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SpaßTranskript
00:00Eigentlich will ich jetzt gar nicht über meinen kleinen Bruder reden.
00:02Worüber denn?
00:04Zum Beispiel, warum du mich unbedingt abholen wolltest.
00:08Weil ich eine Überraschung für dich habe.
00:11Was ist denn?
00:15Willst du mich entführen?
00:24Wie findest du es?
00:26Ganz schön.
00:33Willkommen.
00:44Willkommen zu Hause.
01:03Willkommen zu Hause.
01:22Was?
01:35Wollen wir nicht reingehen?
01:37Oh Gott!
01:40Für wie lange?
01:43Für drei Tage.
01:47Der gehört jetzt dir.
02:12Wellinghoff?
02:12Ich vermisse dich.
02:13Ariane, schön das zu hören.
02:16Ich blättere gerade im Katalog der Galleria Deli Offizzi.
02:20Du erinnerst dich?
02:21Wie könnte ich Florenz vergessen?
02:23Vielleicht sollten wir mal wieder da hinfahren, nach Florenz.
02:26Was meinst du?
02:28Ich brauche kein Florenz, wenn ich dich haben kann.
02:31Ab wann kann ich mich darauf freuen, dass du mich holen kommst?
02:34Es wird spät werden.
02:35Dann sage ich Bärbel Bescheid, dass sie mit dem Essen auf dich warten soll.
02:40Das ist nicht nötig.
02:41Es wird wirklich spät.
02:43Wen wundert's?
02:44Ich habe noch eine Menge für morgen vorzubereiten.
02:47Außerdem suche ich noch ein paar Aufgaben, die ich Kati in der Bank übertragen kann.
02:52Dann wird es jetzt also ernst?
02:54Ja, wir hatten darüber gesprochen.
02:56Ja, schon.
02:58Trotzdem.
02:58Ich bin ein bisschen eifersüchtig.
03:01Deine Besitzansprüche gelten also nicht nur mir?
03:04Das beruhigt mich schon fast wieder.
03:07Kati soll ein paar Grundbegriffe der Finanzwilder lernen.
03:10Du willst mich doch nicht ausspannen.
03:12Wie bitte?
03:13Rein beruflich versteht sich.
03:16Sie soll lernen. Weiter nichts.
03:19Schließlich kann das auch für dich von Vorteil sein.
03:22Na gut. Dann bis später.
03:44Fühlst du dich wohl hier?
03:46Ja.
03:47Hast du dir alles angesehen?
03:52Wer ist so großzügig und überlässt dir sein Haus?
03:55Mir?
03:57Uns?
04:01Ein alter Freund von mir, Benni Goldner.
04:06Mittlerweile Geschäftsfreund.
04:10Und Freunde teilen alles?
04:12Fast alles.
04:18Ich habe vor kurzem ein Geschäft mit ihm abgeschlossen.
04:22Und zur Belohnung hat er sich drei Tage freigenommen.
04:25Und ist verreist.
04:27Wie selbstlos von dir?
04:29Wäre er sowieso verreist.
04:31Wie viele?
04:54Wäre er auch schuldig.
04:57Das ist gut.
04:57Wäre er auch so, dass ich dann nicht gelesen habe.
05:28Du hast es gut.
05:30Du kannst jeden Abend nach Hause.
05:32Du hast es besser.
05:33Du bist zu Hause.
05:35Manchmal kommt mir das gar nicht wie ein Zuhause vor.
05:37Eher wie ein Gefängnis.
05:39Wieso denn das?
05:42Ich weiß auch nicht.
05:43Warum kann meine Familie nicht so sein wie andere?
05:46Immer noch Probleme damit, dass du Wellinghoff heißt?
05:50Das Problem hat Denise, glaube ich, gelöst.
05:53Wie gelöst?
05:55Ab sofort heiße ich Margret Koch.
05:59Natürlich nur, wenn ihr alle mitspielt.
06:01Was ist denn das für eine bescheuerte Nummer?
06:04Nicht immer. Nur wenn ich jemanden kennenlerne.
06:06Jemand, der mich interessiert.
06:08Und dann heißt du Gretchen Koch?
06:10Margret!
06:11Na, was soll denn das bringen?
06:12Dass er sich für mich interessiert.
06:15Ne, verstehe ich nicht.
06:17Mensch, Sven, wenn ich sage, dass ich Sophia Wellinghoff heiße, dann...
06:22Dann nutzen Sie mich doch bloß aus, weil Sie denken, dass ich stinkreich bin.
06:27Ja, bist du doch.
06:29Naja, ich meine nur...
06:33Also, du machst mit.
06:35Danke.
06:36Wenn du jemanden findest, klar.
06:38Super!
06:40Und nicht vergessen, mein Name ist Koch.
06:43Margret Koch.
06:47Können wir den Termin mit den Tiders nicht doch auf den Vormittag legen?
06:52Du hast morgen Vormittag noch zwischen 11 und 11.15 Uhr Zeit.
06:56Wenn du glaubst, dass das für ein Gespräch reicht, in dem es um eine Entscheidung über 15 Millionen gehen soll.
07:00Eine Million pro Minute?
07:02Kein schlechter Schnitt.
07:04Himmel, Herrgott, warum ist eigentlich mein Kalender so voll?
07:08Du willst mir aus dem Weg gehen.
07:09Du solltest es besser wissen.
07:13Übrigens wird Frau Neubauer in den nächsten Tagen einige kleinere Aufgaben für die Bank übernehmen, wann immer Ariane sie entbehren
07:21kann.
07:23Was soll sie tun? Stifte zählen?
07:25Sie soll etwas über Finanzen lernen, damit sie für Ariane...
07:29Du wirst schon wissen, was du tust.
07:31Viel Vergnügen dabei.
07:33Und viel Erfolg.
07:46Ich hatte vergessen, dass Flammen und Feuer auch romantisch sein können.
07:50Nichts Bedrohliches und Zerstörendes.
07:54Diese Wärme und Ruhe, die einem ein Gefühl von Geborgenheit geben.
07:58Wie die Liebe.
08:04Warum lachst du?
08:07Warum lachst du?
08:12Nein!
08:12Eine, eine.
08:12Eine, eine.
08:12Eine, eine.
08:14Eine.
08:14Auf geht's.
08:36Eine, eine.
08:38Eine, eine.
08:38Heiße Schokolade für unser gnädiges Fräulein, bitte.
08:41Ich hab schon gedacht, du wärst nie mehr da.
08:43Für sie mach ich doch gerne Überstunden.
08:45Ich hätt sie mir aber auch selber geholt.
08:47Ja, das musst du in Zukunft wahrscheinlich auch.
08:52Was?
08:53Naja, es ist doch so, ich bin angestellt, um die Familie Wellinghoff zu bedienen.
08:58Von Margaret Koch war nie die Rede.
09:03Sag mal, Denise.
09:07Dass ich mich als Margaret ausgebe, wenn...
09:12Wenn...
09:13Na, du weißt schon.
09:15Wenn dich ein süßer Typ interessiert?
09:17Ja.
09:20Glaubst du, das ist eine gute Idee?
09:23Wenn es klappt, warum sollte das denn nicht klappen?
09:28Ich weiß auch nicht, aber...
09:30Was, wenn du dich verquatscht?
09:32Oder wenn's wenn, wenn's wenn sie verquatscht.
09:35Keiner wird sich verquatschen, wenn der Richtige auftaucht.
09:40Wenn doch.
09:41Vertrau mir.
09:43Ich mach das schließlich nicht zum ersten Mal.
09:45Nein?
09:47Erzähl.
09:48Später.
09:49Ich habe Wichtigeres zu tun, als unserem gnädigen Fräulein die Zeit zu vertreiben.
10:04Ich geh dann mal.
10:06Gut.
10:07Bis morgen.
10:11Weißt du...
10:13Irgendwie will ich noch nicht wirklich nach Hause.
10:16Das heißt?
10:18Warum gehen wir nicht einfach noch etwas essen?
10:22Weil es nicht in meinem Terminkalender steht.
10:25Das kann ich schnell ändern.
10:26Das gehört schließlich in meinen Aufgabenbereich.
10:29Danke, aber das ist nicht nötig.
10:34Wir müssen nichts essen.
10:36Uns fällt sicher noch eine Alternative ein.
10:39Es ist schon spät und ich finde, es ist besser.
10:42Jeder fährt für sich.
10:43Wir könnten unterwegs Sushi holen.
10:46Machen.
10:47Ariana erwartet mich und ich werde sie heute nicht enttäuschen.
10:52Aber mich, ja?
10:54Na dann.
10:57Ich will dich zu nichts überreden.
11:00Du weißt ja nur zu gut, was du verpasst.
11:08Nur eine kleine Erinnerung.
11:12Du hast ja die Schlüssel.
11:15Falls dir wieder einfällt, was dir entgeht.
11:18Marvin, mach es uns doch nicht so schwer.
11:21So spontan geht es nicht.
11:31Wenn man durch eine einfache Augenoperation
11:33da ein Leben neu machen kann,
11:35völlig neue Lebens...
11:38Das waren ja gerade sieben Sekunden.
11:40Ein Programm.
11:42Du machst dich.
11:42Mhm.
11:44Konzentrationsübung.
11:44Muss schon sein in deinem Alter, ha?
11:48Erzähl doch mal, wie hast du das gemacht?
11:50Was meinst du?
11:52Na ja, wir müssen so über die Runden gekommen.
11:55Das muss ich dir ja wohl nicht erklären.
11:57Wir wissen doch beide,
11:58dass es eine Menge Möglichkeiten gibt,
11:59an Geld ranzukommen.
12:00Oh.
12:01Und die hast du alle drauf, oder was?
12:03Ich lerne schnell.
12:05Dann hast du wahrscheinlich auch schon eine Idee,
12:07wie du in Zukunft weiterkommen willst.
12:09Ich suche mir einen Job.
12:11Klingt ja nach dem ganz großen Plan.
12:13Ich finde immer einen Job.
12:14Hört, hört.
12:17Auf dem Gut wird es aber nicht so einfach.
12:19Selbst für mich war das ganz schön schwer.
12:21Oh, für dich?
12:23Ach Mann, dann kann ich es ja abschminken.
12:25Das wird nicht leicht.
12:28Na, immerhin hast du es schon zu Tippse geschafft, ha?
12:31Von wegen Tippse?
12:33Ab morgen arbeite ich in der Wellinghoff-Bank.
12:37Apropos Wellinghoffs.
12:38Muss Bianca Überstunden schieben,
12:40oder warum ist sie noch nicht da?
12:41Was weiß ich?
12:43Bianca arbeitet unten, ich oben.
12:45Wir laufen uns nicht so oft über den Weg.
12:48Mann, bist du arrogant.
12:51Wieso?
12:53Nur weil ich keine halben Sachen will?
12:55Ich will keine Peanuts, ich will das ganz große Geld.
12:57Ja, weil mir noch Geld richtig glücklich macht, ha?
13:03Musst du dich nicht irgendwie schon fertig machen fürs Bett,
13:05damit du morgen fit bist, wenn es in deine Bank geht?
13:08Ich weiß deine Fürsorge wirklich zu schätzen,
13:10aber sie ist völlig überflüssig.
13:11Schade.
13:14Musik
13:18Das war's.
13:43Ich hab dich vermisst.
13:50Ich hab dich vermisst.
14:36Farben?
14:39Linienführung?
14:40Was?
14:43Das ist ein Briccetti.
14:45Wie viel?
14:46Das ist unbezahlbar.
14:56Thomas, wir.
14:58Diese drei!
15:03Das ist ein Bricchetti.
15:28Das ist ein Bricchetti.
15:33Wir haben noch zwei Tage.
15:35Zwei Tage außerhalb der Zeit.
15:37Außerhalb von unserem normalen Leben.
15:40Bis morgen vergeht eine Ewigkeit.
15:43Und ich darf nicht darüber nachdenken, was danach kommt.
15:45Komm muss.
15:48Komm wird.
15:51Klar.
16:17Ich hab dich vermisst.
16:18Ich hab dich vermisst.
16:19Ich hab dich vermisst.
16:19Wo soll ich schon sein? Immer für Sie da.
16:22Ja, ich weiß. Worum geht's? Wie bitte?
16:26Worüber wollten Sie mit mir reden?
16:27Oh. Ähm, hat mein Vater mit Ihnen schon wegen der Weinlieferung gesprochen?
16:33Wegen der Weinlieferung gesprochen?
16:36Weinlieferung.
16:37Liegt etwas Besonderes an? Ich meine, wir hatten schon vor kurzem eine Weinlieferung.
16:42Ach.
16:42Sie haben selbst eine Kiste in den Keller getragen.
16:45Oh. Ich scheine noch nicht ganz wach zu sein. Entschuldigung, Georg.
16:49Nicht zu entschuldigen.
16:53Dann will ich mal ins Büro. Die Arbeit rufen.
16:55Ich dachte, Sie sind schon weg.
16:57Eddie hat ihren Bruder nämlich schon in die Bank gefahren.
17:01Pascal zeigt einen Satz. Ja.
17:03Ich habe übrigens mit Bianca gesprochen.
17:06Die Frau eines Geschäftsfreundes hat sich ein Bein gebrochen.
17:10Es tut mir leid. Was hat Bianca damit zu tun?
17:14Nun, ich habe Bianca gebeten, der Frau im Haushalt auszuhelfen.
17:19Es geht nur um ein paar Stunden täglich. Und das auch nur ein paar Tage.
17:22Ich hoffe, das ist in Ordnung für Sie.
17:23Ja, natürlich ist es das, ja.
17:26Die Frau ihres Freundes wird erleichtert sein.
17:29Schließlich ist Bianca die beste Hilfe, die man sich wünschen kann.
17:32Es freut mich, dass Sie das auch so sehen.
17:35Ja, nur Frau Krause könnte eventuell Sie dafür verfluchen.
17:38Aber ich denke, das kriege ich schon in den Griff.
17:43Das würde mich sehr beruhigen.
17:45Ich möchte keinen von Bärbels Flüchen auf mir Lasten haben.
17:50Danke, Georg.
17:57Guten Morgen.
17:58Guten Morgen.
17:58Guten Morgen, Vater. Ich bin gleich wieder weg.
18:01Guten Morgen, Kathi.
18:02Schön, dich wiederzusehen, Pascal.
18:04Die Freude ist ganz meinerseits.
18:05Ah, ich sehe schon, ihr werdet euch sehr gut verstehen.
18:09Wie meinst du das?
18:10Herr Kathi, würde ich bei deiner Arbeit unterstützen?
18:12Wie, unterstützen? Wobei?
18:14Bei allem, was so anfällt. Recherche zum Beispiel.
18:17Das ist toll.
18:18Ich mache das sehr gerne.
18:20Kathi ist für die nächste Zeit so etwas wie unser Trainee.
18:24Rundum einsetzbar.
18:26Oh ja, sicher. Natürlich.
18:29Nur, im Augenblick weiß ich nicht, wofür ich sie einsetzen soll.
18:31Ich habe alles im Griff.
18:32Ja, was ist denn mit diesem Korea-Geschäft?
18:35Wie du richtig sagst, es ist ein Geschäft, um das Oliver und ich uns kümmern.
18:39Ich denke, Kathi könnte euch bei der Recherche unterstützen.
18:43Mal sehen.
18:46Eigentlich gar keine so schlechte Idee.
18:48Na wunderbar. Dann sind wir uns ja einig. Bis später.
18:58Schätze, du brauchst meine Hilfe.
19:00Wer könnte deine Hilfe wohl brauchen?
19:03Du wirst sehen, dass ich noch sehr wertvoll für dich werden kann.
19:06Das bezweifle ich, aber bitte, versuch dich unentbehrlich zu machen.
19:11Dein Vater dachte sicher nicht an Diktate, als er über Aufgaben für mich gesprochen hat.
19:15Keine Angst. Ich traue deiner Rechtschreibung genauso wenig wie dir selbst.
19:19Das hier sind Informationen über eine Firma in Korea, in die wir möglicherweise investieren wollen.
19:26Ich brauche dazu die Umsatzdaten der letzten 18 Monate.
19:29Außerdem brauche ich Arbeitnehmerzahlen, Verdienste, Zukunftsprognosen, was den Umsatz angeht, steuerliche Belastungen, das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden und die Körbchengröße seiner
19:39Sekretärin, falls ich ihr mal ein Weihnachtsgeschenk machen will.
19:43Außerdem brauche ich die Vorlieben der potenziellen Kundschaft.
19:46Welche Einkommensgruppen bevorzugen welche Sportarten bezogen auf den familiären Stand?
19:50Ich will wissen, ob zweifache Mütter schwimmen oder laufen, etc. etc. etc.
19:54Das Ganze vergleichst du da mit der Preispolitik der Firma.
19:57In welchem Verhältnis stehen zum Beispiel die Preise von Basketballschuhen zur Kaufkraft der potenziellen Kunden?
20:02Natürlich bezogen auf den Deutschen, den Europäischen, den Asiatischen Markt.
20:05Das Ganze verfasst du mir als Folienpräsentation, die ich mir im Ausdruck ansehen und beurteilen werde.
20:10Hast du irgendwas mitgeschrieben?
20:12Nicht nötig. Ich vergesse nie was.
20:15Ah. Noch Fragen?
20:17Ja, alles klar.
20:19Ich brauche die Informationen bis heute Nachmittag.
20:21Sicher.
20:25Kein Problem.
20:42Guten Morgen, Judith.
20:43Oh, entschuldige.
20:45Bleib doch. Ich wollte nur...
20:47Ich wollte nicht stören.
20:48Du störst nicht. Ich wollte gerade Dr. Silberstein anrufen wegen des Triple-Tests.
20:52Warum wirkst du so nervös?
20:54Ich komme nach wie vor nicht an Oliver ran.
20:57Er denkt an eure Zukunft.
21:01Oliver wird eines Tages die Leitung der Willinghoff-Bank übernehmen.
21:05Du darfst nicht vergessen, seine Verantwortung wächst mit jedem Tag und jedem Geschäftsabschluss.
21:10Ich hätte den solchen Momenten einfach gern dabei.
21:14Ich habe manchmal das Gefühl, unser Kind ist ihm egal.
21:17Das darfst du nicht denken.
21:18Ich weiß ja.
21:20Trotzdem.
21:22Oliver freut sich darauf, dass ihr Eltern werdet. Glaubt mir.
21:29Dann werde ich mal anrufen.
21:31Ich gehe dann.
21:32Es wäre schön, wenn du bleiben könntest.
21:48Judith Simon, guten Tag.
21:50Genau. Es geht um den Test, den ich letzte Woche bei Ihnen gemacht habe.
21:54Ja, ich warte.
21:57Am liebsten würde ich wieder auflegen.
21:59Das wirst du ganz sicher nicht tun.
22:01Wäre vielleicht besser.
22:02Ja?
22:02Ja, ich bin noch da.
22:05Ja?
22:08Gut.
22:10Vielen Dank.
22:15Und?
22:17Sie sagen, es ist alles in Ordnung.
22:21Siehst du.
22:24Diese Zahlen, sind die realistisch?
22:28Absolut.
22:31Die sind fast zu gut, um sie unserem Vater zu verkaufen.
22:35Je besser die Zahlen, desto misstrauischer wird er.
22:37Ich kann sie auch gerne nach unten korrigieren.
22:39Das wäre nun wirklich übertrieben.
22:41Wir müssen ja nicht auf alle seiner Vorstellungen eingehen.
22:44Ich musste das schon.
22:46Was meinst du?
22:47Er hat darauf bestanden, dass ich Kathi ein paar Rechercheaufgaben übertrage.
22:52Kathi?
22:54Kathi ist hier? In der Bank?
22:55Wenn sie noch nicht aufgegeben hat, ist sie das noch.
22:59Aber ehrlich gesagt, ich erwarte keine Ergebnisse von ihr.
23:02Wieso nicht?
23:03Die ist doch unfähig.
23:04Oder bist du da anderer Meinung?
23:06Ich befürchte, ich kann das nicht beurteilen.
23:09So oder so, ich habe bereits alle Infos, die wir brauchen, selbst besorgt.
23:12Gut.
23:13Dann zu unserer Gesprächsstrategie.
23:15Sag mal, du machst es aber spannend.
23:17Glaub mir, ich habe mir mehr als einmal an unserem alten Herrn die Zähne ausgebissen.
23:20Das heißt?
23:21Das heißt, dass wir nicht nachgeben werden.
23:24Wir werden dieses Büro erst dann verlassen, wenn wir ihn von unserem Korea-Projekt überzeugt haben.
23:29Worauf du dich verlassen kannst.
23:31Gut.
23:32Wollen wir?
23:35Ja, ich hole Vater.
24:19Ich bin echt sauer, dass du dich einfach so aus dem Schiff hast.
24:21den Staub gemacht hast, bevor ich wieder da war.
24:23Ich habe mich beeilt.
24:29Jetzt weiß ich übrigens, was du meinst mit spazieren gehen.
24:37Jetzt bräuchte ich einen.
24:40Hei ich euch schon auf.
24:42Ich habe dir was mitgebracht.
24:54traveling in Europa im Weihnachten.
24:58Ich bereid.
25:02Es ist der B presumpte.
25:08WELCHEIGN-oh!
25:22Ja? Ich bin's. Schön, deine Stimme zu hören. Ja. Ich will dich sehen. Das wirst du. Das war nicht ganz
25:31bei dir. Ich melde mich bei Ihnen, sobald ich kann. Ich vermisse dich. Wir sehen uns dann später. Ich beeile
25:38mich.
25:47Pascal sagte, ihr wolltet mich sprechen? Ja. Das wollen wir. Also? Hier bin ich. Um eines vorweg gleich klarzumachen, Vater.
25:56Wir werden dieses Büro nicht verlassen, bevor du nicht deine Einwilligung zu diesem Projekt gegeben hast. Das ist eine klare
26:02Ansage. Und ich habe gleich noch einen wichtigen Termin. Wir sollten also auf jegliches Vorgeplänkel verzichten.
26:07Du wirst sehen, dass das Projekt gut ist. Wir sind davon überzeugt und du wirst merken, dass es unmöglich ist,
26:11abzulehnen.
26:12Wir haben hier alle Fakten und Zahlen. Aber der eigentliche Punkt ist, es handelt sich hierbei um eine Firma, die
26:19sowohl in ihrer Firmenphilosophie als auch mit ihrer Produktpalette vom europäischen Markt nicht mehr wegzudenken ist.
26:26Vater, du solltest dir anhören, was wir zu sagen haben. Und komm jetzt bitte nicht mit deiner östlich-des-Orals
26:30-Phobie.
26:31Ich habe genug gehört.
26:32Wir haben doch noch nicht mal angefangen.
26:34Es genügt.
26:35Das ist nicht dein Ernst.
26:36Doch, es ist dein Ernst.
26:37Halt einen Moment, Vater. So einfach ist das nicht.
26:39Für ihn schon.
26:42Dann hört ihr wenigstens unsere Argumente an.
26:44Ich muss mir eure Argumente nicht anhören, um ein Gutes von einem schlechten Projekt unterscheiden zu können?
26:49Nein.
26:50Du brauchst nur die geografische Breite. Aber ich sage dir eins, Vater.
26:53Mit deiner Firmenphilosophie wird es die Wellinghoff-Bank nicht mehr lange geben.
26:58Ich denke, ich habe hervorragende Mitarbeiter, denen ich voll und ganz vertrauen kann.
27:01Ja, dann brauchst du ja uns nicht mehr.
27:06Wir steigen ein.
27:09Es ist gut, euch vereint arbeiten zu sehen. Da kann ja nur was Gutes rauskommen.
27:13Warum sollte ich also euch und eurem gemeinsamen Riecher nicht trauen?
27:22Auf Korea.
27:24Auf uns.
27:26Das macht mich sehr glücklich, Vater.
27:28War es eigentlich?
27:30Nord- oder Südkorea?
27:31Beides liegt östlich des Orals.
27:34Ihr entschuldigt mich meinen Termin.
27:36Ich dachte, wir gehen doch gemeinsam essen und feiern.
27:37Ja eben.
27:38Komm schon, Oliver.
27:39Du wirst dir doch diesen Triumph nicht entgehen lassen.
27:42Immerhin habt ihr beide mich überzeugt.
27:44Und das wesentlich schneller als erwartet. Es tut mir leid, Vater. Ich bin verabredet.
27:47Sag denen ab.
27:48Das geht nicht. Heute nicht.
27:51Trink dein Glas für mich mit.
27:58Was steht bei ihm an?
27:59Keine Ahnung.
28:01Ich wusste nicht, dass er weg muss.
28:02Es ist gut, dass du ihn in Zukunft unterstützen wirst.
28:10Denise, würden Sie bitte Frau Wellinghoff den Kaffee bringen?
28:12Ich denke, das wollte Bianca heute machen.
28:15Ja, da haben Sie sich wohl geirrt.
28:17Bianca ist gerade nicht da.
28:19Ich habe sie doch vorhin noch gesehen.
28:20Tja, und jetzt ist sie weg.
28:22Einfach so. Puff, hat sie sich in Luft aufgelöst, oder was?
28:25Es wird sie nicht umbringen, wenn Sie den Kaffee servieren.
28:27Nein, natürlich nicht.
28:29Eine Bekannte von Herrn Wellinghoff Junior hat sich das Bein gebrochen
28:32und Bianca kümmert sich jetzt jeden Tag für ein paar Stunden um den Haushalt.
28:36Bianca ist eben einfach zu gut für diese Welt.
28:38Denise, ihr loses Mundwerk wird sie nochmal in Teufels Küche bringen.
28:41Das ist bestimmt spannender als im Himmel.
28:43Da kommen nämlich nur Langweiler hin.
28:45Wie bitte?
28:46Chef, manchmal denke ich...
28:47Was Ihnen fehlt, ist nicht nur die sittliche Reife,
28:50sondern der Respekt vor Älteren.
28:52Sittliche Reife ist eben nur etwas für Spießer, Chef.
28:54Also, Denise, wirklich jetzt mal bitte.
28:56Entschuldigung, Chef, war nicht so gemeint.
28:58Wie lange wollen Sie Frau Wellinghoff eigentlich noch warten lassen?
29:01Ich gehe ja schon.
29:02Bianca muss man nicht erst zweimal bitten.
29:05Bianca ist eben zu gut für diese Welt.
29:10Du hättest Eure Gesichter sehen sollen.
29:13Du hättest Deines sehen sollen.
29:15Ich meine natürlich gesetzt im Fall, Du hättest abgelehnt.
29:17Du würdest jetzt nicht hier sitzen und lachen.
29:19Sicher nicht.
29:24Heute ist ja eine erstaunlich gute Stimmung in diesem Büro.
29:27Wir haben auch allen Grund dazu.
29:29Ich bräuchte noch einige Unterschriften.
29:30Das hat doch sicher noch Zeit.
29:31Ich denke nicht.
29:33Wir haben ein Geschäft zu feiern,
29:35das meine Söhne in Zusammenarbeit an Land ziehen werden.
29:38In Korea.
29:39Herzlichen Glückwunsch.
29:41Es wird sich wohl eine Ausrede finden,
29:43dass diese Korrespondenzen zu spät rausgehen.
29:45Sie entschuldigen mich?
29:47Geben Sie schon her.
29:54Warum gehen wir drei nicht einfach essen und feiern unseren Erfolg?
29:57Ja, warum eigentlich nicht?
29:59Das ist doch eine hübsche Idee.
30:01Ich bedauere, ich muss leider ablehnen.
30:03Diese hübsche Idee kommt mir jetzt ein bisschen zu spontan.
30:10Jeder hat mal einen schlechten Tag.
30:1820, 22, 23, 24, 25, 26, 27.
30:39Das war nicht fair.
30:40Ich habe dir doch gesagt,
30:41dass du die Luft auf keinen Fall länger anhalten kannst, als ich.
30:43Wenn du fair spielen könntest, dann könnte ich das schon.
30:46Auf gar keinen Fall.
30:48Ich beweise es dir.
30:50Du hattest schon eine Chance.
30:55Du hast geatmet.
30:58Ich gebe mich geschlagen.
31:08Weißt du eigentlich, wie schön es ist,
31:09ein ganz normales Leben mit dir zu haben?
31:13Wir zwei allein.
31:15An unserem eigenen Haus.
31:18Wir können tun,
31:19zu viel Lust haben.
31:3370 A.
31:37Die Körbchengröße der Chefsekretärin.
31:4070 A.
31:43Asiatinnen sind nun mal nicht so ausladend gebaut
31:45oder für dich vielleicht eher einladen.
31:47Gut geschätzt, nehme ich an.
31:48Fundierte Informationen.
31:51Soll ich mich gleich um ein passendes Weihnachtsgeschenk kümmern?
31:53Ich kenne ihre Vorlieben.
31:55Was du nicht sagst.
31:56Ein kurzes, intimes und sehr aufschlussreiches Gespräch unter Frauen.
32:00Sprichst du jetzt auch Koreanisch?
32:02Glaub, was du willst.
32:04Auf jeden Fall bevorzugt sie europäische Spitze.
32:06Am liebsten weiß.
32:08Weiß?
32:08Ja, langweilig. Ganz deine Meinung.
32:10Wie unangenehm. Wir sind einer Meinung.
32:14Soll ich dir die Ergebnisse eventuell gleich erklären?
32:25Ich hasse Recyclingpapier.
32:28Glücklicherweise haben wir nicht in allem die gleichen Vorlieben.
32:30Bei manchen Dingen zählt eben nicht die Verpackung, sondern der Inhalt.
32:33Du solltest dir die Informationen ansehen.
32:35Die werden euch zum Erfolg führen.
32:37Wohl kaum.
32:38Du bist zu spät.
32:39Das Geschäft ist beschlossene Sache.
32:41Deine Papiere kannst du getrost die Toilette runterspülen.
32:44Ach, und noch was.
32:45Nimm es bitte nicht persönlich.
32:47Wir erleben alle hin und wieder Rückschläge.
33:06Ich glaube nicht, dass dieser Heiko noch kommt.
33:16Was ist denn dein Typ?
33:17Wieso fragst du mich das?
33:19Nur so, weil ich halt wissen will, auf was für Typen du so stehst.
33:22Ich stehe auf Muskeln aus Stahl.
33:25Ah, verarschen kann ich mich selber.
33:27Ach komm, sei doch nicht gleich wieder beleidigt.
33:30Ist er nur dein Typ?
33:32Er ist schon ganz süß.
33:35Na, alles klar?
33:37Was ist das denn für eine Begrüßung?
33:39Eine herzliche.
33:40Ne, ne, ne, das geht so.
33:44Ah, verstehe.
33:45Wir.
33:48Nicht so doll.
33:48Hey, ich bin harmlos.
33:49Hey, harmlos.
33:51Und was geht heute noch ab?
33:53Wir haben gerade über Beziehungen gesprochen.
33:55Was wollt ihr wissen?
33:56Ich glaube nicht, dass du uns da noch was beibringen kannst.
33:59Wenn ihr auf meine wertvollen Erfahrungen verzichten wollt, bitte.
34:02Pech gehabt.
34:05Netter Laden.
34:06Ein bisschen wenig Mädels, ha?
34:08Was ist das denn für ein Macho-Spruch?
34:10Oder bist du auf der Suche?
34:12Nein, danke.
34:13Du warst aber noch nie richtig verliebt, was?
34:16Unzählige Male.
34:19Aber die wahre Liebe trifft man nur einmal im Leben.
34:21Bist ein richtiger Romantiker, ne?
34:24Tut mir leid für dich.
34:25Okay, wie sieht denn deine wahre Liebe aus?
34:28Du hast sie ja offensichtlich schon ein paar Mal getroffen.
34:30Wenn du sie triffst, weißt du, dass sie es ist.
34:33Da gibt es auch keine Alternative mehr.
34:35Aber es gibt auch kein Schema.
34:36Jeder, der das sagt, lügt sich selbst in die Tasche.
34:38Du siehst sie also und du weißt, sie ist es.
34:42Ja, und was sagst du dann zu ihr?
34:46Hey, nicht einschlafen.
34:50Wenn es dir richtig ist, brauchst du keine Worte.
35:03Entschuldige bitte, ich habe dich gar nicht gesehen.
35:05Ist schon in Ordnung.
35:07Ich habe mich nur ein wenig konzentriert.
35:10Du hättest dabei sein sollen.
35:12Was war denn?
35:13Oliver und ich konnten Vater von einem sehr guten Geschäft überzeugen.
35:17Das freut mich für euch, wirklich.
35:19Das sollten wir feiern.
35:20Haben wir schon.
35:21Im kleinen Kreis zumindest.
35:23Wir waren beim Franzosen ganz anständig.
35:25War Cathy auch dabei?
35:27Cathy?
35:28Nein.
35:29Konnte sie euch eigentlich eine Hilfe sein?
35:30Also mir fehlt sie an allen Ecken und Enden.
35:32Also mir war sie keine große Hilfe.
35:34Um ganz ehrlich zu sein, ich halte sie nicht wirklich für fähig.
35:38Reden wir über dieselbe Person?
35:42Möchtest du auch einen Drink?
35:43Nein, danke.
35:45Also, ich wüsste überhaupt nicht, was ich ohne Cathy machen würde.
35:49Ich hoffe nur, Alexander vergisst nicht, dass sie meine Assistentin ist.
35:52Ich kann ihn gerne daran erinnern, wenn du das möchtest.
35:54Ja, das kannst du ruhig tun.
35:56Dein Vater hat manchmal ein so einnehmendes Wesen.
36:00Ariane.
36:03Ist dir Cathy nicht auch manchmal...
36:06Ich meine, kommt sie dir nicht auch manchmal anders vor?
36:12Cathy ist ungewöhnlich, ja.
36:14Manchmal sehr spontan.
36:16Ich finde ja, sie wirkt auf mich so übermotiviert.
36:21Beinahe schon unheimlich.
36:23Unheimlich?
36:23Cathy?
36:25Pascal, du machst Witze.
36:26Ach was, ja, vielleicht bin ich auch nur...
36:30...verunsichert.
36:31Ja, sie verunsichert mich.
36:33Sie hat sowas in den Augen.
36:40Wenn sie mich so ansieht, bekomme ich eine Gänsehörte.
36:43Ich dachte, ihr versteht euch so gut.
36:46Vor allem nach dem gelungenen Essen mit den Deiders.
36:49Also wer euch zusammen gesehen hat, konnte wirklich glauben, ihr seid verlobt.
36:52Sie ist eine hervorragende Verstellungskünstlerin.
36:55Ariane, bitte sprich nicht darüber, aber...
36:58...ich habe manchmal das Gefühl, als hätte Cathy zwei Gesichter.
37:01Du musst von einer anderen Person sprechen.
37:04Du meinst, sie hat vielleicht auch noch ein drittes Gesicht?
37:07Entschuldige, wenn ich dich verunsichere.
37:10Hoffen wir, dass ich mich irre.
37:15Ich schwör's.
37:17Ich habe Schlangen, Tigern und Löwen gegenübergestanden.
37:20Aber vor keinem Tier hatte ich so eine beschissene Angst,
37:22wie vor dieser bekloppten Hausgang.
37:25Ruckzuck war ich zurück über dem Zaun.
37:27Ja, dumm war nur, ich habe meine Schuhe drüben gelassen.
37:30Na und? Wie hast du sie wiederbekommen?
37:32Ich habe mich in eine Angel auskündigen.
37:34Was?
37:36Na, hallo, da bist du ja endlich.
37:40Wir müssen dir unbedingt jemanden vorstellen.
37:42Das ist...
37:43Margaret.
37:44Margaret Koch.
37:50Heiko, freut mich.
38:07Schön, dich auch mal wiederzusehen.
38:12Es tut mir leid.
38:16Judith, ich bitte dich noch um etwas Geduld.
38:18Es geht im Moment alles drunter und drüber.
38:19Ich weiß selber nicht mehr, wo mir der Kopf steht.
38:22Immer geht es nur um dich?
38:25Ich verspreche dir, es wird alles wieder, wie es war.
38:32Nur für den Fall, dass es dich wirklich interessiert.
38:34Ich habe die Testergebnisse.
38:35Mit unserem Kind ist alles in Ordnung.
38:38Gott sei Dank.
38:40Es freut mich.
38:43Judith.
38:53Du hast mit Oliver einen großen Erfolg zu verbuchen.
38:56So schnell hat mich noch nie jemand von einem Projekt überzeugt.
38:59Das macht mich stolz, Vater.
39:00Und glücklich.
39:02Mich auch, mein Junge.
39:02Mich auch.
39:05Übrigens hat mir Kati noch ein paar Informationen über den Korea-Deal gegeben.
39:08Ein sehr kompetentes Mädchen.
39:10Ich habe ihre Arbeit gesehen.
39:12Das meiste davon war unbrauchbar, oder ich hatte die Information ohnehin schon.
39:15Aber du hast dir doch gesagt, was du brauchst, oder?
39:17Eben.
39:20Vater nichts für ungut, aber ich halte sie nicht für wirklich pfiffig.
39:23Ich hatte den Eindruck, sie war überfordert.
39:26Wirkte ständig gehetzt.
39:28Fast schon labil.
39:30Wie meinst du das?
39:32Labil?
39:33Irgendwie unheimlich.
39:34Den Eindruck hatte ich überhaupt nicht.
39:37Sie wirkte ständig fahrig, abwesend, unkonzentriert.
39:40Nein, irgendwie auch übermotiviert.
39:43Manisch.
39:43Ach was.
39:45Es war ihr erster Tag.
39:46Wahrscheinlich war sie einfach nur ein bisschen nervös.
39:49Du hast bestimmt recht.
39:50Ich mache mir manchmal einfach zu viele Gedanken.
39:54Ihre Art hat mich nur an eine alte Bekannte erinnert.
39:58Und?
40:00Nichts?
40:01Sie war auf Psychopharmaka.
40:04Bitte?
40:05Schizophren.
40:07Na ja.
40:09Rosen sind wie...
40:11Ja, klar, wie Frauen.
40:13Sie brauchen viel Liebe, viel Zuwendung.
40:17Man merkt ihnen einfach auch an, wenn es ihnen nicht gut geht.
40:20Wenn eine Rose zum Beispiel den Kopf hängen lässt, dann braucht sie Streichelneinheiten.
40:24Sven, wir gehen.
40:26Wieso denn?
40:27Ich habe noch was auf dem Gut zu tun.
40:30Ja, ich bleib noch ein bisschen.
40:31Nein, du kommst mit.
40:33Du bringst mich nämlich hin.
40:34Ich brauche einen starken Mann an meiner Seite.
40:36Aber wir müssen doch erst um...
40:37Tschüss, ihr beiden.
40:38Wir müssen los.
40:39Sehen wir uns wieder?
40:40Ja, sicher.
40:42Du weißt ja, wo wir zu finden sind.
40:46Tschüss.
41:01Es war sehr lustig mit dir.
41:10Ich glaube, ich muss jetzt auch los.
41:16Ich bring dich.
41:17Nein.
41:19Nein, das will ich nicht.
41:20Ich...
41:22Komm schon, klar.
41:23Ja.
41:23Vielen Dank.
41:57Und bei dir, Schwesterchen?
41:58Frag mich ein andermal.
42:00Du findest auch noch den richtigen.
42:01Okay, wie hat er sie geküsst?
42:03Na ja, der hat ihren Kopf so in seine Hände genommen und...
42:07...puh, hat er einfach nicht mehr aufgehört.
42:11Ach, ist das schön.
42:13Sophia ist beliebt.
42:15Weißt du nicht, dass man zwischen den Mahlzeiten nicht naschen soll?
42:18Warum nicht?
42:19Weil es den Appetit verdirbt.
42:26Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!