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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:19Untertitelung des ZDF, 2020
01:29Untertitelung des ZDF, 2020
01:56Untertitelung des ZDF, 2020
02:17Untertitelung des ZDF, 2020
02:53Untertitelung des ZDF, 2020
03:01Untertitelung des ZDF, 2020
03:10Untertitelung des ZDF, 2020
03:21Untertitelung des ZDF, 2020
03:47Untertitelung des ZDF, 2020
04:07Auf Wiedersehen, Frau Doktor.
04:08Auf Wiedersehen.
04:10Darf ich fragen, wie Sie auf mich gekommen sind?
04:13Ihr Bruder hat Bekannte von mir therapiert.
04:16Unter anderem meine beste Freundin, sie hatte Bulimie.
04:18Verstehe, keine Milch, aber etwas Zucker bitte.
04:21Mein einziges Laster.
04:23Obwohl wirkoholik bin ich auch, laut Diagnose meines Bruders.
04:27Aber als alleinstehende Frau, ohne Fernseher,
04:31bleibt einem gar nichts anderes übrig, als seinen Beruf zu lieben.
04:35Und Liebe kann man nicht um 9 Uhr ein- und um 5 Uhr wieder ausschalten.
04:39Ja, das ist auch mein Problem.
04:42Aber im Augenblick möchte ich Sie in einer anderen Angelegenheit um Rat bitten.
04:46Rat ist vielleicht das falsche Wort, aber Coaching, das klingt sowas von juppimäßig.
04:52Warum erzählen Sie mir nicht einfach, worum es geht?
04:55Ja.
04:57Es handelt sich um ein Problem, über das ich mit niemandem wirklich sprechen kann.
05:01Also weder privat noch in der Firma.
05:03Aber die Zukunft der Firma steht auf dem Spiel.
05:08Ich habe schon alles versucht, um zu einer Lösung des Konflikts zu kommen,
05:12aber das ist wie verhext.
05:14Ich falle immer wieder in die alten Verhaltensmuster zurück.
05:18Also es geht um eine Frau.
05:20Sie ist leitende Angestellte von ACF, eine der Hauptaktionäre der Firma
05:24und ungefähr so alt wie ich.
05:27Geschieden, genauso besessen vom Erfolg der Firma wie ich.
05:30Und wir haben Tag und Nacht zusammen gearbeitet.
05:33Bis vor kurzem hat sie sogar hier in der Villa im Gästezimmer gewohnt.
05:41Jedenfalls eines schönen Abends.
05:43Ich liege in der Wanne, denke nichts Böses.
05:46Da kommt sie rein und macht mir eine Liebeserklärung.
05:52Ja, sie lächeln.
05:54Ich war dazu nicht imstande.
05:56Ich war...
05:58Ich war einfach völlig überrumpelt und sie...
06:01Sie ist mir dann so nahe gekommen und ich habe einfach viel zu panisch und völlig hysterisch reagiert.
06:08Sie hat mir das nie verziehen.
06:10Sie ist noch am selben Abend ins Hotel gezogen und...
06:13Und seitdem...
06:15Intrigiert sie gegen mich und bekämpft mich auf allen Ebenen.
06:19Sie haben kein klärendes Gespräch gesagt?
06:21Doch, natürlich.
06:23Leider viel zu spät.
06:24Sie war im Urlaub und...
06:25Und als sie zurückkam, da war die Atmosphäre schon total vergiftet,
06:30weil wir durch Zufall in Erfahrung gebracht haben,
06:32dass sie mit einem Konzern Kontakt aufgenommen hat, der uns übernehmen will.
06:36Feindliche Übernahme.
06:38Was für ein passender Ausdruck.
06:41Jedenfalls bei unserem letzten und einzigen Gespräch,
06:43da hat sie gesagt, dass nur für eine von uns beiden Platz sei in der Firma.
06:48Und jetzt sind Sie dran.
06:50Was soll ich machen?
06:53Als erstes würde ich Ihre Einstellung zum Problem ändern wollen.
06:58Meine?
06:59Ja, Ihre.
07:01Über andere haben wir nur bedingt Macht und Einfluss.
07:04Aber über uns selbst mehr als wir wahrhaben wollen.
07:07Wir sind die absoluten Herrscher über uns.
07:10So wie wir uns und die Welt und die Dinge sehen, so sind sie.
07:14Subjektiv.
07:15Und nur darum geht es.
07:17Die berühmte Objektivität ist eine total abstrakte Größe,
07:21die in der sogenannten Realität nirgendwo vorkommt.
07:24Wie stellen Sie sich das vor?
07:26Ich habe mir doch eigentlich überhaupt nichts vorzuwerfen.
07:29Ich würde an Ihrer Stelle versuchen, die sexuelle Komponente völlig auszuklammern.
07:35Wie in einer Gleichung.
07:36Und das Problem, wie jedes andere zwischenmenschliche Problem am Arbeitsplatz zu behandeln.
07:44Entschuldigung.
07:45Ich habe eigentlich gesagt, dass ich unter keinen Umständen gestört werden will.
07:48Aber bitte.
07:49Das ist doch normal.
07:51Ja.
07:53Oh, Waltraud.
07:54Also ehrlich.
07:59Emma?
08:00Sag mir, das darf doch nicht wahr sein.
08:01Leider doch.
08:03Herr Wieland hat Leon die Notaufnahme gebracht.
08:05Sie hat ihn nur am Arm erwischt.
08:07Ja, ich dachte nur, du solltest es wissen und vielleicht gleich rüberkommen, wenn du in der Villa fertig bist.
08:11Ja, und wo ist Emma jetzt?
08:13Uwe Lieber kümmert sich um sie.
08:14Also keine Panik, wir haben alles im Griff.
08:17Dr. Holzknecht ist in die Klinik gefahren.
08:19Also ich brauche jetzt hier noch eine halbe Stunde oder so und dann komme ich.
08:25Wir können auch vertragen.
08:27Nein, nein, das hier ist wichtiger.
08:29Also, wo haben wir stehen geblieben?
08:31Ausklammern.
08:32Die Sexualität, ja.
08:33Sie werden sehen, das anscheinend unlösbare Problem schrumpft auf eine handliche Größe zusammen.
08:39Übrig bleibt eine Auseinandersetzung mit einem leitenden Angestellten.
08:43Und das werden wir jetzt einfach mal üben.
08:46Ich übernehme die Rolle ihrer, wie wollen wir sie denn nennen? Partnerin?
08:49Einen Moment nur.
08:50Ich glaube, ich...
08:51Entschuldigen Sie, aber ich muss das doch jetzt nochmal prüfen, ob da alles in Ordnung geht.
08:54Ähm, ja.
09:04Herr Dr. Holzknecht, ich bin's.
09:05Ja.
09:06Wie sieht es aus?
09:07Ja, der Herr Weiz ist verarztet und der Notarzt hat es als Arbeitsunfall durchgehen lassen.
09:11Würden Sie Leo bitte sagen, dass er bei mir in der Villa vorbeikommen soll?
09:14Ja, ist gut. Mach ich. Bis später.
09:18Kannst du mich bitte nach Hause fahren?
09:19Nix da.
09:20Tja, noch schöner. Du kommst mit in die Firma.
09:23Genau. Aber vorher möchte Frau Czerny noch mit Ihnen sprechen.
09:26Was mich übrigens auch noch interessieren würde, ist, wie soll das eigentlich weitergehen mit Ihnen und Frau Weiz?
09:31Sie ist verrückt.
09:32Ach, hör auf. Emma ist nicht verrückt.
09:34Wohnen Sie denn eigentlich immer noch zusammen?
09:35Um Himmels Willen, nee.
09:37Er wohnt jetzt bei seiner Braut in Wasserburg. Bis die ihm eben nassen Handtuch erschlägt oder so.
09:41Das machen wir halblang.
09:43Kommen Sie. Sie fahren mit mir.
09:47Ach, ich komme heute Mittag bei Ihnen mal vorbei. Es gibt ein Problem mit der zweiten Schicht, aber das kriegen
09:51wir in Grif.
09:52Leo, vergiss die Tabletten nicht. Nicht, dass du noch eine Infektion holst und noch länger krankfeiern musst.
09:57Ja.
10:32Herrgott, ich verstehe dich einfach nicht. Es geht doch nicht nur um uns und unsere Gefühle. Wir haben doch hier
10:36eine Verantwortung.
10:38Ach, und du glaubst, ich bin dazu zu blöd, oder was?
10:41Tja, und nur du kannst die Firma leiten.
10:44Nein, aber ohne mich ist die Firma die Hälfte wert. Da kannst du jeden fragen. Oder wirst du jetzt auch
10:49noch Mode machen.
10:51Tja, also so kommen wir tatsächlich nicht weiter, Frau Czerny. Obwohl Ihr Ansatz gar nicht so schlecht war, als Sie
10:57Ihre gemeinsamen Gefühle ins Spiel brachten.
10:59Ja, wieso haben Sie dann so aggressiv reagiert? Ich wollte damit doch nicht sagen, dass ich Birgit für zu blöd
11:03halte, die Firma zu leiten.
11:05Sie vermitteln dennoch sehr stark den Eindruck, dass Sie und nur Sie allein die Firma leiten können. Warum übergeben Sie
11:11das Steuern nicht einfach mal Ihrer Partnerin?
11:14Und wie?
11:15Versuchen Sie, sich jetzt einmal in Frau Mayerbeers Rolle zu versetzen und ich übernehme Ihren Part. Einverstanden?
11:22Bitte?
11:23Birgit, ich freue mich so, dass du gekommen bist. Ich denke, wenn wir die Zeit einfach zurückdrehen und die schlimmen
11:30Wochen ausradieren, dann können wir wieder das gute Team sein, das wir doch mal waren.
11:36Waren wir ein gutes Team?
11:38Birgit, wirklich. Es tut mir leid. Ich habe unmöglich reagiert. Ich mag dich doch. Und ich brauche dich.
11:52Du kannst doch nicht im Ernst verlangen, dass ich mich zwischen dir und Chris entscheide.
11:59Chris?
12:01Entschuldigung, ich hatte keine Ahnung.
12:04Darf ich bekannt machen? Chris Gellert, Frau Dr. Dornberg, mein Coach.
12:09Guten Tag.
12:10Es tut mir wirklich leid, dass wir so oft unterbrochen wurden. Ich glaube, das nächste Mal komme ich besser zu
12:13Ihnen.
12:14Wie Sie möchten. Aber mich stört das nicht. So ist das Leben.
12:18Coach?
12:19Unter anderem, ja. Also dann bis nächste Woche, Frau Czerny. Oder wann immer Sie das Bedürfnis haben.
12:24Danke, ich bringe Sie noch zur Tür.
12:26Wiederschauen.
12:26Wiederschein.
12:38Und Sie glauben also, dass es funktioniert, wenn ich das so privat versuche?
12:42Wenn ich Sie richtig verstanden habe, war Ihre Beziehung doch gut und nicht nur geschäftlich neutral.
12:47Naja, schon. Aber Sie hat doch auch unmöglich reagiert, nicht nur ich. Und was sie jetzt alles unternimmt, um sich
12:52zu rächen.
12:53Frau Czerny, egal was Sie sagen, Sie brauchen überhaupt keine Angst davor zu haben, sich etwas zu vergeben.
13:00Das können Sie gar nicht. Selbst wenn Sie es wollten.
13:04Sie sind eine sehr starke Persönlichkeit und das sind Sie umso mehr, je sanfter Sie an das Problem herangehen.
13:10Druck erzeugt nur Gegendruck und eingestandene Fehler sind keine mehr.
13:15Alles Gute, Frau Czerny.
13:16Ich hoffe, Sie haben recht.
13:18Rufen Sie mich an. Danach. Das muss ja nicht gleich beim ersten Mal klappen.
13:23Sehen Sie sich einfach als Work in Progress.
13:25Vorsicht, Bauarbeiten.
13:27Ja, genau. Und da kann es manchmal tüchtig stauben oder ein Ziegelfeld vom Gerüst.
13:31Ach ja, an wen darf ich meine Rechnung schicken? An die Firma?
13:34Nein, nein, direkt an mich, bitte.
13:35Aber meine Beratung ist steuerlich absetzbar.
13:38Trotzdem.
13:39Ich verstehe. Also, dann bis später. Ich bin den ganzen Abend zu Hause.
13:43Danke.
13:54Hi. Ich habe dich vermisst.
13:59Könntest du diesmal länger bleiben?
14:00Im Gegenteil. Ich mache eine Exkursion mit meiner Klasse nach Amsterdam. Eine Ausstellung von Ansel Adams.
14:05Ich bin eigentlich nur vorbeigekommen, um die Fotos zu bringen für Felix und Roland.
14:09Ach so. Ja, dann würde ich sagen, gehst du besser gleich zu Felix, weil ich habe jetzt auch einen Termin.
14:15Personalprobleme.
14:15Ja. Und wie lange dauert das?
14:18Eine halbe Stunde und dann kommt Waltraud. Wann musst du weg?
14:21Morgen.
14:22Tja, dann...
14:25Ist was?
14:27Nein, wieso?
14:29Ich weiß nicht. Du bist so anders irgendwie.
14:32Na, ich war fünf Stunden auf der Autobahn unterwegs.
14:35Hallo? Lena?
14:36Hier, Leo.
14:40Was ist denn mit Ihnen passiert, Herr Waltz?
14:42Kleiner Betriebsunfall.
14:44Nichts Tragisches.
14:45Nur, dass ich nicht mehr Auto fahren kann.
14:48Was machst du denn wieder für Sachen, Leo?
14:50Hab Schwein gehabt. Ich hätte auch hops gehen können.
14:53Ich muss jetzt.
14:54Ciao.
14:54Gute Besserung.
14:55Danke.
14:58Was mache ich jetzt mit dir, Leo?
15:06Jetzt ist er drüben bei Frau Czerny.
15:09Ich hoffe bloß, ihr fällt dir irgendetwas ein, wie man der Frau Weiz helfen kann, Weile.
15:13Sonst muss die ihre Papiere abholen.
15:15Um Gottes Willen, Emma.
15:16Herr Versteig.
15:19Tag.
15:21Herr Gellert.
15:22Auch wieder im Land.
15:23Da wird sich Felix Antor verfreuen.
15:25Leider ist er nicht da. Er ist in der Galeria.
15:27Sie haben die Fotos?
15:28Ja.
15:29Leider haben meine Studenten etwas länger gebraucht dafür, aber es sind sehr witzige Sachen dabei rausgekommen.
15:34Wann kommt er denn wieder? Ich muss morgen schon wieder nach Essen.
15:37Der dekoriere die Accessoires. Da soll ich anrufen und ihm sagen, dass Sie da sind.
15:40Ja, ich kann auch selbst drüber fahren.
15:43Sehr schön.
15:44Ach, darf ich auch mal?
15:47Wirklich.
15:49Danke.
15:50Ich müsste dann wieder.
15:53Sie sind am Wochenende dann gar nicht da?
15:55Nein.
15:56In dem Fall, Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich Frau Czerny zum Segeln einlade.
16:00Herr Mayerbeer hat mir seine Jacht angeboten übers Wochenende.
16:04Warum sollte ich was dagegen haben? Nein.
16:06Und viel Spaß.
16:07Danke.
16:09Schade, dass das im Computer nicht so schön rauskommt wie auf den Dias.
16:13Uwe schafft es schon.
16:14Ja, und hier die Rechnung an Althofer Design.
16:18Und wenn Sie bitte dafür sorgen könnten, dass sie nicht so lange da rumliegt.
16:21Studenten freuen sich über jeden Euro.
16:23Keine Sorge, ich werde mich drum kümmern.
16:25Danke. Wiedersehen.
16:26Wiedersehen.
16:27Wiedersehen.
16:33Wie schön. Sie wollen mit Frau Czerny segeln?
16:36Ja, und dem Kleinen vielleicht auch.
16:38Ja, sonst kommt sie hier überhaupt nicht mehr raus.
16:43Ja, an die Arbeit.
16:45Der Tag ist schon fast wieder vorbei.
16:47Okay.
16:57Kommst du nicht mit?
16:59Nein.
17:00Sondern will ich alleine sprechen.
17:02Also jetzt geh immer.
17:03Na, wenn sie mir kündigt.
17:04Ach Blödsinn, du kennst doch Lena.
17:06Und wenn du fertig bist hier, dann holst du dich ab und dann gehen wir irgendwo hin zusammen.
17:10Uwe muss sowieso Überstunden machen.
17:12Die Fotos sind gekommen.
17:13Also können wir einen drauf machen, ja?
17:16Komm.
17:29Emma?
17:30Ja.
17:34Hallo, Emma.
17:35Hallo.
17:36Du, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
17:38Ich habe einfach nur rot gesehen.
17:39Und ich hatte das Messer in der Hand.
17:41Und das tut mir so leid, Lena.
17:43Warum sagst du das nicht Leo selbst?
17:44Was?
17:45Komm.
17:48Leo.
17:51Oh Gott, ist es schlimm.
17:52Nur ein paar Klammern.
17:54Und der Muskel muss halt heilen.
17:56Nathalie meint, dass es kommt vielleicht von den Tabletten, die der Arzt dir verschrieben hat.
17:59So was soll es geben.
18:00Also frag ihn, ob ihm solche Nebenwirkungen bekannt sind.
18:04Lena meint, wir sollten versuchen, uns im Guten zu trennen.
18:07Und ich...
18:07Ja, das hat dir wohl so kommen müssen irgendwann.
18:10Das war mir eigentlich schon von Anfang an klar.
18:13Nur, dass es so sehr wehtun würde, das wusste ich nicht.
18:16Komm.
18:17Setzt euch.
18:21Wo steckt denn Angela schon wieder?
18:24Also bitte redet in Ruhe drüber, ja?
18:28Ich schaue nur kurz nach dem Kleinen.
18:38Mein Kleiner Florian.
18:43Ist ja schon wahr.
18:46Na, dann komm mal mit.
18:48Der Chris kommt nämlich gleich und spielt was mit dir, ja?
18:52Ich schaue, ich schaue, ich schaue, ich schaue.
19:24Thomas!
19:25Hallo!
19:27Angela, ich habe dich doch gebeten, hier nicht ständig herzukommen.
19:31Aber ich muss dich doch sehen.
19:33Sag mal, wieso hast du mich gestern nicht von der Berufsschule abgeholt?
19:35Ich habe über eine halbe Stunde auf dich gewartet.
19:40Weißt du was?
19:40Ich denke, wir beide sollten mal in den Barri.
19:44Komm.
19:45Wohin denn?
19:46Komm.
19:47Komm.
19:57Wann willst du?
19:59Da hinten.
20:01Hallo.
20:02Hallo.
20:04Was darf es denn sein?
20:07Doppel das Passe, die Kelle.
20:08Du?
20:09Ich auch bitte, Herr.
20:10Okay?
20:12Und ein Wasser bringen Sie mir noch.
20:13Ohne Kohlensäure.
20:20Also, ich weiß, ich jetzt dir von Anfang an sagen soll, aber ich bin verheiratet.
20:26Ich weiß.
20:29Mirovinger Straße 18.
20:30Ich bin gestern hingefahren, als du nicht gekommen bist.
20:33Und da habe ich sie gesehen.
20:34Im Garten.
20:36Angela.
20:37Mit dem Mann.
20:38Mit welchem Mann?
20:41Ziemlich junger Typ, Student oder so.
20:44Erst haben sie sich geküsst, hat er sie ins Haus getragen, alles ganz romantisch.
20:50Ich dachte, du weißt es und siehst es nicht so eng.
20:54Das sagst du doch jetzt nur so.
20:56Nein.
20:57Ich bin extra hinten rumgegangen, weil das Gartentor war abgeschlossen und ich habe durch die Hecke geschaut.
21:02Typ ist ein bisschen größer als du, hat blonde Haare, trägt eine Brille.
21:10Das ist die Yoga-Lehrer.
21:14Wie lange seid ihr jetzt verheiratet?
21:17Vier Jahre.
21:23Danke.
21:24Bitte.
21:25Danke schön.
21:30Liebst du sie etwa immer noch?
21:36Was?
21:37Ob du sie noch liebst, deine Frau.
21:40Ich meine, nach vier Jahren da, wenigstens hatte ich nicht das Gefühl, letzte Woche auf dem Sofa mit dir.
21:44Bringt dein Kaffee aus.
21:46Du willst schon gehen?
21:49Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nichts gesagt.
21:52Dann kannst du ja gerne hierbleiben.
21:54Ach, Thomas.
21:59Scheiße.
22:13Nicht so dicht zusammen, nimm lieber wieder eine raus.
22:15Willst du es selber machen?
22:17Nein.
22:18Ah, endlich, der Gellert.
22:21Ich dachte schon, ich müsste nach Essen und die Fotos aus Ihnen rausleiern.
22:25Mit Studenten ist das nicht so einfach, wie ich dachte.
22:27Aber dafür habe ich Sie gleich die Aufnahmen für die Prinz-Sachen mitmachen lassen, für Prospekte.
22:31Ach, nicht hier.
22:32Du kommst allein, klar?
22:33Nein.
22:33Jetzt stell dich nicht an.
22:34Kommt.
22:39Hier.
22:42Was für ein Tag.
22:44Dann zeigen Sie mal.
22:46Also, das sind die freigestellten Teile.
22:49Vor neutralem Hintergrund und mit Atmosphäre.
22:55Hervorragend.
22:56Und das sind die Abzüge für den Scanner.
22:59Sehr kontrastreich, damit Uwe lieber noch Spielraum hat fürs Feintuning am Computer.
23:05Und was ist das?
23:06Das muss aus Versehen da reingeraten sein.
23:08Eine Ihrer Studentinnen?
23:09Ja.
23:11Verdammt hübsch, das Kind.
23:12Ja.
23:13Also, kann ich die Abzüge Uwe geben?
23:15Ja, aber möglichst heute noch.
23:16Sonst übernehme ich das.
23:18Felix!
23:19Kommst du mal?
23:21Ich mache das lieber selbst.
23:23Willst du mich Herrn Gellert nicht vorstellen?
23:26Ja.
23:26Das ist Inge, meine Assistentin.
23:30Felix übertreibt gern.
23:31Ich bin nur seine Freundin.
23:33Freut mich.
23:34Jetzt komm, damit wir endlich fertig werden.
23:36Sehe ich Sie noch später?
23:36Das kommt, ob man wie lange Uwe braucht.
23:38Wiedersehen.
23:39Hoffentlich.
23:43Sag mal, schämst du dich nicht, den Mann so anzumachen?
23:46Eifersucht belebt deine Beziehung ungemein.
23:49Eifersucht?
23:50Was soll das sein?
24:14Das ist Inge, meine Assistentin.
24:51Das ist Inge, meine Assistentin.
24:58Hi.
25:00Florian spielt nebenan.
25:01Ich muss in die Firma.
25:02Entschuldigung, aber ich muss noch...
25:03Ich will es gar nicht wissen.
25:04Ist wahrscheinlich eh gelogen.
25:07Danke.
25:19Ist Weidraut noch da?
25:20Ja.
25:21Natalie führt mich zum Essen aus.
25:23Schön.
25:23Und Leo?
25:24Paul fährt ihn nach Wasserburg heute Abend.
25:27So.
25:28Nochmal vielen Dank, Lena.
25:30Das ist doch klar, Emma.
25:32Ciao.
25:32Tschüss.
25:33Tschüss.
25:34Emma, was du brauchst, das ist ein neuer Freund.
25:36Ja, sonst noch was.
25:40Ah, da kommt sie gerade.
25:42Danke, Angela.
25:45Was ist denn?
25:46Sie ist vor zehn Minuten erst aufgetaucht.
25:48Dabei war fest ausgemacht, dass sie spätestens um 14 Uhr den Kleinen übernimmt.
25:51Ich weiß einfach nicht mehr, was ich mit ihr machen soll.
25:54Das ist doch sowieso kein Zustand mehr, Lena.
25:57Du brauchst eine Fulltime-Hilfe im Haus.
25:59Du musst nach Paris zur Messe.
26:01In New York müsstest du auch mal wieder vorbeischauen.
26:04Und du wolltest nach Frankfurt zu deinem Banker.
26:07Mein Banker?
26:08Na, Herr Römer war bestimmt nicht, die um die Firma zu besichtigen.
26:11Er wollte dich zu Gesicht bekommen.
26:15Also, was meinst du?
26:17Soll ich eine Annonce aufgeben?
26:18Oder weißt du jemanden?
26:21Naja, Herr Gellert ist ja wieder da.
26:24Dann verschieben wir das auf Montag.
26:25Herr Gellert fährt morgen schon wieder.
26:27Exkursion mit seinen Studenten in irgendeine Ausstellung in Amsterdam.
26:31Fahr doch mit.
26:33Das geht doch nicht.
26:35Ich muss das erst mit Birgit bereinigen.
26:37Frau Dr. Dornberg war heute da.
26:39Ach ja?
26:40Und wie ist sie?
26:42Sehr gut.
26:43Ich will versuchen, sie mindestens einmal die Woche zu sehen.
26:45Wenn ich es schaffe, mit Birgit klarzukommen, dann lohnt sich das auf jeden Fall.
26:49Und wo ist Birgit?
26:51Ich habe es nämlich nicht rausgekriegt.
26:52Im Hotel ist sie jedenfalls nicht.
26:54Laut Hedda in München heute.
26:56Ob das stimmt, weiß ich nicht.
26:58Naja.
27:00Was liegt an?
27:03So viel.
27:06Halb so schlimm.
27:07Die Hälfte davon ist Schrott, aber das musst du selbst entscheiden.
27:12CFF Michel?
27:13Ich bin's.
27:14Ach, Bernd, wir sind leider noch nicht so weit.
27:16Nein, deshalb ruf ich nicht an.
27:18Du wolltest doch wissen, wo die Frau Meierbär ist.
27:21Tja.
27:22Gerade ist sie hier im Hotel vorgefahren.
27:25Du bist ein Schatz, Bernd.
27:26Ja, sag das noch mal.
27:30Birgit ist in Augsburg.
27:31Im Hotel.
27:33Aber zuerst machen wir beide die Post.
27:36Das ist das Morgendoppel-Sofiel.
27:37Ja.
27:43Ja, und?
27:44Na, wir haben Waffenstillstand geschlossen.
27:47Lena hat das wirklich super gedeichselt.
27:49Emma hat natürlich wieder geheult am Schluss,
27:51aber dann hat sie auch eingesehen,
27:53dass es für uns beide das Beste ist,
27:54wenn wir uns mal eine Weile aus dem Weg gehen.
27:56Ja, nicht nur für euch beide,
27:57auch für die Firma.
27:58Und denk ja nicht,
27:59dass ich jetzt immer den Chauffeur für die Spiele.
28:00Ey, ich bin verletzt.
28:02Ich kann nicht fahren.
28:03Wegen dem Kratzer?
28:05Dann fährst du halt mit dem Zug.
28:31Und ich hab noch zu Nathalie gesagt,
28:32da ist was faul,
28:33als sie letztes Wochenende in Essen geblieben ist.
28:39Fährt das Mädel auch mit
28:40auf diese Exkursion nach Amsterdam?
28:42Ja.
28:45Was guckst du jetzt so?
28:47Was kann ich dafür?
28:48So was soll es geben,
28:48dass eine Studentin sich in ihren Professor verlegt?
28:51Hast du mit ihr auch schon
28:53eine Exkursion ins Bett genommen?
28:54Nein.
28:55Nein?
28:56Nein.
28:58Ob du es glaubst oder nicht,
28:59wir reden miteinander.
29:00Und zwar über was anderes als Geschäfte
29:02oder Klamotten oder Geld.
29:06Warum verstehst du mich nicht?
29:07Ich dachte, mit dir kann ich darüber reden,
29:09ohne dass ich gleich
29:11moralisch abgeurteilt werde.
29:12Was heißt hier moralisch?
29:13Das ist Betrug, Chris.
29:14Betrug.
29:15Ja.
29:16So heißt das,
29:17wenn man der Frau,
29:17mit der man lebt,
29:18vorliegt,
29:18man hätte so viel an der Uni zu tun,
29:19dass man nicht kommen kann.
29:23Wie?
29:23Lena.
29:27Habt ihr über mich geschehen?
29:28Unter anderem, ja.
29:30Aber nur Gutes.
29:32Felix hat die Fotos abgenommen.
29:33Willst du mal sehen?
29:35Vielleicht kriege ich die Internetseite
29:36bis heute Abend noch in.
29:38Sehr schön.
29:39Sag mir, wie lange brauchst du noch hier?
29:40Ich muss nämlich weg.
29:41Birgit ist zurück
29:42und ich will versuchen,
29:43sie zu erwischen.
29:44Babysit?
29:45Ist Angela nicht da?
29:46Doch,
29:46aber ich will sie nicht allein lassen.
29:47Ich weiß ja nicht,
29:48wie lange es dauert mit Birgit.
29:49Und Natalie muss sich um Emma kümmern.
29:51Na gut.
29:52Halbe Stunde oder so.
29:53Von mir aus kann es auch gleich gehen.
29:55Nein, nein.
29:55Eine halbe Stunde recht völlig.
29:57Ich drück dir die Daumen.
30:07Verstehst du, was ich meine?
30:08Dann bin ich einen Abend hier.
30:09Einen Abend.
30:10Und Lena kümmert sich um Birgit,
30:11um Leo und um Emma.
30:12Jetzt hör auf.
30:12Das ist doch keine Beziehung, Uwe.
30:14Und seitdem sie das Kind hatte,
30:15sind wir praktisch nie alleine.
30:19Also ehrlich, Chris,
30:20manchmal kotzt du mich richtig an.
30:22Was soll Lena denn machen,
30:23deiner Meinung nach,
30:24damit der Herr Gellert glücklich ist?
30:26Ihren Job hier schmeißen
30:27und zu dir nach Essen ziehen?
30:30Chris!
30:31Entschuldige, war mein Fehler.
30:32Ich hätte meinen Mund halten sollen.
30:33Nein, aber anstatt mit mir zu reden,
30:34um dich bestätigen zu lassen,
30:35hättest du vielleicht mal
30:36mit ihr sprechen sollen.
30:39Mein Gott,
30:39du hast doch selbst gesagt,
30:40es ist nichts dabei,
30:41wenn sich eine Studentin in dich verknallt
30:42und dass das jedem passieren kann.
30:44Also, warum darf Lena das da nicht wissen?
30:46Ja, und jetzt vergiss es
30:47und mach bitte weiter,
30:47damit ich endlich die Nichtbestimmung machen kann.
31:14Ja, sie fährt zu Villa.
31:17Ja, sie fährt zu Villa.
31:34Nein, ich bin eine Patientin von Dr. Hubern,
31:37möchte Ihnen gern sprechen,
31:38wenn's möglich ist.
31:40Angela Materna.
31:43Ach so.
31:44Nein, schon gut.
31:45Dann versuch ich's morgen in der Praxis.
31:48Danke.
31:51Birgit!
31:51Hallo.
31:52Lena nicht da?
31:53Nein.
31:54Aber sie müsste jeden Augenblick
31:55wieder hier sein.
31:57Was willst du?
31:58Ich wüsste nicht,
31:59was dich das anbietet.
32:01Mhm.
32:02Und ich glaube,
32:03dass es Lena nicht sehr recht wäre,
32:04dass du auf ihrem Zeichentisch rumschnüffelst.
32:07Tatsächlich.
32:08Mhm.
32:08Und überhaupt,
32:09ich versteh dich nicht.
32:10Was hat Lena denn bitte
32:11so Schlimmes verbrochen,
32:12dass du dich hier so,
32:14so aufmandelst?
32:16Wieso?
32:17Was hat sie denn gesagt?
32:18Nichts natürlich.
32:19Lena sagt doch nie was.
32:21Aber es ist ja wohl schon
32:22in der ganzen Firma rum,
32:23dass du...
32:24Na?
32:25Was?
32:26Angela?
32:27Ja?
32:32Lena, du hast Besuch.
32:33Ich weiß.
32:43Das muss Gedankenübertragung gewesen sein.
32:45Ich wollte gerade zu dir.
32:48Du siehst gut aus.
32:51Glaube ich dir zwar nicht,
32:52aber danke.
32:54Setz dich.
32:54Magst du was trinken?
32:56Nein, danke.
32:57Ach komm.
32:57Ein Glas Champagner,
32:58so wie früher,
32:59nach Feierabend.
33:01Ach, Birgit.
33:02Ich meine,
33:03dass du gekommen bist,
33:04dass...
33:04Ich freue mich so ehrlich.
33:06Und ich denke,
33:07wenn wir die Zeit zurückdrehen
33:08und die ganzen paar schlimmen Wochen
33:09einfach ausradieren,
33:11dann...
33:11Wir beide,
33:12wir waren doch ein hervorragendes Team.
33:13Das wäre doch bescheuert,
33:14wenn wir uns das jetzt verderben würden.
33:24Es tut mir leid, Birgit.
33:25Ich habe unmöglich reagiert.
33:29Ich mag dich doch.
33:30Ich brauche dich.
33:33Aber halt nicht so.
33:36Ich habe doch meinen Chris.
33:38Und ich liebe ihn.
33:39Und das kann doch nicht heißen,
33:40dass ich mich zwischen dir
33:41und ihm entscheiden muss.
33:42Lena,
33:43ich habe verkauft.
33:46Was?
33:48Heute.
33:49In München.
33:5232 Euro pro Aktie.
34:02Warum jetzt?
34:05Ich weiß nicht,
34:06was passiert ist mit dir
34:07in der Zwischenzeit,
34:08aber nach unserem letzten Gespräch
34:09und dem,
34:09was Roland mir erzählt hat...
34:11Roland?
34:12Ja.
34:13Dass du mich rausdrücken willst
34:14aus der Firma
34:14mit einer Kapitalerhöhung
34:16und einer Neuverteilung.
34:17Ich wollte verhindern,
34:18dass du einen Mann von Rousseau
34:19in den Vorstand bringst
34:20und ihr mich dann unterbuttert.
34:21Ich sitze doch nicht da
34:22und schaue zu,
34:23wie du alles kaputt machst,
34:24was wir aufgebaut haben.
34:25Du hast doch nie
34:26jemanden neben dir geduldet.
34:28Weder in der Firma
34:29noch in deinem Bett
34:30noch in deinem Leben.
34:31Und Chris?
34:33Das sind Wochenende-Episoden
34:34und genau das wird er kapieren
34:35früher oder später.
34:38Es tut mir leid.
34:39So ist es jetzt halt.
34:46Lena?
34:47Alles in Ordnung?
34:49Ist schon gut.
34:50Lass mich allein, bitte.
34:52Jetzt lass dich doch
34:53von der nicht so runterziehen.
34:54Ich hole die Florian, okay?
34:56Ich muss sowieso
34:56Hausaufgaben machen.
34:59Okay.
35:17Moment, Frau Mayerbär.
35:45Aber es gibt auch
35:46eine gute Nachricht.
35:47Nächste Woche kommt
35:48der Flügel von deiner Mama.
35:50Auf dem hat sie geübt,
35:51seit sie drei Jahre alt war.
35:53Bald bist du auch drei.
35:54Und dann...
35:56Ich will nicht stören, aber...
35:58Kommen Sie ruhig rein.
36:01Was wollte denn
36:01die Frau Mayerbär?
36:03Mir mitteilen,
36:04dass sie verkauft hat.
36:07Nein.
36:08Und ausgerechnet,
36:08als ich ihr gerade
36:09ein Friedensangebot machen wollte.
36:11Und gerade kurz davor
36:12war, mich unter Wert zu verkaufen,
36:13wie Sie als Kaufmann
36:14wohl sagen würden.
36:16Mama!
36:18Können wir ja von Glück reden,
36:19dass wir unseren Plan B
36:19in Reserve haben.
36:22Ich werde sofort
36:23mit der Bank sprechen
36:23und den Aufsichtsrat verständigen.
36:25Tun Sie das.
36:27Das?
36:32Eigentlich bin ich ja gekommen,
36:33um Sie zu fragen,
36:35ob Sie nicht Lust hätten
36:35am Wochenende.
36:38Ich kann das Boot
36:39von August haben.
36:40und ich dachte,
36:42wenn Sie und der Junior
36:45vielleicht...
36:46Bodensee.
36:47Ja.
36:48Und Herr Gellert
36:49muss ja morgen schon wieder
36:49nach Essen,
36:50wie er mir gesagt hat.
36:51Und na ja,
36:52tut doch auch mal ganz gut
36:53abzuschalten.
36:55Und das Wetter,
36:56das soll auch sehr schön werden.
37:02Darf ich mir das überlegen?
37:03Ja, aber selbstverständlich.
37:05Ich würde mich auf jeden Fall
37:06sehr freuen.
37:09Danke.
37:10Ja, bitte.
37:15So,
37:16und wir spielen jetzt was zusammen.
37:18Ja,
37:19es gibt schon viele Löcher raus.
37:21Komm.
37:23Und wir spielen jetzt was.
38:04Guck mal, ich habe die Aufnahmen vom letzten Wochenende entwickelt.
38:06Du hast gesagt, du wirst den Film weg. Ich war betrunken.
38:09Ja, und sehr, sehr sexy.
38:12Oh Gott.
38:16Besser kriegst du das auch nicht hin.
38:17Ich sehe ja furchtbar aus.
38:19Hauptsache, du gefällst mir.
38:21Und irgendwas musste ich tun gegen meine Depression.
38:25Du? Depression? Du weißt doch gar nicht, was das ist, eine Depression.
38:31Weißt du, manchmal frage ich mich, ob ich falsch gestrickt bin irgendwie.
38:37Emma und Leo zum Beispiel. Wahnsinn.
38:42Und da sagt der Alf Benra zu Emma, das ist normal, wenn Leo fremd geht. Ab und zu.
38:47Komm, bloß nicht auf blöde Gedanken.
38:50Und dann Chris.
38:52Was ist mit Chris?
38:55Naja, der findet das völlig in Ordnung, wenn er mit einer Studentin anwandelt.
38:59Und Lena hat keine Ahnung.
39:01Das ist doch nicht dein Ernst.
39:04Schon deprimierend.
39:05Du meinst, der hat was nebenher laufen?
39:08Nee, das nicht. Also noch nicht, aber ich kenne doch Chris.
39:12Exkursionen, Amsterdam, Tulpen, Alkohol, endlose Gespräche über Kunst, das kann doch nur im Hotelbett enden.
39:19Scheiße.
39:20Also ehrlich, Nathalie, sowas darfst du mit mir nie machen, sonst glaube ich gar nichts mehr.
39:28Warum sollte ich?
39:32Du bist der Größte.
39:33Ach, Quatsch.
39:34Ich bin Otto-Normalverbraucher.
39:37Und zugenommen habe ich auch schon wieder.
39:39Von wegen, Otto.
39:40Du bist ein Uwe und ein ganz besonderer dazu.
39:43Ich liebe dich.
39:45Und was deinen Rettungsring angeht, da werden wir jetzt noch ein paar Gramm zulegen.
39:49Ich habe einen Bärenhunger.
39:51Hunger?
39:53Du warst doch gerade mit Emma essen.
39:55Emma hat nur Salat bestellt und für Viertel gekippt.
39:58Und da wollte ich mich zuschlagen mit Pizza oder Spaghetti.
40:02Aber wir haben ja noch Kartoffeln und den Rest vom Gulasch.
40:05Daraus zauber ich uns jetzt was.
40:08Und was gibt es zum Nachtisch?
40:10Mich? Mit Sahne?
40:21Was bedeutet es, dass Birgit verkauft hat?
40:23Hast du gelauscht?
40:25Ja, ein bisschen.
40:27Ich meine, ich gehöre doch quasi zur Firma, oder?
40:32Na gut, wenn du es unbedingt wissen willst.
40:35Stürmische Zeiten bedeutet das.
40:36Wenn wir Pech haben und das dumm läuft, dann hat sie die Mehrheit im Vorstand.
40:41Birgit, geht das?
40:42Was denn?
40:42Ja.
40:45Sind das Schularbeiten?
40:46Aber ich bin gleich fertig.
40:48Keine Angst, Waldhort kontrolliert das alles.
40:50Also darum musst du dich nicht auch noch kümmern.
40:54Wo warst du heute Mittag?
40:58Und schlimme mich jetzt bitte nicht an, dann sagt ihr lieber gar nichts.
41:00Ich war im Café beim Rathausplatz und habe mir ein Espresso über die Klamotten gekippt.
41:06Mit wem?
41:08Ja, du warst ja nicht alleine da.
41:11Mit Thomas.
41:12Thomas.
41:14Kenn ich den?
41:17Thomas Huber.
41:20Doktor Huber.
41:22Angela.
41:30Gut, dass du da bist.
41:32Ich muss mit dir reden.
41:33Hast du ein bisschen Zeit?
41:35Reden?
41:35Komm.
41:40Ich muss heute gar nicht mehr weg.
41:41Birgit war hier.
41:42Wir haben den ganzen Abend für uns.
41:45Ich habe mir gedacht, wir lassen uns was zum Essen kommen und legen uns oben aufs Bett und dann tun
41:49wir so, als wären wir im Urlaub.
41:51Oder auf einer einsamen Insel.
41:52Ja, bitte.
41:53Ja, bitte.
41:54Sag ja.
41:54Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte.
41:57Ja.
41:58Ja.
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