Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 7 Monaten

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Lilli so mitgenommen hat.
00:01Aber sie hat schon recht.
00:03Auch wenn er mein Vater ist.
00:04Meine Mutter kann nicht wieder zu ihm zurückkehren.
00:07Das bestimmt Lilli.
00:12Frau Hertel.
00:13Hallo.
00:15Mama, aber du wolltest doch...
00:17Was? Zu Papa zurückgehen?
00:19Hast du meinen Väter nicht gelesen?
00:23Ich hatte was zu erledigen.
00:25Und der Koffer?
00:27Ach, meine Sachen waren die ganze Zeit hier.
00:30Ich musste nur was von zu Hause kommen, bevor Papa kommt.
00:33Tada.
00:37Und das hier auch?
00:40Ja. Warum nicht?
00:42Waren noch glückliche Zeiten.
00:44Ich denke gern daran zurück.
00:45Das kann ich gut verstehen.
00:51Und was ist das?
00:53Das sind ja mindestens ein paar tausend Euro.
00:5910.000, um ganz genau zu sein.
01:02Und wo hast du die her?
01:04Mama, was hast du getan?
01:13Hey, what you looking for?
01:19No one has the answer.
01:22They just want more.
01:26Hey, who's gonna make it right?
01:32This could be the first day of my life.
01:42Nichts.
01:44Die sind von Papa.
01:46Sozusagen.
01:47Was soll das heißen?
01:49Sozusagen.
01:50Die sind, ähm...
01:53vom Verkauf seines Autos.
01:56Aber Papa würde doch niemals sein Auto verkaufen.
01:58Nein, er nicht.
01:59Aber ich?
02:01Du hast Papas Auto verkauft.
02:05Ja.
02:06Ich brauchte das Geld.
02:09Aber das ist doch sein Ein und Alles.
02:11Eben.
02:12Ich wäre auch gern sein Ein und Alles gewesen.
02:16Aber...
02:17Aber das ist doch hoffentlich nicht alles.
02:21Doch.
02:2410.000 Euro.
02:26Mama, das wäre mit und mindestens das Doppelte wert.
02:32Ach.
02:34Wirklich?
02:37Ja, auf die Schnelle habe ich ihn nicht mehr gekriegt.
02:39Und ich meine, 10.000 sind ja kein Pappenstiel.
02:43In wen hast du es denn verkauft?
02:49Hier.
02:51Das war in der Post.
02:53Wollen Sie Ihr Auto verkaufen jetzt oder später?
02:55Dann rufen Sie mich bitte an.
03:11Patrizia hat recht.
03:12Wenigstens heute hätten wir uns zusammenreißen müssen.
03:16Wirklich ein Armutszeugnis, das wir uns da ausgestellt haben.
03:20Ich hätte mich von Annabelle nicht so provozieren lassen dürfen.
03:23Sie weiß genau, wo sie uns am empfindlichsten treffen kann.
03:29Ich wünsche mir so sehr, dass wieder Ruhe in diese Familie einkehrt.
03:36Irgendwann wird Annabelle begreifen, dass sie mit ihren Methoden nicht durchkommt.
03:40Ich werde klare Verhältnisse schaffen, ein für allemal.
03:45Und dann bleibt Annabelle auch nichts anderes übrig.
03:53Du machst dir Gedanken um Daniel.
03:57Daniel ist noch jung.
03:59Er wird seinen Weg finden und erkennen, wie Unrecht seine Mutter hat.
04:04Das wäre ihm zu wünschen.
04:09Frederik, mit meinen Anteilen wirst du auch nach meinem Tod Chef von Falkenthal-Porzellan bleiben.
04:18Natürlich wird auch Daniel nicht leer ausgehen.
04:22Aber du hast in der Eigner-Versammlung die Mehrheit.
04:28Du weißt, ich vertraue dir.
04:34Ich werde alles tun, um dein Vertrauen nicht zu enttäuschen, Vater.
04:39Sieh dich vor Annabelle vor.
04:41Sie wird keine Gelegenheit auslassen, an deinem Stuhl zu sägen.
04:46Ich weiß.
04:50Du redest so, als wolltest du dich verabschieden.
04:54Wir werden noch viel Zeit miteinander verbringen.
04:56Ja, ich möchte schließlich ja auch noch meinen Urenkel erleben und vielleicht ein Enkelkind von dir.
05:08Das kann ich dir leider noch nicht versprechen.
05:13Dass die Familie zusammensteht, möchte ich noch erleben.
05:19Das wäre es dann.
05:22Alles besteht.
05:52Das war ein Versehen.
05:55Nein, meine Mutter wollte das Auto gar nicht verkaufen.
05:59Hören Sie, ich bringe Ihnen das ganze Geld zurück.
06:03Gut, wenn Sie wollen, dann lege ich noch was drauf.
06:06100 Euro.
06:0930.000.
06:11Aber das können Sie doch nicht machen.
06:15Ja, Ihnen auch.
06:19Mist.
06:21Und jetzt?
06:22Mensch, Kolja, vergiss doch einfach, was das Ding wirklich wert war.
06:26Ich brauche das Geld.
06:27Papa wird ausflippen.
06:29Ja, vielleicht wird er das.
06:30Aber lass das doch meine Sorge sein.
06:32Ich werde schon mit ihm reden.
06:34Wenn er aus seinem Urlaub zurück ist.
06:38Ich würde sagen, du rührst das Geld erst mal nicht an.
06:58Ich hoffe, du bist stolz auf dich.
07:01Du hast es geschafft, uns alle diesen Tag zu versauen.
07:03Bravo.
07:04Diese Ehre gebührt nicht nur mir allein.
07:07Ist es deine Art und Weise, zu zeigen, wie sehr du Philipp geliebt hast?
07:11Was weißt du denn schon von Liebe?
07:14Du vergnückst dich mit der Ex deines Neffen.
07:18Vielleicht macht das ja den besonderen Reiz aus.
07:20Ich sag dir, lass Jude aus dem Spiel.
07:23Dein Wunderpunkt.
07:26Du betonst doch immer, wie sehr du deine Kinder liebst.
07:29Wie kannst du dich am Grab ihres Vaters derartig aufführen?
07:33Du hast nicht nur Bernhard mich verletzt.
07:34Du hast...
07:35Du hast recht.
07:45Dieser Streit hätte nicht passieren dürfen.
07:48Nicht heute und...
07:51Nicht an Philipps Grab.
07:57Manchmal weiß ich nicht...
08:01Wie ich ohne ihn leben soll.
08:07Nein...
08:10Nein...
08:13Nein...
08:15Nein...
08:39Ich kann immer noch nicht fassen, dass meine Mutter das wirklich getan hat.
08:42Ja, ich zahle um die Kohle.
08:45Die 10.000 Euro, das ist doch eine Menge Geld.
08:47Ja, das hat meine Mutter auch gesagt.
08:49Für so ein Auto ist es gar nichts.
08:52Mein Vater wird ausflippen, wenn er aus dem Urlaub zurückkommt.
08:55Weil sein Auto weg ist oder seine Frau?
08:58Also ich finde jedenfalls, er hat es nicht besser verdient.
09:01Nach allem, was er ihr angetan hat, da kann er doch froh sein, dass sie ihm nur sein Auto genommen
09:04hat.
09:05Lilly, für meinen Vater ist es nicht nur sein Auto.
09:07Also ich finde die Aktion von deiner Mutter ganz schön cool und hätte ich ihr nie zugetraut.
09:10Ja, ich auch nicht.
09:12In nächster Zeit ist deine Mutter jedenfalls wieder flüssig.
09:15Aber ich habe ihr gesagt, sie soll es erstmal an mich ausgeben.
09:17Warum das denn?
09:19Weil es das Geld vom Auto meines Vaters ist.
09:21Und du meinst, das steht ihm zu?
09:23Kolja, deine Mutter hat das Geld verdient.
09:25Mindestens das.
09:26Sie war jahrelang für deinen Vater da und dann hat er sie einfach betrogen.
09:29Ja, aber sie hätte auch was anderes verkaufen können.
09:30Also ich finde es clever, dass sie gerade sein bestes Stück verkauft hat.
09:35Trotzdem wird es ein Riesentheater geben.
09:37Hey, das ist nur ein Auto, da wird er schon drüber hinwegkommen.
09:41Und ansonsten kann er es als Anzahlung für den Unterhalt deiner Mutter betrachten.
09:45Ich hätte nie gedacht, dass es ausgerechnet bei meinen Eltern mal so weit kommt.
09:49Hey, du kriegst doch nicht etwa wieder Zweifel.
09:51Ob deine Mama doch zu deinem Papa zurückseit.
09:53Nein, auf gar keinen Fall.
09:54Nach dem, was meine Mutter alles durchgemacht hat.
10:19Julia!
10:21Wolltest du zu mir?
10:23Ähm...
10:25Ja, eigentlich ja.
10:27Eigentlich?
10:28Was denn los mit dir?
10:30Ist es wegen Lilly, was sie vorhin gesagt hat?
10:32Nein.
10:33Ich habe Post bekommen.
10:37Von Christa.
10:39Ich dachte, es interessiert dich vielleicht, was sie schreibt.
10:43Wie geht's ihr?
10:45Ganz gut, glaube ich.
10:47Möchtest du es lesen?
10:49Sie ist an uns beide adressiert.
10:54Liebe Julia, lieber Tobias.
10:57Ich habe endlich eingesehen, dass es das Beste ist, mich in Therapie zu begeben.
11:02Ich bin in guten Händen und mache schon Fortschritte.
11:05Immer wieder frage ich mich, warum ich diesen Schritt erst jetzt tue.
11:08Ich hätte euch und mir viel Kummer ersparen können.
11:11Ich weiß, dass ich euch sehr enttäuscht habe.
11:14Aber das ist unverzeihlich und tut mir unendlich leid.
11:17Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr die liebsten Menschen für mich seid.
11:21Seid umarmt, eure Christa.
11:26Sie wollte schon so oft eine Therapie anfangen.
11:30Warum sollte sie es diesmal machen?
11:33Ich glaube, dass sie die Wahrheit sagt.
11:36Das wird schon so oft geloben.
11:39Du glaubst ihr nicht.
11:43Ich weiß nicht, ob ich hier jemals wieder irgendwas glauben kann.
11:47Das verstehe ich.
11:51Aber...
11:51Sei mir nicht böse, Julia.
11:53Aber ich möchte nicht weiter über Christa sprechen.
11:57Natürlich.
11:57Ich weiß nicht.
12:40Patricia, bitte setz dich doch einen Moment zu mir.
12:42Wozu? Um mir eine Moralpredigt anzuhören?
12:45Nee, danke.
12:46Ich will dir keine Vorhaltung machen. Ganz im Gegenteil.
12:50Im Gegenteil?
12:53Was soll das jetzt wieder heißen?
12:57Vorhin, am Grab. Du hattest völlig recht.
13:03Wir hätten uns nicht streiten dürfen.
13:05Wir? Schön, wie du wieder von dir ablenkst.
13:09Du hattest recht, es war meine Schuld.
13:13Was hast du dir dabei gedacht?
13:16Kannst du nicht einmal den Mund halten?
13:18Einmal so tun, als wären wir eine Familie?
13:20Wenigstens ein Vaters Grab an seinem Todestag?
13:30Ich weiß, du vermisst Vater, aber...
13:33...dann bist du wirklich nicht die Einzige.
13:35Ich weiß.
13:39Warum kannst du nicht einmal Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen?
13:42Egal, was du von ihnen hältst.
13:45Aber das Einzige, was dich interessiert, das bist du.
13:48Und Daniel, dein Liebling.
13:51Der dir deine Macht in der Manufaktur sichert.
13:53Aber das stimmt doch gar nicht.
13:56Ich liebe dich mindestens genauso wie Daniel.
13:59Das glaubst du doch wohl selber nicht.
14:03Lass uns doch in Ruhe reden.
14:07Es ist ein bisschen spät.
14:09Findest du nicht?
14:18Ich mach' mir Sorgen um sie, okay?
14:20Das kann doch nicht so weitergehen.
14:22Es geht ihr bestimmt bald besser.
14:23Da bin ich sicher.
14:24Sie sollte zu Hause bleiben, sich ins Bett legen und sich ausholen.
14:27Ja, da hast du recht, aber das ist ganz allein ihre Entscheidung.
14:30Ja, und wenn sie nicht, wenn sie das nicht einsieht?
14:32Jeder Arzt hätte sie schon längst krankgeschrieben.
14:35Ich kann ihm nicht die Wahrheit sagen.
14:38Niemand soll erfahren, dass der Arzt sie angeordnet hat, nur noch halbtags zu arbeiten.
14:42Ich hab' Silke versprochen, auch wenn ich's nicht gut finde.
14:45Silke hat wirklich Glück, zu einem guten Freund zu haben.
14:49Das scheint im Moment aber nicht viel zu helfen.
14:50Wieso? Du hast doch viel für sie getan.
14:52Du hast dich sogar mit Jörg angelegt.
14:55Ich konnte sie nur von ihm schwanger werden.
14:57Der Typ hat doch keine Ahnung, was es heißt, Vater zu sein.
15:00Ich hoffe bloß für ihn, dass er sich in Zukunft von Silke und dem Kind fernhält.
15:04Das wird er sicher.
15:05Ja. Großes Interesse scheint er nicht zu haben. Im Gegenteil.
15:10Traurig für das Kind, ohne Vater aufzumachsen.
15:13Aber besser keinen Vater als einen wie Jörg.
15:15Das stimmt.
15:17Trotzdem ist es immer schlimm für das Kind, wenn ein Elternteil fehlt.
15:21Hast du schon mit Tobias gesprochen?
15:23Ja. Wir haben geredet.
15:27Macht ihr einen Vaterschaftstest?
15:29Ja, sicher. Aber wir lassen uns noch ein bisschen Zeit damit.
15:33Du hast Angst, dass er nicht dein Vater sein könnte, ja?
15:41Ich bestelle uns noch eine Runde.
15:43Danke.
15:46Schade, dass man sich seinen Vater nicht aussuchen kann.
15:49Andreas wäre bestimmt ein sehr guter.
15:52Ich wünschte mir auch, Tobias wäre mein Vater und ich hätte endlich Gewissheit.
15:57Aber was, wenn es nicht ist?
15:59Dann werde ich mich wieder so fühlen, als ob ein Teil von mir fehlt.
16:03Ich will den Glauben nicht aufgeben, dass Tobias mein Vater ist.
16:32Du bist traurig, ja?
16:38Mein Vater fehlt mir so.
16:42Seit er weg ist,
16:44bricht die Familie auseinander.
16:47Und wir sind immer noch eine Familie.
16:50Die aus verschiedenen Fronten besteht.
16:53Und jeder kämpft an seiner.
16:58Nicht mal an Vaters Todestag gelingt es uns nicht zu streiten.
17:02Aber wenigstens hast du versucht zu schlichten.
17:04Aber es ist mir nicht gelungen.
17:07Patricia hat völlig recht.
17:09Eine Familie, die sich liebt und respektiert.
17:13Das sind wir nicht.
17:15Schon lange nicht mehr.
17:18Aber weißt du was?
17:19Du wirst bald deine eigene Familie haben.
17:22Und die wird dich respektieren.
17:24Und lieben.
17:27Du weißt nicht, was mir das bedeutet.
17:51Ja?
17:52Ja?
17:56Hey, Nico.
17:58Ich habe Licht gesehen und dachte, Julia ist da.
18:01Ich warte auch auf sie.
18:02Sie wollte sich nach der Arbeit mit Andreas und Cosi treffen.
18:06Scheint ihr wieder besser zu gehen.
18:07Wegen Christa, nach allem was passiert ist.
18:10Ja, was die sich da geleistet hat?
18:14Das zu bestehlen.
18:16Das Ganze wäre ein Einbruch aussehen zu lassen.
18:18Ich kann es immer noch kaum glauben.
18:20Ziemlich heftig.
18:21Da sieht man mal, wo die Sucht einen hinbringen kann.
18:24Ich bin jedenfalls froh, dass sie weg ist.
18:26Bevor sie uns noch mehr Unheil angerichtet hätte.
18:29Schlimm genug, dass mein Vater das Herz gebrochen hat.
18:33Ja, aber jetzt, wo sie weg ist, müsst ihr mit einer neuen Situation umgehen.
18:36Für mich hat sich nichts geändert.
18:39Stimmt.
18:40Es geht eigentlich mehr Tobias und Julia das an.
18:42Klar.
18:44Christa ist immer ein Julias Mutter.
18:47Ich kann mir gar nicht vorstellen, ein ganzes Leben lang belogen zu werden.
18:49Und auch noch den eigenen Vater vorenthalten zu bekommen.
18:54Sie kann jetzt nicht mal sicher sein, dass Tobias wirklich ihr Vater ist.
18:58Tobias?
19:00Wieso Tobias?
19:04Du weißt es gar nicht.
19:06Mein Vater ist auch Julias Vater?
19:10Vielleicht.
19:13Ich hätte dir das nicht sagen sollen.
19:15Ich dachte, du wüsstest es.
19:17Vielleicht?
19:18Was soll das heißen?
19:19Ja, dass sie sich nicht mal sicher sein können.
19:23Nico, du solltest es mit deinem Vater besprechen.
19:25Ich bin nicht.
19:36Was ist denn?
19:46Julia.
19:47Ja, ich habe hier bei dir auf dich gewartet.
19:50Und ich gehe jetzt nach Hause, aber sei doch so lieb und ruf mich noch mal ganz dringend an nachher.
19:54Ja?
20:12Morgen.
20:13Morgen, Tim.
20:15Hast du verschlafen?
20:16Nö, wieso?
20:18Na ja, Kolja ist schon weg.
20:19Ich denke, ihr fangt zusammen an.
20:22Wie man es nimmt.
20:23Also Kolja ist immer überpünktlich und ich bin eher...
20:26Bisschen spät rein?
20:27Willst du noch was frühstücken?
20:29Also wer kann denn da Nein sagen?
20:33Eigentlich muss ich mich bei Ihnen entschuldigen.
20:36Weil ich Sie unterschätzt habe.
20:39So?
20:41Inwiefern?
20:42Also, dass Sie das Auto Ihres Mannes verkaufen, finde ich eine richtig coole Aktion.
20:49Findest du?
20:50Also angemessen eine Retourkutsche.
20:52Das hat er verdient, mindestens.
20:55Schade nur, dass ich das Ding unter Wert verkauft habe.
20:57Ja, das ist blöd gelaufen, aber in jedem Fall ist es...
21:01Cool.
21:01Genau.
21:06Danke, Eva.
21:08Bitte.
21:12Danke.
21:13Bitte, Friederik.
21:15Gut.
21:18Na, Sie bekommen Kräutertee.
21:21Danke, sehr aufmerksam, Eva.
21:25Einen wunderschönen guten Morgen.
21:29Guten Morgen.
21:30Guten Morgen.
21:34Eva-Kaffee, bitte.
21:41Schön, dass wir alle so nett beieinander sitzen.
21:45Na, Annabelle, wieder ganz die Alte?
21:47Ich habe eine Entscheidung getroffen.
21:51Ich möchte Friederik in der Manufaktur unterstützen.
21:55Wie meinst du das?
21:57Ich werde wieder in der Manufaktur arbeiten.
22:00Das ist nicht dein Ernst.
22:02Vater, ich weiß da nicht, wie wir zu schätzen.
22:05Aber du solltest dich einfach schonen.
22:06Mir geht es prächtig.
22:09Aber nachdem, was passiert ist...
22:11Du willst mir auf die Finger sehen, mich überwachen.
22:13Sag's doch.
22:15Ich habe gesagt, ich möchte Friederik unterstützen.
22:20Was sagst du dazu?
22:22Ich finde auch, du solltest auf deine Gesundheit nachdenken.
22:25Es freut mich, wie groß eure Anteilnahme an meiner Gesundheit ist.
22:29Aber meine Entscheidung ist gefallen.
22:34Ich meine das ernst, Vater.
22:36Du solltest dich wirklich schonen.
22:38Ich werde schon auf mich aufpassen.
22:47Ja, ich muss dann auch los.
23:00Warum hast du mir das nie gesagt?
23:03Glaubst du, mir ist es egal, ob Julia meine Halbschweißer ist oder nicht?
23:08Ich wollte es dir ja sagen.
23:10Aber?
23:14Ich weiß es doch selbst noch nicht.
23:16Also nicht genau, meine ich.
23:19Was soll das die ganze Zeit?
23:21Überhaupt dieses Herumgeeiere und dieses Vielleicht.
23:28Damals, als ich noch mit Christa zusammen war,
23:31sind wir in Urlaub gefahren.
23:37Sie hat heute einen anderen Mann kennengelernt.
23:42Und mit dem hat sie sich dann betrogen?
23:46Ich wusste damals nichts von dem anderen.
23:48Christa war plötzlich weg.
23:49Und dann hat sie mich seinetwegen verlassen.
23:53Und nach ein paar Wochen stand sie wieder vor meiner Tür.
23:56Aber da war ich schon mit eurer Mutter zusammen.
24:00Und dann war sie endgültig weg.
24:05Und sie hat mir erst jetzt gesagt, dass sie damals schwanger war.
24:07Mit Julia.
24:09Und sie nie wusste, ob das Kind von mir oder von dem anderen ist.
24:16Und sie hatte nie was gesagt.
24:21Kannst du jetzt verstehen, warum ich dir und Lili letztens nicht sagen wollte?
24:33Hoffentlich gibt Annabelle jetzt Ruhe.
24:37Sie muss endlich lernen, Frederik als neuen Chef der Manufaktur zu akzeptieren und zu respektieren.
24:43Finden Sie das nicht auch so?
24:46Eva, was ist denn los mit Ihnen?
24:48Können Sie sich das nicht denken?
24:51Das geht doch nicht etwa um mein Vorhaben, mich wieder um die Belange der Manufaktur zu kümmern.
24:57Natürlich geht es darum.
24:59Herr Grafenberg, ich finde das nicht richtig.
25:01Sie sind gerade dabei, sich von einem zweiten Herzanfall zu erholen.
25:05Diese Arbeit ist Gift für Sie.
25:07Aber solange Sie mir weiterhin Kräutertee, fettarme Mahlzeiten zubereiten, kann doch nichts passieren.
25:12Sie verstehen überhaupt nicht, worum es mir geht.
25:15Wissen Sie eigentlich, was wir alle für eine Angst gehabt haben, als Sie zum zweiten Mal ins Krankenhaus gebracht wurden?
25:22Das wird nicht nochmal passieren.
25:24Ah.
25:25Und warum sind Sie da so sicher?
25:28Weil ich mich gut fühle.
25:30Ich komme mir ganz prächtig vor.
25:33Vor Ihrem zweiten Zusammenbruch.
25:35Da haben Sie sich auch sehr prächtig gefühlt.
25:38Und es ist dennoch passiert.
25:41Aber das mache ich nicht noch einmal mit.
25:44Ich werde nicht mit ansehen, wie man Sie hier in einem Sarg herausträgt.
25:48Davor kündige ich.
26:02Bitte, Nico, ich möchte in Ruhe mit Lise drüber reden.
26:04Nicht so zwischen Tür und Angel.
26:06Du meinst, ich soll meinen Mund halten?
26:11Tu mir einen Gefallen und sprich bald mit ihr.
26:14Ich habe nämlich keine Lust, meine Schwester anzulügen.
26:17Guten Morgen, ihr beiden.
26:19Morgen, Lilly.
26:20Stirr ich? Bei einem ernsthaften Männergespräch?
26:24Wir waren gerade damit fertig.
26:27Ihr müsst mir auch nicht immer alles erzählen.
26:29Ich habe sowieso keine Zeit, bin spät dran.
26:31Wie immer, Schwester, Hans.
26:33Sag mal, wisst ihr schon das Neueste?
26:36Koljas Mama hat den superteuren Wagen von Koljas Papa verhökert.
26:40Heimlich, weil er sie betrogen hat.
26:43Ich finde das lustig.
26:45Wie geht es Birgit eigentlich?
26:47Naja, nicht so gut.
26:48Aber immerhin will sie nicht zu dem Typen zurück.
26:51Und wie geht Kolja inzwischen mit der Situation um?
26:54Naja, er checkt auch langsam, dass sein Vater echt Mist gebaut hat.
27:01Aber ich muss los.
27:03Also bis später und viel Spaß weiterhin bei eurem Männergespräch.
27:07Tschüss.
27:10Ich finde es komisch.
27:12Bei dem einen trennt sich die Familie und beim anderen wird sie größer.
27:17Vielleicht.
27:18Ja, immer dieses vielleicht.
27:20Ja, schließlich wissen wir es nicht genau.
27:24Du warst immerhin damals mit Christa zusammen.
27:26Außerdem kennst du Julia.
27:28Und ihr mögt euch.
27:31Findet euch doch einfach damit ab, dass ihr Vater und Tochter seid.
27:34Ist doch nicht so schlimm.
27:36Natürlich ist das nicht schlimm.
27:37Ganz im Gegenteil.
27:39Ich würde mich freuen, wenn Julia meine Tochter wäre.
27:42Also.
27:43Aber ob sie es wirklich ist, das kann erst ein Vaterschaftstest beweisen.
27:48Dann mach doch ein...
27:49Julia will nicht.
27:51Noch nicht.
27:53Und du?
27:55Unbedingt, hm?
27:59Das verstehe ich nicht.
28:03Ob ihr die gleichen Gene habt oder nicht, ist doch sowas von egal.
28:12Mir nicht.
28:17Geht es dir wirklich besser?
28:18Ja, mach dir keine Sorgen.
28:20Ist alles in Ordnung.
28:21Julia.
28:22Hallo.
28:23Ich muss dringend mit dir reden.
28:25Ich habe gestern versucht, dich anzurufen.
28:27Ich weiß, aber ich war erst zu spät zu Hause.
28:29Wenn ich gewusst hätte, dass du auf mich gewartet hast, dann...
28:31Kein Problem, aber ich muss dir was sagen.
28:34Als ich auf dich gewartet habe, schaute Nico vorbei.
28:37Was wollte er denn?
28:39Ich glaube, ich bin in einen riesen Fettnapp getreten.
28:43Ich dachte, er wüsste Bescheid, dass Tobias eventuell dein Vater ist.
28:48Und jetzt hat Nico es von dir erfahren.
28:51Ich kann dir gar nicht sagen, wie leid mir das tut.
28:55Friedrich, du brauchst dich nicht entschuldigen.
28:57Nico hat doch ein Recht drauf, das zu erfahren.
28:59Und Lilly auch.
29:00Aber er hätte es von euch erfahren müssen, doch nicht von mir.
29:02Das ist schon okay, wirklich.
29:04Nico wird das verstehen, dass wir ihm noch nichts gesagt haben.
29:07Wir wissen ja auch selber noch nicht, ob...
29:09Und? Wollt ihr nicht bald Gewissheit?
29:11Doch, sicher.
29:13Später. Jetzt noch nicht.
29:16Und wegen Nico rede ich gleich mal mit Tobias.
29:20Entschuldigen.
29:21Ich bin dir nicht böse.
29:27Bis später.
29:28Bis später.
29:33Alles in Ordnung?
29:37Das ist nicht Ihr Ernst.
29:39Und ob?
29:40Aber Eva, Sie arbeiten seit 40 Jahren für uns.
29:42Sie sind ein Teil der Familie.
29:44Wir brauchen Sie.
29:45Dann werden Sie endlich vernünftig.
29:49Sie wissen, dass die Manufaktur mein Lebenswerk ist.
29:53Ich kann nicht einfach loslassen und sehen, wie alles zur Katastrophe kommt.
29:59Auch wenn Sie damit Ihre Gesundheit riskieren?
30:01Ihr Leben?
30:02Aber begreifen Sie doch, ich kann nicht herumsitzen und alles seinen Gang gehen lassen.
30:09Dann müssen Sie auch mich verstehen.
30:12Eva, was tun Sie da?
30:18Sie wollen nicht auf Friedrich hören, nicht auf Daniel und auch nicht auf mich.
30:24Eva, lassen Sie das!
30:29Eva!
30:50Becker?
30:51Tobias?
30:52Es ist Julia.
30:54Hallo, Julia.
30:55Ich habe gerade mit Friedrich geredet.
30:57Er hat Nico gestern versehentlich gesagt, dass...
31:00Ich weiß.
31:00Ich habe schon mit Nico geredet.
31:02Und?
31:03Ist alles in Ordnung?
31:04Wie hat er denn reagiert?
31:05Ja, ziemlich gelassen.
31:08Und Lilly?
31:09Weiß die das auch schon?
31:11Nein, noch nicht.
31:12Ich finde, wir sollten in Ruhe mit ihr reden.
31:15Ja, unbedingt.
31:16Sobald wie möglich.
31:17Sie wird sicher nicht begeistert sein, dass sie die Letzte ist, die davon erfährt.
31:21Am besten wäre natürlich, wenn wir den beiden mit Gewissheit sagen könnten, wie es ist.
31:27Tobias.
31:28Darüber möchte ich nicht so gerne am Telefon reden.
31:31Klar verstehe ich.
31:32Wir reden dann später.
31:33Bis später.
31:38Tobias will unbedingt einen Vaterschaftstest.
31:42Warum kann er nicht einfach davon ausgehen, dass ich seine Tochter bin?
31:46Was er will, sind Fakten.
31:48Für mich geht es um was ganz anderes.
31:51Ich hatte nie einen Vater.
31:52Jetzt habe ich ihn gefunden.
31:54Den besten, den man sich wünschen kann.
31:57Was, wenn ich ihn wieder verliere?
32:04Ach, Berna.
32:06Ich wusste gar nicht, dass du zu Hause bist.
32:10Ich wollte eigentlich auch in die Firma fahren.
32:13Aber?
32:18Deswegen Eva, hm?
32:20Woher weißt du das?
32:21Ich weiß gar nichts.
32:24Aber ich habe Eva vorhin rausgehen sehen und sie wirkte genauso niedergeschlagen wie du.
32:32Sie hat gekündigt.
32:34Was?
32:35Sie hat was?
32:37Gekündigt, du hast schon richtig gehört.
32:39Aber warum denn?
32:42Sie macht sich Sorgen um meine Gesundheit.
32:46Und ich habe gesagt, dass ich wieder in die Firma zum Arbeiten fahren will.
32:52Ja, ihre Sorgen sind sicher berechtigt.
32:55Jetzt fängst du auch noch an.
32:58Und du meinst, sie will wirklich nicht wiederkommen?
33:02Ich weiß es nicht.
33:06Ich habe über ein halbes Leben mit ihr zusammengelebt.
33:12Länger als mit Charlotte.
33:14Oder sonst irgendjemandem.
33:18Sie ist dir sehr ins Herz gewachsen, hm?
33:22Ich schätze sie sehr.
33:25Sie ist eine gute Köchin.
33:26Ja.
33:29Es ist schon ein großes Glück, wenn man 40 Jahre seines Lebens mit einem Menschen verbringt,
33:36den man sehr schätzt.
33:41Ja, da hast du recht.
33:44Und manchmal merkt man erst, wenn dieser Mensch weg ist, wie sehr man ihn geschätzt hat.
33:52Und was tut man dann?
33:54Nein, ihn zurückholen, natürlich.
34:09Hallo.
34:11Machen wir zusammen eine Kaffeepause?
34:12Mhm.
34:13Oh.
34:14Das wird wohl erstmal nichts.
34:17Schade.
34:18Vielleicht später.
34:21Hey, ist alles in Ordnung?
34:22Ja, mit mir ist alles klar.
34:26Silke geht zwar immer noch nicht so gut, hm?
34:28Ich fürchte nicht.
34:31Hey, Silke, warum gehst du nicht einfach nach Hause?
34:34Du siehst total erschöpft aus.
34:35Mir geht's gut.
34:36Keine Sorge.
34:39Okay, aber wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag es mir.
34:42Ja, mir auch.
34:44Das ist wirklich lieb von euch.
34:45Aber mir geht's gut.
34:47Gut.
34:49Gut.
34:49Gut.
34:56Großvater, was tust du denn da?
35:01Ich mache mir was Gesundes zu essen.
35:05Aber macht das nicht eigentlich Eva?
35:09Und du?
35:10Ich dachte, du wärst längst in der Firma.
35:12Ja, ich auch.
35:14Ich wollte nur ein paar Unterlagen holen für die alten Designs, die wir wieder neu auflegen wollen.
35:17Oh, da kann ich dir sicher zur Hand gehen.
35:20Das wär toll.
35:23Aber wolltest du nicht auch wieder in die Manufaktur?
35:27Ja, ich warte noch auf Eva.
35:31Wir haben etwas Wichtiges zu besprechen.
35:35Großvater.
35:38Ja?
35:39Ihr habt euch gestritten.
35:44Und zwar sehr heftig.
35:46Woher weißt du das?
35:48Ich seh's dir an.
35:57Hoffentlich versöhnst du dich bald wieder mit ihr.
36:02Ich werde es versuchen.
36:08Das riecht so gut.
36:14Hey.
36:16Tim, du bist ja auch da.
36:18Na, deine Mama hat mich zum Essen eingeladen.
36:20Da kann man ja wohl schlecht Nein sagen.
36:22Kolja, setz dich doch.
36:25Mama, du musst nicht jeden Tag für uns kochen.
36:28Das mache ich doch gern.
36:30Also ich finde es toll.
36:34Hast du doch früher immer so gern gegessen.
36:36Ja, schon, aber mittlerweile...
36:39Weißt du, was man denn den ganzen Abwasch gemacht hat?
36:41Ach, Mama, du musst nicht alles aufräumen.
36:43Wir schaffen das schon.
36:44Kolja, sieh's doch mal so.
36:46Solange ich Zeit habe und hier wohne,
36:48kann ich mich doch irgendwie nützlich machen.
36:57oder bist du noch sauer wegen Papas Auto?
37:00Mama, bis vor kurzem war hier alles in Ordnung.
37:03Jetzt bist du hier, du kochst für uns, Papa weiß von all dem nichts, sein Auto ist weg.
37:07Das ist ein bisschen viel auf einmal, findest du nicht?
37:11Willst du, dass ich gehe?
37:13Nein, natürlich nicht.
37:16Kolja, jetzt stell dich mal nicht so an, ja?
37:18Deine Mutter macht sich nützlich und es tut dir gut.
37:22Verlass sie auch.
37:23Stell dir mal vor, das wäre deine Mutter, die das alles machen würde.
37:25Ey, das wäre was total anderes.
37:27Ach ja?
37:31Was soll das jetzt?
37:32Erst kündigt er großartig an, hier wieder zu arbeiten.
37:35Und dann kommt er nicht.
37:37Nur weil Großvater gesagt hat, dass er ab und zu mal nach dem Rechten sehen will,
37:40dann müssen wir nicht unsere gesamte Arbeit nach ihm ausrichten.
37:42Ab und zu, du warst doch selbst dabei.
37:44Er will wieder jeden Tag kommen, um sich massiv einzumischen.
37:49Und um mir auf die Finger zu sehen.
37:51Dann sei doch froh, dass er nicht gekommen ist.
37:53Vielleicht hat er sich das anders überlegt.
37:54Das glaubst du doch nicht im Ernst.
37:56Außerdem, dir sollte es auch ganz recht sein,
37:58wenn er hier nicht jeden Tag aufkreuzt und sich einmischt.
38:01Vor allem, da er auf seine Gesundheit achten muss.
38:04Vor allem, weil du dann noch weniger zu sagen hättest.
38:09Du weißt, Werner steht eindeutig auf Fredericks Seite.
38:13Ich weiß.
38:15Ich bin auch nicht begeistert davon, dass die beiden an einem Strang ziehen.
38:19Und deshalb müssen wir beide jetzt zusammenhalten.
38:22Das werden wir.
38:24Gut.
38:26Dann werde ich jetzt mal das Strategiepapier fertig machen.
38:30Für den Chef.
38:44Eva.
38:47Eva, bleiben Sie doch mal stehen.
38:50Ich habe den ganzen Tag auf Sie gewartet.
38:53Das hätten Sie nicht tun müssen.
38:55Ich habe gekündigt.
38:59Eva, Sie wissen ganz genauso gut wie ich.
39:01So einfach geht das nicht.
39:03So.
39:04Sie können doch nicht nach 40 Jahren einfach gehen.
39:07Doch, ich kann.
39:11Eva, ich werde mich wirklich nicht überlasten.
39:15Nur ab und zu mal nach dem Rechten sehen.
39:19Das sagten Sie bereits.
39:22Können wir nicht noch einmal in Ruhe darüber reden?
39:25Wenn Sie Ihre Meinung nicht ändern, brauchen wir auch darüber nicht mehr zu reden.
39:30Eva, ich habe durchaus das Recht, nach 40 Jahren meine Mitarbeiterin angemessen zu verabschieden.
39:37Mit einem gemeinsamen Abschiedsessen.
39:42Dass ich dann kochen soll.
39:45Nein, natürlich nicht.
39:47Ich lade Sie heute Abend ins Lanzino ein.
39:54Meinetwegen.
40:16Ich lade Sie heute Abend.
40:38Ich lade Sie heute Abend.
40:46Na ja, wir wollten ja noch mal in Ruhe über alles reden.
40:50Stimmt, warte, einen Moment noch.
40:55Was ist denn das?
40:57Das sind Vaterschaftstests.
41:01Aber wir wollten doch...
41:03Julia, ich brauche Gewissheit.
41:08Du musst einfach nur hiermit eine Speichelprobe entnehmen und den Vertrag unterschreiben.
41:15Julia, bitte.
41:23Willst du diesen Familienkrieg?
41:24Nein, natürlich nicht.
41:25Sollen wir wirklich so lange weitermachen, bis jeder seinen Gegner den größtmöglichen Schaden zugefügt hat?
41:30Ich werde gleich in die Firma fahren und zusammen mit Frederik einige deiner Termine übernehmen.
41:36Ihr wollt mich einfach so ausboten? Das lasse ich nicht mit mir machen.
41:39Gib mir einfach noch ein bisschen Zeit, bitte.
41:41Ich weiß nicht, wie ich jetzt im Moment mit einem negativen Ergebnis umgehen würde.