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  • vor 4 Tagen

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Transkript
00:03Er wird die Kosten für den Schaden selbst abarbeiten.
00:08Vielleicht hier am Fürstenhof. Denkst du, das ist möglich?
00:11Natürlich. Es wird doch gerade neuer Chefkoch gesucht.
00:15Zumindest ist es egal, ob er Teller waschen muss oder den Karten umgraben.
00:19Aber diese Lektion, die wir dann lernen.
00:23In der Liebe.
00:25In der Liebe, da muss man sich entscheiden, sonst verliert man den einen.
00:28Und verletzt ihn. Und den anderen betrügt man.
00:32Aber du hast dich doch schon entschieden. Für den Oscar.
00:36Wer ist schon so blöd und verliebt sich in seinen besten Freund?
00:39Tja, und welcher beste Freund ist so saublöd und kapiert's einfach nicht?
00:45Solltest du ja auch nicht.
00:47Das war jahrelang mein bestgehütetes Geheimnis.
00:51Jahrelang?
00:52Seit der Schule?
01:01Willst du meine Frau werden?
01:08Die Frau werden?
01:14Ja.
01:19Das war jahrelang mein bestgehütetes Geheimnis.
01:26Das war jahrelang mein bestgehütetes Geheimnis.
01:33Bis zum nächsten Mal.
01:41Bis zum nächsten Mal.
01:45Ch gains wird die'reuse.
02:17Ja, ich will deine Frau werden.
02:48Und noch mal.
02:56Sie warten auf eine Nachricht von Herrn Knopka.
03:01Ich schätze Sie wirklich sehr, Frau Morgenstimme.
03:03Und deswegen gebe ich Ihnen einen guten Rat.
03:07Vergessen Sie ihn.
03:09Wieso?
03:09Weil Sie was Besseres verdient haben.
03:12Er hat doch bisher nur Ärger gemacht.
03:14Seien Sie froh, dass er weg ist.
03:16Wie können Sie das sagen?
03:18André ist ein wunderbarer Mann.
03:20Ich bin so froh, ihn an meiner Seite zu haben.
03:23Wenn Sie wüssten, was er für unglaublich tolle Dinge für mich gemacht hat.
03:29Da bin ich aber mal gespannt.
03:32Neulich zum Beispiel, da hat er mir Angeln beigebracht.
03:36Dabei hatte ich bis dahin totale Panik vor Fischen.
03:40Jetzt stellen Sie sich das mal vor.
03:42Aber nur weil André bei mir war, habe ich mich überwunden und habe mich getraut.
03:54Gut, dann würde ich mal sagen, auf das glückliche Brautpaar.
03:57Danke.
04:02Jetzt kann ich bald sagen, meine Frau.
04:06Fühlt sich gut an, was?
04:07Ja, früher wusste ich gar nicht, ob ich überhaupt mal heiraten will.
04:11Aber mit Tina...
04:16Und für Sie kam das alles ziemlich überraschend, was?
04:19Ja, das kann man so sagen.
04:22War ja auch total spontan, aus dem Bauch raus.
04:25Aber das sind ja bekanntlicherweise die besten Entscheidungen.
04:28Also es gibt noch keinen offiziellen Hochzeitstermin oder sowas?
04:31Nein.
04:32Na ja, das ist jetzt der nächste Schritt, oder?
04:35Wann wollen wir es wagen?
04:38Also vielleicht im Herbst, da ist das Wetter noch ganz gut.
04:40Ich finde, dass wir da erstmal in Ruhe drüber sprechen sollten.
04:44Wir müssen ja nichts überstürzen.
04:59Sie hat tatsächlich Ja gesagt.
05:03Und das, obwohl sie vor ein paar Stunden noch zugegeben hat, dass sie was für mich empfindet.
05:08Sie hatte keine andere Wahl.
05:10Man hat immer eine Wahl.
05:15Ich dachte wirklich, sie denkt nochmal darüber nach, ob Oskar der Richtige für sie ist.
05:21Also eins ist jedenfalls sicher.
05:23Besonders glücklich wirkte Tina nicht, als sie den Antrag angenommen hat.
05:28Im Ernst?
05:29Glaub mir.
05:32Warum hat sie dann Ja gesagt?
05:36Wenn mich jemand vor Publikum fragen würde, ob ich ihn heiraten will, ich wäre weg.
05:41Über alle Berge.
05:42Ich dachte, ihr Frauen steht auf sowas.
05:44Ja, aber doch nicht in aller Öffentlichkeit.
05:46Vor Gästen und Kollegen.
05:49Stell dir mal vor, Tina hätte Nein gesagt.
05:51Stimmt, damit hätte sie ihn wirklich blamiert.
05:56Und weil Tina so ein herzensguter Mensch ist, konnte sie ihm das nicht antun.
06:08So einen aufmerksamen, liebevollen Mann kann man sich doch nur wünschen.
06:14Also Sie können mir noch so viele nette Anekdötchen erzählen.
06:17Tatsache ist, er ist von jetzt auf gleich abgehauen, nach Südafrika ohne Sie.
06:21Ja, weil er es ja jetzt auch gerade nicht so leicht hat. Er muss erstmal wieder zu sich selbst finden.
06:26Wie Sie meinen, ich wollte Ihnen nur unnötigen Kummer ersparen.
06:29Geht es Ihnen jetzt wirklich um mich?
06:32Weil so wie Sie gerade gegen ihn wettern, könnte man meinen, dass Sie...
06:35Aber wer könnte denn hinter dieser Intrige stecken, wenn es nicht Nadine Albrecht selbst ist?
06:41Jemand, der mich vom Fürsten nur vertreiben will?
06:45Sie verstehen sich nicht so gut mit Herrn Stahl, ist mir aufgefallen.
06:50Seine Partnerin versucht schon lange, ihren Machtbereich auszuweiten.
06:55Frau Hofer?
06:57Ich wette, Sie kennen Nadine Albrecht. Woher auch immer.
07:03Ich?
07:04Stolten Sie sich ruhig aus.
07:06Stecken Sie am Ende hinter dieser Intrige gegen ihn.
07:11Sie haben zu viel Fantasie, meine Liebe. Und Sie lesen zu viele Groschenromane.
07:15Weil Sie André und Herrn Saalfeld vom Fürstenhof vertreiben wollen?
07:19Haben Sie deswegen diese Frau Albrecht angestiftet, ihn anzuzeigen?
07:24Und diese andere Frau auch?
07:26Vergeuten Sie nicht Ihre Zeit mit diesen albernen Herren, Gespinzen.
07:29Lassen Sie uns weitermachen.
07:31Ihre Übungen, die können Sie ab sofort ganz alleine machen.
07:35Mir reicht's. Ich kündige!
07:5616 Schrauben für die Seitenwand. Die hab ich doch auch gerade irgendwo gesehen.
07:59Ja, die müssen noch... Wo sind die denn jetzt hin?
08:03Ja?
08:07Ähm, ich soll das hier bei dir abgeben.
08:09Oh, danke.
08:11Oh mein Gott, die Serie noch mehr bestellt.
08:14Lieg's einfach da aufs Bett.
08:19Und sonst diese verdammten Schrauben finden.
08:22Dem Chaos würde ja kein Mensch was finden.
08:26Schon mal was von einem organisierten Arbeitsplatz gehört?
08:29Ja, ja, ja. Mit Ordnung schafft's ja jeder.
08:31Du kennst mich. Ich...
08:32Ich brauch diese Herausforderung.
08:36Auch wenn du dabei in Kauf nimmst, dass dieser Schrank ewig nicht stehen wird?
08:39Das ist kein Schrank. Das...
08:41Das ist ein Lowboard.
08:43Auch wenn's ein Lowboard ist,
08:45würd's nur jemals stehen, wenn du die Schrauben findest?
08:48Ja.
08:49Die so wie schon seit einer halben Stunde.
08:54Du brauchst Hilfe.
08:57Ja, ich glaub auch.
08:59Also,
09:01gib's nur ungern zu, aber...
09:03Würdest du mir helfen?
09:05Nur, nur, wenn's dir nichts ausmacht.
09:07Ja, klar.
09:08Also, nein, es macht mir nichts aus...
09:09Ich...
09:09Bevor du um dem Ding noch verzweifelst.
09:12Okay.
09:13Okay.
09:14Also,
09:15ich glaube, das sind für die Seiten.
09:16Ich mach mal ein bisschen Verordnung mit.
09:18Da!
09:19Da sind sie!
09:20Oh nein!
09:21Ernsthaft?
09:22Mein Gott!
09:23Also, Moment.
09:24Okay.
09:24Alle von denen wissen auf einen,
09:26haben wir sie irgendwo die Bauanleitung?
09:28Ja.
09:30Warte mal.
09:31Alles klar.
09:33Ja, mach's raus.
09:37Ja, und deswegen können wir die Reise nicht antreten.
09:39Aber ihr könnt sie doch nicht einfach verfallen lassen.
09:42Ja, was sollen wir denn machen?
09:44Vielleicht könnte man sie der Marie und dem Henrik schenken.
09:47Ach, Alfons, die geht morgen los.
09:49So spontan können die doch nicht Urlaub machen.
09:51Ja, und was wäre mit Finn?
09:52Ja, hast auch wieder recht.
09:54Aber das darf doch nicht wahr sein.
09:56Wenn jemand diese Schiffsreise verdient hat, dann doch ihr.
09:59Ja, aber was meinst du, wie wir uns gefreut hätten, durch die Fjorde zu schippern?
10:03Ja, also, ich kann jetzt unmöglich weg, nachdem der André alles hingeschmissen hat.
10:07Also, ich lass mir was einfallen.
10:10Robert und Niklas werden mir bestimmt helfen.
10:12Ich meine, 24 Stunden, das ist ganz schön sportlich.
10:15Aber ich verspreche, bis morgen einen neuen Chefkoch gefunden zu haben.
10:20Meinen Sie das ernst?
10:21Ja, natürlich.
10:22Und ihr beide, ihr freut euch jetzt erst mal auf eure Schiffsreise.
10:26Ja.
10:49So, das war's.
10:52Nein, noch nicht ganz.
10:54Schau.
10:55Ich hab ja noch einen ganzen Haufen Schrauben.
10:57Das ist immer so.
10:58Echt?
11:00Ja, dann.
11:01Fantastisch.
11:02Das ist richtig stabil.
11:04Ja, was dachtest du denn?
11:07Also, ohne mich, hättest du das nicht geschafft.
11:10Auf gar keinen Fall.
11:18Was, wenn die Siri jetzt reinkommt?
11:21Weißt du, wie egal mir das ist?
11:24Ja.
11:27Oh, komm.
11:29Oh, komm.
11:31Oh, komm.
11:36Äh, was macht ihr denn hier?
11:40Ah, ich hab nur ein Päckchen vorbeigebracht und Adrian hatte gerade Probleme mit dem Lowboard
11:44und ich hab kurz geholfen.
11:50Hallo.
11:51Hi.
11:53Das sind die Bilderrahmen.
11:56Ich dachte, wir stellen unsere schönsten Hochzeitsbilder hier auf das Podest.
11:59Was meinst du?
12:01Ja, vielleicht.
12:02Das ist doch eine schöne Idee.
12:04Super, ich muss dann auch nicht weiter.
12:07Clara.
12:09Danke dir.
12:10Das war wirklich toll.
12:12Keine große Sache.
12:13Gerne.
12:22Was ist los?
12:25Du gehst ja mit dir um, als hättest es nicht Stress gegeben wegen unserer Hochzeit.
12:35Du magst doch Pferde.
12:36Wenn du, wenn du mit einer Kutsche zur Kirche kommen würdest.
12:39Also, was wär's?
12:41Oder, hey, stell dir vor, Tauben.
12:44Weiße Tauben.
12:45Und wir kommen aus der Zeremonie und sie steigen in den Bichelheimer Himmel.
12:48Also, ich seh's von mir.
12:49Ich wusste nicht, dass du so romantisch bist.
12:52Bei dir schon.
12:58Was ist denn los?
13:00Unbändige Freude sieht aber anders aus.
13:03Hey, du hast gerade einen Heiratsantrag bekommen.
13:06Ich weiß.
13:07Ich war dabei.
13:10Okay, du bist irgendwie schon die ganze Zeit so komisch.
13:14Ist irgendwas?
13:15Ich kenn dich doch.
13:16Nein, du kennst mich eben nicht.
13:18Sonst hättest du gemerkt, dass mir das furchtbar unangenehm war.
13:22Vor meinen Freunden und all den Kollegen.
13:24Ich mein, du hast mich völlig überrumpelt.
13:27Aber, Moment.
13:28Ein Heiratsantrag, der soll doch besonders...
13:30Oskar, wir haben noch nie übers Heiraten gesprochen.
13:33Ich hätte noch nicht mal ein Nein sagen können.
13:35Da hätte ich dich doch total bloßgestellt.
13:47Ich hätte einfach nur gern das Gefühl gehabt, dass ich eine Wahl habe.
14:08Okay, also, wie hast du dir das mit dem Rahmen vorgestellt?
14:12So, gefällt dir das?
14:15Du weißt mir aus.
14:20Wo ist dein Problem?
14:21Ich hab kein Problem.
14:23Ich wundere mich nur, dass du mit Clara jetzt wieder auf Sandkasten Freundschaft machst.
14:29Sie hat mir geholfen.
14:30Sonst nichts.
14:32Gerade warst du noch am Boden zerstört, dass sie gegen unsere Hochzeit ist.
14:36Und plötzlich ist wieder eitel Sonnenschein.
14:39Ich frag mich einfach, warum sie sich auf einmal wieder an dich ranmacht.
14:42Was heißt denn hier ranmacht?
14:44Clara ist und bleibt meine beste Freundin.
14:47Trotz allem.
14:48Sie ist für mich wie Familie.
14:49Ja, genau.
14:51Und dass sie bis über beide Ohren in dich verliebt ist, das siehst du nicht.
14:55Doch.
14:57Das weiß ich.
14:59Ja.
15:01Clara und ich, wir haben darüber gesprochen.
15:05Und sie weiß auch, dass ich nur dich liebe.
15:08Moment.
15:09Seit wann weißt du, dass Clara mehr für dich empfindet?
15:13Das ist doch völlig egal, Desirée.
15:15Das tut doch überhaupt nichts zur Sache.
15:18Die Situation ist geklärt und das ist alles, was zählt.
15:20Ach, so ist sie das, ja?
15:22Und was meinst du eigentlich, wie das für mich ist,
15:24dass du permanent mit der Frau zusammen bist, die in dich verschossen ist?
15:27Hey, du musst dir keine Sorgen machen, okay?
15:31Clara weiß, dass ich ihre Gefühle nicht erwidere.
15:33Und sie kann damit sehr gut umgehen.
15:35Und damit ist die Sache für dich abgehakt, ja?
15:37Ja, damit ist für mich die Sache abgehakt, verdammt nochmal.
15:40Mein Gott, wir sind doch erwachsene Menschen, das ist doch kein Kindergarten.
15:44Ja, aber dass du ihr jedes Mal damit unberechtigte Hoffnungen machst,
15:48wenn ihr euch seht und dann auch noch solche Aktionen hier,
15:51das kapierst du nicht, ne?
15:53Typisch, Mann.
15:54Nie an die Konsequenzen denken.
16:03So, bis wir uns nur noch über den Film einig werden.
16:07Ich bin völlig anspruchslos.
16:09Hauptsache Entspannung.
16:11Gut, dann wäre ich ja für einen Horrorfilm.
16:13Ich sagte Entspannung, nicht Todesangst.
16:18Übrigens, ich bin so froh, dass du dich mit Adrian wieder gut verstehst.
16:22Ich auch.
16:23Danke.
16:25Liebe kommt und geht.
16:27Freundschaft bleibt fürs Leben.
16:30Na, cheers.
16:32Tschüss.
16:40Sag mal, warst du inzwischen eigentlich jetzt beim Psychiater?
16:43Den ersten Termin habe ich verpasst, weil ich mich um André kümmern musste.
16:48Aber ich werde einen neuen machen.
16:51Meinst du wirklich, das ist der richtige Weg?
16:54Mach dir keine Sorgen, Spätzchen.
16:55Es geht mir gut.
16:58Und dass du dich heute mit Beatrice Hofer gestritten hast,
17:01das liegt nicht zufällig daran, dass du deine Medikamente nicht mehr nimmst.
17:05Sie hat so über André hergezogen und mich provoziert.
17:09Also das muss ich mir doch nicht bieten lassen.
17:12Trotzdem, besonders schlau ist es nicht, sich mit der Freundin des Chefs anzulegen.
17:16Was kann sie mir denn anhaben?
17:18Solange ich als Hausdame keinen Fehler mache.
17:23So, was gucken wir jetzt?
17:26Irgendwas fürs Herz, oder?
17:29Ich mach mir doch nur Sorgen.
17:32Ja, ich weiß, aber das musst du nicht.
17:34Stell dir vor, ich bin schon erwachsen und ich weiß ganz genau, was ich tue.
17:38Also, was wird's jetzt?
18:01Ich schau noch einen Film.
18:06Wollen wir das nicht erst klären?
18:11Was gibt's denn zu klären?
18:13Du hast mir deine ehrliche Meinung gesagt und
18:16damit muss ich jetzt leben.
18:19Kannst du nicht versuchen, mich zu verstehen?
18:22Ich mein, ich mein, wir, wir haben noch nie über's heiraten gesprochen und auf einmal stehst du vor mir und
18:29machst mir völlig überraschend diesen Antrag.
18:32Ich weiß.
18:35Ich dachte halt, du würdest dich freuen.
18:37Und dann?
18:38Hab ich doch auch.
18:43Aber
18:48Kannst du nicht versuchen, zu verstehen, dass ich mich einfach überrumpelt gefühlt hab?
18:57Meine Gefühle sind mit mir durchgegangen.
19:00Meine Gefühle sind mit mir durchgegangen.
19:01Aber ich wollte dich nicht unter Druck setzen.
19:03Ich weiß nicht, dass ich mich nicht unter Druck setzen muss.
19:05Tut mir leid.
19:08Ich bin ein Idiot.
19:10Und deswegen liebe ich dich.
19:16Weil ich ein Idiot bin?
19:19Nein.
19:20Weil du einsichtig bist.
19:35Das ist doch besser als zu filmen, oder?
19:38Geh besser.
20:00Das ist doch besser als zu filmen.
20:23Ich hab mir nichts zur Schulden kommen lassen.
20:26Warum glaubt mir denn keiner?
20:32Ich hab dir immer geglaubt.
20:36Und jetzt tut es jeder.
21:02Ich hab dir immer geglaubt.
21:16Ohne diese Frau hätte ich es nie geschafft.
21:21Jeder weiß, wer die wahre Schuldige ist.
21:26Beatrice Hofer.
21:28Danke, du wunderbarer Schatz.
21:32Ich liebe dich.
21:47Guten Morgen, Mama.
21:50Aufwachen, Kaffee ist da.
21:54So wie du lächelst, hast du wohl was Schönes geträumt.
21:57Lass mich raten.
22:00André Konopka.
22:07Manchmal verraten Träume einem einfach, was man tun muss.
22:13Ja, man sollte ihnen aber auch nicht zu viel Bedeutung zukommen lassen.
22:17Das ist ja trotz allem nur Fantasie.
22:24Ich weiß, dass André nichts getan hat.
22:28Ich muss mir nur noch irgendwas einfallen lassen, damit ich seinen Ruf wiederherstellen kann.
22:32Mama, bitte keine Dummheiten.
22:35Ich weiß noch nicht, was ich mache.
22:38Aber es muss mir einfach gelingen, diese Ungerechtigkeit aus der Welt zu schaffen.
22:46Ich verstehe ja, dass du Herrn Konopka helfen willst.
22:49Aber pass dabei bitte einfach auf, dass du...
22:51Keine Sorge.
22:53Ich bring mich nicht in Schwierigkeiten.
23:18Ich bringe mich nicht in Schwierigkeiten.
23:34Bist du wahnsinnig geworden?
23:36Ich wollte mir nur einen Schluck Wasser einschenken.
23:38Kannst du doch hier nicht einfach rumlaufen, wenn Charlotte reingekommen wäre.
23:41Siehst du sie hier irgendwo?
23:43Beatrice, das ist nicht komisch.
23:46Du torpedierst deinen eigenen Plan.
23:49Im Zweifel hat die Charlottchen eben die Geschichte von der wundersamen Spontanheilung erzählt
23:53und wäre ihr überglücklich um den Hals gefallen.
23:58Entspann dich.
24:00Madame ist im Büro und setzt alle Kochlöffel in Bewegung,
24:02damit sollen Wichlers doch noch ihre Reise antreten können.
24:05Das hätte auch verdammt schief gehen können.
24:08Bitte.
24:09Mach das nicht nochmal.
24:12Glaubst du, ich tue mir das hier alles an, um kurz vor Schluss aufzugeben?
24:17Aber ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich danach sehne,
24:20mich endlich wieder frei zu bewegen
24:22und meine schönen Kleider zu tragen
24:24und meine High Heels.
24:27Ich verspreche dir,
24:29wenn wir die Saalfeldbande losgeworden sind,
24:32gehen wir zwei shoppen.
24:41Ich nehme dich beim Wort.
24:50Oh, Sie sind hier.
24:52Ja.
24:52Das heißt, es gibt noch keinen neuen Koch.
24:55Jedenfalls nicht endgültig.
24:57Ach, Alfons und ich,
24:59wir sitzen buchstäblich auf gepackten Koffern.
25:01Charlotte Saalfeld hat gestern noch mit Robert und mit Niklas telefoniert,
25:05aber bisher hat sie sich noch nicht gemeldet.
25:07Das wird schon klappen.
25:09Ja, uns läuft aber die Zeit davon.
25:11Quatsch, so Koffer sind ruckzuck im Auto verstaut
25:14und die Flüge können Sie ganz bequem von zu Hause online einchecken.
25:17Ja.
25:18Ach, so eine schöne Reise auf die Fjorde.
25:21Der letzte Urlaub zwischen Alfons und mir.
25:24Ewigkeiten her.
25:25Könntest du dich bitte mal um die Marinade kümmern hier?
25:27Deswegen wird Frau Saalfeld auch alle Hebel in Bewegung setzen.
25:30Ja.
25:31Äh, Basti, dass das nicht anbrennt.
25:33Pass auf.
25:34Ja, uns bleibt ja nichts anderes übrig, als zu warten.
25:38Äh.
25:40Und du?
25:41Kann man dir gratulieren?
25:43Gratulieren? Wozu?
25:45Äh, die Verlobung.
25:46Äh, ja.
25:48Danke.
25:49Also wie eine glückliche Braut siehst du nicht aus.
25:52Ich hab einfach nicht damit gerechnet,
25:54einen Heiratsantrag zu bekommen.
25:55Vor so vielen Menschen.
25:57Na gut, über die Art und Weise könnte man streiten,
25:59aber was zählt, ist doch eigentlich die Absicht, hm?
26:02Wir haben noch aber nie über heiraten gesprochen.
26:07Und in letzter Zeit war es doch auch ein bisschen holprig zwischen uns.
26:11Wegen David.
26:14Aber Oskar ist der beste Partner, den man sich wünschen kann.
26:19Heißt das, die Gefühle für David Hofer sind endgültig passé?
26:23Oskar und ich sind zusammen.
26:30Aber zusammen sein und heiraten,
26:33das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.
26:37Ja, aber wir haben ja noch Zeit, darüber nachzudenken.
26:40Wir müssen ja nicht gleich morgen zum Standesamt.
26:50Ja gut, also, seid ihr jetzt verlobt oder seid ihr nicht verlobt?
26:53Was ist denn jetzt der Stand der Dinge?
26:55Ganz ehrlich?
26:55Ich weiß es auch nicht.
26:58Hätte ich doch für fünf Minuten mein Hirn eingeschaltet.
27:01Stattdessen überrumpel ich Tina.
27:03Naja, aber mutig war es auf jeden Fall.
27:06Super.
27:07Davon kann ich mir jetzt auch nichts kaufen.
27:09Ich hab mir das alles so schön vorgestellt.
27:13Ich wette, deine Verlobte hat nicht so verhalten auf deinen Antrag reagiert.
27:17Stattdessen ist sie dir wahrscheinlich überglücklich um den Hals gefallen.
27:21Ja, ich weiß.
27:22Ich schau mich mal an.
27:24Mein Gott, das war was ganz anderes bei uns.
27:26Das kannst du gar nicht vergleichen.
27:30Desiree ist schwanger.
27:32Und ich hab sie auch nicht vor allen Leuten gefragt,
27:35ob sie meine Frau werden will.
27:39Moment mal.
27:41Kann es sein, dass ich schuld bin an deinem Schlamassel?
27:44Naja, deine Heiratspläne haben mich schon irgendwie inspiriert.
27:49Oh nein, ich bin schuld.
27:51Den Antrag an sich, den bereue ich ja gar nicht.
27:53Nur die Art und Weise.
27:55Jetzt weiß ich halt nicht, ob sie auch Ja gesagt hätte,
27:58wenn sie anders gekonnt hätte.
28:01Ja gut, aber das ist ja wirklich das kleinste Problem.
28:04Wieso?
28:05Ja, es ist doch völlig klar, was du jetzt zu tun hast.
28:18Hi.
28:18Hey.
28:31Tina?
28:39Alles Gute zu deiner Verlobung.
28:45Danke.
28:56Habe ich mich, habe ich mich geirrt?
29:00Womit?
29:03Damit du auch Gefühle für mich hast.
29:08Ich bin mir anscheinend schon,
29:10sonst hättest du nicht kurz darauf Oskars Antrag angehoben.
29:18Willst du wirklich den Rest deines Lebens mit ihm verbringen?
29:29Wenn du mich wirklich liebst,
29:34dann
29:36musst du mich loslassen.
29:47Ich hätte nie gedacht, dass ich eine Frau wie dich treffe.
30:01Ich wünsche dir, dass Oskar dich glücklich macht.
30:15Ich fühle mich.
30:16Ich gebe dich,ativa.
30:17Ich rümü.
30:26Es gibt das auch meine Wangashk 보러,
30:29ich komm Dinge mal her.
30:30Ichampa, mir nichts zu dir,
30:30bin das selbst Glrolled.
30:30Ich hab mir смысe nicht pulsiert of,
30:32aber ich muss mich nicht entsch yêu.
30:39Robert hat heute Morgen zurückgerufen.
30:42Es gibt einen Koch aus der Starnberger Gegend,
30:45der Interesse hat, Klaus Sperber.
30:47Er hat eine Zeit lang als Aushilfe in Roberts Restaurant in Verona gearbeitet.
30:53Hast du schon persönlich mit ihm gesprochen?
30:55Nein. Wir haben nur telefoniert.
30:58Die Bewerbungsunterlagen hat er mir vorab zu gemeldet.
31:03Du hast dich ja mächtig für Sonnenbichler ins Zeug gelegt,
31:06damit er mit seiner Frau in Urlaub fahren kann.
31:08Ach du, die Stelle muss so oder so neu gesetzt werden.
31:14Warum also nicht gleich Nägel mit Köpfen machen?
31:17Ja, klingt ganz gut, nur, wo ist der Haken?
31:22Es gibt keinen.
31:24Herr Sperber versteht sein Handwerk.
31:27Manchmal sind er und Robert aneinandergeraten,
31:30aber das wundert mich wenig.
31:32Das gehört ja in einer Spitzenküche offenbar zum guten Ton.
31:37Ja, bitte.
31:38Guten Tag. Ich habe einen Termin.
31:41Einen Termin?
31:43Klaus Sperber.
31:44Ach, Herr Sperber.
31:46Wir haben gerade von Ihnen gesprochen.
31:48Schön, dass das so spontan geklappt hat.
31:49Erst die Dame.
31:51Charlotte Saalfeld, wir hatten telefoniert.
31:53Sehr erfreut.
31:55Friedrich Stahl.
31:56Bitte, nehmen Sie Platz.
31:57Danke.
31:59Ja, wir haben uns gerade Ihre Unterlagen angeschaut.
32:02Sie sind ja ganz schön rumgekommen.
32:06Ja, neue Inspirationen bekommt man nur, wenn man über den Tellerrand hinausschaut.
32:11Außerdem gibt es viele tolle Kollegen, warum nicht die Chance nutzen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
32:15Und dass Sie quasi sofort anfangen müssten, wäre kein Problem?
32:19Dann säße ich jetzt nicht dir.
32:21Und nach allem, was mir Ihr Sohn über seine alte Wirkungsstätte erzählt hat,
32:24es wäre mir eine Ehre, in seine Fußstopfen zu treten.
32:28Also aktuell behelfen wir uns ja mit bayerischen Wochen.
32:31Die Karte hatte ich Ihnen zugemäldet.
32:33Ja, ja, ich würde vorschlagen, die ziehen wir auch durch,
32:35um keine unnötige Unruhe ins Team zu bringen.
32:37Ich arbeite in Ruhe, dann eine neue Karte aus und bespreche sie mit Ihnen.
32:41Verstanden?
32:42Ja, klingt gut.
32:45Also, herzlich willkommen im Fürstenhof.
32:50Hm.
33:02Guten Morgen.
33:05Hey.
33:05Hallo.
33:06Hallo.
33:09Also, das Lowboard, das steht bombenfest.
33:12Na ja.
33:14Was willst du damit sagen?
33:16Da hast du am Ende doch an meinen Assistenzfähigkeiten gezweifelt.
33:18Nein, nein, nein, überhaupt nicht.
33:21Viel eher an meinen handwerklichen Qualitäten.
33:23Ich, ich bin einfach besser mit Computern.
33:30Na ja, wenn du, wenn du wieder mal wen zum Möbel zusammenschrauben brauchst,
33:34weißt du, wo du mich findest.
33:36Du musst aufpassen, was du sagst.
33:37Ich werde darauf zurückkommen.
33:42Na ja, es gibt ja genügend Dinge, die ich nicht kann.
33:44Dann musst du mir dann wieder helfen.
33:48Du meinst spätestens, wenn du dich das nächste Mal fragst,
33:50warum dein Computer will, dass du Kekse installierst und es ist am Anfang.
33:53Hey, hey, hey.
33:54Kein Mensch auf dieser Welt weiß wirklich, was diese Cookies eigentlich genau sind
33:57und warum um Himmels Willen sie so heißen.
33:59Ja, aber du warst ganz schön panisch.
34:01War ja auch mein erster Rechner.
34:04Aber nachdem du es mir erklärt hattest, lief es ja immer reibungslos.
34:07Gut.
34:10Bin ich ja doch zu was gut.
34:14Ich, ähm...
34:15Ja, ja, ja, ja, ich muss auch los.
34:20Bis dann.
34:21Okay.
34:22Ciao.
34:27Na bitte.
34:29Wir können ganz normal miteinander umgehen.
34:32Ich hab mich völlig umsonst in was reingesteigert.
34:37Adrian verhält sich wie immer.
34:50Hi, ich bin Fabian, der neue Spieler.
34:53Super, herzlich willkommen bei uns.
34:57Gut, schon mal die Arbeitsfläche da.
35:05Wenn ich kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten darf,
35:08das ist Klaus Sperber, unser neuer Chefkoch.
35:10Herr Sperber.
35:11Guten Tag.
35:12Guten Tag.
35:14Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch.
35:16Ohne Sous-Chef in der nächsten Woche starten wir zwar unter erschwerten Bedingungen,
35:20aber das kriegen wir doch schon hin.
35:23Na dann, mal ran an die Arbeit.
35:26Ich hab mir den neuen Dienstlein angesehen.
35:28Wer ist die Auszubildende, die heute eingeteilt ist?
35:31Ich möchte sehen, wie gut man sie einsetzen kann.
35:34Also, ich hab vorhin mitbekommen, dass sie im Auftrag der Geschäftsleitung aus jetzt unterwegs ist.
35:39Wie?
35:39Wir sind hier personell unterbesetzt und die Auszubildende wird in der Gegend rumgeschickt?
35:43Wie gesagt, ich hab nur gehört, dass...
35:44Das interessiert mich nicht!
35:46In der Küche habe ich das Sagen.
35:48Kein anderer.
35:49Wo kommen wir sonst hin?
35:53Was machst du dann?
35:54Ich bin eine Aushilfe.
35:56Ich putze und spüle hier bloß.
35:57Wenn das sauber ist, dann hast du in deinem Leben noch nie richtig gearbeitet.
36:01Fällst du dir das Sagen?
36:03Von einer Arbeitsfläche muss man essen können.
36:06Ich nehm dafür meistens immer einen Teller.
36:09Du hältst dich wohl für besonders witzig, was, Freundchen?
36:12Schauen wir mal, ob du immer noch lachst, wenn ich dich den gesamten Kühlraum putzen lasse.
36:15Abmarsch!
36:16Aber dann nicht!
36:17Nee, danke.
36:19Ich bin raus.
36:21Ich bin raus.
36:24Möchte sonst noch jemand den Zwergenaufstand proben?
36:30Das will ich euch auch nicht geraten haben.
36:55So.
36:58Seid ihr soweit?
37:00Ja, die Hildegard braucht noch einen Moment, aber dann kann es losgehen.
37:04Aber da könnte ich tatsächlich noch einen Kaffee trinken.
37:14Melli.
37:17Lest schon wieder die Artikel über den Kanoka.
37:20Die kennst doch jetzt schon in- und auswendig.
37:23Es tut mir einfach so weh, dass die Presse es so darstellt, als wäre Andres Auszeit eine Flucht aus Bichlheim.
37:29Ja, aber es immer wieder zu lesen, macht es doch auch nicht besser.
37:33Ich könnte einen Leserbrief schreiben, um alles aufzuklären.
37:37Das halte ich für keine gute Idee.
37:39Aber nur so erreicht man doch die Menschen.
37:41Aber es kann auch nach hinten losgehen.
37:43Der Kanoka hat auch versucht, seinen Ruf über die Presse wieder herzustellen.
37:47Was dabei rausgekommen ist, wissen wir beide.
37:50Ja, das stimmt allerdings.
37:52Aber es macht mich wahnsinnig, tatenlos zuzusehen, wie er alles verliert, was er sich aufgebaut hat.
37:57Ja, schon.
37:58Aber mit irgendwelchen unbedachten Aktionen machst du es womöglich nur noch schlimmer.
38:03Lass erst mal ein bisschen Ruhe einkommen.
38:07Ja, du hast recht.
38:12Wahrscheinlich ist es am besten für André, wenn ich an ihn glaube und zu ihm halte.
38:17Genau, das ist manchmal das Glückste, was man tun kann.
38:27Ja.
38:38Hast du was gesagt?
38:41Nein, noch nicht.
38:42Aber jetzt.
38:43Was machst du hier?
38:44Ich dachte, du musst arbeiten.
38:46Ja, das dachte ich von dir auch.
38:48Hattest du heute nicht den ersten Tag in der Fülsenhof-Küche?
38:50Hatte ich.
38:54Und du bist schon da, weil die machen da Kurzarbeit?
38:58Nee, weil ich nicht mehr hingehe.
39:01Aha, und warum?
39:03Ja, der hat so einen neuen Koch angefangen und der geht gar nicht.
39:05Der hat mich grundlos angemacht.
39:07Deswegen schmeißt du gleich alles hin?
39:08Ja, so lass dich halt nicht mit mir reden.
39:11Fabian, jetzt hör mir mal zu.
39:12In einer Hotelküche, da stehen alle unter Druck.
39:15Da herrscht schon mal ein rauer Ton.
39:16Ich verdiene aber nicht genug, um mich beschimpfen zu lassen.
39:18Ja, aber du hast den Ferienjob nicht, um eine entspannte Zeit zu haben,
39:20meinen Sohn, sondern um Geld zu verdienen.
39:22Damit du den Schaden am Motorrad vom Herrn Reiter bezahlen kannst.
39:25Ja, ja, ja.
39:26Und deswegen bin ich ganz froh, dass du so ein Schiff hast,
39:29den ich vielleicht ein bisschen unter Druck setze.
39:30Das wird dir sicherlich gut tun.
39:32Was soll denn bitte daran gut sein,
39:33sich von den Choledica anpampen zu lassen?
39:35Fabian.
39:36Der Ton macht die Musik, sagst du auch immer.
39:39Du wirst dich zusammenreißen, mein Junge.
39:40Du wirst morgen pünktlich in der Küche erscheinen.
39:42Du wirst dich bei deinem Schiff entschuldigen.
39:44Hast du verstanden?
39:45Aber ich kann doch auch irgendwie anders mein Geld verdienen.
39:46Charlotte, er hat sich extra für dich eingesetzt,
39:48damit du in der Küche arbeitest.
39:50Du wirst dich nicht enttäuschen.
39:51Ende der Diskussion.
40:00Mei, Alphons, ich kann's überhaupt noch nicht fassen,
40:03dass wir diese Schiffsreise machen.
40:05Ich auch nicht, Hildegard.
40:07Wir haben aber auch der Melli noch gar nicht gesagt,
40:09was nächste Woche alles angeht.
40:11Jetzt hab ich schon einmal eine kleine Liste geschrieben.
40:14Also am Montag kommt der Gärtner.
40:16Ja, und der Kasselwey hat angerufen.
40:19Der kommt den Strom ablesen.
40:21Das hab ich schon notiert.
40:23Und wegen des Sperrmülls.
40:25Den bringt er am besten am Abend vorher schon raus.
40:27Da soll dir der Oskar tragen helfen,
40:29nicht, dass du irgendwas verreißt.
40:31Ja, ja, Oskar Reiter und ich, wir schaffen das schon.
40:34Da bin ich felsenfest überzeugt.
40:37Aber dass ausgerechnet in der Woche,
40:40in der wir nicht da sind, hier zugeht wie im Taubenschlag,
40:43das ist...
40:43Euer Haus wird schon noch stehen, wenn ihr wiederkommt.
40:46Ja, was soll jetzt das heißen?
40:49Macht dir mal keine Gedanken.
40:51Als ich den Haushalt ganz alleine geschmissen hab,
40:54da lief doch auch alles wie am Schnürchen.
40:55Ja, aber komm, Alfons, wir müssen.
40:57Stimmt.
40:58Ja, meinetwegen können wir auch.
41:02Ich wünsche euch den schönsten Urlaub auf der Welt.
41:05Genießt Norwegen.
41:06Ja, das werden wir.
41:08Ciao.
41:09Und wenn doch irgendwas sein sollte, ich hab's dabei.
41:12Eifert, setz, hör doch auf.
41:13Der tut, als wenn man ein ganzes Jahr weg wird.
41:16Bis zur nächsten Woche, Gärle.
41:17Ciao.
41:18Servus.
41:20Servus.
41:22Komm.
41:23Ja.
41:30Ciao.
41:31Ciao.
41:32Ciao.
41:33Ciao.
41:34Ciao.
41:35Ciao.
41:36Ciao.
41:38Ciao.
41:39Ciao.
41:40Ciao.
41:41Ciao.
41:52Ciao.
41:55Ciao.
41:57Ciao.
41:58Ciao.
42:00Ciao.
42:06Ciao.
42:07Rückzug als Erfolgsmöglichkeit?
42:10An Luise war ich auch die ganze Zeit dran. Ohne Erfolg.
42:14Ich habe so viele Fehler gemacht, die will ich nicht wiederholen.
42:18Aber Hartnäckigkeit kann sich auch auszahlen.
42:21Ja, aber nicht bei Tina. Wenn ich sie unter Druck setze, dann habe ich bei ihr keine Chance.
42:25Und ich bin kein bisschen besser als Oskar Reiter.
42:29Willst du was gelten, macht dich selten die älteste Strategie der Welt.
42:33Du willst also so tun, als hättest du mit ihr abgeschlossen, damit sie begreift, was ihr fehlt?
42:39Wir werden sehen.
42:41So viel dazu, dass du ohne Tricks um sie kämpfen wolltest.
43:09Überrascht?
43:10Herr Lechner meinte, dass hier zwei Gäste auf ihren Champagner warten, den sie vergessen haben.
43:14Man sollte eben nicht alles glauben, was die Leute einem so erzählen.
43:18Ich habe mich auch schon gewundert, dass ausgerechnet ich den bringen soll.
43:21Du, ich...
43:22Ich habe nochmal darüber nachgedacht, was du gesagt hast.
43:26Und ich finde, du hattest recht.
43:29Setz dich.
43:36Ich habe dich mit meinem, naja, öffentlichen Antrag unter Druck gesetzt.
43:42Ja, aber das haben wir doch geklärt.
43:44Ja, ich will auf gar keinen Fall, dass du mich nur heiratest, weil du keine Chance hattest, Nein zu sagen.
43:49Und deshalb nochmal hier und jetzt.
44:18Tina Kessler, willst du meine Frau werden?
44:26Oskar, ich liebe dich.
44:30Und ich will mit dir zusammen sein.
44:37Aber ich kann dich nicht heiraten.
45:00Bist du ganz sicher, dass Fabienne dein leiblicher Sohn ist?
45:05Ja, bei der kleinsten Schwierigkeit, gleich das Handtuch zu werfen, also das hat er wirklich nicht von dir.
45:09Er muss endlich begreifen, dass das Leben kein Selbstbedienungsladen ist.
45:13Aber deswegen habe ich auch darauf verstanden, dass er diesen Küchenjob durchzieht.
45:16Recht hast du.
45:19Sag mal.
45:21Warum?
45:22Wo wir jetzt endlich Zeit haben, alleine in den Biergarten zu gehen, können wir da ausnahmsweise einmal nicht über Fabienne
45:28reden.
45:30Ja, du hast ja recht.
45:32Der Junge zieht die ganze Aufmerksamkeit auf sich.
45:35Ach ja.
45:36Aber ich bin mir sicher, bald kommt er jeden Abend todmüde nach Hause.
45:42Weißt du was?
45:43Da könnten wir beide doch endlich mal wieder ins Konzert oder ins Theater gehen.
45:51Das ist eine sehr gute Idee.
45:53Nur wir zwei.
45:54Mhm.
46:01Oh, ist das schön.
46:03Ach.
46:04Ja.
46:05Das kleine Präludium in C-Mall.
46:08Stimmt, ganz genau.
46:09Wunderschön gespielt.
46:11Mein Gott, wie tragisch, dass jemand dann so auf der Straße endet.
46:15Puh.
46:26Fabienne.
46:35Ich bringe Ihnen Ihr Gepäck dann gleich nach oben.
46:37Vielen Dank.
46:45Viel wird sich ja zwischen uns beiden im Vergleich zu den WG-Zeiten nicht ändern.
46:50Man könnte fast meinen, du wohnst auch schon bei Adrian.
46:52Ich habe ihm gestern nur kurz geholfen, weil er alleine ewig für diese Kommode gebraucht hätte.
46:57Und ich glaube, er fand das auch völlig in Ordnung.
47:00So glaubst du.
47:01Da täuscht du dich aber gewaltig.
47:04Adrian weiß ja mittlerweile von deinen Gefühlen.
47:10Ja, und wir haben das geklärt.
47:12Wir wollen beide einfach nur normal miteinander umgehen.
47:15Das kommt dir vielleicht so vor.
47:17Weil Adrian ein netter Mensch ist, der dir nicht vor den Kopf stoßen will.
47:22Am liebsten will er nichts mehr mit dir zu tun haben.
47:25Aber er weiß nicht, wie er dir das schon beibringen soll.
47:28Deshalb sage ich es dir jetzt.
47:31Halt dich von Adrian fern.
47:38Ich kapiere das einfach nicht.
47:40Ich kapiere es einfach nicht.
47:41Beim ersten Antrag, da hast du dich unter Druck gesetzt gefühlt.
47:43Ja, aber jetzt?
47:45Willst du mich zappeln lassen?
47:47Nein, Quatsch.
47:48Warum kannst du mein Nein denn nicht einfach akzeptieren?
47:50Nicht ohne Grund, Tina.
47:52Okay, dann, weil es mir zu schnell ging.
47:55Ich meine, seit deinem Unfall wissen wir doch, dass wir zusammengehören.
47:59Das wusste ich schon beim ersten Mal, als ich dich gesehen habe.
48:01Aber nur, weil ich dich nicht heiraten will, heißt es doch nicht, dass ich nicht mit dir zusammen sein möchte.
48:05Nein, das sehe ich anders.
48:08Ich will mein Leben mit dir verbringen.
48:10Und das auch allen zeigen.
48:12Wenn du das nicht willst, dann können wir uns auch gleich drehen.
48:20Ich erwarte von meinen Azubis eine gewisse Grundintelligenz.
48:24Sonst solltest du die Ausbildung in einer Pommesbude beenden.
48:27Und hier im Fürstenhof erwarte mir ein gewisses Maß an Respekt gegenüber unseren Mitarbeitern.
48:31Völlig egal, ob Azubi oder Chef.
48:34Entschuldigen Sie sich.
48:35Wofür?
48:37Dafür, dass ich ihr einen Antrag gemacht habe?
48:39Was hast du da gerade gesagt?
48:41Dass ich mit dir nichts mehr zu tun haben will?
48:43Geht's noch?
48:44Du nervst.
48:45Nein, Fabian, du nervst.
48:47Aber in deinem Alter nimmt eben nicht nur der Dopaminspiegel-Rabila ab, sondern deines Synapsendichter auch.
48:52Hä?
48:52Soll das irgendeine Beleidigung sein?
48:53Nein, das ist eine neurobiologische Erklärung für dein dummes, pubertäres Verhalten.
48:57Das war gar nicht dein Gedanke.
49:01Desiri?

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