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  • vor 20 Stunden
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Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00:07Musik
00:00:57Man schreibt das Jahr 1880,
00:01:01Musik
00:01:01Russland ist von Korruption und Willkür ausgehöhlt.
00:01:04Ein Riesenreich, das auf tönernen Füßen steht.
00:01:07Aber darüber hat sich Michael Strogov nie Gedanken gemacht.
00:01:10Er ist Sibirier, Bauernsohn,
00:01:12und hat es bis zum Rittmeister im Moskauer Kurierko des Zaren gebracht.
00:01:16Ein unwahrscheinlicher Aufstieg,
00:01:18wenn man bedenkt, dass die Leibeigenschaft der Bauern
00:01:20erst vor 14 Jahren abgeschafft wurde.
00:01:22Härte gegen sich selbst,
00:01:24blinder Soldatengehorsam
00:01:25und kritiklose Ergebenheit gegenüber dem Zarenhaus
00:01:28und natürlich der Ehrgeiz Karriere zu machen,
00:01:31bestimmen sein Dasein.
00:01:34In Moskau feiert man Feste, während sich am
00:01:36anderen Ende des gewaltigen Vielvölkerreichs
00:01:38die Tartaren erheben, um ein unabhängiges
00:01:40Sibirien zu schaffen.
00:01:42Die Rebellen kappen die Telegrafenleitungen.
00:01:45Die Verbindungen mit Moskau
00:01:46sind unterbrochen.
00:01:49Rittmeister Strokov erhält den Befehl des Zaren,
00:01:51sich durch 6000 Kilometer Feindgebiet
00:01:53nach Irkutsk durchzuschlagen.
00:01:55Er soll Großherzog Dimitri,
00:01:57dem Bruder des Zaren und unerfahrenen Gouverneur
00:01:59dieser sibirischen Provinz,
00:02:01geheime Anweisungen überbringen.
00:02:03Eine fast aussichtslose Mission.
00:02:07Um die Agenten und Spitzel der Rebellen zu täuschen,
00:02:10reist der Kurier als Privatperson unter falschem Namen
00:02:13und gibt sich als Tuchhändler aus.
00:02:14Es ist ihm untersagt, sich russischen Amts-
00:02:17und Militärpersonen erkennen zu geben,
00:02:19sodass er von keiner Seite Hilfe zu erwarten hat.
00:02:24Auf der Reise zum Ural lernt er Nadia Fedor kennen,
00:02:27die Tochter eines nach Sibirien verbannten Wissenschaftlers,
00:02:30die ebenfalls nach Irkutsk unterwegs ist,
00:02:32um ihren Vater zu sehen.
00:02:34Strokov gewinnt ihr Vertrauen.
00:02:36Sie lässt sich darauf ein,
00:02:37mit falschem Pass als seine Ehefrau zu reisen
00:02:39und so ahnungslos zu seiner Tarnung beizutragen.
00:02:44Seit zwei Tagen befindet sich der Geheimkurier
00:02:46mit seiner Begleiterin jenseits des Urals
00:02:48auf sibirischem Boden.
00:02:50Hier beginnt der Einflussbereich der Tataren.
00:02:52Hier beginnt die unmittelbare Gefahr.
00:02:57Obwohl eine gewisse Vertrautheit,
00:02:58vielleicht sogar Zuneigung zwischen ihm
00:03:00und Nadia entstanden ist,
00:03:02werden ihre Beziehungen immer wieder
00:03:03durch seinen Geheimauftrag belastet.
00:03:05Er darf ihr nicht sagen, wer er ist.
00:03:10Zur gleichen Zeit gelingt es dem tartarischen Stammesfürsten
00:03:13Ivan Ogarev, einem Halbrussen
00:03:15und degradierten Oberst der Zarenarmee,
00:03:17aus seiner politischen Haft
00:03:18in der Zitadelle Tver zu entfliehen.
00:03:20Auch er macht sich auf den Weg nach Osten,
00:03:23um seinen politischen Traum zu verwirklichen.
00:03:25Eine moderne Republik Sibiriens.
00:03:28Sollte es ihm tatsächlich gelingen,
00:03:30die hinter ihm stehenden 14 Stämme
00:03:31mit den Kriegern des mächtigen Emirs von Bukhara,
00:03:34Feofakan, zu vereinigen,
00:03:35die bereits weite Teile Südsibiriens
00:03:37unter ihre Gewalt gebracht haben,
00:03:39so könnte das für den Zaren
00:03:40den Verlust seiner asiatischen Provinzen bedeuten.
00:03:44Ogarevs Flucht ist von langer Hand vorbereitet worden.
00:03:47Sangare, Angehörige einer mit den Tartaren
00:03:49sympathisierenden Zigeunersitte,
00:03:51hat die Gefängnisbeamten bestochen.
00:03:53Sangare ist Ogarev eng verbunden
00:03:55und warnt ihn vor einer Gefahr,
00:03:57die seinen Plänen und ihm selbst
00:03:58von einem ihr unbekannten Mann
00:03:59aus dem Kreis um den Zaren droht.
00:04:02Eine dunkle Ahnung,
00:04:03ein Blick in sein zukünftiges Geschick,
00:04:06den Ogarev nicht ernst nimmt.
00:04:13Auch Ogarev gelingt es sich durchzuschlagen
00:04:16und sie begegnen sich zum ersten Mal.
00:04:18Sie liefern sich mit ihren Fahrzeugen
00:04:20ein halsbrecherisches Rennen
00:04:21zur nächsten Poststation.
00:04:24Beide wissen, dass es im Kriegsgebiet
00:04:26kaum noch frische Pferde zum Auswechseln der Gespanne gibt
00:04:28und jeder will dem anderen zuvor kommen.
00:04:30Ohne sich zu kennen und zu ahnen,
00:04:32welche Bedeutung sie füreinander haben,
00:04:34berühren sich für einen flüchtigen Augenblick
00:04:36ihre Wege, um sich sogleich wieder zu trennen.
00:04:39Ogarev zieht nach Südosten weiter
00:04:41und trifft auf seine eigenen Leute,
00:04:42einen seiner Stämme,
00:04:43während Strogow mit seiner Begleiterin
00:04:45den Irrtisch erreicht.
00:04:46Die Fähre ist noch in Betrieb.
00:04:48Am anderen Ufer wird sie von Tartaren überfallen
00:04:50und Strogow über Bord geschleudert.
00:04:55Nach langer Bewusstlosigkeit
00:04:57wacht er an der Hütte eines freundlichen Fischers auf
00:04:59und erfährt, dass Omsk, sein nächstes Ziel,
00:05:02von Tartaren unter der Führung Ogarevs genommen
00:05:04und Nadja in die Stadt verschleppt worden ist.
00:05:09Strogow stammt aus Omsk, er kennt sich aus.
00:05:12Es gelingt ihm, ohne Schwierigkeiten
00:05:14in die besetzte Stadt einzudringen.
00:05:16Nadja findet er nicht.
00:05:17Hingegen stößt er unversehens auf seine Mutter,
00:05:19an der er sehr hängt.
00:05:21Sie werden von Agenten der Tartaren beobachtet
00:05:23und er muss sie verleugnen, um seine wahre Identität nicht preiszugeben.
00:05:29Sie begreift, dass nur ein wichtiger Grund ihm sein Verhalten aufgezwungen haben kann.
00:05:33Da sein Name in den Fahndungslisten aufgeführt
00:05:35und seine Zugehörigkeit zu den Leibkurieren des Zaren bekannt ist,
00:05:39wird sie von Ogarevs selbst verhört.
00:05:41Sie bleibt standhaft bei ihrer Behauptung, sich geirrt zu haben,
00:05:44und wird in einem Gefangenenlager festgehalten.
00:05:47Dort trifft sie auf Nadja,
00:05:49ohne deren enge Verbindung zu ihrem Sohn allerdings zunächst zu ahnen.
00:05:54Ogarev ist jetzt davon überzeugt,
00:05:56dass mit diesem Zarenkurier ein Gegner ins Spiel gekommen ist,
00:05:58den er nicht unterschätzen darf.
00:06:00Er lässt nach ihm fahnden.
00:06:02Ein junger Bursche namens Vassili,
00:06:04der in der Nachbarschaft der Strogows aufgewachsen ist
00:06:07und den Nachbarssohn wegen seiner glänzenden Laufbahn beneidet,
00:06:10gibt sich dazu her, den Gesuchten zu identifizieren
00:06:13und beteiligt sich an der Verfolgung.
00:06:14Die Hetzjagd geht durch die Barabasimpfe.
00:06:18Strogow muss sich durch unwegsames Gelände quälen,
00:06:21durch mannshohe Schilfwälder,
00:06:23ständig bedrängt von seinen Verfolgern.
00:06:26Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:06:28Aber bevor er noch aufatmen kann,
00:06:30sitzen sie ihm wieder im Nacken.
00:06:51Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:06:55Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:00Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:05Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:11Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:22Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:37Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:41Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:45Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:48Er schüttelt sie immer wieder ab.
00:07:52Los.
00:07:53Los!
00:08:17So, das hätten wir. Kommt!
00:08:23Sollen wir ihn nicht rausholen?
00:08:25Wir haben nur alle gesehen, dass er erledigt ist.
00:08:27Ogareff aber nicht.
00:08:28Komm jetzt, mach keine langen Geschichten.
00:08:30Hol den Teufel, den Kerl.
00:08:35Na komm schon, endlich.
00:08:53Hey!
00:08:53Ja.
00:09:22Sollte
00:09:28Das war's.
00:10:19Ihr seid mir zu langsam.
00:10:21Reite mal ein Stück voraus.
00:10:27Gingos, ich möchte schwören, dieser Kurier lebt noch.
00:10:31Wenn seine Mutter nur sprechen würde oder diese Person, mit der sie immer zusammensteckt.
00:10:52Erzählen Sie mir was von Ihrem Sohn.
00:10:53Beschreiben Sie mir, wie er aussieht.
00:10:56Er hat blaue Augen, blonde Haare.
00:10:59Aber das wäre doch wirklich ein zu großer Zufall.
00:11:02Hat Ihr Michael vielleicht eine kleine Narbe am Mund?
00:11:04Ja, die hat er.
00:11:06Da ist er mal hingefallen als kleines Kind.
00:11:10Kennen Sie ihn?
00:11:11Ja, das war er ganz bestimmt.
00:11:13Ich bin ziemlich sicher.
00:11:15Wir beide sind zusammen gereist.
00:11:17Von Moskau bis zum Irrtisch.
00:11:20War das denn wirklich Ihr Sohn, den Sie in Omsk gesehen haben?
00:11:23Hier dürfen Sie die Wahrheit ruhig sagen.
00:11:26Ja, er war's.
00:11:37Ja, er war's.
00:11:38Ja.
00:11:41Ja, er war's.
00:11:42Ja, er war's.
00:11:45Ja, er war's.
00:12:00Sie stehen hier, hier und da.
00:12:03Bis auf einen schmalen Durchlass sind wir eingekesselt.
00:12:05Und Pheophar lässt immer mehr Verstärkung nachkommen.
00:12:08Wenn wir nicht endlich mal was riskieren, sind wir erledigt.
00:12:11Was meinen Sie mit riskieren, Herr General?
00:12:13Ein Ausbruch. Uns mit der Waffe in der Hand zu unseren Hauptverbänden durchzuschlagen, ist das Einzige, was uns helfen kann.
00:12:17Uns stehen nur vier Kompanien zur Verfügung, Herr General.
00:12:20Und von den Festungswellentruppen abzuziehen, das geht gewohnt.
00:12:22Vergessen Sie die Festungswelle. Wir müssen mit allen Truppen, die wir zusammenkratzen können, diese Bresche offenhalten.
00:12:26Bedenken Sie, dass wir hier in Kollivan das letzte Bollwerk von Tomsk sind.
00:12:29Es ist vermutlich nichts mehr zu retten, wenn diese Stadt fällt.
00:12:32Wenn es uns gelingt, die Belagerung durchzustehen, haben wir eine Chance, Pheophar kann wenigstens vorübergehend aufzuhalten.
00:12:36Diese Katarren sind primitive Wilder. Eine Überraschung und Überrumplung ist sowas doch nicht gewachsen.
00:12:40Man muss den Kerl nur natürlich in den Hintern treten, dann laufen sie wie die Hasen.
00:12:44In zwei Stunden hat alles kampfbereit zu sein. Auch die Truppen von den Festungswellen.
00:13:16Er hat wirklich vor, auszubrechen?
00:13:18Dieser General muss ein Dummkopf sein. Er hätte mir überhaupt keine größere Freude machen können.
00:13:22Heute Abend nehmen wir Kollivan.
00:13:24Hier, Bakuf, für dich. Für die beste Nachricht, die mir seit langem ein Bote gebracht hat.
00:13:30Habe ich's nicht immer gesagt?
00:13:33Ihre Militärakademien sind überflüssig, sie taugen nichts.
00:13:35Ihre Offiziere haben schöne Uniformen, Tressen und Orden.
00:13:38Aber in militärischen Dingen sind wir in Turm hoch überlegen.
00:13:41Du darfst mir glauben, Teichis.
00:13:43Ist Kollivan erstmal in unserer Hand, dann kann uns nichts mehr aufhalten.
00:13:47Bis Tomsk.
00:13:48Das bedeutet, Ogarev kommt zu spät und Sibirien wird uns.
00:13:52Dann muss er sich mir unterwerfen.
00:13:55Oh, man muss nur an sich selbst glauben.
00:13:58Dann klappt's schon.
00:14:00Verlass dich drauf.
00:14:02Komm, Teichis.
00:14:04Gib allen Häuptlingen Bescheid, dass wir heute noch aufbrechen.
00:14:07Äh, wacht mal.
00:14:14Sag den Häuptlingen, dass sie möglichst viele Gefangene machen sollen.
00:14:19Gefangene können uns dann bei den Verhandlungen mit den Russen ein nützliches Argument sein.
00:14:43FORCE
00:14:49Ja!
00:14:55Ja!
00:14:58Jonah!
00:14:58Ja!
00:14:59Ja!
00:15:00Ja!
00:15:02Ja!
00:15:03Ja!
00:15:30Wenn ich Ihre Regierung wäre,
00:15:32würde mir die Allianz mit dem Zahnarmählich
00:15:33doch etwas Kopfschmerz bereiten,
00:15:35verehrte Jolive.
00:15:36Tja, wer vom Saren spricht,
00:15:38hat das Haupt zu entblößen.
00:15:44Muss man deswegen gleich
00:15:46Körpermanieren anwenden?
00:15:48Ist vielleicht doch besser,
00:15:49wenn wir in Deckung gehen.
00:15:50Ja, aber wohl.
00:15:52Vielleicht ist das da hinten was.
00:15:54Scheint ja noch ganz gut in Stand zu sein.
00:15:56Das Dach sieht wenigstens so aus.
00:15:57Komm, los!
00:16:25Meine Herren?
00:16:26Wissen Sie, was da draußen los ist?
00:16:28Ich bin keineswegs taub, meine Herren.
00:16:30Aber ich werde dafür bezahlt,
00:16:31meine Dienststunden hier abzusitzen.
00:16:32Ich bin Beamter.
00:16:34Falls Sie depeschieren wollen,
00:16:36müssen Sie sich beeilen.
00:16:36Das sieht ziemlich brenzlig aus.
00:16:37Der Telegraph funktioniert noch.
00:16:39Ja, aber nur nach Moskau.
00:16:41Die Leitung nach dem Osten
00:16:42ist schon lange gekappt.
00:16:43Zehn Kopeken, ein Wort.
00:16:45Zehn Kopeken?
00:16:46Na schön.
00:16:47Würden Sie bitte Folgendes
00:16:48für mich durchgeben?
00:16:49Aber natürlich, mein Herr.
00:16:52Seine Exzellenz,
00:16:53den Botschafter,
00:16:54der britischen Botschaft in Moskau.
00:16:58Dringend.
00:17:00Bitte übermitteln Sie
00:17:02per Blitz-Telegram.
00:17:04An Daily Telegraph
00:17:05und Morning Post, London.
00:17:08Bericht von Kriegsschauplatz Sibirien.
00:17:11Bewaffnet sind die,
00:17:12wie ich sage,
00:17:13Tataren-Truppen
00:17:14hauptsächlich mit Winchester
00:17:16und Mauser-Gewehr.
00:17:20Mit italienischen Forstfeuerwaffen
00:17:22und Cavalerie-Sabels.
00:17:23Sind Sie bald fertig,
00:17:23ich möchte ganz gern
00:17:24auch eine Depeche aufgeben.
00:17:25Noch einen Augenblick Geduld,
00:17:27mein lieber Joribé.
00:17:27Nur noch eine kleine
00:17:29Familienangelegenheit.
00:17:30Diesmal nur aus normales Telegram.
00:17:32Miss Elsie
00:17:34Thompson-Croswell-Garrens.
00:17:46Und eine Döse T-Waffel
00:17:48der Firma Humphrey und Gordon
00:17:50ich wiederhole,
00:17:52Humphrey und Gordon
00:17:54Tante Emily
00:17:56zum Geburtstag zu schicken.
00:18:01Sie?
00:18:04Ich bin durch nichts mehr zu überraschen,
00:18:06seit wir diese funktionierende
00:18:07Telegraphenstation gefunden haben.
00:18:09Oh, sagen Sie das nicht?
00:18:10Russland ist voll von Überraschungen.
00:18:12Das macht für Sie
00:18:1324 Rubelchen und 6 Kopiten.
00:18:20Danke.
00:18:21Gern geschehen.
00:18:22So, jetzt bin ich dran.
00:18:24Es tut mir leid,
00:18:25aber Sie werden verstehen,
00:18:26dass ich heute keine Sekunde
00:18:27länger bleiben möchte,
00:18:28als ich muss.
00:18:30Alles rein.
00:18:31Hier haben wir was,
00:18:32wir brauchen.
00:18:32Verbarrikadieren Sie die Tür
00:18:33und verteilen Sie die Männer
00:18:34an den Fenstern, Sergeant.
00:18:36Machen Sie, was Sie wollen,
00:18:37aber ich will jetzt hier raus.
00:18:55Wofür warten wir?
00:18:56Schieß doch!
00:18:56Der General ist vollkommen verrückt,
00:18:58durch den werden wir noch massakrieren.
00:19:28und verteilen Sie, was Sie wollen.
00:19:52Gehen mit Ihnen!
00:19:59Wenn Sie mir eine Bemerkung erlauben, verehrter Freund.
00:20:02Ich bewundere Sie außerordentlich, aber ich glaube nicht, dass Sie es auf die Dauer schaffen können.
00:20:06Aber vielleicht macht es Ihnen Spaß. Manche prügeln sich ja gern.
00:20:14Lassen Sie mal sehen. Sie sind ja richtig verwundet, mein Freund.
00:20:19Oh, ich habe gar nichts davon gemerkt.
00:20:23Russische Soldaten, ich fordere euch zum letzten Mal auf, euch zu ergeben.
00:20:27Ihr werdet wie Kriegsgefangene behandelt.
00:20:30Meinen Sie, dass Sie laufen können?
00:20:32Wird schon gehen.
00:20:40Sie scheinen sich's ja überlegt zu haben. So sieht's schon viel besser aus.
00:21:04Sehen Sie, eine weiße Pfanne hilft oft weiter, als sich rumzuprügeln.
00:21:19Ich sollte von Herr Chis ausrichten, dass Kullivan in unserer Hand ist.
00:21:23Habe ich's euch nicht gesagt?
00:21:24Unsere Verluste sind gering. Wir haben Gefangene gemacht.
00:21:26Die genaue Anzahl kann Herr Chis noch nicht melden lassen.
00:21:29Sag ihm, ich will ihn sehen.
00:21:30Er kommt. Nur vor Dunkelheit ist er da. Hör!
00:21:41Da hinten ist das Lager.
00:21:42Ich fürchte, dass wir's mit diesem Freofakan zu tun haben.
00:21:46Ziemlich wahrscheinlich.
00:21:48Meine Hammer, Junge.
00:21:50Jetzt werden wir gleich erleben, ob unsere Passierscheine was taugen.
00:21:59Ziemlich.
00:22:42Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:20Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:18Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:48Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:53Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:56Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:59Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:44Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:46Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:51Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:44Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:45Kann man nichts machen?
00:26:46Wir haben noch versucht, irgendwo einen Kahn aufzutreiben, aber in der ganzen Gegend gibt's keine mehr.
00:26:51Pass gut auf den Jungen auf, lass ihn nicht weg, gib ihm jetzt 500 Rubel.
00:26:57Er kann eine ganze Menge erzählen, aber woher willst du wissen, dass es stimmt?
00:27:02Nein, das weiß ich nicht.
00:27:06Ich würde es auch sehr bedauern, wenn es stimmt.
00:27:08Was meinst du damit?
00:27:10Es wäre mir lieber, ich könnte ihn noch erwischen.
00:27:12Ich weiß wirklich nicht, was du davon hättest.
00:27:15Er muss sich doch mit irgendetwas ausweisen können.
00:27:17Das muss er bei sich haben.
00:27:19In Irkutsk wartet man auf einen Kurier aus Moskau, auf irgendeinen.
00:27:23Aber nicht unbedingt auf ihn.
00:27:27Was weißt du schon von ihm?
00:27:29Nur, was du aus den Fahndungslisten hast, mehr nicht.
00:27:32Aber mehr brauche ich auch nicht.
00:27:43Was hat er verbrochen?
00:27:45Er hat einen Fluchtversuch gemacht.
00:27:47Wo haben Sie ihn erwischt?
00:27:49Sie haben ihn nicht erwischt.
00:27:50Der arme Kerl ist verpfiffen worden.
00:27:51Es wimmelt in diesem Lager von Spitzl.
00:27:54Hat es denn schon mal einer geschafft?
00:27:57Zu viel, ich weiß, nein.
00:28:01Bist du schon lange hier?
00:28:03Mich haben sie gleich zu Beginn des Fälzungs erwischt.
00:28:06Und es gibt keine Möglichkeit, sich in die Büsche zu schlagen?
00:28:09Augenblick mal.
00:28:11Du bist ein bisschen sehr neugierig.
00:28:13Woher kommst du denn überhaupt?
00:28:17Sie haben mich in Kollivan gefangen genommen.
00:28:19Von welchem Regiment?
00:28:22Viertes Kosaken.
00:28:24Viertes Kosaken-Regiment?
00:28:26Ich dachte, dass die immer noch an der Grenze liegen würden.
00:28:29Wir waren nur die Vorhut.
00:28:31So, so, die Vorhut vom Vierten.
00:28:33Wenn du schon lügst, dann lass dir was Besseres einfallen.
00:28:35Ich gebe dir den guten Rat in Zukunft,
00:28:37deinen großen Bogen um mich zu machen,
00:28:38wenn dir was an deiner Gesundheit liegt.
00:28:39Verdammter Saukerl!
00:28:43Und zwar ein paar Bescheid.
00:28:51Und zwar ein paar Bescheid in den Schlesien.
00:29:01Aber auch ein paar Bescheid in der Gruppe.
00:29:04Das sind ja gobe, ich bin ich glück.
00:29:09Und zwar ein paar Bescheid in den Schleiden,
00:29:13Wenn Ogarev schon bei Toretz ist, dann ist er morgen hier.
00:29:16Wir alle hätten gern gewusst, wie es dann weitergehen soll.
00:29:19Lass ihn erst mal hier sein.
00:29:21Gut, wir haben Kurliwan genommen. Aber was haben wir schon davon?
00:29:24Einen Haufen Gefangene, die wir durchfüttern müssen.
00:29:27Gefangene sind nun mal lästig, ich weiß.
00:29:29Oberst Ogarev ist der einzige von uns, der mit den Russen fertig werden kann.
00:29:32Er kennt ihre Schliche und weiß, wie wir sie anpacken müssen.
00:29:34Warst du in Moskau, auf der Militärakademie?
00:29:37Nein, in Moskau war ich nicht. Und auf der Militärakademie auch nicht.
00:29:40Und trotzdem bin ich mit den Russen fertig geworden.
00:29:42Ja, mit einem schwachsinnigen General.
00:29:46In meiner Jurte redet man nicht so mit mir.
00:29:48Ach, ich hab das doch nicht gesagt, um dich zu kränken.
00:29:50Wir werden mit Ihnen fertig, das schwöre ich euch.
00:29:55Aber bitte, wenn ihr wollt, dann schließt euch doch einfach Ogarev an.
00:30:09Und dann schließt euch das.
00:30:43Ich hab mich mal drum gekümmert.
00:30:45Jeden Morgen zwischen zehn und halb elf kommen die Wagen aus der Stadt.
00:30:48Und werden immer von Gefangenen ausgeladen, von Freiwilligen.
00:30:51Wenn der Proviant abgeladen und das Leergut wieder aufgeladen ist,
00:30:54müssen darunter mindestens ein halbes Dutzend Leute Platz haben.
00:30:57Und die Wache am Lager ausgangen?
00:30:58Die lässt die eigenen Wagen einfach durch, kümmert sich überhaupt nicht drum.
00:31:01Das klingt gar nicht so schlecht.
00:31:13Jetzt drück raus.
00:31:16Es gibt nichts rauszurücken.
00:31:18Ich bin genau wie ihr ein Gefangener.
00:31:21Ich will auch nicht hier hängen bleiben.
00:31:24Ist das so schwer zu verstehen?
00:31:26Ein Gefangener wie wir bist du?
00:31:28Na sowas.
00:31:28Und ich hab gedacht, dass wir einen dreckigen Spitzel erwischt haben.
00:31:31Klar doch, der Kerl lügt wie gedruckt.
00:31:33Ich kenn den Burschen.
00:31:35Er war auch auf der Telegrafenstation.
00:31:38Und die Uniform hat er von einem Gefallenen.
00:31:50Stimmen wir ab, Kameraden.
00:31:52Schuldig oder nicht schuldig?
00:31:54Schuldig.
00:31:56Schuldig.
00:31:57Schuldig.
00:31:58Schuldig.
00:31:59Also schuldig.
00:32:00Wenn du nicht taub bist, dann hast du gehört, was du zu erwarten hast.
00:32:04Augenblick mal.
00:32:05Ich möchte sie auf einen kleinen Irrtum aufmerksam machen.
00:32:09Keiner von uns hat hereingesagt.
00:32:11Ich bin Harry Blount, britischer Journalist.
00:32:14Und das hier ist mein französischer Kollege, Mr. Alcy Jolivet.
00:32:17Na schön.
00:32:18Und was gibt's?
00:32:19Wir kennen diesen Mann hier.
00:32:20Und wir wissen auch, wer und was er wirklich ist.
00:32:22Ich würde es mir überlegen.
00:32:23Warum sollen Sie nicht sagen, wer Sie sind?
00:32:25Was gibt's schon zu verbergen?
00:32:27Also bitte, sagen Sie mir, wer er ist.
00:32:28Ich bin gerade dabei.
00:32:30Seine Majestät, der Zar war so liebenswürdig, uns diesen Herrn in Moskau zu unserer Verfügung zu stellen
00:32:34und als Reisebegleiter mitzugeben.
00:32:36Der Herr hatte einen Auftrag, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen.
00:32:39Das mag ja alles so sein, aber wir wissen ja nicht mal, wer Sie sind.
00:32:43Ich bin Brite.
00:32:45Hier ist mein Reisepass.
00:32:48Heinz stimmt jedenfalls.
00:32:49Die beiden waren mit ihm zusammen.
00:32:51Und warum spioniert er uns dauernd nach?
00:32:53Weil wir ihn gebeten haben, für uns im Lager Eindrücke zu sammeln.
00:32:57So einfach ist das.
00:32:58Na schön.
00:32:58Machen Sie doch, was Sie wollen.
00:33:00Sie können sich meinetwegen sauerkocken lassen, wenn es Ihnen Spaß macht.
00:33:06Sie können sich meinetwegen, wenn es Ihnen hinges ότι Sie sehen,
00:33:18sind es Talent, Translacyj Undersystem deruição.
00:33:23Schreie!
00:33:58Vielen Dank.
00:34:26Vergiss nicht, dass ich den Finger am Abzug habe.
00:34:57Heute ist leider nichts zu machen.
00:34:59Vielleicht das nächste Mal, aber heute kann ich nichts für euch mitnehmen.
00:35:01Und warum nicht?
00:35:03Na hör mal, ihr habt in letzter Zeit zu viel verschwinden lassen.
00:35:06Die im Lebensmitteldepot haben was gemerkt.
00:35:09Ich sag euch das aber nur ganz im Vertrauen.
00:35:11Die haben was vor.
00:35:12Psst.
00:35:13Verstanden?
00:35:15Die paar Sackmais.
00:35:16Die im Depot klauen doch selber.
00:35:18Und ob.
00:35:19Also dann fahr weiter.
00:35:46Du bist ein ganz verdammtes Schlitzer.
00:35:49Also, ihr Russen seid auch nicht so übel, wie sie immer erzählen.
00:35:54Schade, dass wir uns trennen müssen.
00:35:56Also, mach's gut.
00:35:59Wenn du nach Osten willst, ist es besser, Tomsk zu umgehen.
00:36:02Du reitest jetzt erstmal zum Ob zurück und in südliche Richtung am Fluss entlang.
00:36:06Bis du zur anderen Straße kommst.
00:36:07Gut, dann komm doch lieber gleich mit.
00:36:09Verschwinde hier aus der Gegend und lass dich nicht mehr sehen.
00:36:14Das ist kein Reitpferd, das ist ein Zugpferd.
00:36:17Ja!
00:36:40Das ist ein Zugpferd.
00:36:45Das ist ein Zugpferd.
00:37:14Das ist ein Zugpferd.
00:37:15Oh, ganz ruhig.
00:37:16Das ist ein Zugpferd.
00:37:27Das ist ein Zugpferd.
00:37:31Das ist ein Zugpferd.
00:37:50Los, förbär.
00:37:54Das ist ein Zugpferd.
00:37:59Geil!
00:38:55Alkohol
00:38:57Das war's.
00:39:49Du musst sofort zu Orgareff.
00:40:04Du musst sofort zu Orgareff.
00:40:29Ivan!
00:40:31Was gibt's?
00:40:32Na, ich muss dir was Wichtiges sagen.
00:40:34Was gibt's denn?
00:40:36Glaub mir endlich, dieser Mann ist wirklich gefährlich.
00:40:41Wie kommst du denn darauf?
00:40:43Chingos sagt, er wär unter den Gefangenen.
00:40:45Wie kann er das behaupten? Er kennt ihn doch gar nicht.
00:40:47Aber nein, er hat was mitgekriegt.
00:40:48Schick doch Vassili ins Lager.
00:40:50Vassili sagt doch, dass er ihn kennt.
00:41:05Hoch, Vassili. Du musst zum Lager rüber.
00:41:09Achtung.
00:41:18Achtung.
00:41:46Untertitelung des ZDF, 2020
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00:44:47Wir kennen uns doch
00:44:48Du bist der Bursche, der sich geweigert hat, mir sein Gespann zu verkaufen
00:44:56Du bist es aber trotzdem losgeworden
00:44:58Stimmt, das bin ich ihm gewesen
00:44:59Ja, ich ihm
00:45:03Kennst du die alte Frau da drüben?
00:45:07Nein
00:45:08Mal herkommen
00:45:17So
00:45:21Dann sieh sie dir doch mal genau an
00:45:25Also was ist?
00:45:27Wie du willst
00:45:30Das werden wir schon kriegen
00:45:33Die Peitsche
00:46:00Das ist ihm doch
00:46:03Sag, wer du bist
00:46:05Sag's
00:46:33Also doch
00:46:37Du musst aufpassen, Ogarev
00:46:40Lass mich deine Männer sehr gut festhalten
00:46:43Sonst drehe ich dir deinen verdammten Hals um
00:46:48Stopf ihm das Maul
00:46:49Lass ihn umbringen
00:46:51Misch dich nicht in meine Sachen
00:46:56Sie sind also der Kurier
00:46:58Rittmeister Strogov
00:47:00Unterwegs nach Erkutsk mit Befehlen des Zaren
00:47:04Ich habe nichts mehr zu sagen
00:47:09Warum machen Sie noch Schwierigkeiten?
00:47:14Sie haben irgendetwas bei sich, womit Sie sich in Erkutsk ausweisen können
00:47:21Durchsuchen
00:47:34Das ist das
00:47:36Und dann
00:47:57Und was für einen Auftrag haben Sie?
00:48:02Führt ihn ab.
00:48:10Was hast du mit ihm vor?
00:48:11Mit dem Siegel oder dem Mann?
00:48:13Den Mann.
00:48:15Unsere Vorfahren haben eine große Schwäche für russische Sklaven gehabt.
00:48:19Und ich habe noch kein Geschenk für Feofar.
00:48:22Du wirst sehen, es wäre was für ihn.
00:48:25Glaub mir, Ivan, es wäre besser, wenn du beide verschwinden lässt.
00:48:28Alles zur richtigen Zeit.
00:48:32Ist es schlimm?
00:48:34Los!
00:48:47Auf Wiedersehen!
00:49:00Musik
00:49:28Musik
00:49:50Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben.
00:49:52Acht Jahre.
00:50:02Du trägst immer noch deine russische Uniform.
00:50:05Das Tuch ist gar nicht so schlecht, wie man meinen sollte.
00:50:08Trägt sich ausgezeichnet.
00:50:11Moskau hat dir den Kopf verdreht.
00:50:12Die meiste Zeit habe ich im Gefängnis gesessen.
00:50:18Wir streiten schon wieder.
00:50:21Du hast recht, wenn wir auf verschiedenen Stämmen angehören.
00:50:24Wir sind dein einziges Volk.
00:50:27Das stimmt.
00:50:32Vielleicht sollten wir mal aufhören zu streiten.
00:50:37Das wäre nicht schlecht.
00:50:42Wir müssen Kontakt mit ihm bekommen.
00:50:45Volker Riff ist der einzige, der uns weiterhelfen kann.
00:50:47Unser einziger Alliata.
00:50:49Haben Sie vergessen, was seine Passierscheine hier wert sind?
00:50:53Nein, das habe ich keineswegs vergessen.
00:50:55Aber was hilft's?
00:50:56Oder wissen Sie was Besseres?
00:50:58Finden Sie es denn hier so ungemütlich?
00:51:00Wenn's nur das wäre, das ging ja noch.
00:51:02Ich fürchte nur, unsere Zeitungen werden uns bald das Vermisst abschreiben.
00:51:05Feofar und Ogareff fressen sich gegenseitig auf und dann sind wir sie los.
00:51:09Sie sind so optimistisch.
00:51:11Ach, ich pfeife auf deine Karten.
00:51:13Das Land müssen wir beherrschen, nicht die Städte.
00:51:15Ja, mit Ausnahme von Irkutsk.
00:51:17Das ist ein strategischer und verkehrstechnischer Knotenpunkt zwischen dem fernen Osten und dem Westen.
00:51:21Und der Gouverneur von Irkutsk ist Großherzog Dimitri, der Bruder des Zaren.
00:51:25Wenn wir den schnappen, ist das nicht nur ein moralischer Sieg, es wäre eine gewonnene Schlacht.
00:51:29Das weiß ich ebenso gut wie du.
00:51:30Aber es gibt Wichtigeres zu tun.
00:51:32Wie soll ich dir nur beibringen?
00:51:36Du gibst dich mit Illusionen ab.
00:51:39Noch arbeitet die Zeit für uns, Feofar.
00:51:41Wir verdanken unserer bisherigen Erfolge lediglich dem Überraschungseffekt
00:51:45und möglicherweise den chaotischen Zuständen, die im Moment herrschen.
00:51:49Noch stehen die Russen Gewehr bei Fuß, doch sie fangen an aufzuwachen.
00:51:52Ich weiß von Truppen auf Märschen am Fuße des Ural und auch hier ziehen sie sich zusammen.
00:51:57In den Provinzen Jakutsk und Khabarovsk.
00:51:59Du kannst Zahlen haben.
00:52:00Hier wird die siebte und die dritte Armee zusammengezogen.
00:52:03Was können wir gegen die unternehmen?
00:52:05Wenn wir nicht einen Trumpf in die Hand bekommen, gar nichts.
00:52:07Und du wirst doch wohl nicht bezweifeln, dass die Gefangennahme Dimitris so ein Trumpf wäre.
00:52:13Du widersprichst dir selbst, Ogarev.
00:52:17Erst sagst du, wir wären im Zeitdruck
00:52:20und dann empfiehlst du die Einnahme einer Stadt wie Irkutsk.
00:52:22Die mit Sicherheit stark befestigt ist.
00:52:26Das heißt, wir müssen sie lange belagern.
00:52:28Sie lässt sich nicht im Handstreich nehmen.
00:52:31Wir müssen sie überhaupt nicht einnehmen.
00:52:33Die Russen selbst werden sie uns in die Hände liefern.
00:52:39Was gibt's denn da?
00:52:42Ich hab den Geschenk mitgebracht.
00:52:44Das ist aber nett von dir.
00:52:46Wird dir gefallen.
00:52:54Wer ist das?
00:52:56Ein russischer Kurier, den wir abgefangen haben.
00:53:01Er war unterwegs mit einer Nachricht
00:53:04für Großherzog Dimitri.
00:53:11Hier ist das Zarensiegel, mit dem er sich beim Großherzog in Irkutsk ausweisen sollte.
00:53:18Was hast du vor?
00:53:20Wir haben das Siegel.
00:53:23Ich geh an seiner Stelle nach Irkutsk.
00:53:26Wir können dem Großherzog
00:53:27Befehle zuspielen, wie sie in unsere Pläne passen.
00:53:30Wir zwingen ihm eine Strategie auf,
00:53:31die von uns bestimmt wird.
00:53:33Wir spielen uns Irkutsk in die Hände.
00:53:37Sie verraten die Uniform, die Sie tragen.
00:53:39Sie vergessen, dass Sie russische Offizier sind.
00:53:51Sehen Sie das alles nicht ein bisschen zu einfach?
00:53:55Ich habe mir dieses Uniformtuch nicht ausgesucht, Rittmeister Strogow.
00:53:59Ich bin nicht freiwillig in Eurer Armee gewesen.
00:54:02Überlegen Sie sich doch mal, wie Sie an meiner Stelle handeln würden.
00:54:07Und Sie glauben, Sie können sich dadurch,
00:54:09dass Sie alte Frauen auspeitschen lassen,
00:54:11zum Freiheitshelden aufwerten?
00:54:15Ich will nicht behaupten, dass der Zweck immer die Mittel rechtfertigt,
00:54:18aber hier war es so.
00:54:20Uns beide trennt nur eins.
00:54:22Jeder meint, dass er auf der richtigen Seite geboren ist.
00:54:26Oberstogareff, Sie vergessen,
00:54:27dass Sie ein Eid auf die russische Fahne geschworen haben.
00:54:32Du hast ihn mir geschenkt.
00:54:35Er ist ein Sklave.
00:54:38Der Kerl ist ein Dummkopf.
00:54:40Er ist ein ehrlicher Narr, aber gerade diesen gefährlich.
00:54:45So was muss die Peitsche zu spüren bekommen.
00:54:47Bei mir ist er bestimmt gut aufgehoben.
00:54:51Schaff den Kerl weg!
00:55:01Zeig mir auf deinem Papier da, wo er kurz liegt.
00:55:29Das war's für heute.
00:55:44Hey, was ist denn das für ein Rauch?
00:55:46Ein Wagen in Stoß im Brand geraten.
00:55:47Halt! Bleib stehen!
00:55:49Laut! Laut!
00:55:50Wir kennen uns aus Ost-Obsch, Obersteller.
00:55:52Wer sind die beiden?
00:55:54Das sind Gefangenenlager, sind die.
00:55:55Sind keine Russen.
00:55:56Das sind Auslandskorrespondenten.
00:55:58Sie waren bei mir in Omsch.
00:55:59Zeitungsschreiber?
00:56:00Vielleicht sagen Sie mir mal, was Sie hier suchen.
00:56:02Sie haben Passierscheine von mir.
00:56:03Sieh eine an, so weit sind wir schon.
00:56:05Nein, schaff die beiden ins Lager zurück.
00:56:11Ich weiß, eindrucksvolle Vorstellungen haben die immer sehr gelegen.
00:56:14Ich pfeife auf dein geschwollenes Gerede.
00:56:16Hör auf!
00:56:18Diese Journalisten haben jeder ein Papier, auf dem meine Unterschrift steht.
00:56:24Das solltest du respektieren.
00:56:27Also wie du willst.
00:56:29An mir soll's bestimmt nicht liegen.
00:56:32Die Bayern haben hier bei uns nichts zu suchen.
00:56:35Lasst sie laufen und zeigt ihnen, wo's zu den Russen geht.
00:56:37Los, ab mit euch!
00:56:56Oh, die Russen sind da drüben.
00:56:59Los, ab!
00:57:09Die Frage ist, ob Sibirien für euch beide nicht bald zu klein sein wird.
00:57:28Ich muss zugeben, dass ein Plan mit Irkutsk hervorragend ist.
00:57:32Ausgezeichnet.
00:57:33Das heißt, wir brauchen ihn noch eine Weile.
00:57:36Und dann?
00:57:36Und dann müssen wir wissen, was wir wollen.
00:57:41Wissen wir das denn nicht?
00:57:45Manchmal klingst du direkt hinterhältig.
00:57:51Du klingst so, als wollten wir ihn loswähren.
00:57:57Ogareff ist ein Name, der in Sibirien etwas gilt.
00:58:01Wenn wir also irgendwas gegen ihn unternehmen?
00:58:04Natürlich werden wir offiziell nichts gegen ihn unternehmen.
00:58:09Wir werden erstmal bei den Häuptlingen herumhorchen.
00:58:12Aber er wird natürlich auch nicht auf der faulen Haut liegen.
00:58:14Du bist im Vorteil.
00:58:18Du hältst dich für unüberwindlich.
00:58:25Stimmt.
00:58:29Unüberwindlich.
00:58:42Unüberwindlich.
00:58:50Nein, nein, nein!
00:58:51Nein, nein, nein!
00:58:53Nein, nein, nein!
00:59:00Komm her, mein Freund!
00:59:07Sind nicht schlecht, diese Ziräume, oder?
00:59:11Nein, nein, nein!
00:59:33Deine und meine Leute sollen sehen, dass wir beide wie Brüder sind.
00:59:37Und jeder weiß ja, dass Brüder sich manchmal streiten.
00:59:45Und jeder weiß ja, dass Brüder sind.
01:00:00Und jeder weiß ja, dass Brüder sind.
01:00:35Lassen Sie mich bitte in Ruhe.
01:00:37Ich brauch sie nicht.
01:00:39Sie sollen ja keine freundschaftlichen Gefühle für mich haben.
01:00:42Aber ich möchte ihnen wirklich helfen, soweit ich kann.
01:00:47Sie wären schon längst hier raus, wenn sie sich nicht wie ein störrisches Kind dagegen sträuben würden.
01:00:52Warum wollen ausgerechnet Sie mir helfen?
01:01:00Wir alle stehen manchmal unter dem Einfluss von Kräften, die wir nicht begreifen.
01:01:22Wo bringen Sie ihn denn hin?
01:01:27Was wollen Sie von ihm?
01:01:30Bitte, bitte sagen Sie doch, was Sie mit ihm vorhaben.
01:01:34Ich weiß es nicht.
01:01:37Kann ich mit ihm sprechen?
01:01:39Soll ich Ihnen nun raushelfen?
01:01:42Nein.
01:01:44Nein.
01:01:46Wie kann ich denn weggehen und ihn einfach hier allein lassen?
01:01:50Lieben Sie ihn?
01:01:54Ja.
01:02:01Komm.
01:02:04Komm.
01:02:05Ja.
01:02:08Komm.
01:02:09Komm.
01:02:13Komm.
01:02:16Komm.
01:02:17Ja.
01:02:28Allhui.
01:02:32Hey.
01:02:47Du hast recht, diese russischen Dummköpfe können gefährlich werden.
01:02:51Man muss ihnen rechtzeitig die Kallen stutzen, das ist richtig.
01:03:06Hört alle zu!
01:03:10In Russland werden Spione an die Wand gestellt, bei uns ist das anders.
01:03:18Bei uns haben die russischen Gesetze keine Gültigkeit mehr, wir entscheiden nach unseren eigenen.
01:03:23Schlag auf!
01:03:34Lies vor!
01:03:36Und sein Auge wird die wunderbaren Dinge dieser Welt nicht mehr schauen können.
01:03:40So sagt der Koran.
01:03:43Du hast es gehört.
01:03:46Der Koran sagt die Wahrheit.
01:03:49In seiner großen Weisheit schenkt er dir dein Leben, nur deine Augen sollen bestraft werden.
01:04:10Das Urteil ist gerecht.
01:04:15Bei uns wird nur der Teil bestraft, der das Verbrechen begangen hat.
01:04:23Bei dir sind es die Augen.
01:04:28Sieh dir alles an, solange du noch kannst. Sieh es dir an.
01:04:42Sieh es.
01:05:13Applaus
01:05:36Nun, Ola, unter meinem eigenen Zelt mache ich selbst die Gesetze.
01:05:43Ja, und dabei verdrehst du den Koran, wie es dir passt.
01:05:46Ich frage mich, wo du deinen Verstand hast.
01:05:48Denk doch mal nach.
01:05:49Probier es doch mal auf eine andere Art.
01:05:51In allen Zelten ein Gesetz.
01:05:54Überall dasselbe Gesetz.
01:05:56Ich kann mir denken, was du dir so vorstellst.
01:05:59Du willst einen neuen Zahn.
01:06:02Und du möchtest gern, dass er Ogareff heißt.
01:06:22Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:06:32Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:06:45Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:06:49Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
01:07:08Ja, ja, ja, ja.
01:07:18Ah!
01:07:56Was willst du hier?
01:07:57Zusehen. Oder können wir Frauen nicht auch ein bisschen Spaß haben?
01:08:03Du glaubst doch nicht wirklich, dass mir das Spaß macht.
01:08:05Nein, das glaube ich nicht.
01:08:14Aber was kannst du dagegen tun?
01:08:17Gegen den neuen Zaren von Sibirien.
01:08:18Er meint, diesen Ehrgeiz hätte ich.
01:08:20Und warum nicht? Du bist nicht verrückt wie dieser Kerl da, der seine Frau noch gefangen hält im Haren.
01:08:30Na dann komm.
01:08:39Feofar?
01:08:40Ja?
01:08:41Feofar.
01:08:43Wir haben vergessen, Sie einzuladen.
01:08:47Sieh einer an.
01:08:48Kenne ich sie denn?
01:08:50Willst du dir nicht einen Platz anbieten?
01:08:52Oh, sieht ganz hübsch aus.
01:08:58Einer Frau?
01:08:59Hör endlich damit auf, die Zeit zurückzudrehen.
01:09:01Schick das Weizstück in dein Harem zurück.
01:09:03Feofar!
01:09:03Du bist heute Abend der Gastgeber.
01:09:06Wir haben alle viel getrunken.
01:09:09Wo ist der Kurier?
01:09:11Wo eben am Karren.
01:09:18Wer ist denn das?
01:09:20Weiß ich.
01:09:23Hey du, wer bist du?
01:09:26Lass sie laufen.
01:09:29Was kann sie denn schon anstellen?
01:09:31Warum soll ich sie laufen lassen?
01:09:33Was hat sie dir denn getan?
01:09:35Sie haben genau gewusst, was sie mit ihm vorgehabt haben.
01:09:39Was für eine Frau sind sie überhaupt?
01:09:42Sie sind keine Frau, sie sind überhaupt nichts.
01:09:46Na, da hast du es.
01:09:47Jetzt weißt du, was du bist.
01:09:49Und jetzt häng dich an deinen Ogariff.
01:09:52Schaff die beiden weg.
01:09:57Feofar, was hast du eigentlich wirklich mit diesem Mann vor?
01:10:05Er gehört doch mir.
01:10:22Nein, du musst ganz still liegen bleiben.
01:10:29Nadja?
01:10:30Ja.
01:10:31Ja.
01:10:33Sie werden dich ja nicht ewig hier behalten.
01:10:35Und dann gehen wir wohin du willst.
01:10:39Wie sollen wir hier rauskommen?
01:10:43Ich bin erledigt.
01:10:45Wir dürfen nur nicht schlapp machen, dann geht's auch weiter.
01:10:49Wie, das weiß ich auch nicht.
01:10:50Aber du wirst schon sehen.
01:10:52Glaubst du denn wirklich daran?
01:10:54Ja, ich glaub daran.
01:10:58Ach, Nadja.
01:10:59Wenn ich das doch nur auch kenne.
01:11:11Meine Augen.
01:11:15Meine Augen, Nadja.
01:11:19Ich werde nie mehr was sehen können.
01:11:24Wir sind zusammen, Michael.
01:11:25Und das ist schon viel wert.
01:11:30Wo ist denn...
01:11:32Wo ist denn meine Mutter?
01:11:35Meine Mutter?
01:11:39Wo ist sie?
01:11:43Sag doch was.
01:11:46Sag doch schon was.
01:11:49Sie lebt nicht mehr.
01:12:07Wenn ich's doch gleich krepiert bin.
01:12:09Hör bitte auf, wir dürfen uns nicht gehen lassen.
01:12:12Ich bin bei dir und ich lass dich nicht im Stich.
01:12:18Du meinst es gut, Nadja.
01:12:22Ja, kurz.
01:12:26Ich hab was gesagt.
01:12:28Ich hab nie was getauscht.
01:12:29Ich will das nicht hören, Michael.
01:12:30Nein.
01:12:36Ein Krüppel bin ich.
01:12:39Ein Krüppel.
01:12:41Komisch.
01:12:42Gestern hab ich noch gesehen.
01:12:45Gestern hab ich noch gesehen.
01:12:49Michael.
01:12:51Jetzt musst du damit aufhören.
01:12:54Sonst mach ich auch noch schlau.
01:12:57Bring mich nicht zum Heulen.
01:12:58Ich muss für uns beide sehen.
01:13:00Was sollen wir denn sonst machen?
01:13:02Ein Kerl wie du gibt doch nicht einfach auf.
01:13:04Nein, Michael, nein.
01:13:06Du hast mehr als 4000 Vers durchgehalten.
01:13:08Du schaffst es auch noch ein Stück weiter.
01:13:14Was soll ich tun?
01:13:17Ich hab keine Kraft mehr.
01:13:21Du wirst sie sehr bald wiederfinden.
01:13:24Und bis dahin sorg ich für uns beide.
01:13:27Ich werd für dich sehen.
01:13:28Und dich führen.
01:13:30Ich bin für dich da.
01:13:32Und wir zwei werden uns durchschlagen,
01:13:34wie dick es auch immer kommt, Michael.
01:13:35Du wirst sehen.
01:13:43Das sind unsere Leute.
01:13:44Sie holen uns hier raus.
01:13:47Wachen!
01:13:47Die Gefangenen zusammengreifen!
01:13:55Wenn die nur raus könnten.
01:14:02Das ist schon klar.
01:14:06Was ist los?
01:14:08Die Russen haben es geschafft,
01:14:09ein paar Geschütze gegen uns in Stellung zu bringen.
01:14:12Wo sind die denn hergekommen?
01:14:14Das ist vorläufig noch schleierhaft.
01:14:15Und wo ist Ogareff?
01:14:16Der Leugner will den Russen in die Flanke fallen.
01:14:18Die Hordenführer sollen satteln lassen.
01:14:22Ogareff meint,
01:14:22er sollte alles für die Verteidigung des Lagers bereit machen,
01:14:25falls er die Russen nicht aufhalten kann.
01:14:26Meint er, ich lasse mir Vorschriften von ihm machen?
01:14:28Na gut.
01:14:29Man weiß nie, was passiert.
01:14:33Alarmbereitschaft für das ganze Lager.
01:14:35Russen verdoppeln.
01:14:36Alle Geschütze besitzen und Feuer bereit machen.
01:14:38.
01:14:43Alles gut.
01:15:03Entschuldigung!
01:15:21Na, was habe ich gesagt? Unnötige Aufregung. Jetzt ist schon alles vorbei.
01:15:32Die Russen ziehen sich ostwärts zurück, Oberst Ogarev.
01:15:35Gut. Haben wir große Verluste?
01:15:37Nein, soweit wir bis jetzt wissen.
01:15:40In einer Stunde vollständiger Bericht.
01:15:42Seht euch die Toten genau an. Ich will die Regimentsnummern wissen.
01:15:45Und dann in alle vier Himmelsrichtungen einen Spähtrupp.
01:15:58Ich glaube, wir sollen uns lieber mal ausholen.
01:16:01So kommen wir doch nicht weit.
01:16:03Nein, wir müssen weiter. Wir müssen erst mal weg vom Lager.
01:16:06Nein, Nadja. Zu Fuß hat das keinen Sinn.
01:16:12Die sind schneller als wir.
01:16:14Michael, Michael, Michael.
01:16:18Wenn du mir jetzt auch noch den Mut nimmst, dann sind wir verloren.
01:16:23Hör mal.
01:16:26Ich wüsste vielleicht noch eine Möglichkeit.
01:16:28Ja, sag.
01:16:29Ein paar Kilometer nördlich von hier beginnt ein Felsplateau.
01:16:34Unwegsam.
01:16:36Kaum zugänglich.
01:16:40Wenn wir es bis dahin schaffen, sind wir sie los.
01:16:43Würde mich wundern, wenn sie auf die Idee kämen, uns dort zu suchen.
01:16:47Und wie kommen wir von da oben weiter?
01:16:50Ich weiß, dass man von dort wieder auf die Straße nach Kars-Neujahrs kommen kann.
01:16:55Aber zuerst geht's noch durch eine ziemlich röde Steppe.
01:16:58Gibt da kaum Wasser.
01:17:00Aber das ist unsere einzige Chance.
01:17:19Westlich von hier sollen ziemlich starke Einheiten anrücken.
01:17:26Sehr schön.
01:17:28Jetzt werde ich dir mal zeigen, wie meine Leute solche Kleinigkeiten erledigen.
01:17:35Was gibt's denn?
01:17:37Der russische Kurier ist weg, melden die Wachen.
01:17:39Wer ist dafür verantwortlich?
01:17:40Der Feuerüberfall hat in die Mauer des Hauses, in das sie eingesperrt waren, ein Loch gerissen.
01:17:44Und das Durcheinander hat ihnen bei der Flucht geholfen.
01:17:45Halt's, Maul!
01:17:48Jag ihm sofort ein paar Suchtrupps hinterher.
01:17:52Ich will diesen Burschen zurückhaben, und zwar lebend.
01:18:01Ja!
01:18:03Ja!
01:18:06Ja!
01:18:13Komm runter, los, weg!
01:18:15Mach Platz!
01:18:20Halt weiter!
01:18:23Aufsitzen!
01:18:35Hier teilen wir uns.
01:18:36Die Hälfte darüber, und die anderen mit mir.
01:18:39Komm!
01:18:47Hier sehen wir uns!
01:18:50Hier überden wir uns!
01:18:56Musik!
01:18:57Musik!
01:19:08Was ist denn?
01:19:11Das ist unmöglich. Hier kommen wir nie rauf.
01:19:13Es wird immer steiler.
01:19:16Gibt es denn keinen anderen Weg?
01:19:17Nein.
01:19:24Würdest du es allein schaffen?
01:19:27Ja.
01:19:29Allein käme ich vielleicht rauf.
01:19:31Aber nur, wenn ich meine beiden Hände frei hätte.
01:19:33Und eine brauche ich, um dir zu helfen.
01:19:35Hast du nicht gesagt, deine Augen reichen für zwei?
01:19:39Ja, das habe ich gesagt, aber...
01:19:41Aber hier ist das...
01:19:46Sie werden schon reichen.
01:19:49Über deiner rechten Hand liegt ein Stein.
01:19:53Nein, etwas weiter links.
01:19:55Ja.
01:19:57Mehr nach links.
01:19:59Mehr links halten.
01:20:01Ja, gut so.
01:20:05Jetzt den linken Fuß.
01:20:08Über dem Knie ist ein Tritt.
01:20:10Ja, dort.
01:20:13Linke Hand vor.
01:20:15Jetzt die rechte in den Spalt.
01:20:17Einen Schritt nach rechts gehen.
01:20:19Gut.
01:20:20Jetzt mit beiden Händen einen Griff suchen und hochziehen.
01:20:22Gut festhalten.
01:20:25Ich nehme deinen Stock.
01:20:27Die linke mehr rauf.
01:20:29Sehr gut.
01:20:30Jetzt kann ich dir helfen.
01:20:34Komm her.
01:20:36Noch ein Stückchen.
01:20:38Nicht loslassen.
01:20:41Ja, so.
01:20:42Jetzt mit dem rechten Fuß einen Tritt suchen.
01:20:45Nein, weiter rechts und etwas höher.
01:20:47Näher ran.
01:20:48Vorsicht.
01:20:52Vorsicht.
01:20:53Was?
01:20:56Gib mir deine Hand.
01:20:59So.
01:21:00Und jetzt die andere.
01:21:01Lass dir Zeit.
01:21:05Ja.
01:21:06Nur noch ein bisschen, dann wird es wieder leichter.
01:21:10Ja.
01:21:11Ja.
01:21:13Ja.
01:21:14Ja.
01:21:15Ja.
01:21:32Gib mir die Hand, Michael.
01:21:34Die rechte Hand.
01:21:36Ja.
01:21:45Oh, Michael.
01:21:46Oh, Michael.
01:21:47Wir haben es geschafft.
01:21:50Ich bin fix und fertig.
01:21:53Michael.
01:21:58Habt ihr ihn gefunden?
01:22:00Wie vom Erdboden verschluckt.
01:22:02Blinde und eine Frau, die können doch nicht weit kommen.
01:22:04Wir haben im Umkreis von 20 Werst mit 400 Mann jeden Meter abgesucht.
01:22:07Dann sucht meinetwegen mit 800 Mann.
01:22:10Spätestens heute Abend will ich den Mann haben.
01:22:11Ja, Takschir.
01:22:16Das hilft jetzt auch nichts mehr, dass er hier rumschreit.
01:22:19Das hätte er sich sparen können, wenn er ihn gleich umgebracht hätte.
01:22:21Er hat ihn aber nicht umgebracht und ich frage mich, warum.
01:22:25Wenn er es bisher kurz geschafft, musst du deinen Plan aufgeben.
01:22:28Du vergisst, dass wir es mit dem Blinden zu tun haben.
01:22:30Ich möchte nicht an seiner Stelle sein.
01:22:31Nein, dieser Stroghoff kann mir nicht mehr dazwischen kommen.
01:22:34Ganz ausgeschlossen.
01:22:35Du hast mir ja nie geglaubt.
01:22:37Du nimmst das Ganze viel zu leicht.
01:22:38Ich glaube, du bist genauso blind wie er.
01:22:56Wenn ich noch viel weiter soll, dann musst du mich bald tragen.
01:22:59Wie spät haben wir es eigentlich?
01:23:01Es muss doch bald dunkel sein.
01:23:04Die Sonne ist gerade im Untergehen.
01:23:09Ja.
01:23:12Die Sonne.
01:23:19Da ist ein Gebüsch ein Stück weiter.
01:23:21Da sind wir mehr geschützt.
01:23:32So, hier.
01:23:35Und jetzt setz dich hin.
01:23:38Ja.
01:23:48Wenn wir jetzt nur ein bisschen was zu essen hätten.
01:23:54Schau dich mal hier um.
01:23:58Hier müssten doch Sträucher mit kleinen roten Beeren sein.
01:24:09Hier, sind die Beeren rot?
01:24:13Ja, ja, sie sind rot.
01:24:15Dann kann man sie essen.
01:24:17Ja.
01:24:20Ja.
01:24:33Ja.
01:24:35Ja.
01:24:36Ja.
01:24:36Ja.
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