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  • vor 6 Minuten

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Spaß
Transkript
00:00Ich muss weg von hier.
00:01Ich will nicht, dass du gehst.
00:02Ich habe mich entschieden.
00:04Das ist besser so.
00:06Könnte ich ewig so weitermachen wie bisher.
00:10Wohl.
00:55Wohl.
01:03Hallo.
01:05Hallo.
01:08Ich habe noch was für dich.
01:11So?
01:15Hier.
01:22Soll ich es gleich aufmachen oder lieber warten?
01:24Wie du willst.
01:35Ich will sie nicht. Sie gehören dir.
01:37Ich will sie auch nicht mehr.
01:39Sie erinnern mich an Momente, die ich lieber vergessen möchte.
01:44Vergessen?
01:47Das alles tut ganz schön weh.
01:50Mir tut es auch weh.
01:53Glaub mir, Bianca, wenn Judith nicht schwanger wäre, dann hätte ich sie verlassen.
01:57Ja, aber du bleibst bei ihr.
02:01Was soll ich denn machen?
02:02Ich weiß es auch nicht.
02:06Das Verrückte ist, dass ich dich wegen deiner Entscheidung, bei Judith zu bleiben, vielleicht sogar noch mehr liebe.
02:13Ich...
02:14Ich fühle mich irgendwie total hilflos.
02:19Ich auch.
02:27Wir müssen sehen, dass wir voneinander loskommen.
02:30Wir haben keine andere Wahl.
02:34Nein.
02:36Vermutlich hast du recht.
02:43Also dann.
02:47Alles Gute.
02:49Alles Gute.
02:53Dir auch.
03:18Der ist aber auch schön.
03:21Kommt der aus Afrika?
03:23Mhm.
03:25Aus einem kleinen Dorf in Botswana.
03:28Einmal im Monat ist dort Markt.
03:30Dann kommen von überall die Frauen und bieten ihre selbstgewebten Sachen an.
03:33Das ist eine tolle Atmosphäre.
03:35Die Farben.
03:37Eine Augenweide.
03:39Solche Farben findest du hier gar nicht.
03:41Du hast so schöne Sachen mitgebracht.
03:43Wenn mir etwas Besonderes passiert, nehme ich immer etwas mit, das mich daran erinnern soll.
03:48Und woran erinnert dich der Schal?
03:50Ich habe ihn mir genau an dem Tag gekauft, an dem ich erfahren habe, dass ich schwanger bin.
03:55Und wie hast du das erfahren?
03:58Simone, eine Freundin von mir, sie ist bei den Ärzten ohne Grenzen, hat bei mir den Schwangerschaftstest gemacht.
04:03Als sie sagte, er sei positiv, bin ich ihr vor Glück um den Hals gefallen.
04:06Dann hat der Schal ja eine richtig fette Bedeutung.
04:09Vor allem soll er mich auch daran erinnern, wie viel mir Afrika bedeutet.
04:13Man nennt Afrika ja auch den Mutterkontinent.
04:16Klingt wichtig.
04:18Afrika ist unglaublich.
04:20In der Steppe kannst du bis zum Horizont schauen.
04:22Da gibt es keine Häuser, keine Strommasten, einfach nichts, was einen ablenkt.
04:25Nur dich und diese überwältigende Natur.
04:28Ist das auf Dauer nicht ein bisschen langweilig?
04:31Überhaupt nicht.
04:32Alles wirkt dort so geheimnisvoll und still.
04:35Das gibt einen den totalen Frieden.
04:37Totalen Frieden.
04:39Afrika wirft dich auf dich selbst zurück und gibt dir gleichzeitig das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein.
04:48So wie wenn man Mutter wird.
04:52In gewisser Weise, ja.
04:54Und Afrika ist auch wie ein Kind, um das man sich ständig Sorgen macht.
04:58Man wird dort mit einer unfassbaren Armut konfrontiert.
05:01Trotzdem bist du gerne da.
05:04Wenn du in den Himmel schaust, hast du das Gefühl, du könntest nach den Sternen greifen.
05:07So nah sind sie.
05:09Da verblasst alles Elend.
05:11Für einen Moment.
05:13Ich möchte auch gerne mal nach Afrika.
05:15Eines Tages nehme ich dich bestimmt mit.
05:17Oh ja.
05:19Übrigens, zum Mittag gibt es Club-Sandwiches.
05:23Und?
05:24Nichts und.
05:25Richtiges Essen gibt es heute nicht.
05:27Wegen Biancas Abschiedsfest.
05:30Abschiedsfest?
05:31Wissen Sie das noch nicht?
05:33Bianca verlässt uns.
05:35Ich habe das auch nicht gewusst.
05:36Ach.
05:38Ich dachte, es hätte sich schon rumgesprochen.
05:40Wieso so plötzlich?
05:42Also, wenn ich es richtig verstanden habe, hat sie ein Stipendium bekommen und will sich voll auf ihr Studium konzentrieren.
05:48Das ist aber schade.
05:49Ja.
06:12Schön, dass ich Sie treffe, Frau Neubauer.
06:14Haben Sie einen Moment Zeit?
06:16Wenn es nicht so lange dauert.
06:18Wir wollen Ihrer Cousine ein Abschiedsgeschenk machen und dafür legen wir alle zusammen.
06:22Oh, das ist aber nett.
06:23Ja, Bianca soll wissen, wie viel sie den Menschen hier bedeutet, jetzt wo sie geht.
06:28Das weiß sie auch so, auch ohne Geschenk.
06:30Ja, aber wir wollen ja etwas auf Ihren neuen Weg mitgeben.
06:33Wie sieht es aus?
06:35Steuern Sie was bei?
06:37Was wollen Sie ihr denn schenken?
06:39Das wissen wir noch nicht genau.
06:40Aber uns wird schon noch was Schönes einfallen.
06:44Haben Sie denn eine Idee?
06:45Sie kennen sie ja besser als wir.
06:47Ich bin mir sicher, Ihnen wird das Richtige einfallen.
06:49Ich würde mich natürlich wahnsinnig gerne daran beteiligen, aber ich mache Bianca schon ein eigenes Geschenk.
06:54Wir stehen uns doch so nah.
06:56Ich verstehe.
06:57Aber wenn es eine Karte gibt, da unterschreibe ich natürlich gern.
07:14Ich wollte mit dir noch einmal die Kalkulation von Schiller und Worms durchgehen.
07:17Das machen wir später.
07:18Wann immer du willst.
07:23Ist noch etwas?
07:27Ich finde, du könntest dir wieder etwas mehr Zeit für mich nehmen.
07:31Im Moment sehe ich deinen Gärtner öfter als dich.
07:33Was meinst du damit?
07:35Dass du dich etwas mehr um mich kümmern solltest.
07:38Du weißt doch, wie viel ich arbeite.
07:40Neben Bank und Familie bleibt dir kaum noch Zeit für mich.
07:44Demnach bist du lieber alleine als mit mir zusammen.
07:47Ich dachte, wenigstens dir muss ich nicht erklären, wie beschäftigt ich bin.
07:51Das warst du doch schon immer.
07:53Und hast trotzdem Zeit für mich gefunden.
07:58Ich werde schließlich nicht jünger.
08:00Da musst du halt ein bisschen Rücksicht nehmen.
08:02Das tue ich aber sehr ungern.
08:04Verstehe ich, aber es hilft auch nichts.
08:10Versprich mir, dass sich daran bald etwas ändert.
08:15Versprechen kann ich viel.
08:25Sag mal, was stand denn eigentlich auf der Postkarte, die Heiko geschrieben hat?
08:29Nur, dass es ihm gut geht und dass er Omi bald auf Mallorca besuchen will.
08:33Der weiß ja noch gar nicht, dass Oma jetzt bei uns wohnt.
08:36Ist aber echt doof, dass man den nicht erreichen kann.
08:39Die Verwaltung von Omi's Seniorenresidenz wird ihm schon sagen, wo er uns finden kann.
08:43Und taucht er ja vielleicht schon bald bei uns auf?
08:45Ziemlich sicher sogar.
08:47Was machen wir denn da?
08:50Wo ist denn das Problem?
08:51Ich hab nur gerade drüber nachgedacht.
08:53Unsere Wohnung ist ja für vier ganz schön eng.
08:55Das können wir Oma auf Dauer nicht antun.
08:57Naja, für eine Weile wird das ja wohl gehen.
09:00Für eine Weile schon, aber...
09:02Über kurz oder lang werden wir uns was Größeres suchen müssen.
09:05Ich weiß nur nicht, ob wir uns das auch leisten können.
09:07Ich meine, jetzt, wo du nicht mehr arbeitest...
09:09Ich hab doch gesagt, dass ich mir einen neuen Job suche.
09:11Stell dir das mal nicht so einfach vor.
09:13Ja, mehr eins suchen kann ich nicht.
09:16Tut mir leid, das war jetzt total unsensibel von mir.
09:20Ich mach mir eben Sorgen um unsere Zukunft und wie wir das alles schaffen sollen.
09:25Aber weißt du was?
09:26Wenn Heiko erstmal da ist, dann packen wir das gemeinsam an.
09:29Und vielleicht kann er uns ja sogar aushelfen mit dem Geld aus der Versicherung.
09:35Na, fleißig bei den Hausaufgaben?
09:41Geht so.
09:51Faust!
09:52Ich muss bis morgen eine Zusammenfassung schreiben, das läuft grad gar nicht.
09:56Hm.
09:57Ist ewig her, dass ich den gelesen habe.
09:59Worum ging's dann nochmal?
10:02Ach, Faust ist so ein, ich will alles wissen Typ.
10:05Deshalb geht da ein Pakt mit dem Teufel ein.
10:08Der bringt ihm alles bei.
10:10Dann hat Faust auf einmal keinen Bock mehr, irgendwas zu lernen.
10:12Und dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der Teufel die Seele vom Faust kriegt.
10:16Mhm.
10:17Also meine Seele hätte der Teufel schon vor Jahren bekommen.
10:20Ich und Chemie.
10:22Aber sag mal, ist es nicht auch so, dass der Teufel dem Faust so ein Gretchen verschafft?
10:29Von wegen, schönes Fräulein, darf ich's wagen?
10:34Stimmt.
10:36Faust verführt Gretchen.
10:39Und lässt sie dann sitzen.
10:41Ziemlich bitter.
10:43Wie im echten Leben.
10:47Wie lief's denn so mit Sven?
10:51Ganz gut.
10:54Jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.
10:57Das lass ich doch gar nicht.
11:02Er hat mir seine Freundschaft angeboten.
11:05Und, was hast du gesagt?
11:09Eigentlich nichts.
11:11Und was denkst du?
11:13Dass ich immer noch sauer auf ihn bin.
11:15Wieso denn?
11:18Sven hat so getan, als wäre er an mir interessiert.
11:22So als Frau.
11:25Und dann hat er mich abblitzen lassen.
11:29Das tut weh.
11:33Das muss doch einen Grund geben, warum jemand lügt.
11:36Das ist doch offensichtlich.
11:40Weil Männer feige sind.
11:43Wir brauchen für unsere Blindengärten noch weitere Sponsoren.
11:47So viel wie möglich.
11:49So viel wie möglich.
11:50Ich bin doch schon dabei.
11:52Ich habe endlich das Gefühl, dass ich etwas Sinnvolles tue.
11:56Ich weiß genau, wovon Sie reden.
11:58Ich fühle mich gebraucht und das gibt mir Selbstbewusstsein.
12:02Klingt das jetzt sehr naiv.
12:04Das ist enorm, was Sie in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben.
12:08Sie können wirklich stolz sein.
12:10Das bin ich auch.
12:12Es ist so wichtig, dass es Menschen wie Sie gibt.
12:16Jetzt machen Sie mich aber verlegen.
12:17Nein, das meine ich jetzt ernst.
12:20Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.
12:23Ohne Sie hätte ich das alles nie geschafft.
12:24Ach, natürlich hätten Sie.
12:26Sie und Ihre Cousine sind etwas ganz Besonderes.
12:30Danke.
12:31Ich freue mich übrigens wirklich, dass Bianca das Stipendium bekommen hat.
12:35Sie ist zu etwas Höherem berufen.
12:37Ich weiß.
12:38Das liegt bei uns in der Familie.
12:44Jetzt geht es ans Eingemachte.
12:46Was?
12:47Was meinen Sie?
12:50Bärbel, ich will nicht Ihre Hand.
12:53Ich will Ihr Geld.
12:54Bitte?
12:55Und ich dachte, Sie sehen mehr an mir als nur ein Sparschwein.
12:59Jetzt veräppeln Sie mich doch, hm?
13:01Bärbel, alles was ich will, ist das Geld für Biancas Abschiedsgeschenk.
13:06Ach so.
13:08Sagen Sie das doch gleich.
13:11Das finde ich nicht besonders witzig, Bärbel.
13:13Ich schon.
13:18Hey, was machst du denn für Sachen?
13:20Wieso, was denn?
13:21Du kannst uns doch nicht einfach so verlassen.
13:24Eigentlich will ich doch gar nicht.
13:25Ja, ich habe es schon von Bärbel gehört.
13:27Ich freue mich ja auch für dich.
13:29Aber du wirst mir ganz schön fehlen.
13:32Du mir auch.
13:33Komisch, dass man das erst merkt, wenn der andere geht, was?
13:36Manches fällt einem erst auf, wenn es zu spät ist.
13:40Mann, du bist mir ganz schön ans Herz gewachsen.
13:42Oh Gott, wenn du sowas sagst, macht mir das fast Angst.
13:44Das wollte ich auch.
13:47Nur weil ich hier nicht mehr arbeite, heißt das doch nicht, dass wir uns aus den Augen verlieren müssen.
13:50Dann lass uns doch gleich mal Nägel mit Köpfen machen.
13:52Was hast du dieses Wochenende vor?
13:55Also, wenn du Lust hast, ich kenne da ein paar richtig coole Läden.
13:58Gib mir doch mal deine Nummer.
14:00Ich schicke dir eine SMS mit meiner Nummer.
14:03Im Vanilla Sky geht immer was ab und da gibt es richtig geile Männer.
14:07Die interessieren mich im Moment nicht so.
14:10Wart's ab?
14:11Der Appetit kommt beim Essen.
14:15Gib mir mal den Schraubenzieher.
14:19Hallo, jemand zu Hause?
14:22Was?
14:23Den Schraubenzieher.
14:24Ja.
14:26Was ist denn los mit dir?
14:28Hab nachgedacht.
14:30Worüber?
14:31Dass Bianca geht.
14:34Und?
14:35Sie wird mir fehlen.
14:38Standet ihr euch so nah?
14:39Fast.
14:41Na ja.
14:44Es ist immer schön, Freunde zu haben.
14:46Wie mit meinen anderen.
14:47Bianca ist mehr als das.
14:49Sie ist meine...
14:50Keine Ahnung.
14:51Meine Beraterin in Herzenssachen.
14:57Beraterin in Herzenssachen?
15:00Ja, mit ihr konnte ich über alles quatschen.
15:03Bianca hat mich immer verstanden.
15:04Im Gegensatz zu wem?
15:06Zu niemandem.
15:07Das kann man schlecht vergleichen.
15:11Ich sollte Bianca zum Abschied vielleicht ein Lied schreiben.
15:13Was meinst du?
15:15Ein Lied?
15:17Wenn du ihr den Abschied leicht machen willst, hau rein.
15:21Wie meinst du das?
15:22Na, damit vertreibst du sie bestimmt.
15:24Bei Freunden wie dir braucht man keine Feinde.
15:26Na komm, Sven.
15:29Nichts da, Sven.
15:32Wart nur ab.
15:34Dir kommen schon noch die Tränen.
15:40Sag mal, stimmt das wirklich?
15:42Du willst uns verlassen?
15:43Ja, heute ist mein letzter Arbeitstag.
15:46Ich finde es sehr schade, dass du gehst.
15:49Ich habe endlich ein Stipendium bekommen.
15:51Jetzt kann ich mich voll auf meine Diplomarbeit konzentrieren.
15:54Wie lange warst du das denn schon?
15:56Mit dem Stipendium?
15:57Äh, erst seit ein paar Tagen.
15:59Echt?
16:00Tätzig.
16:02Ja, ich stand auf einer Warteliste.
16:05Selbst schon gar nicht mehr damit gerechnet.
16:08Herzlichen Glückwunsch.
16:09Ich freue mich für dich.
16:10Ich mich auch.
16:12Was hast du eigentlich studiert?
16:16Philosophische Anthropologie.
16:17Was ist das denn?
16:19Die Lehre von Natur und Mensch im Hinblick auf die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt.
16:24Es geht um Fragen nach dem Sinn des menschlichen Daseins und so.
16:27Klingt anspruchsvoll.
16:29War es auch.
16:30Manchmal zu anspruchsvoll.
16:32Hast du lange gebraucht?
16:34Ziemlich.
16:35Ich habe mich lange vor der Prüfung gedrückt.
16:38Das kenne ich.
16:39Ich hasse Prüfungen.
16:41Einmal stand ich in einem Fach ziemlich auf der Kippe.
16:43Ich war sehr nervös.
16:45Und dann wollte mir der Dozent ein paar Tage vor der Prüfung die Fragen geben.
16:48Einfach so?
16:51Ich glaube, er fand mich sehr nett.
16:55Und, hast du die Fragen benutzt?
16:58Erst wollte ich.
16:59Aber dann habe ich es gelassen.
17:01Warum?
17:05Ich wollte mein Leben nicht auf einer Lüge aufbauen.
17:39Na?
17:41Und, musst du?
17:41Kannst du mir noch ein paar Gemeinheiten an den Kopf werfen, wie im Fisch vor Fun, oder wieso bist du
17:45hier?
17:46Tu bloß nicht so, als wäre ich jetzt die Böse.
17:48Nein, aber im Fisch hast du dich nicht gerade von deiner netten Seite gezeigt.
17:54Tut mir leid, wenn ich dich verletzte, aber das wollte ich nicht.
17:57Doch, eigentlich schon.
17:59Hast du aber nicht, also schwamm drüber.
18:04Eines möchte ich aber noch wissen.
18:06Was?
18:11Du hattest doch nie vor, mit mir zu schlafen.
18:13Ich glaube nicht, dass wir...
18:13Lass mich ausreden.
18:16Also, warum hast du so getan, als ob du was von mir willst?
18:19Das ist nicht so einfach.
18:21Sag einfach die Wahrheit.
18:23Was genau willst du wissen?
18:27An dem Tag, ich war einfach höllisch aufgeregt und ich hatte mir alles ausgemalt.
18:35Mensch, Sven, erzähl mir doch einfach, was passiert ist.
18:39Naja, als du so vor mir standest, da...
18:47Da...
18:49Da musste ich mich ganz schön beherrschen, um nicht über dich herzufallen.
18:53Und warum bist du nicht?
18:55Weil's falsch gewesen wäre.
18:58Sophia, ich find dich toll und hübsch und sexy.
19:03Und deswegen lehnst du mich ab, echt logisch.
19:06Nein.
19:08Aber...
19:10Ich bin einfach nicht verliebt in dich.
19:16Ich finde, du solltest dein erstes Mal genießen mit jemandem, der dich wirklich liebt.
19:24Du bist also nicht in mich verliebt?
19:26Nein.
19:32Ich finde, irgendwann kommt der Richtige und...
19:35Dann wirst du froh sein, dass du auf ihn gewartet hast.
19:44Störe ich?
19:46Nein.
19:47Ich würde gern mit dir sprechen.
19:51Setz dich.
19:58Eigentlich müsste ich Judith hassen.
20:00Aber das tue ich nicht.
20:02Man kann Judith nicht hassen.
20:05Ja.
20:07Sie ist eine außergewöhnliche Frau.
20:09Sie weckte mir fast sowas wie...
20:12...Beschützerinstinkte.
20:14Vielleicht hätten wir sogar Freundin werden können.
20:18Warum erzählst du mir das?
20:20Weil ich nachgedacht habe.
20:23Tu ihr nicht weh.
20:25Das hab ich nicht vor.
20:27Dann musst du ihr von uns erzählen.
20:29Wieso?
20:30Weil du Judith nicht belügen darfst.
20:32Wenn sie eines Tages erfährt, dass du sie belogen hast, dann bricht für sie die Welt zusammen.
20:37Sie wird es nicht erfahren.
20:38Da kannst du dir nie sicher sein.
20:43Wieso willst du, dass ich ihr von uns erzähle?
20:46Weißt du, was ich ihr damit antun würde?
20:49Wenn du unsere Geschichte geheim hältst, dann wird euch das immer voneinander trennen.
20:55Aber wenn du es nicht erzählst und ich es nicht erzähle, wie soll sie es dann jemals erfahren?
21:00Irgendwann kommt immer alles raus.
21:05Oliver, erzähle, dass wir was miteinander hatten.
21:07Sie wird dir verzeihen und dann könnt ihr von vorne anfangen.
21:19Wir haben einen Anschlag auf dich vor.
21:22Ich lese gerade.
21:25Ist eine Order von deinem Vater.
21:26Du sollst in die Stadt fahren.
21:29Hier ist das Geld.
21:31Was soll ich denn damit?
21:32Er will, dass du ein Abschiedsgeschenk für Bianca kaufst.
21:36Ich?
21:38Na schön.
21:39Und was soll es sein?
21:41Das wissen wir selber noch nicht genau.
21:43Baby, wisst ihr nicht?
21:44Naja, ich bin ja immer noch dafür, dass wir ihr ein Foto-Album mit Bildern von uns schenken.
21:48Ja, aber das kriegen wir so schnell nicht mehr hin.
21:51Ich habe eine Idee.
21:52Wie wäre es mit einem Multifunktionsmesser?
21:54Ein Messer?
21:55Was soll denn da die Botschaft sein?
21:57Da können wir ja gleich eine Küchenuhr schenken oder einen Wok.
21:59Ein Wok ist doch super.
22:00Ja, klar, weil Bianca auch so gerne kocht.
22:02Dann macht doch einen besseren Vorschlag.
22:03Entschuldigung, sehe ich das richtig?
22:04Ihr könnt euch nicht einigen und wollt, dass ich was finde?
22:07Bärbel meint, wenn du in die Stadt fährst, siehst du vielleicht was.
22:11Ich gebe mein Bestes.
22:14Kauf doch einfach etwas Schönes.
22:17Elegantes, Ausgefallenes.
22:18Das mögen Frauen.
22:20Schön, elegant.
22:23Ausgefallen.
22:24Na gut.
22:26Ich werde schon was finden.
22:28Naja, vielleicht ist es doch besser, wenn ich mitkomme.
22:30Hey, keine Panik.
22:33Ich mache das schon.
22:53Und ich kann Sie wirklich nicht überzeugen, weiter für uns zu arbeiten?
22:58Na gut.
23:00Hier ist Ihr Aufhebungsvertrag, der das Beschäftigungsverhältnis auch formal beendet.
23:06Soll ich hier unterschreiben?
23:14Ist das alles?
23:16Damit sind Sie jetzt offiziell entlassen.
23:23Ich wünsche Ihnen alles Gute.
23:25Danke.
23:26Ich bin sicher, Sie werden Ihren Weg schon machen.
23:30Ich werde meine Zeit bei Ihnen nie vergessen.
23:33Wir haben Sie sehr gern bei uns gehabt.
23:35Und vielleicht denken Sie das ein oder andere Mal an uns.
23:38Das werde ich.
23:42Bestimmt.
23:54So einfach geht das.
23:56Eine Unterschrift und alles ist vorbei.
24:00Wieso tut das Abschied-Neben so furchtbar weh?
24:03Ich verliere mit Oliver so viel mehr, als ich in Worte fassen kann.
24:07All die Träume von einer gemeinsamen Zukunft mit dem Mann, den ich liebe.
24:12All die wunderbaren Momente, die wir zusammen erlebt haben.
24:15Die Nähe und Geborgenheit.
24:26Kann ich dich mal stören?
24:28Kann ich dich mal stören?
24:28Ja, natürlich.
24:30Wir lassen können warten.
24:32Was hältst du davon, wenn wir Bianca zum Abschied ein Geschenk machen?
24:36An was hattest du denn gedacht?
24:38Ich weiß noch nicht.
24:40Ich würde ihr einfach gern was schenken.
24:43Wenn du meinst.
24:44Sie steht mir irgendwie nah.
24:45Na, dir fällt doch bestimmt was ein.
24:49Mir?
24:50Wieso denn mir?
24:51Du kennst sie doch schon viel länger.
24:53Also viel länger ist ein wenig übertrieben.
24:56Vielleicht fällt dir trotzdem was ein?
25:00Ja, vielleicht.
25:01Ich denk drüber nach.
25:10Soll ich das machen?
25:12Entspann dich.
25:13Du bist entlassen.
25:14Du musst dir gar nichts mehr machen.
25:15Möchte ich aber.
25:16Dann geh dir die Füße vertreten.
25:18Willst du mich loswerden?
25:21Ganz genau.
25:23Ach komm, gib mir irgendwas zu tun.
25:25Wir brauchen Cherry-Essig.
25:26Ich glaube, da steht noch eine Flasche im Regal.
25:28Geh ins Fischverfahren und frag Tina, ob sie noch welchen hat.
25:31Aber...
25:32Nichts aber.
25:33Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir noch eine Flasche...
25:35Wenn ich sage, dass wir keinen Cherry-Essig mehr haben, dann haben wir auch keinen mehr.
25:40Okay, du Dickkopf.
25:41Dann hol ich eben einer.
25:49Und?
25:52Was und?
25:53Ist dir schon was eingefallen?
25:56Nein, noch nicht.
25:59Ich weiß doch nicht, ob mir so schnell was einfällt.
26:02Ehrlich gesagt, sag mir nicht böse, aber ich hab Wichtigeres im Kopf als ein Geschenk.
26:07Hm.
26:09Dann schenke ich ihr meinen Schal.
26:11Deinen Schal?
26:13Er wird dir gefallen.
26:14Das weiß ich.
26:16Ich kenne Biancas Geschmack nicht.
26:18Aber du findest ihn doch hübsch.
26:21Sehr hübsch sogar.
26:22Ja, dann?
26:24Ich geh noch spazieren.
26:26Kommst du mit?
26:28Leider nein, ich hab keine Zeit.
26:29Ich muss dringend noch eine E-Mail rausschicken.
26:32Dann will ich dich nicht weiter davon abhalten.
26:33Ich...
26:43Ich...
26:45Das war's.
27:08Schon zurück?
27:10Ich habe gleich gefunden, wonach ich gesucht habe.
27:12Na, dann zeig mal her.
27:13Wollen wir nicht nur auf die anderen warten?
27:14Und so, ich bin neugierig.
27:16Schlechte Angewohnheit.
27:17Ja, zeig schon.
27:20Augen zu?
27:32Na, was sagst du?
27:35Was ist denn das für ein Kack?
27:37Spinnst du?
27:38Ich wusste doch, du kaufst niemals das Richtige.
27:41Mach mal halblang, die Tasche ist genau, was du wolltest.
27:43Schön, elegant, ausgefallen und dazu noch ausgesprochen praktisch.
27:47Da kann sie die ganzen Unterlagen für ihre Diplomarbeit zusammenhalten.
27:50Aber Frauen wollen nichts Praktisches.
27:53Sondern?
27:54Etwas, das ihnen zeigt, dass du sie gern hast.
27:56Ein Parfum, eine schöne Creme, eine Kette.
27:59Aber doch nichts Praktisches.
28:00Mann, Eddie, du hast echt keine Ahnung von Frauen.
28:04Weil du damit nichts anfangen kannst, dann heißt das noch lange nicht, dass Bianca die auch nicht gut findet.
28:08Ach, Eddie.
28:14Spielen Sie Gitarre?
28:16Ja, mäßig.
28:18Und was haben Sie da geschrieben?
28:20Ein Lied?
28:21Ja, ein Lied.
28:24Das heißt, Sie komponieren auch?
28:25Nein.
28:27Die Musik ist von Johann Schulz, nur die Texte sind von mir.
28:29Ich wollte es Bianca zum Abschied schenken, aber das wird nichts.
28:33Warum denn nicht?
28:34Es ist furchtbar.
28:36Lassen Sie mich doch mal hören.
28:39Nee, lieber nicht.
28:40Ach komm, was haben Sie schon zu verlieren?
28:42Meine Würde.
28:44Ich bin mir sicher, das Lied wird ganz toll sein.
28:47Na gut.
28:48Aber singen will ich lieber nichts.
28:50Sie kennen die Melodie von Der Mond ist aufgegangen?
28:52Die müssen Sie sich vorstellen.
28:57Bianca muss fortgehen.
29:00Das kann ich nicht verstehen.
29:03Das war so schön mit ihr.
29:04Ach, das ist doch scheiße.
29:06Überhaupt nicht.
29:07Nee, doch, doch.
29:08Geben Sie sich ruhig zu.
29:08Es ist doch wirklich furchtbar.
29:10Geschenke, die von Herzen kommen, sind nie furchtbar.
29:20Klar könnt ihr Sherry-Essig haben.
29:23Matthias, kannst du eine Flasche Sherry-Essig haben?
29:25Ich bin schon unterwegs.
29:54Du verlässt die Wellinghoffs.
29:55Danke.
29:57Ich mag dich echt sehr.
29:58Ich hoffe, du kommst öfter mal vorbei.
30:01Mach ich.
30:14Oh, schlechte Nachrichten.
30:17Ganz im Gegenteil.
30:19Das ist eine Einladung zur Industry Meets Charity.
30:23Was soll das sein?
30:25Eine internationale Messe.
30:28Wohltätige Organisationen können sich dort mit ihren Projekten großen Industrieunternehmen
30:32vorstellen.
30:33Und die unterstützen dann die Projekte, um ihr Image aufzupolieren?
30:37Und um Steuern zu sparen, wovon wir nur profitieren können.
30:41Da finden wir sicher neue Sponsoren.
30:43Aber 100 pro.
30:46Sagten Sie, haben Sie vielleicht noch mein Adressbuch?
30:51Ach, das hätte ich jetzt fast vergessen.
30:54Ich habe es doch extra eingesteckt, um es Ihnen zurückzugeben.
30:58Danke.
31:00Danke.
31:10Bianca, tut mir so leid.
31:12Wieso?
31:14Es muss besonders schwer für sie sein.
31:16Sie verliert Oliver, ihre neuen Freunde, ihre Arbeit.
31:19Komisch.
31:20Ich habe mich noch nie gefragt, wie sich Bianca eigentlich bei all dem fühlt.
31:24Sie hat behauptet, dass sie wegen ihres Stipendiums bei den Wellinghoffs aufführt.
31:27Dass es wegen Oliver ist, kann sie ja wohl kaum sagen.
31:31Gott, ich weiß echt nicht, wie ich das morgen schaffen soll.
31:34Was meinst du denn?
31:36Das Frühstück bei Oliver und Judith.
31:37Ich weiß einfach nicht, wie ich mich Judith gegenüber verhalten soll.
31:40So wie immer.
31:42Als ob das so einfach wäre.
31:43Ich habe so ein schlechtes Gewissen.
31:46Das brauchst du nicht.
31:48Tina, wir sind nicht für das verantwortlich, was zwischen Oliver und Bianca passiert ist.
31:54Und wir hätten auch nichts daran ändern können.
31:57Ja, trotzdem.
31:59Bianca geht doch jetzt weg.
32:01Dann wird alles wieder wie früher.
32:04Hoffentlich.
32:07Fast wie Kindergeburtstag.
32:09Stimmt.
32:09Fehlt nur noch, dass wir nachher Topfschlagen spielen.
32:12Auja.
32:13Na.
32:14Wir doch.
32:15Was haltet ihr davon, wenn wir überall Teelichter aufstehen?
32:21Ach ja.
32:22Warum nicht, Bade?
32:24Gib doch mal bitte ein paar rüber.
32:28Warst du beim Friseur?
32:29Nein.
32:30Wieso?
32:31Einfach so.
32:37Entschuldigung.
32:38Sie wollten mich sprechen.
32:40Wir haben gehört, dass Sie uns verlassen wollen.
32:43Ja, das ist richtig.
32:44Wir bedauern das sehr, aber wir akzeptieren natürlich Ihre Entscheidung.
32:49und wollen Ihnen für die gute Zusammenarbeit danken.
32:52Es ist wirklich schade, dass Sie gehen.
32:54Das ist sehr freundlich von Ihnen.
32:56Sie haben ein Stipendium erhalten?
32:58Ich bin auf der Warteliste nachgerückt.
33:00Was studieren Sie eigentlich?
33:02BWL.
33:03Man muss die Chancen nutzen, die einem das Leben bietet.
33:06Ich denke, das tue ich.
33:08Sie wissen, dass Sie jederzeit willkommen sind.
33:11Jetzt machen Sie erst mal Ihren Abschluss und dann würde es mich nicht wundern,
33:15wenn sich in unserer Bank eine Position als Trainee für Sie findet.
33:26Was meinst du?
33:27Soll ich mich für das Abschluss umziehen?
33:29Wie du meinst.
33:33Oh Gott, ich muss den Schal noch einpacken.
33:37Welche soll ich nehmen?
33:43Welche gefällt dir denn am besten?
33:48Ich glaube, die hier.
33:49Dann nimm die.
33:56Du, hör mal, ich glaube, ich komme nicht mit runter.
33:59Ich bin leider nicht fertig geworden.
34:02Das ist nicht dein Ernst.
34:04Doch, leider.
34:07Ohne dich macht das doch keinen Sinn.
34:09Komm doch mit.
34:10Wir müssen ja auch nicht lange bleiben.
34:11Nur auf ein Glas.
34:12Ich würde ja gern, aber...
34:15Gib dir einen Ruck.
34:18Mir zuliebe.
34:19Außerdem wäre das Bianca gegenüber unhöflich.
34:21Es ist doch ihr Abschied.
34:23Sie soll nicht denken, dass es dir egal ist.
34:33Sie soll wissen, dass sie Menschen zurücklässt, die an sie denken werden.
34:54Sie sollen wissen, dass sie Menschen zurücklässt, die an sie denken werden.
35:05Sven, willst du wirklich singen?
35:07Es soll doch eine lustige Party werden.
35:09Ja, lass mal gut sein.
35:10Ich bin eh schon total aufgeregt.
35:12Ein Mann muss tun, was er tun muss.
35:15Sie kommt.
35:16Da ist sie doch.
35:17Na, dann kannst du ja endlich losgehen.
35:19Nein, lass mich mal am Abend.
35:23Ha.
35:35Bianca?
35:37Sven möchte dir gern ein Lied vorsingen.
35:39Er hat extra für dich geschrieben.
35:41Da bin ich aber gespannt.
35:49Ich habe es mir anders überlegt.
35:52Ich singe doch nicht.
35:53Warum denn nicht?
35:55Weil ich mich nicht vor euch zum Deppen mache.
35:58Ich sage dir lieber ein paar Zeilen aus einem Gedicht,
36:00das mir sehr gut gefallen hat.
36:06Wie habe ich das gefühlt, was Abschied heißt?
36:10Wie weiß ich es noch?
36:11Wie weiß ich es noch ein dunkles, unverwundenes, grausames Etwas,
36:17das ein schön verbundenes noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.
36:31Das war gar nicht mal übel.
36:33Das war Rilke.
36:44Bianca, die ist von uns allen.
36:47Die ist wunderschön.
36:49Sie werden uns hier ganz schön fehlen.
36:52Die Tasche ist für ihre Diplomarbeit.
36:54Sie soll sie immer an uns erinnern.
36:56Das wäre doch nicht nötig gewesen.
36:59Wir wollten es aber.
37:00Wer hat, ihr keine Ahnung von Frauen?
37:02Bianca ist nur höflich.
37:04Hier, Cousinchen, die ist auch noch von uns allen.
37:07Ich bin total gerührt.
37:10Auf Bianca.
37:12Auf Bianca.
37:13Auf Bianca.
37:16Danke.
37:19Kommen wir etwa zu spät?
37:21Oh, was ist das?
37:32Ich finde, der Moment ist gekommen, meine Rede zu halten.
37:37Keine Sorge, ich mache es kurz.
37:40In diesem Haus gibt es zwei Familien, die wunderbar zusammen leben und arbeiten.
37:47Die Familie Wellinghoff und die Familie ihrer Angestellten.
37:50Ein kleiner, eingeschworener, manchmal auch etwas chaotischer Haufen wunderbarer Menschen.
37:59Hört, hört.
38:00Ich hätte noch vor wenigen Wochen nicht gedacht, dass jemand so schnell Zugang zu unserer Familie finden würde.
38:07Aber, liebe Bianca, Sie haben in kürzester Zeit Zutritt zu unseren Herzen bekommen.
38:14Und Ihr plötzlicher Abschied trifft uns alle schwer.
38:18Kurzum, Sie werden uns hier fehlen.
38:20Aber ein Abschied ist nur dann leidvoll, wenn die Hoffnung auf ein Wiedersehen fehlt.
38:28Wir stellen nach dem Herzen ein.
38:35Alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.
38:41Auf Bianca.
38:48War das okay?
38:51War das okay?
38:52Ja, das ist eigentlich genug.
38:54Ja, gut.
38:56Herr Wellinghoff?
38:58Ja, der vielleicht da vorne sitzt.
39:02Prost.
39:03Sehr gute Rede, Georg.
39:05Ja.
39:06Ach, aus.
39:16Ich gebe dir was vorbei.
39:19Nein, das ist eine kleine Party-Karte.
39:21Auf Bianca.
39:22Auf Bianca.
39:24Ja, auf Bianca.
39:44Hier.
39:48Das hier ist von Oliver und mir.
39:52Das ist doch nicht nötig.
39:57Darf ich?
40:13Abschied nehmen kann genauso hart sein wie Liebeskummer.
40:17So fühlt sich das auch an.
40:25Wie lange kennst du ihn schon?
40:31Nicht sehr lange.
40:35Weiß er, dass du ihn liebst?
40:38Ja.
40:39Wie verrückt.
40:43Aber?
40:49Er ist mit einer anderen zusammen.
40:53Ich würde sie gerne hassen, aber ich kann es nicht.
40:57Wohnt er hier in der Gegend?
41:03Kenne ich ihn?
41:09Er ist so nett und ich hätte beinahe ihr Leben zerstört.
41:12Du wusstest nichts von ihr.
41:15Du versuchst aufrichtig mit Judith ein schönes Leben zu haben.
41:18Ja.
41:20Kannst du dich noch ein bisschen beschissener ausdrücken?
41:22Sie brauchen hier unten nicht so gestellstreden.
41:25Hier sind wir auf dem gleichen Niveau.
41:27Warte einfach ab.
41:28Ich habe vier Jahre lang gewartet.
41:30Mein neues Leben habe ich mir ein bisschen anders vorgestellt.
41:34Und ich habe noch mal gewonnen.
41:38Ich habe gesagt, einmal zwischen unsatiens,