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  • vor 12 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:01Musik
00:37Musik
01:02Musik
01:38Hallo, Herr Fischer. Flugauto, faszinierend.
01:42Ja, das Opfer heißt Zürich Maschke, 35 Jahre, ist hier der Chief Financial Officer.
01:48Also eine Art Chefbuchhalter.
01:50Klingt ein bisschen spannender auf Englisch.
01:52Hallo, Bernd.
01:53Hallo, Kerstin. Wer hat ihn gefunden?
01:54Der Gebäudereiniger vor einer Stunde. Die Räume hier sind gemietet.
01:58Die Firma heißt Suri Air & Drive.
02:01Interessanter Firmenname.
02:02Ja, der setzt sich aus den beiden Vornamen der Gründerinnen zusammen.
02:06Susanne Gottwald und Henriette Klose. Frau Gottwald ist auf dem Weg hierher.
02:10Gut, ich schau mal. Danke.
02:23Guten Tag. Was ist hier bitte los?
02:26Frau Kommissarin, klar, das ist mein Kollege Fischer.
02:28Susanne Gottwald, das ist mein Mann. Aber können Sie mir bitte sagen, was hier los ist?
02:31Ihr Mitarbeiter hat durch Marschkehode getötet.
02:33Wie bitte?
02:36Aber wie... wie ist denn das möglich?
02:39Können wir irgendwo ungestört reden?
02:41Ja, klar, wir können nach oben.
02:52Er wurde aus nächster Nähe erschossen. Keine Austrittswunde, das Projektil steckt noch auf dem Schädel.
02:57Schicke ich morgen in die KTU.
02:59Todeszeitpunkt, also ungefähr?
03:00Die Leiche ist kaum noch warm. Ein paar Stunden dürfte es sicher her sein.
03:05Ja, danke erstmal.
03:06Gerne.
03:12Habe ich das richtig verstanden? Sie arbeiten hier an Flugautos?
03:15Ja.
03:16Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie denn?
03:18Etwa 25 in der Fertigung. Und hier in der Administration und Planung sind es ein gutes Dutzend.
03:24Und Ihr Mann?
03:26Er ist als Anwalt für dieses Unternehmen tätig. Und dann natürlich Henriette. Henriette Klose, meine Geschäftspartnerin.
03:32Haben Sie eine Ahnung, wo die sich gerade aufhält?
03:34Zu Hause. Oder schon auf dem Flugplatz.
03:37Darf ich mal?
03:37Bitte.
03:39Sie sind ja jetzt nicht gerade ein riesiges Unternehmen. Und dann gleich so was Ambitioniertes wie Flugautos. Wie geht das?
03:47Wir sind ein schlankes Start-up. Dafür sind wir geistig und betrieblich agil. Das sind Skills. Die braucht es für
03:53eine Revolution.
03:55Revolution?
03:58Unsere Flugautos sollen eines Tages senkrecht starten und landen und eben auch auf der Straße fahren können. Das wird unseren
04:04Alltag grundlegend verändern. Wir definieren Mobilität neu. Wir gestalten Zukunft und wir werden die Welt aus den Angeln heben.
04:12Und wann ist es soweit?
04:14Hm?
04:15Na, Ihre Revolution.
04:16Achso.
04:17Hm. Dazu braucht es einen langen Atem. Und die Konkurrenz schläft nicht. Aber wir arbeiten hart.
04:26Warum war Herr Maschke noch so spät hier?
04:28Gute Frage. Das weiß ich leider nicht.
04:31Dabei fällt mir ein, er hat am Nachmittag noch versucht, mich anzurufen. Er wollte sich treffen. Er hat gesagt, dass
04:36es wichtig ist.
04:38Wissen Sie, worum es da ging?
04:39Nein, das wollte er nur persönlich besprechen.
04:45So ein Flugauto.
04:49Das verschlingt doch massig Kohle. Wie finanzieren Sie das?
04:52Wir haben Investoren, die sich von unseren Visionen begeistern lassen.
04:59Der Tod von Dirk, sowas schafft natürlich auch Unruhe.
05:06Für Ihre Investoren.
05:13Haben Sie irgendeine Idee, warum Herr Maschke sterben musste?
05:17Nicht die geringste. Das ist alles zu viel. Ich meine, Dirk, er war Family.
05:26Family?
05:28Das sind wir.
05:31Eine große Familie.
05:34Und jetzt das.
05:43Mainz finden.
05:45Hier Mike Sulu, Position Sierra.
05:47Zur Landung, Piste 25.
05:49Term 1 finden an Mike Sulu.
05:5125 für Landung freigegeben.
06:10Wann bin ich Dirks letztes Mal begegnet?
06:14Dirk, das muss auf der Weihnachtsfeier gewesen sein.
06:17Klingt ein bisschen so, als hätten Sie wenig Kontakt zu ihm.
06:20Dirk, war der Herr über die Zahlen. Das ist weit weg von dem, womit ich mich so täglich beschäftige.
06:25Und das wäre?
06:26Ich bin Ingenieurin. Ich bin hier für die Konstruktion der Flugautos verantwortlich.
06:29Ah.
06:30Auch einige Patente. Ich bin meistens draußen in der Fertigung.
06:33Was macht Frau Gottwald denn in der Firma?
06:36Susanne managt das Marketing, kümmert sich um die Unternehmensstrategie.
06:41Ich würde sagen, als Betriebswirtschaftlerin hat sie so das große Ganze im Blick.
06:46Ja, sie ist ja echt mutig wie keiner andere.
06:51Susanne ist für mich echt mehr als eine Kollegin.
06:53Sie ist eher so meine Schwester im Geiste.
06:57Verstehe.
06:58Sie hat mich immer motiviert, dass wir unsere gemeinsame Vision so groß wie möglich denken.
07:02Ja, Sie machen hier ja offensichtlich auch was richtig Großes.
07:05Ja. Davon träumen wir, seit wir zusammen in der Schule waren.
07:10Wenn es hier unten nicht weitergeht, dann einfach abheben.
07:13Im Himmel ist alles viel freier.
07:17Kommen Sie, ich zeige Ihnen mal was.
07:21Da ist es, unser Baby.
07:23Hi, Dein.
07:34Fliegst du schon?
07:35Ja, klar.
07:38Momentan laufen nur noch ein paar Tests und ein paar Berechnungen für die offizielle Zulassung.
07:42Naja, ein Stück Zukunft.
07:44Mhm.
07:46Frau Klose, ich habe noch eine Frage zu Herrn Maschke.
07:48Herr Maschke wurde mitten in der Nacht getötet.
07:50War das normal für ihn, dass er mitten in der Nacht allein mit einer Flasche Wein im Büro gearbeitet hat?
07:56Naja, wie schon gesagt, ich kannte Dirk kaum.
07:58Vielleicht, äh, vielleicht kann Ihnen da eher Amira helfen.
08:01Amira?
08:01Amira Kantner, sie macht bei uns die Öffentlichkeitsarbeit.
08:04Ah.
08:04Auf der letzten Weihnachtsfeier waren die beiden auf jeden Fall noch ein paar.
08:08Verstehe.
08:13Ich müsste ins Büro. Susanne braucht mich da.
08:16Na dann.
08:17Na dann.
08:19Ich drücke Ihnen die Daumen für die letzten Tests.
08:21Danke.
08:21Danke, Frau Klose.
08:28Suri Air & Drive gibt es zwar erst seit vier Jahren, aber die Firma hat eine erstaunlich bewegte Vergangenheit.
08:33Markus Lambert, Ingenieur.
08:35Einer der Gründer.
08:36Frau Gottfried und Frau Klose wollten ihn offenbar vor einem Jahr loswerden.
08:40Sie haben ihn abgefunden.
08:41Ich könnte mir aber vorstellen, dass er seinen Auflösungsvertrag nicht so ganz freiwillig unterschrieben hat.
08:45Ein paar Verstöße gegen das BTMG, Geldstrafe, ein Jahr auf Bewährung.
08:50Ja, er war drogensüchtig. Das war für die Firma natürlich nicht tragbar.
08:53Ach, und jetzt ist er wieder clean?
08:55Vor zwei Wochen ist er gestorben an einer Überdosis.
09:00Hanna Lambert, seine Mutter, die ist vor ungefähr einer, war heute bei Suri Air & Drive aufgetaucht und wollte unbedingt
09:05mit den beiden Chefinnen reden.
09:07Sie wurde nicht vorgelassen, hat randaliert und musste von der Polizei dort rausgeholt werden.
09:12Na, eine echte Family.
09:15Was? Family?
09:17Ja, die Gottweils bezeichnen ihre Firma als große Familie.
09:21Ach so, genau.
09:22Na, dann war Markus Lambertz aber das schwarze Schaf.
09:25Ja, sieht ein bisschen so aus.
09:27Gut, ich rede mal mit Frau Lambertz.
09:37Was ist mit Ihnen los?
09:40Dann möchte ich mit Ihnen zunächst mal Beileid aussprechen.
09:42Ja, ja.
09:43Was wollen Sie von mir?
09:46Ihr Sohn Markus war einer der Mitgründer von Suri Air & Drive.
09:51Er hat die Firma dann aber verlassen. Warum?
09:53Er wurde aus der Firma gedrängt.
09:56Ohne Markus hätte er Suri Air & Drive nicht gegeben, niemals.
10:01Das Unrecht, das diese beiden Weiber ihm angetan haben.
10:06Ich nehme an, Sie sprechen von Frau Klose und Frau Gottwald.
10:10Soweit ich das bislang beurteilen kann, war zumindest Frau Klose nicht unerheblich an der positiven Entwicklung der Firma beteiligt.
10:17Die haben seine Schwäche ausgenutzt, um ihm seine Anteile abzuschwatzen.
10:24Mit Schwäche meinen Sie die Drogensucht Ihres Sohnes?
10:31Nach seinem Rauswurf, da konnte er doch gar nicht mehr auf die Beine kommen.
10:35Er hätte sich eine neue Aufgabe suchen können.
10:38Dieses Flugauto war sein Leben.
10:43Mein Sohn, der war nichts weniger als ein Genie.
10:47Auf seine Ideen hat er so viele Patente angemeldet und die hat er alle in die Firma eingebracht.
10:54Ich habe gerade so verhindert, dass er die Patente auch noch an dieser Weiber verscherbelt.
10:59Der arme Junge, der war doch gar nicht mehr bei sich.
11:04Frau Lammer, Sie waren kürzlich in der Firma, weil Sie mit Frau Klose und Frau Gottwald sprechen wollten.
11:09Sie wurden zurückgewiesen.
11:11Daraufhin sind Sie laut geworden und haben gesagt, Sie würden wiederkommen.
11:16Richtig?
11:16Ja, und?
11:18Sind Sie wiedergekommen?
11:30Dirk Maschke, er wurde gestern Nacht in den Räumen von Suri Antra verschossen.
11:37Kenne ich nicht.
11:40Herr Maschke hat alle Verkaufsdeals mit Ihrem Sohn verhandelt.
11:45Ich habe den Eindruck, Sie waren sehr involviert in das Leben Ihres Sohnes, daher schließe ich nicht aus, dass Sie
11:51Herrn Maschke gekannt haben.
11:53Gestern Abend war ich bei der Physiotherapie und danach zu Hause.
11:56Das können Sie gerne überprüfen.
12:01Sprechen Sie doch lieber mal mit diesen Weibern.
12:04Die sind zu allem fähig.
12:06Die haben meinen Sohn auf dem Gewissen.
12:09Warum ermitteln Sie nicht in dieser Sache?
12:14Herr Fischer?
12:16Frau Kantner?
12:17Hallo.
12:23Sie waren mit Herrn Maschke liiert?
12:26Ja.
12:27Es tut mir leid.
12:29Danke.
12:30Wie lange waren Sie denn zusammen?
12:32Zwei Jahre.
12:35Haben Sie eine Idee, wer es auf ihn abgesehen haben könnte?
12:38Nein.
12:40Hat er mit Ihnen über seine Probleme gesprochen?
12:44Jemanden, den er sich zum Feind gemacht hat?
12:46Nein.
12:48Hat er den Namen Hanna Lamberts mal erwähnt?
12:50Die Lamberts, die Herr Randale gemacht hat?
12:53Ja, das hat er mal nebenbei erwähnt.
12:55Aber er hat es nicht persönlich genommen, warum auch.
13:01Was hat Ihren Freund denn so in letzter Zeit umgetrieben?
13:04Also abgesehen von?
13:05Ich weiß es nicht.
13:07Wir haben wenig miteinander gesprochen in den letzten Tagen.
13:09Er hatte wahnsinnig viel Arbeit.
13:11Naja, aber Sie sind hochschwanger.
13:14Ein Paar.
13:15Und er ist der Vater des Kindes.
13:16Da rückt man nur als Paar zusammen, oder?
13:18Ja, er ist der Vater des Kindes.
13:19Und ich bin polyamorös.
13:21Ich liebe zwei Männer.
13:23Okay.
13:26Und was ist da der Plan?
13:28Also, wie?
13:29Der Plan war, dass er seine Vaterrolle übernimmt.
13:32Mhm.
13:33Mhm.
13:35Und der andere Mann, mit dem Sie zusammen sind?
13:38Robby Hagen.
13:39Er ist nicht bei Surrey R&Drive,
13:41aber er programmiert unsere Steuerungssoftware.
13:43Als freier Mitarbeiter.
13:44Wieso frei?
13:46Jemanden wie Robby, den legt man nicht an die Leine.
13:48Hören Sie, ich würde jetzt lieber gehen.
13:52Ja, klar.
13:53Schön, danke noch.
14:00Interessanter Arbeitsplatz, Herr Hagen.
14:03Ja.
14:07Naja, programmieren kann ich überall.
14:09Und der Flugplatz hier ist sowas wie mein zweites Zuhause.
14:12Ich bin schon sehr lange hier im Luftfahrtverein.
14:15Ich habe auch Henriette hier kennengelernt.
14:17Deswegen arbeite ich jetzt für Surrey R&Drive.
14:21Sagen Sie, Frau Kantner ist ja schwanger
14:24und hatte sich entschieden,
14:25mit Herrn Maschke eine Familie zu gründen.
14:28Hatten Sie sich das nicht anders vorgestellt?
14:33Ja, eigentlich war abgemacht,
14:38dass Dirk und ich uns gemeinsam mit Amira um das Kind kümmern werden.
14:43Aber dann hat sie mich vor vollendete Tatsachen gestellt.
14:47Aber Sie sind ja immer noch mit ihr zusammen.
14:56Keine Ahnung.
14:59Das ist kompliziert.
15:02Meine Maschine ist fertig, ich muss los.
15:04Na ja, jetzt wo Herr Maschke tot ist,
15:07ist das ein bisschen weniger kompliziert.
15:10Sie könnten mit Frau Kantner
15:11eine ganz traditionelle Familie gründen.
15:15Wo waren Sie gestern Abend?
15:17Beziehungsweise nachts?
15:18In Venlo, Niederlande.
15:21Und was haben Sie da gemacht?
15:24Mir die Stadt angeschaut.
15:26Allein?
15:29Herr Hagen, jetzt bleiben Sie bitte stehen.
15:31Ja, alleine.
15:35Ja, haben Sie da irgendwas gegessen oder gekauft?
15:39Bargeldlos bezahlt?
15:40Ich verstehe schon, für ein Alibi wäre es besser gewesen,
15:43ich wäre hingeflogen.
15:44Ich bin aber leider mit dem Auto gefahren.
15:46Und ich musste nicht mal tanken.
15:57Bobby Hagen macht also einen Städteausflug nach Venlo.
16:00Interessant.
16:02Drei Stunden mit dem Auto hin,
16:03drei Stunden mit dem Auto zurück.
16:05Aber nicht so richtig überzeugend als Alibi, oder?
16:08Hm.
16:09Übrigens, Maschke als zweiter Mann im Dreieck
16:11ist auch nicht ganz koscher.
16:13Und das heißt?
16:14Die KTU hat uns den Laptop ausgelesen.
16:17Da haben wir eine Reisebuchung gefunden.
16:18Sechs Wochen Thailand, ganz für ihn allein.
16:20Und wissen Sie wann?
16:21Genau zum voraussichtlichen Geburtstermin
16:23von Frau Kantners Baby.
16:25Nicht gerade ein Mann, der sich als Vater eignet.
16:27Okay.
16:29Noch was anderes.
16:30Ich brauche bitte eine Kopie der Datenträger von Dirk Maschke.
16:33Alles klar, machen wir.
16:40Ja.
16:41Vor einer Woche erzählte mir Dirk,
16:43er will ein Kind, er will Familie,
16:45aber nicht jetzt, irgendwann später.
16:48Ja, offenbar war er noch nicht bereit dazu,
16:50Vater zu werden.
16:53Susanne und Henriette sprechen von ihrer Firma als Family.
16:57Er hat das sehr wörtlich genommen.
16:58Er dachte, er braucht keine Familie.
16:59Er hat ja Suri Air & Drive.
17:02Diese Firma ist...
17:04Ja?
17:08Suri Air & Drive ist ein typisches Start-up.
17:10Sie beuten deinen Enthusiasmus aus,
17:12verlangen alles von dir.
17:13Ich arbeite hier viel zu viel.
17:16Wenn Sie nicht glücklich werden,
17:17was hält Sie dann hier noch?
17:19Ich hoffe, mich verständigen zu können,
17:21mit Susanne über mein Gehalt, die Arbeitszeiten.
17:24Wie geht das denn jetzt weiter?
17:26Also mit Ihnen und Ihrem Kind?
17:29Was meinen Sie?
17:30Ja, das ist...
17:32Ich denke nur nach.
17:33Herr Hagen?
17:34Könnte er vielleicht die Vaterrolle übernehmen?
17:38Robby ist kein Vatertyp.
17:40Was macht Sie da so sicher?
17:42Robby ist spielsüchtig.
17:44Kaffee?
17:44Ja.
17:45Nein, danke.
17:49Erst die Spielothek, dann Sportwetten.
17:52Zum Schluss die Spielbank, die wurde sein Favorit.
17:55Ich hatte das alles nicht so auf dem Schirm.
17:57Ich dachte, es ist seine Art, sich zu entspannen,
18:00bis er sich Geld von mir pumpen wollte.
18:02Ja.
18:03Verstehe.
18:06Und jetzt?
18:07Ich habe ihm deutlich gemacht, dass er ein Problem hat.
18:08Das hat er dann noch akzeptiert und was dagegen unternommen.
18:10Was denn?
18:12Er hat sich in allen Spielbanken sperren lassen.
18:14Gut.
18:17Aber es reicht ihm wahrscheinlich nicht, oder?
18:19Menschen ändern sich nicht.
18:24Ich verstehe schon, dass Sie tief verletzt sind.
18:26Sie haben auf ein Maschke gesetzt.
18:29Schon folgt die nächste Enttäuschung.
18:32Ja.
18:33Aber was hätte ich gewonnen, Dirk zu töten?
18:38Wissen Sie, wenn jeder Täter vor der Tat solche Fragen stellen würde,
18:43dann hatte ich deutlich weniger zu tun.
18:46Herr Schiller, die Soße ist der Hammer.
18:49Was ist das?
18:50Ja, Malzbier-Rübenkrautsoße.
18:51So langsam sind Sie so unterwegs in Richtung Starteküche, hm?
18:55Nee, das ist ein zünftiges Rezept von meiner Frau.
18:57Äh, Ex-Frau.
18:58Sie haben die Mütter in Ihrer Familie über Generationen weitergegeben.
19:01Ah, verstehe.
19:03Ja, Familie hat eben auch Vorteile.
19:06Family.
19:07Family?
19:09Ja.
19:10Sind Sie eigentlich Familienmensch?
19:12Ja.
19:13Im weiteren Sinne.
19:14Was heißt das?
19:15Ja, das heißt, Familie ist das, was man daraus macht.
19:18Na gut, aber man kann sich ja seine Familie nicht einfach aussuchen.
19:21Ach, Moment.
19:22Die Biologie bestimmt vielleicht, mit wem ich verwandt bin.
19:25Aber zu wem ich gehören will, kann ich irgendwann selbst entscheiden, oder?
19:30Ja, ja, da haben Sie natürlich recht.
19:32Familie ist Familie, Freunde sind Freunde.
19:34Am Ende geht es doch um Bindungen.
19:36Das ist ja die Frage nach der biologischen Abstammung völlig ohne Bedeutung, oder?
19:40Okay, ja.
19:42Nicht überzeugt?
19:44Nicht so richtig, nee.
19:46Kaffee?
19:51Überzeugt.
19:53Gegen Robby Hagen gibt es eine Spielbank-Sperre.
19:55Ich weiß.
19:57Vielleicht ist das ja der Grund, warum man nach Venlo gefahren ist.
19:59Die Sperre geht doch nur im Inland.
20:01Genau, das haben wir uns natürlich auch gedacht.
20:03Max hat das gecheckt, und er war tatsächlich in der Spielbank von Venlo.
20:07Er hat dort seine Personalien hinterlegt.
20:09Dann hat er ja doch ein Alibi.
20:10Dass er uns unterschlagen hat.
20:12Ja, ich nehme an, er hat sich geschämt.
20:15Kann man ja verstehen.
20:17Ja.
20:20Wir kommen um eine Entscheidung nicht herum.
20:23Sagen wir das IPO ab.
20:25Wenn wir den Börsengang verschieben, dann werden Anleger fürchten, dass wir ein Problem mit einer Personalie haben.
20:29Sag mal, hört ihr euch eigentlich zu?
20:31Dirk ist noch nicht mehr unter der Erde, und für euch ist er nur noch eine Personalie?
20:36Amira, bei aller persönlichen Betroffenheit.
20:41Wir müssen die Realitäten im Auge behalten.
20:45Ich denke, dass das auch in Dirks Sinne wäre.
20:47Wir müssen alle nach vorne schauen.
20:49Jetzt erst recht.
20:52Amira, bastelst du uns bitte eine entsprechende Pressemitteilung?
20:55Betrachtet ist als erledigt.
20:56Danke, Amira.
20:58Ach, Susanne.
20:59Ja.
21:00Können wir dann morgen endlich mal miteinander sprechen?
21:03Worüber nochmal?
21:04Mein Gehalt?
21:05Die Arbeitszeiten, wenn ich aus dem Mutterschutz zurück bin?
21:07Amira, das ist gerade wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.
21:10Ich glaube schon.
21:11Wir müssen doch alle nach vorne schauen, oder?
21:13Vielleicht nächste Woche.
21:17Heute Abend habt ihr meine Kündigung auf dem Tisch.
21:20Amira, du kannst doch nicht.
21:21Amira, ich kann.
21:22Und ich werde.
21:27Amira?
21:29Hey.
21:39Amira.
21:42Immerhin ein Alibi hat Frau Kandner nicht...
21:45Ich bin mir nicht so sicher.
21:48Also ich habe den Eindruck, Frau Kandner kann Ihre Gefühle sehr gut kontrollieren.
21:53Vielleicht auch nur so weit, dass man ihr die Wut auf Maschke nicht anmerkt.
21:57Wir bleiben dran.
21:58Gut.
22:00Hat sich die Ballistik schon gemeldet?
22:02Hm.
22:03Also Jessica 9mm, aber mit der Datenbank gibt es keine Übereinstimmung.
22:08Okay.
22:09Ja.
22:10Wir sollten noch einen neuen Ansatz verfolgen.
22:13Suri Air & Drive ist mit 300 Millionen Euro kapitalisiert.
22:17Allein im letzten Jahr hat die Firma laut Geschäftsbericht 120 Millionen Euro von Investoren eingesammelt.
22:23Es geht also um richtig viel Geld.
22:25Und Maschke, der Herr der Zahlen, hatte Zugriff auf diese Millionen.
22:30Apropos auf seinen Datenträgern habe ich mehrere große Überweisungen gefunden, die ich einfach nicht zuordnen kann.
22:37Ich habe morgen einen Termin mit Wirtschaftskollegen vom RKA.
22:40Vielleicht sind wir da noch schlauer.
22:41300 Millionen für so ein Propellerauto.
22:45Ja.
22:46Frau Gottwald hat große Visionen.
22:49Und sie kann sie offenbar auch sehr gut verkaufen.
22:52Schaut mal.
22:57Vielleicht muss das ja auch so sein.
22:59Der Markt für Flugautos ist offenbar hart umkämpft.
23:01Es gibt ja viele Konkurrenten.
23:04Übrigens haben sie irgendein Problem mit den Prototypen.
23:07Was der Teufel, was das für die Firma bedeutet.
23:13Ja, aber so einen fliegenden Dienstwagen wäre ja auch nicht schlecht, oder?
23:17Ja.
23:37Frau Lamberts, bitte.
23:43Hören Sie, dass Ihr Sohn gestorben ist, das tut mir aufrichtig leid.
23:46Aber bei allem Respekt.
23:48Das müssen Sie doch geahnt haben.
23:49Markus war ein Junkie.
23:50Sie haben keine Kinder, stimmt's?
23:52Dass Markus ein solches Ende genommen hat, hat vielleicht auch mit seinem Elternhaus zu tun.
23:56Haben Sie mal darüber nachgedacht?
23:58Und wenn Sie nicht aufhören, mich zu belästigen, dann zeige ich Sie an.
24:01Sie sind doch das Letzte!
24:14Hast du was?
24:16Ja.
24:17Findest du das normal, dass wir uns die Nächte um die Ohren schlagen?
24:23Keine Ahnung, was normal ist, aber das ist ja doch sinnvoll, was wir hier tun, oder?
24:27Fehlt hier nichts?
24:30Ist alles okay.
24:33Ich weiß nicht.
24:36Willst du reden?
24:38Selbst das weiß ich nicht.
24:42Na ja, falls du willst, mein Tisch ist ja gleich hier.
24:46Danke dir.
24:48Und ich meine das auch so.
25:11Und ich meine das auch so.
25:21Danke.
25:41Leben.
25:50Susanne! Susanne! Nein! Susanne! Nein!
26:04Was ist passiert?
26:07Julian Gottwald hat seine Frau mit einem Einbrecher verwechselt und erschossen.
26:10Wie bitte?
26:11Soweit ich ihn verstanden habe, ist alles hier und da oben mit so einem Zugangscode gesichert.
26:15Seine Frau war auf einer Geburtstagsfeier und hat dort laut der Gastgeberin noch einiges getrunken.
26:21Deshalb konnte sich Frau Gottwald bei der Rückkehr offenbar nicht an diesen Zugangscode erinnern
26:25und hat dann versucht, über die Terrassentüren zu Hause zu kommen.
26:28Bernd, es sieht so aus, als ob sie den Schlüssel zur Terrasse verwechselt hat.
26:32Sonst hätte sie da nicht ewig rumgefummelt.
26:34Nee, ich war betrunken.
26:36Sie hat also betrunken versucht, das Schloss aufzuschließen. Von den Geräuschen ist er mal in Bach geboren.
26:40Er greift zur Pistole, gerät in Panik und schießt.
26:44Woher hat er die Pistole?
26:45Die gehört seiner Frau, sagt er. Und jetzt wird es interessant.
26:52Was ist denn?
26:52Das ist ganz richtig. Sancheska 9mm.
27:15Das kommt davon, wenn man zu Hause eine Pistole rumliegen hat.
27:18Na, zum Glück kommt das hier herzulande ja selten vor.
27:21Umso lieber würde ich gern wissen, woher diese Waffe kommt.
27:24Der KTU-Bericht ist da.
27:26Ah.
27:28Maschke und Gottwald wurden mit derselben Waffe getötet.
27:31Ach.
27:34Was passiert ist, das werde ich mir nie bis zu meinem Lebensende nie verzeihen.
27:46Stellen Sie mir bitte Ihre Fragen.
27:51Hatte Ihre Frau irgendwie einen Waffenschein?
27:56Warum hatte sie überhaupt eine Pistole?
28:00In unserem Viertel gab es vor einem Jahr eine Einbruchsserie.
28:05Und Susanne hatte Angst.
28:07Da hat sie sich Überwachungskameras besorgt und diese Pistole.
28:12Eine Pistole ist natürlich ein ziemlich drastisches Mittel, um sich zu schützen.
28:18Ja.
28:21Herr Gotthard, als Sie gestern Abend ins Bett gegangen sind, sind Sie da sofort eingeschlafen.
28:27Ich hatte ein Schlafmittel genommen, aber ich bin trotzdem wach geblieben.
28:32Warum?
28:34Ein Mord in der Firma. Reicht das nicht?
28:38Dutta, natürlich.
28:38Nö.
28:41Ich bin wach geblieben.
28:44Und als ich dann aufgestanden bin, war gar nicht bei mir.
28:51Und da habe ich gedacht.
28:55Mensch, diese Gestalt.
28:56Da draußen auf der Terrasse.
28:58Also, die hat doch den Arm gehoben und...
29:01Ich meine, aber die...
29:02Ich meine, die richtet doch eine Waffe auf mich.
29:04Und da habe ich...
29:04Da habe ich...
29:13Das war alles gut.
29:21Herr Gotthard, Sie sind Jurist wie ich. Sie werden also verstehen, warum ich gegen Sie ermitteln muss.
29:27Natürlich, ja.
29:28Nach Lage der Dinge gehen wir von Putativnotwehr aus.
29:31Es ist offensichtlich, dass Sie Ihre Frau mit einem Einbrecher verwechselt haben.
29:37Hat er eigentlich außer Ihrer Frau und Ihnen noch jemand Zugang zu der Waffe?
29:44Um Himmels Willen, nein.
29:47Aber sagen Sie...
29:48Worauf wollen Sie hinaus?
29:51Wir haben herausgefunden, dass Herr Maschke mit der Pistole Ihrer Frau erschossen wurde.
30:05Aber...
30:07Aber das würde ja bedeuten, ich...
30:09Nein, nein, Herr Rötter, Herr Rötter, Sie...
30:11Sie ehren sich.
30:14Meine... meine Frau, die...
30:15Die war doch keine Mörderin.
30:18Meine Frau, die war...
30:23Alles...
30:24Was mir auf dieser Welt wichtig war.
30:31Also, für mich ergibt das alles noch keinen Sinn.
30:35Okay.
30:36Ich mach mich mal auf den Weg zum LKA.
30:38Alles klar.
30:39Ja, bis dann.
30:41Was ist denn passiert?
30:42Frau Klose!
30:44Was ist denn genau passiert?
30:47Ja, es tut uns wirklich sehr leid.
30:49Aber wir stehen noch ganz am Anfang unserer Ermittlung.
30:53Könnte es damals nicht wahr sein?
30:57Frau Klose, kommen Sie, gehen wir in die frische Luft.
30:59Da können wir in Ruhe reden, ja?
31:02Kommen Sie.
31:06Das Verhältnis zwischen Herrn Maschke und Frau Gottwald, wie würden Sie das beschreiben?
31:11Na ja, wenn Susanne mit ihren Visionen mal wieder zu hoch fliegen wollte, dann...
31:14war Dirk auf jeden Fall jemand, der Sie bremsen konnte.
31:17Hm.
31:19Also, war ein Maschke sozusagen die Stimme der Vernunft, ja?
31:22Ach, noch viel mehr.
31:24Es ging so viel Geld in Entwicklung, in Personal, in Management.
31:28Das haben Susanne und ich anfangs vollkommen unterschätzt.
31:32Ohne Dirk wären wir längst untergegangen.
31:37Ihr Unternehmen unterliegt ja nicht der Wirtschaftsprüfpflicht, weil Ihre Unserzerlöse die gesetzliche Spelle nicht überschreiten.
31:44Ja, und?
31:46Na, Herr Maschke wollte ja trotzdem einen Wirtschaftsprüfer beauftragen.
31:50Sie und Frau Gottwald waren dagegen.
31:52Warum wollte Herr Maschke ein Testat?
31:56Weil ein Testat ein durchaus gutes Werkzeug fürs Management ist.
32:00Susanne wollte halt zum damaligen Zeitpunkt lieber Kosten sparen.
32:04Also war Frau Gottwald die treibende Kraft?
32:07Ja, ja. Das Management war total ihr Ding. Ich hab da nur meinen Haken drunter gesetzt.
32:12Wieso fragen Sie mich das?
32:14Ja, ich will doch die Zahlen Ihres Unternehmens verstehen.
32:19Wer wird denn jetzt die Anteile von Frau Gottwald übernehmen?
32:24Ich hab ein Erstkaufsrecht, aber ich hab zum momentanen Zeitpunkt gar nicht die finanziellen Mittel davon Gebrauch zu machen.
32:32Außer dem ich mein, Entschuldigung, mir schwirrt total der Kopf. Das ist alles eine totale Katastrophe.
32:37Erst Dirk, jetzt Susanne.
32:43Hallo, Herr Fischer.
32:44Hallo, Herr Fischer. Die Kollegen vom LKA gehen davon aus, dass Maschke Firmengelder auf Offshore-Konten verschoben hat.
32:49Also auf gut Deutsch hat er Firmengelder veruntreut?
32:51Ja. Und welche Konten gehören dazu?
32:53Ja, das sind natürlich alles Briefkassenfirmen.
32:55Oh, nee.
32:56Brauchen wir ja gar nicht anfangen.
32:58Was soll das jetzt aus, Herr Fischer?
32:59Genau so. Also, bis später.
33:11Ich dachte, ich komme ins Büro, um mich von diesem Albtraum abzulenken. Und jetzt...
33:18Über welche Summe sprechen wir?
33:19Es geht um etwa 30 Millionen.
33:23Oh mein Gott. Das ist alles zu viel. Das darf alles nicht wahr sein.
33:29Ja, nee. Und wir haben keinen Zugriff auf dieses Geld.
33:32Nein. Das haben natürlich nur die Inhaber der Briefkastenfirmen.
33:35Und da wissen wir nicht, wer das ist.
33:37Ach. Aber warum?
33:41Warum hat Dirk... Er war immer so pflichtbewusst, korrekt?
33:45Wir können natürlich nicht ausschließen, dass Herr Maschke im Auftrag eines Dritten gehandelt hat.
33:49Bitte?
33:51Haben Sie denn irgendeinen Verdacht, was genau da abgelaufen sein könnte?
33:59Wie... Wie sag ich das denn, Riette? Ich...
34:02Wir haben den E-Mail-Verkehr von Dirk Maschke ausgewertet.
34:05Es gibt eine Unterhaltung mit Susanne Gottwald.
34:08Maschke hat im Auftrag von Frau Gottwald Scheingeschäfte mit Briefkastenfirmen ausgeführt.
34:15Das ist ja ein Ding. Susanne Gottwald hat ihre eigene Firma bestohlen.
34:20Die wollte ihre Schäfchen ins Trockene bringen.
34:24Offenbar hat sie nicht mehr an den Erfolg von Suri, Aaron Drive geglaubt.
34:28Die hat mit Maschke gemeinsam eine Sache gemacht, diese Investorengelder veruntreut
34:31und hinterher hat sie ihn um die Ecke gebracht, um den lästigen Mitwisser loszuwerden.
34:35Und sie hat kein Alibi. Passt also.
34:37Ja, passt.
34:39Na dann, weiter so.
34:41Entschuldigung?
34:43Wir ermitteln weiter.
34:45Wir haben Tatwaffe, Motiv und Gelegenheit.
34:47Wir haben aber kein Geständnis von Susanne Gottwald.
34:50Bernd, das wird sie uns auch nicht mehr geben können.
34:52Kerstin, was ich sagen will ist, ihr habt eine wunderbare Indizienkette geknüpft.
34:58Aber wir haben keinen handfesten Beweis. Okay?
35:02Alles klar.
35:14Max, was denkst du?
35:16Der hat recht. Wir brauchen was Handfestes.
35:40Ich bin auf eine E-Mail gestoßen, die Herr Maschke in ungefähr eine Woche vor seinem Tod geschickt hat.
35:45Es ging darum, dass Sie offensichtlich ein höheres Gehalt gefordert haben.
35:48Hallo, Mia.
35:51Ich habe mich damit zuerst an Susanne gewendet und sie hat mich dann an Dirk verwiesen.
35:55Das war eine unangenehme Situation, wie Sie so verstehen.
35:57Das war einmal bei Herrn Maschke an Lebensgewirter.
35:59Aber Herr Maschke scheint damit kein Problem gehabt zu haben.
36:01Nein, hatte er nicht. Er hat nur seinen Job gemacht.
36:04Statt mehr Geld hat Herr Maschke Ihnen Aktienoptionen angeboten.
36:08Also die hätten Sie nach dem Börsengang und nach einer fünfjährigen Sperrfrist her verkaufen können.
36:12Das haben Sie aber abgelehnt. Warum?
36:14Fünf Jahre ist eine lange Zeit.
36:15Ja. Immerhin hätten Sie am zukünftigen Erfolg der Firma partizipieren können.
36:22Von der Zukunft kann man sich nichts abbeißen.
36:24Also das müssen Sie mir jetzt erklären.
36:28Lassen Sie uns draußen weitersprechen.
36:32Ich weiß nicht, ob es Surrey Air & Drive in fünf Jahren noch geben wird.
36:35Warum sollte das passieren?
36:38Die Zulassung der Flugautos verzögert sich wieder mal, weil es am Prototyp einfach immer noch was zu verändern gibt.
36:43Wie beurteilen Sie eigentlich den potenziellen Markt für Flugautos? Ich habe das Gefühl, in dem Bereich tut sich gerade sehr
36:48viel.
36:49Der Markt ist groß, aber die Entwicklung auch äußerst kostspielig. Da ist es nicht einfach mitzuhalten.
36:55Wird Ihre Einschätzung von der Chefetage geteilt?
36:57Ich würde mal sagen, es war Thema.
36:59Woher wissen Sie das?
37:01Ich habe mitbekommen, dass Henriette und Susanne die Zahlen unterschiedlich interpretiert haben.
37:05Inwiefern?
37:07Susanne hat Henriette vorgeworfen, die gemeinsame Vision nicht mehr zu teilen und Henriette hat sich nicht ernst genommen gefühlt.
37:14Hat sie Ihnen das gesagt?
37:15So was spricht sich rum. Flurfunk.
37:18Hat sich Herr Maschke damals zu diesem Thema Ihnen gegenüber geäußert?
37:22Nein. Dirk war sehr verschwiegen.
37:24Das klingt jetzt ein bisschen so, als wäre die Loyalität von Herr Maschke zu seinen Vorgesetzten etwas größer als die
37:31Loyalität zu Ihnen.
37:33Wie schon gesagt, er hat nur seinen Job gemacht. Und ich habe das respektiert.
37:37Ich habe ihn sehr geliebt. Trotz allem. Und bis zum Schluss.
37:41Morgen ist mein letzter Tag in diesem Laden. So viel zum Thema Family.
37:45Schönen Tag.
37:57Wenn Sie so gucken, weiß ich Bescheid. Ihr Hirn läuft auf Höchstlast. Bitte.
38:00Danke.
38:04Ja, vielleicht ist das ja alles nur Wortglauberei, aber wenn eine Frau über ihre beste Freundin sagt, sie ist wie
38:09eine Schwester für mich, was bedeutet das?
38:13Ich würde sagen, da ist großes Vertrauen im Spiel.
38:17Großes Vertrauen, große Erwartung, richtig? Und wenn dann beides nicht erfüllt wird?
38:22Dann knallt's.
38:26Verrat kommt in den besten Familien vor. Eigentlich in allen.
38:34Bei Suri, Air & Drive reden doch immer alle von sich als Family. Von mir heißt es aber auch Konflikt,
38:40Streit, böses Blut.
38:42Ja, und worauf willst du hinaus?
38:45Frau Klose hat die Probleme der Firma erkannt. Frau Gottwald hat aber den Kopf in den Sand gesteckt.
38:51Beide sind mal gestartet mit einem gemeinsamen Lebenstraum, mit Riesenambitionen. Und was ist übrig geblieben?
38:56Enttäuschung und das Gefühl von der Schwester im Geiste betrogen worden zu sein.
39:02Ja, das führt zu Konflikten.
39:04Genau darum geht es.
39:06Wir werten im Moment den digitalen Nachlass von Frau Gottwald aus.
39:09Gut. Alles, was uns die Beziehung der beiden Frauen erklärt, das bringt uns vielleicht weiter. Okay? Danke.
39:48Werden die Lampen über einen Bewegungsmelder gestreut? Ja, wieso?
39:53Na ja, als Ihre Frau auf die Terrasse kam, hat es ja nicht funktioniert. Die Lampen sind nicht angegangen.
40:00Die Haustechnik ist noch nicht vollständig ans Stromnetz angeschlossen.
40:03Na ja, und nachdem es passiert ist, da habe ich gedacht, die Batterie war leer.
40:12Und? War sie leer?
40:13Nein. Das ist es ja. Ich habe nachgeschaut und es war gar keine Batterie drin.
40:22Wie erklären Sie sich das?
40:25Meine Frau hat sich immer um sowas gekümmert.
40:30Vermute mal, sie hat die alte Batterie entfernt, aber ist nicht dazu gekommen, eine neue einzulegen.
40:38Wenn der Bewegungsmelder funktioniert hätte, dann hätte ich Susanne gesehen und dann wäre das doch alles sie...
40:50Hat das Haus eigentlich eine Alarmanlage?
40:52Ja. Susanne wollte sich darum kümmern.
41:00Aber sie hatte zu viel anderes zu tun.
41:07Angeblich wollte Frau Gottwald die Batterie des Bewegungsmelders wechseln, ohne eine neue Batterie zur Hand zu haben.
41:13Warum macht sie das?
41:15Vielleicht wusste sie nicht, welche Art von Batterie sie nachkaufen muss.
41:18Nein, nein, nein. Da war sie zu strukturieren.
41:19Danke.
41:21Aber was ist, wenn eine andere Person die Batterie ausgebaut hat?
41:26Das wäre ein Ding.
41:28Ich besorge einen Durchsuchungsbeschluss.
41:30Herr Reuter!
41:31Frau Lambert!
41:32Warum tun Sie nichts, um den Tod meines Sohnes aufzuklären?
41:36Und sagen Sie nicht, dass Sie mir nicht helfen können!
41:38Sie sind verpflichtet, mir zu helfen!
41:41Soll ich noch ein Momentchen bleiben?
41:42Ich denke, das wird nicht nötig sein. Vielen Dank, Herr Fischer.
41:45Frau Lambert, gehen wir in mein Büro, ja?
41:47Kommen Sie.
41:52Bitte setzen Sie sich, Frau Lambert. Möchten Sie ein Espresso?
41:57Nein! Hören Sie! Diese Weiber haben Ihnen übers Ohr gehauen. Die haben ihn in den Tod getrieben!
42:04Frau Lambert, alle Verträge, die Suri, R. & Drive mit ihrem Sohn abgeschlossen hat, sind absolut korrekt.
42:09Nein, Sie verstehen das nicht. Markus war nicht ganz klar im Kopf.
42:14Ich verstehe, dass Sie das so sehen wollen, aber am Tod Ihres Sohnes hat niemand Schuld. Ihr Sohn ist Opfer
42:21seiner eigenen Drogensucht geworden.
42:23Ich meine, er hätte doch sonst niemals seine Patente verkauft.
42:27Er hat... Was?
42:30Ach, das wussten Sie nicht?
42:33Ja, ich habe das in den Bilanzen entdeckt.
42:36Ich nehme an, Ihr Sohn hat das Geld gebraucht, um seine Drogen zu finanzen.
42:39Hören Sie auf! Sie wissen noch gar nicht, worüber Sie reden. Sie haben Markus nicht gekannt.
42:44Das war mein Kind! Mein Junge!
42:56Danke!
43:02vomitru ruaher.
43:16Herr Ratschaftilkamp matéri.
43:27Aber was hoffen Sie zu finden?
43:32Die Versorgungstechnik ist im Keller neben Jan.
43:35Ja.
43:43Können Sie mir sagen, was hier passiert?
43:48So eine Scheiße.
43:55Hallo.
43:56Hi.
43:57Wir haben das Protokoll der Versorgungstechnik ausgelesen.
43:59Du hattest recht.
44:00Frau Gottwald hat nicht den Zahlencode von der Haustür vergessen.
44:03Sondern irgendjemand hat ihn sechs Stunden vor ihrem Tod umprogrammiert.
44:07Darum hat Frau Gottwald versucht, über die Terrasse ins Haus zu kommen.
44:10Und dort hat irgendjemand einen Schlüssel ausgetauscht, sodass er nicht mehr ins Schloss gepasst hat.
44:14Ja, und bevor wir im Tatort waren, hat dieser jemand den Falschen durch den richtigen Schlüssel ersetzt und den Zahlencode
44:19zurückprogrammiert, richtig?
44:21Wollt ihr einen Kaffee?
44:23Ach ja, ich nehme mal.
44:30Herr Gottwald, wir wissen, dass Sie den Zahlencode Ihres Haustürschlosses manipuliert haben.
44:36Wovon reden Sie?
44:43Und als Sie auf Ihre Frau geschossen haben, war das keine Putativnotwehr.
44:49Es war Mord.
44:51Und jetzt würde ich gern Ihr Motiv wissen.
44:57Vielleicht hilft es Ihnen ja, wenn ich Ihnen kurz erzähle, was wir herausgefunden haben.
45:01Die Konten der Offshore-Firmen im Ausland, die gehören Ihnen.
45:07Und das können wir sogar beweisen.
45:09Wir haben nämlich die entsprechenden Dokumente bei der Hausdurchsuchung Ihrem Safe gefunden.
45:13Schauen Sie mal.
45:16Sie sind der Kontoinhaber und Sie haben das Geld, das auf Ihren Konten war, beiseite geschafft.
45:23Eine interessante Strategie, die Sie da gefahren haben.
45:25Sie haben Scheingeschäfte gemacht mit Briefkastenfirmen, die Ihnen selbst gehören.
45:30Wollen Sie etwas dazu sagen oder wollen Sie einen Anwalt anrufen?
45:35Das war die Idee meiner Frau.
45:38Aber Ihre Frau hat aber sicher nicht gewusst, dass Sie diese 30 Millionen nicht mit ihr teilen wollten, oder?
45:48Ist das der Grund, warum Sie Ihre Frau umgewacht haben?
45:54Herr Gottwald, warum haben Sie Ihre Frau erschossen?
46:01Susanne hat immer nur sich selbst gesehen.
46:04Immer nur sich selbst.
46:07Alle anderen waren nur Staffage, Beiwerk.
46:12Ich habe gerade den Eindruck, dass Sie ein Problem haben mit dem Erfolg Ihrer Frau.
46:17Auf unserer Hochzeit, da hat sie mir geschworen, dass sie mich immer lieben würde.
46:25Ohne, dass sie dazu überhaupt in der Lage war.
46:28Und das nennen Sie Erfolg?
46:31Gut.
46:33Dann kommen wir jetzt zu Herrn Maschke.
46:38Dirk.
46:40Der hat uns geholfen.
46:42Das heißt, wir hatten einen Mitwisser, der uns gefährlich werden konnte.
46:46Und Susanne hat das Problem gelöst, bevor es eins werden konnte.
46:56Wollen Sie damit sagen, Ihre Frau hat Herrn Maschke erschossen?
47:03Ja.
47:07Ein eiskalter Hund.
47:08Ja, seine Frau hat in der selben Liga gespielt.
47:10Na, da haben sicher zwei gefunden.
47:14Also ich weiß nicht, ob wir das Geschenknis von Gottwald glauben können.
47:17Du glaubst nicht Frau Gottwald, sondern ihr Mann hat Maschke getötet.
47:21Das macht doch für Gottwald keinen Unterschied.
47:22Der kriegt sowieso lebenslänglich.
47:24Wieso zweifelst du?
47:25Ja, Dirk Maschke wollte freiwillig einen Wirtschaftsprüfer beauftragen.
47:29So was macht man doch nicht, wenn man in irgendwelche krummen Geschäfte innerhalb der Firma verwickelt ist.
47:33Dann hätte er sich doch selbst in die Schusslinie gebracht.
47:36Der Fall Susanne Gottwald ist geklärt.
47:38Die Akte Dirk Maschke bleibt offen.
47:41Susanne Gottwald hat die ganze Welt an ihrem Leben teilhaben lassen.
47:45Danke.
47:46Irgendwas Interessantes dabei?
47:48Vielleicht Ihre Vorliebe für Katzen-Videos?
47:52Das guck ich mir an.
47:56Ah, okay.
48:03Die Klose schreibt der Gottwald, wie schön die Pfalz sein kann.
48:06Liebe Grüße aus dem Avira Hotel.
48:08Hervorragende Küche.
48:10Heute ein Mittagessen mit einem Geschäftspartner?
48:12Das Avira Hotel ist ein Romantik-Hotel.
48:15Woher weißt denn du das?
48:17Das ist doch egal.
48:19Ein Geschäftsessen in einem Romantik-Hotel ist ja schon ein bisschen seltsam, oder?
48:24Ich check das mal.
48:25Bis später.
48:26Hm.
48:43Entschuldigen Sie bitte.
48:44Haben Sie einen Stift für mich?
48:47Bitte sehr.
48:48Danke.
49:00Herr Fischer, nehmen wir mal an, Sie wollen eine Straftat begehen und Sie wollen sich mit
49:03Ihrem Komplizen darüber austauschen.
49:05Wie würden Sie das machen?
49:07Haben Sie was vor, Herr Reuter?
49:08Ja.
49:09Würden Sie mit Ihrem Komplizen auf einer Straße reden oder in einem Café oder würden Sie
49:13ihm eine Postkarte schicken?
49:15Entschuldigung, ich verstehe es immer noch nicht.
49:17Selbst wenn Sie ihm eine Postkarte schicken würden, würde Ihr Komplize auch auf einer Postkarte
49:21antworten?
49:23Hm.
49:24Es geht um den E-Mail-Verkehr zwischen Marschke und Susanne Gottwein.
49:27Hm.
49:28Die E-Mails sind unverschlüsselt.
49:30Das ist doch so, als würde man eine Postkarte verschicken.
49:33Mit ein bisschen Aufwand kann die jeder mitlesen oder die E-Mails wären Gegenstand von Ermittlungen.
49:38Klar, wenn man eine Straftat plant, dann schickt man sich gegenseitig verschlüsselte Nachrichten.
49:42Ja.
49:42Darum glaube ich, dass diese E-Mails gefälscht sind.
49:46Moment mal.
49:47Also E-Mails, die sind auf Servern.
49:49Da gibt es Zeitstempel, Metadaten.
49:51Das ist total anspruchsvoll, das zu fälschen.
49:55Da braucht man jemanden mit technischer Expertise.
49:59Hm.
50:03Wir haben da ein paar E-Mails gefunden.
50:05Dazu können Sie uns noch sicher was sagen.
50:12Ich helfe Ihnen auf die Sprünge.
50:14Das sind E-Mails zwischen Susanne Gottwald und Dirk Marschke.
50:17Es geht darum, dass Susanne Gottwald Firmengelder veruntreuen will und Dirk Marschke soll dir dabei helfen.
50:22Wow.
50:24Und?
50:27Unsere Forensiker haben sich die Metadaten mal angesehen.
50:30Und es stellt sich raus, dass Sie der Urheber all dieser E-Mails sind.
50:33Der ganze Verkehr ist gefälscht.
50:35Und ein paar Tage später ist Dirk Marschke tot.
50:38Da müssen Sie nicht beunruhigt sein.
50:39Wir wissen schon, dass Sie ihn nicht umgebracht haben.
50:43Sie haben ja ein Alibi für die Tatzeit.
50:45Sie waren zocken in Venlo.
50:53Schauen Sie, das ist ganz einfach.
50:55Sie haben im Auftrag von irgendjemandem diese E-Mails verfasst.
50:58Und uns interessiert bremmend, wer ist es?
51:00Mhm.
51:01Mhm.
51:06Ich sag's Ihnen doch mal anders.
51:07Sie haben beweis erhebliche Daten im Rechtsverkehr gefälscht.
51:10Es gibt fünf Jahre.
51:13Okay.
51:16Damit kann ich leben.
51:19Sie hat aber einer richtig gut bezahlt.
51:22Ich tippe mal auf Krypto.
51:24Verschleierung der Finanzwege und so.
51:30Ja gut, haben Sie sonst noch irgendwelche Fragen?
51:34Nee.
51:36Erstmal nicht.
51:37Okay.
51:42Wen deckt der Typ?
51:44Mein Marschke ist es sicher nicht.
51:46Der ist tot.
51:46Den könnte er ja ganz leicht belasten.
51:50Susanne Gottwald kann es auch nicht gewesen sein.
51:52Ich meine, die ist Bestandteil dieser gefälschten Verdachtsspur.
51:56Also, wer bleibt übrig?
51:58Ich habe Neuigkeiten.
52:01Henriette Klose hat ihre freie Zeit gerne in einem Romantikhotel in der Pfalz verbracht.
52:05Und dort hat sie nicht nur zum Mittag gegessen, sondern auch übernachtet.
52:09Aha.
52:10Also, in einem Romantikhotel schläft man doch normalerweise nicht allein, oder?
52:13Nein, und das hat mir der Rezeptionist auch bestätigt.
52:16Aha.
52:16Und da?
52:45WDR mediagroup Glocken
52:47Die steht ja mitten auf dem Motorradparkplatz.
52:53Fahren Sie weiter, bitte.
53:28Wir haben ein Geständnis von Julian Gottwald.
53:31Er hat seine Frau erschossen.
53:33Was?
53:34Er hat uns auch gesagt, dass es seine Frau war, die Dirk Maschel getötet hat.
53:37Oh Gott.
53:40Klingt erst mal interessant, war aber nicht so.
53:45Sie und Julian Gottwald haben Verhältnis.
53:48Gemeinsam haben sie die Spur auf Susanne Gottwald gelenkt.
53:51Ihr alter Kumpel, Robby Hagen, der hat diese E-Mails gefälscht zwischen den beiden.
53:57Es sollte nämlich so aussehen, als hätte Susanne Gottwald die 30 Millionen veruntreut.
54:04Und dann sagt ihr Geliebte auch noch gegen seine tote Frau aus.
54:08Das ist richtig geschickt.
54:09Die kann ja nicht mehr so richtig widersprechen.
54:16Für Julian Gottwald haben wir für den Tatzeitpunkt ein Bewegungsprofil.
54:19Der war im Fitnessstudio.
54:22Das lässt nur einen Schluss zu.
54:24Er hat Ihnen die Waffe gegeben und Sie haben Dirk Maschel getötet.
54:33Dirk hatte mit der ganzen Sache nichts zu tun.
54:36Aber er wurde irgendwann misstrauisch.
54:38Frau Gottwald hat mir erzählt, dass Herr Maschke kurz vor seinem Tod mit ihr telefoniert hat.
54:44Weil er ihr etwas Dringendes mitteilen wollte.
54:47Sie haben davon Wind bekommen, oder?
54:51Ja, von Julian.
54:54Wir wollten eigentlich nur Susanne loswerden, aber dann war uns klar, wir müssen uns erst mal um Dirk kümmern.
55:03Schlimm.
55:04Aber wir hatten keine andere Wahl.
55:07Warum, Frau Klose, warum das alles?
55:11Weil Susanne das Geld der Investoren verbrannt hat, wo es nur ging und es ging nichts, gar nichts voran.
55:38Ich habe Susanne gewarnt, immer und immer wieder, aber sie wollte es nicht hören.
55:43Zusammen hätten wir das Ruder vielleicht noch rumreißen können, aber die war ganz woanders.
55:50Die war für mich unerreichbar.
55:56Und dabei hätte ich sie doch gebraucht.
55:58Meine beste Freundin.
56:03Ihre Schwester im Geiste, ja.
56:08Sie habe mich im Stich gelassen.
56:10Und sie hat alles verraten, woran wir geglaubt haben.
56:18Frau Lamberts.
56:21Beruhigen Sie sich.
56:22Stehen bleiben.
56:23Ich schlag vor, Sie beruhigen Sie sich.
56:24Halt Sie den Mund!
56:25Halt Sie den Leckung.
56:25Sie!
56:27Sie haben die Patente von meinem Sohn gestohlen!
56:30Sie haben Markus alles genommen!
56:33Alles!
56:34Keinen Schritt weiter!
56:50Keinen Schritt weiter!
56:52Max!
56:54Hey!
56:55Max!
56:56Scheiße!
56:58Max!
56:58Hey, komm!
56:59Weiter, um 1.30 Uhr.
57:01Das war der Züttel-Postball.
57:02作' mit ihm war.
57:03Macht vård?
57:05Max!
57:06Max!
57:07Max, komm ja!
57:07Max!
57:10Max!
57:27WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
58:04ARD Text im Auftrag von Funk
58:34Untertitelung des ZDF, 2020

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