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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Ab sofort heiße ich Margret Koch.
00:04Natürlich nur, wenn ihr alle mitspielt.
00:06Was ist denn das für eine bescheuerte Nummer?
00:08Nicht immer. Nur wenn ich jemanden kennenlerne. Jemand, der mich interessiert.
00:13Wir müssen dir unbedingt jemanden vorstellen. Das ist...
00:16Margret.
00:17Margret Koch.
00:23Heiko, freut mich.
00:27Ich glaube, ich muss jetzt auch los.
00:28Was? Ich bring dich.
00:30Nein. Nein, das will ich nicht. Ich komme schon klar.
01:00Ich bin wahr.
01:31Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:33Weißt du eigentlich, dass du sehr süß bist?
01:45Gibt's eine Fortsetzung?
01:49Ganz sicher.
01:57Der junge Herr Wellinghoff.
02:02Hallo, Schönheit.
02:08Was machst du hier?
02:10Dich ansehen.
02:13Das könnte ich den ganzen Tag.
02:16Dich einfach nur ansehen.
02:21Du bist zum Anbeißen.
02:26Weißt du nicht, dass man zwischen den Mahlzeiten nicht naschen soll?
02:28Warum nicht?
02:29Weil es den Appetit verdirbt.
02:30Oh, das wäre ja furchtbar.
02:33Und du mir nach Hause.
02:35Was wollen wir eigentlich morgen essen?
02:37In unserem Zuhause.
02:39Ist mir egal.
02:40Solange es dich zum Nachtisch gibt.
02:42Das ist keine Antwort, mit der ich in den Supermarkt gehen kann.
02:45Ich bin verrückt nach dir.
02:47Ja, verrückt.
02:48Das bist du.
02:52Ich bring den Wein mit.
02:53Ich bring den Wein mit.
03:12Hi.
03:13Hi.
03:14Na, hast du es schon gehört?
03:15Was denn?
03:16Was vorhin hier los war.
03:18Nein.
03:19Mich haben jetzt schon fünf Leute darauf angesprochen.
03:21Worauf in Gottes willen?
03:22Da war vorhin so ein Typ hier, den keiner kennt.
03:27Der hat mit Sophia geflirtet.
03:30Wenn ich ein Typ wäre, würde ich auch mit Sophia flirten.
03:33Aber der hat nicht nur geflirtet.
03:36Sondern?
03:38Er hat sie geküsst.
03:41Auch das soll schon mal vorgekommen sein.
03:45Aber wie er sie geküsst hat.
03:49Okay, wie hat er sie geküsst?
03:51Na ja, der hat ihren Kopf so in seine Hände genommen und...
03:55Puh, dann hat er einfach nicht mehr aufgehört.
04:00Das sagen jedenfalls die Gäste.
04:04Echt?
04:06Wie romantisch?
04:09Mach mal vor.
04:13Also...
04:14So etwa.
04:36Ach, kannst du mir das nochmal erklären?
04:38Ich hab's einfach nicht ganz kapiert.
04:39Natürlich, so lange, bis du's ganz genau verstanden hast.
04:46Am Anfang fand ich ihn ja wirklich nett.
04:48Das hat man überhaupt nicht gemerkt.
04:50Aber dann wurde dieser Typ so was von aufdringlich.
04:53Hat er dich angepumpt?
04:54Was?
04:55An?
04:55Ach, der weiß doch gar nicht, wer ich bin.
04:58Ja, was hat er dann gemacht?
05:01Er hat mich geküsst.
05:03Er hat einfach mein Gesicht genommen und mich voll auf den Mund geküsst.
05:06Das klingt ja schrecklich.
05:08Das ganze Fischfrau Fun hat zugeguckt und uns angeglotzt.
05:11Und auf einmal haben sie alle angefangen zu klatschen.
05:14Entsetzlich.
05:14Ganz, ganz furchtbar.
05:16Ich wäre gestorben.
05:17Bin ich auch.
05:18Fast.
05:20Ich fasse zusammen.
05:21Erst fandest du alles super.
05:23Er hat euch nett unterhalten, bis er dich geküsst hat.
05:25Und jetzt bist du sauer.
05:27Ja.
05:28Ja, genau.
05:31Was lachst du denn so blöd?
05:34Sauer, ja?
05:35Ja, sehr sogar.
05:36Dich hat's erwischt.
05:37Was hat mich erwischt?
05:39Du bist in Heiko verknallt und zwar volle Kanne.
05:43In diesen unverschämten Angeber nie im Leben, du spinnst.
05:46Er hat dich geküsst und du hast es zugelassen.
05:49Und er hat es auch noch gefallen.
05:51Erstens ist er überhaupt nicht mein Typ.
05:53Und zweitens...
05:56Zweitens mag ich nicht, wie er von seinen Reisen und seinen tollen Geschichten erzählt.
06:00Und drittens findest du ihn süß.
06:02Nein.
06:03Na klar.
06:04Quatsch.
06:05Ach komm schon.
06:08Ja, ein bisschen.
06:09Sag ich's doch.
06:11Du findest ihn süß und du willst ihn wiedersehen.
06:13Aber nur, um ihm meine Meinung zu sagen.
06:14Na klar.
06:16Ach, ist das schön.
06:18Sophia ist beliebt.
06:22Sie ist der Hammer.
06:24Aha.
06:24Und was genau ist an ihr der Hammer?
06:26Alles.
06:27Sie ist perfekt.
06:29Große Worte.
06:31Wenn ich in ihre Augen schaue, dann ist...
06:32Dann ist es als...
06:34Als ob ich in einen klaren Bergsee gucke.
06:36Und wenn sie lächelt, dann geht das Licht an.
06:38Sie hat eine ganz zarte Haut.
06:40Und so weiche Lippen.
06:41Und sie schmeckt gut.
06:43Sie hat so süße Ohren.
06:44Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen.
06:47Sie ist was ganz Besonderes.
06:49So unschuldig.
06:50Ganz rein.
06:51Aber nicht weichgespült.
06:53Nicht so eine angemalte Tussi.
06:54Das klingt, als sei sie ein Engel.
06:58Mein Engel.
07:00Und wie heißt dein Engel?
07:02Margret.
07:03Du bist richtig verknallt.
07:05Verknallt?
07:06Ich bin verliebt.
07:06Bis über beide Ohren.
07:08Schön, das freut mich.
07:09Das ist ein schönes Gefühl.
07:17Und bei dir, Schwesterchen?
07:21Frag mich ein andermal.
07:22Du findest auch noch den richtigen.
07:24Und dann verliebst du dich auch.
07:26Ganz sicher.
07:29Ich werde die ganze Nacht von dir träumen.
07:32Na dann, süße Träume.
07:40Margret.
07:45Kathi.
07:46Alexander.
07:47Du bist noch hier?
07:48Ich habe ein paar Akten geholt.
07:49Ich möchte zu Hause noch ein wenig arbeiten.
07:51Sehr vorbildlich.
07:52Und dann wollte ich mich noch bei dir bedanken.
07:54Wofür?
07:55Dafür, dass du mich in die Geheimnisse der Finanzwelt einweist.
07:58Da gibt es noch einiges mehr zu entdecken.
08:01Da bin ich aber sehr gespannt.
08:04Wie war die Zusammenarbeit mit Pascal?
08:07Super.
08:07Die Recherche hat echt Spaß gemacht.
08:09Ich habe eine Menge dazugelernt.
08:11Aha.
08:12Vielleicht haben wir dich einfach ein bisschen zu früh ins Wasser geworfen.
08:15Ach was.
08:16Schwimmen lernt man nicht an Land.
08:18Also wenn es dir recht ist, dann bin ich morgen früh wieder bei dir in der Bank.
08:21Nein.
08:22Das ist keine gute Idee.
08:24Warum nicht?
08:25Erstens gibt es im Moment keine konkreten Aufgaben für dich.
08:27Und zweitens, wird Ariane eifersüchtig, wenn ich dich jeden Tag in Beschlag nehme?
08:32Du kannst mich so oft in Beschlag nehmen, wie du möchtest.
08:35Ich möchte nur nicht, dass du dich verausgabst und irgendwann so im Stress bist, dass du zu Medikamenten greifen musst.
08:42Du nimmst doch nichts, oder?
08:45Ich nehme noch nicht mal Aspirin.
08:47Alexander, was soll denn das?
08:49Ich habe mich nie besser gefühlt.
08:50Sehr gut.
08:51Ist alles in Ordnung?
08:52Alles wunderbar.
08:54Gute Nacht.
09:14Hör zu, Heiko, es gibt da was.
09:16Haben wir im Lotto gewonnen?
09:18Fast.
09:20Echt?
09:22Papa hat mal vor ein paar Jahren eine Lebensversicherung abgeschlossen.
09:25Und dir hat er dann in Lottoscheine investiert?
09:27Nein.
09:29Die Versicherung ist mit seinem Tod fällig geworden, aber du warst noch minderjährig, dann bist du abgehauen und ich saß
09:33im Gefängnis.
09:34Also, ähm, hat Omi das Geld für dich aufbewahrt.
09:38Für dich und deine Zukunft.
09:42Aber wieso?
09:43Ich meine, was ist denn mit dir?
09:45Das ist dein Geld.
09:46Ich will damit nichts zu tun haben.
09:47Sag mal, über wie viel Geld reden wir hier genau?
09:5196.000 Euro.
09:5596?
09:58Wow, so viel Kohle.
10:01Gut.
10:02Dann hätte ich das Geld gerne in kleinen, unmarkierten Scheinen.
10:08Das dauert noch ein bisschen.
10:09Ist als Festgeld angelegt.
10:10Aber, alles in allem, bist ein reicher Mann, Bruderherz.
10:14Gewöhn dich dran.
10:15Wow, so viel Kohle.
10:19Aber wieso willst du nichts davon haben?
10:21Süßer, ich bin vorbestraft.
10:23Ich will mit dem Geld nichts zu tun haben.
10:26Schon gar nicht, solange ich nicht bewiesen habe, dass ich weder mit dem Brand noch mit Papas Tod was zu
10:29tun habe.
10:30Du spinnst.
10:32Aber okay.
10:34Aber wenn du mal was brauchen solltest.
10:38So viel Geld.
10:40Hoffentlich kriegt Margret davon nichts raus.
10:42Warum nicht?
10:42Ich will nicht, dass sie denkt, dass ich so ein reicher Schnösel bin.
10:45Wenn man sich liebt, ist es doch egal, ob man reich ist oder arm.
10:48Das ist aber schön gesagt.
10:50Naja, man weiß doch, dass Geld den Charakter verdirbt.
10:53Oh, in dem Fall werde ich dafür sorgen, dass du nicht einen Cent von dem Geld kriegst.
10:56Du weißt, was ich meine.
11:01Cool.
11:02Jetzt brauche ich mir keinen Job mehr suchen.
11:04Im Gegensatz zu mir.
11:05Ich muss los.
11:06Ey, da komme ich mit.
11:08Ich denke, du brauchst keinen Job.
11:09Ja.
11:10Aber vielleicht finde ich was über Marker daraus.
11:13Die Näs und Sven kennen sie doch.
11:15Die hat sie aber ganz schön angetan.
11:17Ich habe die ganze Nacht von ihr geträumt.
11:24Sie hat mein Herz gestohlen.
11:26Oh Gott, meinst du, du schaffst es noch bis zum Gut?
11:29Ich werde schweben.
11:30Dann komm, hol dir dein Herz zurück.
11:32Nee, ich wäre ihres.
11:36Pascal, setz dich zu mir.
11:40Guten Morgen, Vater. Viel zu tun.
11:42Nicht mehr als sonst.
11:44Worüber wolltest du mit mir sprechen?
11:46Es geht um Kathi und deine Vermutung, dass sie Medikamente nimmt.
11:50Ja. Und?
11:51Ich habe sie direkt damit konfrontiert.
11:53Du hast sie direkt danach gefragt?
11:56Ja, natürlich.
11:57Was hättest du gemacht?
12:00Und? Was hat sie gesagt?
12:02Dass sie nicht einmal Aspirin nimmt.
12:04Und das hast du ihr geglaubt?
12:05Sollte ich nicht.
12:07Also wenn ich in ihrer Situation gewesen wäre, hätte ich dir genauso geantwortet.
12:11Ich bin überzeugt davon, dass sie mich nicht anlügen würde.
12:14Das passt nicht zu ihrem Charakter.
12:16Ein Mensch, der Medikamente nimmt, hat keinen Charakter.
12:19Das glaube ich nicht.
12:20Und ich finde, wir sollten es dabei belassen.
12:22Vater, ich bitte dich.
12:24Zieh dir doch mal eine Polizeiuniform an, stelle dich nachts auf die Straße und halte ein paar Autos an.
12:28Ich wette, jeder einzelne Autofahrer schwört dir, dass er vollkommen nüchtern ist.
12:32Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
12:35Abgesehen davon steht es uns nicht zu, Kathi der Lüge zu bezichtigen.
12:38So hätte ich das auch nicht gemeint.
12:41Es tut mir leid, wenn ich unhöflich oder illoyal gewirkt habe.
12:45Pascal, was ist los mit dir?
12:47Das sind schwere Vorwürfe, die du gegen eine meiner Mitarbeiterinnen erhebst.
12:50Es ist ja nur so, dass ich mir Sorgen um sie mache.
12:52Das ist gewiss nicht nötig.
12:55Das hoffe ich auch.
13:08In letzter Zeit tut mir oft der Nacken weh.
13:11Ist es schlimm?
13:13Soll Eddie dich zum Arzt fahren?
13:15Nein, ich bin nur verspannt.
13:17Vielleicht sollte ich es mal mit Massage versuchen.
13:19Gute Idee.
13:22Es interessiert dich nicht, oder?
13:24Doch, natürlich.
13:25Für mich sieht Interesse anders aus.
13:27Judith, ich habe dir doch gesagt, dass es mich interessiert.
13:29Entschuldige, dass ich dir schon wieder dein Morgen versaue.
13:31Ich werde in Zukunft den Mund halten.
13:32Musst du aus allem immer gleich einen Riesendrama machen?
13:34Es ist offensichtlich zu viel verlangt, mit dir ein Gespräch am Frühstückstisch führen zu wollen.
13:38Ich will mich jetzt nicht mit dir streiten.
13:39Können wir bitte in Ruhe frühstücken?
13:46Oliver?
13:47Ja?
13:48So kann es nicht weitergehen.
13:51Was?
13:53Wir verstehen uns nicht mehr und streiten nur noch.
13:56Du übertreibst.
13:57Im Gegenteil.
13:57Ich finde wir...
13:59Ich...
14:01Vielleicht sollten wir eine Paartherapie machen.
14:03Wie bitte?
14:05Das ist doch wohl nicht dein Ernst, eine Paartherapie?
14:07Wir haben Probleme miteinander und wir sollten versuchen, sie gemeinsam zu lösen.
14:10Jeder hat mal Probleme, deswegen rennt man doch nicht gleich zum Therapeuten.
14:13Oft hilft aber ein unabhängiger Dritter, die Probleme zu erkennen und vor allem zu lösen.
14:17Ach.
14:18Und wie ich dich kenne, hast du dir auch schon einen ausgesucht.
14:20Hier ist die Adresse, wir können nächste Woche anfangen.
14:22Das war ein Scherz.
14:24Judith, ich werde keine Therapie machen.
14:26Ist dir unsere Beziehung so wenig wert?
14:28Im Gegenteil.
14:29Ich habe im Moment einfach zu viel um die Ohren.
14:33So wie das Geschäft mit Goldner vom Tisch ist.
14:35Natürlich die Geschäfte.
14:47Ich verspreche dir, es wird alles wieder gut.
14:52In zwei Tagen, wenn die Sache mit Goldner vorbei ist.
14:58Dann wird es alles wieder wie früher sein.
15:03In Ordnung.
15:08Ich werde Geduld haben.
15:10Ich muss jetzt los.
15:12Schon gut.
15:15Verschwinde und sei erfolgreich.
15:27Hallo, Ariane.
15:28Pascal.
15:29Kommst du zum Mittag?
15:31Eigentlich suche ich Oliver.
15:32Weißt du, wo er steckt?
15:33Ich nehme an, in der Bank.
15:35Da komme ich gerade her.
15:36Komisch, ich dachte...
15:37Mir hat er gesagt, er möchte zu Hause arbeiten.
15:39Pascal, hast du einen Moment?
15:42Für dich doch immer.
15:44Es geht um Cathy.
15:46Was ist denn mit ihr?
15:48Du hattest mir doch erzählt, dass du mit ihrer Arbeit nicht zufrieden warst.
15:52Cathy hat die Ergebnisse ihrer Recherchen leider erst abgegeben, als es schon viel zu spät war.
15:57Ich bin sicher, dass sie nur einen schlechten Tag hat.
16:00Cathy ist sehr gewissenhaft.
16:02Das ist alles ihre Arbeit.
16:06Wirklich?
16:08Darf ich doch mal einen Blick drauf hören?
16:10Natürlich.
16:11Meine Blindenstiftung hat keine Geheimnisse.
16:15Weißt du, Pascal, Cathy bedeutet für mich eine sehr große Hilfe.
16:20Ich kann jederzeit auf sie zählen.
16:22Sie ist nicht nur fleißig, sondern auch sehr kompetent und schnell.
16:27Das sagt Vater auch.
16:29Ich kann schon verstehen, dass du nichts auf Cathy kommen lässt.
16:32Die Arbeit ist schon gut.
16:34Das habe ich dir doch gesagt.
16:37Oh Mist, entschuldige bitte.
16:39Cathy wird mich umbringen.
16:40Das wird sie sicher nicht.
16:42Schon gar nicht wegen so etwas.
16:44Nein, Ariane, bitte bemühe dich nicht.
16:45Ich mache das schon.
16:47Hoppla.
16:48Was haben wir denn da?
16:50Sind das dein?
16:51Was denn?
16:52Die Tabletten.
16:53Sie lagen zwischen den Unterlagen.
16:56Nein, mir gehören sie nicht.
16:57Dann wissen sie wohl.
17:00Und das Catys Tabletten sind?
17:01Das sind ja richtige Hammerteile.
17:05Meinst du nicht, du gehst ein wenig zu weit?
17:07Selbst wenn Cathy irgendwelche Medikamente nehmen würde,
17:10dann wäre das doch ihre Privatsache, oder?
17:12Unter normalen Umständen würde ich dir vollkommen recht geben.
17:15Nur das hier sind nicht irgendwelche Tabletten.
17:18Anwendungsgebiete sind schwere und mittelschwere Depressionen
17:21sowie Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis.
17:27Depressionen, Schizophrenie.
17:30Bei Sven habe ich mich schon über Margret erkundigt.
17:34Ach ja?
17:35Was hat er dir erzählt?
17:38Man kann nicht gerade sagen, dass er mich mit Geschichten überhäuft hat.
17:41Eigentlich hat er nur angekündigt, dass du mehr über sie weißt.
17:44Ist doch so.
17:45Ach ja?
17:47Also, was kannst du mir erzählen?
17:48Ja, was möchtest du denn hören?
17:51Alles?
17:52Für wie indiskret hältst du mich eigentlich?
17:55Ey, wer nicht fragt, bleibt dumm.
17:59Ja, also, Margret, die kommt aus einer ziemlich krassen Familie.
18:07Der Vater hat nie irgendwas auf die Reihe bekommen,
18:09der ist öfter besoffen als nüchtern.
18:11Und die Mutter?
18:12Ja, die Mutter ist auch nicht viel besser.
18:14Dann gibt es da noch ziemlich viele Geschwister.
18:16Fünf.
18:17Oder so, glaube ich zumindest.
18:18Auf jeden Fall sind die immer klauen gegangen.
18:20Und Margret?
18:22Ja, Margret wollte da nie mitmachen.
18:23Aber es ist eben ziemlich schwer, da rauszukommen.
18:30Krass.
18:31Margret wirkt so behütet.
18:32Nicht so, als würde sie glauben.
18:34Man sieht einem Menschen eben nicht immer gleich an, wo er herkommt.
18:37Auf jeden Fall hat Margret dann beschlossen,
18:39sich von niemandem etwas vorschreiben zu lassen.
18:42Sie ist irgendwie...
18:44cool.
18:45Fleißig und so.
18:47Sie möchte etwas aus ihrem Leben machen.
18:49Wo finde ich Margret?
18:52Ja, das ist ziemlich schwierig bei Margret.
18:54Sie schläft öfter bei Freunden.
18:58Kannst du ihr was ausrichten?
19:00Ja, wenn sie sich mal wieder bei mir meldet.
19:02Sag ihr, ich möchte sie treffen.
19:04Mach ich.
19:06Komm mal mit, ich muss dir was zeigen.
19:12Und du kannst dir ja schon mal überlegen,
19:14wie wir Margret vielleicht doch noch erreichen können.
19:16Aber du hast doch selbst gesagt,
19:18ich tue, was ich kann.
19:19Na also, es geht doch.
19:20Bis später.
19:22Man sieht sich.
19:39Sophia?
19:41Nee, ich bin in der Küche.
19:43Heiko war gerade hier.
19:44Ja, Denise auch.
19:46Du lässt dich lieber eine Weile lang nicht blicken.
19:48Sonst checkt er ja gleich, wer du wirklich bist.
19:49Ja, mach ich.
19:57Denise?
19:58Nee, Sven.
19:59Oh, was wollte er denn?
20:01Sei doch nicht so neugierig.
20:04Außerdem wollte ich dir eine wirklich komische Geschichte erzählen.
20:09Schieß los.
20:11Also, meiner Freundin Margret ist neulich so neulich so ne komische Sache passiert.
20:15Deine Freundin Margret?
20:16Ach, du kennst sie nicht.
20:18Aus deiner Klasse?
20:19Willst du jetzt die Geschichte hören oder nicht?
20:22Erzähl.
20:25Also, Margret hat neulich so einen Typen kennengelernt.
20:28Und er war ganz nett.
20:30Er sah auch ganz süß aus.
20:31Und sie haben sich halt klasse unterhalten.
20:35So weit, so gut.
20:37Naja, und dann...
20:39Dann hat er sie plötzlich voll auf den Mund geküsst.
20:41Vor allen Leuten.
20:43Ist das nicht total peinlich?
20:44Ich find es eher total romantisch.
20:47Romantisch?
20:49Oh, meine Küche.
20:51Alle Leute haben zugeguckt und auf einmal Beifall geklatscht.
20:53Das wird doch immer besser.
20:56Naja.
20:58Was soll man denn von so nem Typen überhaupt halten?
21:00Wenn deine Freundin Margret
21:04von einem Typen, den sie ganz cool findet,
21:07in aller Öffentlichkeit geküsst wurde,
21:09dann muss sie ihn wohl ziemlich umgehauen haben.
21:12Recht?
21:13Na klar.
21:14Und was soll Margret jetzt machen?
21:17Wenn sie sich für ihn interessiert,
21:19sollte sie ihn auf jeden Fall wieder treffen.
21:20Und dann?
21:21Alles Weitere ergibt sich von allein.
21:27Darf ich diese geschwisterliche Zweisamkeit kurz unterbrechen?
21:29Natürlich, komm rein.
21:30Geschäftlich.
21:31Oliver, hast du eine Minute für mich?
21:33Kannst du mich entbehren?
21:35Na klar.
21:38Außerdem muss ich sowieso noch mit Margret telefonieren.
21:41Oh, bestell deiner Freundin Margret
21:43einen lieben Gruß von mir.
21:44Ja, das ist was ganz Besonderes, was hier da wieder erfahren ist.
21:50Verlass dich einfach auf dein Gefühl.
21:52Dann kannst du nichts falsch machen.
22:03Oliver, ich wollte mit dir besprechen,
22:04wie viele Anteile wir von den Koreanern kaufen sollen.
22:07Oh, das tut mir leid, Pascal.
22:08Aber dafür habe ich jetzt wirklich keine Zeit.
22:09Oh.
22:10Na gut.
22:11Wir müssen uns aber zusammensetzen, Oliver.
22:14Dieses Projekt muss oberste Priorität haben,
22:16jetzt wo Vater zugestimmt hat.
22:17Ja, das werden wir.
22:19Das werden wir aber nicht jetzt.
22:21Was soll das heißen?
22:22Ich habe freie Hand?
22:24Sicher.
22:25Solange du alles mit mir absprichst.
22:27Okay, na gut.
22:29Perfekt.
22:30Wann reden wir also?
22:32Sobald ich die Zeit dafür habe.
22:33Und jetzt entschuldige mich,
22:34ich habe es wirklich eilig.
22:44Hey, Judith.
22:45Hallo, Eddie.
22:46Was machst du denn für ein Gesicht?
22:48Ist was passiert?
22:49Alles bestens.
22:52Das sieht bei dir normalerweise aber anders aus.
22:56Ich wollte eben mit Oliver sprechen,
22:57er hat mal wieder keine Zeit.
22:59Muss er arbeiten?
23:00Immer.
23:01Langsam glaube ich,
23:02er ist mit der Arbeit verheiratet.
23:04Ich fühle mich
23:06wie ein ungeliebtes Möbelstück.
23:11Das kenne ich.
23:13Fast immer, wenn ich ihn sehe,
23:14ist er mit den Gedanken woanders
23:15oder gerade auf dem Sprung.
23:17Ich habe das Gefühl,
23:18dass wir nicht mal mehr
23:19einen gemeinsamen Alltag haben.
23:20Von schönen Momenten ganz zu schweigen.
23:23Ja, er hat eben viel zu tun
23:24mit den verschiedenen Projekten.
23:27Du kennst doch Oliver.
23:29Ja, aber nicht so.
23:32Er will halt immer alles auf einmal
23:33und am besten sofort.
23:34So ist er nun mal.
23:36Ich weiß nicht,
23:36ob es nur die Arbeit ist.
23:39Sondern?
23:40Vielleicht hat es mit mir zu tun.
23:42Ach.
23:43Du hast doch unseren Streit mitbekommen.
23:45Vielleicht sind seine Gefühle
23:46für mich abgekühlt.
23:47Judith, du weißt,
23:48dass das nicht stimmt.
23:49Oliver liebt dich
23:50und er freut sich wahnsinnig
23:52auf euer Kind.
23:53Tut er das wirklich?
23:55Wieso bist du dir da so sicher?
23:57Schau ihm in die Augen.
23:59Die sind voller Liebe.
24:02Danke, Eddie.
24:04Manchmal braucht man einfach jemanden,
24:06der einem den Kopf wieder zurecht rückt.
24:08Jederzeit wieder.
24:16Beeindruckend.
24:19Ich weiß etwas,
24:20was dich wirklich beeindrucken wird.
24:22Was denn?
24:25Dass du Margaret hier manchmal übernachtet.
24:28Steht sie auf Camping?
24:30Nein, aber ich habe dir doch gesagt,
24:32dass sie manchmal bei Freunden schläft.
24:33Na ja.
24:34Und eben auch hier.
24:35Und warum schläft sie nicht bei dir?
24:38Äh, na ja.
24:40Ach, frag sie doch selbst.
24:44Das werde ich auch tun.
24:55Alles klar.
24:57Wird erledigt, Herr Wellinghoff.
24:58Ja.
25:01Oliver.
25:01Eddie.
25:03Bin gerade auf dem Weg in die Bank.
25:05Muss deinen Vater abholen.
25:06Soll ich dich mitnehmen?
25:07Danke, ich arbeite hier.
25:09Viel zu tun?
25:11Ziemlich.
25:12Wann gehen wir mal wieder einen trinken?
25:15Im Moment ist es wirklich ziemlich eng.
25:17Ich bin froh, dass ich weiß, wie ich heiße.
25:19Schon klar.
25:20Schade.
25:21Hätte dich gern mal wieder in Ruhe gesprochen.
25:23Wir holen das nach, Ehrenwort.
25:25Übermorgen habe ich wieder weniger Stress und mehr Zeit.
25:28Ehrenwort?
25:29Ehrenwort.
25:32Dann mache ich mich auf den Weg.
25:33Bis dann, Eddie.
25:43Hast du schon mal was von Anklopfen gehört?
25:45Also, Margret Koch würde bestimmt gerne wissen, mit wem ich über sie geredet habe.
25:49Mit wem hast du über Margret geredet?
25:51Ach, mit Sven.
25:53Mit Sven?
25:54Und mit Heiko natürlich.
25:57Und?
25:59Was hat er gesagt?
26:00Ach komm, Denise, sag schon!
26:04Dass er dich sehr gerne wiedersehen will.
26:07Und?
26:08Was hat er noch gesagt?
26:10Na ja, dass er verheiratet ist und drei Kinder hat.
26:14Ha, ha, ha.
26:15Nein, im Ernst.
26:16Wir haben Heiko eine ziemlich wilde Familiengeschichte über Margret Koch aufgetischt.
26:21Dass der Vater säuft und dass die Mutter die Familie nicht zusammenhalten kann.
26:25Na ja, sowas.
26:26Hättest du nicht noch ein bisschen dicke auftragen können?
26:28Das wollte ich ja, aber aus Margret Koch war einfach nicht mehr rauszuholen.
26:33Und was soll ich jetzt machen?
26:36Na ja, du bist Margret Koch.
26:38Und ihre traurige Familiengeschichte kennst du ja jetzt.
26:40Ist doch ganz einfach.
26:42Du hörst leicht reden.
26:44Du wolltest Margret Koch sein.
26:45Also sei es auch.
26:47Hm?
26:55Herr Beringer, ich wollte nur kurz sagen, ich gehe dann jetzt.
26:58Ja, wie geht's ihr denn?
27:00Wem?
27:00Na, der Dame mit dem Gipsbein.
27:02Denen umstehen entsprechend gut.
27:04Aha.
27:05Sie sitzt die meiste Zeit im Wohnzimmer.
27:08Vor dem Kamin.
27:10Müssen Sie ihr viel zur Hand gehen?
27:12Wenn Sie wissen wollen, ob es mich überfordert, äh, nein.
27:16Ich bin sehr gerne dort.
27:18Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen jetzt eine persönliche Frage stelle.
27:21Was wollen Sie denn wissen?
27:23Sie müssen auch nicht antworten.
27:24Herr Beringer, fragen Sie.
27:28Ich überlege nur, ob Sie diese Situation, also die Pflege, nicht zu sehr an die letzten Tage mit Ihrer Großmutter
27:34erinnert.
27:35Ich pass gut auf mich auf.
27:36Versprochen.
27:37Gut.
27:38Das freut mich.
27:40Es ist nämlich so, dass einem manchmal ein schwerer Verlust tiefer in den Knochen steckt, als man selber denkt.
27:45Ja, das stimmt.
27:47Aber in diesem Fall ist es anders, ähm, es tut mir sehr gut.
27:52Hoffentlich nicht so gut, dass Sie darüber nachdenken, sich als Krankenpflegerin selbstständig zu machen.
27:58Sicher nicht.
28:00Und lassen Sie sich um Himmels Willen Zeit.
28:02Sie müssen nicht alles auf einmal schaffen.
28:04Ah, Sie meinen, in der Ruhe liegt die Kraft.
28:06Richtig.
28:09Gute Besserung an Ihre Patientin.
28:11Danke.
28:12Das werde ich ausrichten.
28:13Danke.
28:17Mein falsches Leben scheint so echt zu sein.
28:20Und im echten Leben ist alles falsch.
28:23Lüge und Wahrheit liegen so nah beieinander.
28:25Was ist überhaupt noch richtig?
28:28Und was ist falsch?
28:31Tschüss.
28:40Ich hatte heute ein Gespräch mit Pascal.
28:43Hoffentlich kein Unangenehmes.
28:45Wir machen uns Sorgen um Kathi.
28:47Ach ja?
28:48Warum?
28:50Wir nehmen an, dass sie Psychopharmaka nimmt.
28:55Du weißt auch schon davon?
28:56Die Beweise sind eindeutig.
28:59Ach, das muss ein Missverständnis sein.
29:02Ich habe Kathi ausdrücklich darauf angesprochen und sie hat mir sehr glaubhaft versichert, dass sie nicht einmal Kopfschmerztabletten nimmt.
29:09Dann hat sie dich angelogen.
29:10Ach, Blödsinn.
29:12Entschuldige, aber warum sollte sie das tun?
29:15Die hat Pascal zwischen ihren Unterlagen gefunden.
29:18Pascal?
29:19Ja, es war reiner Zufall.
29:21Ihm sind einige von Kathis Papieren auf den Boden gefallen und die Pillen kamen zum Vorschein.
29:27Das verstehe ich nicht.
29:28Es handelt sich dabei um sehr starke Psychopharmaka.
29:32Verschreibungspflichtig.
29:35Alexander, kann es sein, dass Kathi uns ihre psychischen Probleme verschweigt?
29:43Scheint fast so.
30:05Ich habe noch nie Nudeln selbst gemacht.
30:07Ich auch nicht.
30:11Ich habe sie bisher immer eher machen lassen.
30:16Aber es ist ganz einfach.
30:19Du brauchst nur Zeit.
30:24Es ist ganz schön, mit dir zusammen zu sein.
30:38Ich fühl mich aber sehr schlafen.
30:41Ich fühl mich doch nicht passiert.
30:42Ich fühl mich doch nicht.
30:42Ich fühl mich фотографern.
30:43Vielen Dank.
30:44Danke.
30:50denote Coco.
31:12Willst du auch was trinken?
31:14Ja.
31:18Danke.
31:22Ich habe vorhin Heiko getroffen.
31:26Hat mir Denise schon erzählt.
31:29Ziemlich cool.
31:31Kein Wunder, dass du auf ihn stehst.
31:33Wer sagt denn, dass ich auf ihn stehe?
31:36Ich und Denise und alle anderen, die im Fisch waren und euch beim Knutschen gesehen haben?
31:40Er hat mich geküsst.
31:42Aber gewährt hast du dich nicht.
31:43Was ich machen soll, nie meine Scheuern?
31:46Also hat es dir gefallen.
31:48Geht so.
31:50Sophia?
31:53Okay, ich fand das ganz aufregend.
31:56Freut mich für dich.
31:59Das klingt aber nicht wirklich so.
32:01Ach, ich meine nur, das mit uns wäre keine gute Idee gewesen.
32:06Aber irgendwie...
32:07Bereust du, dass du nichts von mir wolltest?
32:08Nein.
32:10Aber das mit Heiko versetzt mir schon einen kleinen Stich.
32:14Du bist ein echter Freund, Sven.
32:17Und du bist richtig süß.
32:35Ich möchte immer mit dir zusammen sein.
32:42Dich jede Nacht lieben.
32:45Und dann neben dir einschlafen.
32:52Apropos, wie würdest du gerne einschlafen?
32:56Wenn du dir nur deinen Arm um mich liegst und mich ganz fest an dich tränzt.
33:04So.
33:05Ein bisschen Luft wäre ganz schön.
33:17Du?
33:19Wie würdest du gerne einschlafen?
33:22Na ja, vielleicht nicht unbedingt unterm Tisch.
33:27Hm.
33:38Das nennst du einschlafen?
33:40Ja.
33:50Du wolltest mich sprechen?
33:53Setz dich bitte, Cati.
33:57Muss ich mir Sorgen machen?
33:58Ist irgendwas passiert?
33:59Allerdings.
34:00Weißt du, was das ist?
34:05Smarty?
34:05Cati, das ist nicht komisch.
34:08Alexander, was soll denn das?
34:09Das sind offensichtlich Tabletten.
34:11Die wir in deinen Unterlagen gefunden haben.
34:13Wir.
34:14Also?
34:16Das sind nicht meine.
34:17Oh, Cati, du enttäuschst mich.
34:19Ich hätte nicht gedacht, dass du so dumm sein würdest, es weiter abzustreiten.
34:23Alexander, was soll denn das, wenn ich es dir doch sage?
34:25Cati, wenn du Probleme hast, sollten wir darüber reden.
34:28Es gibt für alles eine Lösung.
34:31Depressionen haben viele.
34:32Das ist eine Krankheit wie jede andere.
34:34Ich habe keine Depressionen.
34:36Dafür braucht man sich nicht zu schämen.
34:38Alexander, du musst mir versprechen, niemandem davon zu erzählen.
34:42Im Moment verspreche ich dir gar nichts.
34:44Ich will erst die Wahrheit wissen.
34:48Wenn Bianca davon erfährt, bringt sie mich um.
34:50Was hat Bianca damit zu tun?
34:53Naja, jetzt ist es auch egal.
34:56Die Tabletten gehören Bianca.
34:58Ich hatte Angst, dass sie zu viele davon nimmt und deswegen bewahre ich die Packung für sie auf.
35:04Seit dem Tod unserer Großmutter leidet sie immer wieder an schweren Stimmungsschwankungen.
35:09Bianca, sie wirkt so stabil?
35:12Du darfst sie auf gar keinen Fall darauf ansprechen.
35:15Was Bianca jetzt braucht, ist vor allem Normalität, sagt der Arzt.
35:20Vielleicht verstehst du jetzt, warum ich dir die Wahrheit nicht sagen konnte.
35:24Ich habe es doch Bianca versprochen.
35:27Das ist sehr ehrenhaft von dir.
35:32Meine Hochachtung.
35:38Na?
35:39Na?
35:40So alleine hier.
35:43Es sind alle bei der Arbeit, bis auf dich.
35:46Offenbar.
35:48Und Bianca.
35:50Wo steckt sie eigentlich?
35:55Sie kümmert sich um eine Bekannte von Oliver, die mit einem Gipsbein zu Hause sitzt und sich nicht selbst versorgen
36:02kann.
36:03Spielt also ein bisschen Krankenschwester.
36:07Du solltest etwas mehr Respekt zeigen.
36:10Schließlich ist es heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass man sich um einen wildfremden Menschen kümmert.
36:16Ja, ich kenne das vom Zivildienst.
36:19Wenn ich mich recht erinnere, hast du dich damals aber nicht durch besondere Fürsorge ausgezeichnet.
36:24Nur weil wir einmal diese Spritztürme mit dem Krankenwagen gemacht haben?
36:29Mit einer Patientin auf der Transportliege.
36:33Die brauchte ein bisschen Abwechslung.
36:35Außerdem hat ihr der Ausflug ziemlichen Spaß gemacht.
36:43Bianca gibt immer vollen Einsatz.
36:47Das schätze ich.
36:49Und hoffentlich vergisst sie bei all der Hilfsbereitschaft nicht mal was für sich zu machen.
36:56Was suchst du denn hier?
36:58Ich hab dir doch gesagt, wo der Eingang für Leute wie dich ist.
37:01Es ist nie schlecht, mal ein paar neue Wege zu erkunden.
37:03Aber nicht hier.
37:05Bist du jetzt zum Wach und befördert worden, oder was?
37:08Suchst du Bianca?
37:11Den Großmogul von Bangladesch.
37:14Du bist ja heute mal wieder extrem witzig.
37:17Wann schämst du dich für mich, oder was?
37:19Da steh ich drüber.
37:20Die Wellinghoffs legen nun mal viel Wert auf die Einhaltung der Klassenunterschiede.
37:25Und wie hast du die dann überwunden?
37:27Ah, jetzt fällt mir wieder ein.
37:29Halt die Klappe.
37:31Ich dachte immer, die Besetzungscoach sei bloß Legende.
37:34Du.
37:36Ich kenn den Weg.
37:37Schönen Tag noch, Cousinchen.
37:39Ratte.
37:42Oliver.
37:44Oh.
37:46Es tut mir leid.
37:48Ich wollte dich nicht wecken.
37:50Ich wollte gar nicht schlafen.
37:51Dann war ich plötzlich so müde.
37:53Entschuldige bitte.
37:54Du musst dich doch nicht entschuldigen.
37:57Vielleicht sollte ich mich eher entschuldigen.
38:00Wofür?
38:01Ich bin einfach in letzter Zeit so gereizt.
38:08Es kann nicht immer nur Sonnenschein geben.
38:12Ich.
38:17Was hast du?
38:21Ich wünschte, ich könnte es dir erklären.
38:25Ich bin so durcheinanderes.
38:28Und einfach sehr erschöpft.
38:31Du arbeitest einfach zu viel.
38:33Ja.
38:37Ich will wieder ein normales Leben mit dir führen, Oliver.
38:41So wie früher.
38:48Ich habe noch ein bisschen Geduld.
38:53Noch zwei Tage, dann...
38:56Dann ist es wieder wie früher.
38:58Ich liebe dich.
39:25Ich liebe es, einfach mit Oliver zusammen zu sein.
39:29Zum ersten Mal leben wir so etwas wie Alltag zusammen.
39:33Es ist wundervoll.
39:35Noch zwei Tage lang.
39:37Nur noch.
39:40Wenn nicht ein Wunder geschieht.
39:42Aber Wunder passieren nur im Märchen.
39:47Na, Schwesterchen?
39:48Spielst du Aschenputtel?
39:49Die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen.
39:51Ja, mit dem feinen Unterschied, dass Aschenputtel tatkräftig Unterstützung diverser Tauben hatte.
39:56Wie sieht's aus, Täuberich?
39:59Ich kenne den Unterschied zwischen Gutten und Schlechten nicht.
40:02Verstehe.
40:04Aber ich leiste dir gerne Gesellschaft.
40:14Ich hätte nie gedacht, dass du bei reichen Leuten mal ein Hausmädchen spielst.
40:18Hätte ich auch nicht gedacht.
40:20Und?
40:20Wie lange willst du das noch machen?
40:22Keine Ahnung.
40:23Auf jeden Fall setze ich mich hier nicht zur Ruhe.
40:25Sondern?
40:27Weiß ich nicht.
40:28Vielleicht werde ich Managerin oder mache mich selbstständig.
40:31Auf jeden Fall muss ich erst mal zu Ende studieren.
40:34Ich werde dich auf jeden Fall unterstützen.
40:36Danke für das Angebot, aber es ist nicht nötig.
40:38Ich bin so froh, dass ich Omis Kohle habe.
40:41Und ich soll dir wirklich nichts davon abgeben?
40:43Unterstehe dich.
40:43Das ist dein Geld.
40:44Ich will nichts davon haben.
40:47Ich kriege die Kohle auch ohne dich los.
40:50Komm mal mit.
40:53Wohin?
40:54Stell dir den Wellinghofs vor.
40:56Cool.
40:56Ich wollte schon immer wissen, wie die drauf sind.
40:59Kati, ich hoffe, du kannst mir verzeihen.
41:01Das mit den Tabletten, das war wirklich ein dummes Missverständnis.
41:06Weil wir uns Sorgen um dich gemacht haben.
41:08Dem kann ich mich nur anschließen.
41:10Reden wir nicht mehr drüber.
41:12Wir werden auch Bianca nicht darauf ansprechen.
41:14Aber du informierst uns bitte sofort, wenn wir ihr irgendwie helfen können.
41:19Natürlich.
41:20Vielen Dank.
41:23Frau Wellinghoff, ich würde Ihnen gerne jemanden vorstellen.
41:27Das ist mein kleiner Bruder.
41:30Ariane Wellinghoff freut mich sehr.
41:32Die Freude ist ganz auf meiner Seite.
41:34Ich muss sagen, meine Schwester hat maßlos untertrieben.
41:36Sie sind noch charmanter und schöner, als Bianca es mir erzählt hat.
41:39Heiko.
41:40Das ist.
41:41Komplimente kann man ihr genug verteilen.
41:42Vor allem nicht, wenn Sie von Herzen kommen.
41:45Man kann Ihnen jedenfalls nicht unterstellen, dass Sie schüchtern sind.
41:48Guten Tag, Heiko.
41:49Ich bin Alexander Wellinghoff.
41:52Ich glaube, wir kennen uns schon.
41:58Geht's jetzt mit uns weiter?
42:00Wir werden uns sehen in unserem Zuhause.
42:03Ich habe eine Überraschung für Sie.
42:05Eine Überraschung?
42:06Mhm.
42:07Weißt du auch, was die Überraschung ist?
42:10Wir haben das Haus nur noch für ein paar Stunden.
42:14Da müssen wir rausziehen.
42:18Dabei habe ich unser Zuhause schon so lieb gewonnen.
42:21Wir sehen unsrer på Schiften.
42:22Ja.
42:25Wir sehen uns an, wie sie mit gern haben.
42:25Dann ist ja auch mit zwei Stunden, wenn du hier runterinfark from.
42:26Wir sehen uns da, oder?
42:26Wir sehen uns da.
42:26Wir sehen uns.
42:26Wir sehen uns da, wie ich die inherently mit uns honeõ�gen.
42:27Diese Nägi und wir jetztInnen zu machen.
42:27Oh, ja.
42:28Wir sehen uns be气maker Nassismus.
42:28begitu them?
42:29Wir sehen uns da, wieml independen, porque...
42:30Vielen Dank.