiden...
27:33Ich glaube, ich frage mal in der Küche nach,
27:36ob der erste Gang soweit ist.
27:39Das ist ja eine sehr gute Idee.
27:47Wie schwer kann es sein, eine Uhr zu entsorgen?
27:50Sie vor Tina in den See zu schmeißen, wäre es recht verdächtig gewesen.
27:54Das sehe ich anders.
27:56Herr Konopka hätte sie rausgefischt, Fragen gestellt, auch zu den Initialen.
28:01Und jetzt hat Konopka sie wieder. Na toll.
28:03Er wird sie so schnell nicht mehr tragen. Dafür habe ich gesorgt.
28:08Du, ich muss Schluss machen. Tschau.
28:13Ah, Herr Reiter, das ist gut.
28:16Mit Ihnen wollte ich sowieso sprechen.
28:18Sagen Sie mal, stimmt es, dass Sie dem Herrn Konopka eine Uhr gestohlen haben,
28:22weil Sie mehr Gehalt wollen?
28:25Ach, woher wissen Sie denn?
28:29Tina.
28:30Ja?
28:31Ich habe aber gerade vorhin mit ihm gesprochen.
28:34Er weiß weder was von einem Diebstahl noch was von einer Gehaltserhöhung.
28:38Das habe ich auch nur Tina erzählt.
28:40Und die Wahrheit?
28:43Herr Konopka ging mir total auf die Nerven.
28:46Ja, er hat ständig erzählt, was für ein toller, ehrenwerter Bürgermeister er ist.
28:51Als ob er eine weiße Weste hätte.
28:53Es gibt keinen Beweis dafür, dass er eine der Bewerberinnen angegrabscht hat.
28:58Ja, weil er irgendetwas gemauselt hat.
29:00Oder weil er ganz einfach unschuldig ist.
29:04Das Verfahren gegen ihn ist eingestellt worden.
29:06Warum glauben Sie am Herrn Konopka nichts?
29:08Sehen Sie, Herr Sonnbichle...
29:15Meine Schwester ist vor ein paar Jahren fast vergewaltigt worden.
29:19Und sie hat ziemlich lange gebraucht, das zu verarbeiten.
29:24Ach, das tut mir leid.
29:26Klar ist das kein Grund, Herrn Konopka die Uhr zu klauen, aber...
29:30Ja, stimmt.
29:31Ich meine, Sie sind manchmal wirklich ein bisschen sehr impulsiv unterwegs.
29:35Aber ich habe Sie ihm ja auch schon zurückgegeben und...
29:39Können Sie die Sache mit meiner Schwester bitte für sich behalten?
29:44Ja, ja. Klar.
29:54Herr Reuter, meinen Sie nicht, dass die Wäsche bei den Temperaturen am Balkon schneller trocken wird?
30:04Wenn Desiree nur auf mich hören würde.
30:06Das tun erwachsene Kinder nun mal nicht, aber das willst du ja nicht einsehen.
30:11Mir wäre es ja nicht so wichtig, wenn es nur um sie ginge.
30:15Mit Adrian Lechner auf unserer Seite hätten wir hier das Sagen.
30:19Lechner will nur nach sachlichen Kriterien entscheiden.
30:21Egal, ob die beiden heiraten oder nicht.
30:24Wir können uns seiner nicht sicher sein.
30:26Je enger die Bindung, desto besser für uns.
30:28Und wenn es um Familie geht, sind sachliche Kriterien schnell zweitrangig.
30:32Keine Sorge. Wenn deine Tochter Lechner liebt, dann werden die auch irgendwann heiraten.
30:38Gabst du?
30:39Na, bei Leonard und Pauline war das genauso.
30:42Also, anfangs wollte ich Leonard zur Ehe drängen. Aus, ja, geschäftlichen Gründen.
30:49Aber er wollte nicht.
30:51Die haben erst geheiratet, als sie sich ineinander verliebt haben.
30:54Was ja Gott sei Dank bei Adrian und Desiree schon der Fall ist.
30:58Also, je weniger du die beiden drängst, umso eher läuten die Hochzeitsglocken.
31:33Was ist?
31:35Nichts.
31:36Ich finde es nur gerade so wunderschön, neben dir aufzuwarten.
31:39Mhm.
31:41Wenn es eine andere wäre, dann hätten wir auch ein ziemliches Problem.
31:45Echt?
31:46Hm.
31:47Blöd, Mann.
31:50Ich fände es wird immer schöner mit uns beiden.
31:54Am Anfang wolltest du nur mit mir ins Bett.
31:57Tja, und?
31:58Das will ich auch immer noch.
32:00Hm.
32:04Aber inzwischen ist da auch mehr.
32:06Unser Baby.
32:08Ja.
32:10Aber nicht nur das. Ich finde auch, wir sind...
32:12Ja, wir sind ein gutes Team.
32:14Zum Beispiel wie gestern Abend.
32:18Aber Patrice, sie kann es einfach nicht lassen, dass sie sich schon wieder einmischen muss.
32:23Du, keine Sorge, keine Sorge.
32:25Sie wird auch lernen, dass du entscheidest, was für dich das Beste ist.
32:29Oder du.
32:30Das finde ich auch okay.
32:31Okay.
32:32Gut.
32:33Dann werde ich jetzt entscheiden, dass du noch ein bisschen weiter schläfst.
32:37Und dir und dem Purzelchen noch eine kleine Ruhepause gönnst.
32:41Wem?
32:42Dem Purzelchen.
32:44Ach Gott, wie süß.
32:46Und du?
32:48Tja, ich muss jetzt langsam aufstehen.
32:50Ich habe nämlich noch einen ganz wichtigen Termin mit dem Herrn vom Tourismusverband.
32:54Ja, das klingt aber spannend.
32:57Und davor muss ich noch einen ganzen Haufen Unterlagen durcharbeiten, die mir diese wundervolle PR-Dame vorbereitet hat.
33:06Aber frühstücken können wir noch vorher.
33:07Oh, sehr gerne.
33:10Schweineöhrchen.
33:10Schweineöhrchen.
33:24Oh, entschuldige.
33:26Danke.
33:27Was machst du da eigentlich?
33:29Ich überlege mir die Tagesgerichte für die nächste Woche.
33:33Das hat der André alles so aus dem Ärmel geschüttelt.
33:36Ja, wenn du das so lange gemacht hast wie er, dann hast du auch kein Problem mehr damit.
33:40Na, schauen wir mal.
33:42Sag mal, wie ist es denn jetzt eigentlich bei euch?
33:48Ihr wolltet euch doch treffen.
33:50Haben wir.
33:51Und?
33:53Wir konnten uns nur darüber einig sein, dass wir uns nicht einig sind.
33:58Zumindest was seinen Bruder angeht.
34:00Du glaubst also nach wie vor, André schätzt die Lage falsch ein.
34:04Ich weiß es nicht.
34:06Möchtest du einen Rat?
34:09Von dir immer.
34:13Halt dich aus der Sache raus.
34:15Schau mal, der André und du, ihr habt euch doch gerade erst gefunden.
34:18Und es wäre doch schade, wenn es jetzt wegen sowas schon zu Ende wäre, bevor es überhaupt richtig angefangen hat.
34:25Das finde ich auch.
34:35Ich möchte doch auch, dass es weitergeht.
34:39Deshalb habe ich auch die halbe Nacht wachgelegen und nachgedacht.
34:44Du hast recht, ich sollte noch mal mit Werner sprechen.
34:47Und vielleicht auch dann die Kündigung zurücknehmen?
34:51Allerdings glaube ich nicht an einen Erfolg dieses Gesprächs.
34:55Ja, warum reden Sie denn überhaupt mit Ihrem Bruder?
34:59In der Hoffnung auf ein Wunder.
35:03Und Melli zuliebe.
35:17Hey.
35:20Was machst du denn hier?
35:23Ich wollte dich treffen.
35:26Und?
35:28Es tut mir leid.
35:31In Zukunft habe ich mich im Griff.
35:35Das hast du schon oft gesagt.
35:37Ja, aber diesmal schaffe ich es.
35:40Keine Eifersuchtsanfälle mehr.
35:42Keine dummen Aktionen.
35:44Und...
35:45Versprochen.
35:48Ich dachte, wenn wir ein bisschen Sport machen,
35:51dann komme ich gar nicht mehr dazu, mich aufzuregen.
35:54Okay.
35:57Es tut mir leid.
36:00Und es kommt wirklich nicht mehr vor.
36:08Versprochen.
36:14Versprochen.
36:17Gut.
36:19Dann können wir jetzt hier losspotteln.
36:21Und ich erinnere dich an dein Versprechen.
36:24Hey!
36:28Hey, so leicht kommst du mir nicht davon.
36:47Störe ich?
36:48Überhaupt nicht.
36:50Möchtest du deine Kündigung zurücknehmen?
36:55Ich wollte den Ablauf der Pressekonferenz mit dir besprechen.
36:59Ist nur ein Vorschlag, du entscheidest.
37:01Okay.
37:08Ist sonst noch was?
37:10Ja, ich hatte eigentlich gehofft, Werner hier zu treffen.
37:13Er ist nicht da.
37:14Ja, das sehe ich.
37:17Er ist nach Verona gefahren.
37:19Robert wird 40.
37:22Schön, dass ich das auch mal erfahre.
37:26Möchtest du dich endlich mit ihm aussprechen?
37:30Wenn er in Italien ist.
37:32Ach, André, bisher sei es nicht so aus,
37:34als würdest du auch nur einen Augenblick lang ihm zuhören.
37:38Deswegen bin ich ja jetzt hier.
37:41Glaubst du, Werner, inzwischen?
37:44Ich wollte ihm noch eine Chance geben.
37:47André, wir alle würden uns so freuen,
37:49wenn du hier am Fürstenhof bleibst.
37:51Auch Werner.
37:52Und ich und deine Mitarbeiter.
37:55Wir brauchen dich als Chefkoch.
37:57Aber vor allem brauchen wir dich.
37:59Als Mensch.
38:01Und vor allem für den Brandstein des Charity-Events nächste Woche.
38:06Ja, auch.
38:08Aber in erster Linie geht es um dich.
38:15Beim nächsten Mal nehme ich Sie mit auf eine Runde Gleitschirmfliegen.
38:17Da freue ich mich schon drauf.
38:18Ja, wir freuen uns auch sehr.
38:19Schönen Tag.
38:20Super, ja.
38:21Wiedersehen.
38:24Wiedersehen.
38:26Also wenn man Sie beide so sieht,
38:27dann könnte man denken,
38:28Sie wären gerade frisch verliebt.
38:29Ja, das sehen wir auch.
38:31Jeden Tag aufs Neue.
38:32Schatz, du betreibst maßlos.
38:34Sonst hättest du heute nicht
38:35unseren allerersten Hochzeitstag vergessen.
38:40Und deshalb möchte ich für uns heute die Laube reservieren.
38:45Aber ich bin davon...
38:46Du sagst alles ab.
38:47Ich bin heute der wichtigste Mensch in deinem Leben.
38:50Das bist du doch jeden Tag.
38:52Also was ist mit der Laube?
38:53Die Laube, die ist heute schon gebucht.
38:56Von wem?
38:57Das darf ich Ihnen nicht sagen.
38:58Wieso nicht?
38:59Diskretion.
38:59Ich will es aber wissen.
39:01Herr Lechner?
39:03Von ihrem Mann.
39:05Aber du wolltest...
39:08Nein.
39:09Ich...
39:09Ich habe gedacht, du...
39:11Hast du es vergessen?
39:13Überraschung.
39:15Die ich Ihnen übrigens gerade verdorben habe.
39:17Das tut mir leid.
39:17Sie hatten doch keine andere Worte.
39:21Wachterchen.
39:22Jetzt ganz schnell mit dir ab in die Praxis,
39:25damit ich nachher nicht so lange auf dich warten muss.
39:30Tschüss, Herr Lechner.
39:32Wiedersehen.
39:43Adrian Lechner hier.
39:46Sagen Sie...
39:47Finden Sie heute zufällig Zeit für einen Sonderauftrag?
39:52Am besten sofort.
39:56Ja, ihr habt richtig gehört.
39:58Ich arbeite wieder hier.
40:00Ihr werdet es also eine Weile mit mir aushalten müssen.
40:03Na, Feierabend gehe ich einen aus.
40:06Ja, ja, ist ja schon gut.
40:07Kommt ins.
40:08An die Arbeit.
40:09Ach, André.
40:10Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin,
40:12dass Sie sich so entschieden haben.
40:14Können Sie doch nicht im Stich lassen.
40:17Haben Sie sich eigentlich mit Ihrem Bruder ausgesprochen?
40:21Der feiert lieber mit seinem Sohn Geburtstag.
40:24Aber, Heligert, viel wichtiger sind mir die Menschen,
40:27die mich gebeten haben, hier zu bleiben.
40:29Also Sie, Charlotte, sogar Herr Lechner hat angerufen.
40:32Es ist die beste Lösung für uns alle und für den Fürstenhof.
40:38Ach, André, bevor Sie nachher zur Pressekonferenz gehen,
40:42hätten Sie vielleicht Zeit, mal meine Vorschläge für die Tageskarten
40:46für die nächste Woche anzuschauen?
40:48Wie sind wir immer ausgezeichnet?
40:50Ja, hoffentlich.
40:52Ich war mir da nicht so ganz sicher.
40:54Und für die Vorspeise, da habe ich einen Vorschlag von Nelly ausgesucht.
40:58Fangen Sie mal her.
40:59Ich habe mir natürlich überlegt, dass ich alles berücksichtige, was Sie gesagt haben.
41:06Also genügend Abwechslung und saisonale und auch regionale Produkte.
41:13Aber jetzt meckern Sie schon.
41:20So schlimm?
41:22Heliga, das ist ausgezeichneter Arbeit.
41:27Ich bin hier überflüssig.
41:29Nein, das sind Sie nicht.
41:31Aber wenn Sie mal Langeweile haben, dann würde ich mich natürlich freuen,
41:35wenn Sie wieder mal meine Gartenarbeit übernehmen würden.
41:37Ja, das könnte Ihnen so passen.
41:50Das heißt, ihr habt euch wieder versöhnt?
41:52Mhm.
41:53Oskar bringt gerade die Pasteten ans Bräustüber zu dem Pressetermin.
41:57Das hätte ich alleine niemals geschafft.
42:00Glückwunsch.
42:02Ja, er hat sich so ehrlich und so süß entschuldigt, da konnte ich gar nicht Nein sagen.
42:07Ja, komm, du wolltest doch auch gar nicht.
42:12Es ist echt schön, dass es bei euch wieder besser läuft.
42:16Hast du dich mit Adi angestritten?
42:22Nicht direkt gestritten, aber...
42:26Ich habe ihm lang und breit von seinem Baby mit Desirée vorgeschwärmt.
42:32Irgendwann, ich konnte nicht mehr, ich habe die Beherrschung verloren.
42:35Ja, aber das ist doch auch verständlich.
42:39Und jetzt?
42:42Keine Ahnung, ich glaube, ich gehe mir erst mal einfach aus dem Weg.
42:45Wie willst du das denn machen?
42:46Ihr begegnet euch doch hier ständig.
42:50Ich konzentriere mich halt auf meine Arbeit.
42:52Jetzt verkrieche ich mich in meinem Atelier.
42:55Clara, das ist doch keine Dauerlösung.
42:57Ich weiß, aber was Besseres fällt mir nicht ein.
42:59Was soll ich denn machen?
43:00Ich kann ihm doch nicht pausenlos die verständnisvolle Freundin vorspielen.
43:26Der Teil deines Plans hat ja großartig funktioniert.
43:30Ich will einen Keil zwischen die Brüder treiben.
43:33Und das, bitteschön, funktioniert nach wie vor.
43:35Egal, ob Konopka in der Küche bleibt oder nicht.
43:38Hoffentlich.
43:39Ganz sicher.
43:40Vertrau mir.
43:42So schnell versöhnen die beiden sich nicht mehr.
43:45Ich habe übrigens mitbekommen, Konopka ist schwer beleidigt,
43:47weil Saalfeld nach Italien gefahren ist.
43:51Das ist ein solcher Kindskopf.
43:54Trotzdem wäre ich froh, wenn es noch einen Plan B gäbe.
43:58Plan A ist perfekt.
44:00Na, eine Theorie.
44:04Es muss doch eine andere Möglichkeit geben,
44:05den Fürstenhof zurückzubekommen.
44:07Das bezweifle ich.
44:10Aber es ist Zeit für den nächsten Schritt.
44:14Was hast du vor?
44:15Ich werde mal ein bisschen den Druck im Kessel erhöhen.
44:19Damit er so schnell wie möglich in die Luft fliegt.
44:33Sag mal, musst du nicht irgendwann mal weiterarbeiten?
44:37So wie Herr Konopka heute drauf ist,
44:38ist es, glaube ich, völlig in Ordnung,
44:40wenn ich ein bisschen später aus der Pause zurückkomme.
44:46Danke, dass du so für mich da bist.
44:49Na klar.
45:01Weißt du, was ein bisschen verworren ist?
45:05Dass ich eigentlich genau in der gleichen Situation wie Adrian bin.
45:10Ich bin in einer Beziehung und will mit jemandem befreundet sein,
45:14der mehr für mich empfindet.
45:19Stimmt.
45:22Nur, dass David sich nicht verstellen muss.
45:24Und, und, du würdest ihn doch niemals
45:26in deine Hochzeitspläne mit einbeziehen.
45:29Nein.
45:31Das würde ich nicht.
45:32Das wäre rücksichtslos.
45:36Naja, fairerweise muss man sagen,
45:37dass Adrian gar keine Chance kriegt, rücksichtsvoll zu sein.
45:40Dann musst du ihm endlich die Wahrheit sagen.
45:43Aber wer weiß, wie er dann reagiert?
45:45Aber das ist doch völlig egal, Clara.
45:47Du musst endlich ehrlich sein.
45:49Dieses Versteckspiel, das ist doch schrecklich.
45:57Du hast recht.
46:01Du hast recht.
46:04Ich...
46:06Lange halte ich das sowieso nicht mehr aus.
46:16Gut so?
46:17Sehr gut.
46:18Und bitte mal mit Flasche.
46:20Gerne.
46:26Kommt ihr alle miteinander?
46:29Frau Bayer?
46:31Herr Bartholz, der Herr Bartholz.
46:32Herr Bartholz, der Herr Bartholz.
46:32Schön, dass Sie alle kommen konnten.
46:34Servus, servus.
46:37So viel passartig gar nicht gerechnet.
46:39War doch eine tolle Idee von mir,
46:40die Saison der Edition von Burger Bartholz.
46:43Profitieren wir beide davon?
46:44Es gibt ein Problem.
46:46Sind die Pasteten nicht angekommen?
46:48Na ja, genug Bier haben wir her.
46:49Ein richtiges Problem.
46:51Genau.
46:51Ja.
46:53Ein Journalist hat mich gerade angesprochen im Vertrauen.
46:57Und?
46:57Er wollte wissen, ob es stimmt,
46:59dass du einen Deal mit der Staatsanwaltschaft gemacht hast.
47:04Wie kommt der denn da auf?
47:05Keine Ahnung.
47:08Er vermutet, dass du die Vorwürfe der sexuellen Nötigung
47:11aus der Welt geschafft hast,
47:12in dem Geld geflossen ist.
47:14Und das riecht natürlich nach Mauschalein.
47:19Vielen Dank.
47:20Hast du noch irgendwelche Fragen
47:22bezüglich der Unterlagen für den Termin?
47:25Ich stehe dir jederzeit zur Verfügung.
47:27Tag und Nacht.
47:30Vielen Dank.
47:31Ich komme dann darauf zurück.
47:34Sag mal, was ist denn mit dir los?
47:36Du bist so steif.
47:38Nein, nein, bin ich gar nicht.
47:41Ich wollte was mit dir besprechen.
47:44Also vielmehr wollte ich dich was fragen.
47:46Schieß los.
47:50Also die Serie, du bist ja eine, das weiß ich ja auch,
47:53du bist eine sehr selbstständige Frau
47:55und du triffst deine Entscheidungen ja auch gerne selbst.
47:58Das soll ja auch so bleiben.
47:59Also wenn wir, wenn wir...
48:05Ja?
48:07Oh Mann, ich...
48:08Ich hoffe, ich überrumpel dich nicht.
48:12Nee, tu es doch einfach.
48:16Okay.
48:20Desirée Bramik.
48:26Willst du meine Frau werden?
48:29Ja, natürlich will ich.
48:47Ach, und heute kommt der große Weinkenner zurück.
48:52Was ist?
48:54Eigentlich ist er gestern schon zurückgekommen.
48:56Wie?
48:57Auf der Tageskarte steht heute Lamm, Kalb, Dorade, Zander
49:00mit ein bisschen guten Willen.
49:02Kriegst du das schon hin?
49:10Wovor hast du eigentlich Angst?
49:12Dass ich bei der Frage, ob jemand etwas gegen diese Ehe hat,
49:15die Hand hebe?
49:18Würdest du?
49:20Ich habe ihre Anti-Baby-Pille manipuliert.
49:26Du hast was?

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